Musqueteers zeigten beim ED-Award 2007 ihre Muskeln

Beim ersten European Design Award heimste der Unternehmensauftritt des Bildungszentrums für Erwachsene BiZE einen «Merit» ein. Verantwortlich für das Erscheinungsbild des BiZE waren die Zürcher Corporate Identity-Spezialisten der Musqueteers.

 Beim ersten European Design Award heimste der Unternehmensauftritt des Bildungszentrums für Erwachsene BiZE einen «Merit» ein. Verantwortlich für das Erscheinungsbild des BiZE waren die Zürcher Corporate Identity-Spezialisten der Musqueteers.  
Die erste Verleihung des European Design Awards ging am 11. Mai 2007 in Athen über die Bühne. Der ED-Award wird im Rahmen der ED-Conference von einem Zusammenschluss der 12 angesehensten Design-Zeitschriften Europas vergeben. Prämiert werden die besten europäischen Werke aus den Bereichen Graphic Design, Illustration und Multimedia-Design. Das BiZE Design wurde in der Kategorie Marktauftritt (Company Implementation) ausgezeichnet.

Neue Leitung der Ringier-Konzernfinanzen

Samuel Hügli wird ab Juli neuer Leiter der Ringier-Konzernfinanzen. Er übernimmt das Amt von Ulrich Flörchinger, der per 1. Juli aus der Ringier Konzernleitung austritt.

 Samuel Hügli wird ab Juli neuer Leiter der Ringier-Konzernfinanzen. Er übernimmt das Amt von Ulrich Flörchinger, der per 1. Juli aus der Ringier Konzernleitung austritt. Flörchinger wird auch weiterhin für Ringier tätig sein, wie der Medienkonzern mitteilt. Der 36-jährige Hügli ist gelernter Schriftsetzer und war früher als IT-Projektleiter bei Ringier tätig. Er baute unter anderem die SMI Schule für Medienintegration auf und verfügt über einen Abschluss in Corporate Finance der London Business School. Seit Januar 2002 ist Hügli bei Ringier als Leiter Technik und Informatik tätig. Als neues Mitglied der Ringier Konzernleitung wird Hügli die Verantwortung für die IT behalten und die beiden Abteilungen zum neuen Bereich Finanzen und Informatik zusammenfügen.
Der 54-jährige Flörchinger leitete seit Juni 2003 die Ringier-Konzernfinanzen. Künftig wird er die Verantwortung für die Finanzen Asien übernehmen, im Finanzausschuss mitarbeiten und verschiedene Stiftungsratsmandate für die Ringier Gruppe ausüben.

Mit Heads klimaneutral zur Arbeit

«Klimaneutral» lautet seit Mitte Mai das neue Label von Heads. Dieses wurde der Agentur Mitte Mai von dem deutschen Unternehmen Climate Partner verliehen.

«Klimaneutral» lautet seit Mitte Mai das neue Label von Heads. Dieses wurde der Agentur Mitte Mai von dem deutschen Unternehmen Climate Partner verliehen.  Climate Partner mit Hauptsitz in München und Tochterunternehmen in Österreich und der Schweiz bietet mit dem Label «klimaneutral» Verbrauchern und Unternehmen die Möglichkeit, aktiv klimabewusst zu handeln. Dahinter steht die Vision, dass freiwilliges, verantwortungsvolles Handeln von Verbrauchern und Unternehmen langfristig die ökonomisch überlegene Handlungsoption ist.
Diese Haltung hat laut Pressemitteilung auch Heads verinnerlicht. Die Agentur kompensiert nicht nur die CO2-Emissionen, die durch Heizung, Strom, Papierverbrauch und Geschäftsfahrten im Unternehmen verursacht werden, sondern bezieht auch die Arbeitswege der Mitarbeiter in die CO2-Emissionsbilanz ein. Ausserdem können Kunden ab sofort zusammen mit Heads von der Kreation bis hin zum Druck komplett klimaneutrale Drucksachen produzieren, weil das bei der Agentur und der Druckerei freigesetzte klimaschädliche Kohlendioxid über Emissionsminderungszertifikate ausgeglichen wird. Diese erwirbt Heads von einem Wasserkraftwerk in Guatemala, welches das Land mit sauberer, verlässlicher und regenerativer Energie versorgt. Das Projekt reduziert CO2-Emissionen durch Verdrängen der Nachfrage nach Elektrizität aus fossilen Brennstoffen aus dem nationalen Stromnetz, das stark von schwerem Heizöl, Kohle und Diesel abhängig ist.

