Local.ch ist der siebte Master of Swiss Web

Die lokale Suchmaschine setzte sich im Final gegen die SBB und die SRG durch. Ex-Comcom-Präsident Fulvio Cacca erhielt ICT-Ehrenpreis.

 Die lokale Suchmaschine setzte sich im Final gegen die SBB und die SRG durch. Ex-Comcom-Präsident Fulvio Cacca erhielt ICT-Ehrenpreis. Nach der Auszählung der Netzwoche-Leserstimmen lag Local.ch noch mit fast vier Prozentpunkten hinter dem Mobile-Ticketing der SBB und nur gerade einen knappen Prozentpunkt vor MX3.ch auf Rang zwei. Mit der tatkräftigen Hilfe des Saalpublikums an der Award-Night setzte sich die Publigroupe-Tochter zuletzt aber durch: In einem Fotofinish überholte sie die SRG-Musikplattform mit insgesamt 18,6 Prozent der Stimmen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten MX3.ch (18,0 Prozent) und das Mobile Ticketing der SBB (17,9 Prozent). Als ausführende Partner der Suchplattform freuten sich Eurospider, Liip, LTV Gelbe Seiten, Namics und Zeix mit. Neben dem Master konnte das Local.ch-Team auch die Trophäe für den Sieg in der Kategorie Technology Quality nach Hause nehmen. Gleich zwei Kategoriensiege – in den Kategorien Online Marketing und Public Affairs – erhielt die Musikplattform MX3.ch der SRG von Electronlibre aus Lausanne. Auch die SBB gewann in zwei Kategorien, nämlich Mobile Ticketing (Technology Innovation; Ausführung: SBB Informatik) und Gleis 7 (Online & Mobile Campaigns; Ausführung: Maxomedia). Ebenfalls Best of Swiss Web nennen dürfen sich dieses Jahr die Projekte Jura.com (Usability; Ausführung: Unic) und Artmodul.ch (Business Efficiency; Ausführung: Phil + Co.). Keinen Sieger wollte hingegen die Fachjury Creation küren. Creation-Jurypräsident Christian Erni verteidigte den Qualitätsanspruch seines Gremiums: Allen Projekten habe es an dem einen oder anderen Punkt gefehlt, um restlos zu überzeugen. Erstmals wurde von der Best of Swiss Web Association dieses Jahr der ICT Lifetime Award verliehen. Der Ehrenpreis soll an Personen gehen, die sich speziell um die Förderung der Schweizer ICT-Branche verdient gemacht haben. Im Jahr der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes wurde als erster Preisträger der ehemalige Comcom-Präsident Fulvio Caccia ausgewählt. .

Zu guter Letzt: Antiamerikanische Amerikaner in Cannes

Leonardo DiCaprio kritisiert Bushs Umweltpolitik, der Filmemacher Michael Moore geisselt in seinem neuen Film Sicko das amerikanische Gesundheitssystem als unmoralisch und barbarisch. Am 60. Internationalen Filmfestival zeigt sich, dass Antiamerikanismus nicht nur angebracht, sondern auch eine gute Werbestrategie ist.

