Frauen kämpfen gegen Männer beim SF

Das Schweizer Fernsehen nimmt nach den Sommerferien eine neue Quizsendung ins Programm. Die Sendung heisst «Zart oder Bart?» und Röbi Koller moderiert das neue Quiz.

 Röbi Koller moderiert nach den Sommerferien jeden zweiten Montag eine neu startende Quizsendung namens «Zart oder Bart?». Dem Quiz zu Grunde liege der ewige Kampf zwischen Frau und Mann, ist einer Meldung der Nachrichtenagentur SDA zu entnehmen. Das Quiz ist eine Eigenentwicklung des Schweizer Fernsehens. Originelle Fragerunden, witzige Diskussionen und zwei Prominente sollen für Unterhaltung und Spass sorgen.

Das Rennen um die Konzession für Handy-TV kann beginnen

Die Eidgenössische Kommunikationskommission wird im Herbst 2007 eine landesweite Konzession für Handy-TV vergeben. Mittels eines Kriterienwettbewerbs eruiert die sie den Anbieter, damit dieser zur Fussball-Europameisterschaft erste Angebote lancieren kann.

 Die Eidgenössische Kommunikationskommission (Comcom) möchte im Herbst eine landesweite Konzession für Handy-TV vergeben. Die Bewerber haben bis am 27. Juli Zeit, ihre Unterlagen einzureichen. Das Bakom werde danach die eingegangenen Bewerbungen zuhanden der Comcom auswerten, ist einer Mitteilung zu entnehmen. Im Herbst erteilt die Comcom dann die Konzession. Die Konzession wird für die Dauer von 10 Jahren erteilt und verpflichtet die Konzessionärin, bis Ende Mai 2008 30 Prozent und bis Ende 2012 mindestens die Hälfte der Schweizer Bevölkerung mit Handy-TV zu versorgen. Die Bestimmung des Anbieters ermittelt das Bakom mittels eines Kriterienwettbewerbs. Wobei der beste Bewerber die Konzession erhalte. Nebst den Voraussetzungen der Finanzierung und der Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen liegen dem Bakom fünf Selektionskriterien vor: Versorgung und Rollout, Konzept und Umsetzung, Business- und Serviceplan, Beitrag zur Medienvielfalt sowie Kohärenz und Glaubwürdigkeit der Bewerbung. Sollte sich ein grosses Interesse an den ausgeschriebenen Frequenzen zeigen, bestehe die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt eine weitere, heute noch nicht frei verfügbare Bedeckung für Handy-TV auszuschreiben. Dies müsste aber vorab mit den Nachbarländern koordiniert werden

Kevin Schnell ist der neue Marketing Manager bei Media Focus

Ab sofort verstärkt Kevin Schnell als Marketing Manager das Team bei Media Focus. In dieser Funktion ist er für die Produktpalette sowie den weiteren Produktausbau des Unternehmens im Bereich von Werbedaten und Werbekreationen in der Schweiz verantwortlich.

  Ab sofort verstärkt Kevin Schnell als Marketing Manager das Team bei Media Focus. In dieser Funktion ist er für die Produktpalette sowie den weiteren Produktausbau des Unternehmens im Bereich von Werbedaten und Werbekreationen in der Schweiz verantwortlich. Schnell war zuletzt in Projektarbeit als HR-Consultant bei der Optimedia in Zürich beschäftigt. Zuvor war er über vier Jahre als Assistent des CEO bei der Media Agentur OMD beschäftigt und sammelte darüber hinaus Erfahrungen in der Mediaplanung bei verschiedenen Media Agenturen in Zürich, wie einer Mitteilung der Media Focus zu entnehmen ist.

Alle Sinne nehmen Marken wahr

Die beiden Agenturen Metadesign und Different legen eine Studie zur multisensorischen Markenführung vor. Die Studie untersuchte empirisch die Wahrnehmung von Markenwerten über alle fünf Sinne hinweg.

