Publikumsrat beurteilt SF-Programme

Der Publikumsrat der SRG befindet die Abgrenzung der beiden Programme SF 1 und SF zwei als noch nicht eindeutig genug. Die Profilierung sei inhaltlich und formal weit fortgeschritten und mit wenigen Ausnahmen gelungen, urteilt der Rat.

Der Publikumsrat der SRG befindet die Abgrenzung der beiden Programme SF 1 und SF zwei als noch nicht eindeutig genug. Die Profilierung sei inhaltlich und formal weit fortgeschritten und mit wenigen Ausnahmen gelungen, urteilt der Rat. Vor allem SF zwei könnte sich noch klarer – besonders als Sportkanal – abheben und beispielsweise sämtliche Sport-Direktübertragungen auf diesem Kanal ausstrahlen. 
Im Gegensatz zu SF zwei hat sich das Programmraster von SF 1 eingeprägt: Die verstärkte Informationsorientierung wird begrüsst. Auch sei die Investition der Mittel in die Primetime nachvollziehbar. An den Wochenenden allerdings wird die Primetime auf SF zwei mit den Blockzeiten von PresseTV (PTV) als unbefriedigend empfunden, da sie nicht dem beabsichtigten Kanal-Image entspricht. Eine andere Lösung für PTV wäre daher wünschenswert.
 
Schliesslich befürwortet der Rat auch die Auslagerung der Kinder- und Jugendsendungen auf einen eigenen Kanal, sofern die Sendezeit besser auf die Sehgewohnheiten der Kinder abgestimmt werde und kindergerecht sei. Was Wiederholungen von Sendungen anbelangt, so sollten diese nur auf dem Kanal erfolgen, wo schon die Erstausstrahlung stattgefunden hat.
 

Anzeiger Luzern bringt Insider heraus

Das Zentralschweizer Freizeitmagazin Insider wird ab 2007 im Mandatsverhältnis vom Anzeiger Luzern herausgegeben. Neuer Geschäftsführer ist somit Thomas Akermann, der Direktor vom Anzeiger Luzern.

Das Zentralschweizer Freizeitmagazin Insider wird ab 2007 im Mandatsverhältnis vom Anzeiger Luzern herausgegeben. Neuer Geschäftsführer ist somit Thomas Akermann, der Direktor vom Anzeiger Luzern. Die Verlagsassistentin Irina Rey wird zur Product-Managerin befördert und nimmt in dieser Funktion Einsitz in die Geschäftsleitung. Sie ist künftig für die operative Leitung des Freizeitmagazins verantwortlich. Neue Redaktionsverantwortliche seit Dezember ist Nicole Reisinger. Die Journalistin war in der Vergangenheit beim Zentralschweizer Fernsehen TeleTell tätig, wo sie auch weiterhin arbeiten wird. Die Verkaufsfront wird neu neben René Tienghi von Andy Zürcher verstärkt, der somit zum Insider zurückkehrt.
Der Insider wird 2007 wie gewohnt alle 14 Tage erscheinen. Geplant ist eine grundlegende Überarbeitung des bestehenden Konzeptes, wie das Unternehmen am Mittwoch bekannt gab. Das Zusatzprodukt «Barführer» erscheint 2007 in Zusammenarbeit mit der «Luzerner Woche».

Home-Shopper habens gut

Food Der Online-Supermarkt LeShop startet seine erste grössere Werbekampagne. Das Online-Shopping hat nämlich Potenzial.

