Microsoft steigt mit Kleinanzeigen à la Google in den europäischen Markt ein

Microsoft nennt die Technologie AdCenter – und sie erinnert schwer an Googles Werbemodell AdSense. Was im Mai in den USA startete – in Frankreich und Singapur läuft AdCenter seit September 2005 – wurde nun auch in England lanciert. Resteuropa soll folgen.


Microsoft nennt die Technologie AdCenter – und sie erinnert technisch wie optisch schwer an Googles Werbemodell AdSense. Was im Mai in den USA startete – in Frankreich und Singapur läuft AdCenter seit September 2005 – , wurde kürzlich in Grossbritannien lanciert. Geplant ist ein grosser europäischer Rollout, auch in der Schweiz soll AdCenter genutzt werden können. Einen Zeitpunkt will der Software-Riese aber noch nicht nennen. Bisher wurden die Kleinanzeigen auf seinen Websites durch Yahoo geliefert, durch die eigene Technologie ist Microsoft nun in der Lage, die Anzeigen durch eigene zu ersetzen. Microsoft tritt mit AdCenter in direkte Konkurrenz zu Googles AdSense und Yahoos Ouverture Services.
Über AdCenter können Werbekunden Werbung auf Microsofts Online-Präsenzen wie MSN und Windows Live schalten. Anders als bei Google sollen sich für die Platzierung von Anzeigen Zielgruppen speziell nach Alter, Geschlecht und Einkommen auswählen lassen. Wenn mehrere Werbekunden den gleichen Platz beziehungsweise Suchkontext für ihre Anzeigen buchen, kommt derjenige mit dem höheren Angebot zum Zuge.

Kaffee auf dem Sprung ins Digitalzeitalter: PDA-Zugriff auf NESPRESSO.COM

Um dem On-the-go-Lifestyle von modernen Konsumentinnen und Konsumenten Rechnung zu tragen, startet Nespresso, der weltweite Pionier und Marktführer für hochwertigen portionierten Kaffee, eine spezielle mobile Website für Online-Bestellungen.


(pr) Um dem On-the-go-Lifestyle von modernen Konsumentinnen und Konsumenten Rechnung zu tragen, startet Nespresso, der weltweite Pionier und Marktführer für hochwertigen portionierten Kaffee, eine spezielle mobile Website für Online-Bestellungen vom eigenen PDA aus. Auf www.nespresso.com können Kaffeeliebhaberinnen und -liebhaber mit dem PDA nebst den Grands Crus Portionenkapseln auch die neusten Kaffeemaschinen und die attraktivsten Kaffeeaccessoires bestellen – überall und jederzeit.
„Nespresso hat den Finger stets am Puls der neuesten technologischen Entwicklung“, erklärt Gerhard Berssenbrügge, CEO von Nestlé Nespresso. „Angesichts der weltweit steigenden Verkaufszahlen für PDAs möchten wir unseren Kaffeekennerinnen und -kennern praktische neue Lösungen anbieten, um ihnen die Online-Bestellung von Nespresso Produkten zu erleichtern und ihrem immer mobileren Lebensstil gerecht zu werden.“

Nachdem sich die PDA Benützenden am Computer für den Nespresso Club angemeldet haben, können Mitglieder auf der Website des Nespresso Clubs ihre Nespresso Artikel online bestellen, wie sie es auch von zu Hause oder vom Büro aus tun. Dank dieser mit dem Online-Bestellsystem von Nespresso synchronisierten Lösung, haben PDA-Nutzende die Möglichkeit, von überall direkt und sicher Kaffee zu bestellen.

Nähere Informationen über die hochwertigen Grands Crus von Nespresso, das innovative neue Maschinensortiment und den 24-Stunden-Service, finden sich mit ein paar wenigen Mausklicks ebenfalls auf www.nespresso.com. Ob in Zürich, Paris oder Amsterdam, überall haben Kaffeeliebhaberinnen und -liebhaber mit eigenem PDA die Kontaktinformationen für Nespresso Boutiquen auf der ganzen Welt schnell bei der Hand – und können die neuesten Kaffeeaccessoires auf dem Heimweg gleich mitnehmen.