 Eine neue Studie aus dem Hause Metadesign in Zusammenarbeit mit Different geht den fünf Sinnen und deren Markenwahrnehmung empirisch auf den Grund. Die Studie klärt die Frage, inwieweit sich Markenwerte über jeden Sinn differenziert wahrnehmen lassen. Wie einer Mitteilung von Metadesign zu entnehmen ist, beweise die Studie, dass die Ansprache des Konsumenten auf mehreren Sinnesebenen zu einer höheren Erlebnisqualität und Wahrnehmungsintensität und damit zu einer höheren Markenbindung beitrage. Die Studie testete zehn Werte wie zum Beispiel Macht, Lebensfreude oder Spannung in einem kombinierten Design quantitativer und qualitativer Methoden. Visuelle und akustische Wahrnehmungen ermittelten die Untersuchungsleiter mithilfe einer quantitativen Onlinebefragung. In Face-to-Face Befragungen eruierten sie die Merkmale des Geschmacks. Die Geruch- und Fühl-Stimuli wurden in mehreren Workshops mit Markenführungs- und Inszenierungsexperten archetypischen Wertedimensionen zugeordnet. Arne Brekenfeld, Mitglied der Geschäftsleitung, kommentiert, dass es mit der Studie gelungen sei, die multisensorische Markenführung aus der «geschmäcklerischen» Diskussion herauszuführen. Die Studie zeige, mit welchen Bildern, Klängen, Gerüchen, Geschmäckern und Materialien welcher Markenwert in unserem Kulturkreis vermittelt werden könne. Je mehr Sinne konsistent angesprochen werden, desto stärker tauche der Konsument in die Erlebniswelt der jeweiligen Marke ein. Dabei sei die Qualität und nicht die Menge der möglichen Inszenierungen der entscheidende Wettbewerbsvorteil.
Darüber hinaus haben die Brandingexperten ein neues Steuerungsinstrument entwickelt. Mit der 5-Sense-Branding-Box möchten sie die multisensorische Markeninszenierung auch praktisch anwendbar machen. In dieser Box wir jeder spezifische Markenwert einer Marke in konkrete Bilder, Klänge, Gerüche, Geschmäcker und Materialien übersetzt.
Die Studie «5-Sense-Branding – Multisensorische Markenführung» ist als PDF bei
oder zu bestellen.

Maxomedia gewann Preis fürs Web in der Romandie

Am «Grand Prix Romand de la Création» setzte sich Maxomedia im Bereich Web gegen 26 Mitbewerber durch.

 Am «Grand Prix Romand de la Création» setzte sich Maxomedia im Bereich Web gegen 26 Mitbewerber durch. Den Kategoriensieg heimste die Crossmedia-Agentur für das Projekt Voie7.ch/1991 ein. Die Kombination aus Video, Animation und Applikation habe die Jury überzeugt, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Der Grand Prix Romand de la Création prämiert die beste Kommunikation in der französischen Schweiz.

Die Quadratur des Plakatformats

Seit 20 Jahren wirbt die Schweiz Aussenwerbung mit den gleichen Formaten. Ab September führt die APG ein neues Plakatformat ein. Mit dem neuen quadratischen Grossformat F24 geht die Aussenwerbung in neue Dimensionen.

 Als erstes neues Plakatformat seit 20 Jahren setzt das F24 neue Massstäbe in der Schweizer Aussenwerbung. Wie die APG in einer Mitteilung schreibt, garantiere das F24 mit sieben Quadratmetern Werbefläche für höchste Aufmerksamkeit und beste Erfolgsaussichten für anspruchsvolle Werbekunden. Bereits ab 11. Juni nimmt der Pilotstandort mit zwei F24 an der Tunnelstrasse / Ecke Siehlhölzlistrasse in Zürich den Betrieb auf. Ab September soll dann das Format ausschliesslich an hochfrequentierten Standorten platziert werden. APG möchte in den nächsten zwei, drei Jahren bis zu 2000 F24 Plakate in der Schweiz vermarkten. Die Broschüre zum neuen Plakatformat kann bei der APG bezogen werden

Zu guter Letzt: Stimme des Papstes entgeht Haftstrafe

Die «Stimme des Papstes» - profan auch als Radio Vatikan bekannt – wurde vom Vorwurf der Gesundheitsschädigung freigesprochen. Der Sender strahlt nun wieder durch die Kraft der Botschaft Gottes und nicht wegen Elektrosmog.

