SevenOne lanciert neuen Indext für TV-Werbung

Der Schweizer Vermarkter der ProSiebenSat.1-Gruppe, SevenOne Media, lanciert einen neuen Index, der die Entwicklung der TV-Werbeinvestitionen prognostiziert und monatlich die Schwankungen und Trends im Schweizer TV-Werbemarkt dokumentiert.

Der Schweizer Vermarkter der ProSiebenSat.1-Gruppe, SevenOne Media, lanciert einen neuen Index, der die Entwicklung der TV-Werbeinvestitionen prognostizieren soll. Spots (Seven One Media Projection on TV Spendings) dokumentiert monatlich die Schwankungen und Trends im Schweizer TV-Werbemarkt. Um die Entwicklungen zu prognostizieren, beantworten Experten aus Mediaagenturen quantitative Fragen zum Thema TV-Spendings. Der Index sei der erste Trendbarometer für die Entwicklung der TV-Spendings in der Schweiz, ist der Mitteilung zu entnehmen. In der ersten Ausgabe äussern sich Experten zum neuen Radio- und Fernsehgesetz und dessen Auswirkungen auf die Werbeblockstrukturen. Die Erhebung führt die Media Research Group im Auftrag von SevenOne Media durch. Der erste Spots prognostiziert, dass sich die TV-Werbeinvestitionen ähnlich wie der Gesamtmarkt entwickeln werden. Für beide ist mit einem Zuwachs von knapp drei Prozent zu rechnen. 

Zu guter Letzt: Nie zu klein, um Fernsehmacher zu sein

Die ZSC Lions haben zahlreiche Fans. Einer von ihnen ist – wie wohl manch andere auch – 17 Jahre alt. Doch anstatt wie seine Kollegen die Matchs jeweils von der Tribüne aus zu verfolgen, steht er mit der Kamera an der Bande.

Die ZSC Lions haben zahlreiche Fans. Einer von ihnen ist – wie wohl manch andere auch – 17 Jahre alt. Doch anstatt wie seine Kollegen die Matchs jeweils von der Tribüne aus zu verfolgen, steht er mit der Kamera an der Bande oder interviewt die Spieler in der Kabine. Flavio Camenzind ist Geschäftsführer von Tele Cool und Radio Cool. Zu seinem Team zählen rund zehn Mitarbeiter, gesendet wird aus dem Schlafzimmer des Jugendlichen über das Internet. Verdienen tut noch niemand, doch hat der Eishockey-Club schon grosses Interesse angemeldet. Ab nächster Saison will der Club, dass Camenzind in seinem Auftrag arbeitet – erreicht er doch mit seinen Beiträgen nach eigenen Angaben 25’000 Zuschauer. Auch habe sich die Idee schon herumgesprochen, denn auch der SCB hätte bereits angefangen, eigenes Fernsehen zu senden. Ab nächster Saison – sollte der Auftrag kommen – möchte Camenzind einen Mitarbeiter mit dem Projekt beauftragen. Selbst will er seine Lehre als Fotofachmann absolvieren, um nicht eines Tages als Selfmade-Medienmann ohne Abschluss vor dem Nichts zu stehen.

Euro 26 bietet neues Supplement Twen+

Die Freizeitkarte Euro 26 bietet in ganz Europa Vergünstigungen für Jugendliche bis 26. Die Basler Agentur für Corporate Publishing Basel West hat für Twen ein Supplement entwickelt.

Die Freizeitkarte Euro 26 bietet in ganz Europa Vergünstigungen für Jugendliche bis 26. Die Basler Agentur für Corporate Publishing Basel West hat für Twen, das Monatsmagazin der Karte, ein Supplement entwickelt. Twen+ heisst die Beilage und soll den Membern einen Merhwert bieten, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist. Das vierteljährlich erscheinende Themenheft gibt Jugendlichen Tipps für eine erfolgreiche Lebensgestaltung. Die erste Ausgabe zum Thema Karriere berichtet über Entwicklungschancen verschiedener Berufsleute und skizziert die Lebensläufe einiger Promis. Twen+ geht kostenlos an die Member von Euro 26 und erscheint in einer Auflage von 300’000 Exemplaren in Deutsch, Französisch und Englisch. Die weiteren geplanten Themen für 2007 sind Ferien, Wohnen und Liebe.

