Auch Cinecom schaltet Ruf Lanz für «3+» ein

Seit der ersten Medieninformation des neuen Schweizer Privatsenders «3+» war bekannt, dass die Kreativschmiede Ruf Lanz den Zuschlag für die Business-to-Consumer Werbung erhalten hatte.

Seit der ersten Medieninformation des neuen Schweizer Privatsenders «3+» war bekannt, dass die Kreativschmiede Ruf Lanz den Zuschlag für die Business-to-Consumer Werbung erhalten hatte. Nach der Vergabe des Vermarktungsauftrags an die Cinecom hat diese nun ihrerseits die einfallsreichen Zürcher mit der Werbung im Business-to-Business-Bereich beauftragt. Wie Markus Ruf am Donnerstag Abend der Werbewoche mitteilte, werden erste Resultate bereits im Juli für Aufsehen sorgen.

Gefühle zum Rasen

Kolumne Fussball hat sich dank geschickter Medieninszenierung als Produkt fest etabliert und stellt andere Sportarten weit in den Schatten, schreibt Josefa Haas.

Kolumne Fussball hat sich dank geschickter Medieninszenierung als Produkt fest etabliert und stellt andere Sportarten weit in den Schatten.Am Fussball kommt in diesen Tagen niemand
vorbei, auch Menschen wie ich, für die er nicht die grosse Sportliebe
bedeutet. Die 90 Minuten können sich unendlich lang hinziehen, die
Torchancen sind nicht immer sehr aufregend, spannender ist meist, das
Publikum zu beobachten. Trotzdem lohnt es sich für unsereins, die WM zu
verfolgen. Selten bietet ein Ereignis ein so breites und intensives
Spektrum an Geschichten und Gefühlen. Wann kann man Männer denn so
ungeniert weinen, feiern und trauern sehen. Der ganze Mix macht den
Reiz des Spektakels, in dem Sportler, Funktionäre, Vermarkter, Medien
und Publikum die Besetzung einer grossen Reality Show bilden.Interessant
für die Medien sind nicht die paar Treffer ins Goal allein. Damit
liessen sich nicht unendliche Sendestunden und Zeitungsseiten füllen.
Die Akteure liefern zum Glück die wildesten Geschichten. Im Vergleich
dazu sind die Plots der üblichen Seifenopern und Big-Brother-Programme
ein fader Abklatsch. Die langfädigen Sequenzen zwischen den Goals
eignen sich bestens für Analysen aller Art: Von der Hackordnung im
Rudel zu den Führungsqualitäten der Chefs, von den märchenhaften
Aufstiegen und den beschämenden Abstiegen, vom riesigen Gewinn und
skrupellosen Beschiss, von den wilden Leidenschaften und den
friedlichen Familien, von schmutzigen Tricks und den edlen Gesten –
nichts Menschliches, Allzumenschliches bleibt als Gesprächsthema
ausgespart.
Wie bei jeder Reality Show gilt es, die Produktions-
und damit die Wertschöpfungskette voll auszureizen. Die Panini-Bilder
sind dafür ein Musterbeispiel: Kleine und grosse Fans lassen sich das
Sammeln der Spieler-Porträts einiges kosten. Sie lernen dabei alle
Länder und Kicker kennen und bilden eine verschworene Gemeinschaft, die
der Sammelleidenschaft erlegen ist. Schon lange vorher haben sich die
Sponsoren den besten Platz für die Präsenz ihrer Logos und allenfalls
auch ihrer Produkte gesichert. Die Veranstalter machten Kasse mit dem
Verkauf der Medienrechte, auch wenn sie ihre ursprünglichen Absichten
etwas revidieren mussten.

Die Auseinandersetzungen der Zeitungsverleger mit der Fifa um die
Publikation der Bilder haben gezeigt, dass auch beim Fussball nicht
alles von den Vermarktern kontrolliert und kommerzialisiert werden kann
– aber fast alles. Ganze Stadtteile und Regionen müssen darum kämpfen,
nicht nur noch als Bühne für die Sponsoren zu dienen. Sprachliche
Finessen vervollständigen die perfekte Marketingverpackung. Aus dem
Fussballspiel wird dank findiger Kommunikationsakrobaten ein
Fussballfest. Der offizielle Ball heisst Teamgeist, auch wenn der Geist
des Mammons überall präsent ist.
Der Weltmeister der Medien
steht deshalb schon fest: Wenn es um Einschaltquoten, um
Sponsoringbudgets, um Marketingmassnahmen, Sonderausgaben von
Printprodukten, Merchandising geht, kann kaum ein anderes Grossereignis
dieselben Summen locker machen. Fussball hat sich als Produkt fest
etabliert und stellt andere Sportarten in den Schatten. Der Respekt vor
den Leistungen der Kicker in Ehren. Der Grund für die Omnipräsenz des
Fussballs liegt nicht – eingefleischte Fans mögen es mir verzeihen – in
seiner herausragenden sportlichen Attraktivität. Das Produkt Fussball
wurde als mediales Ereignis sorgfältig inszeniert, die Verbreitung und
Vermarktung umfassend kontrolliert. Dabei geht es letztlich wie in
einer Reality Show um die grossen Gefühle, welche Erfolg oder
Scheitern, Liebe, Geld und Macht auslösen.
Josefa Haas
ist Leiterin des Medieninstituts.

