Mrg Communications ist neu bei BSW

BSW Leading Swiss Agencies hat die Agentur Mrg Communications in der Kategorie Werbeagentur aufgenommen. Die Basler Agentur haben 1999 Andreas Mesmer, Marco Rosenberg und Michael Gerber gegründet.

BSW Leading Swiss Agencies hat die Agentur Mrg Communications in der Kategorie Werbeagentur aufgenommen. Die Basler Agentur haben 1999 Andreas Mesmer, Marco Rosenberg und Michael Gerber gegründet. Mitinhaberin ist heute neben Rosenberg und Gerber Esther Weber. Mrg Communications beschäftigt in Basel und Zürich insgesamt 35 Personen. Zum Kundenkreis des Unternehmens gehören unter anderem Coop, Phillip Morris und Messe Schweiz.

Switch bleibt Registrierungsstelle für Schweizer Internetadressen

Die Stiftung Switch bleibt die Registrierungsstelle für Internetadressen mit der Schweizer Landes-Endung.ch. Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) hat den Vertrag um acht Jahre bis 2015 verlängert.

Die Stiftung Switch bleibt die Registrierungsstelle für Internetadressen mit der Schweizer Landes-Endung.ch. Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) hat den Vertrag um acht Jahre bis 2015 verlängert. Wie Switch-Sprecher Marco D’Alessandro gegenüber der SDA mitteilte, nähert sich die Zahl der .ch-Adressen der Millionenmarke. Im vergangenen Jahr kletterte sie von rund 760 000 auf 856 336. Werden die .li- ?-Adressen, die auch durch Switch registriert werden, mit ein, waren es 903 669. Die Stiftung gehört je hälftig dem Bund und den Universitätskantonen und ist nicht gewinnorientiert. In den letzten Jahren wurden die Preise der Monopolistin wiederholt als zu hoch kritisiert. Auf Anfang März 2006 strich Switch die Eintragungsgebühr von 40 Franken für .ch- und ?.li-Adressen. Im November wurde zudem die Jahresgebühr von 35 auf 27 Franken pro Adresse reduziert.

Zu guter Letzt: Neues in Sachen sinnvolle Restriktionen

Senator Carl Krueger wittert auf New Yorks Strassen ein Sicherheitsproblem. So weit, so richtig – aber seine Vorschläge zur Linderung gehen nicht in Richtig Schlaglochsanierung (für Fahrräder äusserst heimtückisch) oder Schadstoffreduktion (für alle gesundheitsfördernd) oder einem IQ-Test für Taxifahrer (siehe letzte Klammer).

Senator Carl Krueger wittert auf New Yorks Strassen ein Sicherheitsproblem. So weit, so richtig – aber seine Vorschläge zur Linderung gehen nicht in Richtig Schlaglochsanierung (für Fahrräder äusserst heimtückisch) oder Schadstoffreduktion (für alle gesundheitsfördernd) oder einem IQ-Test für Taxifahrer (siehe letzte Klammer). Nein, Herr Krueger kämpft für ein iPod-Verbot. Damit möchte der Demokrat die Nutzung von MP3-Playern, Blackberries und anderen elektronischen Geräten eindämmen. Wer sich als Fussgänger im Strassenverkehr bewegt und dabei Musik hört oder telefoniert, sei zu sehr abgelenkt und ein potenzielles Unfallrisiko. Geht es nach Krueger soll jeder iPod-Nutzer, der sich auf New Yorks Strassen bewegt, in Zukunft bis zu 100 Dollar Strafe zahlen. Derzeit ist er noch auf der Suche nach weiteren Wahnsinnigen, die mit ihm politischen Selbstmord begehen möchten und einer Werbeagentur, die es schafft, sein Anliegen funky rüberzubringen. Na dann, good night … and good luck.

Mitlinks redesignt M4Music

In Zusammenarbeit mit Sophie’s Kommunikationsdesign nahm das Neue Medienhaus Mitlinks ein Redesign für die Migros Kulturprozent Veranstaltung M4Music vor.

In Zusammenarbeit mit Sophie’s Kommunikationsdesign nahm das Neue Medienhaus Mitlinks ein Redesign für die Migros Kulturprozent Veranstaltung M4Music vor. Das alljährlich stattfindende Musikfestival führt auch in diesem Jahr verschieden Diskussionsforen an. Im Verlauf dieser Foren soll sich herauskristallisieren, wohin die Digitalisierung Markt und Musiker noch treiben wird und nimmt stark Bezug auf die Online-Communitys.  