In eigener Sache

Diese Woche erscheint keine Werbewoche. Die nächste Ausgabe erscheint als Doppelnummer am 1. Juni. Wir danken Ihnen für Ihr Verständis und wünschen Ihnen schöne Pfingsten. Redaktion und Verlag Werbewoche

 Diese Woche erscheint keine Werbewoche. Die nächste Ausgabe erscheint als Doppelnummer am 1. Juni. Wir danken Ihnen für Ihr Verständis und wünschen Ihnen schöne Pfingsten. Redaktion und Verlag Werbewoche

Schreiben für die europäische Integration

Zum vierten Mal schreibt die Austria Presse Agentur (APA) in Zusammenarbeit mit der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) den Journalistenpreis «Writing for CEE» aus. Osteuropäische Journalisten sind eingeladen, sich für den mit 5’000 Euro dotierten Preis zu bewerben.

 Zum vierten Mal schreibt die Austria Presse Agentur (APA) in Zusammenarbeit mit der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) den Journalistenpreis «Writing for CEE» aus. Osteuropäische Journalisten sind eingeladen, sich für den mit 5’000 Euro dotierten Preis zu bewerben.  
Ziel des Preises sei die journalistische Auseinandersetzung mit Fragen der europäischen Integration, wie Pressetext.at in einer Mitteilung schreibt. Dabei liegt das Augenmerk ganz auf den Staaten Mittelosteuropas und Südosteuropas. Auch Schreibende aus dem Baltikum, der Ukraine, Weissrussland und Moldawien sind eingeladen, ihre Arbeiten einer namhaften Jury vorzulegen, darunter der ehemalige tschechische Präsident und international gefeierte Schriftsteller Vaclav Havel. Zugelassen sind Beiträge, die zwischen dem 1. August 2006 und 31. Juli 2007 publiziert wurden. Transkripte von Radio-, TV- und Online-Beiträgen sind ebenfalls willkommen. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2007, die Preisverleihung findet im November 2007 in Wien statt.

PubliGroupe und Springer erwerben Zanox

Axel Springer und die PubliGroupe übernehmen gemeinsam die Online-Marketing-Firma Zanox.de für 214,9 Millionen Euro zuzüglich einer erfolgsabhängigen Zahlung. Der Kaufpreis wird zu 60 Prozent durch Axel Springer und zu 40 Prozent durch die PubliGroupe getragen.

 Axel Springer und die PubliGroupe übernehmen gemeinsam die Online-Marketing-Firma Zanox.de für 214,9 Millionen Euro zuzüglich einer erfolgsabhängigen Zahlung. Der Kaufpreis wird zu 60 Prozent durch Axel Springer und zu 40 Prozent durch die PubliGroupe getragen. Dies teilten die beiden Unternehmen am Dienstag Abend mit. Axel Springer und die PubliGroupe haben sich laut Pressemitteilung für den gemeinsamen Erwerb von Zanox.de entschieden, weil beide Unternehmen in ihren digitalen Geschäftsfeldern vergleichbare Ziele mit unterschiedlichen geographischen Schwerpunkten verfolgen. Die Akquisition erfolgt rückwirkend zum 1. Januar 2007 und steht unter dem Vorbehalt der Genehmigungen durch die Kartellbehörden in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich. Es ist vereinbart, dass die Märkte in einem weiteren Schritt weltweit unter der Marke Zanox durch zwei Gesellschaften bearbeitet werden. Diese werden sich jeweils mehrheitlich im Besitz von Axel Springer beziehungsweise PubliGroupe befinden.
Zanox.de bietet werbetreibenden Unternehmen, E-Commerce-Anbietern und Online-Shop-Betreibern eine internetbasierte Plattform für den effektiven Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen über unterschiedliche Kanäle. Kern des Leistungsangebots ist ein Netzwerk aus mehr als 1 Million Vertriebspartnern in über 180 Ländern, die Unternehmen für Vermarktung und Vertrieb nutzen können. Zanox stellt hierfür eine leistungsstarke Infrastruktur sowie umfassende Services in über 30 Ländern zur gezielten Auswahl und Ansprache passender Vertriebspartner zur Verfügung. Das Unternehmen partizipiert über Provisionen an jeder erfolgreichen Transaktion, die über seine Plattform generiert wird. Die Online-Marketing-Services umfassen neben Affiliate Marketing und Suchmaschinen-Management auch E-Mail-Marketing, Online-Shopping sowie Kundenbindungsprogramme.

