Schöner wissen

Bücher One Marketing Services positioniert Karger Libri als die erste Adresse für Fachbücher.

Bücher One Marketing Services positioniert Karger Libri als die erste Adresse für Fachbücher.Der Konkurrenzkampf im Buchhandel wird härter und zunehmend über Grösse und Preis geführt. Für kleine Spezialisten ist deshalb Differenzierung vonnöten. One Marketing Services in Zürich hat in diesem Sinne Karger Libri mit fünf Sujets als erste Adresse für Fachbücher in fünf Gebieten bekannt gemacht. Karger Libri am Petersplatz in Basel ist spezialisiert auf die Themen Medizin, Heilkunde, Naturwissenschaften, Psychologie und Wirtschaft und liefert diese Bücher auch über einen Webshop aus. Grosser Auftritt fürs FachbuchIn der Kampagne «Wissen in seiner schönsten Form» macht die Agentur das Fachbuch selbst zum Hauptdarsteller. Das Buch lässt Kunden aufblühen, bringt Ordnung in verwirrte Gedanken, beleuchtet Strategien erfolgreicher Unternehmen oder lässt den Leser den aktuellen Puls der Wissenschaft fühlen. Mit auffallend schönen Sujets greift Karger Libri das Interesse und die Lust an Wissensthemen auf.
Mit dem Claim «Ihr Wissen ist unser Beruf» manifestiert Karger Libri seine Liebe zum Fachbuch und seine Beratungskompetenz. In einer integrierten Kampagne mit Umsetzungen im Tram, an ausgewählten Points of Presence, an denen sich die wichtigen Zielgruppen aufhalten, sowie vor und in der Buchhandlung setzt Karger Libri «einen deutlichen Kontrapunkt zu den Textkampagnen der Mitbewerber», wie die Agentur ihr Konzept erklärt.
Andreas Panzeri

Preise ziehen an

Druckfarben Die Flint Group Division Publikationsdruck kündigt erhebliche Preiserhöhungen für Druckfarben an.

Druckfarben Die Flint Group Division Publikationsdruck kündigt erhebliche Preiserhöhungen für Druckfarben an. Mit sofortiger Wirkung erhöht Flint Group konkret die Preise für Illustrationstiefdruck und Heatset-Farben in Europa. Diese Anpassungen seien gemäss einer Unternehmensmitteilung notwendig, um hohe Energie-, Rohstoff- und Logistikkosten aufzufangen. In den letzten Monaten habe ein Anstieg der Rohstoffpreise um bis zu 15 Prozent zu schaffen gemacht. Und der Rückgang des Rohölpreises in den letzten Wochen habe keine spürbare Erleichterung gebracht.

R U «X-ready»?

Inserateproduktion PrintOnline setzt statt auf seinen Hausstandard auf das Regelwerk von PDFX-ready.

