Tele M1 mit neuem Newsmoderator

Der ehemalige Moderator des Schweizer Fernsehens Athos Del Ponte (39) wechselt zum Fernsehsender der AZ-Mediengruppe Tele M1. Dort verstärkt er als Moderator und Video-Journalist das News-Team.

Der ehemalige Moderator des Schweizer Fernsehens Athos Del Ponte (39) wechselt zum Fernsehsender der AZ-Mediengruppe Tele M1. Dort verstärkt er als Moderator und Video-Journalist das News-Team und wird vorwiegend als News-Moderator der täglichen regionalen Nachrichtensendung «Aktuell» eingesetzt. Mit ihm hätte der Sender das ideale Newsgesicht gefunden, teilt Chefredaktor Heinz Lang in einer Mitteilung mit. Del Ponte war zuletzt Geschäftsführer von Skin Wellness. Von 1993 bis 2002 war er als Produzent, Redaktor und Moderator für das Schweizer Fernsehen tätig.

Neue Luzerner Zeitung baut Online-Marktplätze aus

In Zusammenarbeit mit Publiconnect und der Publicitas hat die Neue Luzerner Zeitung zwei crossmediale Marktplätze für das Onlineportal Zisch.ch realisiert: Ein Immobilien- und ein Stellenportal.

In Zusammenarbeit mit Publiconnect und der Publicitas hat die Neue Luzerner Zeitung zwei crossmediale Marktplätze für das Onlineportal Zisch.ch realisiert. Wie es in einer Mitteilung heisst, handelt es sich bei dem einen um das grösste Immobilienangebot, bei dem anderen um das grösste Stellenangebot der Zentralschweiz. Realisiert wurden die beiden neuen Marktplätze mit der Anfang Jahr lancierten Lösung Publisherconnect. Publisherconnect ist eine Applikation mit Anbindung an Publicitas-Systeme, die als Drehscheibe zwischen Inserenten und jeglichen Print- und Online-Medien fungiert. Bereits im September wurde die Zusammenarbeit von Neuer Luzerner Zeitung und Publiconnect bekannt gegeben (siehe ).

Schweiz stellt in Cannes Media- und Direct-Juror

Neu wurde das Auswahlverfahren auf die Anzahl der Einreichungen und die letztjährigen Platzierungen pro Land ausgerichtet. Die Schweiz ist in den Kategorien «Media» und «Direct» in der Jury vertreten.

Neu wurde das Auswahlverfahren auf die Anzahl der Einreichungen und die letztjährigen Platzierungen pro Land ausgerichtet. Die Schweiz ist in den Kategorien «Media» und «Direct» in der Jury vertreten. Letztes Jahr gingen in diesen Kategorien zwei Goldlöwen in die Schweiz. Schon etwas enttäuscht darüber, dass die Schweiz in der Königsdisziplin «Film» kein Jury-Mitglied mehr stellt, zeigt sich Cinecom-Geschäftsführer Matthias Luchsinger über den Entscheid des International Advertising Festival (IAF). Umso grösser sei aber die Genugtuung und Freude darüber, dass erstmals ein Mitglied bei den Media-Lions mitbestimmen darf. «Die Schweiz war seit Lancierung dieses Awards immer wieder sehr gut Platziert und hat in jedem Jahr Shortlistauszeichnungen – und zum Teil auch Media-Lions gewonnen», so Luchinger. Zudem verfüge die Schweiz über einen grossen Kreis an kompetenten Medienfachleuten, welche sie würdig vertreten können.

Radio 24 verkauft Musik nach Wunsch

Der Radiosender des Zürcher Verlagshauses Tamedia und Nummer ein der Schweizer Privatradios hat ein neues Angebot für Firmen, Warenhäuser, Bars und andere öffentlich zugänglichen Lokalitäten geschaffen: Musikprogramme nach Wunsch.

Der Radiosender des Zürcher Verlagshauses Tamedia und Nummer ein der Schweizer Privatradios hat ein neues Angebot für Firmen, Warenhäuser, Bars und andere öffentlich zugänglichen Lokalitäten geschaffen: Er verkauft customisierte Musikprogramme. Die Musik werde dabei ganz nach den Bedürfnissen der Kunden zusammengestellt, heisst es im Communiqué. Die Musikprogramme können auch – falls gewünscht – mit zielgruppenspezifischen Audiofiles wie beispielsweise Werbedurchsagen angereichert werden.
Geliefert wird in den gängigen neuen Technologien: Webcast, IP-Radio, UMTS oder sonst einem digitalen Datenträger. Den Möglichkeiten seien beinah keine Grenzen gesetzt, heisst es weiter. Ebenfalls keine Grenzen besteht bei der Zusammenarbeit mit Carriern: Ob Swisscom, Orange, Sunrise oder Cablecom – Radio 24 will nach eigenem Bekunden gewährleisten, dass die Kunden bereits bestehende Vereinbarungen und Abonnemente einbinden könne.

