Formel Eins nun ohne British American Tobacco

Nach dem GP von Brasilien am kommenden Sonntag zieht sich Britisch American Tobacco (BAT) nach langjährigem Sponsoring-Engagement in der Formel Eins endgültig aus dem Autorennsport zurück.

Nach dem GP von Brasilien am kommenden Sonntag zieht sich British American Tobacco (BAT) nach langjährigem Sponsoring-Engagement in der Formel Eins endgültig aus dem Autorennsport zurück. Der Tabakhersteller entspricht damit den neuen Internationalen Marketingstandards, die BAT und im Jahre 2001 mit seinen beiden grossen internationalen Wettbewerbern Phillip Morris und Japan Tobacco Internation vereinbart hat, wie die SDA schreibt. BAT hatte darin zugesagt, die Formel Eins bis zum Ende dieses Jahres zu verlasen. Die weltweit gültigen Internationalen Marketingstandards für Tabakprodukte gehen in einigen Ländern über die Anforderungen der lokalen Gesetzgebung hinaus.
Marketing Director Jimmi Rebiszewski erklärte dazu: «Die öffentliche Meinung und viele mit uns verbundene Interessegruppen halten es nicht mehr für angemessen, dass die Formel Eins von der Tabakindustrie gesponsert wird. Wir haben uns ihre Auffassungen angehört und uns damit einverstanden erklärt.» Die Marketingstrategie der BAT wird seit Jahren dahingehend angepasst, dass sie sich nicht mehr auf Massenmedien konzentriert, sondern auf den Point of Sale in den Geschäften, die von erwachsenen Rauchern frequentiert werden.

Saatchi & Saatchi Simko startet schweizweite Orange-Kampagne

Die neue Werbeagentur für Orange in der Schweiz, zeichnet für die neue nationale Produktkampagne verantwortlich. Besonderer Eyecatcher sind die plakatverbindenden Piktogramme.

Die neue Werbeagentur für Orange in der Schweiz, zeichnet für die neue nationale Produktkampagne verantwortlich. Nachdem bereits eine kleinere Produktkampagne für Orange Click vor allem in Pendlerzeitungen und als Busdisplays zu sehen war, handelt es sich bei der Kampagne für Orange Optima um die grosse Marktoffensive. Bis Ende Jahr werden dann noch kleinere taktische Massnahmen folgen. Ab sofort werben schweizweit in den grösseren Städten Plakate mit Piktogrammen um die Aufmerksamkeit der Passanten. Die aufmerksamkeitsstarke Plakatkampagne wurde in Zusammenarbeit mit Mediaxis MPG und der APG entwickelt. Das Besondere dabei: Nebeneinander platzierte Plakate sind mit 3D-Piktogrammen verbunden.
Diese Piktogramme kommen auch in Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften und bei Animationen für TV-Sponsoring in Schweizer Fernsehen zum Einsatz. Unterstützt wird die Kampagne zusätzlich mit Radiospots.

Andy Waar ist neuer Geschäftsführer der Angelink

Seit Anfang Oktober ergänzt der 32-jährige Andy Waar als Geschäftsführer und Berater das Team der Zürcher Crossoveragentur Angelink.

Seit Anfang Oktober ergänzt der 32-jährige Andy Waar als Geschäftsführer und Berater das Team der Zürcher Crossoveragentur Angelink. Neben Kundenberatung und Projektmanagement wird er sich vor allem um die kaufmännischen und organisatorischen Belange der Agentur kümmern. Waar ist studierter Jurist und war zuvor in verschiedenen leitenden Positionen im Bereich Marketing und Kommunikation tätig.  Inhaber Markus Gabriel bleibt Ansprechpartner für konzeptionelle und strategische Aufgaben. Mit dieser Arbeitsteilung will Angelink seine Organisationsstruktur breiter abstützen, wie die Agentur mitteilt.

Zu guter Letzt: 15 – 49 ist ein alter Zopf

Zugegeben, es ist schon verwirrend: 40-Jährige sehen aus wie 25, 13-Jährige auch. Und die Omis beschäftigen sich nicht mehr mit mit Motten- oder Mozartkugeln, sondern eher mit der Frage welches i-Pod-Modell das beste ist.