Food Der Online-Supermarkt LeShop startet seine erste grössere Werbekampagne. Das Online-Shopping hat nämlich Potenzial.Stau auf der Hinfahrt, kein Parkplatz, Schlange stehen an der Kasse. Einkaufen kann mühsam sein und ganz schön Nerven kosten. Online-Supermärkte sind daher im Trend, und die Marktforschung prophezeit dem Online-Geschäft in der Schweiz eine rosige Zukunft. 26 Prozent der Schweizer Bevölkerung sollen mittlerweile bereit sein, Lebensmittel online einzukaufen. Effektiv Online-Kunden sind derzeit aber erst 10 Prozent. Gründe für die Zurückhaltung gibt es viele. Zentrale Hemmschwelle dürfte das noch weit verbreitete Vorurteil sein, dass Online-Shopping kompliziert sei. Deshalb dramatisieren zwei TV-Spots von der Werbeagentur Exxtra Kommunikation die Einfachheit des Online-Shoppings auf humorvolle Weise. Beide Spots zeigen Alltagssituationen von Konsumenten, die den Einkauf bequem zu Hause erledigen. Stefan Erhart, Managing Partner der Zürcher Werbeagentur: «Mit den neuen Spots wollen wir zeigen, dass der Online-Einkauf eine simple Sache ist.»
Da ist der Vater, der merkt, dass er noch Getränke einkaufen muss. Oder die badende Mutter, die beim Anblick der Kernseife Lust auf Käse bekommt. Ein Gang jeweils ins Wohnzimmer und voilà: Das Getränkeregal oder die Käseabteilung steht bereit. Einkaufen bequem und schnell, rund um die Uhr.
LeShop bringt das Bestellte mit einem Mausklick ins Haus, im Spot aber nicht auf den Punkt. Obwohl die Botschaft klar vermittelt wird, die Bilder amüsant und unterhaltsam wirken, sind die Stories in die Länge gezogen.
Umworben wird in beiden Spots die junge Familie. Die heutige Familiensituation erfordere oft Anpassungen in der Alltagsstruktur, und LeShop wolle jungen Familien einen Mehrwert bieten, sagt Stefan Erhart.
Obwohl der Migros-Genossenschafts-Bund mit 80 Prozent an LeShop beteiligt ist, unterscheiden sich die Spots in ihrer Machart von den geläufigen Migros-Kampagnen. Der Pionier unter den Schweizer Internet-Supermärkten gibt sich Migros-nah, grenzt sich aber gleichzeitig ab. Stefan Erhart von Exxtra Kommunikation: «Wir haben die Vertrauenskompetenz der Migros bewusst in den Spots gesucht, positionierten LeShop aber als eigene Marke.» So sind nur Migros-Produkte prominent in den Spots zu sehen. Das Migros-Logo am Ende des Spots wirkt neben dem LeShop-Logo zurückhaltend. Die Abgrenzung ist nötig, da LeShop im Sortiment nicht nur Migros-Produkte führt.
Begleitet wird die TV-Kampagne durch Incentive-Massnahmen für neue und bestehende Kunden. So sollen Migros-Cumulus-Kunden beim Online-Einkauf mit Rabattaktionen belohnt werden.
Shop-Werbung auch von Coop Auch Konkurrent Coop startete im Oktober im Rahmen der «Für mich und dich»-Kampagne einen TV-Spot für seinen Online-Markt Coop@home. Dass in diesen Tagen der Online-Markt beworben wird, ist eine logische Konsequenz der gegenwärtigen Entwicklung. Waren die Detailhändler in den letzten Jahren mit dem Aufbau der Logistik und der kontinuierlichen Erweiterung des Angebotes beschäftigt, bearbeiten sie jetzt mit Werbekampagnen den Markt.
Analytiker sprechen nämlich von einem gewaltigen Potenzial, das noch lange nicht ausgeschöpft ist. Wachstum ist noch möglich, und LeShop als auch Coop steigern jährlich weiter ihre Umsätze. Beide rechnen ab 2008 mit schwarzen Zahlen.
   
Christian Lüscher

Grendene geht, Bolliger kommt

Agenturen Bei Grendene, Ogilvy & Mather wird ein Generationswechsel angesagt.

Agenturen Bei Grendene, Ogilvy & Mather wird ein Generationswechsel angesagt.Mit 62 Jahren will Luigi Grendene, Chairman und Creative Director der Grendene, Ogilvy & Mather, «wunschgemäss kürzer treten» und sich aus dem operativen Geschäft zurückziehen. Er verlässt die Agentur Ende April 2007. Neuer Creative Director an der Zürcher Bergstrasse wird auf Januar 2007 der 46-jährige Thomas Bolliger. Dieser war seit 1990 bei Wirz Werbung als AD und Creative Director Art tätig. Thomas Bolliger gewann im 2001 für IWC einen Effie. Hinzu kamen ADC-Auszeichnungen für erfolgreiche Kampagnen wie zum Beispiel für ABB, Allianz, PTT, Nikon und Toyota.
Bolliger startete seine Laufbahn bei der GGK als Grafiker, hatte dann in den frühen Achtzigerjahren bei Grendene & Lanz bereits Kontakt mit Luigi Grendene. Art Director bei BBWH und ASGS/BBDO sind weitere Stationen seines Werdegangs. «Ogilvy & Mather ist weltweit bekannt für wegweisende Werbung, die immer wieder Werbegeschichte schrieb. Ich freue mich, für diese Agentur ein neues Kapitel schreiben zu dürfen», erklärt Bolliger zu seinem Stellenwechsel.
Für Gaby Zimmerli, die Grendene, Ogilvy & Mather seit acht Jahren als Managing Director leitet, eröffnet der anstehende Generationenwechsel neue Chancen. Gleichzeitig steht das kreative Potenzial von Thomas Bolliger auch für Kontinuität, um den anspruchsvollen Erwartungen nationaler und internationaler Kunden auch in Zukunft gerecht zu werden.
Andreas Panzeri