Die neue PDA-Option steht Nespresso Kundinnen und -Kunden ab Mitte Juni in den folgenden Ländern zur Verfügung: Belgien, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweiz und Spanien. Ab Juli ist der Service auch für Klubmitglieder in Kanada, Schweden und den USA verfügbar.

Online-Zugriff auf Kaffeerezepte und Musik

Im Rahmen seines umfangreichen Premium-Serviceangebots, das den Klubmitgliedern über modernste Technologien zur Verfügung steht, bietet Nespresso jetzt die Option, Rezepte für kaffeehaltige Getränke und Musik im MP3-Format herunterzuladen. Zweimal jährlich werden vier neue Rezepte vorgestellt. Ob am Computer, zu Hause oder über einen portablen MP3-Player, Nespresso Fans können in Zukunft nach Lust und Laune Musik geniessen. Die aktuellsten Updates werden vom Computer registriert und automatisch als Podcasts heruntergeladen. Die Podcasts sind auf Englisch, Französisch und Deutsch verfügbar.

Über Nestlé Nespresso S.A.
Nestlé Nespresso S.A. ist einer der am schnellsten wachsenden Geschäftsbereiche der Nestlé-Gruppe und der weltweite Pionier für portionierten Kaffee. Das Nespresso-Konzept besteht aus einer Trilogie von: hermetisch versiegelten, perfekt portionierten Kaffeekapseln mit einer reichen Auswahl an Grand Cru-Kaffees; den speziell designten und leicht zu bedienenden Kaffeemaschinen; und dem Nespresso-Club mit seinem unübertroffenen, auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnittenen Service.

Des Weiteren bietet Nespresso mit seinen speziellen Nespresso Business Coffee Solutions eine Palette portionierter Kaffees, Maschinen und Services an, die vor allem auf die Bedürfnisse von gehobenen Restaurants, Hotels und Cafés; Premium Event Caterern; Kundenbetreuung und exklusiven Einzelhandelsgeschäften; Betreuung von First Class Passagieren; sowie kleinen und mittleren Unternehmen zugeschnitten sind.

Nestlé Nespresso S.A. hat seinen Hauptsitz in Paudex/Lausanne, beschäftigt mehr als 1’400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, verkauft seine Produkte in mehr als 35 Ländern an den Endkunden und betreibt derzeit mehr als 40 exklusive Boutiquen in den wichtigsten Weltstädten. Nestle Nespresso S.A. ist Marktführer bei portionierten Spitzenkaffees und in den vergangenen fünf Jahren um mehr als durchschnittlich 30 Prozent pro Geschäftsjahr gewachsen. 2005 konnte das Unternehmen einen Umsatz von 819 Millionen Schweizer Franken erzielen. Weitere Informationen unter: www.nespresso.com und www.nespressopro.com.

Neues Schweizer Gastro-Magazin am Start

Der Brunner Verlag, Herausgeber des guide-bleu.com will Anfang 2007 ein neues Magazin für Gastro-Liebhaber lancieren.


Der Brunner Verlag, Herausgeber des guide-bleu.com will Anfang 2007 ein neues Gastronomie-Magazin für Konsumenten lancieren. Starten soll die Publikation mit einer Auflage von 20’000 Exemplaren. Vier mal pro Jahr wird das neue Magazin mit wechselnden regionalen und saisonalen Schwerpunkten über die Schweizer Gastronomie berichten. Dabei soll das Augenmerk bewusst nicht nur auf Sterne und Spitzenköche gerichtet sein. Zentrales Thema ist die allgemein hohe Qualität und Spezialität der Schweizer Gastronomie hinsichtlich ihrer Produkte und deren Präsentation in den Restaurants.
Der neue Gastroführer wird eine attraktive Plattform für Anzeigenwerbung sein, von Getränken über Kultur bis hin zu Lifestyle. Im September erscheint die Nullnummer, die sich mit der Region Lago Maggiore, dem Wallis und dem Berner Oberland befasst.