Neuer Leiter Corporate Film & Media bei Condor Films

Per 1. Juni übernimmt Nicolas Noth die Leitung der Abteilung Corporate Film & Media und wird Mitglied der Geschäftsleitung der Condor Films. Er löst damit Felix Courvoisier ab, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt.

Per 1. Juni übernimmt Nicolas Noth die Leitung der Abteilung Corporate Film & Media und wird Mitglied der Geschäftsleitung der Condor Films. Er löst damit Felix Courvoisier ab, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt, wie Condor Films mitteilt. Noth studierte Wirtschaftswissenschaften und Politologie an der Universität Bern, ist diplomierter Wirtschaftsinformatiker und Medienmanager. Seit 1994 war er in diversen leitenden Funktionen in den Bereichen Marketing, Beratung und Medien tätig. 2004 wurde er Leiter Blick Online und Mitglied der Geschäftsleitung der Zeitungsgruppe von Ringier, wo er für die wirtschaftliche und strategische Weiterentwicklung des digitalen Bereichs sowie für die kreative Entwicklung neuer Produkte und Ideen zuständig gewesen ist.

Kommentar-Plattform JeliNetz zu Jelineks Internet-Roman online

Die ersten Kapitel des neuen Romans der Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek sind online. Nun kann sich die Leserschaft über das neue Werk mit dem Titel «Neid» schreibend äussern.

 Die ersten Kapitel des neuen Romans der Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek sind online. Nun kann sich die Leserschaft über das neue Werk mit dem Titel «Neid» schreibend äussern.  
Jelinek veröffentlichte «Neid» ausschliesslich auf ihrer Homepage. Zwei Kapitel sind erschienen, drei weitere sollen gemäss Angaben der SDA folgen. Seit kurzem ist nun auch die Internet-Plattform JeliNetz des Jelinek-Forschungszentrums aufgeschaltet. Leser sind nun eingeladen, Kommentare zum Buch zu verfassen, darüber zu diskutieren und Wissen auszutauschen. Bereits stehen mehr als 30 Beiträge im JeliNetz. Für sie wurden internationale Jelinek-Forscher, Übersetzer und Fach-Spezialisten sowie Jelineks langjährige Theater-Verlegerin gewonnen. In den Beiträgen geht es um die von Jelinek gewählte Publikationsform im Internet, um historische und aktuelle Kontexte des Romans, um seine Themen, seine Erzählform und um die Rezeption in den Medien.

Ikea hat neue Werbeleiterin

Wie das Möbelhaus am Mittwoch meldet, ist Manuela Raue seit Mitte Mai dieses Jahres dessen neue Werbeleiterin.

 Wie das Möbelhaus am Mittwoch meldet, ist Manuela Raue seit Mitte Mai dieses Jahres dessen neue Werbeleiterin. Sie löst Beat Fingerhut ab, der als Marketingleiter zu Ikea Polen wechselte. Bis sie ihre Tätigkeit als neue Werbeleiterin bei Ikea übernahm, war Manuela Raue fünf Jahre als Werbeberaterin bei Spillmann Felser Leo Burnett.

Microsofts digitale Kamera der Superlative

Microsoft geht mit seiner Weltkartensoftware Virtual Earth in die Offensive. Bereits Ende Juni 2007 werden 100 Grossstädte in einem fotorealistischen 3D-Modus zu bestaunen sein. Dabei setzt der Konzern auf eine digitale 216-Megapixel Luftbildkamera.

 Microsoft geht mit seiner Weltkartensoftware Virtual Earth in die Offensive. Bereits Ende Juni 2007 werden 100 Grossstädte in einem fotorealistischen 3D-Modus zu bestaunen sein. Dabei setzt der Konzern auf eine digitale 216-Megapixel Luftbildkamera.  
Entwickelt wurde dieses Wunderwerk der Technik laut Pressetext.at vom österreichischen Technologiehaus Vexcel. Das von Microsoft übernommene Unternehmen zeichnet auch für die 3D-Algorithmen verantwortlich, die die kostengünstige 3D-Realisierung ganzer Städte ermöglichen. Wie Virtual Earth gegenüber Pressetext sagte, sei dies ein Quantensprung in der Computeranwendung. User hätten erst über Portale wie Yahoo und dann über textbasierte Suchmaschinen nach Informationen gesucht, nun ergäben sich durch die multimediale Vernetzung ganz neue Möglichkeiten.
 