Neuer Partner und neue Kunden bei Clus

Die Churer Agentur Clus startet mit neuem Partner ins 2007. Neben den bisherigen Inhabern Kajo Bächle und Olivier Chauliac ist Robin Keller als gleichberechtigter Partner mit an Bord.

Die Churer Agentur Clus startet mit neuem Partner ins 2007. Neben den bisherigen Inhabern Kajo Bächle und Olivier Chauliac ist Robin Keller als gleichberechtigter Partner mit an Bord. Die Unterstützung können sie gut gebrauchen: Mit einer Jubiläumsbroschüre für Holcim und neuen Auftritten für die Kammerphilharmonie Graubünden sowie Mircropool sind die Auftragsbücher voller denn je. Mit Robin Keller erstarkt Clus wieder zur Fullservice Agentur – der ergänzt als Texter und Berater das kleine und schlagkräftige Team. Den bestehenden Kunden ist Robin Keller kein Unbekannter, nach einem Jahr im Unterland kehrt er zurück in heimische Gefilde. Der ausgebildete Kommunikationsleiter war schon zuvor 3 Jahre bei Clus tätig.

MySpace macht in Europa mobil

MySpace wird nun auch in Europa mobil. Gemeinsam mit Exklusivpartner Vodafone ermöglicht MySpace Mobile bald auch via Handy den Zugriff auf die Networking-Welt im Internet.

MySpace wird nun auch in Europa mobil. Gemeinsam mit Exklusivpartner Vodafone ermöglicht MySpace Mobile bald auch via Handy den Zugriff auf die Networking-Welt im Internet. Der mobile Dienst wird demnächst in Grossbritannien debütieren, bis Ende Jahr sollen auch Deutschland, Frankreich und Italien an den Service angeschlossen werden. Einige Vodafone-Modelle sollen MySpace künftig bereits vorinstalliert haben, Nutzer anderer Geräte können den Dienst im Vodafone Live!-Portal downloaden. Um den mobilen Service ordentlich zu bewerben, haben die beiden Unternehmen gemäss Pressetext.at auch einen Marketing-Deal geschlossen. Künftig soll MySpace in Grossbritannien innerhalb der Vodafone-Werbungen mit angepriesen werden. In den USA wird MySpace Mobile über Cingular vertrieben.

Unique People Schweiz baut aus

Andreas Schirgi verstärkt seit anfangs Februar das Beraterteam von Unique People Schweiz. Der Personalberater betreut die Bereiche Marketing, Webung und PR.

Andreas Schirgi verstärkt seit anfangs Februar das Beraterteam von Unique People Schweiz. Der Personalberater betreut die Bereiche Marketing, Webung und PR. Zudem unterstütze er als stellvertretender Geschäftsleiter Andreas Gloor, um zusammen mit dem Team die Unique People Schweiz weiter auszubauen, ist der Mitteilung des Unternehmens zu entnehmen. Schirgi bildete sich nach einer Typografenlehre weiter zum Marketingplaner aus. Er hatte verschiedene Führungspositionen im Verkauf und der Sachbearbeitung in der grafischen Industrie, Mediaplanung und Verkauf von Internetdienstleistungen. Zuletzt arbeite er als Leiter Marketing beim grössten Schweizer Automobilimporteur.

Werbeplätze bei Google gehen stark zurück

Nach den Januar-Werten des Swiss Adex von Angelin yourposition ging die Zahl der gebuchten Werbeplätze beim online Riesen stark zurück. Noch im Dezember waren bei Google Schweiz pro Suchabfrage rund 39 Textanzeigen zu sehen gewesen.

