Mitlinks realisiert Website für Hamburger Verkehrsverbund

Für den Hamburger Verkehrsverbund HVV hat die Zürcher Webagentur Mitlinks das  Layout kreiert und die Schüler-Lern-Site Hvv-futuretour.de technisch umgesetzt.


Für den Hamburger Verkehrsverbund HVV hat die Zürcher Webagentur Mitlinks das  Layout kreiert und die Schüler-Lern-Site Hvv-futuretour.de technisch umgesetzt. Die Website hat zum Ziel, Schüler mit dem Hamburger Verkehrsnetz vertraut zu machen, heisst es in einem Communiqué. Klassen, die sich über die Website anmelden, können sich auf die HVV-Futuretour begeben – zurzeit sind dies 21 Schulklassen. Die HVV-Futuretoure besteht aus Exkursionen zu Stätten des Öffentlichen Verkehrs. Zudem bietet ein speziell entwickeltes Wikipedia zum Thema «Mobilität, Verkehr und Umwelt» allerlei Wissenswertes. Mitlinks realisierte letztes Jahr ein ähnliches Projekt für den Zürcher Verkehrs Verbund ZVV, die Site Zvv-trophy.ch.

Tagi mit neuem Tarifsystem

Anzeigen Der Tages-Anzeiger führt ab 2007 Fixformate ein.

Anzeigen Der Tages-Anzeiger führt ab 2007 Fixformate ein.Letztes Jahr schwenkten die meisten grossauflagigen Tageszeitungen auf das neue Tarifsystem um, nicht jedoch Tages-Anzeiger, Basler Zeitung (BaZ), Berner Zeitung (BZ)  sowie die Tessiner Zeitungen Corriere del Ticino, La Regione Ticinese und Giornale del Popolo. Nun zieht das Tamedia-Flaggschiff nach. «Der Tagi stellt 2007 auf den integrierten Farbmillimeter um und führt auch Fixformate zu attraktiven Konditionen ein», sagt Anzeigenleiter Sandro Rüegger. Zudem beschränke man sich auf einen Schwarz-Weiss- und einen Farbpreis, der Zweifarbenpreis entfalle. Das neue Preissystem gelte für das Hauptblatt und auch für die neuen Regionalsplits, sagte Rüegger.
Unklar ist, ob auch BaZ und BZ dem Metropool-Zugpferd folgen. Bei der BaZ hiess es, man werde «nicht vor Ende Oktober» entscheiden, und vom BZ-Anzeigenleiter war bis Redaktionsschluss keine Stellungnahme erhältlich.
Beim Metropool, dem Inseratekombi von Tagi, BaZ und BZ, wurde der integrierte Farbmillimeter übrigens schon letztes Jahr eingeführt, ebenso einige Fixformate. Dabei wird man es vorerst bewenden lassen. Auch der Preis bleibt auf dem heutigen Niveau – ausser bei den Textanschlussinseraten, sagte Edi Battaglia von der Clearingstelle.
Offen ist noch die Situation im Tessin, gemäss Publicitas Lugano stehen dort die Tarifdiskussionen erst an. Doch ist kaum mit einem Schwenker hin zum neuen System zu rechnen – aus technischen Gründen: Die drei Zeitungen können nicht durchgehend vierfarbig gedruckt werden.
Markus Knöpfli

Schönheit ohne Leiden

Medizin Unikat will für das unabhängige Beratungszentrum Acredis das Vertrauen in die plastische Chirurgie aufbauen.