 Leonardo DiCaprio kritisiert Bushs Umweltpolitik, der Filmemacher Michael Moore geisselt in seinem neuen Film Sicko das amerikanische Gesundheitssystem als unmoralisch und barbarisch. Am 60. Internationalen Filmfestival zeigt sich, dass Antiamerikanismus nicht nur angebracht, sondern auch eine gute Werbestrategie ist. Erneut rüttelt Moore an einem Grundpfeiler der US-Gesellschaft. Sein Dokumentarfilm «Sicko» behandelt die krassen Mängel des US-Gesundheitssystems. Viele Amerikaner seien nicht krankenversichert, die medizinische Versorgung werde nur unter kommerziellen Aspekten betrieben, so Moore, das sei «unmoralisch». Der Film schildert gewohnt polemischem Einzelschicksale wie etwa den Bankrott eines Ehepaares, das nach Herzinfarkt und Krebserkrankung die Arztkosten nicht bezahlen konnte. Am Ende seines Films versucht Moore, per Schiff das Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba zu erreichen. Mit an Bord: eine Gruppe von 9/11-Patienten. Sie sollten sich dort behandeln lassen, weil die medizinische Versorgung der Terrorverdächtigen in Guantánamo besser sei als die der Rettungshelfer in den USA. Nun ermittelt das US-Finanzmisisterium wegen Verstoss gegen das Kuba Embargo. Moore droht eine Geld- oder Gefängnisstrafe. Der ausserhalb des Wettbewerbs laufende Film erhielt nach der Pressevorführung viel Applaus. Derweil reitet Leonardo DiCaprio auf der grünen Welle: «George W. Bush hat sehr wenig für den Umweltschutz getan», sagte DiCaprio am Samstag bei den Filmfestspielen in Cannes. Dort stellte er seinen neuen Film «The 11th Hour» vor. Der Dokumentarfilm analysiert die Lage der Umwelt sowie die zu erwartenden Folgen ihrer Zerstörung. Das Werk wurde von DiCaprio mitproduziert, der ausserdem die Rolle des Sprechers übernommen hat.

André Gassmann neuer Präsident der ZSPR

Die Zentralschweizer Public Relations Gesellschaft ZSPR hat für das Präsidium ein jährliches Rotationsprinzip eingeführt. Als erster Jahrespräsident wurde an der Generalversammlung André Gassmann gewählt. Er löst Annette Hirz nach zwei Jahren im Amt ab, die aber weiter im Vorstand arbeitet. Neu im leitenden Gremium der ZSPR sind Iris Isenschmid und Alexandra Karpf.

 Die Zentralschweizer Public Relations Gesellschaft ZSPR hat für das Präsidium ein jährliches Rotationsprinzip eingeführt. Als erster Jahrespräsident wurde an der Generalversammlung André Gassmann gewählt. Er löst Annette Hirz nach zwei Jahren im Amt ab, die aber weiter im Vorstand arbeitet. Neu im leitenden Gremium der ZSPR sind Iris Isenschmid und Alexandra Karpf. Der neue Präsident André Gassmann ist Leiter Marketing/Kommunikation bei «Wer liefert was?». Zur diesjährigen Vizepräsidentin wurde Barbara Salm bestimmt, Kommunikationsberaterin bei der Suva, die nach neuem Reglement nächstes Jahr Präsidentin wird. Des Weiteren wurden Iris Isenschmid und Alexandra Karpf neu in den ZSPR-Vorstand gewählt. Iris Isenschmid ist Leiterin Kommunikation bei EWL Energie Wasser Luzern, Alexandra Karpf Leiterin Marketing und Kommunikation bei der HSA Hochschule für Soziale Arbeit Luzern. Die ZSPR zählt rund 130 Mitglieder und führt acht Mal jährlich Veranstaltungen zu PR durch. Die nächste Veranstaltung zum Thema «10 Jahre Mobility CarSharing» findet am 5. Juni 2007 statt, wie die Gesellschaft bekannt gab.

Kurdische Aktivisten in Bieler TV-Sender eingedrungen

Beim Regionalsender TeleBielingue ist es am Freitagabend zu einem rund zweistündigen Zwischenfall mit 13 kurdischen Aktivisten gekommen, die in die Redaktionsräume eindrangen. Die Polizei beendete die Aktion ohne Gewalt.

 Beim Regionalsender TeleBielingue ist es am Freitagabend zu einem rund zweistündigen Zwischenfall mit 13 kurdischen Aktivisten gekommen, die in die Redaktionsräume eindrangen. Die Polizei beendete die Aktion ohne Gewalt. Wie einer Meldung der SDA zu entnehmen war, drangen die Aktivisten drangen um 17.30 Uhr in die Redaktion ein und forderten die Ausstrahlung einer Botschaft in den Abendnachrichten, wie Redaktor Samuel Déjardin am Samstag zu einem Bericht des Westschweizer Radios TSR sagte. Die Redaktion lehnte die Forderungen ab und alarmierte schliesslich die Polizei. Die Aktivisten zogen gegen 19.30 Uhr ab. Verhaftet wurde niemand. Am Samstag blieb unklar, ob der Sender Strafanzeige einreichen wird.

