Mitlinks realisiert Website für Enzaim

Die Zürcher Webagentur Mitlinks setzte für die auf interne Kommunikation spezialisierte Agentur Enzaim eine neue Homepage um.

Die Zürcher Webagentur Mitlinks setzte für die auf interne Kommunikation spezialisierte Agentur Enzaim eine neue Homepage um. Mitlinks war zuständig für technische wie gestalterische Umsetzung der neuen Enzaim-Site. In nur zwei Wochen realisierte Mitlinks die neue Site mit einer Art Mini-CMS, die einfach zu bewirtschaften ist. Zu den Möglichkeiten gehören Integration von Text oder ein PDF-Download, wie Mitlinks in einer Pressemitteilung schreibt.

Nächste Staffel der New York Festivals ausgeschrieben

Von den New Yorker Wettbewerben in den traditionellen Disziplinen brachten die Schweizer Agenturen das Edelmetall diesen Herbst gleich kofferweise nach Hause. Nun ist die nächste Kategorien ausgeschrieben: «Interactive & Alternative Media».

Von den New Yorker Wettbewerben in den traditionellen Disziplinen brachten die Schweizer Agenturen das Edelmetall diesen Herbst gleich kofferweise nach Hause. Nun sind die nächsten Kategorien ausgeschrieben: Am 13. April des nächsten Jahres werden die Awards für «Interactive & Alternative Media» ausgeschrieben. Nun läuft also die Eingabefrist für die besten Arbeiten in den neuen, innovativen Werbemassnahmen. Gesucht werden die weltbesten integrierten Kampagnen, Guerilla Marketing Aktionen oder Websites. Weitere Awards gibt es auch für «Legal Graffiti», «Word of Mouth» oder «Product Placement». Abgabetermin für die Wettbewerbe ist der 30. November. Wer seine Eingabe schon bis am 9. November online einreicht, erhält beim Startgeld 10 Prozent Rabatt.

«Saldo» und «Kassensturz» gewinnen vor Bundesgericht

Das Bundesgericht hat die Berufung des Importeurs einer Handcreme abgewiesen. Die Sendungen waren beschuldigt worden, unlauteren Wettbewerb betrieben zu haben.

Das Bundesgericht hat die Berufung des Importeurs einer Handcreme abgewiesen. Die Sendungen waren beschuldigt worden, unlauteren Wettbewerb betrieben zu haben. Die Vorgeschichte: Das Schweizer Fernsehen hatte 2002 in der Sendung «Kassensturz» über einen Test berichtet, den das Konsumentenmagazin «Saldo» in Auftrag gegeben hatte. Gängige Handcremes waren auf schädliche Inhaltsstoffe untersucht worden. Die betroffene Creme namens «Tal» erzielte den letzten Platz. Der Importeur klagte auf unlauteren Wettbewerb und verlangte 500’000 Franken. Die Klage wurde von der Bündner Justiz abgewiesen, die Berufung vor Bundesgericht blieb ebenfalls erfolglos. Der Test habe insgesamt den Kriterien der Lauterkeit entsprochen. Die Zuschauer hätten ohne weiteres erkennen können, dass sich der Test ausschliesslich auf die schädlich erachteten Inhaltsstoffe beschränkt habe.

Fachtagung zur Frage der Standardisierung im Offsetdruck

Am 9. November führen die Fachzeitschriften Viscom Print & Communication, die Werbewoche und die Internet-Plattform Mediaforum eine Fachtagung mit verschiedenen Referenten aus der Branche durch.

Am 9. November führen die Fachzeitschriften Viscom Print & Communication, die Werbewoche und die Internet-Plattform Mediaforum eine Fachtagung mit verschiedenen Referenten aus der Branche durch. Derzeit wird in der grafischen Branche intensiv über die Vorteile der ISO-Norm 12647 diskutiert. Die Realität in den grafischen Betrieben sieht aber ganz anders aus. Nur eine kleine Minderheit der Unternehmen setzt konsequent auf standardisierte Produktionsprozesse. Ist es Unwissen oder pure Ignoranz? Braucht es am Ende die Standardisierung gar nicht? Oder eben doch?
 
