Neuorganisation bei der Publimedia

Die Publimedia hat sich neu organisiert. Als neue Marketing Direktorin wird Alexandra Kasper auf den 1. November ihre Arbeit bei der Publimedia aufnehmen.

Die Publimedia hat sich neu organisiert. Damit reagiert sie einerseits auf den Weggang von Markus Ehrle zur NZZ. Andererseits will man sich das Unternehmen den Bedürfnissen der Werbeauftraggeber und Verlagshäusern besser anpassen. Als neue Marketing Direktorin wird Alexandra Kasper auf den 1. November ihre Arbeit bei der Publimedia aufnehmen. Kasper ist seit dem 1. Oktober 2002 Managing Director der Publicitas Swiss Press. Vor dieser Zeit war sie als Vizedirektorin in der Publicitas Frankfurt und im Anschluss bei der Publicitas International in Zürich als Sales Director tätig.  
Kasper wird als Marketing Director, im Range einer Vizedirektorin, den Bereich Marketing/Kommunikation und in Personalunion die Leitung der Verlagsbeziehungen übernehmen. Für die Publicitas Swiss Press wird sie als Managing Director im internationalen Bereich weiterhin verantwortlich sein. Das Team der Publicitas Swiss Press wird vor Ort durch Francis Brunschwig, Deputy/Sales Manager, geführt und koordiniert.
 
Die Beratungsgruppen von Zürich, geführt durch die Account Directors Astrid Gartenmann und Markus Bien, werden direkt Daniel Strobel, Direktor/CEO, unterstellt. Cesare Patella, bis anhin Leiter Verlagsbeziehungen, wird im Bereich «Business Development/Media und Forschung» unter der Leitung von Othmar Fischlin das Team der Mediaplanerinnen und Mediaplaner führen. Ivo Knüsel, bis anhin Leiter Mediaplanung, leitet neu die Mediaprojekte.
 
Corinne Blaser, Product Manager PrintPlus, und Philipp Semmler, Ausbildung/PrintPlus, werden neu ebenfalls im Bereich Business Development tätig sein. Für das neue Kompetenzzentrum «Technologie» mit den Bereichen Webmanagement/Marketing Services und IT trägt Reto Pensa die Gesamtverantwortung. Die Führung der Abteilung Administrative Dienste übernimmt Michael Bürki.

Zeltner will Tabakwerbung am POS beibehalten

Für Thomas Zeltner, Direktor des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), ist ein totales Werbeverbot für Tabak «kein Thema». Die bestehenden Werbebeschränkungen müssten aber ausgedehnt werden, wenn die Schweiz die Anforderungen der WHO-Tabakkonvention erfüllen wolle.

Für Thomas Zeltner, Direktor des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), ist ein totales Werbeverbot für Tabak «kein Thema». Das sagte er in einem Interview mit der Sonntagszeitung. Die bestehenden Werbebeschränkungen müssten aber ausgedehnt werden, wenn die Schweiz die Anforderungen der WHO-Tabakkonvention erfüllen wolle. Dennoch soll Werbung am Verkaufpunkt in seinen Augen möglich bleiben. Das BAG will das Kapitel Tabak aus dem aktuellen Lebensmittelgesetz nehmen und ein eigenes Tabakproduktegesetz schaffen. Ziel sei es, die entsprechende Vorlage nächstes Jahr in die Vernehmlassung zu schicken, sagte Zeltner weiter. Ob darin weitergehende Werbeeinschränkungen oder Jugendschutzbestimmungen, also keine Zigaretten für unter 16- oder 18-Jährige eingeführt werden, sei derzeit offen. Der BAG-Chef hält Verkaufsverbote für Jugendliche für erfolgsversprechender als manche Präventionskampagnen. Eine entsprechende Gesetzesbestimmung hat der Kanton Baselland am Sonntag eingeführt (siehe ).

Verleger Max U. Rapold ist gestorben

Max U. Rapold, ehemaliger Präsident des Schweizer Verbandes der Zeitungs- und Zeitschriftenverleger (SZV) und Verleger der Schaffhauser Nachrichten, ist im Alter von 82 Jahren gestorben.