Französische Freuden für virtuelle Bücherwürme

Tausende von Büchern bald online: Die Sammlung der Uni Lausanne kommt einer Reise durch die grossen Werke der schweizerischen und französischsprachigen Literatur gleich. Bald schon sollen grossen Werke für jedermann weltweit zugänglich sein, denn die Bibliothek der Universität von Lausanne ist die erste französischsprachige Bibliothek, die sich dem Projekt von Google Book Search anschliesst.

 Tausende von Büchern bald online: Die Sammlung der Uni Lausanne kommt einer Reise durch die grossen Werke der schweizerischen und französischsprachigen Literatur gleich. Bald schon sollen grossen Werke für jedermann weltweit zugänglich sein, denn die Bibliothek der Universität von Lausanne ist die erste französischsprachige Bibliothek, die sich dem Projekt von Google Book Search anschliesst. «Bücherliebhaber und Literaturforscher von Australien bis zu den Antillen und von Mali bis Vietnam können diese Bücher dann online entdecken und erkunden«, schwärmt die Lausanner Institution. Google und die Universität von Lausanne wollen in gemeinschaftlicher Arbeit die vielen Tausend lizenzfreien Werke der Universität digitalisieren, damit jeder Interessierte zu jeder Zeit die vollständigen Texte aus den historischen Sammlungen und den Sondersammlungen der Bibliothek ansehen, durchsuchen, lesen und sogar herunterladen kann. Bibliotheksdirektor Hubert A. Villard sagt: «Wir öffnen unsere Bibliothek im wahrsten Sinne des Wortes für die Welt. Die Bildungsmöglichkeiten sind phänomenal und wir freuen uns über unsere Arbeit mit Google an diesem Projekt». Mit der Universität von Lausanne schliesst sich der Oxford University, Complutense Madrid, der Bayrische Staatsbibliothek, der Bibliothek von Barcelona die fünfte europäische Bibliothek Projekt an.

Napster weiterhin mit roten Zahlen

Als illegale Tauschbörse war Napster ein Renner, mit einem kommerziellen Abo-Modell will das Geschäft jedoch nicht so recht anspringen. Für das vergangene Geschäftsjahr meldete der einstige Schrecken der Musikindustrie einen Verlust von 36,8 Mio. Dollar.

 Als illegale Tauschbörse war Napster ein Renner, mit einem kommerziellen Abo-Modell will das Geschäft jedoch nicht so recht anspringen. Für das vergangene Geschäftsjahr meldete der einstige Schrecken der Musikindustrie einen Verlust von 36,8 Mio. Dollar. Das Minus fiel damit deutlich geringer aus als im Vorjahr mit 54,9 Mio. Dollar. Der Umsatz legte um 17 Prozent auf 111,1 Mio. Dollar zu. Die Kundenzahl stieg um 37 Prozent auf 830’000 gestiegen. Als illegale Tauschbörse unter Internet-Nutzern soll Napster Anfang des Jahrzehnts über 60 Mio. Nutzer gehabt haben. Die Musikindustrie, die Tauschbörsen für den Niedergang ihres Geschäfts verantwortlich macht, erzwang vor Gerichten die Schliessung von Napster. Inzwischen wird unter der bekannten Marke ein Abo-Dienst angeboten. Kunden können uneingeschränkt Musik aus dem Napster-Katalog hören, solange sie eine feste Gebühr bezahlen.

Amazon.com will Musik im Internet ohne Kopierschutz verkaufen

Amazon.com will bis Ende Jahr Millionen Musiktitel ohne Kopierschutz zum Verkauf im Internet anbieten. Als grossen Partner präsentierte Amazon am Mittwoch den britischen Musikkonzern EMI mit Künstlern wie Coldplay oder Norah Jones.

