Ogilvy setzt Fujifilm neu ins Bild

Ab 2007 unterstützt Ogilvy One gemeinsam mit der Tochteragentur Ogilvy Interactive das Unternehmen Fujifilm in der Marketingkommunikation.

Ab 2007 unterstützt Ogilvy One gemeinsam mit der Tochteragentur Ogilvy Interactive das Unternehmen Fujifilm in der Marketingkommunikation. Die Zürcher Agentur für Dialogmarketing überzeugte die Verantwortlichen laut Medienmitteilung mit ihren Konzepten. Nebst der Kundenkommunikation gestaltet Ogilvy auch die Internetkommunikation inklusive Website neu. Erste Resultate sollen ab Januar zu sehen sein.

Cannes Lions neu mit Integrated Lions

Das Internationale Werbefestival in Cannes hat eine neue Kategorie angekündigt. Die Integrated Lions werden künftig die Titanium Lions ergänzen. Einreicher braucht das neue Prozedere aber nicht zu kümmern.

Das Internationale Werbefestival in Cannes hat eine neue Kategorie angekündigt. Die Integrated Lions werden künftig die Titanium Lions ergänzen. Einreicher braucht das neue Prozedere aber nicht zu kümmern. Denn alle Kampagnen, die mindestens drei Medienkanäle um eine kreative Ideen nutzen, werden von der Jury automatisch für Integrated Lions und den dazugehörigen, ebenfalls neuen Grand-Prix beurteilt. Zusätzlich erhalten alle Einreichungen für Integrated Lions auch die Chance auf einen Titanium Löwen und auch den Titanium Grand-Prix. Die Bezeichnung Titanium soll aber künftig noch selektiver nur für aussergewöhnliche Kampagnen mit exorbitant kreativen Ideen vergeben werden. Das Cannes Festival findet nächstes Jahr vom 17. bis 23. Juni statt.

In die dritte Dimension

Faltschachteln In Sachen Verpackungsart ist die Faltschachtel erste Wahl. Unterstützt werden die Hersteller der dreidimensionalen Verpackungen von ausgefeilten Software-Tools.