EU: Regeln für Fernsehwerbung sollen gelockert werden

Die EU-Kultusminister haben sich am Montag in Brüssel eine Grundsatzeinigung hinsichtlich Regeln für Werbung und Produktplatzierung im europäischen Fernsehen geeinigt. Ob die Regeln in Kraft treten können, entscheidet sich im nächsten Frühling.

Die EU-Kultusminister haben sich am Montag in Brüssel eine Grundsatzeinigung hinsichtlich Regeln für Werbung und Produktplatzierung im europäischen Fernsehen geeinigt. Ob die Regeln in Kraft treten können, entscheidet sich im nächsten Frühling, wenn sich das Europaparlament in dieser Frage geäussert hat. Produktplatzierung im Fernsehen soll grundsätzlich verboten werden – Ausnahmen sind bei Spielfilmen, Serien, Sport- und Unterhaltungsprogrammen möglich. Ein totales Verbot wäre in der Umsetzung auch schwierig geworden. So könnten beispielsweise keine Bond-Filme mehr gezeigt werden. Nur schon in «Another Day» bezahlten 20 Firmen 70 Millionen Dollar für die Platzierung ihrer Produkte. Erlaubt sein soll Produktplatzierung ausserdem, wenn von den Firmen keine Entgelte, sondern Waren oder Dienstleistungen geleistet werden. Ausdrücklich verboten werden soll diese Form der Werbung allerdings für Kindersendungen.
Zwölf Minuten TV-Werbung pro Stunde Eine Tagesobergrenze für Werbung im Fernsehen soll es in Zukunft nicht mehr geben. Allerdings sollen noch maximal zwölf Minuten Werbung pro Stunden erlaubt sein. In Kindersendungen darf zu Werbezwecken nur alle 30 Minuten unterbrochen werden. Fernsehfilme, Kinospielfilme und Nachrichten von mehr als 30 Minuten Länge dürfen ferner in jeder halben Stunde höchstens ein Mal unterbrochen werden.

Orange8 darf weiterhin auf Peugeot abfahren

Wie die Onlineagentur Orange8 Interactive mitteilte, hat sie den Peugeot-Pitch erneut gewonnen. Mit einem innovativen Lösungsansatz konnten sich die Bieler gegen die Konkurrenz behaupten.

Wie die Onlineagentur Orange8 Interactive mitteilte, hat sie den Peugeot-Pitch erneut gewonnen. Mit einem innovativen Lösungsansatz konnten sich die Bieler gegen die Konkurrenz behaupten. Peugeot Schweiz überprüft in regelmässigen Abständen die Leiferantenbeziehungen. Diese erfolgreiche bald vierjährige Zusammenarbeit rund um die Online-Aktivitäten von Peugeot geht nun in die nächste Runde. Erste Früchte der erneuten Zusammenarbeit werden Anfang 2007 zu sehen sein.

NZZ bringt Abowerbung ins deutsche Fernsehen

Mit einem 30-sekündigen TV-Spot wirbt die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) erstmals um die Gunst der Leser. Beworben wird das «Zwei Wochen Gratis-Abo» der internationalen Ausgabe in deutschen Markt.

Mit einem 30-sekündigen TV-Spot wirbt die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) erstmals um die Gunst der Leser. Beworben wird das «Zwei Wochen Gratis-Abo» der internationalen Ausgabe in deutschen Markt. Das Ziel: Die internationale Ausgabe in deutschen Markt noch stärker zu positionieren. Der Spot wird im Abendprogramm des Senders Vox zu sehen sein. Realisiert hat den TV-Spot die Düsseldorfer Marketingagentur OMA.

Zu guter Letzt: Heimatlicher Sex von der Fernsehkanzel

Ganz nach dem selbstbewussten Slogan «U1 TV wir sind die Schweiz» wird beim Sender aus Schlieren nun auch das Programm gemacht: Ein ganzheitliches, für des Schweizers Herz, Seele und Körper.