Zugegeben, es ist schon verwirrend: 40-Jährige sehen aus wie 25, 13-Jährige auch. Und die Omis beschäftigen sich nicht mehr mit mit Motten- oder Mozartkugeln, sondern eher mit der Frage welches i-Pod-Modell das beste ist. Vorbei sind die Zeiten, als man die Über-50-Jährigen ins konsumtechnische Jenseits verbannte. Jetzt sind sie angesagt, die Oldies, sie sind zu einer interessanten Zielgruppe geworden. Denn sie haben Geld, übertreffen bei der Kaufkraft die Jungen – Lehrstellenmangel und hohe Arbeitslosenzahlen bei den jungen Erwachsenen bis 25 lassen grüssen.
Diesen Umstand hat nun auch die Werbebranche für sich entdeckt. Gerade hat die Publisuisse ihre werberelevante Gruppe um zehn Jahre gestreckt, und auch andere Brancheninsider bestätigen, dass 15 – 49 inzwischen ein alter Zopf ist. Man nennt die 50- bis 59-Jährigen jetzt ein «interessantes Potential», «eine neue Währung» und schon fragt man sich, ob jetzt auf den jahrelang wild wuchernden Jugendwahn nun der Oldiewahn folgt. Experten winken ab, denn die Alten seien viel schwerer zu beeinflussen und weniger homogen.
Und doch wird der Wandel spürbar, das Wohlwollen der älteren Konsumenten immer wichtiger. Einige verweisen auf die Popsängerin Madonna, als Grund dafür, dass die werberelevante Gruppe nun bis zu 59 Jahre alt sein darf. Denn die wird nächstes Jahr 49 und das wär ja was gewesen, wenn die reichste Künstlerin der Welt schon bald aus der werberelevanten Zielgruppe rausgerutscht wäre.

Star TV mit neuem Talkmaster

Der ARD-Mann Ernst-Marcus Thomas (33) ist neu auf Star TV zu sehen. Seine Sendung heisst «Talk mit Herrn Thomas». In ihr trifft er prominente Schweizer Persönlichkeiten aus den Bereich Film, Fernsehen, Kultur und Show.

Der ARD-Mann Ernst-Marcus Thomas (33) ist neu auf Star TV zu sehen. Seine Sendung heisst «Talk mit Herrn Thomas». In ihr trifft er prominente Schweizer Persönlichkeiten aus den Bereich Film, Fernsehen, Kultur und Show, teilt Star TV im Communiqué mit. Premiere des Sendegefässes ist Donnerstagabend, erster Interviewgast ist Martin Frischknecht, Chefredaktor der Esoterik-Zeitschrift Spuren, die das 20-jährige Jubiläum feiert. Thomas hat Theaterwissenschaften studiert und ist gelernter Zeitungsredaktor. Nach Moderationsjahren beim Radio, stieg er bei NDR in die Fernsehmoderation ein. Zuletzt moderierte er bei der ARD die Sendung «ARD Buffet».

Publisuisse und Neo Advertising vermarkten die Screens «Espace TSR» zusammen

Unter der Bezeichnung «Espace TSR» wurden vor einem Jahr in 100 Naville-Kiosken und Verkaufsstellen der Westschweiz Info-Screens in Betrieb genommen. Zur Verstärkung der Verkaufsaktivitäten haben Publisuisse und Neo Advertising eine Zusammenarbeitsvereinbarung geschlossen.

Unter der Bezeichnung «Espace TSR» wurden vor einem Jahr in 100 Naville-Kiosken und Verkaufsstellen der Westschweiz Info-Screens in Betrieb genommen. Zur Verstärkung der Verkaufsaktivitäten haben Publisuisse und Neo Advertising nun eine Zusammenarbeitsvereinbarung geschlossen. Im Rahmen einer ständigen «Out-of-Home-Präsenz» des Westschweizer Fernsehens läuft auf den Screens eine zweimal täglich aktualisierte Programmschlaufe mit Kurznews, Wetter, Sport Programmtrailern sowie Werbe und Sponsoring-Botschaften.
Bisher war die Publisuisse die alleinige Vermarkterin von Werbung und Sponsoring. Nun kommt die auf Installation, Betrieb und Vermarktung von Ad-Screens spezialisierte Neo Advertising als Partnerin hinzu. Derzeit betreut Neo Advertising über 700 Screens in Supermärkten, Einkaufszentren und Einzelhandelsketten.

Das neue Infomag ist da

Die Publimag hat in den letzten Tagen die neue Ausgabe des Infomag – Nachrichten aus der Schweizer Spezial- und Fachpresse – veröffentlichet.

Die Publimag hat in den letzten Tagen die neue Ausgabe des Infomag – Nachrichten aus der Schweizer Spezial- und Fachpresse – veröffentlichet. Die inhaltlichen Schwerpunkte umfassen einen kurzen Ausblick auf den Tag der Fach- und Spezialpresse, eine Fallstudie zum Thema Postcast-Angebote von Fach- und Spezialzeitschriften sowie einen Hintergrundbericht über Online-Projekte von Fachzeitschriften. Das Heft kann über die Website der Publimag heruntergeladen oder bestellt werden.