Faltschachteln In Sachen Verpackungsart ist die Faltschachtel erste Wahl. Unterstützt werden die Hersteller der dreidimensionalen Verpackungen von ausgefeilten Software-Tools.Jeder Faltschachteldrucker bietet den Service, in engem Kontakt mit Endkunden und Werbeagenturen die «individuelle Verpackungslösung Faltschachtel» nach systematischen Kriterien zu entwickeln:Ist das Packgut fest in Konsistenz und Form (Faltschachtel mit stabilisierendem Konstrukt für den Gegenstand nötig), fest nur in der Konsistenz (Faltschachtel für Streugut) oder flüssig (Faltschachtel für Füllgut, z. B. Getränkekarton)?
Kann die Faltschachtel als Primärverpackung (Packgut wird nur von der Faltschachtel umhüllt) dienen? Oder ist sie nur die Sekundärverpackung? (Packgut wird in der Schachtel zusätzlich von einer Primärverpackung umhüllt, z. B. Beutel, Wickler, Flasche, Tube usw.)Lassen sich Hüllschachtel und stabilisierende Verpackungselemente (z. B. gepresste oder tiefgezogene Kunststoffformteile) in einem einzigen Konstrukt kombinieren? (Dann enthält der Faltschachtelzuschnitt stabilisierende Elemente, die nach innen gefaltet werden.)Welcher Packstoff (einseitig gestrichener Karton, Wellkarton, Verbundmaterial aus Karton und Aluminiumfolie) ist am besten geeignet? Danach richtet sich die Auswahl des Druckverfahrens.Welche Veredelungsmöglichkeiten (Lackieren, Stanzen, Blind- und Folienprägen, Perforieren, Fensterkaschieren) stehen im Betrieb zur Verfügung und können gestalterisch oder als Convenience-Elemente (Aufreisslaschen, Perforationen, Tragegriffe, Sichtfenster) integriert werden?Design und KonstruktionBei der Konstruktion des Faltschachtelkörpers bedienen sich die Verpackungsgestalter einer CAD-Software, z. B. AutoCAD oder SolidWorks 3D-CAD. Das eigentliche visuelle Design – also das Anbringen von Markenmerkmalen, Aufschriften und werblichen Elementen – wird mit spezieller Prepress-Software erledigt. Führend sind die Workflow-Lösungen von Artwork Systems (ArtPro, Nexus, Odystar Packaging) und Esko (Scope). Sie erlauben unter anderem:
das Importieren der CAD-Daten oder sie können selbst welche erzeugen (z. B. Esko ArtiosCAD), woraus auch die späteren Stanzformen samt Perforier- und Nutlinien generiert werden;
die Übernahme nativer Illustrations- und Layout-Informationen aus Publishing-Programmen, z. B. Adobe Illustrator (wird zu 80 % im Verpackungsdesign genutzt) und InDesign, im Gegenzug aber auch das Aufwerten von Illustrator mit 3D-Simulations-Plug-ins (z. B. Esko DeskPack 3-dx);das Integrieren, Prüfen und Editieren von PDF-Dateien aus Publishing-Anwendungen, evtl. samt verpackungsspezifischer PDF-Zertifizierung (Artwork PA:CT);das Über- und Unterfüllen (Trapping) von Schrift und grafischen Elementen;das Verzerren von Designelementen gemäss einer Wölbung der Verpackung;ggf. das pauschale Repetieren (Nutzenkopie) oder das ineinander verschränkte Repetieren des Faltschachtelsujets auf dem Druckbogen oder Bahnabschnitt, um das Druckformat optimal auszunutzen;die Internet-gestützte Kollaboration (Artwork WebWay, Esko WebCenter).Veredelung on topIm Unterschied zu Akzidenzdruckern leiden Faltschachteldrucker wie die meisten anderen Verpackungsdrucker kaum unter Konjunkturflauten und verringerten Werbebudgets, denn verpackt werden muss immer. Diese gewisse Sicherheit führt dazu, dass Faltschachteldrucker stärker bereit sind, in zusätzliche Veredelungstechnologien zu investieren: viel Inline-Technik an den Druckmaschinen, aber auch zahlreiche offline einzusetzende Systeme sind in den Betrieben zu finden. Diese Möglichkeiten, die den Unternehmen helfen, um im anspruchsvollen Marktsegment bestehen zu können, stellen wir in einer späteren Ausgabe vor.
Dieter Kleeberg

AY&R macht im Web Jagd aufs Jungwild

Der neue Animationsfilm «Jagdfieber» (Original: «Open Season»), der Anfang November in die Schweizer Kinos kommt, wird neben klassischen Massnahmen von AY&R verstärkt online beworben.

Der neue Animationsfilm «Jagdfieber» (Original: «Open Season»), der Anfang November in die Schweizer Kinos kommt, soll neben klassischen Massnahmen verstärkt online beworben werden. Die Werbeagentur Advico Young & Rubicam mit Sitz in Gockhausen hat dafür eine Kontaktstrategie speziell für die jüngere Zielgruppe entwickelt. So sollen etwa die beiden Hauptdarsteller des Films «Boog» und «Elliot» in Kürze in Plüsch auf Partys und Events in der ganzen Schweiz auftauchen. Damit verspricht sich AY&R Auftritte auf den Sites der beiden Kooperationspartner Tillate.ch und 20Minuten.ch. Ausserdem sollen Banner und Video-Banner sowie ein Online-Spiel und eine Online-Promotion vor allem auch Teenager zum Kinobesuch animieren. Auf der «Jagdfieber»-Website stehen zudem Trailer, Wallpapers und Screensavers zum Download bereit. Umgesetzt wurden die Massnahmen in Kooperation mit DuDa.

Assai wirbt mit Superkerlen für Dodge

Assai, Wirz-Tochter und Lead-Agentur von DaimlerChrysler, adaptierte die Launch-Kampagne der Marke Dodge für den Schweizer Markt.