Bio Suisse wechselt Agentur

Spillmann/Felser/Leo Burnett überzeugte die Knospe. Für Bio Suisse waren die strategischen Überlegungen der Agentur zur Entwicklung und Positionierung der Marke ausschlaggebend für den Kommunikationsauftrag.

Spillmann/Felser/Leo Burnett überzeugte den Dachverband der Schweizer Biolandbau-Organisationen. Für Bio Suisse waren die strategischen Überlegungen der Agentur zur Entwicklung und Positionierung der Marke ausschlaggebend für den Kommunikationsauftrag. Zusätzlich sei das hohe Potential an Kreativität der Agentur eine wichtige Entscheidungshilfe gewesen, heisst es in der Mitteilung. Erste Arbeiten der Bio-Werber sind ab Frühling 2007 sichtbar.

Glanz & Gloria baut aus

Das People Magazin «Glanz & Gloria» des Schweizer Fernsehens ist neu auch am Samstag auf SF1 zu sehen. Die Sendung informiert somit auch am Wochenende über die schweizerische und internationale Prominenz.

Das People Magazin «Glanz & Gloria» des Schweizer Fernsehens ist neu auch am Samstag auf SF1 zu sehen. Die Sendung informiert somit auch am Wochenende über die schweizerische und internationale Prominenz. Die Sendung flimmert ab dem 25. August jeden Samstag um 18.10 Uhr über den Äther. Die Wochenendausgabe fasst während knapp einer halben Stunde das Wichtigste aus der vergangenen Woche zusammen, ergänzt durch einen Beitrag über einen Event vom Freitagabend sowie einem Studiotalk mit Gästen. Neu wird die Sendung auch während des Sommers gesendet, damit die Schweizer Hausfrauen auch ja nicht die zahlreichen Sommer-Highlights verpassen.

SBB Zürich bekommt neue Pressesprecherin

Die Medienstelle der SBB in Zürich erhält eine neue Pressesprecherin. Rahel Koerfgen folgt auf Roger Baumann, der die SBB nach fünfeinhalb Jahren verlässt.

Die Medienstelle der SBB in Zürich erhält auf den 1. März eine neue Pressesprecherin. Rahel Koerfgen folgt auf Roger Baumann, der die SBB nach fünfeinhalb Jahren verlässt. Die 27-jährige studierte an der Zürcher Hochschule in Winterthur und schloss die Ausbildung mit Kommunikator FH ab. Anschliessend war sie in verschiedenen Bereichen der Kommunikation tätig, wie der Mitteilung der SBB zu entnehmen ist. Zurzeit ist Koerfgen Redaktorin beim Basler Lokalradio Radio Basel 1. Zusammen mit Michèle Bamert betreut Rahel Koerfgen die Regionen Basel, Luzern, Zürich sowie die Ostschweiz.

Lesch und Frei bewerben das Welttheater

Für das diesjährige Einsiedler Welttheater wurde die Werbeagentur Lesch und Frei mit der Bewerbung betraut.

Für das diesjährige Einsiedler Welttheater wurde die Werbeagentur Lesch und Frei mit der Bewerbung betraut. Dieses Freilichtspiel mit hunderten von Laiendarstellern findet nur alle sieben Jahre statt. Thomas Hürlimann ist Autor, Volker Hesse Regisseur dieses Theatererlebnis. Premiere ist am 22. Juni und gespielt wird bis 7. September 2007.

Zu guter Letzt: Kindersegen dank Fussball

Die Fussball-WM 2006 sorgte anscheinend nicht nur bei den Fernsehsendern für hohe Quoten. Auch deutschen Geburtskliniken wird sie bald einen Höhenflug in der Statistik bescheren.