 Amazon.com will bis Ende Jahr Millionen Musiktitel ohne Kopierschutz zum Verkauf im Internet anbieten. Als grossen Partner präsentierte Amazon am Mittwoch den britischen Musikkonzern EMI mit Künstlern wie Coldplay oder Norah Jones. Es sollen aber auch Songs von über 12 000 anderen Musik-Labeln angeboten werden, sagte Amazon-Chef Jeff Bezos laut SDA. Ohne die so genannte Urheberrechte-Verwaltung (DRM) kann die Musik im MP3-Format beliebig oft kopiert und auf Geräten verschiedener Hersteller abgespielt werden. Der Markteintritt des Online-Detailhändlers Amazon könnte den Trend zum Musikverkauf ohne Kopierschutz kräftig Schub geben. EMI hatte bereits angekündigt, unter anderem über den führenden Internet-Shop iTunes Store von Apple Musik ohne Kopierschutz zu verkaufen. Die anderen grossen Musikkonzerne pochen jedoch darauf, die Kopiermöglichkeiten bei im Internet gekauften Songs zu versperren. Der nochmals beschleunigte Rückgang der CD-Verkäufe in den vergangenen Monaten zwingt die Musikbranche allerdings, über neue Geschäftsmodelle nachzudenken.

Ringier’s Specter ist Vertriebspartner von Michel Comte

Mit Michel Comte vertritt Specter neu einen der international renommiertesten Schweizer Fotografen: Über 700 Sujets aus dem 25-jährigen Schaffen von Comte sind ab sofort online abrufbar.

 Mit Michel Comte vertritt Specter neu einen der international renommiertesten Schweizer Fotografen: Über 700 Sujets aus dem 25-jährigen Schaffen von Comte sind ab sofort online abrufbar. Die meisten von ihnen entstanden für Publikationen wie Vogue, Vanity Fair, GQ, Interview, Allure, Stern etc. Seine Bilder sind unter Ringier-specter.ch im Bildarchiv RBD mit dem Suchbegriff Michel Comte zu finden.  
Michel Comte hat seit 1980 Hunderte von Stars porträtiert, darunter Sharon Stone, Robbie Williams, Sophia Loren, Geraldine Chaplin und Charlotte Rampling; auch Sportgrössen wie Mike Tyson, Muhammad Ali, Anna Kournikova und Serena Williams. Michel Comte ist der einzige Fotograf weltweit, der Michael Schumacher immer wieder auch privat photographieren konnte und von dem es aussergewöhnliche Aufnahmen von Roger Federer auch abseits des Spielfeldes gibt. Michel Comte hat zahlreiche Bücher publiziert und in bedeutenden Museen ausgestellt.
 
Specter ist eine kreative Dienstleistungszentrale für visuelle Inhalte und Ressourcen. Ringier Dokumentation Bild (RDB) ist mit einem Bestand von über 10 Millionen Fotos eines der grössten Bildarchive der Schweiz und verwaltet Fotografien aus der Zeit des Ersten Weltkriegs bis zur Gegenwart.

Frisch gestrichen

Softgetränke Reinhold hat für Rivella eine neue Schrift erfunden und will jetzt eine grosse Kampagne einschenken.

