RTVG: Nochmals 33 Millionen fürs Gebührensplitting

Die Empfangsgebühren für Radio und Fernsehen könnten um fast 10 Prozent steigen – dies hat die NZZ am Sonntag errechnet.

Die Empfangsgebühren für Radio und Fernsehen könnten um fast 10 Prozent steigen – dies hat die NZZ am Sonntag errechnet. Der Grund: Neben dem Finanzbedarf der SRG (siehe ) kommen weitere 33 Millionen an Kosten für das Gebührensplitting dazu. Diese müssten zusätzlich zum Betrag der SRG aufgebracht werden. Auf Anfrage der Zeitung bestätigte der Mediensprecher des Bundesamts für Kommunikation, Bernhard Bürki, die Summe. Dies würde für die Gebührenszahler zusätzliche Kosten in der Höhe von rund 3 Prozent ausmachen – somit stiegen die Gebühren um 9,5 Prozent auf 493 Franken pro Jahr.

Euro RSCG mit intensivem Fahrspass für Peugeot

Die Zürcher Werbeagentur kreiert ein neues Sujet für den Peugeot 207: Der 207-Fahrspass wird noch intensiver.

Die Zürcher Werbeagentur kreiert ein neues Sujet für den Peugeot 207: Der 207-Fahrspass wird noch intensiver.  
Der Peugeot 207 ist ein Muskelpaket. Mit dem neuen XSi kommen nun auch die Anhänger der zügigeren Fortbewegung auf ihre Rechnung. Der neu entwickelte 1.6 16V Turbomotor mit 150 Pferdestärken überzeugt vor allem mit seinem Drehmemont von 240 Newton-Metern.
 
Kein Wunder also ist auch das von Euro RSCG Zürich konzipierte Sujet ein kleine Feuerwerk der Dynamik. Die Collage zeigt den 207 XSi inmitten einer fantastischen Welt, in der das intensive Fahrgefühl visualisiert wird. Das Inseratesujet wird nun auch intensiv geschaltet: ab Mitte Oktober in allen namhaften Publikationen der Schweiz, wie die Agentur am Freitag mitteilte.

Neues Westschweizer Deco- und Designmagazin am Start

Am 23. Oktober lanciert die führende Westschweizer Frauenzeitschrift Femina eine Sonderserie zu Deko und Design, die Femina Deco.

Am 23. Oktober lanciert die führende Westschweizer Frauenzeitschrift Femina eine Sonderserie zu Deko und Design, die Femina Deco.  
100 Seiten über die schönen Aspekte des Lebens, vielfarbig und magistral in Szene gesetzt, das ist gemäss Pressecommuniqué des Magazins die neue Femina Deco. Die Redaktion will sich weltweit auf die Suche nach Trends in der Designwelt geben, aber auch genügend Platz für Schweizer Kreationen lassen. Das Heft wird zudem Portraits von Designern, Photostrecken über besonders gelungene Wohnungen und Häuser sowie Einrichtetipps enthalten.
 
Femina Deco richtet sich an ein über 25-jähriges, weibliches, urbanes Publikum. Zur Lancierung gibt es verschiedene Spezialangebote.
 

Neue Dimensionen für die Werbung

Von 11. bis am 13. Oktober fand in London die erste internationale Mess für Streaming und Digital Media statt, die Streaming Media Europe. Veranstalterin war die Information Today, den Vorsitz hatte Streamingmedia.com.

Von 11. bis am 13. Oktober fand in London die erste internationale Mess für Streaming und Digital Media statt, die Streaming Media Europe. Veranstalterin war die Information Today, den Vorsitz hatte Streamingmedia.com.  
Ein Thema der Konferenz war der explodierende Online-Werbemarkt. Es wird zunehmend schwierig, in den unzähligen Möglichkeiten und Plattformen für Werbung die Übersicht zu wahren. Wie eine Studie der MTM kürzlich ergeben hat, liegen die Schwierigkeiten für die optimale Platzierung von Werbung in der mangelnden Standardisierung von Tarifen und Formaten.
 