Den Sternen so nah

Medien Die Schweizer Illustrierte zeigt in ihrer neuen Kampagne, wie nah sie ihren Lesern die Prominenten bringt.

Medien Die Schweizer Illustrierte zeigt in ihrer neuen Kampagne, wie nah sie ihren Lesern die Prominenten bringt.
Celebrities spielen in der modernen
Öffentlichkeit eine so wichtige Rolle, dass die gegenseitige
Nutzenbeziehung zwischen Medien und Prominenz kaum wahrgenommen wird.
Die gegenseitigen Anerkennungs- und Sympathiebekundungen  haben
System und Erfolg. Heft für Heft beweist die Schweizer Illustrierte
(SI), dass ihr Claim «Näher bei den Stars» kein leeres Versprechen ist.
Jahr für Jahr konnte der Ringier-Titel so seine Reichweite steigern.
Die Auflage allerdings scheint in den letzten Jahren an Dynamik
verloren zu haben (2003: 256’000, 2005, mit neuem Auflagereglement,
rund 240’000). Zeit, um wieder auf das People-Magazin aufmerksam zu
machen. Um einen Überraschungseffekt zu erzeugen, hat sich die
Agentur Publicis vom bisherigen Testimonial-Frage-Konzept mit Headlines
(WW 13/2004) verabschiedet und auf die altbewährte fotografische
Umsetzung des Claims gesetzt. Mit einem witzigen Unterschied: Das
Heranzoomen der prominenten Schweizer aus Sport und Showbusiness,
Politik und Wirtschaft geschieht nicht aus Sicht der SI-Reporter und
-Fotografen, sondern aus dem Blickwinkel der Leserschaft. Schliesslich
holt sie sich die Stars dank der Schweizer Illustrierten ganz nah,
sprich: zum Greifen nah heran.
Kostengünstig in der ProduktionDie
Perspektive der Sujets ist immer die gleiche: «Man sieht zwei Hände,
die im Prinzip die Schweizer Illustrierte aufgeschlagen halten. Aber
eben nur im Prinzip. Denn die kreative Idee besteht darin, dass wir die
Schweizer Illustrierte einfach weglassen, sodass der Leser die
Prominenten selbst in den Händen hält», erklärt CD Markus Gut. So
entsteht ein physischer  Kontakt, der die Nähe dramatisiert. Und
die Konstellation «Prominente in Leserhänden» schafft Terrain für immer
neue amüsante Umsetzungen.
Und damit schliesst sich der Kreis:
Die Einwilligung der Protagonisten, zu Werbezwecken eingesetzt zu
werden, macht deutlich, dass die Schweizer Illustrierte bei der
Prominenz hohe Akzeptanz geniesst. Tatsächlich stammen alle Fotos aus
dem Archiv der Schweizer Illustrierten – genauer aus dem internen
Wettbewerb der besten SI-Bilder des Jahres. Der Rest sei Kunst der Art
Direction und der Bildbearbeitung, sagt Gut. In diesem Fall: Florian
Beck, respektive Rob Mc Guire. Das neue Kampagnenkonzept hat auch einen
finanziellen Vorteil: Die Produktion ist relativ kostengünstig. Und
weil alle Bilder schon geschossen sind, sei es kein Problem, bei Bedarf
topaktuell zu sein.   
Luca Aloisi

Langfristige Zusammenarbeit von SF und Betty TV

Betty TV, das von Swisscom Fixnet lancierte Fernsehen zum Mitmachen, hat mit dem Schweizer Fernsehen eine mehrjährige Zusammenarbeit vereinbart.

Betty TV, das von Swisscom Fixnet lancierte Fernsehen zum Mitmachen, hat mit dem Schweizer Fernsehen eine mehrjährige Zusammenarbeit vereinbart. Wer eine interaktive Fernbedienung besitzt, kann zusätzlich zu den bisherigen Sendern und zu SF zwei nun auch bei SF 1 mitraten, mitspielen und abstimmen. Beide Sender des Schweizer Fernsehens werden von 18 bis 23 Uhr mit Betty-Events bespielt, teilt Swisscom am Mittwoch mit. Ausserhalb dieser Zeitspanne kommen auch grössere TV-Übertragungen hinzu.
Damit sich Betty TV nach erfolgreich beendeter Testphase auch langfristig die Kunden an sich bindet, erhalten die aktiven Betty TV Nutzer sogenannte Sofameilen. Mit diesen Meilen können mehr als 100 Produkte erworben werden. Wie Sepp Huber, Sprecher der Swisscom gegenüber der Werbewoche bekannt gab, ist die Nutzung bereits sehr zufrieden stellend. Genaue Daten waren hingegen keine erhältlich.