Auto Legends, made in Italy

Fotografie Der Zürcher Fotograf Michel Zumbrunn hat ein neues Buch zum Thema Autodesign publiziert.

Fotografie Der Zürcher Fotograf Michel Zumbrunn hat ein neues Buch zum Thema Autodesign publiziert.
Mit «Italian Auto Legends» ist im November der zweite Bildband zum Thema Autodesign des Zürcher Fotografen Michel Zumbrunn erschienen. Darin werden die wichtigsten Entwicklungslinien vom Fiat 130HP (1907) bis zum Maserati MC12 (204) dargestellt. Vor dunklem Hintergrund versteht es Zumbrunn, die Design-Raritäten in ein spannendes Licht zu rücken sowie die besonderen Linien und Details jedes Autos zum Leben zu erwecken. 
«Wenn du nichts wirst, wirst du Fotograf», meinte einst Michel Zumbrunns Mutter leicht pikiert, als sich der Gymnasiast damals – statt sich mit Schulaufgaben zu beschäftigen – in der von ihm eingerichteten Dunkelkammer im elterlichen Keller herumtrieb. Der legendäre Helmut Newton war da später anderer Meinung, als er Zumbrunns Autofotografien Ende der 90er-Jahre kennenlernte.
Das Auto als perfektes Designobjekt in skulpturaler Lichtführung zu präsentieren, wurde dabei das Credo des später bekannten Mode- und Werbefotografen. Im Buch «Italian Auto Legends» wird dieser Stil mit mehr als 50 Modellen in 400 aussergewöhnlichen Farbaufnahmen zelebriert. Dazu gibt es einen ausführlichen Text zur Geschichte des italienischen Automobils. Das Buch mit der ISBN 9781858943367 ist im Verlag Bassermann erschienen.
Trotz überschrittenem Pensionierungsalter denkt Michel Zumbrunn noch nicht ans Aufhören. Immer noch werden Autolegenden aus aller Welt zum Fotografieren in sein Studio in Fällanden gekarrt. Die Fachzeitschrift Auto Focus hat ihm soeben das Editorial und 12 Seiten gewidmet.   
 
Andreas Panzeri

Vfg klickt wieder

Wettbewerbe Der Fotopreis der schweizerischen Berufsfotografie, The Selection vfg, ist wieder lanciert.

Wettbewerbe Der Fotopreis der schweizerischen Berufsfotografie, The Selection vfg, ist wieder lanciert.Der Schweizer Fotopreis The Selection vfg ist zum neunten Mal ausgeschrieben. Der Wettbewerb ist wiederum mit dem Magazin-Fotopreis (10 000 Franken), dem Fotopreis der SonntagsZeitung (5000) und dem EWZ-Publikumspreis (1000) dotiert. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2007. Die Unterlagen und das Reglement sind unter www.the-selection.ch zu finden.Der Fotopreis The Selection vfg ist die Besten-Auswahl und die jährliche Dokumentation der schweizerischen Berufsfotografie. Eine internationale und fachlich breit abgestützte Jury bewertet die eingereichten Bilder und wählt die 18 besten Arbeiten aus. Zur Jury gehören Anne Barrault, Galeristin, Paris; Flor Garduno, Fotograf, Stabio; Margot Klingsporn, Agentur Focus, Hamburg; Benno Maggi, AD NZZ-Folio; Michel Mallard, Festival International de Mode et de Photographie à Hyères, Paris; Axel Martens, Fotograf, Hamburg. Die ausgewählten Arbeiten werden in einem Katalog präsentiert und nach der traditionellen Opening Night am 4. Mai auch in einer Ausstellung im EWZ-Unterwerk Selnau gezeigt.
Mit der neunten Ausschreibung stellt The Selection vfg auf die digitale Online-Einsendung des Bildmaterials um und macht alle Arbeiten auf dem Internet zugänglich. Im letzten Jahr wurden 450 Arbeiten mit 3000 Bildern eingereicht.
Das neue Tool «Cash&Carry» eröffnet Verkaufsmöglichkeiten für die Fotografen. Auch ein Preview Day am 1. Februar, dem Vorabend der Jurierung, vermittelt jährlich 600 Kontakte an 100 Profis aus der Bildbranche.   
 