Softgetränke Reinhold hat für Rivella eine neue Schrift erfunden und will jetzt eine grosse Kampagne einschenken. Jedes Kind kennt es und auch Erwachsene trinken es immer wieder gerne: Rivella, einer der 20 Powerbrands in der Schweiz. Nach vielen Jahren der Erfolgsgeschichte hat Reinhold jetzt für das «Schweizer Nationalgetränk» ein neues Erscheinungsbild sowie eine schweizweite Kampagne lanciert. Eine Arztwitwe aus Zug hat von ihrem Mann einmal ein Rezept für ein Molkegetränk geerbt. Sie wollte diese Rezeptformel 1950 einem jungen Mann für den Verkauf nach Amerika anbieten. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten waren allerdings nicht Formeln, sondern Produkte gefragt. So ist Rivella schweizerisch geblieben. Robert Barth, der Bruder des Amerikafahrers, begann mit dem Rezept zu pröbeln, eröffnete in Stäfa die erste Produktion und zügelte mit dem schnell wachsenden Unternehmen 1954 nach Rothrist.
Seither geht es mit Rivella stetig aufwärts. «Aktuell halten, jünger machen», beschreibt deshalb Reinhold Weber den Auftrag, der beliebten Marke auch weiterhin den nötigen Schub zu geben.
Alter Claim bleibtDie letzte Kampagne hat mit Promis geworben und dem Claim «Welche Farbe hat Dein Durst?». Auch mit dem Agenturwechsel nach dem Pitch-Gewinn von Reinhold will dieser den Claim jetzt weiter spinnen. Sonst ist aber alles ziemlich anders geworden. Reinhold hat für die neue Flasche auch einen neuen Schriftzug gestaltet. Als neues Keyvisual für die Werbung arbeitet Reinhold mit dem erhobenen Zeigefinger. Das Symbol, mit dem wohl jeder in der Beiz die Getränke bestellt, soll in Zukunft von Rivella «gepachtet» sein.
«Eine so grosse Marke darf keine leise Kampagne haben», ist Reinhold überzeugt. Deshalb wurde mit Manifesto Films auch in zwei sichtbar aufwändige Filme investiert. Realisiert wurden diese von Reto Salimbeni in Vancouver. Kanada als Location auch für die Fotos ist gewählt worden, weil es dort ein Chinatown mit 300000 Chinesen gibt. Und diese sollten im Spot den bisher von Rivella vernachlässigten Bezug zum exotisch fernöstlichen Grüntee visualisieren. Rivella grün hat übrigens neu 50 Prozent weniger Zucker. Das wird aber nur im Kleingedruckten gesagt.
Andreas Panzeri

Apfelsaft findet seinen Weg in jeden Korb

Obstverband Unikat hat neue, erfrischende Episoden für die Apfelsaft-Filme erfunden.

Obstverband Unikat hat neue, erfrischende Episoden für die Apfelsaft-Filme erfunden. Unikat setzt auch im dritten Jahr der Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Obstverband auf erfrischende Apfelsaft-Episoden. Inspiriert von der Fussballeuphorie in der Schweiz wurde ein neuer Spot produziert. Dieser zeigt einmal mehr, dass beim Genuss von Apfelsaft immer «etwas Fabelhaftes» passieren kann – ein kleines Wunder, eine witzige Überraschung. Im TV-Spot «Ballon», welcher aktuell breit eingesetzt wird, sieht man einen Juniorentorwart, der Dank eines Schlucks Apfelsaft beim Auskick den Fussball direkt in einen weit oben im Himmel schwebenden Heissluftballonkorb schiesst. Dies natürlich ganz zur Verwunderung der Ballonfahrer und der jungen Fussballer unten auf dem Spielfeld.Das Thema Fussball und Goalie hat Unikat noch weiter gespielt: Zusammen mit Teil.ch wurde ein Onlinegame entwickelt, welches unter www.apfelsaft.ch bereits einen schönen Fankreis findet. Das Ziel des Games ist es, mit Fussbällen möglichst viele Heissluftballone zu treffen. Das Thema Fussball wurde im Sinne eines integrierten Kommunikationsauftritts von Unikat mit der cR Kommunikation auch mit PR-Aktivitäten und Medienkooperationen weiter gezogen. Hier läuft eine vielseitige Kooperation mit 20 Minuten, bei welcher unter anderen der bekannte Goalie Fabio Coltorti als Apfelsaft-Botschafter auftritt.
Andreas Panzeri

MAN Roland erweitert Baureihe 700

Druck Rechtzeitig zum bevorstehenden Börsengang stellte MAN Roland zwei Varianten seiner Roland-700-Baureihe vor.