Deutschland: Handy-TV kommt aus den Startlöchern

ProSieben Sat.1 ist mit dem ersten mobilen Vollprogramm fürs Handy gestartet. RTL und Mobilcom sind bereits auf dem Markt und auch die Verlage Burda und Holtzbrinck wollen mitmischen.

ProSieben Sat.1 ist mit dem ersten mobilen Vollprogramm fürs Handy gestartet. Geboten wird ein täglich wechselndes 24-Stunden-Programm, das speziell auf die Sehgewohnheiten der mobilen Fernsehzuschauer abgestimmt sein soll. Das Programm soll ferner jeden Wochentag im Zeichen eines bestimmten Genres stehen, z.B. ist mittwochs und samstags Comedy angesagt. Konkurrent RTL ist bereits mit einem Angebot auf dem Markt (siehe ). Mobilcom mit Handy-TV im Markt Seit Anfang Woche bietet zudem der Mobilfunkdienstleister Mobilcom Handy-Fernsehen in zwölf deutschen Städten an. Mobilcom setzt dabei auf den Standard DMB. Dieser konkurriert mit dem DVB-H Standard, der derzeit getestet wird und der noch nicht bundesweit zur Verfügzung steht. Das Mobilcom-Angebot umfasst neben den ProSieben Sat.1 Formanten weinen von MTV zusammengestellten Musikkanal, das volle Programm des Nachrichtensenders N24 und ZDF. Mobilcom kooperiert mit Mobiles Fernsehen Deutschland (MFD), das die Bundesweite Sendelizenz für den DMB Standard erhalten hat und derzeit nach eigenen Angaben mit weiteren Sendern über die Einspeisung derer Programme verhandelt.
Burda und Holtzbrinck wollen nicht abseits stehen Der Medienkonzern Burda und die Verlagsgruppe Holtzbrinck besteiligen sich beim Mobile-Media-Spezialisten Neva, um beim Geschäft mit dem Mobile-TV nicht abseits zu stehen. Sie steigen jeweils zu 33,3 Prozent bei Neva ein. In der neuen Gesellschaftsstruktur soll das Unternehmen unter dem Namen «Mobile 3.0» sein Plattformgeschäft betreiben. Neva setzt dabei auf den mobilen Standard DVB-H. DVB-H soll in den nächsten Monaten als weitgehend flächendeckendes Netz in Deutschland aufgebaut werden (siehe
). Die Zustimmung des Bundeskartellamtes für den Deal steht aber noch aus.

Grey sahnt bei den Euro Effies ab

Das Werbeagentur-Netzwerk Grey gewinnt bei den diesjährigen Euro Effies den Titel «Agency of the Year» das zweite Mal hintereinander und holt Gold, Silber und Bronze. Schweizer Agenturen waren in Brüssel allerdings keine erfolgreich.

Das Werbeagentur-Netzwerk Grey gewinnt bei den diesjährigen Euro Effies den Titel «Agency of the Year» das zweite Mal hintereinander und holt Gold, Silber und Bronze. Schweizer Agenturen waren in Brüssel allerdings keine erfolgreich. 
An der Preisverleihung der diesjährigen Euro Effies in Brüssel wurde Grey nach 2005 nun auch 2006 geehrt. Es ist das erste Mal in der Geschichte des Euro Effies, dass ein Netzwerk diese Auszeichnung zwei Mal gewinnt. Die Euro Effies werden von der EACA vergeben, der European Association of Communication Agencies. In der Sparte der Werbewirksamkeit gehören sie auf Agentur- wie Kundenseite zu den angesehensten überhaupt, belohnen sie doch die Kampagnen, die Marken über ihre Landesgrenzen hinaus wachsen lassen. Das Grey-Netzwerk erhielt Euro Effies in Gold, Silber und Bronze – in hart umkämpften Kategorien wie Fast-Moving Consumer Goods, Beauty, Healthcare, Retail, Tourism und Automotive.
 
Die Gewinner der diesjährigen Euro Effies:
http://www.adforum.com/affiliates/creative_archive/2006/AW598_EUROEFF/start.asp

Maurice Lévy gratuliert Saatchi & Saatchi Simko

Der Worldwide CEO der Publicis Gruppe, Maurice Lévy, hat letzte Woche einen Abstecher in die Schweiz gemacht, um Saatchi & Saatchi Simko zum Gewinn des Orange Werbemandates zu gratulieren.