3+ wirbt mit Aushängeschildern des Schweizer Fernsehens

Heute startet die Kampagne, mit der der neue Schweizer Privatsender 3+ zum Moderatoren-Casting aufruft. Frech gedacht von der Kreativschmiede Ruf Lanz: Das erste Sujet zeigt Kurt Felix – eines der Moderations-Aushängeschilder des Schweizer Fernsehens SF.

Heute startet die Kampagne, mit der der neue Schweizer Privatsender 3+ zum Moderatoren-Casting aufruft (siehe Moderatoren gesucht: 3+ im Castingfieber). Das erste Sujet zeigt allerdings Kurt Felix – eines der Moderations-Aushängeschilder des Schweizer Fernsehens SF. Eine Einwilligung sei beim Schweizer Fernsehen nicht eingeholt worden, berichtet die Pendlerzeitung 20 Minuten auf der Frontseite. Damit verstosse der Sender bereits vor Sendestart klar gegen das Gesetz, heisst es in dem Bericht weiter. Weitere Sujets mit Sprechern der Tagesschau und Moderatoren grosser Unterhaltungsshows werden folgen. Es ist noch nicht bekannt, ob die betroffenen Personen gegen die missbräuchliche Verwendung klagen werden. Denn für die Verwendung eines Fotos zu Werbezwecken bedarf man der Einwilligung der betroffenen Person. 3+ Senderboss Dominik Kaiser will laut 20 Minuten die Werbeträger mit Blumen und Wein gnädig stimmen. Doch auch das Schweizer Fernsehen könnte mitreden wollen. Ob rechtliche Schritte eingeleitet werden, kann aber erst entschieden werden, wenn die Inserate erschienen sind. Die Inseratekampagne gestaltet und umgesetzt hat die Kreativschmiede Ruf Lanz (siehe Elevator TV schaltet passende Agentur ein: Ruf Lanz) – und hat es damit bravourös geschafft, 3+ nachhaltig in die Schlagzeilen zu bringen.

Die BaZ rückt näher

Medien Mit einer umfassenden Werbeoffensive von Gruner Brenneisen will die Basler Zeitung ihre Rolle als führendes Medium in der Nordwestschweiz nachhaltig festigen.

Medien Mit einer umfassenden Werbeoffensive von Gruner Brenneisen will die Basler Zeitung ihre Rolle als führendes Medium in der Nordwestschweiz nachhaltig festigen.All business is local – auch im Internetzeitalter. Diesem Motto folgend erweitert die Basler Zeitung (BaZ) ihr Angebot um einen zusätzlichen Bund und verdoppelt ab 18. August den Umfang der regionalen Berichterstattung. Während der erste Regionalbund gesamtregionale Themen behandeln wird, widmet sich das neue zweite regionale Faszikel dem Geschehen im Baselbiet sowie in den angrenzenden Bezirken der Kantone Solothurn und Aargau. Zudem soll das Blatt freitags in einer Grossauflage mit weiteren 90000 Exemplaren erscheinen. Mit diesem Ausbau will die BaZ ihre führende Position in der Nordwestschweiz unterstreichen.
Den Angriff auf Marktanteile jenseits der Kantons- und Landesgrenzen läutet nicht zuletzt die plakative Werbekampagne «hesch d baz» der Basler Agentur Gruner Brenneisen Communications ein. Sie besteht aus Plakat- und Printumsetzungen, Verkehrsmittelwerbung, Radiospots und verschiedenen BtL-Aktivitäten, welche die BaZ-Community ausbauen und bestätigen sollen.
Die Kernaussage sei keine Frage, sondern eine Selbstverständlichkeit, macht CD Peter Brenneisen klar. Der doppelte Rotstreifen – das BaZ-Signet – wird dabei als Identifikationselement und Wiedererkennungsmerkmal prominent eingesetzt.
Mit knappen Aussagen, Schlagworten sowie authentischen, grosszügigen Reportagebildern in Schwarzweiss will die Kampagne die Vielfalt und Dichte der journalistischen Beiträge untermauern und akzentuieren. Sie führt so das zentrale Anliegen aus: Die BaZ bringt für die ganze Region Mehrwert an eigenständiger und spannender Information wie auch Zusatznutzen mit exklusiven Service-Angeboten.
Das Kreativteam um Peter Brenneisen und den Gesamtverantwortlichen Andres Gruner positioniert die BaZ als publikumsnahe Zeitung mit vorerst fünf selbstbewussten bis kontroversen Motiven.   
Luca Aloisi

