LZ-Sonntagsausgaben mit Musik- und WM-News

Die Neue Luzerner Zeitung verteilt am Eidgenössischen Musikfest, das vom 16. – 25. Juni in Luzern stattfindet, zwei Sonderausgaben mit Informationen rund um das Musikfest.

Die Neue Luzerner Zeitung verteilt am Eidgenössischen Musikfest, das vom 16. – 25. Juni in Luzern stattfindet, zwei Sonderausgaben mit Informationen rund um das Musikfest. Zudem sind für Interessierte die wichtigsten News der Fussball-WM und aus der Region in der Sonntagsausgabe zusammengefasst. Für Abonnenten ist die Sonderausgabe gegen Vorweisen des Abopasses gratis, sonst wird die Zeitung für 2 Franken verkauft. Die 18 Seiten starken Ausgaben erscheinen in Zeitungsformat, in einer Auflage von jeweils 15’000 Exemplaren.

Für «NW1» noch keine Rettung in Sicht

Der Baselbieter Lokalfernsehsender «NW1» hat den aktuellen Sendebetrieb Anfang Monat eingestellt. Bis Freitag wird über eine endgültige Schliessung entschieden.

Der Baselbieter Lokalfernsehsender «NW1» hat den aktuellen Sendebetrieb Anfang Monat eingestellt. Bis Freitag wird über eine endgültige Schliessung entschieden. Am Freitag will die Hauptaktionärin Elektra Birseck Münchenstein(EBM) die Angestellten in die Medien informieren. Die bis Mittwoch eingegangenen Rettungsideen seien aber ungenügend, heisst es in einer Mitteilung.
Die Hauptaktionärin hatte den rund 20 Angestellten angeboten, den Sender schuldenfrei zu übernehmen. Die Bedingung war ein tragfähiges Konzept und genügend Mittel zur Überwindung der Durststrecke. Bisher ist keine auch nur annährend ausreichende Summe eingegangen. Ohne ausreichende Reserven drohe aber ein Liquiditätsproblem.
Falls keine Lösung zustande kommt, wird den Angestellten des Senders gekündigt und der Sender Ende Monat geschlossen. Zwar liegt noch ein weiterer Vorschlag aus dem erweiterten Mitarbeiterkreis vor, doch dieser müsse noch seriös durchgerechnet werden. Am Freitagmorgen werden die Entscheide verkündet.

Newssendungen des Schweizer Fernsehens legten im Mai zu

Sowohl das Flaggschiff «Tagesschau», wie auch «Schweiz aktuell» und «10 vor 10» konnten im Vergleich zum Vorjahresmonat die Marktanteile und Zuschauerzahlen relevant steigern.

Sowohl das Flaggschiff «Tagesschau», wie auch «Schweiz aktuell» und «10 vor 10» konnten im Vergleich zum Vorjahresmonat die Marktanteile und Zuschauerzahlen relevant steigern. Wie die Vermarkterin Publisuisse am Mittwoch mitteilte, hat besonders «10 vor 10» in den letzten drei Jahren im Mai stetig zugelegt. «Schweiz aktuell» erreichte im Mai bet der Zielgruppe 15-59 einen Marktanteil von 38,6 Prozent, was einer Zunahme von 27,5 Prozent entspricht. «10 vor 10» steigerte sich um 17,1 Prozent auf einen Marktanteil von 36,9 Prozent – was knapp 360’000 Zuschauenden entspricht. Auch die «Tagesschau» legte 8,1 Prozent auf einen Marktanteil von 48,1 Prozent zu. Wie die Publisuisse weiter mitteilt, seien diese drei Newsformate durch ihre Qualität, Beliebtheit und Glaubwürdigkeit ein ideales Umfeld für die Platzierung einer Werbebotschaft.

Rennfieber bei Rotor

Agenturen Über 200 Gäste erschienen an der Jubiläumsparty der Zürcher Agentur Rotor, die ganz im Zeichen des Rennsportzirkus stand.

Agenturen Über 200 Gäste erschienen an der Jubiläumsparty der Zürcher Agentur Rotor, die ganz im Zeichen des Rennsportzirkus stand. 64 Rennwillige nahmen am Zehnten Grossen Preis von Zürich – ein Carrera-Rennen – teil. Nach der Siegerehrung, durch eine charmante Miss Carrera 2006 vorgenommen, rockten Los Bandidos ihren legendären Tequilla Racing Punk.