Nach den Januar-Werten des Swiss Adex von Angelin yourposition ging die Zahl der gebuchten Werbeplätze beim online Riesen stark zurück. Noch im Dezember waren bei Google Schweiz pro Suchabfrage rund 39 Textanzeigen zu sehen gewesen. Im Januar fiel diese Zahl auf durchschnittlich 34 gebuchte Werbeplätze, ist der Mitteilung von Angelink zu entnehmen. Zurückzuführen sei das vor allem auf Branchen, die während und vor der Weihnachtszeit stark präsent waren. Der grösste Rückgang war insgesamt bei der Telekommunikationsbranche zu verzeichnen, wo im Januar nur gerade 19 Unternehmen präsent waren. Insgesamt geht der Rückgang fast ausschliesslich auf ausländische Unternehmen zurück. Schweizer Unternehmen hielten dagegen ihre Google-Präsenz im Vergleich zum Dezember aufrecht.Zahlen die Google sicherlich nicht glücklich machen und wohl auch die ehemaligen Youtube Besitzer nicht. Denn insgesamt besitzen die drei Gründer Google Aktien im Wert von 735 Millionen Dollar, wie die New York Times berichtete.

Studie: Eurosport Leitmedium Europas Topverdiener

Zum elften Mal in Folge ist Eurosport gemäss European Marketing Survey der meistgesehene internationale Sender unter den reichsten Europäern. 4,2 Millionen Bestverdiener schauen täglich Eurosport.

Zum elften Mal in Folge ist Eurosport gemäss European Marketing Survey der meistgesehene internationale Sender unter den reichsten Europäern. 4,2 Millionen Bestverdiener schauen täglich Eurosport. Liebe geht also durch den Magen, und die Platzierung von Werbebotschaften für die Businesselite durch den Sport. Auf den weiteren Plätzen listet die Studie: MTV, CNN International, Euronews und and fünfter Stelle den Discovery Channel, wie Presseportal.ch meldet.

Anna Meier ist gefragt

Die Schweizer Moderatorin ist trotz des Misserfolgs ihrer Sendung «You Can Dance» auf Sat.1 weiterhin gefragt. Anscheinend sind mehrere Sendeformate an der jungen Entertainerin interessiert.

Die Schweizer Moderatorin ist trotz des mässigen Erfolgs ihrer Sendung «You Can Dance» auf Sat.1 weiterhin gefragt. Anscheinend seien mehrere Sendeformate an der jungen Entertainerin interessiert, wie das Schweizer Fernseh-Magazin TV-Star in seiner neuesten Ausgabe berichtet. Im Gespräch sei Anna Maier mit den Machern der neuen Auktionsshow «Die grosse Ricardo-Show» auf Sat1. Ähnlich dem Onlineportal Ricardo.ch können in dieser Sendung, die ab dem 1. März über die Bildschirme flimmert, können Zuschauer Angebote von Prominenten Schweizern ersteigern. Die einstündige Live-Show wird zudem durch Showacts, emotionale Geschichten und Comedy rund ums Auktionieren ergänzt. Ausgestrahlt wird die monatliche Sendung jeweils am Freitagabend zur Primetime.

Kein Grund zur Züri-Panik

Privatfernsehen Die neue Konkurrenz durch Züri Plus im Versorgungsgebiet Zürich, Glarus, Schaffhausen sorgt an der Werdstrasse kaum für rote Köpfe.