Die Veranstaltung, getragen von den Fachzeitschriften Viscom print & communication, Werbewoche und der Internet-Plattform Mediaforum, geht diesen Fragen nach. Der Anlass richtet sich weniger an Technologiespezialisten als vielmehr an Entscheidungsträger auf allen Hierarchiestufen, welche sich mit diesen Fragen konfrontiert sehen. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Für Programm und andere Details konsultieren Interessierte die untenstehende Internetadresse.

Senkung der Preise für Marken und Patente

Das Institut für Geistiges Eigentum IGE senkt die Preise und streicht rund 70 eigene Gebühren. Dieses Entgegenkommen gegenüber kleinen und mittleren Unternehmen soll die Schweiz als Innovations- und Wirtschaftsstandort attraktiver machen.

Das Institut für Geistiges Eigentum IGE senkt die Preise und streicht rund 70 eigene Gebühren. Dieses Entgegenkommen gegenüber kleinen und mittleren Unternehmen soll die Schweiz als Innovations- und Wirtschaftsstandort attraktiver machen. Auf den 1. Januar profitieren Markenhinterleger von einer Senkung der Hinterlegungsgebühr. Die Gebühr für internationale Markenhinterlegungen wird halbiert. Klassengebühren werden erst ab vier statt vorher drei Klassen fällig und auch der Patentschutz wird günstiger. In Zukunft werden ferner die meisten Registeränderungen und Registerauszüge kostenlos sein. Jährlich knapp 8 Millionen Franken werden dem IGE dadurch entgehen – damit der Schutz von Geistigem Eigentum auch für kleine und mittlere Unternehmen erschwinglich wird, heisst es in einer Mitteilung. Nicht zuletzt sei dies ein wichtiger Beitrag für das Wirtschaftswachstum. Die vollständigem Änderungen der betroffenen Erlasse können auf der Website des IGE eingesehen werden:
, Rubrik News.

Erfolg dank Marktforschung

Corporate Publishing Qualitative Marktforschung im Zielmarkt ist die Grundlage, um ein geplantes Magazin zum Erfolg zu führen.