Assai, Wirz-Tochter und Lead-Agentur von DaimlerChrysler, adaptierte die Launch-Kampagne der Marke Dodge für die Schweiz. So eröffnete Assai im Juli mittels Kinospot und Anzeigen die Prelaunch-Phase. Die Hauptkampagne mit TV-Spot, Anzeigen in der Sonntagspresse und in Szenemagazinen startete im September. Für Besuche bei den Händlern sorgte zudem eine iPod-Verlosung. Begleitet wurde die Kampagne durch Online-Massnahmen, die von der Internetagentur Netvertising kreiert und umgesetzt wurden. Die amerikanische Marke Dodge steht für eine junge, extrovertierte und männliche Welt «full of life». Entsprechend soll die Kampagne den Dodge Caliber als Superkerl zeigen, der im Tattoostudio mit keiner Wimper zuckt und beim Muskelspiel die Gegner schlaff aussehen lässt.
Assai mit Sitz in Zürich ist eine für nationale und internationale Firmen tätige Agentur für digitale und dialogorientierte Kommunikation. Die Zürcher Firma Netvertising betreut den gesamten Online-Bereich von Dodge Schweiz. 

MetaDesign kleidet ZKB Onlinebank neu ein

Seit kurzem präsentiert sich die Zürcher Kantonalbank mit ihrer neuen Onlinebank. Gestaltet wurde der neue Auftritt von MetaDesign, der auf Branding und Design spezialisierten Agentur mit Sitz in Zürich.

Seit kurzem präsentiert sich die Zürcher Kantonalbank mit ihrer neuen Onlinebank. Gestaltet wurde der neue Auftritt von MetaDesign, der auf Branding und Design spezialisierten Agentur mit Sitz in Zürich. Das Projekt stand ganz im Zeichen der Benutzerfreundlichkeit. Häufig verwendete Funktionen sollen jetzt schneller gefunden werden, Suchfunktionen wurden verbessert und auch in vielen anderen Bereichen können die Kunden der ZKB die optimierte Usability wahrnehmen. Laut Bernadette Grossenbacher, Leiterin Werbung ZKB, sieht die Bank im Design ein strategisches Instrument, mit welchem sie sich von ihren Mitbewerbern distanzieren möchte.

Weber Harbeke sorgt für den sexistischen Skandal zu Hause

Die Werbeagentur Weber Harbeke hat mit einem Plakat für das Grand Casino Baden für Aufruhr gesorgt. Nun soll das Plakat zwar nicht mehr öffentlich aufgehängt werden, aber dennoch weiterhin im Gespräch bleiben.

Die Zürcher Werbeagentur Weber Harbeke hat mit einem Plakat für das Grand Casino Baden für Aufruhr gesorgt. Die Schweizerische Lauterkeitskommission hatte das Sujet als sexistisch und herabwürdigend taxiert (siehe ). Das Plakat aus der Kampagne «Baden im Glück» zeigt nämlich eine junge Frau im Abendkleid, die sich auf einem aufblasbaren Delfin räckelt. Da dieses Sujet für Unruhe und Ratlosigkeit gesorgt hat, hat sich der Auftraggeber nun beschlossen, dieses Bild nicht mehr auszuhängen. Jedenfalls nicht öffentlich.  Dafür kann jeder ab 18 Jahren das umstrittene Plakat ab sofort gratis im Grand Casino in Baden mitnehmen. Schliesslich kann man ja zu Hause aufhängen was man will, ohne von der Lauterkeitskommission gerügt zu werden. Beworben wird diese Aktion in Radio-Spots mit der Stimme von Frank Baumann.

LIAA: FCBLK gewinnt Award in London

Bei der diesjährigen LIA-Jurierung, den London International Awards, wurde die Walliseller Kreativagentur FCB Leutenegger Krüll als «Finalist» ausgezeichnet.

Bei der diesjährigen LIA-Jurierung, den London International Awards, wurde die Walliseller Kreativagentur FCB Leutenegger Krüll als «Finalist» ausgezeichnet. In der Kategorie Print konnte sie als eine von drei Schweizer Agenturen die renommierte Auszeichnung entgegennehmen – mit einer Anzeige für die Tonstudios Z. 