Privatfernsehen Die neue Konkurrenz durch Züri Plus im Versorgungsgebiet Zürich, Glarus, Schaffhausen sorgt an der Werdstrasse kaum für rote Köpfe.Vor kurzem weilte eine Delegation von TeleZüri zusammen mit Vertretern der Unternehmensleitung von Tamedia beim Schaffhauser Regierungsrat, um die Expansion von TeleZüri mit einem Programmfenster in den kleinen Kanton ennet des Rheins zu diskutieren. Das Tochterunternehmen von Tamedia interessiert sich für die Kantone Schaffhausen und Glarus, die gemäss den Vorschlägen des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) zusammen mit dem Kanton Zürich ein neues Versorgungsgebiet für ein künftiges Regionalfernsehen mit Leistungsauftrag bilden sollen.Doch jüngst hat sich neue Konkurrenz formiert (siehe WW 04/07): Die Schaffhauser Medien (Meier + Cie.), die Südostschweiz, Ringier, TV-Vermarkterin Goldbach und der Glattaler Lokalsender Züri Plus wollen ebenfalls im betreffenden Gebiet tagesaktuelles Zürcher Regionalfernsehen machen.
An der Werdstrasse herrscht wenig Aufregung über die neue Konkurrenz. «Diese überrascht nicht, es werden wohl noch weitere Konkurrenten in Zürich, aber auch in anderen Kantonen auftauchen», sagt Andreas Meili, UL-Mitglied und Leiter elektronische Medien bei Tamedia. Meilis Gelassenheit wird schnell verständlich, denn der Bund muss die neuen TV-Versorgungsgebiete erst noch definitiv festlegen, den Leistungsauftrag definieren und bestimmen, welche zu konzessionierenden Sender wieviele Gelder aus dem Gebührentopf erhalten sollen. Voraussichtlich im Juni werden die neuen Konzessionen dem neuen RTVG entsprechend ausgeschrieben. Wer den Leistungsauftrag am besten erfüllt, der wird konzessioniert. «TeleZüri kann das, andere müssen das erst beweisen», sagt Meili. «Wir wollen auf jeden Fall für Zürich attraktives Fernsehen machen», sagt Meili, «und sind deshalb an der Konzession für Zürich interessiert.» Voraussetzung dabei ist, dass das Gebiet genügend gross und der Leistungsauftrag vernünftig definiert wird. Meili will jedenfalls TeleZüri weiter entwickeln, mit oder ohne Konzession oder Gebühren. «Wenn der Bundesrat Gebühren vorsieht für die Produktion von speziellen Programmfenstern für Schaffhausen und Glarus, dann begrüssen wir diesen Vorschlag», erklärt er.
So gesehen müsste auch der Kanton Thurgau für den Tamedia-Sender von Interesse sein, da der Konzern mit der Thurgauer Zeitung bereits vor Ort ist. Meili macht keinen Hehl daraus, dass man sich auch für die Ausstrahlung von TeleZüri in anderen Kantonen mit starken Wechselbeziehungen zu Zürich einsetzt. Da kommt nicht nur der Thurgau in Frage, auch Zug oder Teile des Aargau (Baden, Freiamt) wären von Interesse. «Ein vernünftig grosses Sendegebiet ist wichtig, auch mit zusätzlichen Programmfenstern, zum Beispiel im Kanton Thurgau.»
Die Vorteile liegen auf der Hand. Mit Konzession und Leistungsauftrag ist man der regionalen Konkurrenz weit voraus, und der Platz im Kabelnetz ist gesichert. Für den Fall, dass die Konzession an einen Mitbewerber geht, hält man an der Werdstrasse Alternativen bereit, über die man vorerst nichts verraten will.
 
 
 
Begehrte SendeplätzeBisher ist TeleZüri
dank einer privatrechtlichen Vereinbarung mit der Cablecom im Kabelnetz aufgeschaltet. Andreas Meili, Leiter elektronische Medien bei Tamedia, geht davon aus, dass Sender ohne Konzession künftig eine Verbreitungsgebühr werden entrichten müssen. Der Glattaler Sender Züri Plus, seit Herbst 2002 unter Ex-Olympia-Fünfkämpfer Peter Steinmann aus dem vormaligen Hasli TV hervorgegangen, hat dagegen eine Konzession. Im Hinblick auf die Digitalisierung hat Cablecom den Sender aber bereits 2003 zu Gunsten von U1 vom Kabel genommen. Bei der Vergabe der analogen Sendeplätze richtet sich die Cablecom offiziell nach den Reichweitenwerten, die durch Telecontrol erhoben werden.
Über die Vertragspraxis mit den nichtkonzessionierten Sendern schweigt sich der Kabelnetzbetreiber aus. Man unterhalte mit den internationalen Sendern CNN, MTV und HSE24 Verträge, teilt ein Cablecom-Sprecher mit.
Bekanntlich hat die Praxis von Cablecom, reichweitenschwache Sender vom Kabel zu nehmen und nur noch digital anzubieten, nicht nur das Publikum massiv verärgert, sondern auch die Politik beschäftigt: Nach persönlichem Protest des stellvertretenden italienischen Aussenministers Franco Danieli in Bern gegen die Entfernung von Rai Uno und Canale 5 schreibt der Bund künftig Cablecom vor, welche Sender zwingend im analogen Angebot zu führen sind.
Obwohl analoges Fernsehen als Auslaufmodell gilt, wird es noch Jahre dauern, bis es ganz der digitalen Technologie weichen wird. Bis 2009 wird Cablecom voraussichtlich 25 vom Bund vorgeschriebene Sender analog anbieten. Die analogen Sendeplätze sind demnach weiterhin von Bedeutung, wie das Beispiel von ORF2 illustriert. Der Sender hatte 2,4 Prozent Reichweite verloren, nachdem er auf einen hinteren Sendeplatz zu Gunsten von 3+ verschoben wurde.
 
