Eine neue Studie aus dem Hause Metadesign in Zusammenarbeit mit Different geht den fünf Sinnen und deren Markenwahrnehmung empirisch auf den Grund. Die Studie klärt die Frage, inwieweit sich Markenwerte über jeden Sinn differenziert wahrnehmen lassen. Wie einer Mitteilung von Metadesign zu entnehmen ist, beweise die Studie, dass die Ansprache des Konsumenten auf mehreren Sinnesebenen zu einer höheren Erlebnisqualität und Wahrnehmungsintensität und damit zu einer höheren Markenbindung beitrage. Die Studie testete zehn Werte wie zum Beispiel Macht, Lebensfreude oder Spannung in einem kombinierten Design quantitativer und qualitativer Methoden. Visuelle und akustische Wahrnehmungen ermittelten die Untersuchungsleiter mithilfe einer quantitativen Onlinebefragung. In Face-to-Face Befragungen eruierten sie die Merkmale des Geschmacks. Die Geruch- und Fühl-Stimuli wurden in mehreren Workshops mit Markenführungs- und Inszenierungsexperten archetypischen Wertedimensionen zugeordnet. Arne Brekenfeld, Mitglied der Geschäftsleitung, kommentiert, dass es mit der Studie gelungen sei, die multisensorische Markenführung aus der «geschmäcklerischen» Diskussion herauszuführen. Die Studie zeige, mit welchen Bildern, Klängen, Gerüchen, Geschmäckern und Materialien welcher Markenwert in unserem Kulturkreis vermittelt werden könne. Je mehr Sinne konsistent angesprochen werden, desto stärker tauche der Konsument in die Erlebniswelt der jeweiligen Marke ein. Dabei sei die Qualität und nicht die Menge der möglichen Inszenierungen der entscheidende Wettbewerbsvorteil.
Darüber hinaus haben die Brandingexperten ein neues Steuerungsinstrument entwickelt. Mit der 5-Sense-Branding-Box möchten sie die multisensorische Markeninszenierung auch praktisch anwendbar machen. In dieser Box wir jeder spezifische Markenwert einer Marke in konkrete Bilder, Klänge, Gerüche, Geschmäcker und Materialien übersetzt.
Die Studie «5-Sense-Branding – Multisensorische Markenführung» ist als PDF bei
oder zu bestellen.