Andreas Panzeri

Der organisatorische Quantensprung

Corporate Publishing Die Corporate Publisher brauchen flexible Systeme für eine zunehmend dezentrale Produktion.

Corporate Publishing Die Corporate Publisher brauchen flexible Systeme für eine zunehmend dezentrale Produktion.  Internationalisierung, dezentrale Produktion und immer exaktere Zielgruppenkommunikation erfordern ganz neue Organisationsstrukturen. Dies haben auch die Software-Häuser und Systemintegratoren erkannt, die sich derzeit bei Corporate-Publishing-Dienstleistern die Klinke in die Hand geben. Eifrig wie nie zuvor werden komplexe Organisationsstrukturen installiert mit dem Ziel, die Produktionseffizienz zu erhöhen. Denn diese kann leicht schwinden, wenn immer mehr Kundenmagazine in zunehmend mehr Sprachvarianten und Wechselseiten umzusetzen sind. Allein das BMW Magazin erscheint heute in 24 Sprachen; link, das Magazin des Publikumsrates und der Mitgliedschaften der SRG idée suisse Deutschschweiz, entsteht neunmal pro Jahr mit sechs Regionalausgaben in Form von Wechselseiten. Corporate Publisher, die oft zeitgleich mehrere ähnlich aufwändige Medien betreuen, müssen ihre Organisationsstrukturen diesen Herausforderungen anpassen. Schliesslich fruchtet hier auch, was die Branche stets selbst einfordert: die zunehmend exaktere Zielgruppenkommunikation.
Systemübergreifend kompatibelUmso eifriger sind die Dienstleister jetzt um das Optimieren ihrer Organisationsabläufe bemüht. Bei geschätzten 3000 Magazinen im Markt mit steigender Tendenz und einer Auflage von heute bereits über einer Milliarde Exemplaren pro Jahr haben längst auch die Systemanbieter den neuen Markt entdeckt und bemühen sich um passende Lösungen.
Nicht zuletzt mit dem Ziel, den Anbietern einen massgeschneiderten Anforderungskatalog zur Verfügung zu stellen, unterstützte das Forum Corporate Publishing (FCP) eine Umfrage des Branchenportals CPWissen, um herauszufinden, wo die Corporate Publisher in Sachen Ablauforganisation der Schuh drückt. Das Ergebnis ist eindeutig: Corporate Publisher brauchen in erster Linie sehr flexible Systeme. Ausnahmslos alle 36 Umfrageteilnehmer akzeptieren selbst Einsteigerlösungen nur dann, wenn sie einen späteren Ausbau erlauben. Sie erwarten, dass ihr neues Redaktionssystem die dezentrale Produktion unterstützt. 94 Prozent halten die systemübergreifende Kompatibilität für «sehr wichtig» oder «wichtig» – sie erwarten also Systeme, die auf Macintosh-Computern ebenso laufen wie auf WindowsRechnern.
Nicht minder wichtig ist der Support: Zur Grundversorgung gehört die werktäglich bis 20 Uhr erreichbare Hotline.
Individuelle Lösungen gefordertAnbieter, die bis dato oft auf Systeme für Grossredaktionen trainiert waren, denken sich derzeit in die spezifischen Anforderungen der Corporate Publisher hinein. Denn die Unterschiede sind schon erheblich: Anders als viele Verlagsobjekte entstehen die meisten Kunden- und Mitarbeitermedien mit einem hohen Anteil an ausgelagerten Mitarbeitern.
Ein typisches Beispiel ist die zweimonatlich erscheinende Mitarbeiterzeitung BoschZünder, die redaktionell bei Robert Bosch in Stuttgart entsteht und grafisch und produktionstechnisch in Berlin betreut wird; Korrektoren und Druckereien verteilen sich über ganz Deutschland. Die Übersetzer – BoschZünder erscheint in acht Sprachausgaben – haben ihre Büros auch ausserhalb der Landesgrenze. Dazu kommen die in klassischen Verlagsstrukturen fehlenden Kundenabstimmungsprozesse.
Für Corporate Publisher zählen sie zum Alltag und sind doch wiederum von einem Projekt zum nächsten, von einem Dienstleister zum anderen sehr unterschiedlich. 80 Prozent wollen ihre Kunden zwar elektronisch gern in die Freigabeverfahren einbinden, aber nur sieben Prozent schätzen es, den gesamten Produktionsprozess ihren Kunden zu öffnen.
Branchenlösung: FehlanzeigeSo bleibt als Fazit festzustellen, dass es die Branchenlösung schlechthin nicht gibt. Redaktionssysteme im Corporate Publishing sind sehr individuelle Lösungen, adaptiert auf die jeweiligen Kunden ebenso wie auf die unterschiedliche Produktionsphilosophie der Dienstleister.
Wenn auch die grosse Einstiegswelle in Redaktionssysteme gerade erst anrollt, so zeichnet sich schon jetzt eine Win-Win-Situation ab. Die Corporate Publisher profitieren von geordneten und transparenten Prozessen, die sie künftig auch in der Akquise neuer Aufträge in die Waagschale werfen können, und die Systemanbieter profitieren von einer dauerhaften Benchmark in Know-how und Kompetenz. Denn kaum eine andere Verlagsbranche dürfte sie ähnlich stark fordern und ihre Systeme ähnlich komplett und konsequent einsetzen wie die Corporate Publisher. Das einzige System des Weltmarktführers Quark zum Beispiel, das mit allen Modulen in der Praxis arbeitet, steht nicht etwa bei einem Grossverlag mit Hunderten von Mitarbeitenden, sondern bei einem Hamburger Corporate Publisher mit 25 Arbeitsplätzen.
 
