Zeichen setzen fürs Spektakel ums Theater

Kultur TBS Identity sorgt beim Zürcher Theater Spektakel für Kommunikation mit Piktogrammen.

Kultur TBS Identity sorgt beim Zürcher Theater Spektakel für  Kommunikation mit Piktogrammen.Mit dem Tages-Anzeiger als Hauptsponsor hat das Zürcher Theater Spektakel eine sehr breit bespielte Werbeplattform in der Zeitung. Weniger Budget steht für die Plakate zur Verfügung. TBS Identity suchte deshalb nach einer «plakativen Lösung mit möglichst hoher Akzeptanz», wie Berater Michael Schädelin von der Zürcher Agentur erklärt. Dieser Vorstellung entsprach am wirkungsvollsten die Form der Piktogramme. Sind Piktogramme in aller Regel gradlinig auflösbar (hier gehts zur Toilette, da zum Abflugterminal), so entziehen sich die Symbole auf den Inseraten und Plakaten aber einer klaren Deutung. «Und trotzdem sucht der Betrachter das Bedeutsame und findet im Feuer unter dem Stuhl oder im Herzen auf dem Gabelstapler in einem kleinen kreativen Akt eine subjektive Auflösung», glauben die Kreativen von TBS.
Ihre Kampagne soll auf diese Weise zu einer «Metapher des Prozesses der Kulturarbeit und des Kulturgenusses werden, in dem das Bekannte umgedeutet, die Zusammenhänge aufgebrochen und zu einem neuen Sinn gebaut werden».
TBS betreut das Spektakel bereits im zweiten Jahr. Die letzte Kampagne arbeitete mit Comicseinflüssen aus Hongkong. Dieses Jahr ist das Festival nicht mehr rund um ein Thema programmiert. Entsprechend in einem allgemein deutbaren Kostüm musste deshalb auch die Werbung auftreten.
Das 27. Theater Spektakel dauert vom 17. August bis zum 3. September. TBS Identity hat neben den Printsujets in einem durchgezogenen Stil auch die Programmzeitung, die Website und natürlich die Signaletik auf dem Festivalgelände gestaltet.    
Andreas Panzeri

Steilpass für das Sponsoring

Sportsponsoring Die internationale Studie «Sponsoring 21+» der Sport + Markt AG gibt für die Schweiz unter anderem einen Ausblick auf die Euro 2008.

Sportsponsoring Die internationale Studie «Sponsoring 21+» der Sport + Markt AG gibt für die Schweiz unter anderem einen Ausblick auf die Euro 2008. Nur wenige Wochen nachdem einige WM-Sponsoren eine eher durchzogene Wirkungsbilanz ihrer Engagements präsentiert hatten, meldete sich der Fachverband für Sponsoring (Faspo) und ihre Geschäftsstelle Felten & Cie mit einer durch die Sport + Markt AG international durchgeführten Sponsoringstudie zu Wort. Gemäss Organisatoren könnten nämlich künftige Sponsoringgeber von den Learnings aus der Fussballweltmeisterschaft 06 profitieren. Das macht die Studie gerade aus Schweizer Warte im Hinblick auf die Euro 2008 besonders interessant. Immerhin tritt das Kontinentalturnier gegen die Olympischen Spiele in Peking an, die aus internationaler, aber kaum aus regionaler Sicht eine starke Konkurrenz darstellen.
Schon hier gilt es, so die Studie, klarzustellen: In Sachen Sportarteninteresse liegt Fussball weit vor Leichtathletik. Selbst Eishockey und Skispringen führen in der Interessenskala vor Leichtathletik, Formel 1 und Radsport. Vergleicht man dagegen die einzelnen Sportveranstaltungen, erkennt man, dass Olympiaden dank der hohen Medienpräsenz sehr gut abschneiden.
Anhand des Beispiels von Fifa-Partner Coca-Cola zeigt die Studie auf, dass in der Informations- und Reizüberflutung um Grossveranstaltungen – durch Marken- und Medieninflation sowie steigende Kommunikationsbudgets – nur derjenige wahrgenommen wird, der integrierte, intelligente Sponsoringkonzeptionen mit einem nahe liegenden Schlüsselthema umsetzt. Im Falle von Coca-Cola: «It’s Your Heimspiel». Wichtig sei aber vor allem, dass diesen Kampagnen kontinuierlich weitere Aktionen (Holds) nachgeschoben werden.