Die «Stimme des Papstes» – profan auch als Radio Vatikan bekannt – wurde vom Vorwurf der Gesundheitsschädigung freigesprochen. Erstinstanzlich waren zwei Leiter der Radiostation wegen angeblich gefährlicher Sendeanlagen in Santa Maria di Galeria zu zehn Tagen Haft verurteilt worden. Ein Berufungsgericht in Rom kippte nun diesen Entscheid. Radio Vatikan war vorgeworfen worden, dass die Sendeanlagen die zulässigen Strahlenwertgrenzen überschreiten würden. Anwohner hatten von einer Häufung an Leukämie-Erkrankungen berichtet und zogen den Sender vor Gericht. Radio Vatikan hatte daraufhin von sich aus die Sendezeiten und die Kapazitäten der Anlagen reduziert.
Niemand verlangt natürlich, dass Radio Vatikan päpstlicher als der Papst selber ist. Es ist aber doch beruhigend, dass der Sender bei den Hörern nun wieder durch die frohe Botschaft Gottes und nicht wegen Elektrosmog ein Strahlen auslöst.

Media Focus und SWA wollen Konflikt bereinigen

Die Wogen zwischen dem Forschungsunternehmen Media Focus und dem Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA) scheinen sich zu glätten. Media Focus schreibt in einer Mitteilung vom Dienstag, dass die «geäusserte, konstruktive Kritik» des SWA an Methodik und Umfang der aufbereiteten TV-Werbedaten «offen aufgenommen worden» sei.

Die Wogen zwischen dem Forschungsunternehmen Media Focus und dem Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA) scheinen sich zu glätten. Media Focus schreibt in einer Mitteilung vom Dienstag, dass die «geäusserte, konstruktive Kritik» des SWA an Methodik und Umfang der aufbereiteten TV-Werbedaten «offen aufgenommen worden» sei. Der Verband hatte im Mai kritisiert, dass das Forschungsunternehmen die von den TV-Sendern kostenlos gelieferten Daten teuer weiterverkaufen. Eine Studie von Media Audit habe zudem ergeben, dass die Daten zu ungenau seien (siehe ). Nun sind die beiden Seiten in Kontakt: In einem ersten Gespräch haben sie sich gemäss Mitteilung darauf geeinigt, im Interesse der Auftraggeber zusammenzuarbeiten und die Unstimmigkeiten möglichst kurzfristig zu bereinigen.
Der SWA sei erfreut darüber, dass Media Focus die Kritik von Kundenseite sehr ernst nehme und ebenfalls an einer Verbesserung interessiert sei. So sei vereinbart worden, dass ein neu einzurichtendes Board unter maßgeblicher Mitwirkung und Einflussnahme des SWA die Konventionen und Richtlinien für die gesamten Werbedaten der Schweiz analysieren, bewerten und im Sinne der Werbeauftraggeber steuern sollen. Wie die Massnahmen genau aussehen sollen, will Media Focus in Kürze bekannt geben.

3+ wächst und wächst

Das junge Schweizer Fernsehen 3+ erreichte im Mai einen Marktanteil von 3,6 Prozent. Jeweils am Mittwoch ist der Sender im Durchschnitt gar der viertgrösste Sender.

