Goldbach Media will Mitte Juni an die Börse gehen

Der Börsengang der Werbevermarkterin Goldbach Media ist für den 15. Juni 2007 geplant. Zum Kauf angeboten werden 40 Prozent der Aktien. Goldbach Media erwartet aus der Kapitalerhöhung einen Mittelzufluss von 50,5 bis 60 Mio. Franken und will damit unter anderem in Osteuropa aktiv werden.

Die Werbevermarkterin Goldbach Media will am 15. Juni 2007 an die Börse gehen. Vom 4. bis zum 13. Juni bietet sie bis zu 2’373’170 Aktien mit einem Nominalwert von je 1,25 Franken zum Kauf an, wie es in einem Communiqué vom Montag heisst. Das entspricht einem Anteil von knapp 40 Prozent aller Aktien. Die Preisspanne beträgt 37 bis 44 Franken je Aktie. Der Börsengang war an der Goldbach-Generalversammlung im Mai beschlossen worden (siehe ).Nach Abschluss des Angebotes beträgt das Aktienkapitel der Goldbach Media AG bis zu 7’498’087,50 Franken eingeteilt in 5’998’470 Namenaktien. Die bisherigen Kernaktionäre und das Management der Gesellschaft bleiben namhaft beteiligt. Der definitive Preis der Aktie und das definitive Platzierungsvolumen werden voraussichtlich am 14. Juni 2007 publiziert. Die Aufnahme des Handels im Hauptsegment der SWX Swiss Exchange ist für den 15. Juni 2007 beantragt.
Mit dem Börsengang will Goldbach Media die Selbstständigkeit sichern: «Wir wollen unser Geschäftsmodell eigenständig weiterentwickeln», sagte CEO Klaus Kappeler an der Medienkonferenz vom Montag. Die Werbevermarkterin erwartet aus der Kapitalerhöhung einen Eigenmittelzufluss von 50,5 bis 60 Mio. Franken, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Das Unternehmen wolle mit den zusätzlichen Mitteln ihre Stellung als One-Stop-Shop für sämtliche privaten elektronischen, interaktiven und mobilen Medien im On- und Offline-Segment in der Schweiz weiter festigen, überdurchschnittlich wachsen und ihre bestehende Marktposition in Österreich und Deutschland ausbauen. Goldbach Media beabsichtigt ausserdem, ausgewählte osteuropäische Märkte zu erschliessen. Die neuen Eigenmittel können dabei zur Finanzierung von Übernahmen oder Beteiligungen eingesetzt werden. Ausserdem sollen die Angebotspalette in der Internetvermarktung verbreitert und neue Crossmedia-Angebotsmodelle gestaltet werden.

Publicis wirbt im Retro-Style für Maggi

Der flüssige Klassiker von Maggi ist bereits fester Bestandteil der meisten Schweizer Haushälte. Darum setzt die Publicis mit ihren neuen Plakaten auf schlichte Werbung.

Der flüssige Klassiker von Maggi ist bereits fester Bestandteil der meisten Schweizer Haushälte. Darum setzt die Publicis mit ihren neuen Plakaten auf schlichte Werbung.
Aus einem alten Topf isst man die besten Suppen. Nach dem Motto haben die kreativen Köpfe von der Publicis Plakate entworfen, die schlichter und innovationsfreier nicht sein könnten. Die Maggi-Flüssigwürze hat seit ihrer Kreation 1886 soviel Erfolg, dass sie mit oder ohne Werbung kaum vom Schweizer Chuchichäschtli wegzudenken wäre. Also hat sich die Zürcher Agentur gemäss Medienmitteilung vom Montag für ein plakatives Plakat entschieden, auf dem alleine die Flasche in Szene gesetzt wird.
Laut Publicis bestellt das Publikum wie wild das nostalgische Plakat.

Zu guter Letzt: Early Check-in für Paris Hilton

Paris ist im Gefängnis und alle Wetten sind offen: Wer schiesst das erste Bild der Hotelerbin im Gefängnis?