Nebst konkreten Ergebnissen der Sponsoringwirkung (Return on Marketing Investment) enthält die Studie auch einen Fan-Interessenvergleich in der Schweiz und international, untersucht die ideale Plattform für Sponsoren und die Rolle von Sponsoren des Fussballs im Umfeld der Fans und beschreibt die Chancen und Risiken der Euro 2008 für die Sponsoren.
Die Aussichten, bei einer stimmigen und glaubwürdigen Positionierung als Partner des Fussballs die Marke zu emotionalisieren, das Image zu dynamisieren oder eine dauerhafte Bindung der Zielgruppe zu erreichen, sind laut Remo Rusca von Felten & Cie auch bei der Euro 2008 gut.
Gelinge es einem, ein Thema umfassend zu besetzen, sei sogar ein kommunikativer Ausschluss des Wettbewerbs möglich. Die Grundlage dafür ist Glaubwürdigkeit. Die Fussballfans, mehr noch als die Fussballkonsumenten, wollen ernst genommen werden. Ihr Engagement könne genutzt werden. Aber nur solange bei ihm nicht der Eindruck entsteht, dass seine Begeisterung für seinen Club instrumentalisiert und kommerzialisiert wird. Unter diesem Aspekt dürfte die summative Evaluation beispielsweise des Fanspiels von Swiss Life interessant sein.
Übernimmt ein Investor das Zepter und schert sich um die Bedürfnisse der Fans, wird dies nicht akzeptiert, wie die wochenlangen Demonstrationen gegen Red Bull Salzburg beweisen. Tatsächlich befinden sich die Fussballclub- und Fussballsponsoren mit ihren Engagements auf einer Gratwanderung, bei der sie riskieren, die Sportart zur Ware verkommen zu lassen und die Fans und Zuschauer abzuschrecken.     
Ski alpin bleibt der NationalsportDie repräsentative Studie von Sport + Markt, «Sponsoring 21+»
hat für die Schweiz ein ziemlich erstaunliches Resultat zu Tage gebracht:  Von den 1000 Schweizern zwischen 16 und 69 Jahren, die im Mai 2006 befragt wurden, gaben 56 Prozent an, sich für Ski alpin zu interessieren. Damit bleibt Ski alpin klar Schweizer Nationalsport Nummer eins. Weder Fussball (52 Prozent) noch der Tennissport der Federer-Ära (51 Prozent) reichen an diese Popularitätswerte heran. Ähnliches macht die Umfrage hinsichtlich der beliebtesten Sportereignisse anschaulich. Die meisten Befragten interessieren sich für die Olympischen Winter- und Sommerspiele (64 bzw. 59%). Das traditionelle Lauberhornrennen in Wengen, auf Platz 4 (53%), ist ebenfalls sehr populär. Es liegt zwar knapp hinter der Fifa Fussball-WM (58%), aber deutlich vor weiteren grossen Fussballereignissen wie die Uefa Champions League (37%). Auch die heimische Axpo Super League und die Tennis ATP-Tour liegen hinter dem Lauberhornrennen.
Schwieriger hat es der Abfahrtssport bei der jüngeren Zielgruppe. Nur 39 Prozent der bis 29-Jährigen interessieren sich für Ski alpin, dessen Imageprofil in diesem Alterssegment ebenfalls schlechtere Werte gegenüber dem Gesamtergebnis aufweist. Das widerspiegelt sich auch bei den Fernsehübertragungen. «Dies deutet darauf hin, dass die Sportart in Zukunft ein ‹Nachwuchsproblem› bei den TV-Zuschauern bekommen könnte», so Boris Hedde, International Sales Manager bei Sport + Markt in Köln.
 
Luca Aloisi

Fox verkauft ab Herbst Filme und Serien über Myspace.com

Die zu Rupert Murdochs News Corp. gehörenden Fox Interactive Media (FIM) und Twentieth Century Fox bieten zusammen Blockbuster-Filme und TV-Hits als Downloads an.


Die zu Rupert Murdoch’s News Corp. gehörenden Fox Interactive Media (FIM) und Twentieth Century Fox bieten zusammen Blockbuster-Filme und TV-Hits als Downloads an. Ab Herbst sind über die FIM-Sites Ign.com und Myspace.com für 19.99 Dollar Spielfilme wie «The X-Men» zu haben. Hitserien wie etwa «24» kosten 1.99 Dollar pro Episode. Das Angebot reicht von Neuerscheinungen, TV-Filmen sowie Filme, die es nie auf die Kinoleinwände geschafft haben. Darüber hinaus werden alle aktuellen Serien aus der Fox-Familie erhältlich sein. Das FIM-Netzwerk erreicht über 75 Mio. Nutzer pro Monat, allein in den USA.