Zehn Finalisten im Casting für „Joya rennt“

Die besten 30 Bewerber um die Moderation für die Sendung „Joya rennt“ wurden am vergangenen Montag in einer Fragerunde und einem Kameratest unter die Lupe genommen.

Die besten 30 Bewerber um die Moderation für die Sendung „Joya rennt“ wurden am vergangenen Montag in einer Fragerunde und einem Kameratest unter die Lupe genommen. Zehn davon schafften es in die nächste Runde. Unter den Finalisten befinden sich sieben Frauen und drei Männer, was auch dem Verhältnis der eingegangenen Bewerbungen entspricht, wie Sat.1 Schweiz mitteilte. Darunter sind drei bekannte Gesichter: Tatjana Sterba alias DJ Tatana, Viva-Moderatorin Fabienne Heyne und der ehemalige Musicstar-Kandidat Julien Ceccon. Die Kandidaten werden sich nun dreimal der Bewertung der Jury stellen müssen. In der ersten Runde wird primär die Kreativität getestet. Die Jury, bestehend aus Hannes Britschgi, Björn Hering und Nina Havel sowie Jurypräsident Mathias Ruch, wird anschliessend über das Weiterkommen der Kandidaten entscheiden. Das Ergebnis dieser Castingrunde wird am 7. Juli auf Sat.1 Schweiz  zu sehen sein. Die Zuschauer können ihre Favoritin oder Favoriten ab jetzt direkt ins Finale wählen.

Valora steigt in die Pedale

Presse Immer weniger Leute kaufen Zeitungen am Kiosk. Darum bringt Kioskbetreiberin Valora nun die Zeitungen per Velo zu den Leuten.

Presse Immer weniger Leute kaufen Zeitungen
am Kiosk. Darum bringt Kioskbetreiberin Valora nun die Zeitungen per
Velo zu den Leuten.Weil der Presseverkauf an Kiosken seit
Jahren rückläufig ist, brüten die Pressegrossistin Valora und der
Verband Schweizer Presse (CHP) immer wieder über neuen Ideen, den
Verkauf von Printprodukten anzukurbeln. Die neuste Idee holten sie sich
aus Deutschland und lancieren sie in den Sommermonaten Juli, August und
September – vorerst jedoch nur in Zürich.

40 Titel zur Wahl
Valora Press & Book und der CHP schicken ab 1. Juli sechs
dreirädrige «Swiss Press Bikes» in die Zürcher Fussgängerpassagen,
begleitet von je ein bis zwei
Verkaufspersonen. Diese Lastenfahrräder, eine Art Rikscha ohne
Passagiersitz, dafür mit einem Stufenaufsatz zur Präsentation von
insgesamt 40 verschiedenen Zeitungs- und Zeitschriftentiteln, werden
bei schönem Wetter während sieben Tagen jeweils acht Stunden lang
zwischen Platzspitz via Limmatquai beziehungsweise Bahnhofstrasse und
dem Zürcher Seebecken bis Landiwiese und LakeSide Casino unterwegs
sein. Der Gedanke dabei: Im Sommer flanieren die Leute gerne in
Fussgängerzonen oder verweilen in Freizeitanlagen. Oft haben sie Lust
und Zeit zum Lesen. Weil aber nicht immer gleich ein Kiosk in nächster
Nähe ist, will man ihnen nun mit den Swiss Press Bikes die Lektüre
vorbeibringen. Bikes und Verkaufspersonal sind mit «Schweizer Presse»
beschriftet.

Ähnliches geschah letztes Jahr erfolgreich in verschiedenen deutschen
Städten. In Frankfurt zum Beispiel waren in der Innenstadt drei Bikes
im Einsatz, von denen jedes täglich rund 100 Bild-Zeitungen und
wöchentlich 10 Hefte von Stern und 100 Exemplare von Spiegel verkaufte.
Allerdings ist nicht bekannt, an wie vielen Schönwettertagen die Bikes
tatsächlich unterwegs waren, zudem lässt sich kaum feststellen, ob
Zusatzverkäufe generiert werden konnten oder ob der Absatz bloss von
einem Verkaufskanal auf einen andern umgelagert wurde. Natürlich hofft
man beim CHP auf Zusatzverkäufe. «Wir sind zuversichtlich, wenn auch
das Wetter mitspielt», sagt Toni Vetterli, Leiter Marketing bei CHP.