Einige Plattformen haben Fixpreise, andere arbeiten nach einem Pay-per-View-Schema. Im Gegensatz zu den klassischen Medien bietet das Internet zudem eine unüberschaubare Vielfalt an Möglichkeiten, Kampagnen zu gestalten und zu lancieren. Von komplexen, schwer zu erfassenden viralen Kampagnen, über statische Platzhalter bis hin zu plakativen, ganzseitigen Flash-Banners – alles ist möglich. Doch wie soll man entscheiden?
 
An der zweitätigen Messe formulierten Referenten führender Firmen aus Europa und USA Fragen und stellten erfolgreiche Lösungen vor. So plädierten etwa Evan Cohen von MTM Londen und David Michael von Utarget dafür, nicht auf die Probleme, sondern auf die Möglichkeiten zu fokussieren. Als besonders spannend stuften sie audiovisuelle Inhalte ein, die mit neuartigen Interaktionsmöglichkeiten der Werbung neue Dimensionen verleihen werden.

SVP-Nationalrat verklagt den Blick

SVP-Nationalrat Hans Kaufmann fühlt sich von Medien im Zusammenhang mit der Swissfirst-Affäre in seiner Ehre verletzt. In den nächsten Tagen wird er gegen drei Zeitungen Klage einreichen, eine davon ist der Blick.


SVP-Nationalrat Hans Kaufmann fühlt sich von Medien im Zusammenhang mit der Swissfirst-Affäre in seiner Ehre verletzt. In den nächsten Tagen wird er gegen drei Zeitungen Klage einreichen, eine davon ist der Blick.  
Wie die Bilanz am Freitag meldete, erachtet der noch immer wütende Kaufmann die Berichterstattung als rufschädigend. «Der Blick hat gelogen, und zwar zweimal», zitiert das Finanzblatt den Politiker. Die Ehrverletzungen durch die Medien hätten dem Finanzmarktspezialisten materiellen Schaden zugefügt. Zwei Mandate hat der ehemalige Swissfirst-Verwaltungsrat nach eigenen Angaben ganz verloren, zwei weitere wurden suspendiert. Deshalb wird Kaufmann zusätzlich zu den strafrechtlichen Klagen auch Schadenersatz verlangen.
 
Beim Blick will man die Sache nicht kommentieren. Welche anderen beiden Medien der SVP-Wirtschaftspezialist auch noch verklagen will, ist noch nicht bekannt. Die dreimonatige Frist zur Einreichung der Strafrechtsklage läuft im November ab.

Dr. Oetker hat bei Matter & Gretener angebissen

Die Zürcher Werbeagentur Matter & Gretener zeigt, dass der Kundenwunsch nach möglichst grossflächiger Produktepräsentation auch kreativ umgesetzt werden kann.

Die Zürcher Werbeagentur Matter & Gretener zeigt, dass der Kundenwunsch nach möglichst grossflächiger Produktepräsentation auch kreativ umgesetzt werden kann.  
In der Einführungskampagne für den neuen Piccolo Cake von Dr. Oetker hält eine junge Frau das Produkt so im Arm, wie man das sonst mit Baby tut. Warum sie das tut, macht die «charmante wie verkaufsstarke Schlagzeile» klar, welche die Agentur in einer Mitteilung verrät: «Klein, braucht nur Milch und ist zum Anbeissen.»

Cash daily lanciert Online-Panel

Um die multimediale Nutzung des Contents zu analysieren, lanciert die Cash Gruppe zu den Produkten von Cash daily einen Online-Panel.

Um die multimediale Nutzung des Contents zu analysieren, lanciert die Cash Gruppe zu den Produkten von Cash daily einen Online-Panel.  
In einer ersten Reihe werden Angaben von rund 600 wirtschaftsinteressierten Personen bezüglich Inhalt, Bezugsformen, Nutzerverhalten und Anzeigenwirkung erfasst, analysiert und bewertet. Erste Ergebnisse liegen Ende 2007 vor, wie der Cash-Verlag von Ringier in einer Medienmitteilung vom Freitag schreibt.
 