Inserateproduktion PrintOnline setzt statt auf seinen Hausstandard auf das Regelwerk von PDFX-ready. Was die Abwicklung von digitalen Inseratedaten angeht, hat das Schlieremer Unternehmen PrintOnline von Anfang an versucht, die Datenlieferanten dahin zu bewegen, sich vorhandener und aktueller Technologien zu bedienen. Allerdings konnten nicht alle «Fahrpläne» wie gewünscht durchgesetzt werden. Dies gibt deren Geschäftsführer Kurt Obrist auch unumwunden zu: «Vorgesehen war, dass die Sender von digitalen Anzeigen die in den Inseraten verwendeten Bilddaten im RGB-Farbraum belassen und mit einem entsprechenden ICC-Profil verknüpfen. Der Empfänger sollte die entsprechende Farbseparation durchführen.» Dieser Workflow hätte eine breite Akzeptanz des RGB-Farbraums sowohl bei den Sendern als auch bei den Empfängern der Daten erfordert – doch damit tut sich die grafische Branche schwer. «Die Werbeauftraggeber wollen die Separationen selbst ausführen», weiss Obrist aus Erfahrung. «Und die Empfänger wollen die Verantwortung für diesen Vorgang nicht übernehmen.»
PDF/X-3 auf erweiterter PDFX-ready-Basis angestrebt Was das PDF-Format betrifft, setzt PrintOnline beim elektronischen Inserateaustausch auf die PDF/X-Technologie. Nicht zuletzt um dem Format PDF/X-3 (ISO-Standard PDF/X-3:2002) zu einer breiteren Akzeptanz zu verhelfen, wurde Anfang 2005 von wichtigen Players – darunter die Ugra, der Branchenverband VSD, Adobe, PrintOnline – ein Verein gegründet.
Der Verein PDFX-ready, dem Kurt Obrist als Präsident vorsteht, hat sich gut etabliert. Die Erzeugung von PDF/X-3-Daten nach X-ready-Vorgaben findet verstärkt Zuspruch – nicht mehr nur bei den Sendern/Empfängern von Inseraten, sondern auch im Akzidenzdruck. PrintOnline profitiert durch X-ready davon, dass sich die Datensender heute nicht mehr an deren «Hausstandard», sondern an einem breiter abgestützten, von PDFX-ready definierten Regelwerk orientieren können.
«Bringt man die Ziele von PDFX-ready auf den Punkt, dann ist es das Erstellen eines sauberen PDF – auf Basis von PDF/X-3. Die von uns veröffentlichten Settings sind umfassender als PDF/X-3, weil wir überzeugt sind, dass dieser ISO-Standard alleine nicht ausreicht», erklärt Obrist. Nach seiner Einschätzung gewährt das PDF-Derivat X-3 zwar die sichere Ausgabe, doch erst die X-ready-Kriterien stellten zusätzlich die Qualität sicher. Um diese qualitativen Bestrebungen auf breiter Front zu etablieren, bringt sich PDFX-ready via PDF-Experte und X-ready-Mitglied Stephan Jaeggi gar bei der Ghent-PDF-Workgroup ein, dem internationalen Pendant zu PDFX-ready. «Das Ziel», so Obrist, «ist ein weltweiter Datenaustausch-Standard auf PDF-Basis. Via PDFX-ready können wir aktiv daran mitwirken.»
Sägen am eigenen AstDoch sägt PrintOnline nicht am eigenen Ast, wenn man sich via X-ready für ein problemlos erstell- und verarbeitbares PDF/X einsetzt, das auch in qualitativer Hinsicht den eigenen Anforderungen genügt? Obrist verneint: «Natürlich nicht, denn die Prüfung von PDF-Daten ist nur ein Teilaspekt, den wir als Inseratedrehscheibe abdecken. Mit Poldirect betreiben wir vordergründig ein Portal, das die zeitgenaue Abwicklung von Inseraten ermöglicht. Zudem sind auch mit einer breiten Akzeptanz von PDF/X-3 die mit dem Datenaustausch einhergehenden Probleme ja nicht vom Tisch.»
Damit spricht Obrist die mangelhaften Bildauflösungen, fehlende Kontrollelemente etc. an. «Es kommen regelmässig neue Programm- und bald auch PDF/X-Versionen heraus, die getestet und für die Rezepte erarbeitet werden müssen. Uns wird daher die Arbeit auch bei der Datenprüfung in absehbarer Zeit nicht ausgehen.»
