Ammarkt verstärkt Beratungsteam

Das Beratungs-Team der Fullservice-Agentur Ammarkt wird seit kurzem durch Lucia Burtscher verstärkt.

Das Beratungs-Team der Fullservice-Agentur Ammarkt wird seit kurzem durch Lucia Burtscher verstärkt. Burtscher hat Berufserfahrungen sowohl auf Kunden- als auch auf Agenturseite gesammelt. Sie war bis anhin in den Bereichen Marketingstrategie und -konzeption, Medientechnologie und Grafikdesign tätig. Seit 2005 besucht sie das MBA-Studium in Vaduz, welches sie im Februar 2007 abschliessen wird.

Uwe Tännler ist neuer Präsident von Swiss Marketing

Die Mitglieder des Verbandes Swiss Marketing (SMC) wählten am vergangenen Wochenende Uwe Tännler aus Bellikon zum Nachfolger von Nationalrat Otto Ineichen.

Die Mitglieder des Verbandes Swiss Marketing (SMC) wählten am vergangenen Wochenende Uwe Tännler aus Bellikon zum Nachfolger von Nationalrat Otto Ineichen.  
An der Generalversammlung in Basel wählten die Mitglieder einen neuen Vorstand. An der Spitze des führenden Berufs- und Branchenverbands für Fachleute aus Marketing und Verkauf steht neu Uwe Tännler. Er ist Geschäftsführer einer Personalmanagement-Firma in Urdorf. Der Aargauer übernimmt das Präsidium von Nationalrat Otto Ineichen.
 
Der abtretende Präsident erläuterte in seiner Abschiedsrede die Wichtigkeit des Verbandes, insbesondere was Aus- und Weiterbildung sowie eidgenössische Prüfungen betrifft. Ineichens Amtszeit war bewegend: Das vergangene Jahr schliesst mit einer positiven Verbandsrechnung, mit einem erfolgreichen Schweizerischen Marketingtag, mit dem Zuschlag für die Durchführung der MARKOM-Zulassungsprüfungen, mit neuen Verbandspartnern und einer neu organisierten, professionellen Geschäftsstelle. Otto Ineichen wurde mit grossem Applaus gewürdigt und verabschiedet.

«Das RTVG gibt uns Planungssicherheit»

Screen up: Das Schweizer Fernsehen ist dieses Jahr am wichtigsten Branchenanlass der audiovisuellen Medien mit dabei. Fernsehdirektorin Ingrid Deltenre äussert sich im Kurzinterview mit der Werbewoche zu den aktuellen Herausforderungen sowie zum Verhältnis zwischen öffentlichem und privatem Fernsehen.

Screen up: Das Schweizer Fernsehen ist dieses Jahr am wichtigsten Branchenanlass der audiovisuellen Medien mit dabei. Fernsehdirektorin Ingrid Deltenre äussert sich im Kurzinterview mit der Werbewoche zu den aktuellen Herausforderungen sowie zum Verhältnis von öffentlichem und privatem Fernsehen.  
Werbewoche: Die SRG, beziehungsweise SRG-Tochter Publisuisse nimmt erstmals an dieser Branchenveranstaltung der elektronischen Medien teil. Bereits 2001 hatten Branchenleute damit gerechnet. Warum erst jetzt? Ingrid Deltenre: Publisuisse war bereits einmal Partner der Screen up. Aber die Vermarkter der Werbefenster haben in den folgenden Jahren aus Kostengründen auf die Durchführung der Screen up verzichtet.  
WW: Welche Bedeutung hat die Veranstaltung für die SRG, warum nimmt sie daran teil? Publisuisse und die Vermarkter der Werbefenster haben sich entschieden, dieses Jahr wieder gemeinsam eine Screen up durchzuführen. ID:
Die Screen up bietet für uns eine gute Möglichkeit, die Programme und geplanten neuen Sendungen der Werbebranche zu präsentieren.  
 