Finanzierung durch Verlage
Ob die Aktion definitiv stattfinden kann, hängt wesentlich von der
Beteiligung durch die Verlage ab. In diesen Tagen wurden sie zur
Teilnahme aufgefordert. Wer mitmachen will, bezahlt 1500 Franken pro
Titel. Darin enthalten ist nicht nur die Auslage des Titels in den
ganzen drei Monaten (bis 30. September), sondern auch eine rund
dreitägige Promotion auf einer Radverkleidung. Zudem wird den Verlegern
bei Verkäufen ab Swiss Presse Bike dieselbe Marge wie am Kiosk
zugesichert. «Damit sich die Aktion rechnet, müssen 40 Titel
mitmachen», sagt Vetterli. Immerhin würden etwa 20 Personen für den
Verkauf rekrutiert. Doch er ist optimistisch. Denn im Projektteam
wirken auch Personen von Ringier und Tamedia mit, somit sitzen die
grössten Zeitungen- und Zeitschriftenverlage bereits im Boot.

Zudem bringt die Aktion den Verlagen keine Umtriebe. Das Warenhandling
übernimmt Valora, die auch die Einsätze des Personals koordiniert.
«Falls sich in Zürich der erwartete Erfolg einstellt, werden ab
nächstem Jahr auch in anderen Schweizer Städten Swiss Press Bikes zum
Einsatz kommen», stellt Vetterli in Aussicht.

Markus Knöpfli

Augen auf für local.ch

Verzeichnisdienste Das Motto «Think globally, act locally» ist auch im Internet-Business auf fruchtbaren Boden gefallen. PubliDirect-Tochter local.ch will mit einer weit – nämlich vom Mars – hergeholten Kampagne von Alborghetti abheben.