Die Fussball-WM 2006 sorgte anscheinend nicht nur bei den Fernsehsendern für hohe Quoten (siehe ). Auch deutschen Geburtskliniken wird sie bald einen Höhenflug in der Statistik bescheren. «Genaue Zahlen über einen Babyboom nach der WM haben wir natürlich erst in ein paar Monaten. Aber unsere Geburtsvorbereitungskurse sind übervoll», sagte Rolf Kliche, der Leiter der Kasseler Geburtsklinik Dr. Koch, gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Man gehe von einem Plus von 10 bis 15 Prozent aus.  
Mehr Geburten neun Monate nach einem Ereignis wie der Fussball-WM seien nur auf den ersten Blick überraschend, sagte Kliche. «Wer eine positive Grundstimmung hat, wird auch einfacher schwanger.» Die Euphorie habe sich anscheinend auf alle Lebensbereiche ausgedehnt. «Die Erregung im Spiel hat bei vielen offenbar noch angehalten und wurde nach dem Abpfiff anderweitig genutzt», meinte Kliche gegenüber der Süddeutschen weiter. Man sei gespannt, ob bei den Namen dann Lukas, Bastian oder Jens besonders populär werden.
 
Bezogen auf Schweizer Verhältnisse ist zu hoffen, dass die Schweizer Nati an der EM 08 besser abschneidet als am Freundschaftsspiel gegen Deutschland von letztem Mittwoch. Und das nicht nur im Interesse des Schweizer Fernsehens. Sondern auch, um der demografischen Entwicklung eine neue Richtung zu geben. Vorläufig bleibt auf alle Fälle offen, ob im Frühjahr 2009 in den Zivilstandsregistern die Namen Alex, Ludovic, Hakan oder Blerim häufiger auftauchen werden.

Cosmic gestaltet neue Berner Galerie

Das Team der Werbeagentur Cosmic in Bern hat einen neuen Auftrag erhalten.


Das Team der Werbeagentur Cosmic in Bern hat einen neuen Auftrag erhalten: Es übernimmt die gesamte Kommunikation und den Auftritt der Galerie Madonna Fust. Diese zeigt ab Mai 2007 zeitgenössische internationale Kunst an der Rathausgasse 14 in Bern. 

Cash daily findet laut Studie Anklang

Die Wirtschaftsinformationen von Cash Daily kommen fünf Monate nach der Lancierung laut einer Studie des Beratungsunternehmens Publicom bei den Lesern gut an.

Die Wirtschaftsinformationen von Cash Daily kommen fünf Monate nach der Lancierung laut einer Studie des Beratungsunternehmens Publicom bei den Lesern gut an. Von Oktober bis Dezember 2006 hat das Kilchberger Unternehmen in 10 Befragungswellen die Beurteilung und soziodemographische Informationen über Cash-daily-Nutzer erhoben. Befragt wurden mittels eines Online-Panels regelmässig mindestens 700 Teilnehmer. Diese Umfrage zeige positive Resultate, heisst es in einer Mitteilung der Herausgeberin Ringier. Cash Daily erreiche mit seinem Multimedia-Konzept eine wirtschaftsinteressierte Zielgruppe, die den Inhalt als aktuell und abwechslungsreich beurteile. Von den Panel-Teilnehmern werden als Informationsmedien Cash daily und die NZZ am meisten genutzt und geschätzt. Mit 40 Prozent hat Cash daily laut der Studie ausserdem den höchsten Frauenanteil aller Wirtschaftsmedien. Das Durchschnittsalter der Leserschaft liegt bei 42,6 Jahren. Das Publikum zeichnet sich durch eine hohe Erwerbstätigkeit und berufliche Stellung aus, sein Einkommen liegt deutlich über dem schweizerischen Durchschnitt. Viele der User sind Pendler mit Schwerpunkt Zürich. Beim Vertrieb will Cash daily mit der Nachfrage mithalten und wird die Präsenz an den K-Kiosken mit besserer Platzierung und 500 zusätzlichen Boxen verstärken. Der Vertrieb über Firmenstandorte soll ebenfalls vorangetrieben werden. Die dritte Neuerung betrifft die Verteilung über Postfächer. Sie soll nach erfolgreichem Abschluss einer Testphase möglich werden.

Reinhold verliert Graubünden Ferien

Die Zürcher Agentur Reinhold hat den Kunden Graubünden Ferien verloren – und verabschiedet sich mit einem ganzseitigen Inserat.