WW: Ist die Teilnahme Ausdruck einer Entspannung zwischen öffentlichem Sender und den Privaten etwa im Hinblick auf das revidierte RTVG? ID:
Mir sind keine Spannungen zwischen Publisuisse beziehungsweise SRG und den Privaten bekannt.  
WW: Wie beurteilen Sie das derzeitige Klima zwischen öffentlichem Sender und den privaten TV-Veranstaltern in der Schweiz? ID:
Das Klima zwischen SF und den privaten TV-Veranstaltern ist grundsätzlich gut. Wir betrachten sie nicht als Konkurrenten, sondern als Partner beziehungsweise als Sender, die vor allem im Informationsbereich wichtige Lokal- und Regionalinformationen bieten, die wir nicht abdecken können und wollen.  
WW: Wie stark werten Sie die Konkurrenz der deutschen Sender? Beim Programm, im Werbemarkt Schweiz? ID: Die eigentliche Konkurrenz von SF sind die Sender in Deutschland und Oesterreich. Jeder grosse deutsche Sender mit Vollprogramm verfügt über ein Jahresbudget, das grösser ist als das gesamte Budget der SRG SSR für alle Radio- und TV-Programme in allen Landessprachen. Dennoch sind wir in der Primetime mit einem Marktanteil von 45 Prozent immer noch weit erfolgreicher als der grösste deutsche Konkurrent, der einen Marktanteil von 8 Prozent hat. Diesen Vorsprung in der Primetime wollen wir auch in Zukunft halten. Deshalb erneuern wir das Programm laufend und fokussieren unsere Mittel auf den Vorabend, Hauptabend und Spätabend. 
Interview (per E-Mail): René Worni 

Life50Plus, das neue Magazin für Über-50-Jährige

Die britische Monatszeitschrift für über 50-Jährige, Life50Plus lanciert im November eine deutschsprachige Ausgabe.

Die britische Monatszeitschrift für über 50-Jährige, Life50Plus lanciert im November eine deutschsprachige Ausgabe.  
Das im britischen Verlag Nexstar International bereits in Englisch erfolgreiche Magazin Life50Plus erscheint ab November auch in deutsch. Das Monatsmagazin startet mit einer Auflage von 70’000 Exemplaren als vierfarbiges A4-Heft. Life50Plus kommt in das Sortiment von ausgewählten Kiosken und ausgesuchten Hotels, wie Kleinreport meldete. Später plant der Verlag Life50Plus als crossmediales Paket zu etablieren: Ab dem 1. Januar 2007 soll Life50Plus.Radio.eu auf Sendung gehen, ebenso sind  Fernsehsendungen vorgesehen, entsprechende Konzenssionsgesuche sind bereits eingereicht worden.
 
Menschen jenseits der 50 stehen noch selten im Zentrum des Interessens der Medienmacher. Doch diese Zielgruppe wächst, nicht nur in Zahlen, sondern auch in ihrem Selbstbewusstsein. Menschen in dieser Altersgruppe haben eigene Interessen und Vorlieben – und diese stimmen umgekehrt halt auch nicht mit dem Medien-Mainstream überein – Alte gelten gemeinhin nicht als sexy oder vermarktbar. Dieser Haltung will Life50Plus gemäss Konzept mit Mut, Frechheit, Konsequenz und Überraschendem begegnen, das alles aufgemacht mit journalistischer Kompetenz und optischer Opulenz.

Zu guter Letzt: Handyrazzis im Anmarsch

Für Prominente stehen die Handyfotowettbewerbe der deutschen Zeitungen und Zeitschriften, die mit attraktiven Geldsummen locken, an der Schwelle zur ernsthaften Lästigkeit.

Immer häufiger veröffentlichen Zeitungen und Zeitschriften Fotos, die von Amateuren gemacht wurden. Derzeit werben mehrere deutsche Magazine gar um Handyfotos. So ködert beispielsweise die Illustrierte Stern mit einem Preisgeld von 1000 Euro für beeindruckende Schnappschüsse. Den Weiterverkauf behält sich das Blatt vor und streicht die Hälfte möglicher Erlöse für sich ein, wie das Nachrichtenmagazin Focus berichtet. «5000 Euro für ein Papst-Foto» verkündete auch die Bildzeitung am vergangenen Donnerstag auf der Titelseite. 
Seit der Fussball-WM druckt die Bildzeitung täglich Schnappschüsse von Lesern. Dumm gelaufen ist es beispielsweise für einen Berliner Polizisten, der in Uniform, aber ohne Helm auf dem privaten Motorrad fotografiert wurde. Als das Handyfoto in Bild abgedruckt wurde, versicherte ein Polizeisprecher, man werde versuchen herauszubekommen, wer dieser Beamte sei, berichtet Focus. Für Prominente stehen die Handyfotowettbewerbe der deutschen Zeitungen an der Schwelle zur ernsthaften Lästigkeit. So ärgert sich gemäss Focus beispielsweise Harald Schmidt über die unzähligen Handy-Displays, die ihn auf seinem Heimweg bestaunen.
 
Medienrechtler und Burda-Anwalt Robert Schweizer befürchtet, dass die neue Generation der Handyrazzis, herbeigerufen unter anderem duch die unzähligen Zeitungswettbewerbe, Gerichte dazu verleiten könnte, die Pressefreiheit noch weiter einzuschränken, als dies heute schon der Fall ist.