Leben im Sommerloch

Kolumne Keiner hat je das Monster vom Loch Ness gesichtet, und niemand redet mehr von «sauren Gurken»: Jürg Altweggs Gedanken nach den grossen Ferien.

Kolumne Keiner hat je das Monster vom Loch Ness gesichtet, und niemand redet mehr von «sauren Gurken»: Gedanken nach den grossen Ferien.Lange Jahre über stöhnte meine Kioskfrau, wenn ich in die Ferien fuhr. Nicht wegen der einbrechenden Verkäufe. Sondern weil sie den Auftrag bekam, Le Monde, die Frankfurter Allgemeine und auch einige Magazine zu behalten. Es war damals undenkbar, ausländische Zeitungen zu abonnieren – sie kamen frühestens am nächsten Tag. Auf der Post sammelten sich die einheimischen Gazetten an.Das Sammeln und Nachlesen war keineswegs nur ein professioneller Reflex. Es ging schon ein bisschen darum, nichts zu verpassen und in den Dossiers keine Lücken entstehen zu lassen. Es handelte sich eindeutig um ein Suchtverhalten. Darum war mir auch die verstorbene Zeitung La Suisse so lieb. Sie erschien an jedem Tag des Jahres, am 25. Dezember genauso wie am Ostermontag. Ich las sie keineswegs täglich, aber immer dann, wenn mich alle anderen im Stich und allein liessen. Zudem konnte man das Blatt bereits nach dem Verlassen der Druckerei bekommen und damit gewissermassen die Zeitung von morgen lesen.
Ich verachtete jene französischen Zeitungen, die im Sommer während zweier Monate keine Magazine beilegten. Oder die Wochenzeitungen, die auch schon mal eine Nummer ausfallen liessen. Sie wussten nicht, was sie ihren Lesern antaten.
Diese Abhängigkeit hat inzwischen einen neuen Fetisch. Das Internet ist überall, und alles ist im Internet. Es führt die Dossiers der Journalisten und hat den Anspruch auf Vollständigkeit zur Illusion gemacht. Und damit auch die einzelnen Titel entwertet. Es kümmert kaum mehr jemand, wenn eine Zeitung am Kiosk ausverkauft ist. Man bekommt ohnehin alles mit – irgendwie. Der Rest ist Zufall.
Von dieser Freiheit und Entfremdung ist der Medienkonsum im Sommer geprägt. Der Zerstreutheit der Zeitgenossen leisten die Medien mit ihrer Nachlässigkeit neuen Vorschub. Sie brüskieren ihre treusten Nutzer. Das Fernsehen stellt seine Sendungen ein, weil eh alle im Freien sind. Stimmt aber nicht. Die Pendlerzeitungen erscheinen schon gar nicht – und wenn trotzdem einer zur Arbeit fährt? Dieses Jahr hat sogar das angesehene Magazin des Tages-Anzeigers eine Nummer mit der Begründung «Hitzeferien» ausfallen lassen. Hat es einer gemerkt, sich gar empört?
Die Zeitungen werden im Sommer noch schlanker, als sie es in der Krise bereits geworden sind. Serien wurden vorprogrammiert. Die Aktualität wird auf Sparflamme gekocht. Hintergründe fallen der Hitze zum Opfer. Dafür redet niemand mehr von «Sommerloch» und «sauren Gurken». Das Monster vom Loch Ness hat niemand gesichtet. Die Schwindsucht im Sommer ist kein Thema mehr. Medienkritik an ihr gibt es schon gar keine: «Persönlich» ist nicht «im Netz», die Werbewoche nicht im Postfach. Ist es die reine Scham? Sind es Vorboten der Zukunft – weil sich im Sommer der Herbst der Medien abzeichnet?
Unvermittelt kommt man in dieser Dürre auf ganz neue Genüsse. Im Flugzeug auf der Heimreise habe ich während zweier Stunden eine drei Tage alte NZZ gelesen und erstaunt festgestellt, wie viel in einer Zeitung steht. Imponierend! Der Wetterbericht von vorgestern. Nicht aktuelle Sportresultate. Neuigkeiten aus der Schweiz. Iso Camartins Betrachtungen über den 14. Juli und den 1. August. Börsenkurse ohne jegliche Verbindlichkeit. Martin Meyers Ausführungen über Schillers Freiheitsbegriff. Nach der Weltmeisterschaft kündeten die ersten Spiele der Schweizer Meisterschaft davon, dass es nach der Entwöhnung einen Neuanfang gibt.
Und in alter Gewohnheit blätterte ich zu Hause durch die Magazine, die doch noch erschienen waren. Ich las das Monatsinterview mit Good-News-Chef André Béchir. Weise ist er geworden und richtig sympathisch. 1971 hatte er Pink Floyd nach Wetzikon gebracht. Ja, und ich war dabei. «Good News – Bad News» schrieb ich in der Zürichsee-Zeitung. Es war noch vor dem Rauswurf aus der Kantonsschule Wetzikon (wegen anderer Artikel). Mein allererster Ärger als blutjunger Schreiberling. Der versöhnliche Ton Béchirs im Magazin hat mich beeindruckt und beruhigt: Er hat es vergessen. Und mir mit seinen weisen Formulierungen bewusst gemacht, dass das veränderte Medienverhalten im Sommer vielleicht auch nur eine Alterserscheinung ist.
Jürg Altwegg ist Kulturkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Genf und Buchautor.