Corporate Publishing Qualitative Marktforschung im Zielmarkt ist die Grundlage, um ein geplantes Magazin zum Erfolg zu führen.Verschiedene Marktstudien in der Schweiz und Deutschland zum Thema Corporate Publishing zeigen, dass ein Kundenmagazin erheblich zur Kundenbindung und zum Imagetransfer von Unternehmen beiträgt. Allerdings hängt der Erfolg von der professionellen Planung und Umsetzung ab. Und diese ist wiederum von weiteren Faktoren abhängig: Inhalt, Gestaltung, Vermittlung von Informationen und deren Wirkung. Dabei ist eine starke Orientierung an den Zielgruppen, deren Bedürfnissen und Gewohnheiten ein «must» ebenso wie die Durchführung regelmässiger Erfolgsanalysen. Wissen, was der Leser willDamit eine Kundenzeitschrift erfolgreich ist, muss man wissen, was der Leser will. Einer der häufigsten Fehler der Herausgeber ist, Publikationen zu produzieren, die zu wenig auf die Zielgruppe zugeschnitten sind. Deshalb ist es ratsam, im Vorfeld eine qualitative Marktforschung und fundierte Analyse durchzuführen. Zudem soll der Inhalt klar strukturiert und verständlich vermittelt werden. Nur so bleibt der Leser dran. Dies ist besonders bei komplexen Themen eine grosse Herausforderung. Denn die Aussagen dürfen trotz Vereinfachung nicht verfälscht werden. Ein Kundenmagazin muss daher den Lesern einen attraktiven Mehrwert und aktuelle, effektive Informationen bieten. Dies erhöht die Kundenbindung und kann sogar zur Kundengewinnung beitragen.
Ein Imageprodukt vermittelt jedoch nicht nur Informationen, sondern weckt auch Emotionen. Deshalb ist es wichtig, dem Leser die Möglichkeit zu bieten, mit dem Herausgeber in Kontakt zu treten. Im Dialog mit der Zielgruppe kann das herausgebende Unternehmen die Wirkung seiner Publikation überprüfen und sofort auf massgebende Veränderungen eingehen.
Bekanntmachung der Marke im VordergrundHerausgeber der Kundenzeitschrift «Saft&Kraft», das hier als Beispiel herangezogen werden soll, sind die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ). Ausganglage für den Entscheid, ein eigenes Kundenmagazin zu lancieren, sind die aktuellen Veränderungen im Strommarkt Schweiz.
Da die EKZ in absehbarer Zeit zudem mit einer Marktöffnung rechnen, sollen ihre Kunden darauf vorbereitet werden. Kundinnen und Kunden erhalten im weiteren Antworten auf aktuelle Stromfragen. Hauptziele aus der Sicht des Herausgebers sind, die Marke EKZ bekannt zu machen und mit regelmässigem Erscheinen eine hohe Leser- und Kundenbindung zu erzielen.
Die EKZ liessen die Haushaltstruktur ihres Versorgungsgebietes untersuchen. Die Resultate waren verblüffend: Die Zielgruppe besteht mehrheitlich aus Haushalten mit Personen zwischen 30 bis 50 Jahren, Familien oder Haushalten mit Kindern. Und das Erstaunlichste: Die meisten Entscheidungen bei Stromfragen werden von Frauen gefällt. Auf diesen Erkenntnissen wurde das neue Kundenmagazin aufgebaut.
Die konzerneigene Marktforschung von Tamedia führte mit einer vorab produzierten Nullnummer eine qualitative Studie mit Gruppenbefragungen in der Deutschschweiz durch. «Ziel der Umfrage war, Erkenntnisse bezüglich möglicher Resonanz zu Themen, Struktur, Heftname und -format zu erhalten», verrät Projektleiter Jürg Unterweger bei Tamedia Production Services. Das Resultat bestätigt, dass die Zielgruppe eine Kundenzeitschrift begrüsst, die objektive Informationen zum Thema Elektrizität sowie Tipps für den Alltag enthält. Auch Gestaltung und Heftname hatten Einfluss auf die positiven Reaktionen der Befragten.
In erster Linie werden effektive Informationen aus dem Hause EKZ, aber auch Aktuelles aus Politik und Wirtschaft sowie Technik und Elektronik auf verständliche und unterhaltsame Weise vermittelt, immer mit Bezug auf das Thema Strom. Auch den EKZ entgegen gesetzte Ansichten werden diskutiert. So wird Glaubwürdigkeit vermittelt, und die Kunden sind objektiv und umfassend informiert.
Ein Licht ist aufgegangenDer Dialog mit den Kunden ist den EKZ sehr wichtig. Die Leserinnen und Leser können einerseits ihre Meinung mit Leserbriefen mitteilen, andererseits ihre Fragen rund ums Thema Elektrizität durch einen Fachmann beantworten lassen. Den wohl grössten Erfolg erzielte das Magazin aber mit dem Angebot, dass sich Leserinnen und Leser für ein neues Lichtkonzept in der eigenen Wohnung bewerben können. Der Rücklauf zeigt, dass bei der anvisierten Zielgruppe ein Nerv getroffen wurde.
Die Reaktionen auf die verschiedenen Angebote und Response-Möglichkeiten sowie die vielen positiven Leserbriefe zu Inhalt und Design beweisen, dass die EKZ mit ihrem Kundenmagazin ins Schwarze treffen. Und dass sich die intensive Vorbereitungsphase mit Marktforschung und Analyse letztlich bezahlt macht.
Cosette Schwarz ist Mitarbeiterin der Corporate Publishing Agentur Tamedia Production Services.