Medizin Unikat will für das unabhängige Beratungszentrum Acredis das Vertrauen in die plastische Chirurgie aufbauen. 
Schönheitsoperationen boomen. Wie findet man aber den richtigen Arzt? Seit diesem Mai gibt es mit Acredis erstmals eine unabhängige Schweizerische Beratungsstelle für plastische Chirurgie. Mit einem hochkarätigen Ärztebeirat und der Unterstützung der Schweizerischen Patientenorganisation unterzieht Acredis Chirurgen einem strengen Assessment und hilft Patienten, den richtigen Arzt für die gewünschte Operation zu finden. Dazu werden – ob auf der Website acredis.com oder im persönlichen Beratungsgespräch – alle Fragen zur plastischen Chirurgie beantwortet.Inszenierung der ProblemzoneSolche drängenden Fragen macht die Kommunikationsagentur Unikat in Küsnacht ZH zum Thema einer Launchkampagne. Diese wird visuell packend genau rund um die Körperteile inszeniert, über die sich die Fragestellerin oder der Fragesteller gerade Gedanken machen. Aus Fragen erwächst Schönheit. So entsteht aus der Frage «Bleibt nach meiner Bruststraffung eine sichtbare Narbe?» im Werbesujet spielerisch das Abbild dessen, was für die Kunden von Acredis eine Problemzone ist – und für den Chirurgen sein Arbeitsfeld.
Für Acredis kreierte Unikat nicht nur die Inserate der Launch-kampagne, deren erste Welle im September in der Annabelle und SI-Style erschienen ist. Die Agentur entwickelte auch den Namen Acredis und das gesamte Corporate Design. Gemeinsam mit der Webagentur Eyekon ist die Website acredis.com entwickelt worden. In den kommenden Monaten werden noch zahlreiche Massnahmen im Below-the-line-Bereich folgen.   
Andreas Panzeri

Schule für Gestaltung Bern kürt erstmals eidgenössische Drucktechnologen

Die Schule für Gestaltung Bern hat zum ersten Mal zehn Personen mit dem eidgenössischen Fachausweis für Betriebsfachmann/Betriebsfachfrau in Drucktechnologie ausgezeichnet.

Die Schule für Gestaltung Bern hat zum ersten Mal zehn Personen mit dem eidgenössischen Fachausweis für Betriebsfachmann/Betriebsfachfrau in Drucktechnologie ausgezeichnet. Die Prüfung im Bereich Druck richte sich an Personen, die sich in Schichtführung und Abteilungsleitung weiterbilden möchten, heisst es in einer Mitteilung der Mediengewerkschaft Comedia. Das Reglement über die Berufsprüfung wurde Ende Juli 2002 vom eidg. Volkswirtschaftsdepartement genehmigt und in Kraft gesetzt. Die Schule für Gestaltung Bern hat darauf einen Vorbereitungskurs kreiert, der im Frühjahr 2005 begann.13 Kandidaten meldeten sich zur Prüfung an. Schwergewicht der Prüfung im Frühjahr 2006 war die Abschlussarbeit, welche die Kandidaten während drei Wochen zu Hause ausführten. Es galt, für eine fiktive Bogen- und Rollenoffsetdruckerei Sparmöglichkeiten in der eigenen Abteilung zu analysieren und Vorschläge beziehungsweise. Massnahmen auszuarbeiten. Eine Teilnehmerin und neun Teilnehmer konnten den eidgenössisch Fachausweis in Empfang nehmen.
Die zweite eidgenössische Berufsprüfung ist für das Frühjahr 2008 geplant. Ende Oktober beginnt die Schule für Gestaltung Bern wiederum mit einem Vorbereitungskurs. Es sind noch einzelne Plätze frei. Interessenten erhalten weitere Auskünfte unter Tel. 031 337 02 67 oder unter
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Die CS gratuliert der WOZ

Anzeigenverkauf Kilian Gasser und die WOZ haben für die Jubiläumsausgabe über 20 Seiten Inserate verkauft.