Konkret stehen mit PDF/X-4 und bereits PDF/X-5 Nachfolgeformate des PDF-Exchange-Formats vor der Veröffentlichung: «PDFX-ready wird entsprechende Settings bereitstellen, sobald diese von der ISO verabschiedet sind.» Mit PDF/X-5 soll es möglich werden, künftige ICC-Profile, die auf einem zentralen Server gehalten werden, einzubinden. Wer weiss, vielleicht gelingt dann der Durchbruch beim RGB-Workflow doch noch.
PDFX-ready PDFX-ready ist ein Verein.
Gegründet Anfang 2005 von unterschiedlichen Partnern aus dem Umfeld der grafischen Industrie, hat sich X-ready schnell etabliert. So zählt der Verein per Ende September 2006 rund 260 beitragszahlende Mitglieder. Unternehmen können sich als PDF-Ersteller (Creator Classic) und die im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter als Creator Classic Expert zertifizieren lassen. Auf der Empfängerseite unterscheidet PDFX-ready nach solchen Druckereien/Verlagen, die reine Vierfarbendaten aufbereiten (Output Classic CMYK), und nach solchen, die zusätzlich auch Daten mit Schmuckfarben verarbeiten (Output Classic Spot). Neben einer zu entrichtenden Mitgliedsgebühr müssen Sender einen Online-Test bestehen und die Empfänger spezielle Testformen drucken. Ein «Output Classic Expert»-Test ist in Entwicklung. Zukünftige HerausforderungenDas Alleinstellungsmerkmal des PDF-Formats könnte bei der Ausgabe von digitalen Druckvorlagen schon bald durch Microsoft herausgefordert werden. Zudem klopft AdsML (siehe Werbewoche 31/2006) an die Tür. Wir haben Kurt Obrist nach dem Potenzial dieser sich abzeichnenden Technologien befragt.
WW: Neben neuen PDF/X-Versionen zeichnet sich mit dem XML-Vokabular AdsML ein neuer Standard ab. In wie weit verfolgen Sie diesen Standard? Kurt Obrist: Aktiv und sehr genau. Zusammen mit Christian Rohrbach, iWare, vertrete ich im AdsML-Konsortium die Interessen der Schweiz. WW: Wie beurteilen Sie AdsML?Kurt Obrist: Wir sehen AdsML bei der Anzeigenübermittlung als richtungsweisend, weil wir glauben, dass auch auf der administrativen Seite eine Standardisierung erforderlich ist. Dabei muss AdsML glücklicherweise nicht als Ganzes implementiert werden, es reichen auch nur Teile davon. Die kürzlich lancierte Version AdsML 2.0 ermöglicht dieses Auftrennen. Damit lässt sich AdsML vom theoretischen Ansatz wohl bald in die Praxis überführen. Ich persönlich verfolge dabei vor allem das Modul «Materiallieferung», das die elektronische Datenlieferung einschliesst.WW: Welches Ziel verfolgt der sich abzeichnende AdsML-Standard?Kurt Obrist: Der ganze Buchungs-, Zahlungs- und Datentransport kann und soll damit weitestgehend automatisiert werden. Konkret können die Inserenten bzw. Werbeauftraggeber mit diesem Standard die richtigen Aufträge mit den entsprechenden Rechnungen zusammenstellen – und für den Inserateempfänger bzw. Verleger lassen sich die Werbedokumente mit den entsprechenden Aufträgen koppeln. WW: In das kommende Microsoft- Betriebssystem Vista soll ein neues Dokumentenformat integriert werden. Wie beurteilen Sie diese XPS (XML Paper Specification) genannte Technologie?Kurt Obrist: XPS könnte, sobald es auch wirklich belichtet werden kann, unseren Markt überschwemmen. Dabei vermute ich, dass diese neue Dokumentenbeschreibung am Anfang von unserer Branche unterschätzt wird. Aber vielleicht wird XPS zu Beginn auch nur zu einem Zwischenformat, um daraus PDF-Dokumente zu erzeugen. Geprüft und verteilt werden müssen schliesslich auch derart aufbereitete Dokumente.Jürgen Franck