AdToday bringt Werbesujets online

Die ZMS/PMA Medienbeobachtung eröffnet das Online-Archiv AdToday mit Werbesujets aus den Bereichen «Print», «TV» und «Plakat».  Ab sofort steht es Werbe- und Medienagenturen für die Online-Recherche tagesaktuell zur Verfügung.

Die ZMS/PMA Medienbeobachtung eröffnet das Online-Archiv AdToday mit Werbesujets aus den Bereichen «Print», «TV» und «Plakat».  Ab sofort steht es Werbe- und Medienagenturen für die Online-Recherche tagesaktuell zur Verfügung. Die Medienmitteilung der ZMS/PMA verspricht den totalen Durchblick: Mit AdToday kann die Werbeöffentlichkeit standardisierbare Informationen einfach und rasch nutzen. Ist man zum Beispiel auf der Suche nach aktuellen Werbesujets einer bestimmten Branche oder will wissen, wie sich die Konkurrenz präsentiert, die nun geöffnete Datenbank liefert schnelle und gezielte Antworten.
Die Datenbank wird täglich mit neuen Inseraten aus den relevanten Schweizer Tageszeitungen, neue TV-Spots und Plakate ergänzt. Liegt das Interesse des Besuchers eher bei vergangenen Kampagnen, wird er auch fündig: Die Datenbank beinhaltet jeweils die Sujets der vergangenen zwei Jahre sowie des laufenden. Damit bietet AdToday als einzige Informationsquelle des Landes einen repräsentativen Überblick über mehr als zwei Jahre Schweizer Werbeaktivitäten, schreibt die ZMS/PMA.
Unter Adtoday.ch ist der Zugang zur Testversion sofort offen. Für die Nutzung bestellen Interessierte bei ZMA/PMA ein Login, das noch am gleichen Tag zugestellt wird. Derzeit kann die Datenbank noch kostenlos getestet werden. Die Monatsgebühr für die uneingeschränkte Nutzung von AdToday beträgt 103 Franken, Downloads werden wie bei den Clippings einzeln verrechnet.

Geballte Waschkraft

Waschmittel Exxtra Kommunikation bewirbt Total Duo Power Liquid.

Waschmittel Exxtra Kommunikation bewirbt Total Duo Power Liquid. Alle Jahre eine Produkte-Innovation gehört im Bereich Waschmittel bei der Migros zum Programm. In diesem Jahr ist das Pulver oder die Flüssigkeit nicht nur frisch, sondern eine Weltneuheit: Total Duo Liquid Power mit der «2 in 1 Bleach Formula». Das flüssige Vollwaschmittel wirkt in Kombination mit einem schonenden Bleichungsmittel gegen hartnäckige Flecken. Die patentierte Premiere: Die Flüssigkeiten in der einzigartigen Doppelkammerflasche vereinen sich erst im Moment des Dosierens und entfalten so ihre einzigartige Power für rückstandsfreie und fasertiefe Waschkraft.«Zuverlässig und beliebt»Das Universalwaschmittel Total der Migros steht seit jeher für unkomplizierte und starke Waschkraft. «Total ist ein zuverlässiger und äusserst beliebter Helfer in Schweizer Waschküchen», weiss man beim Grossverteiler. Entsprechend der unkomplizierten Anwendung ist auch die Werbung bisher ohne viel Schnickschnack gestaltet worden.
Mit dem leicht verständlichen Symbol eines Schneesterns wurde zum Beispiel visualisiert, dass Total auch bei tiefen Temperaturen wirkt. Mit Luftkugeln wurde in der letztjährigen Kampagne die Wirkung von Aktiv-Sauerstoff demonstriert. Grafisch hat die Agentur Exxtra jetzt diese aus der Flasche strömenden Symbole für Wirkungselemente beibehalten. Neu ist es ein muskelbepackter Männerarm. Die Absicht war aber nicht, «mehr Männer zum Waschen zu animieren», wie die Beraterinnen Désirée Strassmann und Kathrin Steiger schmunzelnd verraten. Der durchtrainierte Bizeps soll natürlich die Waschkraft symbolisieren, wie CD Dieter Hofmann meint.
Gebildet wird dieser Arm aus den beiden flüssigen Wirkstoffen in Blau und Weiss, welche nach dem Austreten aus der Flasche verschmelzen. Technisch hat Exxtra dazu in einer aufwändigen Produktion einen Arm aus Gel formen lassen, der dann am Computer weiter bearbeitet wurde. Weil die neue Formel erklärungsbedürftig ist, wurde die Schlagzeile mit einer Unterzeile ergänzt.
Zum Einsatz kommen Inserate, Plakate und zwei Publireportagen im Migros Magazin. Bei dieser Kundenzeitschrift wird mit Total erstmals in der Geschichte auch ein kommerzieller Umhefter für Aufsehen sorgen. Bisher hat das Migros Magazin nur für die Ankündigung seines neuen Erscheinungstages am Montag einen solchen Umhefter erlaubt. Beim Coupon-Wettbewerb auf diesem Umhefter haben sich bereits über 10’000 Leute beteiligt. Weitere Massnahmen sind ein Sampling sowie ein Auftritt am POP.   
Andreas Panzeri