Max U. Rapold, ehemaliger Präsident des Schweizer Verbandes der Zeitungs- und Zeitschriftenverleger (SZV) und Verleger der Schaffhauser Nachrichten, ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Rapold hatte den SVZ von 1980 bis 1992 präsidiert und war auch Mitglied des Ethikrats des Verbands Schweizer Presse. Von 1971 bis 1999 war er Vorsitzender der Geschäftsleitung der Meier+Cie. Druckerei und Verlag, dem Verlag der Schaffhauser Nachrichten. Bis 1994 war Rapold ausserdem Chefredaktor des Blattes. Die Schaffhauser Nachrichten teilten am Samstag mit, dass Rapold nach langer Krankheit gestorben sei. Er blieb bis zu seinem Tod Ehrenpräsident des Verwaltungsrates des Unternehmens.

Juristische Intervention gegen die Bilanz

Das Wirtschaftsmagazin Bilanz musste am Freitag eine Vorabmeldung betreffend Roland Rümmeli, Manager der Siemens-Pensionskasse, widerrufen. Das Problem ist nun, dass die Ausgabe mit dem fehlerhaften Text bereits gedruckt ist.

Die neuste Ausgabe der Bilanz muss wohl zensiert werden. Das Wirtschaftsmagazin musste am Freitag eine Vorabmeldung betreffend Roland Rümmeli, Manager der Siemens-Pensionskasse, widerrufen. Offenbar sei gegen den Artikel juristisch interveniert worden, berichtet der Sonntagsblick. Die Redaktion zog die am Morgen verbreitete Ankündigung bereits am Freitagnachmittag in einem «Dementi»-Mail zurück. Das Problem ist nun, dass die Bilanz-Ausgabe mit dem fehlerhaften Text bereits gedruckt ist. Die Hefte werden aber nicht eingestampft, sagte Bilanz-Chefredaktor René Lüchinger gegenüber dem Sonntagsblick. Das sei zu teuer. Als Alternative bleibt das Einschwärzen oder Abtrennen der betreffenden Seiten. Lüchinger meinte dazu: «Wir werden am Montag entscheiden.» Die Ausgabe war für Mittwoch, 27. September, angekündigt worden.

Baselland nimmt Werbeverbot für Alkohol und Tabak an

Die Stimmbevölkerung im Kanton Baselland hat das neue Alkohol- und Tabakgesetz deutlich angenommen. Das Gesetz sieht ein Plakatwerbeverbot auf öffentlichem Grund und in öffentlichen Gebäuden vor.

Die Stimmbevölkerung im Kanton Baselland hat das neue Alkohol- und Tabakgesetz deutlich angenommen. Es wurde mit 63’819 gegen 25’574 Stimmen gutgeheissen, bei 50,25 Prozent Stimmbeteiligung. Das Gesetz sieht ein Plakatwerbeverbot auf öffentlichem Grund und in öffentlichen Gebäuden vor. Für privaten Grund gilt es, wenn dieser öffentlich einsehbar ist (siehe ). Das Gesetz verbietet ausserdem den Tabakverkauf an Minderjährige. Das trifft auch Zigarettenautomaten, wenn die Betreiber den Verkauf an unter 18-Jährige nicht verunmöglichen können. Wie die SDA meldet, orientiert sich das Gesetz am baselstädtischen Vorbild.

Zu guter Letzt: Wellness kann zu Neid führen

Vertreter der verschiedenen Mediengattungen teilen gerne einmal einen Seitenhieb gegen die lieben Kollegen aus: Die NZZ am Sonntag scheint der SRG den verbilligten Zmittag und den günstigeren Eintritt in den Wellnessbereich während der «Sessiun» zu neiden.

Vertreter der verschiedenen Mediengattungen teilen gerne einmal einen Seitenhieb gegen die lieben Kollegen aus: Die NZZ am Sonntag kolportiert, dass die Mitarbeitenden der SRG während der «Sessiun» in Flims im Parkhotel Waldhaus Rabatt für Lunch und Wellness-Angebote geniessen. Das habe Armin Walpen persönlich eingefädelt – das Blatt aus dem Hause an der Falkenstrasse hat sich für den SRG-Chef die fantasievolle Titulierung «Spesenritter von der gebührenfinanzierten Gestalt» ausgedacht. Wie ungerecht angesichts solcher Kreativität: Die schreibende Zunft müsse für das Mittagessen und die Wellness-Annehmlichkeiten im Waldhaus die normalen Preise löhnen. Das führt die NZZ am Sonntag darauf zurück, dass die Presse Flims nicht schon am 1. August werbewirksam in Szene setzte, so wie dies die SRG getan habe. Offen bleibt, ob die sonntägliche Meldung von ehrenwertem Gerechtigkeitsempfinden oder doch bloss von schnödem Neid motiviert war.