Heineken mit neuem Web-Auftritt

Die Zürcher Agentur Station konzipierte und produzierte in Zusammenarbeit mit Publicis die neue Website www.heineken.ch.


Die Zürcher Agentur Station konzipierte und produzierte in Zusammenarbeit mit Publicis die neue Website www.heineken.ch. Flasche oder Kuh? Gelangt man auf die neue Heineken-Site, wird erst sortiert. Wer schon 18 ist, darf rein, in die Heineken-Welt. Wer noch keine 18 und ein ehrlicher Surfer ist, wird umgeleitet auf die Website des Schweizerischen Milchverbandes.
Ausser dem Jugendschutz hat sich Heineken der Musik verschrieben und wird in den nächsten Monaten einige hochkarätige Veranstaltungen präsentieren. Auf der neuen Site wird unter «Agenda» die Konzertreihe Heineken-Music mit interessanten Künstlern abseits des Mainstreams angekündigt. Unter «Produkte» sind alle in der Schweiz erhältlichen Gebinde abgebildet und für eingefleischte Freunde des holländischen Biers gibt es den «Shop», wo diverse Merchandising-Produkte erhältlich sind. Mit dem Bereich «Kampagne» mit den neuesten Werbungen wird die Schweizer Heineken-Welt abgerundet.

Ideennetz

Wettbewerbe Brillante Ideen, ein Treatment, Storyboard oder auch nur eine Synopsis kann man noch bis zum 24. August für den ersten Snap Viral Spot Contest einreichen.

Wettbewerbe Gute Viral Spots müssen nicht teuer sein. Aber sie gehen um die Welt. Erst müssen sie jedoch aus Köpfen gerettet werden. Brillante Ideen, ein Treatment, Storyboard oder auch nur eine Synopsis kann man noch bis zum 24. August für den ersten Snap Viral Spot Contest einreichen. Die Spot-Idee muss sich um das Thema «Deo» drehen. Der Viral Spot sollte nicht länger als 60 Sekunden werden. Weitere Infos finden sich auf www.snapfilm.ch. Die Jury besteht aus Werbern und Filmern. Die beste Idee wird von Snap Film sowie den Partnern Hastings und Treibhaus in Zusammenarbeit mit dem Gewinner realisiert und dann ins Internet gestellt.