Sunrise wirbt mit Rap-Slammer Jurczok 1001

Glamour Engineering hat als erste Schweizer Werbeagentur die Szene der Slam- und Rap-Poeten als authentische Botschafter und Moderatoren des Breitband-Angebots entdeckt und eingesetzt.

Glamour Engineering hat als erste Schweizer Werbeagentur die Szene der Slam- und Rap-Poeten als authentische Botschafter und Moderatoren des Breitband-Angebots entdeckt und eingesetzt.  
Wie kann man das mobile Breitband inklusive Tracks zum Herunterladen für ein Zielpublikum von unter 30-Jährigen dramatisieren? Das war Frage von Sunrise, Glamour Engineering. Jetzt die Antwort: Mit Vertretern aus der Slam- und Rapszene, die dem Angebot Authentizität verleihen.
 
Nun ist der Szenestar Jurczok 1001 die Hauptperson eines Werbefilms und einer Viralmarketing-Kampagne in der deutschen Schweiz. Und der nimmt auch für Sunrise kein Blatt vor den Mund, packt, so die Medienmitteilung der Agentur, Rap-Rhythmus und Poesie in seine Tracks. Ab dem 27. September ist der Clip über den untenstehenden Link zu sehen.

Westschweizer Journalisten gegen weitere Lohneinbussen

Die Westschweizer Journalisten wollen keine weiteren Lohneinbussen hinnehmen und auch nicht auf den automatischen Teuerungsausgleich verzichten.

Die Westschweizer Journalisten wollen keine weiteren Lohneinbussen hinnehmen und auch nicht auf den automatischen Teuerungsausgleich verzichten.  
Im Vorfeld eines Treffens zwischen den Westschweizer Sozialpartnern zwecks Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) hat der Berufsverband Impressum am Dienstag das Ergebnis einer Umfrage unter seinen Westschweizer Mitgliedern veröffentlicht. Von den 600 eingegangenen Antworten lehnen drei Viertel den vorgelegten GAV-Entwurf ab, ein Viertel würde ihn höchst widerwillig akzeptieren, wie der Impressum-Chef Mathieu Fleury gegenüber der SDA mitteilte.
 
Nach den Berechnungen von Impressum käme das von den Verlegern unterbreitete Lohnmodell in 15 Jahren einer kumulierten Lohnverminderung um 36’400 Franken gleich. Diese Zahl sei vollends theoretisch entgegnete Alfred Haas, Generalsekretär der Presse Suisse. Beim Wechsel in eine andere Gehaltsklasse gebe es immer wieder Anpassungen. Am Donnerstag wollen sich die Westschweizer Verleger und die Vertreter der Journalistenverbände erneut an den runden Tisch setzen, um eine Lösung zu finden – höchste Zeit, denn der Westschweizer GAV läuft Ende Jahr aus. Den Westschweizer Kollegen droht selbes Ungemach, mit dem die Deutschschweizer und Tessiner Journalisten seit zwei Jahren leben: Die Tarifpartner konnten sich nicht einigen, die Branche arbeitet ohne GAV.

GEMI: Index beherbergt neu auch Adscreen

Der Goldbach Electronic Media Index weist seit August neu auch Adscreen aus, und dies gleich mit dem höchsten Zuwachs von 14 Indexpunkten auf 205.

Der Goldbach Electronic Media Index (GEMI) weist seit August neu auch Adscreen aus, und dies gleich mit dem höchsten Zuwachs von 14 Indexpunkten auf 205. Weil auch Internet wiederum einen Sprung um 4 Indexpunkte auf 225 verzeichnet, holen die beiden «New Generation Media» mit beachtlichem Wachstum auf.
 
Das Total der Medieninvestitionen ist im August von 171 auf 172 Index-Punkte leicht angestiegen. Radio mit 250 und Teletext mit 148 Indexpunkten verzeichneten hingegen keine Steigerung. Fernsehen konnte sein Wachstum mit 1 Indexpunkt auf 333 fortsetzen, die elektronischen Medien sind mit 2 Indexpunkten auf 332 gewachsen. Der GEMI basiert auf den publizierten Daten von Media Focus für Werbeinvestitionen in der Schweiz.

Avanex geht mit The Eyecatcher spielen, gewinnen und shoppen

Seit Anfang April betreuen die Zürcher Multimedia-Spezialisten von The Eyecatcher die elektronische Kommunikation der Marke Avanex, ein Unternehmen der Helsana.