Verzeichnisdienste Das Motto «Think globally, act locally» ist auch im Internet-Business auf fruchtbaren Boden gefallen. PubliDirect-Tochter local.ch will mit einer weit – nämlich vom Mars –  hergeholten Kampagne von Alborghetti abheben.Suchmaschinen wie die hiesige search.ch,
die auf Schweizer Webinhalte fokussieren, verbuchen grosse Erfolge. Mit
Diversifikationen passte search.ch,
Konzerngesellschaft der Post, ihr Angebot den Bedürfnissen der
wachsenden Internet-Gemeinde laufend an – und startete vor wenigen
Wochen eine weitere Imagekampagne (WW 16/06), um ihre Bekanntheit zu
erhöhen.Der Trend zu lokalisierten Online-Inhalten und damit zu
lokalisierter Werbung ist auch für die PubliGroupe-Division
PubliDirect, Herausgeberin der Gelben Seiten, nichts Neues. Denn
lokalisierte  Trefferlisten sind mittlerweile zu beliebten
Marktplätzen mit Adressbuchfunktion herangewachsen, vor allem bei
lokalen KMU und Vereinen. Um die vom Rubrikengeschäft der Lokalpresse
ins Internet abwandernden Kleinanzeigen nicht an die Konkurrenz zu
verlieren, hat PubliDirect im April das Portal
www.local.ch in einer Beta-Version lanciert: eine Suchmaschine und Plattform für die Bedürfnisse der Lokalmärkte in der ganzen Schweiz. Nebst
den Angaben aus den Telefonbüchern vermittelt dieses Portal Zugang zu
den Informationen anderer Portale von
PubliGroupe-Tochtergesellschaften, wie die von The Guide Company (30%
PubliGroupe) produzierte Site www.guide4me.com (Tourismus, Locations
und Events). Die Suchergebnisse werden mit Karten und Situationsplänen
ergänzt. Die Portale der Fundgrueb und der Autobörse sollen in einer
späteren Phase in local.ch integriert werden.
Damit verschmelzt
local.ch vier Bereiche: Verzeichniseinträge – mit einer sales force von
rund 400 Personen –, Guide für Partys und Events, Rubrikeninserate
sowie die verschiedenen verknüpfenden Communities mit deren Mehrwerten.
Ausserirdische Eye CatcherDie
grundlegenden Zielsetzungen von local.ch sind hoch gesteckt, soll die
Suchmaschine doch raschmöglichst die für hohe Qualität bekannte und
darum auch meist genutzte Suchseite für lokale Informationen in der
Schweiz im Web werden. Als zentrale Vision sieht CEO Dorian Selz den
Benutzer von local.ch, der am Abend einen neuen Actionfilm im Kino
anschauen will, vorher aber die Filmkritik und eine Strassenkarte
konsultiert, um zu wissen, wo genau das Kino liegt, wo es
Parkmöglichkeiten gibt und wo in der Nähe er vorher eine Pizza essen
und sich nach dem Kino mit seinen Freunden noch einen Drink genehmigen
kann. Dazu interessiert er sich vielleicht auch für eine Kleinanzeige
für die DVDs der letzten Matrix-Trilogie. Genau das will local.ch
vereinigen: Verzeichnis-, Guide-, Rubrik- und Community-Inhalte.
Suchspiel mit GlücksjagdUm
das lokale Suchdienstangebot und die Positionierung «Sich Auskennen wie
zu Hause» zu lancieren, entschied sich Reto Alborghetti für eine
intergalaktische und eigenständige Werbeplattform: Aliens, die sich auf
der Erde gleich von Anfang an auskennen wie zu Hause. Die intelligente
Spezies kennt natürlich local.ch bereits.
Idee wie Figuren hat
Alborghettis Team durch sämtliche Mittel und Massnahmen
durchdekliniert. Als stilistisches Mittel hat es sich mediengerecht
entweder der Fotografie oder der Illustration bedient. Die nationale
Anzeigenkampagne mit drei Sujets wird bis Ende September in zwei Wellen
sichtbar sein. Gleichzeitig wird eine massive Promotion lanciert: Ein
Suchspiel im Internet, in welchem der Teilnehmer mit einem «Startort»
innerhalb der Suchfunktionen von local.ch an einer Glücksjagd
teilnehmen kann.
Auf das Onlinegame machen verschiedene
Werbemittel aufmerksam – bis hin zu den Fülleranzeigen in den
Gelbe-Seiten-Büchern sowie Stickers.
Gelbe SeitenDie neue Online-Suchplattform local.ch
verbindet nach dem australischen Vorbild sensis.com die Daten der
Telefonbücher, die Verzeichnisse der LTV Gelbe Seiten AG und die
Einträge des Joint-Venture Partners Swisscom Directories AG mit lokalen
Angeboten und Informationen. Das Fortbestehen der Printausgabe
der Gelben Seiten sei dadurch nicht tangiert, sagt Dorian Selz, CEO von
local.ch. So durfte kürzlich Publicis als Hausagentur der Gelben Seiten
drei völlig neue TV-Spots zur bereits mehrfach ausgezeichneten,
irrwitzigen Kampagne hinzufügen. Mit diesen wird vor allem das
Internetangebot
gelbeseiten.ch gepusht. Ziel hierbei sei, die
Nutzerfrequenz sowie die Attraktivität für Inserenten zu steigern. Die
Spots haben Alltagsprobleme zum Inhalt, die mit Hilfe der Verzeichnisse
einfach und schnell gelöst werden können. So wie die Liftfahrt eines
harmlosen Herrn, der in eine Schlägerei verwickelt wird, weil seine
dicke Brille offenbar nicht dick genug ist.
Luca Aloisi

Das Hype ist vorbei

Gastkommentar Die Vergangenheit von MMXI war alles andere als optimal, meint Jörg Dietz.