SRG: Noch ein Jahr Gnadenfrist für Analogfernsehen

Seit dem 13. November können die Fernsehprogramme der SRG mit Antennen im Engadin nur noch digital empfangen werden. Im Tessin wurde das analoge Signal bereits Ende Juli abgestellt. Schrittweise dehnt die SRG die digitale terrestrische Verbreitung ihrer Fernsehprogramme aus.

Seit dem 13. November können die Fernsehprogramme der SRG mit Antennen im Engadin nur noch digital empfangen werden. Im Tessin wurde das analoge Signal bereits Ende Juli abgestellt. Schrittweise dehnt die SRG die digitale terrestrische Verbreitung via DVB-T (Digital Video Broadcasting-Terrestrial) aus. Der Aufbau von DVB-T erfolg im Auftrag des Bundesrats und ist Teil der Digitalisierungsstrategie. Wie die SRG am Dienstag mitteilt, wird die bisherige analoge Verbreitung über Antenne in fast allen Gebieten der Deutschschweiz im November 2007 eingestellt, mit Ausnahme des Kantons Graubünden und des Oberwallis. Bereits ist die Nordschweiz, bis auf wenige Ausnahmen, flächendeckend mit dem digitalen Signal versorgt. Die Arbeiten in der Zentralschweiz und im Berner Oberland seien im vollen Gange. Bis 2008 soll die Umstellung abgeschlossen sein. Detaillierte Angaben über die Verbreitungsregionen und die Empfangsmöglichkeiten finden sich unter
. Die Umstellung auf DVB-T wird eine Verbesserung der Qualität des Bild- und Ton-Empfangs zur Folge haben. Sie ist aber für die Fernsehnutzer nicht kostenlos. Um das Fernsehsignal über Dach-, Geräte- oder Zimmerantenne empfangen zu können, benötigt man ein digital-taugliches Empfangsgerät (Set-Top-Box) oder ein Fernsehgerät mit integriertem Digitalreceiver. DVB-T ermöglicht auch den mobilen Empfang etwa via Laptop. Dafür ist ein TV-USB-Stick notwendig. Alternativ kann auch auf Satellitenfernsehen umgestellt werden. Für den Empfang der SRG-Programme, die verschlüsselt ausgestrahlt werden, ist dann eine Sat-Access-Karte erforderlich.

Radio toxic.fm wird fünf Jahre alt

Das St. Galler Ausbildungs- und Regionalradio Toxic.fm feiert sein 5-jähriges Bestehen. Der Sender war vor fünf Jahren von Studierenden der Universität St. Gallen HSG gegründet worden.

Das St. Galler Ausbildungs- und Regionalradio Toxic.fm feiert sein 5-jähriges Bestehen. Der Sender war vor fünf Jahren von Studierenden der Universität St. Gallen HSG gegründet worden und ging am 3. Dezember 2001 zum ersten Mal auf Sendung. Damals hiess der Sender noch «Herzschlag» und hatte eine befristete Konzession. Mit dem Erhalt einer Dauerkonzession gab sich der Sender den Namen Toxic.fm. Mittlerweile hat das St. Galler Radio über 70 Radiomacher ausgebildet und sich als das St. Galler Radio für neue Musik und Ausgangskultur etabliert, wie es in einer Mitteilung heisst. Toxic.fm spielt von Rock über Indie, Hip Hop, Punk, Trip Hop, Pop bis hin zu Elektro alles, was Beat, Herz und Rock n’ Roll hat und erreicht so täglich rund 30’000 Hörer.
Seit Montag 13. November 2006 ist bei Toxic.fm ausserdem einen neue Sendeserie am Start. Unter dem Namen «Gleichfalls.ch» will das junge Team die Gleichstellung zwischen Mann und Frau in der heutigen Zeit beleuchten. So soll die Sendung anhand von witzigen Hörspielen ernsthaft zu diskutierende Situationen präsentieren und Lösungen für Frauen und Männer anbieten.