Bei den MTV-Awards am Sonntag beteuerte Paris Hilton, sie wolle ein Beispiel für andere junge Leute sein. Ein paar Stunden später war sie auch ganz brav hinter Gittern. Um die Paparazzi zu vermeiden, checkte Paris Hilton verfrüht im Gefängnis ein und eröffnete damit für die Medien die Jagdsaison auf die seltene Art der Knastprinzessinen. Fast eine Woche lungern Fotografen schon vor dem Gefängnis herum. Seit bekannt ist, dass das Partygirl in den Knast kommt, hecken Paprazzi-Agenturen Pläne aus, um ein Schnappschuss von ihr hinter Gittern zu ergattern. Strenge Sicherheitsvorkehrungen sind im Gefängnis getroffen worden, unter anderem damit keine Fotoapparate hinein geschmuggelt werden, doch die Paparazzi stürmen fast das Gebäude, um ein Blick von der Hotelerbin zu erhaschen, denn ein Bild von ihr könnte 500’000 Dollar wert sein.
Das reiche Blondchen bekommt ein eigenes Zimmer, sie darf fernsehen und telefonieren, hat ein eigenes Zimmer und muss wahrscheinlich knapp 20 Tage im Knast ausharren anstatt die verordneten 45. Sie soll so wie jede andere Insassin im Gefängnis behandelt werden und ihre Lektion lernen. Heisst das in dem Fall, Tinkerbell durfte nicht mit?

Zeitungen gewinnen weltweit an Auflagen und Anzeigen 

Weltweit haben Zeitungen im vergangenen Jahr bei Auflage und Anzeigenaufkommen zugelegt, wie eine Studie des Welt-Zeitungsverbands ergibt. Leider profitiert die Schweiz nicht vom Trend zu höheren Auflagen.

Weltweit haben Zeitungen im vergangenen Jahr bei Auflage und Anzeigenaufkommen zugelegt. Sie erreichen nun eine Auflage von insgesamt einer halben Milliarde Exemplare. Im Schnitt greifen jeden Tag 1,4 Milliarden Menschen zu einer Tageszeitung. Das ergibt eine Studie des Welt-Zeitungsverbands WAN (World Association of Newspapers), die am Montag vorgestellt wurde. Die Studie umfasst 232 Länder. In diesen stieg die Auflage der verkauften 11’207 Zeitungstitel um 2,3 Prozent. Zieht man die kostenlosen Tageszeitungen mit ein, welche allein in Europa 31,9 Prozent der Auflage ausmachen, lag die weltweite Steigerungsrate bezüglich Auflage sogar bei 4,61 Prozent. Leider profitieren die Schweiz und Deutschland nicht von diesem Trend: Bei uns sanken die Auflagen im Jahr 2006 um 2,54 Prozent, im nördlichen Nachbarland um 2,1 Prozent. In Österreich dagegen stiegen die Auflagen um 9,43 Prozent.
Das weltweite Wachstum spiegelt sich in den Einkünften aus den Anzeigen wider, die im Jahresvergleich 3,77 Prozent zulegten. Damit kommen die Tageszeitungen auf einen Marktanteil von 29,6 Prozent.
Herausragende Steigerungsraten beim Anzeigenaufkommen hatte 2006 Bulgarien, das markante 71,9 Prozent zulegte. Zu den Gewinnern gehören auch Luxemburg (43 Prozent), Slowenien (20,96 Prozent), Belgien (19 Prozent) und Estland (15,5 Prozent).

Contexta wirbt für Swisscom Directories

Die Berner Agentur Contexta lanciert eine integrierte Kampagne, um das Online-Angebot von Swisscom Directories bekannt zu machen. Für die Online-Plattform wurden Anzeigen und Werbespots entwickelt, welche auf das virtuelle Pendant des Telefonbuches aufmerksam machen sollen.

Die Berner Agentur Contexta lanciert eine integrierte Kampagne, um das Online-Angebot von Swisscom Directories bekannt zu machen. Für die Online-Plattform wurden Anzeigen und Werbespots entwickelt, welche auf das virtuelle Pendant des Telefonbuches aufmerksam machen sollen. Contexta bringt Swisscoms Botschaft an die Öffentlichkeit, nämlich dass www.directories.ch mehr als ein Adressenverzeichnis ist. Von der Kartensuche über den Routenplaner bis zur Internet-Adresssuche ist laut Medienmitteilung alles möglich.
Die Kampagne, die bis Ende 2007 im Fernsehen und in der Gratiszeitung 20 Minuten zu bestaunen ist, wird von einem Wettbewerb begleitet, bei dem es Preise im Gesamtwert von 100’000 Franken zu gewinnen gibt. Konsequent wird in jeder Anzeige und in jedem TV-Spot eine Wettbewerbsfrage gestellt, die es mittels Recherche auf directories.ch zu beantworten gilt.

Erfolg für Walker in New York und Lausanne

Die Zürcher Agentur Walker darf sich über Erfolge diesseits und jenseits des grossen Teiches freuen: An den New York Festivals und am Westschweizer Werbepreis Grand Prix Romand de la Création räumte die Agentur je drei Preise ab.