AP & P ist die neue Agentur des Zürcher Hospiz Lighthouse

Die Institution mit dem bekannten Leuchtturm-Logo ist mehr als eine letzte Station für AIDS-Kranke. Es ist ein Haus, in dem jeder Mensch in Würde sterben kann. Die NPO-Kommunikations-Spezialisten der AP & P realisiert die diesjährige Spendenkampagne.

Die Institution mit dem bekannten Leuchtturm-Logo ist mehr als eine letzte Station für AIDS-Kranke. Es ist ein Haus, in dem jeder Mensch in Würde sterben kann. Die NPO-Kommunikations-Spezialisten der AP & P realisierte die diesjährige Spendenkampagne. Das Sterbehospiz ist auf Spenden angewiesen, deshalb wird jährlich – schwerpunktmässig in der Vorweihnachtszeit – eine Fundraisingkampagne gestartet. Im Sommer dieses Jahres wurde im Rahmen eines Pitches das Budget neu vergeben. Die Zürcher Kommunikationsagentur AP & P konnte sich gegen mehrere Mitbewerber durchsetzen. Ab Anfang November ist nun der TV-Spot auf Telezüri zu sehen. Ebenso wird das Lighthouse auf Tramplakaten und in Inseraten in verschiedenen Zeitungen der Region Zürich präsent sein, wie die Agentur am Mittwoch mitteilte.

Studie: Pleon-Umfrage zeigt Schweizer Vorliebe für Sport-Sponsoring

Die auf Sponsoring spezialisierte PR-Agentur Pleon befragte die Budgetverantwortlichen der 118 umsatzstärksten Schweizer Unternehmen zum Thema Sponsoring. Der Befund: Stabile Budgets, Konzentration auf den Heimmarkt sowie steigende Professionalisierung.

Die auf Sponsoring spezialisierte PR-Agentur Pleon befragte die Budgetverantwortlichen der 118 umsatzstärksten Schweizer Unternehmen zum Thema Sponsoring. Der Befund: Stabile Budgets, Konzentration auf den Heimmarkt sowie steigende Professionalisierung. Gemäss der Umfrage sponsern 76.6 Prozent mit Vorliebe den Sport. In Zahlen: Fast die Hälfte oder 47.1 Prozent aller zur Verfügung stehenden Sponsoringbudgets fliessen dem Sport zu.
Die Sponsoringbudgets wiederum entsprechen einem Achtel der gesamten Kommunikationsbudgets, schrieb Pleon in ihrer Medienmitteilung vom Mittwoch. Im Vergleich zu den gesamten zur Verfügung stehenden Kommunikationsgeldern blieben die Sponsoringbudgets über die letzten beiden Jahre stabil.
Im internationalen Vergleich von Deutschland, Österreich und Schweiz fällt auf, dass das Mediensponsoring in der Schweiz einen weit grösseren Stellenwert hat als bei unseren Nachbarn. In den drei Märkten wird Mediensponsoring durchschnittlich zu 21 Prozent eingesetzt, in der Schweiz liegt dieser Wert bei 31. Festzuhalten ist auch, dass nur ein Sechstel der Befragten Schweizer Unternehmen grenzüberschreitendes Sponsoring betreiben.
Zudem hat die Pleon-Studie ergeben, dass den Sponsoring-Einsätzen immer häufiger konkrete schriftliche Planungen zugrunde liegen. Ebenso wollen immer mehr Unternehmen wissen, was das Sponsoring bringt: Inzwischen führen 63 Prozent eine Erfolgskontrolle durch.
Die empirische Langzeitstudie «Sponsoring Trends» wird seit 1998 alle zwei Jahre von Pleon heraus gegeben.

Bedag-Medienpreise gehen an Journalisten des Beobachters und der Sendung «MTW»

Dominique Strebel und Thomas Angeli vom Beobachter erhalten den Bedag-Medienpreis 2006 in der Sparte Presse. Kurt Frischknecht von «MTW» gewinnt in der Kategorie Fernsehen.