 3+ konnte gegenüber dem Vormonat den Marktanteil um 13 Prozent steigern und erreicht nun einen Anteil von 3,6 Prozent. Mit 26 Sendungen lag der Sender gar über fünf Prozent Marktanteil, schreibt der Sender in einer Mitteilung. Bester Tag sei der Mittwoch gewesen mit durchschnittlich 5,3 Prozent in der Prime Time bei den 15- bis 49-Jährigen. Damit ist der Sender hinter SF1, SF2 und RTL am Mittwoch der viertgrösste Sender. Nach dem es lange unklar war, ob die Eigenproduktion Supernanny produziert werde oder nicht, startet die Sendung nun am 11. Juni. Einen Monat später startet 3+ mit zwei weiteren Eigenproduktionen, einer Wissenssendung und einem Automagazin, in den Sommer.

Zwei neue Broschüren helfen den Mediaplanern

Publicitas bietet zwei Mediaplanungs-Tools an. Die eine richtet sich an grenznahe und die andere an internationale Mediaplaner.

 Publicitas bietet zwei Mediaplanungs-Tools an. Die Broschüre «Most important financial and economical publications of the world» richtet sich an internationale Printmediaplaner. Sie enthält Informationen über die meinungsbildenden, hauptsächlich überregionalen Zeitungen und Zeitschriften für Wirtschaft und Politik. Die darin enthaltenen Angaben ermöglichen eine Grobplanung von länderübergreifenden Kampagnen. Das zweite Mediaplanungs-Tool «Zeitungen im benachbarten Ausland der Schweiz» eignet sich für Printmedia-Planungen in den grenznahen Regionen der Schweiz. Die Broschüre beinhaltet Informationen über die wichtigsten regionalen Zeitungen mit Streuung in den Grenzregionen zur Schweiz. Die Angaben ermöglichen die Grobplanung einer Kampagne im nahen Ausland. Die Broschüren können bei der Publicitas bezogen werden.

Christian Gartmann übernimmt Geschäftsführung von Radiotele

Bruno Oetterli gibt die Geschäftsführung bei Radiotele ab. Er übergibt die Leitung per sofort an Christian Gartmann, der ad interim übernimmt.

 Der Gründer und langjährige Geschäftsführer des Radio- und Fernsehvermarkters Radiotele, Bruno Oetterli, tritt zurück. Die Leitung von Radiotele übernimmt ad interim Christian Gartmann, der rasch einen Nachfolger bestimmen möchte. Oetterli hatte Radiotele 1976 gegründet und seither geleitet, unter seiner Leitung hat sich Radiotele über die Jahre zum führenden Vermarktungsunternehmen für privates Radio und regionales Fernsehen entwickelt. Das Unternehmen betreut mit 20 Mitarbeitern rund 50 Radio- und 17 Fernsehsender, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Die Publigroupe hat Radiotele im Sommer 2006 übernommen. Bruno Oetterli habe seinen Rücktritt schon seit längerem mit den Verantwortlichen bei Publigroupe geplant. Er habe sich nun in Absprache mit Gartmann entschlossen, die Leitung des Unternehmens an ihn abzugeben, sagt der Abtretende Geschäftsführer in einer Mitteilung.

Es regnet Gold und Silber bei Advico Young & Rubicam

Die Zürcher Agentur Advico Young & Rubicam ist an den NY Festivals mehrfach prämiert worden. Aus den acht Shortlistplätzen wurden ganze fünf Medaillen.

Die Zürcher Agentur Advico Young & Rubicam ist an den NY Festivals mehrfach prämiert worden. Aus den acht Shortlistplätzen wurden ganze fünf Medaillen.
Die Kampagne für die Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft war der Jury zwei Auszeichnungen wert. So bekam die Agentur dafür Gold bei den Plakaten und Silber bei den Anzeigen. Ebenso mit Gold und Silber prämiert wurden die Anzeigen und Plakate für Head, nachdem die Werbeagentur damit schon auf der Shortlist bei den One Show Awards gelandet ist. Die fünfte Medaille (Silber) ging an die Tragtasche von House of Nails in der Kategorie Design.
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