Die Zürcher Agentur Walker darf sich über Erfolge diesseits und jenseits des grossen Teiches freuen: An den New York Festivals erzielte die laut Mitteilung «kleinste Werbeagentur der Welt» Gold, Silber und Bronze für Arbeiten für Fleurop. Die Goldmedaille für die beste TV-Spot-Serie des Jahres erhielt die Serie «Hunt for Words» mit den hilflos nach Wörtern suchenden Männern, die wohl besser Blumen schenken würden. Der Kinospot «Hochzeitstag», bei dem Anthony Minghella Regie führte, wurde zweimal ausgezeichnet: Für den Spot gab es eine Silver World Medal, daneben erhielt die Britin Anna Massey Bronze für ihre schauspielerische Leistung.Walker erntet aber auch einheimische Lorbeeren: Am Westschweizer Werbepreis Grand Prix Romand de la Création, der am 31. Mai verliehen wurde, holte die Agentur drei der acht Grand Prix ab.

Future Connection kreiert Website für Jamie Oliver

«The Naked Chef», wie Jamie Oliver im Volksmund genannt wird, erhält auch eine Schweizer Website. Den Internet-Auftritt des Starkochs hat Future Connection angerichtet.

Ein Abendessen in Jamie Olivers Restaurant in London gewinnen, die Rezepte des Starkochs abstauben oder seine Sendungen auf DVD bestellen: Das alles kann man nun auf der neuen Schweizer Website von Englands berühmtestem Feinschmecker.
Der britische Starkoch Jamie Oliver ist mit www.jamieoliver.ch neuerdings auch in der Schweiz präsent. Der Exklusivpartner MGM Group Corporation beauftragte die kreativen Köpfe von Future Connection mit der Gestaltung des Internet-Auftrittes. Laut Medienmitteilung vom Montag werden auf der Website nebst Informationen und Rezepte auch Jamie Oliver-Produkte vorgestellt, welche per Mausklick im Coop-Webshop bestellt werden können. Im neu lancierten «Jamie’s Quiz des Monats» kann man sogar ein Wochenende in London inklusive Abendessen im Restaurant des « Naked Chefs» gewinnen.

Neuer Kommunikationsleiter bei Publisuisse

Reto Burkhalter leitet seit März 2007 die Kommunikationsabteilung der Publisuisse. Der diplomierte Marketingleiter soll die Position von Publisuisse im Bereich der elektronischen Medien festigen.

Reto Burkhalter leitet seit März 2007 die Kommunikationsabteilung der Publisuisse. Der diplomierte Marketingleiter soll die Position von Publisuisse im Bereich der elektronischen Medien festigen.
In seiner neuen Funktion als Kommunikationsleiter bei Publisuisse ist Reto Burkhalter für Planung, Durchführung und Controlling der gesamten Kommunikationsaktivitäten verantwortlich. Der 38-Jährige arbeitete vorgängig bei BKW FMB Energy als Leiter Marketingkommunikation respektive Leiter Product Management Privatkunden und bei Alimarca als Key Account Manager für Kellog’s. Gemäss Pressemitteilung von Montag bringt der diplomierte Marketingleiter aufgrund seiner Ausbildung und bisherigen Tätigkeiten beste Voraussetzungen mit, um die Multimedia-Position von Publisuisse weiter zu stärken.

Sulzer, Sutter fährt jetzt auch Maserati

Seit kurzem betreut die Sulzer, Sutter zwei Automarken: Maserati hat die Zürcher Kreativen mit der Markenkommunikation für die Schweiz beauftragt. Bereits inne hatte die Agentur das Mandat von Fiat.

Seit kurzem betreut die Sulzer, Sutter zwei Automarken: Maserati hat die Zürcher Kreativen mit der Markenkommunikation für die Schweiz beauftragt. Bereits inne hatte die Agentur das Mandat von Fiat.  
Maserati habe im Schweizer Markt Grosses vor, heisst es in einer Pressemitteilung. Das Modell Maserati Quattroporte, der dreimal in Folge in der Luxusklasse die Leserwahl der Auto Illustrierten gewonnen hat, ist jetzt auch in einer Automatik-Version erhältlich. Der Autokonzern hofft, damit eine massive Steigerung im Jahr 2007 zu erzielen. Sulzer, Sutter will mit wirkungsvoller Kommunikation einen Beitrag zum Erreichen der anspruchsvollen Zielsetzung leisten.