3sat geht gegen 3+ vor

Der Sender 3sat will seinen Namen gegen den neuen Privatsender 3+ verteidigen und reichte beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum eine sechsseitige Widerspruchsschrift ein.

Der Sender 3sat zieht mit dem Schweizer Fernsehen SF gleich und will seinen Namen gegen den neuen Privatsender 3+ verteidigen. Wie der Sonntagsblick berichtet, reichte 3sat beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum eine sechsseitige Widerspruchsschrift ein. «Die Marken 3sat und 3+ sind verwechselbar ähnlich», begründete die Zürcher Patentanwaltskanzlei Schaad, Balass, Menzl & Partner das Vorgehen gegenüber dem Sonntagsblick. Man stört sich an der Zahl drei – insbesondere, weil sie bei beiden Namen am Anfang steht.  
Der Chef von
3+, Dominik Kaiser, reagierte mit Kopfschütteln. Schliesslich habe die Fernsehstation TV3 bereits auch schon eine Drei im Namen gehabt. Das sei den Klägern offenbar nicht aufgefallen, sagte Kaiser dem Sonntagsblick.  
Die neuerlichen juristischen Probleme kommen für 3+ kurz nachdem bereits SF Klage gegen den neuen Sender eingereicht hatte (siehe
). Die SRG, zu der SF gehört, ist übrigens zu 10 Prozent an 3sat beteiligt.

Artur K. Vogel wird Chefredaktor beim Bund

Artur K. Vogel wird neuer Chefredaktor der Berner Zeitung Der Bund. Nach Anhörung der Redaktion hat der Verwaltungsrat den 53-jährigen Luzerner heute zum Nachfolger von Hanspeter Spörri ernannt.


Artur K. Vogel wird neuer Chefredaktor der Berner Zeitung Der Bund. Nach Anhörung der Redaktion hat der Verwaltungsrat den 53-jährigen Luzerner heute zum Nachfolger von Hanspeter Spörri ernannt, dessen Arbeitsverhältnis Ende Mai aufgelöst wurde (siehe ). Vogel wird seine Aufgabe am 1. Januar 2007 übernehmen. Bis zu diesem Zeitpunkt leiten die beiden stellvertretenden Chefredaktoren Dr. Rudolf Burger und Dani Landolf die Redaktion.
 Der neue «Bund»-Chefredaktor hat in Zürich Rechtswissenschaft und Betriebswirtschaft studiert. Er verfügt über eine 30-jährige journalistische Erfahrung. Während 20 Jahren arbeitete er beim Zürcher Tages-Anzeiger, unter anderem als Korrespondent in London und von 1988 bis 1996 im Nahen Osten. Danach leitete er die Auslandredaktion. Zudem hat Artur K. Vogel als Welschlandkorrespondent des Magazins Facts gearbeitet und war Auslandchef der Weltwoche. Seit dreieinhalb Jahren ist er bei der „Aargauer Zeitung“ sowohl im Ausland- als auch im Inlandressort tätig.

Beobachter-Redaktionsleiter tauschen Plätze

In der Redaktionsleitung des Konsumentenmagazins Beobachter kommt es zu einer kleinen Rochade. Der Blattmacher Matthias Pflume und der Textchef Thomas Roth tauschen ihre Funktionen.

In der Redaktionsleitung des Konsumentenmagazins Beobachter kommt es zu einer kleinen Rochade. Der Blattmacher Matthias Pflume und der Textchef Thomas Roth tauschen ihre Funktionen, berichtet die Aargauer Zeitung. Der Wechsel geschehe auf eigenen Wunsch. Roth war bereits zuvor ad interim als Blattmacher beim Beobachter tätig.

Kurt Schaad leitet neues Wirtschaftsmagazin

Chefredaktor Ueli Haldimann hat Kurt Schaad zum Leiter des geplanten SF-Wirtschaftsmagazins ernannt, dessen Projektgruppe dieser bereits geleitet hat.