Yahoo investiert in Werbegeschäft

Der Internetgigant Yahoo baut den Geschäftsbereich Online-Webung derzeit massiv aus. Grund: Das Unternehmen verzeichnet drastische Gewinnreduktion infolge schwächelndem Werbegeschäft.

Der Internetgigant Yahoo baut den Geschäftsbereich Online-Webung derzeit massiv aus. Grund: Das Unternehmen verzeichnet drastische Gewinnreduktion infolge schwächelndem Werbegeschäft. Nun wird die Firma AdInterax übernommen, die Tools zur Erstellung von Multimedia-Bannern herstellt. Yahoo wird die Software künftig als Serviceleistung an seine Werbekunden abgeben. Die Multimedia-Banner spielen integrierte Videoclips ab und erhöhen die Aufmerksamkeit der Nutzer, heisst es in einer Mitteilung. Das soll sich wiederum positiv auf die Effizienz von Yahoos Anzeigennetzwerk auswirken. Zudem wurde in das Auktionssystem für Online-Werbung Right Media Exchange investiert. 20 Prozent der Aktien gingen für 45 Millionen Dollar an Yahoo. Die Aktionsplattform war zwar erst im Juni gestartet und wird bereits von mehreren tausend Unternehmen genutzt. Die angebotenen Bannerplätze gehen jeweils an den Höchstbietenden.

Alle sind crazy nach Edi

Filmpreise Beim Wettbewerb für die besten Schweizer Auftrags- und Werbefilme Edi haben es 17 Commercials in die engere Wahl geschafft. Die Werbewoche präsentiert die Shortlist.

Filmpreise Beim Wettbewerb für die besten Schweizer Auftrags- und Werbefilme haben es 17 Commercials in die engere Wahl geschafft. Die Werbewoche präsentiert die Shortlist. Eine stabile Teilnahme mit 115 Commercials und ein gesteigertes Niveau mit 17 Nominierungen auf der Shortlist kann der Wettbewerb um die besten Werbespots in der Schweiz verzeichnen. Bei den Clips und Trailers haben es 9 von 43 auf die Shortlist geschafft, bei den Corporate-Filmen sind 9 von 45 in die engere Auswahl gekommen.  
Die Preisverleihung der Edis in Gold, Silber und Bronze findet am 16. November an einer Gala im Zürcher Schiffbau statt. Am Nachmittag werden alle Filme der Shortlist im Museum für Gestaltung vorgeführt.
 
Alle Shortlists des Edi.06:

 
Die Shortlist ist auch auf der Website des Edi publiziert:
 
Die Shortlist Commercials:

Lieber den Spatz in der Hand…

Kabelanbieter Cablecom kann sich dem attraktiven Teleclub-Programm nicht mehr entziehen und verbreitet nun das Bezahlprogramm voll.