Wemf misst nun auch Internet-TV

Online Die Wemf-Statistik Net-Audit kann neu die Radio- und TV-Nutzung ab Internet messen. Und zwischen Zugriffen aus dem In- und Ausland unterscheiden.

Online Die Wemf-Statistik Net-Audit kann
neu die Radio- und TV-Nutzung ab Internet messen. Und zwischen
Zugriffen aus dem In- und Ausland unterscheiden.Die Funktionsweise von Net-Audit, dem
Basismodul der neuen Internetforschung Net-Metrix, ist simpel: Wer die
Zugriffe auf seine Website erheben will, bezieht bei der Wemf den so
genannten SZM-Tag, eine Art elektronischen Stempel, mit dem er jede
einzeln zu messende Site und Untersite markiert. Sobald nun eine
markierte Site von einem PC aus aufgerufen wird, sendet das gesetzte
Tag dem Wemf-Server ein Signal, was dieser als eine Page Impression
(Seitenaufruf) zählt.

Bisher hatte Net-Audit aber einen Nachteil: Die Studie weist jeweils
bloss das Total aller Zugriffe aus, ohne dabei zu unterscheiden, ob die
PCs, ab denen die Zugriffe erfolgen, in der Schweiz oder im Ausland
stehen. Für die künftige Online-Reichweitenerhebung im Rahmen von
Net-Metrix ist eine solche Differenzierung aber unerlässlich. Sie wurde
zudem auch schon von verschiedenen Net-Audit-Kunden gefordert.

Solchen Erwartungen kommt die Wemf jetzt nach: So kann das
Net-Audit-System neu die IP-Adresse, die jeder PC als Spur hinterlässt,
mit einem zentralen IP-Adressenregister abgleichen und so die Standorte
der benutzten Provider nach Ländern ordnen. Die Zuordnung auf
Länderebene sei so mit einer Genauigkeit von rund 97 Prozent möglich,
sagt Mirco Marrone, bei der Wemf zuständig für Net-Audit.

Die Wemf führe die Länderkennung ab Mitte Juli ein, dies vorerst im
internen Auswertungstool HeatMap, sagt Marrone weiter. Im dritten
Quartal würden dann In- und Auslandzugriffe auch in den monatlichen
Net-Audit-Publikationen unterschieden. Marrone kündigt noch eine zweite Neuerung an: Net-Audit kann neu auch
das so genannte Streaming, das Fernsehen und Radiohören ab Internet,
messen – egal, ob es zeitgleich (Livestreaming) oder zeitversetzt
mittels Download geschieht.

Dazu muss der entsprechende Link oder Downloadknopf auf der Site mit
einem Script, einem elektronischen Kurzdrehbuch, versehen werden.
Erfolgt ein Download, registriert Net-Audit dessen Zeitpunkt, das
separate Abspielen kann jedoch nicht gemessen werden. Bei der
Onlinestreaming-Nutzung hingegen werden Streamdauer, Wiederholungen
oder ein Unterbruch ausgewiesen.

Noch etwas Drittes ändert sich bei Net-Audit: Ab 2007 publiziert die
Wemf den Wert Unique Client nicht mehr, weil er in der Branche zum Teil
fälschlicherweise als Personenreichweite gehandelt wurde. Der Wert
Unique Client gibt an, von wie vielen PCs aus auf eine Website
zugegriffen wird, er sagt jedoch nichts darüber aus, wie viele Personen
die Website nutzen. Im Rahmen von Net-Audit wird der Wert zwar
weiterhin erhoben, er wird aber nur im internen Auswertungstool
ausgewiesen, so dass jeder Sitebetreiber die Unique Clients bloss für
seine eigene Website auswerten kann. Weiterhin über alle Sites
ausgewiesen und publiziert werden hingegen die Werte Page-Impressions
und Visits.   

Markus Knöpfli

Gross-stark-und-schön-Drink

Getränke Die Altenrheiner Agentur am Flughafen kreierte für den Launch des neuen Energydrinks David einen ausgefallenen Auftritt.

Getränke 400 verschiedene Energydrinks mit ziemlich austauschbarem Look zählt der europäische Markt. Um im Meer der Aufputschgetränke nicht unterzugehen, kreierte die Altenrheiner Agentur am Flughafen für den Launch des neuen Energydrinks David einen ausgefallenen Auftritt – angefangen beim klerikal angehauchten Dosendesign bis hin zu den Guerilla-Massnahmen. Ebenso prätentiös klingt das Markenversprechen – ganz nach dem Motto: Wenn andere Flügel verleihen, fordert David konsequent dazu auf «mit nach oben zu kommen».

Den Aufwind nutzen

Mark Stahel hat mit seinem langjährigen Partner Alfred Burkard eine eigene Agentur gegründet und bietet mit Stahelpartner von Beginn weg Fullservice und personelle Kontinuität.