Michael Höflich
Michael Höflich ist Geschäftsführer Forum Corporate Publishing.
 
 
Daten und FaktenDie Vielfalt an Redaktionssystemen
sowie deren jeweilige Vor- und Nachteile bildet das aktuelle Special cpwissenFACTS Redaktionssysteme ab. Neben etlichen Best-Practice-Anwendungen aus der CP-Branche finden sich hier weitere Ergebnisse der Umfrage von FCP und CPWissen sowie eine im Markt bislang einzigartige Übersichtstabelle zu den wichtigsten Systemen, ihr jeweiliges Leistungsprofil und ihre Preisstruktur. (mh)

Thomas Bolliger ersetzt Luigi Grendene

Luigi Grendene, Chairman und Creative Director der Grendene, Ogilvy & Mather, hat entschieden, sich aus dem operativen Geschäft zurückzuziehen. Er verlässt die Agentur Ende April 2007.

Luigi Grendene, Chairman und Creative Director der Grendene, Ogilvy & Mather, hat entschieden, sich aus dem operativen Geschäft zurückzuziehen. Er verlässt die Agentur Ende April 2007, um laut Mitteilung wunschgemäss mit 62 Jahren kürzer zu treten. 1996 hatte sich Luigi Grendene entschlossen, seine über viele Jahre erfolgreiche Agentur in ein international renommiertes Netzwerk einzubinden. Neuer Creative Director wird auf den 3. Januar 2007 Thomas Bolliger. Der 46-Jährige ist seit 1990 bei Wirz Werbung als Art Director und Creative Director Art tätig. Bolliger gewann im 2002 für das Unternehmen einen Effie. Hinzu kommen zahlreiche ADC-Auszeichnungen; unter anderem für ABB, Allianz, PTT, Nikon und Toyota.

MitLinks erweitert Redaktion

Die Zürcher Full-Service-Agentur MitLinks hat zwei neue Redaktoren im Boot: Hanna Lauer (24) und Jonas Dreyfus (29) rüsten den Content-Bereich auf insgesamt fünf Köpfe auf.

Die Zürcher Full-Service-Agentur MitLinks hat zwei neue Redaktoren im Boot: Hanna Lauer (24) und Jonas Dreyfus (29) rüsten den Content-Bereich auf insgesamt fünf Köpfe auf. Damit will die Agentur die Redaktion von knackigen Inhalten für Websites oder Newsletters gewährleisten. Zum Beispiel für Trendprodukte wie Cardinal Eve oder Ringiers Gratiszeitung Heute.