 

Cablecom senkt Preise für digitales Pay-TV

Der Start von Swisscoms BluewinTV am 1. November dynamisiert den Markt für digitales Pay-TV. Am Dienstag hat die Konkurrentin Cablecom einerseits auf die Marktoffensive reagiert und andererseits infolge Intervention des Preisüberwachers eine drastische Senkung der Preise für Angebot und Set-Top-Box auf April 2007 angekündigt.

Der Start von Swisscoms BluewinTV am 1. November dynamisiert den Markt für digitales Pay-TV. Am Dienstag hat die Konkurrentin Cablecom auf die Marktoffensive reagiert und eine drastische Senkung der Preise für ihr Angebot angekündigt. Auch die Set-Top-Box wird massiv billiger – dies als Reaktion auf die Intervention des Preisüberwachers. Die Preise werden der Cablecom allerdings in Form eines Letter of Intent von 2007 bis 2009 diktiert, da der Preisüberwachter und die Cablecom keine einvernehmliche Regelung erzielen konnten. Bei deren Einhaltung verzichtet der Preisüberwacher auf ein offizielles Verfahren wegen Preismissbrauchs, sagte Preisüberwacher Rudolf Strahm am Dienstag vor den Medien in Bern. Die Cablecom ihrerseits hat zugesagt, dass sie die Toleranzgrenze einhalten wolle und kommunizierte gleichentags die neuen Preise. 
 
 
Ab April neues Angebot – ab sofort Promotionen Ab April 2007 kostet das Einsteigerangebot mit bis zu 100 TV- und Radio-Sendern monatlich noch 6 Franken statt derzeit 15 Franken. Der Kaufpreis für das Empfangsgerät mit digitalem Videorekorder sinke von 495 auf 150 Franken, gab Cablecom am Dienstag vor den Medien in Zürich bekannt. Damit beugt sich der grösste TV-Kabelnetzbetreiber des Landes dem Druck von Preisüberwacher Rudolf Strahm und bläst zum Gegenangriff auf die Swisscom, die am Vortag ihre ersten Bluewin-TV-Kunden aufgeschaltet hatte. Sofort gab Cablecom auch mit Promotionen Gegensteuer und verbilligte die beiden Angebote «Digital TV Recorder» und «Digital TV Receiver» um je 10 Franken für die ersten sechs Monate.
Strahm hatte die Preise für das digitale Fernsehen als zu hoch kritisiert. In der EU seien Empfangsgeräte (Set-Top-Boxen) bereits für 50 bis 80 Euro zu kaufen. Allerdings besteht in der EU anders als beim Schweizer Marktführer ein Wettbewerb. Cablecom hingegen verschlüsselt das Digitalangebot, damit nur eigene Geräte eingesetzt werden können. Bei anderen Schweizer Netzbetreibern können die Kunden hingegen unverschlüsselte Set-Top-Boxen im Laden kaufen und benutzen. Deshalb forderte der Preisüberwacher, dass Cablecom entweder den Schlüssel mit allen Herstellern teile, oder die Preise für die Geräte massiv senke. Nach monatelangen Gesprächen haben sich Preisüberwacher und Cablecom nun über die Preise für die nächsten drei Jahre geeinigt. Die bisher gültige Vereinbarung läuft Ende 2006 aus.
Verschärfter Wettbewerb Seit Anfang November bietet Swisscom das Internetfernsehen Bluewin TV mit über 100 Sendern und einer Videothek von über 500 Filmen für 29 Franken pro Monat an (siehe
). Bei Cablecom wird das digitale Fernsehvergnügen (mit den 21 Fr. für das herkömmliche analoge TV) mit dem neuen Angebot ab April 2007 auf insgesamt 27 Fr. monatlich zu stehen kommen. Gesenkt wird auf dieses Datum auch der Preis für «Digital TV Recorder» (mit Aufnahmefunktion) auf monatlich 20 Franken. Im Zweiten Halbjahr 2007 plant Cablecom ferner die Lancierung eines Angebotes für hochauflösendes Fernsehen (HDTV) und Video on Demand (VOD). Analog-Zuschauer finanzieren die Digitalisierung Für den Kampf ums digitale TV werden allerdings die Zuschauer des herkömmlichen analogen Fernsehens zur Kasse gebeten. Cablecom erhöht den Preis für den analogen Basisanschluss ab 1.1.2008 um 1.50 auf 22.50 Franken pro Monat, um die Digitalisierung zu finanzieren. Zudem wird das Programm im herkömmlichen Fernsehen weiter ausgedünnt. Um mehr Platz für digitale Sender zu schaffen, werden weitere Sender im analogen Programm abgeschaltet und ins digitale TV verschoben. Der Einführung von hochauflösendem digitalem TV (HDTV) fallen im nächsten Jahr vier bis sechs Sender zum Opfer. Weitere vier Sender werden 2008 aus dem Basisangebot genommen, wobei die Zahl je nach Region und Netzstandard variiert. Damit bezahlt der gewöhnliche Zuschauer künftig mehr Geld für deutlich weniger Angebot.
Problematik der GrundversorgungBereits in der Vergangenheit hatte Cablecom immer wieder für rote Köpfe gesorgt. Erst im vergangenen Monat flog der englische Sender BBC Prime und das spanische TVE aus dem analogen Programm, während der österreichische Sender ORF 2 verschoben wurde. Der Preisüberwacher nutzte denn am Dienstag auch die Gelegenheit, wiederum auf die Problematik der Verschlüsselung aufmerksam zu machen. Sowohl Cablecom als auch Bluewin TV verschlüsseln ihre Programme zwecks Vertikalbindung. In einer Grundversorgung sei aber auf eine Verschlüsselung entweder zu verzichten oder auf die Zugriffskarte zu beschränken. Der Preisüberwacher forderte den Bundesrat auf, sowohl für den verbleibenden Analogbereich als auch die Digitalübertragung eine Mindestzahl von 20 bis 25 empfangbaren Programmen für diese Grundversorgung festzulegen.