Dominique Strebel und Thomas Angeli vom Beobachter erhalten den Bedag-Medienpreis 2006 in der Sparte Presse. Kurt Frischknecht von «MTW» gewinnt in der Kategorie Fernsehen. Frischknecht wurde für seine beiden Reportagen «Elektroschrott in der Schweiz und in Indien» mit einem Eugen, so der Name des Award, ausgezeichnet. Die Reportagen seien eine gelungene Gegenüberstellung derselben Arbeitsprozesse, begründete die Bedag ihren Entscheid.
Den Presse-Eugen holten sich die beiden Beobachter-Journalisten Dominque Strebel und Thomas Angeli mit ihrer Reportage «Big Boss Is Watching You». Die Autoren zeigten mit ihrer Reportage auf, dass neue Technologien das Leben nicht immer einfacher machen, zitierte die SDA den Juryentscheid am Dienstag.
Das Berner Informatik-Unternehmen verlieh die Preise bereits zum 15. Mal. Die seit sieben Jahren vergebene Bedag-e-Government-Preise gingen an das Bundesamt für Kommunikation, die Kantone Bern und Basel-Stadt, die Luzerner Gemeinde Horw sowie an das Bernische Zollikofen.

Converium hat einen neuen Leiter Public Relations

Am 1. Dezember wird Beat Werder als neuer Leiter Public Relations zu Converium stossen.

Am 1. Dezember wird Beat Werder als neuer Leiter Public Relations zu Converium stossen.  
In dieser Funktion wird Beat Werder für alle Belange der externen Unternehmenskommunikation verantwortlich sein. Zuletzt war Werder während fünf Jahren Konzern-Sprecher der Swiss Re. Zuvor leitete er die Unternehmenskommunikation bei Bertelsmann Online. Werder absolvierte die Cornell University in Ithaca, New York, und verfügt über einen Master of Public Administration, wie die Converium am Mittwoch mitteilte.
Damit folgt er auf Esther Gerster, die bei der Credit Suisse eine neue Herausforderung angenommen hat.

Fusion in Sachen Landesmarketing geht in die Vernehmlassung

Die von Bund finanzierte Vermarktung der Schweiz im Ausland soll in einer einzigen Organisation zusammengefasst werden. Angestrebt werden eine einheitliche Markenführung und die gezielte Bekanntmachung der Vorzüge der Schweiz im Ausland.

Die von Bund finanzierte Vermarktung der Schweiz im Ausland soll in einer einzigen Organisation zusammengefasst werden. Angestrebt werden eine einheitliche Markenführung und die gezielte Bekanntmachung der Vorzüge der Schweiz im Ausland. Dazu hat der Bundesrat am Mittwoch die Vernehmlassung über die Fusion von Präsenz Schweiz, Schweiz Tourismus und Location Switzerland eröffnet. Geplant ist die Überführung in eine öffentlich-rechtliche Bundesanstalt. So würden Doppelspurigkeiten in inhaltlicher und betrieblicher Art vermeiden, heisst es in einer Mitteilung. Der Bundesrat nimmt allerdings Abstand von einer Superorganisation, in die auch die Aussenhandelsorganisationen einbezogen wären. Die im Bereich Aussenhandel tätigen Organisationen sollen in einer eigenen Gesellschaft für Aussenhandel zusammengeführt werden. Neue Bestimmungen seien für einen solchen Schritt aber nicht notwendig.
Präsenz Schweiz, Schweiz Tourismus und Location Switzerland verfügen heute zusammengerechnet über ein Budget von rund 60 Millionen Franken. In einer dem Nationalrat überwiesenen Motion wurden Einsparungen von 20 Prozent der Verwaltungskosten verlangt. Diese betragen heute 8,75 Millionen. Da die Reorganisation aber auch kosten wird, wird sich das angestrebte Sparziel aber erst nach der Reorganisation erreichen lassen. Die Bündelung der Kräfte ist ein altes Anliegen des Parlaments. Die Vernehmlassung dauert bis am 21. Dezember.