Kabelanbieter Cablecom kann sich dem attraktiven Teleclub-Programm nicht mehr entziehen und verbreitet nun das Bezahlprogramm voll.Die am 17. Oktober bekannt gegebene künftige Zusammenarbeit zwischen Cablecom und Teleclub AG sieht auf den ersten Blick nach einer Annäherung zwischen den Telekom-Marktleadern Swisscom und Cablecom, dem grössten Schweizer Kabelnetzbetreiber, aus. Denn Swisscom hat über ihre 49-Prozent-Beteiligung an der Teleclub-Mutter Cinetrade AG ein Wörtchen mitzureden. Doch Swisscom-Sprecher Sepp Huber winkt entschieden ab: «Nein, wir bleiben Konkurrenten. Wir treten im Bereich IPTV in Konkurrenz zur Cablecom, so wie diese im Bereich Telefonie zu uns in Konkurrenz tritt.» Allerdings bestätigt Huber das Interesse der Swisscom, dass der Content-Anbieter Teleclub seine teuer eingekauften Inhalte und Senderechte auf möglichst vielen Kanälen verbreiten kann – deshalb stehe man dem Deal mit Cablecom durchaus positiv gegenüber.
Huber erinnert aber auch daran, dass die Swisscom noch in diesem Jahr ihr BluewinTV starten werde. «Punkto Live-Events im Sportbereich wird auf BluewinTV gar ein noch breiteres Angebot verfügbar sein als bei Teleclub, zudem erhalten BluewinTV-Kunden die Möglichkeit, statt einer Pauschale nur pro konsumiertem Event zu bezahlen.»
Attraktivität steigernDamit tönt Huber an, was die Cablecom letztlich zum Einlenken gebracht haben dürfte: Die Tatsache, dass Teleclub und BluewinTV dieses Jahr die Übertragungsrechte für diverse Fussball- und Eishockey-Spiele kaufen konnten. Damit verfügt Teleclub nun über ein Gesamtprogrammpaket, das seine Attraktivität steigert und es gleichzeitig der Cablecom verunmöglicht, sich weiterhin gegen die volle Verbreitung des PayTV-Angebots zu sperren.
Cablecom hatte bisher – im Gegensatz zu andern Schweizer Kabelnetzbetreibern – bloss ein eingeschränktes Teleclub-Angebot verbreitet, dieses war zudem nur über eine spezielle Teleclub-Set-Top-Box empfangbar. Diese Limitierung wird nun aufgehoben. Kein Wunder, denn Cablecom musste handeln: Schliesslich lässt es sich mit einem partiellen Live-Sportprogramm im Portfolio immer noch besser gegen die bevorstehende BluewinTV-Konkurrenz mit ihrem breiteren und flexibleren Live-Sportangebot ankämpfen als ohne.
Die erzielte Einigung sieht übrigens vor, dass Cablecom das vollständige Teleclub-Programm ab Juni 2007 über die eigene digitale TV-Plattform verbreitet, gleichzeitig aber auch das Teleclub-Programmangebot vermarkten und Abonnementsverträge für Teleclub abschliessen kann.
Markus Knöpfli

Ein Rückschlag für Hersant im Jura

Regionalpresse La Liberté und Le Nouvelliste atmen auf: Le Quotidien Jurassien bleibt unabhängig.