Der Worldwide CEO der Publicis Gruppe, Maurice Lévy, hat letzte Woche einen Abstecher in die Schweiz gemacht, um Saatchi & Saatchi Simko zum Gewinn des Orange Werbemandates zu gratulieren (Zum Etatgewinn siehe
). Das Team (s. Bild) zeigte sein Committment im fröhlichen Orange. 
«Saatchi & Saatchi Simko hat dem Saatchi Netzwerk wichtig Impulse gegeben und gehört mit einem jährlichen Wachstum von über 100% zu den am stärksten wachsenden Agenturen in der gesamten Gruppe», lobte Maurice Lévy die Genfer Agentur. «Dieser Besuch ist eine grosse Ehre für uns und zeigt, dass unsere Agentur zu einem wichtigen internationalen Hub geworden ist», freut sich Pedro Simko, CEO von Saatchi & Saatchi Simko. Die Publicis Gruppe, zu welcher unter anderem die Netzwerke Publicis, Saatchi & Saatchi und Leo Burnett gehören, ist der weltweit vierte Werbekonzern.

Media Focus: Werbejahr auf Erfolgskurs

Wie schon der August war auch der September ein guter Monat für die Werbeindustrie. Gegenüber dem Vorjahreswert liegt er mit 6.6 Prozent im Plus. Dieser Wert bestätigt die bisherige Jahresentwicklung, wie Media Focus am Donnerstag mitteilte. Kumuliert weist das Werbejahr bisher ein Plus von 6.5 Prozent auf, was auf ein Rekordjahr hindeutet.


Wie schon der August war auch der September ein guter Monat für die Werbeindustrie. Gegenüber dem Vorjahreswert liegt er mit 6.6 Prozent im Plus. Dieser Wert bestätigt die bisherige Jahresentwicklung, wie Media Focus am Donnerstag mitteilte. Kumuliert weist das Werbejahr bisher ein Plus von 6.5 Prozent auf, was auf ein Rekordjahr hindeutet. Besonders Internet und Fernsehen legen mit Pluswerten von 42.4 Prozent bzw. 12.8 Prozent kräftig zu. Aber auch die Printmedien zeigen sich in guter Form, beide konnten im Vorjahresvergleich zwischen 5.8 und 9.3 Prozent zulegen. Einbrüche gab es jedoch bei der Kinowerbung und Teletext, die beide über 20 Prozent abstürzten.

Die folgenden Schlüsselmärkte legten im Vorjahresvergleich am stärksten zu: Energie (+61%), Kosmetik/Körperpflege (+29%), Nahrungsmittel (+28%) und Unterhaltungselektronik (+27%).
Deutlich weniger investiert haben die Schlüsselmärkte Tabakwaren (-52%) und Telekommunikation (-28%).
Auf der Rangliste der grössten Werbetreibenden ist die Migros wie schon im Vormonat Leaderin. Auf den nächsten Rängen folgen Coop, L’Oreal, Swisscom und Procter & Gamble.
Media Focus misst und erfasst seit 1990 in der Schweiz die Brutto-Werbeinvestitionen in den klassischen Werbemedien Print (Zeitungen/Zeitschriften), Fernsehen, Radio, Plakat, Kino, Teletext und Internet. Media Focus ist ein Joint Venture der beiden global tätigen Marktforschungsunternehmen IHA-GfK AG und ACNielsen SA/Nielsen Media Research.

Stadt und Region Bern erhalten neue Veranstaltungsplattform

Der Trägerverein Berner Kulturagenda, die Abteilung Kulturelles der Stadt Bern und die Herausgeberin der Berner Zeitung (BZ) Espace Media Group vereinbarten Zusammenarbeit für ein gemeinsames Veranstaltungsportal.

Der Trägerverein Berner Kulturagenda, die Abteilung Kulturelles der Stadt Bern und die Herausgeberin der Berner Zeitung (BZ) Espace Media Group vereinbarten Zusammenarbeit für ein gemeinsames Veranstaltungsportal für die Stadt und Region Bern. Seit fünf Jahren betreibt die Espace Media eine Veranstaltungsdatenbank, die sowohl online auf Espace.ch als auch von den hauseigenen Printmedien genutzt wird. Auch die Berner Kulturagenda bezieht bereits heute ihre Daten zu Teil von Espace.ch. Derzeit wird diese Datenbank vollumfänglich erneuert. Die Berner Kulturagenda wie auch die Stadt Bern nehmen neu Einsitz in die laufende Projektorganisation. Die drei Parteien werden gemeinsam die Anforderungen und Bedürfnisse zur Umsetzung der neuen Veranstaltungsdatenbank definieren, wie es in einer gemeinsamen Medienmitteilung heisst.
 
In der Medienmitteilung der drei Projektbeteiligten heisst es weiter, dass das neue Berner Veranstaltungsportal bereits Anfang 2007 im Rahmen einer Übergangslösung öffnet. Veranstaltungen aus Kultur, Sport, Wirtschaft, Kirche, Freizeit und Gastronomie werden gelistet. Das Portal mit neuer Technologie wird im Herbst des nächsten Jahres aufgeschaltet. Ab diesem Zeitpunkt werden auch redaktionelle Beiträge auf dem Veranstaltungsportal zu lesen sein.
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