Für das Nutzer-Panel von Cash dayly kommt PubliDialogue, ein gemeinsames Produkt von Publicom und NetQuestionnaires zum Einsatz. Publicom ist ein Forschungs- und Beratungsunternehmen für Medien und Kommunikation. Netquestionaires ist führend bei Online-Befragungen.

Dominic Furlong neu bei Neo Advertising

Dominique Furlong verstärkt mit seiner 15-jährigen nationalen wie internationalen Erfahrung im Medienbereich ab sofort das Team von Neo Advertising.

Dominique Furlong verstärkt mit seiner 15-jährigen nationalen wie internationalen Erfahrung im Medienbereich ab sofort das Team von Neo Advertising.  
Furlong war bisher in verschiedenen Medienagenturen der Schweiz als Leiter, Berater, Planer und Käufer tätig. Seine besonderen Fähigkeiten liegen in der mehrsprachigen, strategischen Medienimplementierung und der Nutzung neuer Medien wie Online-Werbung und Mobile-Marketing. Bei der Neo Advertising ist er für die Vermarktung der Werbenetzwerke in Zürich zuständig.

NZZexecutive jetzt auch als Online-Stellenportal

Mit der Online-Plattform NZZexecutive.ch wird der Stellenmarkt der Neuen Zürcher Zeitung und der NZZ am Sonntag durch ein Online-Angebot für Kader und Fachspezialisten ergänzt. Das Portal wird am Montag, 23. Okober aufgeschaltet.

Mit der Online-Plattform NZZexecutive.ch wird der Stellenmarkt der Neuen Zürcher Zeitung und der NZZ am Sonntag durch ein Online-Angebot für Kader und Fachspezialisten ergänzt. Das Portal wird am Montag, 23. Okober aufgeschaltet.  
Durch die Kombination von Print und Online bietet die NZZ damit per sofort Stellenanbietern auch online die Möglichkeit, gezielt mit Fach- und Führungskräften in Kontakt zu treten. Der Verlag öffnet damit Stelleninserenten den Zugang zur umfangreichen Leserschaft von NZZ Online, einem führenden Nachrichtenanbieter im Internet mit über 30 Millionen Page Impressions pro Monat.
 
NZZexecutive ist aber mehr als ein Stellen-Portal. Neben Stellenangeboten führender Firmen bietet das Portal auch aktuelle Wirtschaftnachrichten sowie weitere informative redaktionelle Inhalte. Durch die integrierte Firmensuche können zudem bis auf weiteres unentgeltlich firmenspezifische Recherchen im NZZ-Archiv ab 1993 durchgeführt werden. NZZexecutive.ch ist somit ein umfassendes Stellen- und Informationsportal.

Mit starken Frauen gegen Brustkrebs

Schon in den letzten Tagen waren die ersten Bilder der in einen rosa Schal gewickelten, prominenten Frauen in verschiedenen Medien zu sehen. Am Donnerstag wurde die Kampagne gegen Brustkrebs im Rahmen einer Informationsveranstaltung in der Klinik Pyramide offiziell den Medien vorgestellt.

Schon in den letzten Tagen waren die ersten Bilder der in einen rosa Schal gewickelten, prominenten Frauen in verschiedenen Medien zu sehen. Am Donnerstag wurde die Kampagne gegen Brustkrebs im Rahmen einer Informationsveranstaltung in der Klinik Pyramide offiziell den Medien vorgestellt.  
Vor zehn Jahren lancierte Evelyn H. Lauder in den USA die Cancer Awareness Campaign – seither gilt der Oktober weltweit als Informationsmonat zum Thema Brustkrebs. Denn noch immer sterben zu viele Frauen an Brustkrebs, obwohl bei früher Erkennung die Überlebenschancen gut sind – daran soll die Kampagne erinnern. 
 
Bereits zum dritten Mal startet die ehemalige Miss Schweiz-Finalistin und heutige PR-Frau Fabienne Marchand mit ihrem Team von FM Projects nun eine Kampagne in der Schweiz. Die Idee: 14 prominente Frauen von Paola Felix bis DJ Tatana werden in einem rosa Schal von Kathleen Madden fotografiert. Der Schal symbolisiert die rosa Schlaufe, das international anerkannte Zeichen für das Engagement gegen Brustkrebs und für die Solidarität mit den Betroffenen.
 