Anzeigenverkauf Kilian Gasser und die WOZ haben für die Jubiläumsausgabe über 20 Seiten Inserate verkauft. 
Mit einem grossen Fest feiert die Wochenzeitung WOZ am 7. Oktober das 25-jährige Bestehen. Zur Party rund um ein Vierteljahrhundert linke Wochenpresse kommt natürlich auch eine Jubiläumsausgabe auf den Markt. Diese wird von prominenten Strassenverkäufern wie den Politikern Therese Frösch und Daniel Vischer oder Medienleuten wie Karl Lüönd und Patrick Rohr sowie weiteren Promis von Beat Schlatter bis Franz Hohler auf den Strassen verkauft. Auch in dieser Jubiläumsausgabe selber finden sich zahlreiche Sympathisanten, die der WOZ per Inserat eine weiterhin wichtige Zukunft wünschen. Der grosse «Überraschungsgast» bei dieser Aktion: Auch die Credit Suisse schaltet in der Jubiläumsausgabe ein ganzseitiges Inserat. Die ungewohnte Verkaufsaktion ist über die Werbeakquisition und Verlagsberatung von Kilian Gasser und die WOZ-Werbeabteilung abgelaufen. Und zwar mit einem «extremen Hardselling», wie es sonst nicht einmal die penetrantesten Boulevardmedien wagen würden. Gasser nennt es «eine Stürmi-Kampagne». Die Grundidee dazu stammt von der Werbeagentur Spillmann Felser Leo Burnett. Ausgeführt wurde sie von Gasser und seinen Genossen mit ebenso viel Fantasie wie Hartnäckigkeit, bis schliesslich bei der Inseratenaktion «sensationell» über 22 Anzeigenseiten für die WOZ im Kasten waren.
Ungewohnt forschIn einer ersten Phase hat Kilian Gasser 150 ausgewählte Werbeauftraggeber angeschrieben. Dann wurde zweimal nachgefasst. Zuerst gab es auch gehässige Reaktionen, bis die mit der «Stürmi-Kampagne» genervten Medialeute nach einem Mail realisierten, dass sich ihre kreativen Kollegen von Spillmann Felser Leo Burnett hinter der Idee versteckten. «Viele wollten im Verteiler bleiben, um selber verfolgen zu können, was weiter geschieht», schmunzelt Gasser.
Und so folgten immer mehr weitere ungewohnt forsche Aufforderungen wie «Buchen Sie jetzt endlich ein Inserat, dann lassen wir Sie in Ruhe». Neben E-Mails wurden – altmodisch, aber offenbar auffallender – auch Faxaufforderungen zum Buchen von Inseraten verschickt. Auf diese hat es «mehr Reaktionen als auf Mails gegeben», staunt Gasser. Die Mails konnten hingegen mit witzigen Filmchen überzeugen, in denen Einblendungen mit der Aufforderung «WOZ bitte buchen!» eingespielt wurden. Als weitere Massnahmen wurden trashige MMS verschickt.
«Die Jubiläumsausgabe senkt natürlich die Hemmschwelle zum Buchen für ein Inserat», glaubt Gasser. Das lässt sich intern besser als Geste der Sympathie vertreten, auch wenn die WOZ in einem «normalen» Mediaplan nicht möglich wäre. Allerdings: Die Credit Suisse stellt in ihrem ganzseitigen Inserat einen nachhaltigen Fonds als Finanzprodukt vor, was durchaus auch für alternative WOZ-Leser von Interesse sein könnte.
Für die SBB, die auf den Verkaufsterror witzig reagiert haben – «Nun lassen Sie uns endlich in Ruhe, wir buchen» –, gehört die WOZ-Leserschaft tatsächlich zum Zielpublikum. Ebenso konnte die Migros problemlos für ihre engagierten Produkte werben. Coop ist schon länger bei der WOZ mit dabei, ebenso hat Denner die WOZ-Leser als wichtige Zielgruppe bereits erkannt.
Für zukünftige Verkaufsaktivitäten sind die «Ersttäter» der Jubiläumsausgabe natürlich Türöffner. Tatsächlich ist die Zielgruppe ja ziemlich interessant. Und wenn die CS sich erlauben kann, in der WOZ zu inserieren, dann…
Nicht mitgespielt bei der Jubiläumsaktion haben die meisten Konkurrenzblätter. Dafür hat einer dieser Verleger Kilian Gasser ein Jobangebot unterbreitet mit der Bemerkung: «Einen so hartnäckigen Verkäufer könnten wir in unserem Haus auch gut gebrauchen.»
Als Abschluss der Verkaufsaktion hat die WOZ sich bei den ganz hartnäckigen Inserateverweigerern schliesslich mit einem Set Jasskarten bedankt. Das Geschenk sollte ein Trost sein, dass die WOZ potenzielle Inserenten nicht mit einem Luxus-weekend im Süden ködern kann. «Wenigstens ein Jassweekend in den eigenen vier Wänden.» Und falls man jetzt doch noch seine Meinung ändere: Die WOZ nimmt auch nach der Jubiläumsausgabe weiterhin gerne Anzeigen entgegen.
Andreas Panzeri