Ganz nach dem selbstbewussten Slogan «U1 TV wir sind die Schweiz» wird beim Sender aus Schlieren nun auch das Programm gemacht: Ein ganzheitliches, für des Schweizers Herz, Seele und Körper. Also zuerst fest aufs Pferdchen Volksmusik gesetzt, um den Menschen in nebeltrüben November-Zeiten ein Stück Heimatgefühl zu geben. Seit dem 8. November gibt’s täglich ein Stück Volksmusik am Vorabend – Kasselruther-Spatzen-Special inklusive.  
Das erfreut des Schweizers Herz, aber nicht seine Seele. Für die kam dann aber flugs die frohe Botschaft, U1 TV bringe die Kirche direkt in die Schweizer Stuben. Im Sendeformat Arche TV müht sich künftig der deutsche TV-Prediger Wolfgang Wegert auch um die Schweizer Seelen mit Predigten von der Fernsehkanzel. Gemäss Mitteilung will der Gottesdienst aus dem Fernseher stärken, reinigen und verändern durch das Verkünden und das Wirken des Heiligen Geistes.
 
Damit wären nun zwar Herz und Seele bedient, ein ganzheitliches Programm denkt aber auch an den verruchten Körper und niedere Sinnenlust. Und, jawohl!, ein paar Tage später kam denn auch die Meldung, dass U1 TV den ersten Erotiktalk der Schweiz starten werde. Und hat gleich einen der ganz bösen Jungs zum Ausgleich für den Fernsehpfarrer in die Moderation geholt: Den ehemaligen Banker und Devisenmakler und heutigem Pornodarsteller J.-P. Love.
 
Vor so vielen tollen Programmeinfällen muss denn auch das eigene Reportagemagazin «Dossier 24» auf die Knie. Oder jedenfalls «weit unter die Gürtellinie» gehen, wie U1 TV mitteilt. Denn am 14. November erforscht es das prominente Leben neuen Moderators, der mit «Porno Heidi» seinen Höhepunkt hatte. Ob allerdings U1 TV mit seinem neuen ganzheitlichen Programm auch Höhepunkte haben wird, muss sich erst zeigen. Selbstbewusste Slogans sind zwar toll, helfen aber nix, wenn man ganzheitlich am (guten) Geschmack des Publikums vorbeisendet.

Schweizer Fernsehen plant einen Kinderkanal

Kinder sollen beim Schweizer Fernsehen (SF) einen eigenen Kanal bekommen. Die SRG will ab 2008 einen vierten Kanal aufschalten, der ein Programm für Kinder ausstrahlt. Ob und wann dieser auch wirklich startet, hängt aber von der finanziellen Entwicklung ab.

Kinder sollen beim Schweizer Fernsehen (SF) einen eigenen Kanal bekommen. Die SRG will ab 2008 einen vierten Kanal aufschalten, der ein Programm für Kinder ausstrahlt. Ob und wann dieser auch wirklich startet, hängt aber von der finanziellen Entwicklung ab. 
Neben den Kindern würde auch die rätoromanische Bevölkerung in der Schweiz vom neuen Kanal profitieren. So will die SRG tagsüber Kinder- und Jugendsendungen ausstrahlen, am Abend jedoch Platz schaffen für den Ausbau der Televisiun Rumantscha, wie SRG-Sprecher Simon Meyer einen Bericht der NZZ am Sonntag gegenüber der SDA bestätigte.
 
Der Kinderkanal auf SF sei noch in der Projektphase, betonte Meyer, und entsprechend intern noch nicht genehmigt. Angestrebt wird eine Zusammenarbeit mit dem Kinderkanal Kika von ARD und ZDF. Über die Realisierung könne erst entschieden werden, wenn Klarheit über die finanzielle Situation der SRG herrsche, was erst der Fall sei, wenn der Bundesrat über eine allfällige Gebührenerhöhung entschieden habe, heisst es in der SDA-Meldung.
 
Die SRG hatte Mitte Oktober beim Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) einen zusätzlichen Finanzbedarf von 136 Millionen Franken pro Jahr angemeldet. Davon sollen 45 Millionen eingespart und 19 Millionen durch Mehreinnahmen hereingeholt werden.

Privater TV-Sender in der Westschweiz geplant

In der Romandie wird über die Sonntagspresse bekannt, dass Radiomann Hugues De Montafalcon ins Fernsehgeschäft einsteigen will. Sein Ziel: Ein regionales Privatfernsehen.

In der Romandie wird über die Sonntagspresse bekannt, dass Radiomann Hugues De Montafalcon ins Fernsehgeschäft einsteigen will. Sein Ziel: Ein regionales Privatfernsehen.  
Wie die SDA am Sonntag berichtete, soll die Romandie ein regionales Privatfernsehen erhalten. Der Chef der Radiosender Rouge FM und Radio-Lac, Hugues De Montfalcon, möchte in den Fernsehmarkt einsteigen. «Unser Ziel ist es, auf die eine oder andere Weise in den Fernsehmarkt einzusteigen» wird De Montfalcon in der SDA-Meldung aus der Zeitung Matin Dimanche zitiert.
 