Mark Stahel hat mit seinem
langjährigen Partner Alfred Burkard eine eigene Agentur gegründet und
bietet mit Stahelpartner von Beginn weg Fullservice und personelle
Kontinuität.
An der Werbung gefällt ihm, dass eine
Aufgabe nie zu Ende gedacht ist. «Es gibt immer wieder eine noch
bessere Idee.» Eine dieser «noch besseren Ideen», die Mark Stahel
kürzlich kommunizieren konnte, war die Gründung der eigenen Agentur.
«Ich bin jetzt 44, und Unternehmer zu sein und eine eigene Agentur zu
haben, war schon immer mein Traum.»Behindert hat ihn bisher ein
Sicherheitsdenken. Nachdem seine Frau aber «überhaupt nicht nervös»
geworden sei, als er seine Idee mitteilte, sondern ihn sogar ermutigte,
hat Stahel sie gleich zur Partnerin gemacht und «als Dank für das
Vertrauen» eine schöne Portion der Aktien geschenkt.
«Wer
immer nur an Sicherheit denkt, läuft Gefahr, stehen zu bleiben», ist
der «Jungunternehmer» überzeugt. Stahel, der 26 Jahre Berufserfahrung
in seine Agentur einbringen kann, lächelt bei diesem Ausdruck, weil
sein zweiter Partner 67 Jahre «jung» ist. AD Alfred Burkard hat neben
FCB in Stockholm oder DDB in New York mit Stahel bereits 13 Jahre bei
GGK Basel und Zürich sowie Lowe zusammengearbeitet. Von Burkard
zumindest in der Schweiz weltberühmt ist auch «Alfis Kochbuch», eine
Sammlung mit Rezepten von grossen Kreativen, wie die ihre Ideen
köcheln. Wie Stahel ist Burkard Dozent an der Kreativschule des ADC/BSW
sowie national und international mehrfach ausgezeichnet.
Als ein
weiterer hochkarätiger Partner konnte  Peter Walter Bächtiger
gewonnen werden, der mit seinem Know-how als Finanzchef dafür sorgt,
dass in der ersten Phase von Stahelpartner nur die Kreativität
überbordet.  Im Bereich PR existiert  eine enge Kooperation
mit der von Evelyn von Wieser geführten L&W MarCom. Hier wirkt neu
auch Peter Hasler, der bis vor kurzem amtierende Direktor des
Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, als Delegierter des
Verwaltungsrates mit.
«Die Zeit ist sehr gut, und wir spüren
diesen Aufwind. Wir können uns bereits über zwei Einladungen für grosse
Pitches freuen und über Direktaufträge, die über das Texten einer
Einladungskarte für das Sommerfest hinausgehen.» Als Ziel für die
Agentur sieht Stahel mittelfristig eine Grösse von 15 Leuten.
«Persönliche Betreuung ist je länger je mehr gefragt. Die Auftraggeber
wollen direkt mit denen reden, die es auch machen.» Bereits intensiv
gearbeitet wird am Budget zum Lancieren des Comebacks der «Sixdays»
über die Weihnachtstage im Zürcher Hallenstadion.
Die neue
Agentur hat Stahel an seinem Wohnort in Kilchberg eingerichtet. Ein
zweites Büro hat Stahelpartner bei Euro RSCG in Zürich gemietet, wo man
Zugriff auf verschiedenste Serviceleistungen hat.
Spricht man
den neuen Agenturchef auf einen besonderen Stil seiner Werbung an, will
Stahel bei sich «eine gesunde Schreiblust» ausmachen. Er liebe es, eine
Headline während Stunden buchstabengenau auf Anschlag zu texten – «in
hundert Varianten, so wie andere Sudokus lösen». Neben den
herausragenden Arbeiten, die Burkard und Stahel jahrelang für VW und
AMAG  hervorbrachten, zählt er auch die Kampagne für die
Einführung von Rivellagrün mit dem Slogan «Welche Farbe hat dein
Durst?» zu seinen Referenzen.
Schon als Kind hat Mark seine
Umgebung mit selbst gebastelten Radiospots auf dem Tonband unterhalten.
Später durfte er in der Handelsschule seine Aufsätze regelmässig vor
der ganzen Klasse vorlesen. Sein Talent zum Formulieren und der Spass
an der Sprache führten schliesslich zum Berufswunsch: «Ich will in die
Werbung.»
Nach zwei Jahren im Internat, die ihn «geprägt
haben, aber nicht schlecht», durfte er 1980 als Juniortexter bei Lesch
+ Frei einsteigen. Eine ideale «Lehrstelle», denn die Agentur hat wie
die ganz frühe GGK stark auf die kreativen Möglichkeiten des Wortes
vertraut: «Aldo Frei und Peter Lesch haben mich geprägt.»
Es
folgten weitere Lehrjahre bei Cash RSCG. Weil dort Urs Eberhard und
Ernst Meier ständig von der Werbung beim Globus schwärmten, lockte
Stahel ein Frontwechsel in den Detailhandel. Fast zwei Jahre wirkte er
in der damals von Heiri Scherer geleiteten Werbeabteilung des
Warenhauses. Eine spannende Herausforderung: «Man schreibt eine
Schlagzeile. Am nächsten Tag hängt diese im Laden und muss verkaufen.»
Kreativ
ähnlich schnell auf der Überholspur ist es dann bei Aebi + Partner
weitergegangen. Hier hat der junge Texter «im Fahrwasser vieler
Galionsfiguren der Schweizer Werbung enorm viel gelernt». Das war die
Epoche von Toni Jogurt «im Glas».
In dieser Phase hat Stahel
auch Martin Denecke kennen gelernt. Eine Freundschaft ist entstanden.
Denecke lockte Stahel mit den Worten nach Basel: «Tschou Mark, ich bin
jetzt CEO der GGK Basel, der Reini hat praktisch alles abgeräumt,
trotzdem: das Geld reicht noch für ein lustiges halbes Jahr, komm doch
als CD zu uns!»  An grossen Kunden waren nur noch Swissair und
AMAG vorhanden. Doch bald war der Laden wieder hochgepäppelt. Zwar
haben Stahel und Denecke zuerst nur «präsentiert wie die Verrückten und
immer nur aufs Dach gekriegt» – bis dann 1991 Ringier und Thomas Trüb
mit Cash gekommen sind. Das brachte – neben echtem Bargeld für die
Agentur – die Kampagne mit den roten Headlines auf gelbem Grund.
Stahel
ist in dieser Zeit täglich zwischen Kilchberg und Basel gependelt. Als
in seiner Familie zu einem Sohn auch noch eine Tochter geboren wurde,
wollte der «überzeugte Vater» seine Stunden sinnvoller einsetzen. An
der Rämistrasse in Zürich hat Stahel als Geschäftsleiter eine kleine
Dependance der GGK Basel eröffnet. Nach zwei Jahren hat sich daraus die
Lowe GGK an der Talstrasse ergeben. Als nach einem Management Buyout
und fünf Jahren bei Lowe Stahels Vertrag auslief, wechselte er zur
letzten verbleibenden GGK-Agentur, um sich von Hermann Strittmatter und
Fredy Weisser den letzten Schliff für die Selbstständigkeit zu holen.
 