Gastkommentar Die Vergangenheit von MMXI war alles andere als optimal.Es allen recht zu machen, ist
zugegebenermassen schwer. Das zeigte die Diskussion um die
Internetforschung in der Schweiz mit der Informationsveranstaltung NIS
am 8. Juni 2006.Als Anbieter von Internetforschung unter MMXI
Schweiz und NetRatings Schweiz waren die Präsentationen, Argumente und
Bedenken sehr interessant. Es scheint das Wort «eine Währung» in
Verbindung mit der These «dann wächst der Werbemarkt wie in den
Nachbarländern» zu grossen Investitionen zu motivieren.
Uns ist
mittlerweile bewusst, dass die von Hypezeiten, Änderungen der Partner
und nicht optimalen Kommunikationswegen geprägte Vergangenheit von MMXI
alles andere als optimal war. Von unserer Seite her haben wir versucht
klar zu machen, dass dies optimiert wurde. Auch das Feedback unserer
aktuellen Kunden aus klassischen Unternehmen und Mediaunternehmen
spiegelt dies wider und ist hoffentlich auch bei den Verantwortlichen
der NIS bekannt.
Wir hatten schon 2005 den Entscheidern der NIS
signalisiert, dass wir zu einer intensiven Zusammenarbeit, zum Beispiel
durch die Akzeptanz des SZM-Zählpixel der Wemf, bereit sind, und haben
ein integriertes Modell angeboten. Dies wäre die Zusammenführung eines
Panels mit einer Vollerhebung wie NetAudit. Das heisst, es wurden
marktgerechte Modelle angeboten, die inklusive Panel unter zwei
Millionen Schweizer Franken lagen.
Auch in anderen Märkten ist
Nielsen//NetRatings (MMXI für die Schweiz) mit den Forschungsmodellen
auf neuen Wegen. In Grossbritannien, Spanien und Italien führen wir
derzeit ein Panel ein, das die Nutzung @home, @work etc. zum Beispiel
in UK mit ungefähr 50 000 Personen abbildet. Dieses Modell aus
Grunderhebung, Panel und online rekrutiertem Panel deckt auch die
Bedürfnisse von kleinen Websites sehr gut ab und wird in 2007 in
weiteren Märkten eingeführt.
Meine Sicht ist natürlich alles
andere als neutral, da wir in der Schweiz mit Internetforschung weitere
Umsätze machen möchten. Egal, wie das Ergebnis aussieht, freuen wir
uns, wenn ein langfristiges, tragfähiges Modell zu Stande kommt.
Hilfreich wäre sicher, wenn Vergangenheit und Einzelinteressen aussen
vor blieben, um auch langfristig ein tragfähiges Modell zu haben, das
nicht in 2008 oder 2009 an der Finanzierbarkeit scheitert.
Ich persönlich würde mich dabei nicht rein auf das zukünftige Wachstum des
Werbemarkts verlassen, da die «Währung» nur eine Variable für ein
Wachstum der Spendings in der Schweiz ist. Wenn der Werbemarkt in der
Schweiz zukünftig sehr stark wächst, freuen wir uns auch gerne mit den
Umsätzen unseres Werbetracking-Produktes AdRelevance und unsere
pixelbasierte Messung SiteCensus mit.
Jörg Dietz ist Marketingdirektor von MMXI Schweiz.

SRG und SFV gehen in die Vertragsverlängerung

Die SRG und der Schweizerische Fussballverband (SFV) haben den auslaufenden Vertrag für die Fernsehrechte um sechs Jahre bis Ende Saison 2011/12 verlängert.

Die SRG und der Schweizerische Fussballverband (SFV) haben den auslaufenden Vertrag für die Fernsehrechte um sechs Jahre bis Ende Saison 2011/12 verlängert. Darin sind insbesondere alle Heimspiele der Herren-A-Nationalmannschaft enthalten, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist. Die Spiele der Schweizer A-Nationalmannschaft werden somit weiterhin auf allen Sendern der SRG zu sehen sein. Die SRG sichert für alle Qualifikationsspiele eine angemessene Fernsehausstrahlung zu und verfügt im Gegenzug über sämtliche Nachverwertungsrechte. Zum Vertrag gehören ausserdem Internet- und Mobile-Verwertung sowie die Rechteverwertung für die Spiele des Schweizer Fussball-Cups bis und mit Saison 2011/12. Der Vertrag wurde gemäss Mitteilung noch vor dem ersten Spiel der Schweiz an der WM in Deutschland unterzeichnet. SRG-Generaldirektor Armin Walpen rechnet damit, dass die Schweizer Nationalmannschaft in den nächsten Jahren ihren hohen medialen Stellenwert halten wird, wie es im Communiqué heisst. Die positiven Emotionen, die über das Medium Fernsehen transportiert würden, seien ein Stück schweizerische Wirklichkeit und damit Teil des Service public der SRG.

Sex sells

Aufgefallen Zwei Anzeigen, die dasselbe wollen: Schuhe verkaufen. Eine Augenweide ist das Pittarello-Modell, besondere Aufmerksamkeit verdient die Diesel-Anzeige.

Schuhe Zwei Anzeigen, die dasselbe wollen: Schuhe verkaufen. Eine Augenweide ist das Pittarello-Modell (nicht zu verwechseln mit einem aus dem Pirelli-Kalender). Bei Pittarello quillts aus allen Enden. Sogar der geschnürte Schuh drückt, was sich seine Trägerin allerdings nicht anmerken lässt, schliesslich hat Verführung ihren Preis. In diesem Falle 59 Euro. Preislos ist die Diesel-Anzeige, die besondere Aufmerksamkeit verdient. Schliesslich sind auf ihr auch am meisten Frauen zu sehen – beziehungsweise ihr unteres Ende. Zwei Fragen: die erste ist ganz pragmatischer Natur und betrifft die Realisation eines solchen Sujets. Wo ist wohl der Rest der Frauen geblieben? Liegen sie nach hinten geklappt oder sind sie tatsächlich so artistisch veranlagt, dass sie alle aufeinander gestapelt Platz und Balance haben? Vorsicht beim Nachstellen. Die zweite Frage gilt der Aussage des Sujets. Sollen wir uns überlegen, welche Stiefel uns am besten gefallen oder dass ein Diesel-Träger Frauen auf drei Arten beflügeln kann? Wie dem auch sei: Eigentlich schade, dass man seinen Kopf nicht sieht – und Hauptsache die Schuhe passen. (ck)