Sie und Er überarbeitet

Im Mai des letzten Jahres stellte Ringier seinem SonntagsBlick ein Magazin zur Seite. Sie und Er erfährt auf den 1.Oktober eine leichte Überarbeitung.

Das Magazin Sie und Er will kompakter werden.Im Mai des letzten Jahres stellte Ringier seinem SonntagsBlick ein Magazin zur Seite, das seither die vorherige Magazinbeilage ersetzt. «Schnörkellosen Journalismus» hatten sich die Macher auf die Fahne geschrieben, ein Sachverhalt, der dem breiteren Publikum wohl eher Rätsel auftrug, denn für gesteigerte Erwartungen sorgte. Knapp anderthalb Jahre nach dem Launch des Blattes, das als veritable Illustrierte und nicht als blosse Beilage rezipiert werden will, erfährt es auf den 1.Oktober eine leichte Überarbeitung. Im Wesentlichen will man das aufwändig gestaltete und von grossflächigen Bildreportagen dominierte Magazin näher an das Mutterblatt SonntagsBlick heranführen. SoBli-Chefredaktor Christoph Grenacher will nicht von einem Relaunch sprechen. «Sie und Er wird leicht überarbeitet», sagt er. Die auffälligste Veränderung präsentiert sich auf der Titelseite. «Wir arbeiten fortan mit randabfallenden Bildern auf der Front», so Grenacher. Daselbst prangt denn auch in der Ecke links oben – um alle Missverständnisse auszuschliessen – das Logo des Mutterblattes SonntagsBlick. Im Wesentlichen haben die Macher die Leserführung mit zusätzlichen Serviceelementen optimiert. Das Heft präsentiere sich jetzt «kompakter und griffiger», meint Grenacher. Am Format wurde nichts verändert. Weiterhin bleibt auch der Umfang mit 64 Seiten gleich. «Wir verstehen uns nach wie vor als Illustrierte, wo neben den grossen bilddominierten Strecken auch viele kleinteilige Servicebeiträge stehen», sagt er. Das Blatt teilt sich in zwei Magazinteile. Einer davon ist ein neues Ressort mit Namen Enjoy. Dort werden Lifestylethemen, Mode, Beauty, Design, Reisen, Essen und Trinken abgehandelt. Der andere Teil gehört der Kultur. Daneben stehen die Komponten einer Illustrierten mit den kleinteiligen Elementen. «Wir hoffen, dass es uns gelingt, Sie und Er noch besser im Leser- und im Werbemarkt zu positionieren», sagt Grenacher. Das will er dann auch offensiver kommunizieren. Auf der Agenturseite zeichnet FCB Leutenegger Krüll für das überarbeitete Design verantwortlich.
René Worni
 
 

Verjüngung

Zeitschriften Media Station hat für die Zeitlupe eine Serie von Spots realisiert, welche auf die Zielgruppe verjüngend wirken sollen.