Wie Google schwebt auch Microsoft ein virtueller Welt-Stadtplan vor, der mit Informationen über öffentliche Gebäude, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Kinos und anderen Daten versehen wird. Auch Echtzeit-Informationen wie Wetter- oder Verkehrsbedingungen sollen in der virtuellen Welt abgerufen werden können. Microsoft will innerhalb der nächsten fünf Jahre rund 3’000 hochaufgelöste 3D-Städte in das Kartenmaterial von Virtual Earth integrieren. Den Anfang bilden neben dem Ursprungsort des Projekts, dem österreichischen Graz, zumeist US-amerikanische Städte. Bereits ab 2008 sollen aber eine Reihe von europäischen Städten folgen.

Zu guter Letzt: Kaufen mit Kunz

«Before it’s Fashion it’s in Vogue», besagt eine alte Modeweisheit. Auf über 400 Seiten lässt ein neuer, gleichnamiger, opulenter Band die Erfolgsgeschichte der Mutter aller Modemagazine hochleben.

 «Before it’s Fashion it’s in Vogue», besagt eine alte Modeweisheit. Auf über 400 Seiten lässt ein neuer, gleichnamiger, opulenter Band die Erfolgsgeschichte der Mutter aller Modemagazine hochleben.  
Seit 1892 ist die Vogue stilsicher tonangebend. Selbst Modemuffeln ist der Name ein Begriff. Vogue, das sind die schönsten Frauen, spektakulär und stilvoll in Szene gesetzt. Wer den Titel der Vogue geziert hat, hat es geschafft. Moderedakteure greifen zu den hochglänzenden Seiten, um die nächsten Trends herauszulesen, mancher Art Director sucht darin Anregungen fürs nächste Design. Ein kurzes Namedropping zeigt, dass die Vogue seit zwölf Jahrzehnten ungebrochen ihr Image als Avantgarde-Blatt pflegt: Picasso und Dalí malten für sie, Helmut Newton und Annie Leibovitz fotografierten, Truman Capote und Susan Sontag schrieben Beiträge.
 
Nun haben Norberto Angeletti und Alberto Oliva die Geschichte der wechselnden Herrschaft über die Vogue-Philosophie minituös zusammen getragen. Der Szenekenner wird es neugierig goutieren, dem Branchenfremden wird zuweilen der Kopf schwirren. Selbstredend kommt auch die derzeitige Chefin Anne Wintour, bekannt als «the unofficial mayoress of New York», zu Wort und gibt Einblicke in den Redaktionsalltag. Versprochen wird dabei das Erfolgsrezept, geliefert lupenreine PR. Der Blick auf die fabelhaften Fotografien und Illustrationen stimmt jedoch versöhnlich und führt eindrücklich vor Augen, warum die Vogue die grande dame des Hochglanz ist.
«Vogue», diese Woche erschienen bei Collection Rolf Heyne, 155 Franken.

Basler Regierung möchte Sexismus den Garaus machen

Wenn es nach der Regierung von Basel geht, soll sexistische Werbung aus dem öffentlichen Raum verbannt werden. Aus diesem Grund zieht sie das Gleichstellungsbüro ins Bewilligungsverfahren ein.

 Die Basler Regierung möchte sexistische Werbung aus dem öffentlichen Raum verbannen. Durch eine Optimierung des Bewilligungsverfahrens soll sexistische Werbung verhindert werden können. Somit müssten Werbende heikle Fälle den Behörden unterbreiten. Sie beantragt deshalb dem Grossen Rat, einen zu diesem Thema eingereichten Vorstoss als erledigt abzuschreiben. Die Allmendverwaltung des Baudepartements soll künftig nur noch für die Bewilligungen zuständig sein. Bisher war neben dieser auch noch das Bewilligungsbüro des Sicherheitsdepartementes ins Verfahren involviert. Nach den Vorstellungen der Regierung soll zudem bei der Plakatwerbefirma eine entsprechend geschulte Person die Plakate beurteilen, schreib die Nachrichtenagentur SDA in einer Meldung. Heikle Plakate soll sie der Bewilligungsbehörde vorlegen. Diese soll dann wiederum Rücksprache mit dem Gleichstellungsbüro nehmen.
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