Diese Romands sind ganz bullish

Wirtschaftspresse Den Deutschschweizer Hochglanztiteln im Wirtschaftssegment erwächst Konkurrenz aus der Romandie.

Wirtschaftspresse Den Deutschschweizer Hochglanztiteln im Wirtschaftssegment erwächst Konkurrenz aus der Romandie.Von der Branche kaum registriert haben zwei Westschweizer Unternehmer, Patrick Sikias und Raphael Dana, das Geschäftsfeld ihres Unternehmens Market Publishing SA innert kürzester Zeit massiv ausgebaut. Ab September 2007 soll die  deutsche Ausgabe ihres monatlich erscheinenden Finanz- und Wirtschaftsblattes Market.ch auch in der Deutschschweiz erscheinen. Geplant ist die Installation einer vorerst zweiköpfigen Redaktion an der Dufourstrasse in Zürich, sozusagen vor der Nase des Ringier-Stammhauses. «Unsere Konkurrenten in der Romandie waren bisher die  Wirtschaftstitel Bilan und PME-Magazine. In der Deutschschweiz werden es die Bilanz sein und Stocks von der Gruppe Handelszeitung», erklärt Verleger Patrick Sikias. Vor knapp vier Jahren haben Sikias und Dana den Titel in der Romandie gelauncht und schreiben seit 2003 schwarze Zahlen. Market.ch, dessen Titel gegenwärtigen Trends entsprechend gleich lautet wie der zugehörige Internetauftritt, hat in der Romandie eine Auflage von etwas mehr als 21’000 Exemplaren. In Zürich wollen die Macher die Deutschschweizer Ausgabe mit 19’000 Exemplaren starten.
Market.ch gliedert sich inhaltlich in die Ressorts Dossier, Marketing, Management, Technologie, International, Finanz, Lektüre und Lifestyle. Im Dossier der aktuellen Ausgabe – knallrotes Titelblatt mit Nationalwappen – behandelt das Blatt unter dem Titel «Swiss Power» den Wirtschaftsstandort Schweiz und wie sich der in verschiedenen Domänen international auszeichnet.
Die Website market.ch ergänzt das Angebot mit Wirtschafts-News und Fondsratgeber, mit Karriereempfehlungen und Immobilienportal. Das Unternehmen produziert zudem tägliche Sendungen auf dem Genfer Privatsender Léman Bleu mit Beiträgen über Marketing,  Innovationen, Erfolgsstorys und Porträts aus der Finanz- und Wirtschaftswelt.
Zusammenarbeit mit Leadertitel The Economist«Etwa 80 Prozent der Inhalte werden in der deutschen Ausgabe ähnlich sein wie in der französischsprachigen», sagt Patrick Sikias. Die Redaktion will zudem spezifische Themen rund um den Finanzplatz Zürich aufgreifen.
Den eigenen Titel mit altverdienten Brands zu schönen, scheint mehr und mehr im Trend. Wo etwa die Handelszeitung das Dow Jones Flaggschiff The Wall Street Journal im Untertitel trägt, hat auch Market.ch mit dem alteingesessenen Londoner Wirtschaftsmagazin The Economist (Auflage Europa etwa 370’000, weltweit 1,1 Mio. Exemplare) einen Deal. «Das ermöglicht uns den Abdruck von fünf bis sechs Artikeln pro Ausgabe aus dem Economist», erklärt Sikias. Der Vertrag sieht den Abdruck von jährlich rund 15 Seiten aus den Bereichen Politik und Wirtschaft vor.
Market.ch wird am Kiosk 8 Franken, das Abonnement 45 Franken kosten. «Mit dem Abonnementspreis liegen wir deutlich unter jenem der Konkurrenz», sagt Sikias.