Die
Einstimmung für seinen ersten eigenen Job mit dem Lancieren der neuen
«Sixdays» geht Stahel gründlich an. Bereits zum zweiten Mal fährt er
nämlich mit Weltmeister Urs Freuler zum Velotraining nach Mallorca.
Schon jetzt hat er im Sattel seines Rennrads «zwölf Kilo abspecken»
können. Der Bauch stört ihn seither auch nicht mehr beim zweiten Hobby:
Bass spielen.
Als aktiver Sportler, der auch regelmässig joggt,
interessiert sich Stahel  für Fussball. Da er am 9. Juli als
Delegierter in der Jury des ADC of Europe in Barcelona wirken darf,
wird er den WM-Final allerdings nur am Flughafen verfolgen können.
«Typisch ADC. Die haben den wichtigsten Event des Jahres doch glatt
vergessen», lacht er.

 
Andreas Panzeri

Hesskiss geht mit Homegate outdoor

Die Kreativagentur Hesskiss hat die Imagekampagne für das Immobilienportal Homegate nun auch aufs Plakat gebracht.

Die Kreativagentur Hesskiss hat die Imagekampagne für das Immobilienportal Homegate nun auch aufs Plakat gebracht. Die Plakate mit den Motiven, die bekannte Behausungen ungewöhnlicher Figuren wie der Hexe aus dem Märchen «Hänsel und Gretel» zeigen, hänge im Gebiet der ganzen Schweiz in den Formaten F200 (Leuchtplakate) und F12 aus. Zudem wurden auch E-Boards gebucht.

SFLB realisiert Wettbewerb für PET-Recycling

PET soll die Rücklaufquote erhöhen, deshalb verlost PET-Recycling im Sommer 100 Tage lang je 1000 Franken. Da die PET-Flasche gleichzeitig der Wettbewerbstalon ist, kann jeder gewinnen, der seine PET-Flasche angeschrieben in einen der 20'000 Sammelboxen einwirft.

PET soll die Rücklaufquote erhöhen, deshalb verlost PET-Recycling im Sommer 100 Tage lang je 1000 Franken. Da die PET-Flasche gleichzeitig der Wettbewerbstalon ist, kann jeder gewinnen, der seine PET-Flasche angeschrieben in den blauen PET-Sammelcontainer entsorgt. Alle PET-Sammelbehälter sind bis Ende August 2006 Wettbewerbsboxen. Und von diesem gibt es über 20’000 in der Schweiz.
Eine leere PET-Flasche kann also 1000 Franken wert sein. Das ist auch die Botschaft des neuen TV-Spots. In diesem versuchen Menschen auf unterschiedlichste und schrägste Weise, an eine PET-Flasche zu kommen. Der TV-Spot wird ergänzt mit Anzeigen, Plakaten, Hängekartons in den öffentlichen Verkehrsmitteln, Internet, Teletext und Radiospots.
Parallel zum PET-Sammel-Wettbewerb führt PET-Recycling Schweiz zusammen mit IGORA einen grossangelegte Anti-Littering-Kampagen durch.