René Worni

Vista setzt auf den Wow-Effekt

Software Blue Spirit hat für Microsoft in der Schweiz das neue Betriebssystem Windows Vista mit einem Mega-Event in Bern lanciert.

Software Blue Spirit hat für Microsoft in der Schweiz das neue Betriebssystem Windows Vista mit einem Mega-Event in Bern lanciert.Auf Ende 2006 war es versprochen, am 30. Januar 2007 konnte es schliesslich ausgeliefert werden. Die Spannung und die Erwartungen rund um die internationale Lancierung von Windows Vista waren entsprechend gross. Das neue Betriebssystem von Microsoft löst Windows XP ab und soll unter anderem den PC als Plattform für Spiele interessanter machen. Als Einzelversion für Endanwender wollte Microsoft das Ding mit einem grossen «Wow-Effekt» auf den Markt bringen. Keine leichte Aufgabe für die Werbung, denn von der internationalen Lancierungskampagne waren am 30. Januar noch keine Informationen und auch keine Bilder vorhanden. Trotzdem war für den Tag X auch in der Schweiz ein nationales Ereignis gefordert.
In einer Konkurrenzpräsentation hat Blue Spirit Communications in Schlieren diesen Pitch mit einer «aussergewöhnlichen und spektakulären Idee» gewonnen, wie Marketingdirektor Daniel Moschin bei Microsoft Schweiz meint. Blue Spirit wollte zur Lancierung Zehntausende von farbigen Microsoft-Vista-Ballonen in den Schweizer Himmel steigen lassen. Das aber ist leichter gesagt als getan.
Gesucht war nämlich auch eine Location, wo man die Zielgruppen Medienleute, Retailpartner, VIPs und natürlich die Bevölkerung gleichermassen zu begeistern vermochte. Ideal wäre für Projektleiter Roger Wirth bei Blue Spirit sowie Berater und Inhaber Gerry Flückiger die Stadt Luzern gewesen. Der dortige Verkehrsdirektor zeigte sich begeistert. Dem Stadtrat hat die Idee aber weniger gefallen. Und so sind «die langsamen Berner» den in Sachen PR sonst immer quirligen Luzernern für einmal zuvor gekommen. Eine Story, die auch in verschiedenen Medien genüsslich aufgenommen wurde. Was für den Event natürlich zusätzliches Echo bedeutet, wie sich Flückiger freut.
Die rasche Entscheidung zu Gunsten der Bundeshauptstadt präsentierte sich auch aus medientechnischen Gründen sehr günstig, weil alle Journalisten schweizweit über die Neuheiten dieses Software-Releases informiert werden sollten.
Vista-Logo am HimmelDazu hat die Agentur mit diversen Spezialisten innert kürzester Zeit ein professionelles Event-Konzept auf die Beine gestellt. Die Umweltverträglichkeit musste geprüft werden, denn es war das optische Ziel, mit dieser Unmenge von Ballonen das Vista-Logo am Himmel entstehen zu lassen. Für die vielen Gäste wurden exklusive Zelte mit einem «grandiosen Catering» erwartet. Kreativ gefordert war die Agentur auch mit Wettbewerbskarten für das Publikum. Drei Tage vor dem Event wurde mit Radiospots ein Countdown angezählt. Der heikelste Punkt war natürlich das Wetter. Die Veranstalter hatten Glück, «viel Glück», wie Blue Spirit meint, denn der Himmel war stahlblau.
Sowohl Publikum wie Medien kamen in Scharen. Gefallen hat neben dem Ballon-Spektakel auch das Rahmenprogramm. Viktor Giacobbo konnte mit einer humoristischen Talk-Einlage unterhalten. Beim exklusiven Dinner las ein Hellseher die Zukunft. Für das fachlich interessierte Publikum standen IT-Spezialisten zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Alle Ziele wurden für Blue Spirit somit erfüllt – von der hohen Medienpräsenz bis zu schönen Bildern mit dem im Briefing geforderten «Wow-Effekt».   
Andreas Panzeri
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