Corbis sponsert Lions-Award

Beim diesjährigen Cannes Lions Festival ist die Firma Corbis erneut Sponsor des Young Director Awards.

Beim diesjährigen Cannes Lions Festival ist die Firma Corbis erneut Sponsor des Young Director Awards. Am 20. Juni wird der Young Director Award in Cannes verliehen. Hunderte von Jung-Regisseuren aus aller Welt reichen jedes Jahr ihre Commercials in unterschiedliche Kategorien wie Broadcast oder Viral Film beim Cannes Lions Festival ein. Von CFP-E (Commercial Film Producers of Europe) und dem Magazin Shots ausgerichtet, wird der Young Director Award laut Medienmitteilung vom Montag auch dieses Jahr von Corbis gesponsert.
Corbis bietet Unternehmen aus den Bereichen Werbung, Marketing und Medien umfassende Foto- und Filmarchive, Know-How in den Bereichen Rechte-Klärung und Medienmanagementlösungen und ein Team von Auftragsfotografen.

Neuer Geschäftsführer bei Huber

Der 36-jährige Christian Haberbeck übernimmt die Geschäftsleitung des Druck- und Verlagsunternehmens Huber, das seit 2005 zu Tamedia gehört. Er löst Urs Lüdi ab, der 20 Jahre lang an der Spitze von Huber stand.

Christian Haberbeck übernimmt per Mitte Juni die operative Geschäftsleitung der Huber-Gruppe. Der 36-jährige Nachfolger von Urs Lüdi bekleidete bereits Kaderfunktionen beim deutschen Druckhaus Haberbeck, beim slowakischen Zeitschriftenverlag Euroskop Ringier und bei Ringier Rumänien. Urs Lüdi, der bisherige Geschäftsführer von Huber, war 29 Jahre beim Unternehmen tätig, 20 davon in seiner jetzigen Funktion. Laut Medienmitteilung von Montag trug der 59-jährige wesentlich zur Weiterentwicklung der Firma bei.
In den Geschäftsbereichen Druck und Verlag tätig, wurde die Huber-Gruppe im Herbst 2005 von Tamedia aufgekauft. Die Tochtergesellschaft Thurgauer Medien verlegt unter anderem die Thurgauer Zeitung, die seit April 2007 im Zeitungsverbund Nordostschweiz mit dem Winterthurer Landboten erscheint. Ebenfalls Teil der Huber-Gruppe ist der Zeitschriftenverlag Huber, der Buchverlag Huber und der Internet-Dienstleister Backslash.

SFLB kürt für Bio Suisse den Helden der Natur

Unter dem Claim «Bio Knospe. Bringt den Geschmack zurück» kürt Bio Suisse in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Spillmann/Felser/Leo Burnett jeden Monat einen «Helden der Natur».

Unter dem Claim «Bio Knospe. Bringt den Geschmack zurück» kürt Bio Suisse in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Spillmann/Felser/Leo Burnett jeden Monat einen «Helden der Natur». Damit wird thematisiert, warum die Knospe-Produkte mehr Geschmack als andere Lebensmittel haben. In Longcopy-Inseraten lässt Bio Suisse bis Ende Jahr jeden Monat ein anderes Knospe-Produkt erzählen, wie es war, auf dem Knospe-Hof aufzuwachsen. Schon die Titel wie «Ein Schleimmonster wollte mich verschlingen» zeigen, dass das Leben auf dem Knospe-Hof nicht immer einfach ist. Die Heranreifenden werden von Schnecken angegriffen, von Vögeln zerpickt und müssen auf einiges verzichten. Doch sind es gemäss Medienmitteilung genau diese Erlebnisse, die den Knospe-Produkten ihren Charakter verleihen. Weil sie so viel durchmachen müssen, um so schmackhaft zu werden, stehen die Autobiografien der Knospe-Produkte unter dem Titel: Helden der Natur. Ein wichtiger Aspekt der Kampagne ist die Saisonalität: Jeden Monat wird ein anderer Held gekürt, und zwar ein Schweizer Knospe-Produkt, das gerade reif ist.
Als begleitende Massnahme fährt ein Knospe-Caravan durch die Schweiz. In verschiedenen Schweizer Städten stellt er den Passanten den aktuellen Helden der Natur vor. Gleichzeitig wird ein Saisonkalender an die Passanten verteilt, in dem alle Heldengeschichten nachzulesen sind. Auch auf den Knospe-Höfen wird die Helden-Kampagne mit verschiedenen Werbemitteln anzutreffen sein.
get_footer();