Druck Rechtzeitig zum bevorstehenden Börsengang stellte MAN Roland zwei Varianten seiner Roland-700-Baureihe vor.Nach schwierigen Jahren hat der Druckmaschinenhersteller MAN Roland im Jahr 2005 den Turnaround geschafft und das Geschäftsjahr 2006 erfolgreich abgeschlossen. Im hart umkämpften Bogenbereich konnte der Konzern gar den Umsatz um elf Prozent steigern, der in den vergangenen Jahren allerdings auch zurückgegangen war. Seit dieser Zeit verantwortet die Investment-Gesellschaft Allianz Capital Partners (ACP) die Geschicke des Unternehmens. Der Mehrheitsaktionär ACP hat nach der Herauslösung aus dem Industriekonzern MAN AG mit dessen bisheriger Druckmaschinensparte Grosses vor und will MAN Roland nun an die Börse bringen.
Erfolgsfaktoren für PrintAn einem Technologieforum im Frühjahr stellte das Unternehmen den rund 600 aus Europa, Übersee und Fernost angereisten Druckfachleuten wohl auch deshalb neben neuen «Next Generation»-Maschinen die neue Strategie und sich abzeichnende Trends vor. Gemäss Markus Rall, Vorstand für den Bereich Bogenmaschinen der MAN Roland Druckmaschinen AG, ist die Übernahme für ACP eine lohnende Investition. «Denn», so erklärt Rall am Technologieforum überzeugt, «Print besitzt Zukunft und ist ein Markt mit wachsendem Potenzial.»
Der Erfolg von Print kommt nicht von ungefähr. MAN Roland macht hier gleich eine ganze Menge Faktoren aus: So setzt das Unternehmen auf ein pfiffiges Design, konsequente Markenführung, durchgängige Farbigkeit, zielgruppenorientierte redaktionelle Qualität, haptische Einzigartigkeit, Flexibilität und Aktualität, attraktive Seitenformate und Papiere, spannende Veredelungen und Effekte, Cross-Marketing und -Selling sowie – last but not least – auch innovative Produktionstechnologien. Mit diesem Massnahmenpaket, so Rall, lassen sich Mehrwerte für Leser und Anzeigenkunden schaffen.
Offenbar hat sich MAN Roland auch bei den Drucksacheneinkäufern bzw. den Printbuyern umgehört. Diese haben klare Erwartungen, wie eine schnellere Umsetzung von der Idee bis zum Printprodukt, erwarten etwa ein differenziertes Qualitätsangebot und suchen, was zu erwarten war, Preisflexibilität.
Value Added Printing als AntwortAls Trends macht MAN Roland neben dem Digitaldruck und einem zunehmenden Preiswettbewerb auch strategische Neuausrichtungen bei Druckereien aus: Betriebe diversifizieren nach Ansicht des Unternehmens und wandeln sich vermehrt zum Mediendienstleister. Das bleibt natürlich nicht ohne Auswirkungen auf die Druckmaschinenhersteller. Diese setzen sowohl auf technische Ansätze wie Vernetzung und Automatisierung, engagieren sich aber auch zunehmend als Anbieter von Systemlösungen und rücken dazu mehr und mehr die Beratungskompetenz in den Vordergrund.
MAN Roland will hier seinen Kunden dabei helfen, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Unter dem Dachbegriff Value Added Printing setzt der Druckmaschinenhersteller zum einen auf Effizienz (durch neue Maschinenkonzepte) und Wertigkeit (durch neue Geschäftsmodelle). Was die Effizienz angeht, hat der weltweit zweitgrösste Druckmaschinenhersteller auf Basis seiner Druckmaschinenplattform Roland 700 Next Generation mit den Maschinen Roland 700 DirectDrive und Roland 700 HiPrint zwei neue Druckmaschinen präsentiert, die das Unternehmen als Antwort auf den Ansatz des propagierten Value Added Printing für das Bogendrucksegment sieht.
Highlights der beiden New-Generation-Modelle sind das vergrösserte Druckformat (740 ¥ 1050 oder 780 ¥ 1050), eine auf 17 000 Bogen/Stunde (Schöndruck) respektive 13 000 Bogen/Stunde im Schön- und Wiederdruck erhöhte Druckgeschwindigkeit sowie neu die Möglichkeit, bei langen Maschinenkonfigurationen einzelne Druckwerke zu deaktivieren. Mit der DirectDrive-Variante geht der Konzern damit den Rüstzeiten an den Kragen, die gerade in Zeiten von sinkenden Auflagen einen höheren Stellenwert einnehmen, während MAN Roland mit der HiPrint den Allroundern unter den Druckereien in Zukunft eine sehr vielseitig einsetzbare Maschine anbieten wird.
Wenn die Konzepte des Konzerns samt der Abrundung der 700er-Baureihe vom Markt angenommen werden, dann könnte nicht zuletzt auch der Börsengang die Gesundung von MAN Rolands Bogendrucksparte weiter beflügeln.
 