Zeitschriften Media Station hat für die Zeitlupe eine Serie von Spots realisiert, welche auf die Zielgruppe verjüngend wirken sollen. 
Senioren tanzen Tango, verlieren sich in Videospielen, flitzen als sportliche Skater durch die Gegend oder flirten beim Fotografieren im Kunstmuseum. «Die Grundidee der Kampagne für die Zeitschrift Zeitlupe ist es, mit attraktiven formalen Mitteln in Bild und Ton Tätigkeiten zu zeigen, welche man nicht sofort der Zielguppe zuordnet», erklärt Emil Mahnig, Chefredaktor der früher noch als «Seniorenzeitung» bekannten Zeitlupe, das neue Konzept. Die Agentur hat somit in ihren TV-Spots «junge Aktivitäten von älteren Menschen ausführen lassen», wie Media Station ergänzt.
Die gezeigten Personen in den Spots entsprechen jeweils der Zielgruppe. Damit die Wirkung der Filme möglichst authentisch bleibt, wurden die geforderten Senioren beim Dreh auch nicht durch Bodydoubles ersetzt. Der dynamische Skater, der rund um den Ägerisee kurvt, ist über 65 Jahre jung und macht jährlich tatsächlich mehrere Tausend Kilometer auf seinen Blades.
Regie bei den Spots führte Robi Sulzbacher. Er hat im Bild die Personen in den ersten Einstellungen jeweils so gezeigt, dass man ihr Alter nicht erkennen kann. Auf der Offsprecherebene – mit der für diese Generation vertrauten Stimme
der Beromünster-Hitparaden-Legende Christoph Schwegler – werden die «Vorurteile» erst verstärkt und dann wieder aufgelöst. Dies geschieht mit Aussagen wie «Was heisst denn da alte Knochen?» – «Mit der Zeitschrift Zeitlupe halten Sie Schritt …» oder «Was heisst denn hier stehen geblieben?» – «Mit der Zeitschrift Zeitlupe sind Sie immer flott unterwegs.»
Zum Schluss der verschiedenen Kurzfilme folgt jeweils ein Packshot des Magazins und der Claim: «Mit der Zeitschrift Zeitlupe behalten Sie stets den Überblick und profitieren vom Wissen und Netzwerk von Pro Senectute.» Dann folgt eine Telefonnummer zum Bestellen eines Gratisexemplars.
Wichtig war für die Macher auch die enge Symbiose von Bild und Ton. Deshalb wurde die Musik jeweils individuell für die einzelnen Spots komponiert. Ältere Menschen nehmen trotz aller Jugendlichkeit die Botschaften etwas langsamer auf. Das Timing bei den nur 20 Sekunden kurzen Spots verlangte deshalb «nicht nur eine präzise Bildsprache, sondern auch einen klaren Zeitraster», wie Media Station meint. Für das eigentliche Product Placement setzte man genügend Platz mit über 6 Sekunden ein. Vorher sind bis zu 12 Schnitte in den ersten 13 Sekunden zu sehen. Trotzdem wirken die Zeitlupe-Spots nicht wie ein hektischer Musik-Clip, sondern erzählen zielgruppengerecht eine klare Geschichte. Eingesetzt werden die Filme aktuell auf SF 1 und zum Teil auch SF 2.
Andreas Panzeri

Zeitungsverbote in Ägypten

Wegen des Vorwurfs der Beleidigung des Islams hat Ägypten einzelne Ausgaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und des französischen Figaro verboten.

Wegen des Vorwurfs der Beleidigung des Islams hat Ägypten einzelne Ausgaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und des französischen Figaro verboten.  
Im entsprechenden Erlass des ägyptischen Informationsministers Anas al Feki hätten die Blätter Artikel veröffentlicht, die den Islam verunglimpften. Man hätte behauptet, der Islam sei mit dem Schwert verbreitet worden und Mohammed ein Prediger des Bösen. Von offizieller ägyptischer Seite wurde betont, dass keine Veröffentlichungen mehr geduldet würden, die den Islam beleidigten oder zu Hass und Geringschätzung irgendeiner Religion aufriefen. Das Verbot ist deshalb Aufsehen erregend, weil solche gerade in Ägypten äusserst selten ausgesprochen werden.

BaZ mit neuen Partnern für «Stellefant»

Die Basler Zeitung hat für ihre Stellenbeilage «Stellefant» mit der Sissacher Volksstimme und der Neuen Fricktaler Zeitung zwei neue Partner gefunden.