JobScout24 lanciert als neue Werbeform ein Online-Spiel

Mit dem neuen Marketingangebot will sich der Jobvermittler JobScout24 laut Marketing Managerin Sabrina Candita unter den Stellenplattformen als Trendsetter positionieren.

Die Schweizer Internet-Stellenbörse JobScout24 ergänzt ihr Marketing-Programm um ein Online-Game. Mit der neuen Werbeform will sich der Jobvermittler laut Marketing Managerin Sabrina Candita unter den Stellenplattformen als Trendsetter positionieren. Im Lauf des Games müssen die Spieler auf dem Bürostuhl möglichst schnell vom Arbeitsplatz in die Firmenkantine gelangen. Dabei können sie Bonuspunkte und Power-Ups sammeln. Unterwegs kann aber beispielsweise der Chef auftauchen und die Fahrt vorzeitig beenden. Zu gewinnen gibt es als Hauptpreis eine Reise für zwei Personen im Wert von 10’000 Franken. Der Preis wird offeriert von der Fluggesellschaft Swiss, deren Logo während des Spieles denn auch prominent zu sehen ist.

Post mit Werbeaktion für Hundefutter

Bis am 7. Juli erhalten die Halter grösserer Hunde in 500 grösseren Ortschaften der Deutschschweiz vom Pöstler einen Drei-Kilo-Sack Hundefutter der Marke Pedigree kostenlos und direkt an der Haustüre.

Bis am 7. Juli erhalten die Halter grösserer Hunde in 500 grösseren Ortschaften der Deutschschweiz vom Pöstler einen Drei-Kilo-Sack Hundefutter der Marke Pedigree kostenlos und direkt an der Haustüre. Der Postbote klingelt bei jenen Kunden, von denen sie wissen, dass sie grössre Hunde haben. Wenn der Hundehalter zustimmt, wird die Adresse an die Hundefutter-Firma weitergeleitet. Wenn nicht, ist der Pöstler zum Datenschutz angehalten. Die Pöstler haben ein Merkblatt erhalten, das ihnen erklärt, wie sie den Hundehalterinnen und Haltern die Hundefutter-Säcke an der Türe schmackhaft machen können. Pro verteiltem Futtersack erhalten sie eine Prämie.
Wie Post-Sprecher Dario Ballanti gegenüber der Werbewoche erklärte, laufe die Hundefutter-Werbeaktion in drei Phasen ab. Zuerst wurde in einem Pilotversuch, der im Frühling im Raum Langenthal durchgeführt wurde, das Interesse erhoben. Der Pilotversuch zeigte einen guten Erfolg. Dann wurde die Aktion auf 500 grössre Orte der Deutschschweiz ausgeweitet. Dennoch: von einer neuen Dienstleistung der Post zu sprechen, ist nicht korrekt. „Es handelt sich um eine einmalige Aktion und nicht um einen neuen Service“, sagte Ballanti. Sollte ein weiterer Kunde Interesse an einer solchen Aktion haben, wird das Setting genau untersucht und im Einzelfall entschieden werden. Ebenfalls wird zuvor ein Pilotversuch durchgeführt, um das Interesse zu evaluieren. Wie Ballanti weiter betont, ist die Hauptaufgabe der Pöstler die Briefzustellung und die Post habe kein Interesse daran, ihre guten Zustellzeiten zu korrumpieren.
Die Post-Gewerkschaft sieht in der Aktion allerdings einen Missbrauch des Vertrauens, das die Kunden ihren Pöstlern entgegenbringen. Demzufolge kritisiere sie die Werbeaktion, obschon sie generell gegen neue Dienstleitungen nichts einzuwenden hätte, sagte Giorgio Pardini, Vizepräsident der Post-Gewerkschaft Kommunikation gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.Kathrin Fischer
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