Für Gruner Brenneisen heisst es selbstverständlich «hesch d baz»

Mit einer umfassenden Werbeoffensive will die Basler Zeitung ihre Führungsposition in der Nordwestschweiz festigen. Die Kampagne startet am 18. August - ab dem 18. August erscheint die Basler Zeitung mit ausgebauten Regionalteil.

Mit einer umfassenden Werbeoffensive will die Basler Zeitung ihre Führungsposition in der Nordwestschweiz festigen. Die von der Basler Kommunikationsagentur Gruner Brenneisen entwickelte Community Kampagne «hesch d baz» soll aber nicht als Frage verstanden werden, sondern als Selbstverständlichkeit. Denn die Basler Zeitung (baz) gebe Antwort und Auskunft für alle und für alles Wichtige in der Region, heisst es in der Mitteilung.
Die Kampagne startet am 18. August mit Plakaten, Anzeigen, Verkehrsmittelwerbung, Radiospots, Mailings und Kioskaushängen in Basel und Region. Am 18. August erscheint die Basler Zeitung auch mit verstärkter Regionalberichterstattung und mit einer grösseren Auflage (siehe «Basler Zeitung verstärkt Regionalberichterstattung»).Hinweis: In der aktuellen Werbewoche Nr. 28 werden Kampagne und Strategie der Basler Zeitung noch detailierter vorgerstellt.

Metro lanciert Nachmittagszeitung in Kopenhagen

Die schwedische Mediengesellschaft Metro International lanciert eine kostenlose Nachmittagsausgabe der meistgelesenen dänischen Gratiszeitung MetroXpress.


Die schwedische Mediengesellschaft Metro International lanciert eine kostenlose Nachmittagsausgabe der meistgelesenen dänischen Gratiszeitung MetroXpress. Inhaltlich konzentriert sich das Blatt auf aktualisierte Nachrichten und Lifestyle-Berichte. Werbetreibenden soll die Gratiszeitung neuartige attraktive Möglichkeiten bieten. Am 21. August 2006 erscheint das Nachmittagsblatt zum ersten Mal. Mit einer Startauflage von 100’000 Exemplaren von Montag bis Donnerstag und 110’000 Exemplaren einer etwas umfangreicheren Wochenend-Ausgabe am Freitag wird die Zeitung mit dem Namen MetroXpress an 30 S-Bahn-Stationen sowie 17 Metro-Stationen verteilt. Zudem soll das Blatt von zahlreichen Kolporteuren in Kopenhagen unter die Leute gebracht werden. Die Nachmittagszeitung wird noch früher als Ringier’s Abendzeitung Heute erscheinen, nämlich jeweils um 14:30 Uhr.

Ron Orp’s Mail knackt die 10’000er Marke

Am 15. August 2006 registrierte sich der 10'000ste Abonnent für den gratis Newsletter, der täglich über trendige Events in Zürich informiert.


Am 15. August 2006 registrierte sich der 10’000ste Abonnent für den gratis Newsletter, der täglich über trendige Events in Zürich informiert. Damit kommt das Infomail beim Zürcher Publikum aussergewöhnlich gut an. Die Macher hinter Ron Orp’s Mail sind Romano Strebel, Christian Klinner, Geschäftsführer der Agentur Mitlinks. Das Hobbyprojekt entstand im April 2004 und entwickelte sich zu einem professionellen Medium mit einer eigenständigen Redaktion. Seit Dezember 2005 unterstützt Fabian Zahner – ebenfalls von Mitlinks – das Team. Der Newletter finanziert sich ausschliesslich über Banner und Textanzeigen und avanciert in diesem Bereich zu einem direkten Werbekanal in eine attraktive Community. So liessen unter anderem Swiss, Nivea, Carpe Diem, American Apparel, oder der Tages Anzeiger für sich werben.

Personelle Änderungen in der Cinecom-Geschäftsleitung

Roger Eckerlin übernimmt bei Cinecom ab Herbst 2006 neu die Gesamtverantwortung für die Bereiche Kino National, Promotions & Events, das Kinomagazin Close-up! sowie für das Luzerner Erlebniskino IMAX und ersetzt damit Daniel Pauletto.