 
 
Zwei Segmente, zwei Maschinenkonzepte 
Mit der Druckmaschinenbaureihe Roland 700 Next Generation beschreitet MAN Roland unter einer vom Unternehmen mit Added Value Printing bezeichneten Gesamtstrategie zwei Lösungsansätze: Zum einen setzt der Konzern auf Effizienz durch neue Maschinenkonzepte und zum anderen auf Produktwertigkeit durch neue Geschäftsmodelle. Mit der Roland 700 DirectDrive und der Roland 700 HiPrint bietet MAN Roland die entsprechenden Produkte an. Damit adressiert das Unternehmen eine Gruppe von Kunden, die viele Auftragswechsel und Auflagen im unteren Tausenderbereich durchführen.
Für die Kundengruppe, die in erster Linie schnelle Rüstvorgänge fordert, wurde die Roland DirectDrive mit direkt angetriebenem Plattenzylinder entwickelt. Die Rüstzeitverkürzung bei der Roland 700 DirectDrive beruht im Wesentlichen auf der Entkopplung von Prozessen. Konkret kann dadurch parallel der Plattenzylinder mit neuen Druckplatten versehen werden, während der Drucker zeitgleich das Farb- und Feuchtwerk waschen und mit dem Farbeinlauf starten kann.
Die grosse Mehrheit der Kunden sucht in erster Linie eine verlässliche Allround-Maschine, die ein breites Produktespektrum abdeckt. Sie stellen auf Grund ihrer Auftragsstruktur weniger ein Höchstmass an Automatisierung, sondern die Konfigurationsvielfalt in den Vordergrund. Für dieses Segment hat MAN Roland die Roland 700 HiPrint gebaut. Die möglichen Konfigurationen reichen von der Vier- und Fünffarbenversion über lange Anlagen mit oder ohne Wendung bis zum Spitzenmodell Roland 700 HiPrint Ultima, die sich mit Farb- und Lackierwerken sowie Zwischentrocknern für die anwenderspezifischen Anforderungen individuell zusammenstellen lässt. Herausragendes Merkmal der Roland 700 HiPrint ist die hohe Inline-Veredelungsvielfalt. Dazu zählen neben verschiedenen Lackierverfahren (Einfach- und Doppellack, UV-Technologie, Spot- und Effektlackierung) auch der Kaltfolientransfer mit dem InlineFoiler Prindor sowie das Prägen und Stanzen.
 
Jürgen Franck
 

NY Festivals: Ruf Lanz, Walker, Euro RSCG, JvM, Publicis und Lowe/DraftFCB im Final

Die Zürcher Werbeagenturen Ruf Lanz, Walker, Euro RSCG, JvM, Publicis und Lowe/DraftFCB haben den Einzug ins Finale des prestigeträchtigen Wettbewerbs der New York Festivals geschafft.