Seit Anfang April betreuen die Zürcher Multimedia-Spezialisten von The Eyecatcher die elektronische Kommunikation der Marke Avanex, ein Unternehmen der Helsana.  
Für die dreistufige Kampagne von Avanex hat die Multimedia-Agentur in einem ersten Schritt ein webbasiertes, virales Spiel entwickelt: Anmelden, ins Flugzeug steigen, geniale Preise gewinnen und vielleicht schon bald in einer Metropole auf Weihnachtseinkauf gehen. Jeder Teilnehmer hat ein Flugticket, um sein Glück zu versuchen. Wer nochmals mitspielen möchte, muss seine Freunde zum Spielen einladen und erhält für jeden registrierten Freund einen weiteren Versuch. Neben Städteflügen mit Taschengeld gibt es iPods, portable Playstations und CD-Gutscheine zu gewinnen.

Zum Wohl WOZ! Auf 25 Jahre linke Pressegeschichte

Man darf anstossen mit der linken Wochenzeitung WOZ: Auf 25 Jahre seriösen und unabhängigen Journalismus. Auf ein Vierteljahrhundert Selbstverwaltung. Auf eine bewegte Vergangenheit und eine erfolgreiche Zukunft. Am 5. Oktober erscheint die Jubiläumsnummer, begleitet von verschiedenen Aktionen.

Feststimmung bei der linken Wochenzeitung WOZ. Man darf anstossen: Auf 25 Jahre seriösen und unabhängigen Journalismus. Auf ein Vierteljahrhundert Selbstverwaltung. Auf eine bewegte Vergangenheit und eine erfolgreiche Zukunft. Am 5. Oktober erscheint die Jubiläumsausgabe, begleitet von verschiedenen Aktionen.  
Wenn die Sonderausgabe am Donnerstag 5. Oktober aus der Druckerei kommt, werden sich 21 Persönlichkeiten aufmachen, um diese als Strassenverkäufer in Basel, Bern, Chur, Flims, Winterthur und Zürich unters Volk zu bringen. So wird Georg Kreis von der Antirassismuskommission bereits um Halbacht am Basler Hauptbahnhof sein Glück versuchen. Später aufstehen müssen Beat Schlatter und Patrick Frey, die von 10 bis 11 Uhr im Zürcher Niederdorf unterwegs sind, oder Franz Hohler, der ab 15 Uhr auf der Bahnhofstrasse für eine Stunde die Jubiläums-WOZ verkauft.
 
Mit dieser und anderen Aktionen begeht eine bemerkenswerte Zeitung ein erstaunliches Jubiläum. So manches Mal stand die Zukunft der WOZ auf der Kippe oder nur noch in den Sternen (siehe
). Inhaltlich begibt sich die WOZ in ihrer Jubiläumsnummer denn auch auf Spurensuche. Sie wird gestaltet von ehemaligen Mitarbeitenden, die heute in anderen Medien, Verlagen oder bürgerlichen Unternehmen arbeiten. Marianne Fehr (Weltwoche), Res Strehle (Das Magazin) oder Alex Grass (Radio DRS) gehen der Frage nach, was aus einzelnen Exponenten der Schweizer Linken geworden ist. Mehr will die WOZ noch nicht verraten, aber alle sind zur grossen Geburtstagsparty eingeladen, die am Samstag 7. Oktober in der Roten Fabrik stattfindet. Schtärneföifi, Namusoke, die Allschwil Posse und viele andere spielen zu Ehren der WOZ auf.

New York Festivals: Publicis gewinnt zwei Mal Gold

Auch die Mitarbeiter von der Zürcher Werbeagentur Publicis dürfen sich über Auszeichnungen bei den New York Festivals freuen.

Auch die Mitarbeiter von der Zürcher Werbeagentur Publicis dürfen sich über Auszeichnungen bei den New York Festivals freuen. Ihre Arbeit «Vögele Soccer Jerseys» gewinnt Gold. Auch ihr Werk «Stuck Ball» hat einen goldenen Award erhalten. Die restlichen 17 nominierten Arbeiten (siehe ) wurden mit einem Shortlist-Platz geehrt.

New York Festivals: Lowe holt sich zwei Medaillen

Den Zürchern von Lowe hat ihre Arbeit «A Town Called Today» einen Award in Bronze bei den New York Festivals beschert.


Den Zürchern von Lowe hat ihre Arbeit «A Town Called Today» einen Award in Bronze bei den New York Festivals beschert. Der 90sekündige Zeichentrickfilm für Winterthur Versicherungen überzeugte die Jury in der Kategorie «Animationen/Zeichentrick». Die für den gesamten deutschsprachigen Raum entwickelte Kampagne «Ocean Defenders» für Greenpeace erhält den Spezialpreis der UNO/UNDPI, ebenfalls in Bronze. Beide Gewinner belegen auch zusätzliche Shortlist-Plätze, ein weiterer Shortlist-Platz geht an das interaktive Weihnachtsmailing «Bad Santa» von Lowe.
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