Regionalpresse La Liberté und Le Nouvelliste atmen auf: Le Quotidien Jurassien bleibt unabhängig.Redaktorinnen und Redaktoren der Freiburger Liberté und des Walliser Nouvelliste atmeten auf, als bekannt wurde, dass der Quotidien Jurassien in Delémont unabhängig bleiben will. Verleger Michel Voisard hat dem «Projet Arc» (für arc jurassien) am Jurabogen eine deutliche Absage erteilt.Im Sommer wurde bekannt, dass sich am Jurabogen eine strategische Annäherung abzeichne: Die beiden Hersant-Blätter in La Chaux-de-Fonds und in Neuenburg, L’Impartial und L’Express, sowie das vom Bieler Verleger Marc Gassmann für den Berner Jura herausgegebene Journal du Jura wollen ab nächstem Februar einen gemeinsamen überregionalen Bund (Inland, Ausland, Sport und Kultur) produzieren. Das «Projet Arc» verlangt eine einheitliche grafische Erscheinung; die drei Blätter wollen in den Bereichen Redaktion, Technik, Logistik und Marketing eng zusammenarbeiten. Die Unabhängigkeit im regionalen Teil soll beibehalten werden. Auch gibt es keine finanzielle Beteiligung der Hersant-Gruppe am Bieler Blatt.
Als das Mantelprojekt schon aufgegleist war, wurde auch der Quotidien Jurassien angefragt. Dies geriet dem rebellischen jurassischen Verleger Michel Voisard in den falschen Hals. Die 1993 aus der Fusion von Pays und Démocrate entstandene Zeitung bleibe unabhängig, teilte Voisard den Strategen in Neuenburg vor kurzem mit. Denn dass der gemeinsame Bund aus Philippe Hersants Sicht nur der erste Schritt für eine gemeinsame Regionalzeitung am Jurabogen sein soll, ist allen klar.
Zweifel an Hersant als PartnerFür Pierre-André Chappatte, den Chefredaktor des Jura-Blattes, gaben drei Gründe den Ausschlag für das Nein. Man habe von ihnen verlangt, auf einen fahrenden Zug aufzuspringen und auf eine eigene grafische Erscheinung zu verzichten. Die projektierten Einsparungen seien nicht so bedeutend gewesen, als dass sich die unvermeidlichen Abstriche an der Qualität rechtfertigen liessen. Zudem bezweifle man in Delémont, dass die Hersant-Gruppe ein guter Partner für eine auf Unabhängigkeit und Qualität bedachte Zeitung sei.
Auch historische Gründe aus der Zeit des jurassischen Unabhängigkeitskampfs sprachen gegen die Beteiligung des Quotidien Jurassien am Hersant-Projekt: Michel Voisards Blatt ist im Jura, Marc Gassmanns Zeitung im Berner Jura angesiedelt. Auch die unterschiedliche journalistische Kultur ist nicht zu unterschätzen: Der Quotidien Jurassien steht mit seinem redaktionellen Selbstverständnis der Liberté näher als den Hersant-Blättern, bei denen ein Artikel mit 3500 Zeichen ein «grosser Beitrag» ist, wie Hersant-Journalisten klagen.
In der Westschweiz ist die Gretchenfrage «Wie hältst dus mit der Qualität?» noch nicht entschieden: Soll sich eine Regionalzeitung auf ihre Region konzentrieren und sich für den überregionalen Teil in den Schutz eines Mantels flüchten? Oder kann sie im Gegenteil nur überleben, wenn sie auf die Karte Vollzeitung und Qualitätsjournalismus mit Eigenleistungen auch im überregionalen Teil setzt? Die Freiburger Liberté und der Walliser Nouvelliste haben sich für letzteren Weg entschieden. Die Leserzahlen geben ihnen Recht (siehe unten).
Um die Eigenleistungen bezahlen zu können, fördert die Liberté seit Jahren den redaktionellen Austausch mit andern Zeitungen – speziell mit den sechs im Inseratecombi Romandie Combi (ROC) zusammenarbeitenden Zeitungen L’Impartial, L’Express, Journal du Jura, Quotidien Jurassien, Liberté und Nouvelliste.