XPress meldet sich zurück

Software Das amerikanische Softwarehaus Quark läutet mit XPress 7 ein neues Publishing-Zeitalter ein.

Software Das amerikanische Softwarehaus Quark läutet mit XPress 7 ein neues Publishing-Zeitalter ein.Unzählige Male wurde das Erscheinen von
XPress 7, dem neuesten Upgrade der Layoutapplikation von Quark,
verschoben. Zwei Betatest-Zyklen, an denen jedermann mittun konnte, hat
sich das Unternehmen zudem genehmigt. Man wollte dieses Mal wohl alles
richtig machen. Dort, wo es noch nicht zu spät ist, wo die Desktopper auf InDesign
umgesattelt sind und mit Adobes seinerzeit als XPress-Killer
gehandelten Layoutapplikationen gestalten und produzieren, hat sich das
Warten gelohnt. Denn was die Softwareentwickler in die neue Version
hineingepackt haben, ist in der Tat beachtlich.

In zwei Teilen wollen wir auf die wichtigsten der unzähligen neuen
Funktionen der Version 7 von XPress eingehen: Teil 1 widmet sich den
neuen Layout- und Designfunktionen; Teil 2, der in Ausgabe 25
erscheint, wird dann die Themen Produktion und Zusammenarbeit
behandeln.

160 neue Funktionen
Wegen eines neuen Logos und eines frischen Auftritts kauft noch niemand
eine neue Software. Um dem davoneilenden Konkurrenten Adobe InDesign
Paroli zu bieten, hat die Software-Schmiede alle Register gezogen. Mit
den gemäss Quark mehr als 160 neuen Funktionen, dem wohl umfassendsten
Relaunch des Layout-Klassikers, zieht XPress in vielen Bereichen mit
seinem härtesten Konkurrenten InDesign gleich, überholt gar an der
einen oder anderen Stelle – und schlägt gar ganz neue Wege im
Publishing ein.

Auffällig ist die dank einer neuen «Grafik- und Typo-Engine» sowie der
neuen Darstellungstechnologie XDraw deutlich optimierte Abbildung von
Schriften, Bildern und Grafiken. Wesentlich verbessert gegenüber der
letzten Version 6.5 hat Quark auch die dort noch eingeschränkte
OpenType-Unterstützung. So profitieren Anwender in Version 7 von
erweiterten OpenType-Eigenschaften, die, sofern im Font vorhanden,
neben echten Kapitälchen und ebensolchen Brüchen auch Schmuckzeichen
und anderes bereitstellen.

Die Software ist bei den Brüchen so clever,
dass sie bei einem Schriftwechsel zu einem OpenType-Font, der keine
Brüche unterstützt, diese Formatierung nicht verliert – die Brüche
erscheinen sofort wieder als solche, wenn wieder ein entsprechender
OpenType-Font verwendet wird. Dank der Unterstützung von Unicode, einem
internationalen Standard, bei dem für jedes Zeichen ein digitaler Code
hinterlegt ist, und dem Windows- und Mac-kompatiblen XPress-Dateiformat
ist nun auch der vollständige Dokumentenaustausch zwischen diesen
beiden Plattformen möglich.

Hasta la Vista
Der Zugriff auf Alpha-Kanäle, die in Tiff- oder Photoshop-PSD-Dateien
abgespeichert sind, ist eine die Produktivität deutlich verbessernde
Funktion. Diese durch die Integration der verbesserten QuarkVista
XTension – einer bereits für Version 6.x erhältlichen
Programmerweiterung – verfügbare Funktion erlaubt zudem, dass eine in
einem Bild verwendete Maske für eine Weichzeichnung verwendet werden
kann. Die dafür zuständigen Paletten PSD-Import (Zugriff auf im Bild abgespeicherten Ebenen,
Alpha-Kanäle und Pfade) sowie Bildeffekte (diverse Filter und
Möglichkeiten zur Farbabstimmung) haben den Vorteil, dass sich die
Bildmodifikationen nicht aufs Original auswirken – als weiterer
Pluspunkt kann ein und dasselbe Bild in verschiedener Ausführung an
verschiedenen Stellen im Layout verwendet werden.

Ob ein Bild mit
Bildeffekten schliesslich verändert wurde, zeigt ein kleines Symbol in
der oberen rechten Bildecke; ist die dazugehörende Palette offen,
können darin sogar die auf das Bild angewandten Parameter nachgesehen
werden. Soll der gleiche Bildeffekt schliesslich auf andere Bilder
übertragen werden, dann können die Einstellungen zuerst gesichert
werden; sie lassen sich später auf ein oder mehrere Bilder übertragen.