Mit Finanz- und Lifestylethemen auf dem Markt präsentMit dem Launch der deutschen Ausgabe begnügt sich das Unternehmen aber noch nicht. Vor etwa zwei Wochen haben Sikias und Dana die Gruppe Sur La Terre von Verleger Matteo Legler gekauft, welcher bis dato die gleichnamigen Lifestyle-Hochglanztitel in Genf seit 2003 und in Zürich seit Januar 2006 herausgab. Dazu gehört ferner die Sur La Terre International SA, welche im Franchising-System auch in London, Moskau, Cannes, Courchevel, St. Tropez, Megève, Paris, Monte Carlo und auf Korsika die entsprechenden Lifestyle-Titel herausgibt.
Legler ist jetzt mit 20 Prozent Teilhaber der Market Publishing SA. «Mit den beiden Titeln Market.ch und Sur La Terre sind wir im Bereich Business und Finanz einerseits und mit Luxus und Lifestyle andererseits komplementär im Markt vertreten», sagt Patrick Sikias. Sur La Terre liegt am Kiosk und in der Flughafenlounge bereit. Bisher waren Leglers Titel defizitär. Seit der Übernahme durch die Market Publishing SA, welche die Inhaber lieber als eine Fusion sehen, seien die Titel jedoch aus der Verlustzone heraus. Dies betont der dritte Mann im Bunde, John Hartung. Er ist Verlagsleiter und wird im kommenden Jahr für die Deutschschweizer Ausgabe von Market.ch in Zürich verantwortlich zeichnen.
Die beiden Unternehmer wollen zudem eine englischsprachige Ausgabe unter dem Titel Market500.eu launchen. Dieses Hochglanzmagazin soll alle drei Monate in ganz Europa erscheinen und eine Startauflage von rund 75’000 Exemplaren aufweisen. Sikias und Dana haben ihr Geschäft geschickt eingefädelt: Die Market Publishing SA ist mit einer in Brüssel domizilierten Organisation «Europe 500» unter Exklusivvertrag. Diese Organisation repräsentiert rund 500 europäische Firmen, die damit automatisch zu Abonnenten von Market500.eu werden. Das Magazin will die 500 am schnellsten wachsenden Unternehmen Europas ranken und ihnen eine Plattform bieten. Die erste Ausgabe soll im kommenden Dezember erscheinen und an Kiosken in 28 Ländern erhältlich sein.
Edipresse hat einen Fuss in der TürePatrick Sikias und Raphael Dana
haben sich früher mit Internetdesign beschäftigt und in der zweiten Hälfte der 90er-Jahre die Firma netarchitects.com gegründet. Diese zählte in Genf und Zürich zusammen 100 Beschäftigte und verstand sich als direkte Konkurrenz zu Internetpionier Namics. Zu den Kunden gehörten unter anderen Swissair und Schindler. Die Market Publishing SA gehört laut Westschweizer Presseberichten zu beinahe 50 Prozent den beiden Gründern Sikias und Dana. Als weitere Beteiligte firmieren Matteo Legler mit 20 Prozent sowie Verlagsleiter John Hartung und das Internetportal romandie.com mit je 8 Prozent.
Kürzlich hat Edipresse seine Internetaktivitäten ausgebaut und sich bei romandie.com mit 20 Prozent eingekauft. Das dominierende Westschweizer Medienhaus hält damit bei der Market Publishing SA einen Fuss in der Türe.
René Worni