Er gehe davon aus, dass Radio und TV in Zukunft eng verbunden sein werden. In rund sieben Jahren könnten mit Radiogeräten Bilder empfangen werden, prognostiziert De Montafalcon. Für diese Entwicklung wolle er bereit sein. In einem ersten Schritt würden die Radiosendungen künftig so konzipiert, dass sie gefilmt werden könnten. Ab nächstem Sommer seien die Studios entsprechend eingerichtet.
 
Radio Rouge und Radio-Lac wurden in diesem Sommer zusammengeschlossen. Das Radio Konglomerat ist Teil des grossen Westschweizer Verlagshauses Edipresse.

Zu guter Letzt: Lustiges Online-Singen boomt

Munteres Trällern über Internet: Karaoke über das Netz aller Netze ist in aller Munde. Karaoke-Communities wachsen, generieren ihre eignen Stars und sind überaus bequem.

Munteres Trällern über Internet: Karaoke über das Netz aller Netze ist in aller Munde. Karaoke-Communities wachsen, generieren ihre eignen Stars und sind überaus bequem. 
Wie die Sonntagszeitung in ihren Multimedia-Seiten berichtet, ist das Internet-Karaoke in der (Un)-Kultur der telemedialen Talentermittlungsveranstaltungen wie Music-, Pop-, Superstars etc. zum richtigen Renner avanciert. Wer bei einer Online-Karaoke-Gemeinschaft dabei ist, hat gegnüber der TV-Fraktion eine viel gnädigere Jury und ein vielfach grösseres und globales Publikum. Zudem eignet sich Online-Karaoke bestens für Couch Potatoes oder Kifferköpfe, die ihren Hintern nie und nimmer auf eine Casting-Bühne hochkriegten. Oder aber für extrem scheue Leute, die unter starkem Nervenflatter leiden, sobald sie eine Bühne aus der Nähe sehen.
 
Auf der Karaokewebsite Singshot.com zum Beispiel kann jeder mitmachen, der ein internes oder noch besser ein USB-Mikrofon an seinem Computer hat. Zur Registrierung bastelt sich der Teilnehmer ein MySpace-ähnliches Profil und schon kanns losgehen: 1100 Songs aus 40 Jahren Popgeschichte stehen für Neuinterpretationen bereit. Manchmal werden die Originale bis zur Unkenntlichkeit entstellt, manchmal fördern sie Singperlen zu Tage. Wie etwa den 29-jährigen Amerikaner Dsvmusic, der aktuelle Superstar der Community. Der ist aber kein blanker Amateur, sondern auch im richtigen Leben ein Musikprofi. Denkt man die Sache konsequent weiter, und fallen die CD-Verkäufe weiterhin konsequent in die Tiefe, kommt man zur Prognose, dass sich bald auch Robbie Williams auf Singshot.com tummeln wird.

TBWA Health mit Kalixan in der allergenfreien Zone

Die Zürcher Agentur TBWA Health erhielt den Auftrag für Kommunikationsauftritt für die Calisan-Produktereihe der Kalixan. Bei Calisanprodukten haben Allergien einen harten Stand. TBWA begrüsst Calisanbenutzer in der allergiefreien Zone.

Die Zürcher Agentur TBWA Health erhielt den Auftrag für Kommunikationsauftritt für die Calisan-Produktereihe der Kalixan. Bei Calisanprodukten haben Allergien einen harten Stand. TBWA begrüsst Calisanbenutzer in der allergiefreien Zone.  
Allergien können Betroffenen das Leben schwer machen. Das weiss auch Kalixan-Gründer Dr. Thomas Bohner, der selbst Allergiker ist. Seine Firma lanciert jetzt mit den Calisan Wasch- und Reinigungsmitteln eine echte Alternative für Konsumenten mit Haut- und Allergieproblemen. Diese hypoallergenen Produkte verzichten konsequent auf Enzyme oder andere bio- oder gentechnologische Zusätze und sind frei von Farb- und Duftstoffen. Resultat: Gesunde Haut wird geschont und erkrankte Haut kann besser heilen.
 
TBWA Health erledigte für die Calisan-Produkte den Kommunikationsauftritt anhand einer Fach- und Endverbraucherbroschüre sowie POS-Massnahmen und einem Fach-Mailing. Herausgekommen ist eine einfache wie überzeugende Lösung: Die allergenfreie Zone. Der gelb markierte Rahmen dramatisiert dabei jeweils die verschiedenen Anwendungsbereiche, die dank Calisan enzym- und allergiefrei werden. Weitere Werbemittel sind in Planung, wie die Agentur in einer Medienmitteilung schreibt.
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