Chefredaktor Ueli Haldimann hat Kurt Schaad zum Leiter des geplanten SF-Wirtschaftsmagazins ernannt. Die Projektgruppe für das neue Format wurde bereits von Schaad geleitet (siehe ). Der 56-Jährige arbeitet seit 1972 für das Schweizer Fernsehen und ist seit 1993 Redaktionsleiter «SF Spezial». Unter anderem war er zuvor Produzent und Moderator bei der Vorabendsendung «Karussell» und bei der «Tagesschau».
 
Das Wirtschaftsmagazin berichtet ab August 2007 über wirtschaftliche Entwicklungen, Ereignisse und Akteure und richtet ein besonderes Augenmerk auf Schweizer Unternehmen. Die Umsetzung soll einem breiteren Publikum auch den Zugang zu komplexeren Wirtschaftsthemen ermöglichen, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist.

Linda Gwerder gewinnt Viva-VJane-Casting

Der Musiksender Viva Schweiz und Bebe Young Care haben im September ein grosses VJane-Casting in den Viva-Studios durchgeführt. Gemacht hat das Rennen um den begehrten Moderationsjob Linda Gwerder.


Der Musiksender Viva Schweiz und Bebe Young Care haben im September ein grosses VJane-Casting in den Viva-Studios durchgeführt. Aus über 300 Bewerbungen wurden 17 Finalistinnen ausgewählt und ans Casting eingeladen. Das Rennen um den begehrten Moderationsjob hat Linda Gwerder gemacht. Zukünftig wird sie neben Fabienne, Jubaira und Robin die täglichen Chartshows moderieren und die Programm-Highlights ansagen.
 
Linda Gwerder ist 21 und kommt aus dem Zürcher Oberland. Sie hat das Gymnasium in Wetzikon besucht und anschliessend Modedesign an der Textilfachschule in Zürich studiert. Gwerder wird den Sender Viva auch bei Events repräsentieren.

APA-Chef neuer Präsident der europäischen Nachrichtenagenturen

Bereits zum zweiten Mal in seiner Karriere wird der Geschäftsführer der Austria Presse Agentur (APA), Wolfgang Vyslozil, Präsident der europäischen Nachrichtenagenturen.


Bereits zum zweiten Mal in seiner Karriere wird der Geschäftsführer der Austria Presse Agentur (APA), Wolfgang Vyslozil, Präsident der europäischen Nachrichtenagenturen. Der 60-Jährige wurde am Freitag in Genf einstimmig für zwei Jahre zum Vorsitzenden der EANA (European Alliance of News Agencies) gewählt und löst damit den Geschäftsführer der niederländischen Agentur ANP, Paul Tesselar, ab. Gleichzeitig beging die EANA den 50. Jahrestag ihres Bestehens. Zudem vergab sie erstmals den Award for Excellence in News Agency Quality an das europäischen Mobilfunk-Projekt Minds (siehe ).
 
Der gebürtige Thüringer Vyslozil startete seine Berufslaufbahn 1974 im Wiener Pressehaus als Assistent der Geschäftsführung der Tageszeitung Die Presse. 1976 wurde er stellvertretender Geschäftsführer des Traditionsblattes. Als Vertreter der Presse gehörte er schon damals dem Aufsichtsrat der APA an. 1982 wurde er zum Geschäftsführer und Vorstandsmitglied der Nachrichtenagentur bestellt. Die zunächst noch finanziell instabile APA entwickelte sich unter seiner Leitung zu einer der erfolgreichsten Nachrichtenagenturen Europas, die seit 1988 regelmässig Gewinne erwirtschaftet und seit 1993 jährliche Dividenden an ihre Eigentümer, den ORF sowie alle österreichischen Tageszeitungen mit Ausnahme der ?Kronen Zeitung?, ausschüttet.
 
Hauptanliegen der EANA selbst ist es, die Sicherstellung von Pressefreiheit und unabhängiger Berichterstattung durch geeignete wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen zu gewähren. Der Allianz gehören neben der Schweizerischen SDA unter anderem die AFP (Frankreich), Dpa (Deutschland), PA (Grossbritannien), EFE (Spanien), ANSA (Italien) und ITAR-TASS (Russland) an.
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