Einsteiger-Sudoku

Internet Jung von Matt/Limmat nimmt für Bluewin ADSL den beliebten Knobelspass Sudoku auf die Schippe.

Internet Jeder fängt mal klein an. Und wird immer grösser und besser. So auch die Kampagnenplattform für das Einsteiger-Abo Bluewin ADSL. Mit Umsetzungen in TV, Print und Radio sorgt sie immer wieder für Aufsehen und Überraschung. Zum Beispiel mit einem kleinen Tretauto auf einem gewöhnlichen Parkplatz oder Schwimmflügeli für die Zürcher Seeüberquerung. Diesmal hat die Werbeagentur Jung von Matt/Limmat den beliebten Knobelspass Sudoku auf die Schippe genommen, indem sie nur wenige Zahlenfelder leer gelassen hat – ideal für Einsteiger.

Le Matin Bleu liegt vorn

Gratiszeitungen Eine Link-Umfrage ergab: Le Matin Bleu hat dreimal mehr Fans als 20 Minutes.

Gratiszeitungen Eine Link-Umfrage ergab: Le Matin Bleu hat dreimal mehr Fans als 20 Minutes.Seit gut vier Monaten liefern sich die beiden Gratiszeitungen Le Matin Bleu und 20 Minutes in der Westschweiz einen Konkurrenzkampf. Entschieden ist dieser Kampf wohl noch lange nicht, aber erste Tendenzen zeichnen sich ab: Le Matin Bleu, mit sechs Monaten Vorsprung gestartet, hat die Nase vorn: 51,3 Prozent ziehen das Gratisblatt aus dem Hause Edipresse dem Konkurrenztitel vor. Nur 16,1 Prozent sind Tamedias 20 Minutes zugeneigt.Dies ergibt eine Link-Studie, die im Auftrag von Edipresse in drei monatlichen Wellen zwischen dem 3. April und dem 26. Juni durchgeführt wurde. Befragt wurden insgesamt 1069 Personen, die zwischen 15 und 74 Jahre alt sind, in den Kantonen Waadt und Genf wohnen und die beiden Gratistitel wenigstens gelegentlich zur Hand nehmen.
Überdurchschnittlichen Zuspruch erhält Le Matin Bleu übrigens von 55 Prozent der Frauen, aber auch bei 47,5 Prozent der Männer kommt das Blatt gut an. Dagegen ziehen nur 16,7 Prozent der Männer und 15,4 Prozent der Frauen 20 Minutes dem Edipresse-Titel vor.
Was auffällt: Immerhin ein Drittel der Befragten äusserte keine Vorliebe. Diese relativ grosse Gruppe von Unentschlossenen zeigt, dass der Match in der Romandie noch längst nicht entschieden ist. Allerdings nimmt diese Unentschlossenheit mit zunehmendem Alter zu.
Die Jugendlichen haben sich also weitgehend entschieden: Von den unter 24-Jährigen ziehen 66 Prozent Le Matin Bleu vor, während sich 16 Prozent für 20 Minutes aussprechen, nur 18 Prozent äussern noch keine Meinung. Bei den 25- bis 34-Jährigen sind es 52,2 Prozent, die Le Matin Bleu lieber mögen, 19,5 Prozent geben 20 Minutes den Vorzug. Und bei den 35- bis 54-Jährigen greifen 46,3 Prozent eher zum Edipresse-Titel, während sich 15,7 Prozent für das Konkurrenzblatt von Tamedia aussprechen. Bei den 55- bis 74-Jährigen sind schliesslich noch 42,8 Prozent für Le Matin Bleu, 14 Prozent ziehen dagegen 20 Minutes vor.
Doch 20 Minutes scheint noch Aufholpotenzial zu haben. Denn der Anteil jener Personen, die das Blatt gelegentlich lesen (1 bis 3 Ausgaben pro Woche), ist mit 76,5 Prozent grösser als beim Matin Bleu (69,1 Prozent). Dafür hat die Edipresse-Zeitung mehr treue Leser (heavy user): 30,9 Prozent der Befragten holen sich mindestens vier von fünf Ausgaben aus den Boxen, wogegen 22,6 Prozent regelmässig nach 20 Minutes greifen.
Die vorliegende Umfrage ist bereits die zweite Studie, welche die neue Situation in der Westschweiz beleuchtet. Ende Juni kam eine Umfrage des Lausanner Instituts M.I.S. im Auftrag des Ringier-Titels L’Hebdo zu ähnlichen Ergebnissen: Von den 502 Befragten zwischen 18 und 74 Jahren zogen 43 Prozent Le Matin Bleu vor, knapp 16 Prozent gaben 20 Minutes den Vorzug, 18 fanden beide gleichwertig. 11 Prozent lehnten beide ab, und nochmals 11 Prozent äusserten keine Meinung.
Anfang September soll eine dritte Befragung folgen – eine Zwischenstudie der Wemf zur Mach Basic 2006 – im Auftrag von Edipresse. 
 