Austausch fördert QualitätGemeinsame Bundeshaus-, Zürcher  und Brüsseler Korrespondenten verfassen ihre Artikel für einen Pool, aus dem sich jede Zeitung bedient. ROC stammt aus der Zeit, als alle sechs Blätter noch in der Hand unabhängiger Verleger waren. Nun sind drei davon in der Hand beziehungsweise im Einflussbereich der mächtigen französischen Hersant-Gruppe.
Hätte sich auch noch Verleger Voisard zum Projet Arc gesellt, hätten die Liberté und der Nouvelliste allein dagestanden, die Redaktionen um das Überleben des gemeinsamen Redaktionspools gebangt. Nun atmet man in Freiburg erleichtert auf – wie auch in Sitten, wo der Nouvelliste-Chef Jean Bonnard ein gerüttelt Mass Erfahrung mit der Hersant-Gruppe hat. Letztere versucht seit Jahren und mit nicht immer koscheren Mitteln, ihren Einfluss im Nouvelliste-VR auszudehnen.
Trotz der guten Nachricht aus Delémont ist Jean Bonnard nicht ganz beruhigt: «Ich kann mir vorstellen, dass die Zusammenarbeit im Rahmen von ROC in Zukunft schnell auf eine Pattsituation hinausläuft: die Dreiergruppe am Jurabogen auf der einen, der Quotidien Jurassien, die Liberté und wir auf der andern Seite.» Generell fürchtet man bei den Unabhängigen verstärkten Druck des Neuenburger Marketings auf die redaktionellen Inhalte.
Enge Kooperation erwünschtSelbst beim Journal du Jura kommen leise Zweifel auf: Aus Sicht des bernjurassischen Blattes wäre ein Mantelteil zu viert einfacher zu bewerkstelligen gewesen als zu dritt. Jetzt ist das Fliegengewicht Journal du Jura allein mit dem Schwergewicht Hersant konfrontiert und muss sich zudem auf vermehrte Konkurrenz des Quotidien Jurassien gefasst machen.
Doch Beat Grossenbacher, der Chefredaktor des Journal du Jura, beruhigt: «Wir arbeiten seit 2003 im Regionalteil mit den Neuenburger Blättern zusammen. Wenn die Partnerschaft weiter geht wie bisher, haben wir keinen Anlass zu klagen – in den Redaktionen vom Impartial und Express sitzen Profis.» Auch was die Zukunft von ROC betrifft, gibt er sich zuversichtlich: «Alle Partner haben jedes Interesse an einer engen und intelligenten Zusammenarbeit.»
Eine Alternative zu HersantDie Liberté hat dem Quotidien Jurassien
bereits eine vollwertige und qualitativ interessante Alternative zu Hersants Mantelprojekt angeboten. Die Zeitung in Delémont, an welcher der Verleger der Liberté einen Minderheitsanteil besitzt, könnte den überregionalen Bund aus Freiburg übernehmen. Das Angebot werde diskutiert, entschieden sei jedoch noch nichts, sagt Liberté-Verleger Albert Noth. Mittelfristig sei die Herausforderung für alle Regionalzeitungen die gleiche: «Wie positionieren wir uns gegenüber den Gratiszeitungen?» Er sei überzeugt, dass es im Konkurrenzkampf mit den Gratisblättern nicht ausreiche, die gleichen Agenturmeldungen einfach ein bisschen ausführlicher zu bringen. «Es braucht Eigenleistungen, um ein Abonnement zu verkaufen.»
Auflageentwicklung meist negativZwischen 2002 und 2005
hat L’Impartial rund 5000, L’Express rund 4000 und Le Quotidien Jurassien rund 3000 Exemplare Auflage verloren. Le Nouvelliste ist mit einem Gewinn von ein paar hundert Exemplaren stabil, Le Journal du Jura mit einem Verlust von ein paar hundert Exemplaren ebenfalls. La Liberté hat fast 1000 Exemplare Auflage gewonnen.Der gleiche Trend gilt für den Vergleich zwischen 2004 und 2005: L’Express hat von 28’491 auf 25’115 verloren, L’Impartial von 20’434 auf 16’529. Le Journal du Jura musste einen Auflagenverlust von 13’146 auf 11’982 hinnehmen, Le Quotidien Jurassien einen solchen von 24’773 auf 22’015. Stabil bleiben La Liberté (38’628 auf 38’606) sowie Le Nouvelliste (43’822 auf 42’790), obwohl erstere den Druck der Gratiszeitungen voll zu spüren bekommt.
Helen Brügger
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