Alles neu bei «Meteo»

Das Wetter bleibt, wie es ist, aber verkündet wird es von der neu gestalteten Sendeplattform, die sich auf dem Dach des Schweizer Fernsehens befindet. Neu gibt es ein schwenkbares Moderationspult und ein überarbeitetes Sendekonzept.

Das Wetter bleibt, wie es ist, aber verkündet wird es von der neu gestalteten Sendeplattform, die sich auf dem Dach des Schweizer Fernsehens befindet. Neu gibt es ein schwenkbares Moderationspult, von dem die Moderatorinnen und Moderatoren die Informationen zum Wetter der Zukunft abrufen. Ausserdem wurde die Sendung grafisch und inhaltlich überarbeitet. Mit dem Relaunch sollen die «Meteo»-Sendungen besser aufeinander abgestimmt werden. Neu wird bereits am Sonntag und Montag die Vorhersage für das folgende Wochenende geboten. Das ist möglich, da dank modernster meteorologischer Technologien die Prognosen immer übersichtlicher und genauer werden.

Neuer Chefredaktor bei PCtipp

Hansjörg Honegger (48) nimmt neu die Position des Chefredaktors bei PCtipp ein. Honegger tritt die Nachfolge von Sonja Wunsch an, die IDG Communications, die Herausgeberin von PCtipp, auf eigenen Wunsch per sofort verlässt.

Hansjörg Honegger (48) nimmt neu die Position des Chefredaktors bei PCtipp ein. Honegger tritt die Nachfolge von Sonja Wunsch an, die IDG Communications, die Herausgeberin von PCtipp, auf eigenen Wunsch per sofort verlässt. Sie war seit 1996 beim PCtipp tätig und führte das Blatt seit 1997. «Frau Wunsch war viele Jahre als Chefredaktorin beim PCtipp tätig und will sich beruflich neu orientieren. Ausserdem gab es innerhalb des Verlags verschiedene Auffassungen in der strategischen Ausrichtung von Online-Produkten», erklärt Urs Flückiger, stellvertretender Verlagsleiter der IDG Communications, gegenüber der Werbewoche den Wechsel in der Chefredaktion.Honegger kam 2000 als Produzent zum PCtipp und wurde 2002 zum stellvertretenden Chefredaktor befördert. Zuvor war rund 30 Jahre als freier Journalist tätig, unter anderem bei Ringier als stellvertretender Chefredaktor der Schweizer Woche und bei der Tamedia als Ressortleiter/Produzent für die Schweizer Familie.
IDG Communications, ist eine Tochtergesellschaft der IDG International Data Group, dem weltweit führenden Medienunternehmen für Informations- und Kommunikationstechnologie. IDG publiziert in 85 Ländern insgesamt 300 Zeitschriften und 400 Websites. In der Schweiz verlegt IDG neben dem PCtipp auch die IT-Business-Publikation Computerworld.

Deutschland: Zeitungsverlage starten Imagekampagne

«Die Zeitungen. Wer liest, versteht» ist der Leitspruch, unter welchem vom 15. Dezember an Anzeigen mit insgesamt 40 Motiven in den deutschen Zeitungen geschaltet werden. Geplant sind auch Spots in den elektronischen Medien.

«Die Zeitungen. Wer liest, versteht» ist der Leitspruch, unter welchem vom 15. Dezember an Anzeigen mit insgesamt 40 Motiven in den deutschen Zeitungen geschaltet werden. Geplant sind auch Spots in den elektronischen Medien. Die Kampagne läuft bis März 2007. Wie Werben und Verkaufen berichtet, wurde die Kampagne von Ogilvy & Mather Frankfurt konzipiert. Die Zeitungen wollen vor dem Hintergrund des schnellen Medienwandels auf die Bedeutung des gedruckten Wortes aufmerksam machen. Vor allem unterstrichen werden soll, dass die Zeitung das journalistische Medium Nummer ein ist. Die Zeitung soll als Informationsquelle, aber auch als Medium präsentiert werden, das die Menschen befähigt, aktive Mitglieder einer demokratischen Gesellschaft zu sein. In Deutschland lesen 77 Prozent aller Deutschen über 14 Jahren regelmässig Zeitung. Mit täglich 27 Millionen verkauften Exemplaren ist der deutsche Markt der grösste Europas und der fünftgrösste weltweit.
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