Transparenz und SchlagschattenDie
mit Version 7 erstmals integrierten Transparenzfunktionen erweisen
sich als sehr umfassend. Opazität kann auf Text, Bilder, Rahmen,
Ränder, Linien, auf den Rahmenhinter- und Bildvordergrund sowie auf
Tabellen und Verläufe via Palette oder Schieberegler angewendet werden
– jeweils in Zehntel-Prozent-Schritten. Die Transparenzen lassen sich
auch kombinieren. So kann ein Wort innerhalb eines Textes, das in einem
halbdurchsichtigen Rahmen auf einem Bild platziert ist, über eigene
Transparenzeinstellungen verfügen. Sogar Verläufe können transparent
vor ihrerseits transparente Elemente platziert werden.

Schlagschatten sind ein weiteres neues Feature bei Quarks erneuerter
Layoutapplikation. Die Schattenwürfe sind hinsichtlich Farbe, Winkel
und Abstand frei wählbar. Darüber hinaus können mehrere Objekte gleichzeitig mit einem identisch
definierten Schlagschatten versehen werden. Wenn mit Schatten versehene
Objekte Texte verdrängen, lässt sich zusätzlich festlegen, ob das
Objekt oder der Schatten selbst für den Textverlauf massgebend ist.

Die beiden neuen Funktionen Transparenz und Schlagschatten lassen sich
auch kombinieren; damit können auf einfachste Art und Weise
ansprechende Effekte erzielt werden. Eine wünschenswerte Funktion wäre
hier, dass sich auch diese Einstellungen als Set abspeichern liessen
zur Anwendung auf andere Objeke oder in anderen Dokumenten.

Verbesserte Benutzeroberfläche
Die intelligente, kontextabhängige Masspalette zählt Quark zu Recht zu den XPress-7-Highlights. Intelligent, weil sie sich immer zum
aktivierten Objekt einstellt. Ohne Dialogmenus bemühen zu müssen,
können darin die wichtigsten Parameter des gewählten Objekts viel
schneller und interaktiv vorgenommen werden. Ist beispielsweise ein
Textrahmen aktiv, dann stehen dank der automatisch erscheinenden oder
fix eingeblendeten Reiter neben den bisherigen Palettenattributen
sofort alle anderen Text- und Rahmenattribute im Zugriff. Sind zwei
oder mehr Rahmen aktiv, dann erscheinen innerhalb der Masspalette
Symbole, die das Ausrichten von Objekten zueinander gegenüber früheren
Programmversionen deutlich vereinfachen.

Damit Platz auf dem Bildschirm frei wird, können Anzahl, Anordnung
und
Reihenfolge der sonstigen Paletten, die sich neuerdings
zusammenklappen, gemeinsam verschieben und «magnetisch» aneinander
reihen lassen, jeweils als Palettengruppen gespeichert werden. Sie
lassen sich bei Bedarf projektbezogen aufrufen. Der Schnellzugriff auf
einzelne Paletten ist zudem mit gedrückter Option/Ctrl.-Taste und Klick
in den linken, zum Bewegen der Masspalette vorgesehenen Bereich
möglich, womit einmal mehr keine Pulldown-Menus und Dialogfenster
aufgerufen werden müssen.

Wer bisher viel mit Ebenen gearbeitet hat, wird es als praktisch
erachten, dass Elemente, die etwa auf einer «grünen» Ebene platziert
sind, auch mit einem grünen Objektrahmen erscheinen. So wird sofort
ersichtlich, auf welcher Ebene das Objekt abgelegt ist. Ein weiteres, besonders praktisches Feature versteckt sich im Menu «Ansicht». Dort
kann simuliert werden, wie das offene Dokument im Druck oder auf dem
Proof aussieht. Und wer mehrere Layouts innerhalb eines Projekts
gleichzeitig darstellen will, kann das Fenster nun entweder horizontal
oder vertikal teilen.

Erstes Fazit
In vielen Bereichen überholt die Layoutsoftware ihren Mitstreiter InDesign. Dabei ist XPress 7 XPress geblieben. Es ist vordergründig
kein völlig neu konzipiertes Produkt geworden, das man von Grund auf
neu erlernen muss, sondern es handelt sich vielmehr um eine umfassende
Weiterentwicklung. Dank der vielen Detailverbesserungen kommt man
schneller zum Ziel und bleibt gleichzeitig flexibler.