Roger Eckerlin übernimmt bei Cinecom ab Herbst 2006 neu die Gesamtverantwortung für die Bereiche Kino National (Werbefilmkampagnen), Promotions & Events, das Kinomagazin Close-up! sowie für das Luzerner Erlebniskino IMAX. Eckerlin war bisher Leiter Verkauf TV und Adscreen und Mitglied der Geschäftsleitung von Cinecom. Er tritt die Nachfolge von Daniel Pauletto an, der eine neue Herausforderung als selbständiger Vermarkter der Fachzeitschriften Marmite und Vinum annimmt (siehe «Daniel Pauletto verlässt Cinecom»). Eckerlins Nachfolgerin in der Verkaufsleitung TV/Adscreen wird Karin Rickenmann, die seit 1999 bei Cinecom tätig ist und derzeit für die Leitung Sales Services verantwortlich zeichnet. Zuvor war Rickemann bei Cinecom mehrere Jahre in der TV-Beratung und als Product Managerin Sonderwerbeformen TV tätig.
Neue Leiterin Sales Services wird Isabella Samek. Sie war während fünf Jahren bei MCI WorldCom im Verkauf (Teamleitung) und als Field & Channel Manager Schweiz tätig. Zuletzt hat sie bei The Guide Company als Innendienstleiterin gearbeitet. Samek tritt ihre Stelle bei Cinecom Mitte September an.

Moderatoren gesucht: 3+ im Castingfieber

Das neue private Schweizer Fernsehen 3+ möchte mittels Casting unbekannten Talenten die Chance geben, künftige Shows zu moderieren.


Das private Schweizer Fernsehen 3+ sucht talentierte Moderatoren für Kurznews, Wetter und künftige Unterhaltungsshows. Der neue Sender möchte unbekannten Gesichtern die Chance geben, sich bei einem Casting zu bewerben, wie der Privatsender berichtet. Wer nicht als neuer Moderator entdeckt wird, schafft es vielleicht doch ins Fernsehen, denn aus den Casting-Aufnahmen soll auch gleich eine eigene Sendung auf 3+ entstehen.Der neue Schweizer Privatsender startet also mit drei Casting-Shows. Neben dem neuen Schweizer Superstar und dem neuen Schweizer Supermodel sollen nun auch neue Moderatoren per TV-Casting gefunden werden. 3+ setzt also genauso wie das Schweizer Fernsehen SF mit «Glanz & Gloria sucht…» (siehe
«SF lanciert Doku-Serie ‚Glanz & Gloria sucht…’») und Sat.1 Schweiz mit «Joya rennt» (siehe «Zehn Finalisten im Casting für ‚Joya rennt’») auf das TV-Casting-Sendungskonzept.Am 27. August können sich die Kandidaten vor der prominenten 3er-Jury –  bestehend aus den TV-Moderatoren Eva Camenzind und Marco Fritsche sowie Weltwoche-Kolumnist Mark van Huisseling – beweisen. Bewerben kann sich jeder zwischen 16 und 35 Jahren mittels Demotape. Auf der Website des Privatsenders besteht zudem die Möglichkeit zur Online-Registration.
Die Jury machte bereits im Vorfeld auf sich aufmerksam. «Mich reizt es, zu erleben, wie einige Leute sich an einem Casting zum Kasper machen», erklärte van Huisseling gegenüber 20 Minuten. Moderatoren sollten so sein wie Hugo Egon Balder oder Michelle Hunziker, wird der Kolumnist weiter in der Pendlerzeitung zitiert. Am 31. August geht 3+ erstmals auf Sendung (siehe
«3+ geht am 31. August um 20 Uhr auf Sendung»).

Publicis wirbt mit Köbi Kuhn für Axpo

Die Zürcher Werbeagentur Publicis hat den Pitch für die Axpo-Kampagne mit Imageträger Köbi Kuhn gewonnen.

Die Zürcher Werbeagentur Publicis hat den Pitch für die Image-Kampagne des Schweizer Stromunternehmens Axpo gewonnen. Mit ausschlaggebend für den Zuschlag an Publicis soll die überzeugende Integration des Nationaltrainers Köbi Kuhn gewesen sein. Axpo hat Kuhn als Partner und Imageträger bereits im Vorfeld für sich gewinnen können – er ist der Dreh- und Angelpunkt für die Imagekampagne des Energie-Riesen.
Wie Publicis meldet, sind die ersten Motive seit dem 10. August in den Schweizer Printmedien zu sehen.

Drei Konzessionen für digitale Radioprogramme ausgeschrieben

Das Bundesamt für Kommunikation hat drei Radio-Konzessionen für die deutschsprachige Schweiz ausgeschrieben. Zweck ist die Erweiterung des Angebots an neuen terrestrischen Radioprogrammen, die auf der Technologie T-DAB basieren.


Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) hat drei Radio-Konzessionen für die deutschsprachige Schweiz ausgeschrieben. Zweck ist die Erweiterung des Angebots an neuen terrestrischen Radioprogrammen, die auf der Technologie T-DAB (terrestrial Digital Audio Broadcasting) basieren. Die Bewerbungsfrist läuft bis Ende Oktober 2006.
Ende März hatte der Bundesrat die Weichen für das digitale Radio in der Schweiz gestellt und grünes Licht für die Realisierung einer zweiten terrestrischen Plattform in der deutschsprachigen Schweiz gegeben (siehe
Digitalradio erhält eine zweite Plattform). Die SRG bietet bereits ein T-DAB-Programm in weiten Teilen der Schweiz an.
Für die nun ausgeschriebenen Konzessionen gelten die folgenden Bedingungen: Sie sollen sich auf die deutschsprachige Schweiz beziehen und nicht bereits per UKW terrestrisch ausgestrahlt werden. Die drei Konzessionen werden sich ferner nach dem neuen Radio- und Fernsehgesetz RTVG richten. Entsprechend werden die Konzessionen erst nach der Inkraftsetzung des RTVG – voraussichtlich im April 2007 – erteilt werden.

Bei der T-DAB-Plattform handelt es sich um einen Frequenzkanal mit einer Übertragungsrate von 1,5 Mbit/s. Radioprogramme erfordern eine Nettodatenrate von mindestens 128 kbit/s. Ziel der neuen Konzessionen sei nicht die Verbreitung von möglichst vielen Radioprogrammen, sondern die Ausstrahlung eines möglichst attraktiven und vielseitigen Gesamtangebotes, teilt das BAKOM am Dienstag mit. Rein theoretisch können auf der Plattform bis zu 11 Radioprogramme verbreitet werden.

Der Ausschreibungstext und die Wegleitung für die Gesuchsstellung sind unter
www.bakom.admin.ch zu beziehen.

Projekt «Swiss Press Bikes» scheitert an Verkaufszahlen

Der Verband Schweizer Presse und Valora Press & Books Switzerland haben das Testprojekt «Swiss Press Bikes» aufgrund enttäuschender Verkaufszahlen in Zürich beendet. Ideen zur Verkaufsförderung sind weiterhin verzweifelt gesucht.

Der Verband Schweizer Presse und Valora Press & Books Switzerland haben das Testprojekt «Swiss Press Bikes» in Zürich beendet. Die mobilen Verkaufsstellen, welche am 1. Juli erstmals an den Start gingen (siehe «Neuer Verkaufskanal ‚Swiss Press Bikes’ am Start»), wurden mangels genügend hoher Abverkaufszahlen zurückgezogen. Der personelle und logistische Aufwand stehe nicht in Relation zu den Verkaufszahlen und lasse sich deshalb nicht weiter rechtfertigen, erklärt der Verband Schweizer Presse.Bei schönem Wetter waren sechs dreirädrige «Swiss Press Bikes» während sieben Tagen acht Stunden lang rund um das Zürcher Seebecken sowie an der Zürcher Bahnhofstrasse unterwegs. Die mobilen Verkaufsstellen seien optisch sehr präsent gewesen und von den Passanten und Medien als sympathisch wahrgenommen worden, teilt der Verband weiter mit. Ausserdem habe das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen involvierten Partnerfirmen und amtlichen Stellen gut funktioniert.Ob die «Swiss Press Bikes» wie erst geplant 2007 auch in anderen Schweizer Städten zum Einsatz kommen, steht noch in den Sternen. Die Durchführung dieser oder einer ähnlichen Aktion im nächsten Jahr unter verbesserten Voraussetzungen werde erneut geprüft, teilten die Verantwortlichen des Projektteams mit. Gleichzeitig wird die Arbeit an weiteren Ideenvorschlägen zur Verkaufsförderung von Zeitungen und Zeitschriften am Kiosk und anderen Verkaufsstellen intensiv fortgesetzt.

New York Festivals: Zwei Arbeiten von Wirz auf der Shortlist

Unter den Finalisten bei den New York Festivals ist auch die Zürcher Werbeagentur Wirz – auch sie könnte im September Edelmetall gewinnen.


Unter den Finalisten bei den New York Festivals ist auch die Zürcher Werbeagentur Wirz – sie darf auf Edelmetall im September hoffen.
Der TV-Spot «Photographer» für die Schweizerische Mobiliar holte sich bereits in Cannes als einziger Schweizer Filmbeitrag einen bronzenen Löwen (siehe
Cannes: Bronzener Film Löwe geht an Wirz) und steht nun auch auf der Warteliste für Gold, Silber oder Bronze in New York.
Als zweite Arbeit ist die Plakatserie «Bälle» für das vegetarische Restaurant Tibits mit im Rennen. Damit dürfen sich insgesamt sieben Schweizer Agenturen Hoffnungen machen, unter den Gewinnern bei den New York Festivals zu rangieren, teilt Wirz am Dienstag mit.

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