  Auch die Zürcher Werbeagenturen Ruf Lanz, Walker, Euro RSCG, JvM, Publicis und Lowe/DraftFCB haben den Einzug ins Finale des prestigeträchtigen Wettbewerbs der New York Festivals geschafft. Ruf Lanz erhielt mit den Radiospots «George W. Bush» für Sport Factory Outlet gleich drei Shortlistplatzierungen in den Kategorien, Retail Stores, Best Humorous Spot und Campaign. Ebenfalls Chancen auf eine Medaille darf sich das Printsujet «Prince Charles» fürs Airport Outlet in der Kategorie Retail Stores ausrechnen. Und schliesslich ist die Suva-Kampagne von Ruf Lanz gut im Rennen: mit dem Sujet «Without warming up» in der Kategorie Personal Development & Safety. Auch die Kampagnen der Walker Werbeagentur freuen sich einmal mehr über gute Resultate aus dem Big Apple. Nach zwei Mal Silber und drei Mal Bronze bei den Oneshow-Awards letzte Woche, erhält die kleinste Werbeagentur nun bei den New York Festivals insgesamt acht Shortlistplatzierungen für Ihre neuesten Arbeiten. Gleich vier Mal in der Finalrunde vertreten ist dabei der Fleurop-Spot «Hochzeitstag». Dies in der Kategorie Retail Stores, Best Copywriting und Cinema Commercials. Zudem wurde Anna Massay für Ihre Rolle als Witwe in der Kategorie Best Performance nominiert. Ebenfalls zwei Shortlistplätze gehen an die neueste Fleurop-TV-Spot-Serie «Hunt for words». Sowohl die Serie, wie auch der TVSpot «Zelt» konnten in der Kategorie Retail punkten. Im Bereich Business to Business erhielt das Audiomanifest «Small» eine Shortlist. Diese von Tim Delaney geschriebene Hommage auf die Grösse der Walker Werbeagentur wurde zudem in der Kategorie Best Copywriting geehrt.
Gleich siebenmal ist die Zürcher Niederlassung von Euro RSCG im Finale des New York Festivals vertreten. Grösster Hoffnungsträger sind mit vier Nominationen die vom Schweizer Publikum zur «Kampagne des Jahres» gekürten Arbeiten «Love Life, Stop Aids» für das Bundesamt für Gesundheit. Ferner können sich die Online-Kampagne «Browser» für 20 Minuten, die Anzeige «Shark» für die Unterwasserkameras von Zueri-Sub und die Kampagne für das Zürcher Kammerorchester Chancen auf Bronze, Silber oder Gold ausrechnen.
Jung von Matt/Limmat ist im Rahmen der NYF International Advertising Awards mit sechs Arbeiten am Start. Die Zürcher Agentur qualifizierte sich mit folgenden Arbeiten für das Finale: «Wave» für Beach Mountain in den Kategorien «Apparel» und «Retail Stores», «Playground» für die Gesundheitsförderung Schweiz in der Kategorie «Health & Hygiene», «Chameleon» für Panasonic in der Kategorie „Home Entertainment», «Love curves?“ für Mini in der Kategorie «Automobiles» sowie mit «Agonize!» für den U28-Wettbewerb der ADC/BSW Kreativschule in der Kategorie «Best Illustration».
Ganze 12 Arbeiten der Publicis Zürich haben es auf die Shortliste geschafft. Nach dem grossen Erfolg bei der One Show, wo die Agentur sogar mit einem Gold Pencil geehrt wurde, zieht sie ins NY Festivals-Finale mit Arbeiten für Kunden wie UBS, Chocolat Frey, ZVV, Schauspielhaus oder das Blaue Kreuz. Die Nominierungen erfolgten in ganzen 11 Kategorien: «Best Art Direction», «Transportation/Travel/Tourism», «Business to Business Products», «Financial Services», «Retail Stores», «Health & Hygiene», «Apparel», «Auto Products and Service», «Guerrilla Advertising», «Civic/Social Education» und «Confections/Snacks».
Auch Lowe/DraftFCB ist als Finalist noch im Rennen um eine Auszeichnung bei den NY Festivals und zwar in der Kategorie Innovative Media, Public Services.
Die New York Festivals jurieren jährlich herausragende Werbung aus aller Welt. In der nächsten Runde wird entschieden, welche Arbeiten in New York mit einer Bronze, Silber oder sogar Gold-World-Medal ausgezeichnet werden.

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