Die Basler Zeitung (BaZ) hat für ihre Stellenbeilage zwei neue Partner gefunden. Der «Stellefant» wird ab 1. Dezember der Sissacher Volksstimme und der Neuen Fricktaler Zeitung (NFZ) beigelegt. Die drei Verlage spannen zudem ab 2007 auch im Werbemarkt zusammen: Als Nordwestschweizer Kombi bieten sie diverse Inseratekombinationen an. Das Anzeigengeschäft für die verschiedenen Werbekombinationen wird gemeinsam geführt, wobei die Basler Zeitung die Gesamtverantwortung für Promotion, Marketing und Verkaufsförderungsmassnahmen übernimmt. 
Eine weitergehende Kooperation mit der drei Mal pro Woche in einer Auflage von rund 8000 Exemplaren erscheinenden Volksstimme sei nicht geplant, so BaZ-Sprecher Walter Schäfer. An der NFZ hält die BaZ eine Minderheitsbeteiligung von 21 Prozent. Diese erscheint ebenfalls drei Mal wöchentlich in einer Auflage von knapp 10 000 Exemplaren.
 
Der einst von der BaZ lancierte Stellefant wurde seit September 2004 gemeinsam mit der bz herausgegeben. Nachdem sich diese im April für die in diesem Monat gestartete Kooperation mit der Mittelland Zeitung entschieden hatte, kündigte die BaZ den Stellefant-Vertrag mit der bz.

NZZ-Bleistift hebt ab

Der blaue NZZ-Bleistift ging am 23. September 2006 in Form einer 2.40 m langen und 9 Kilogramm schweren Rakete erstmals in die Luft.

Der blaue NZZ-Bleistift ging am 23. September 2006 in die Luft. Die 2.40 m lange und 9 Kilogramm schwere NZZ-Bleistift-Rakete erlebte ihren Erstflug anlässlich des Jahrestreffens der Argos (Advanced Rocketry Group of Switzerland) im Neuenburger Jura. Konstruiert wurde die wiederverwendbare Rakete von Andreas Müller, Mathematiker und Raketenbauer aus Altendorf. Das Treffen vom letzten Wochenende musste beim Bundesamt für Luftfahrt angemeldet werden. Für Flüge über 2’000 Meter ist eine Bewilligung von Skyguide erforderlich.  

Schweizer Post testet Zeitungsdruck

Neben einem Engagement im Direktmarketing hat die Post nun erstmals mit dem Druck und Vertrieb für Zeitungsverlage begonnen.

Die Schweizer Post will künftig Zeitungen drucken, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Neben einem Engagement im Direktmarketing hat die Post nun erstmals mit dem Druck und Vertrieb für Zeitungsverlage begonnen. Für das Westschweizer Finanzblatt L’Agéfi werden derzeit in Zürich einige hundert Exemplare gedruckt, die dann morgens in Deutschschweizer Kantonen und auch im Tessin vertrieben werden. Dies sei ein Pilotprojekt, mit dem das Unternehmen den digitalen Zeitungsdruck und andere Dienstleistungen für in- und ausländische Verlage testen wolle, erklärte Post-Sprecher Laurent Widmer. Dieser Test sei wichtig für die Post, da man vermute, dass auch Zeitungen aus Asien oder Amerika diese Dienstleistung nutzen werden, so Widmer. Die Druckdaten werden abends elektronisch an die Post übermittelt und die Zeitungen dann auf einer digitalen Maschine gedruckt, adressiert und verschickt, damit sie morgens beim Leser sind.Mit dem Service könne die Schweizer Post das rückläufige Volumen bei der Briefpost kompensieren, schreibt die FAZ. Teilnehmende der Verlegertagung in St. Moritz bekamen bereits Kostproben zu Gesicht.

New York Festivals: Silver World Medal für Futurecom/Wunderman

Die Sunrise Webphone Kampagne von Futurecom und Wunderman wurde am 25. September 2006 von der Jury der International Advertising Awards Competition der New York Festivals in der Kategorie «Telecommunication» mit Silber ausgezeichnet.

Die Sunrise Webphone Kampagne von Futurecom und Wunderman wurde am 25. September 2006 von der Jury der International Advertising Awards Competition der New York Festivals in der Kategorie «Telecommunication» mit Silber ausgezeichnet. Die Kampagne entstand in Zusammenarbeit der drei Schwester-Agenturen Wunderman (Dialog und Event), Futurecom (Online) und All Access (Staff/Survey). 
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