Anwender von sehr viel älteren Versionen finden sich schnell in der
neuen, stringenten XPress-7-Umgebung zurecht, profitieren letztlich
durch die vorgenommenen Modifikationen von einer verbesserten
Produktivität. Ein neuer «Einzellayout-Modus» erlaubt diesen Anwendern
gar, wieder Layouts zu erstellen – statt Projekte. Die Projekte
hat Quark mit Version 6 eingeführt; sie ermöglichen, dass ein Projekt
mehr als ein Layout enthält, also etwa ein Prospekt und noch die in
Auftrag gegebene Visitenkarte in einem Dokument zusammenfasst. Gleich
bei der Neuerstellung eines Dokuments kann zwischen den beiden Wegen
entschieden werden.

Mit den Composition Zones und den Job Jackets geht Quark zudem gänzlich
neue Wege. Diese Features sollen in Ausgabe 25 vorgestellt werden.

Quark
Das 1981 im US-Bundesstaat Colorado gegründete Unternehmen hat sich nach den submolekularen Teilchen, den Quarks, benannt.
Die bis heute in Privatbesitz befindliche Company hat sich vor knapp 20
Jahren mit QuarkXPress dem Desktop-Publishing verschrieben und damals
eine erste Layoutsoft-ware auf den Markt gebracht. Nach Angaben von
Quark ist das Unternehmen seit mehr als 20 Jahren
profitabel und schuldenfrei.

Jürgen Franck

SF und TSR holen 3 von 5 «EBU connect 06» Awards

An der 11. Konferenz der Europäischen Union für Radio und Fernsehen (EBU)für Design, Branding, Marketing und Presentation, die dieses Jahr in Dubrovnik durchgeführt wurde, haben das Schweizer Fernsehen und Télévision Suisse Romande drei von fünf Awards geholt.

An der 11. Konferenz der Europäischen Union für Radio und Fernsehen (EBU) für Design, Branding, Marketing und Presentation, die dieses Jahr in Dubrovnik durchgeführt wurde, haben das Schweizer Fernsehen und Télévision Suisse Romande drei von fünf Design-Awards gewonnen. Insgesamt 99 Einreichungen wurden in fünf Kategorien beurteilt. SF holte sich den ersten Preis für die derzeit laufenden Fifa-WM-Clips und Werbetrenner. In der Kategorie Corporate Promoclip wurde SF 1 mit einem Honorary Mention Award ausgezeichnet. TSR holte sich in der der Kategorie Best Shot den ersten Preis für die Kampagnen-Spots.

Gala gibt sich nostalgisch

Food Für den Frischkäseklassiker Gala hat Burson-Marsteller zwei nostalgisch-witzige Spots gedreht.

Food Für den Frischkäseklassiker Gala hat Burson-Marsteller zwei nostalgisch-witzige Spots gedreht.Vor genau 70 Jahren kamen die Gala-Käsli erstmals auf den Schweizer Lebensmittelmarkt. Bis weit in die 70er-Jahre sollte der geschmacklich spezielle Streichkäse in der Schweiz konkurrenzlos bleiben. Immerhin war die Entwicklung der neuartigen Frischkäsezubereitung aus Doppelrahm eine Pionierleistung der Thuner Familienkäserei Gerber. Seit Anfang 2004 gehört Gerber und damit auch die Marke Gala zur grössten Milchverarbeitergruppe der Schweiz, Emmi. Gala wurde 1945 registriert und ist seither für mehrere Generationen Kinder und Eltern ein Synonym für hohe Qualität und Bekömmlichkeit. Mit einem Marktanteil von 13 und einem spontanen Bekanntheitsgrad von über 75 Prozent hat sich Gala bis heute als Leaderprodukt behaupten können. Dies nicht zuletzt dank den zwei Geschmacksrichtungen Pfeffer  sowie Kräuter und Knoblauch, die 2002 auf den Markt kamen, um neben dem jungen, demografisch stagnierenden Segment auch Erwachsene anzusprechen. Wettbewerbsvorteile und neue Impulse erhofft sich die Emmi Fondue AG auch von der funktionalen Gala-Version in Scheiben, die dieser Tage lanciert wird. Denn die Vorzeichen stehen gut. So trug vor allem der erneut gestiegene Hunger auf Frischkäse zum neuen Rekordhoch des Käseabsatzes in der Schweiz 2005 bei. Im Jahr produziert Emmi Thun gegen 400 Tonnen Gala.
Um Gala stärker bei einer jungen bis erwachsenen Zielgruppe zu positionieren, hat das Burson-Marsteller-Team um CD René Walker und Berater Olaf Pilleri nostalgische Gefühle in zwei TV-Spots geweckt. Im Zentrum stehen Leute, die sich durch den Genuss von Gala an das Käsebrötchen in ihrer Kindheit erinnern. Die Botschaft – Geschmack und Qualität wie damals – wird vom Slogan untermauert: Ein Genuss fürs Leben. Die Verjüngungen, mit einem Morphing-Effekt dargestellt, geschehen in unerwarteten Situationen, zum Beispiel im Bett oder auf der Parkbank. POS-Aktivitäten, Rezeptbuch, PR und Produktanzeigen in der Kundenpresse des Detailhandels flankieren den Auftritt im «Jubiläumsjahr».  

Luca Aloisi

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