Le Matin Bleu baut Vertrieb ausLe Matin Bleu liegt seit seiner Lancierung
im Oktober 2005 in Yverdon, Fribourg, Neuchâtel, Martigny, Sion und Sierre in insgesamt 730 Boxen auf. Edipresse intensiviert die Präsenz des Titels jetzt in Genf: Ab dem 21. August erhalten alle 237 Busse und Trams der Transports Publics Genevois Dispenser, die exklusiv mit Le Matin Bleu bestückt werden (Zusatzauflage 15000 Exemplare). Ab Herbst ist ferner eine nächste Expansion nach Biel vorgesehen.
Markus Knöpfli

Schweiz in Japan

Plakate Die junge Schweizer Grafik-Designerin Annik Troxler hat an der renommierten Plakat-Triennale in Toyama in Japan den Grand Prix gewonnen.

Plakate Die junge Schweizer Grafik Designerin Annik Troxler hat an der renommierten Plakat-Triennale in Toyama in Japan den Grand Prix gewonnen. Aus insgesamt 3632 Einreichungen wurden 420 zur Ausstellung und zur Endjurierung ausgewählt, darunter 22 Plakate aus der Schweiz. Neben dem Preis für das beste Plakat an Troxlers «Intimities» wurden zwei Goldpreise an japanische Gestalter, drei Silberpreise und sechs bronzene vergeben. Versilbert wurde mit Claude Kuhn ein weiterer Schweizer. Martin Woodtli und Peter Frey durften auch noch Bronze für die Schweiz gewinnen.
Ebenfalls erfolgreiche Schweizer Plakate gibt es aus Deutschland zu vermelden: Beim wichtigsten Branchenwettbewerb «Das Plakat» im deutschsprachigen Raum hat Publicis eine Medaille auf sicher für die Heineken Music-Events. Die Preisverleihung findet im Oktober statt.

SBB-Wettbewerb zum 300’000sten Generalabonnement

Die Berner Crossmedia-Agentur Maxomedia und Jung von Matt/Limmat bewerben den Meilenstein.


Die Berner Crossmedia-Agentur Maxomedia und Jung von Matt/Limmat bewerben den Meilenstein. Während Jung von Matt/Limmat eine Gratulationsanzeige vorlegt, konzipiert und realisiert Maxomedia die Online-Kampagne. Geht man auf www.sbb-300000.ch, sieht der Besucher eine SBB-Lok. Diese besteht aus tausenden von Bildpunkten, unter denen Preise im Gesamtwert von über 13’000 Franken versteckt sind. Der Hauptpreis ist natürlich ein GA erster Klasse im Wert von 4’700 Franken. Aber nicht nur attraktive Preise warten auf die Teilnehmenden, sondern auch die Möglichkeit, ihr Portraitfoto mit einigen wenigen Klicks auf einer speziellen SBB-Lok zu platzieren. Viele davon werden schon bald auf der Erfolgs-Lok durch die Schweiz fahren.

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