Der Kathleen Madden-Schal wird für 60 Franken verkauft, der Erlös aus dem Verkauf geht direkt an zwei Organisationen, die Wertvolles leisten für Freuen mit Brustkrebs: Die Stiftung international Breast Cancer Study Group und dem Patientenforum. Der Schal kann über die Website der Breast Cancer Communication bestellt werden (siehe unten).
 
Neben Fabienne Marchand ist seit diesem Jahr auch Andrea Hofmann von Lichtenberg als Organisatorin und Partnerin bei der Kampagne dabei. Die beiden Frauen haben erfolgreich für die Sache gekämpft und an die zwanzig Sponsoren und Partner von Norvartis bis Weleda für die Kampagne gewinnen können.

Arthur Grosjean ist neuer stellvertretender Chefredaktor der Tribune de Genève

Wie die Westschweizer Tageszeitung am Freitag bekannt gab, wird Grosjean seine Funktion als Stellvertreter des Chefredaktors Pierre Ruetschi ab dem 30. Oktober übernehmen.

Wie die Westschweizer Tageszeitung am Freitag bekannt gab, wird Grosjean seine Funktion als Stellvertreter des Chefredaktors Pierre Ruetschi ab dem 30. Oktober übernehmen.  
Vor mehr als zwanzig Jahren begann Grosjean seine journalistische Laufbahn bei der Tribune de Genève, der er stets treu blieb. Schon früh wandte er sich der politischen Berichterstattung zu. Zuerst schrieb über die Aktualitäten in den Gemeinden, dann über den Kanton, und ab 1999 war er Chef der Inlandabteilung und berichtete regelmässig aus dem Bundeshaus. Seit 2004 betreut der 43-Jährige wieder die lokale Rubrik Genève Actualité und wurde nun zum stellvertretenden Chefredaktor ernannt.

SRG will jährlich 72 Millionen mehr

In einem Bericht der SRG ans Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) meldet die SRG einen zusätzlichen Finanzbedarf von 72 Millionen jährlich für die Jahre 2007 bis 2010 an. Damit könnten ab 2007 die Radio- und Fernsehempfangsgebühren von 450 auf etwa 480 Franken pro Jahr ansteigen.

In einem Bericht der SRG ans Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) meldet die SRG einen zusätzlichen Finanzbedarf von 72 Millionen jährlich für die Jahre 2007 bis 2010 an. Damit könnten ab 2007 die Radio- und Fernsehempfangsgebühren von 450 auf etwa 480 Franken pro Jahr ansteigen. Das Papier wurde am Donnerstag veröffentlicht, nachdem es zuvor den Medien zugespielt wurde, wie die SDA schreibt. An einer Medienkonferenz informierte die SRG ebenfalls am Donnerstag über ihren zukünftigen Finanzbedarf.
Der zusätzliche Finanzbedarf beläuft sich auf insgesamt 136 Millionen Franken pro Jahr. 45 Millionen will die SRG einsparen und 19 Millionen durch Mehreinnahmen decken – bleiben die 72 Millionen, die über höhere Gebühren finanziert werden müssten. Über eine Erhöhung wird der Bundesrat voraussichtlich im Februar entscheiden, in Kraft treten würde der Entscheid frühestens im April 2007.
Hauptursachen für den steigenden Mittelbedarf der SRG liegen bei technischen Neuerungen und gestiegenen Kosten für Übertragungsrechte im Sport. Aber auch das neue Radio und Fernsehgesetz (RTVG) verursacht Mehrkosten von 17 Millionen Franken. Stark ins Gewicht fallen dabei die 8 Millionen, die der SRG aufgrund Restriktionen im Werbebereich auf der Einnahmeseite entgehen.
Ohnehin habe sich gezeigt, so Vize Generaldirektor Daniel Eckmann an der Medienkonferenz, dass die Werbeeinnahmen trotz besserer Konjunktur nicht gestiegen seien, was auf ein strukturelles Problem hinweise.

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