Tag der Fach- und Spezialpresse: Vinum erhält Top-Award

Zum dritten Mal wurden am «Tag der Fach- und Spezialpresse» am 14. November 2006 Auszeichnungen für hervorragende Fach- und Spezialpublikationen vergeben. Die Fachpublikation Vinum wurde mit dem Top-Award ausgezeichnet.

Zum dritten Mal wurden am «Tag der Fach- und Spezialpresse» am 14. November 2006 Auszeichnungen für hervorragende Fach- und Spezialpublikationen vergeben. Dieser Jahrgang zeichnet sich durch eine Mischung von international bewährten «Klassikern» und cleveren Nischenprodukten aus. Die Jury, bestehend aus Pepi Burch, Verlagsberater (Zürich), René Grossenbacher, Geschäftsführer Publicom (Kilchberg), Karl Lüönd, Publizist (Räterschen) und Jürg Siegrist, Geschäftsführer des SWA (Zürich) vergab Awards in fünf Kategorien und zeichnete folgende Printmedien aus:- «Q-Award für Qualität»: TOP Finanzkombi (Schweizer Bank/Schweizer Versicherung/Private Banking)
– «Q-Award für Gestaltung»: KMU-Magazin
– «Q-Award für Marktauftritt»: auto&technik
– «Q-Award für Innovation»: HOMEelectronic
– «Top-Award»: Vinum
Im Hintergrund dieser Auszeichnung steht die permanente Qualitäts-Offensive zugunsten der Druckmedien, die der Verband Schweizer Presse führt. In einem Land mit teilweise kleinen Marktgrössen und entsprechend beengten Budgetverhältnissen sollen an die Sorgfalt sowohl auf der redaktionellen wie auf der verlegerischen Seite hohe Ansprüche gestellt werden. Im gleichen Sinne verleiht der Verlegerverband auch schon seit längerer Zeit das Q-Gütesiegel. Dieses Qualitätszeichen erhält, wer sich in einem Selektionsverfahren über inhaltliche Fokussierung, redaktionelle Leistung und Glaubwürdigkeit sowie über transparente Geschäftskonditionen ausweist, wie es in einer Pressemitteilung heisst. Detaillierte Jurybegründungen können auf der Website
eingesehen werden.
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