Die Zürcher Agentur Reinhold hat den Kunden Graubünden Ferien verloren – und verabschiedet sich mit einem ganzseitigen Inserat. Gaudenz Thoma, der neue CEO der Tourismusorganisation, hatte den Entscheid zur Trennung nach lediglich fünf Tagen im Amt gefällt. Dem Büro Reinhold wurde dies per Brief mitgeteilt, was dessen Chef Reinhold Weber in einem Communiqué folgendermassen kommentiert: «Wie wenn es in Chur noch kein Telefon gäbe». Weber lässt in seiner Mitteilung die guten Zeiten mit Graubünden Ferien Revue passieren und erinnert an die erste Anzeige für den Kunden, die 1988 geschaltet wurde. Man habe dazumal zusammen mit dem damaligen Graubünden-Chef Marco Hartmann eine völlig neue Ära in der Tourismuswerbung eingeläutet: «Handfeste Inhalte, recherchierte Geschichten, frei von jeglichem Tourismus-Klischee, doppelseitig und sehr redaktionell präsentiert und immer mit einer ordentlichen Prise Humor», wie es in der Mitteilung heisst. Dieser neue Approach habe in Titeln wie Spiegel, Weltwoche, Tages-Anzeiger oder NZZ für grosses Aufsehen und enorme Resonanz gesorgt. Davon hätten jeweils Dutzende von Zuschriften gezeugt, die sich auf diese echten Bündner Anzeigengeschichten bezogen.
In seinem Communiqué
gibt Weber auch gleich eine Replik auf die Frage, was die Agentur nun ohne den Bündner Kunden machen werde: «Ich habe einige Graubünden-Chefs erlebt, mit etlichen hervorragenden Leuten hunderte von Anzeigen, Filmen, Radio-Spots, Events, PR-Aktionen, VKF-Übungen, Direct Mails, Give aways und wasweissich ausgeheckt, drei Jahre lang auch für Schweiz Tourismus gearbeitet und dabei unzählige Medaillen abholen dürfen – unsere Agentur wird hoffentlich nicht allzu lange ohne Tourismuskunde bleiben», wird Weber zitiert, «und da wir eben einen grossen Süssgetränke-Etat gewonnen haben, tut uns auch der Honorarverlust nicht allzu weh.» Auf den Entscheid des neuen CEOs Gaudenz Thoma gibt die Agentur Reinhold am Montag auf ihre eigene Art Antwort: mit einer ganzseitigen Anzeige im ersten Bund der Graubünden-Ausgabe der Südostschweiz. Sie zeigt den Brief von Thoma in voller Länge. Darunter bedankt und verabschiedet sich Reinhold Weber mit den folgenden Worten:
«Dankeschön, dass ich Sie nach 20 Jahren Tätigkeit für Graubünden bereits an Ihrem fünften Arbeitstag per Post kennen lernen durfte. Diese Pille schmeckt zwar bitter, dennoch wünschen wir Ihnen viel Erfolg mit diesem neuen Werbestil. Allen Bündnerinnen und Bündnern wünschen wir alles Gute. Danke, es hat echt Spass gemacht mit Euch!»

Zwei Schweizer jurieren in Cannes

Am diesjährigen Werbefestival in Cannes nimmt Stephan Küng in der Jury der Kategorie «Media» Einsitz. In der Kategorie «Direct» wird Andreas Widmer die Schweiz vertreten.

Die Schweizer Vertreter in der Jury des internationalen Werbefestivals von Cannes stehen fest: In der Jury der Kategorie «Media» nimmt Stephan Küng, CEO von Initiative Media und neuer Präsident IGEM Einsitz. In dieser Kategorie kann die Schweiz dieses Jahr zum ersten Mal einen Jury-Vertreter stellen. In der Kategorie «Direct» wird Andreas Widmer, CEO Wunderman/Futurecom, die Schweiz vertreten. Das teilte Cinecom, die Schweizer Geschäftsstelle des International Advertising Festival (IAF), am Montag mit. Die Vorbereitungen zu den diesjährigen Cannes Lions haben in der Schweiz mit der ersten Phase der Swiss Entry Awards bereits begonnen. Das Festival in Cannes findet dieses Jahr vom 17. bis 23. Juni 2007 statt.
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