Erfolgreich angelaufen

CtP Der Verkauf der neuen Plattenbelichter Suprasetter A52/A74 von Heidelberg ist gut angelaufen.

CtP Der Verkauf der neuen Plattenbelichter Suprasetter A52/A74 von Heidelberg ist gut angelaufen. Alleine in der Schweiz haben sich schon zwölf Firmen für den neuen Belichter entschieden. Um weitere Kunden von den Vorzügen der neuen Belichter zu überzeugen, veranstaltet Heidelberg Schweiz vom 1. bis 15. November eine Roadshow.

Bessere Gewinnchancen bei der ADC-Jurierung 07

Die ADC-Jurierung ist ausgeschrieben und geht mit einigen Änderungen in die nächste Runde. Neue Kriterien für multimediale Kampagnen, eine neue Kategorie für Low’n’No-Budget und eine andere Handhabung der 25-Prozent-Richtline verbessern die Gewinnchancen für alle.

Die ADC-Jurierung ist ausgeschrieben und geht mit einigen Änderungen in die nächste Runde. Neue Kriterien für multimediale Kampagnen, eine neue Kategorie für Low’n’No-Budget und eine andere Handhabung der 25-Prozent-Richtline verbessern die Gewinnchancen für alle.  Die erste Änderung betrifft multimediale Gesamtkampagnen, die von nun an professioneller beurteilt werden sollen. Dies wird dadurch gewährleistet, dass für diese Kategorie eine eigene, neue Jurygruppe eingesetzt wird und Mittel aus mehr als einem Jahreseinsatz zugelassen sind. Solche Kampagnen werden über längere Zeit zum Ganzen, das mehr als die Einzelteile sind, schreibt der ADC als Begründung.
Um sicherzustellen, dass Gleiches mit Gleichem verglichen wird, führt der ADC zudem die Kategorie «Low’n’No-Budget ein. Diese ist nur für Kampagnen offen, die gratis oder für weniger als 10’000 Franken realisiert wurden.
In Zukunft wird der ADC noch konsequenter nach rein qualitativen Massstäben jurieren. Demnach wird die bisherige quantitative Quotenregel, wonach maximal 25 Prozent aller Arbeiten, die eine höhere Stufe erreichen dadurch abgelöst, dass die 25 Prozent tatsächlich die Richtschnur bleibt. Der Jury bleibt nach wie vor der Spielraum, begründet ein paar Auszeichnungen mehr oder weniger zu verleihen.
 
Die strengen, aber objektiv nachvollziehbaren Kriterien mit denen der ADC Schweiz juriert wurden von Michael Conrad formuliert. Sie sind mittlerweile fast so etwas wie ein Weltstandart geworden, wie der ADC in seiner Medienmitteilung vom Mittwoch schreibt. So wird beim ADC nur mit Edelmetall versehen, wer es auch tatsächlich verdient – nur schon der Platz auf der Shortlist ist würdigen Projekten vorbehalten.
Der Einsendeschluss ist der 23. November 2006
 

Voll in Konkurrenz

Regionalpresse Der Tagi-Split für Zürich erklärt den Tarifkrieg.

Regionalpresse Der Tagi-Split für Zürich erklärt den Tarifkrieg.Gemäss Tarifdokumentation von Tamedia startet der neue Tagi-Split für die Stadt Zürich mit 55’980  Exemplaren und weist – ausgehend von der Mach Basic 2006-1 – 129’000 Leser auf. Eine ganzseitige, vierfarbige Anzeige kostet 9504 Franken. Das lässt aufhorchen, tritt doch diese Tagi-Regionalausgabe in direkte Konkurrenz zum Tagblatt der Stadt Zürich, einem Gratisanzeiger, der zu 60 Prozent Tamedia selbst gehört, zu 40 Prozent im Besitz der NZZ-Gruppe ist und zudem als offizielles Publikationsorgan der Stadt Zürich fungiert. Beim Tagblatt, das gemäss Mach Basic 2006-1 123’000 Leser erreicht, kostet eine vierfarbige Anzeigenseite derzeit 9922 Franken (Auflage: 140’000 Exemplare). Somit ist der Tagi-Split billiger.
Die Stadt muss deshalb beim Tagblatt mit weniger Inseraten und sinkenden Konzessionseinnahmen rechnen. An einem Neukonzept wird beim Tagblatt gefeilt. Gemäss Stadtbehörden ist man drei Wochen vor Erscheinen des neuen Tagi-Splits nach wie vor mit Tamedia am Verhandeln.
Markus Knöpfli

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