Aufgefrischter Infokanal der Cablecom wirbt für digitales TV

Seit Montag erscheint der Infokanal der Cablecom in der Deutschschweiz in neuem Kleid. Mit Einblicken ins Programm will die Netzbetreiberin der breiten Öffentlichkeit das digitale Fernsehen näher bringen.

Seit Montag erscheint der Infokanal der Cablecom in der Deutschschweiz in neuem Kleid. Damit will die Netzbetreiberin der breiten Öffentlichkeit die Nutzung des digitalen Fernsehens näher bringen. Der Sender kann am gewohnten Sendeplatz im analogen Programmangebot empfangen werden. Das Programmschema baut auf jeweils rund fünfminütigen moderierten Informationsblöcken auf: den Sendungen «Cablecom Easy» und «Cablecom News». Sie zeigen Programm und Nutzung des digitalen Angebots von Cablecom. Im Anschluss an die Informationsblöcke wird für rund 20 Minuten live in eines der verschiedenen Programme des digitalen Programms geschaltet.
Die Inhalte des Infokanals werden schrittweise weiterentwickelt. Ein Ausbau des Infokanals für die französische und die italienische Sprachregion der Schweiz ist mittelfristig geplant. Konzeption und Realisation des neuen Infokanals entstanden in Zusammenarbeit mit der Zürcher Konzeptions- und Produktionsfirma Crossmotion. 

Vorarlberger Nachrichten gründen Leserbeirat

Die Vorarlberger Nachrichten, das «Newspaper of the Year 2006», gehen bei der Beteiligung der Leser noch einen Schritt weiter: Die Tageszeitung ruft einen Leserbeirat ins Leben. Damit will das Blatt für Leseranliegen sensibler werden.

Die Vorarlberger Nachrichten, das «Newspaper of the Year 2006», gehen bei der Beteiligung der Leser noch einen Schritt weiter: Die Tageszeitung ruft einen Leserbeirat ins Leben. Das Gremium fasst 30 Personen. Die Bewerbungsphase startete am Montag, die Auswahl wird nach soziodemographischen Gesichtspunkten getroffen. Mit dem Leserbeirat wollen die Vorarlberger Nachrichten «noch sensibler werden für die Anliegen, Sorgen und Anregungen der Leser», sagte Chefredaktor Christian Ortner gemäss SDA.
Der Beirat trifft sich jeden zweiten Monat mit der Chefredaktion, um Kritik und Anregungen anzubringen sowie neue Projekte mit der Redaktionsleitung zu diskutieren. Über E-Mail kann täglich Kontakt zu den Blattmachern gehalten werden.
Bei der Wahl zum «Newspaper of the Year» im vergangenen Jahr lobte die Jury bereits die Bürgerbeteiligungsmodelle der Zeitung (siehe
).

Zu guter Letzt: Einmal Niere mit Moralin bitte

Also doch: Die seit Wochen äusserst kontrovers diskutierte Niederländische Organspende-Show war nichts als ein medialer Coup. Die angeblich todkranke Spenderin ist Schauspielerin. Die Frage ist: Wozu das Theater?

 Also doch: Die seit Wochen äusserst kontrovers diskutierte Niederländische Organspende-Show war nichts als ein medialer Coup. Die angeblich todkranke Spenderin ist Schauspielerin. Die Frage ist: Wozu das Theater?  
«Wir werden hier keine Niere vergeben, das geht selbst uns zu weit», sagte der Moderator Patrick Lodiers am Freitagabend im Fernsehsender BNN. Die als todkranke Lisa präsentierte Frau sei eine Schauspielerin, die drei Kandidaten für ihre angebliche Spenderniere warteten allerdings tatsächlich auf ein Spenderorgan. Sie seien aber informiert gewesen, dass in der Sendung keine Organe vergeben werden sollten. Der Sender wollte mit der Show Aufmerksamkeit auf ihre Leben und ihre Probleme lenken, so Lodiers. Die Enthüllung machte der Moderator in dem Moment, als sich Lisa für einen der drei Kandidaten für ihre Niere entscheiden sollte. Die Ankündigung der Show hatte in den Niederlanden und in Europa für heftige Diskussionen um moralische Standards geführt. BNN-Gründer Bart de Graaff war vor fünf Jahren gestorben, nachdem er jahrelang vergeblich auf eine Spenderniere gewartet hatte. Mal sehen, ob sich nun durch den Medienwirbel die Situation bessert.

Auch Bundesgericht missbilligt Handy-Porno-Werbung auf Star TV

Das Bundesgericht stützt einen Entscheid der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI), wonach auf dem Fernsehsender Star TV gezeigte Werbespots zum Herunterladen von Pornovideos aufs Handy unzulässig sind. Die Werbesendungen seien jugendgefährdend und verletzten das Programmrecht.

 Das Bundesgericht stützt einen Entscheid der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI), wonach auf dem Fernsehsender Star TV gezeigte Werbespots zum Herunterladen von Pornovideos aufs Handy unzulässig sind. Die Werbesendungen seien jugendgefährdend und verletzten das Programmrecht.  
Die Spots wurden jeweils nach Mitternacht gesendet, in Werbeunterbrechungen des inzwischen abgesetzten erotischen Programms Lovers TV. Nach dem UBI und dem Bezirksgericht Zürich befand nun auch das Bundesgericht, dass die Spots jenseits des «rundfunkrechtlich in erotischer Hinsicht» zulässigen liege. Es würden darin unzweideutig verschiedene sexuelle Praktiken gezeigt und die Geschlechtsteile nur pro forma abgedeckt. Die pornografische Wirkung werde durch die kruden Kommentare verschärft. Menschen würden vulgär und primitiv als reine Sexualobjekte dargestellt, menschenverachtendes Verhalten im sexuellen Bereich als üblich, positiv und nachahmenswert verklärt, so die Begründung des Bundesgerichts.
 
Gemäss einer Meldung der SDA nimmt Star TV zur Kenntnis, dass das Bundesgericht die strenge Auffassung der UBI teilt, wonach die geprüften Werbespots in ihrer konkreten Form das rundfunkrechtliche Sittlichkeitsgebot tangierten. Anders als das UBI sind die Lausanner Richter jedoch nicht der Auffassung, jede Werbung für Adult-Dienstleistungen via MMS unzulässig sei, weil portable Kommunikation primär ein jugendliches Publikum anspreche. Das Bundesgericht stellte klar, dass TV-Werbung für entsprechende MMS nicht grundsätzlich verboten ist. Für die Einhaltung des Jugendschutzes beim Herunterladen der beworbenen Sequenzen sei nicht der Programmveranstalter, sondern der Anbieter verantwortlich.

Fisch.Meier mit Berg und Badehose für Flims

Die Zürcher Direktmarketing-Spezialisten von Fisch.Meier inszenieren die Vielfalt der Sommerdestination Flims in einer Anzeige mit einer magischen Hose.

Die Zürcher Direktmarketing-Spezialisten von Fisch.Meier inszenieren die Vielfalt der Sommerdestination Flims in einer Anzeige mit einer magischen Hose.   
Wer sich für Ferien in Flims entscheide, könne sich auf einiges gefasst machen, schreiben Fisch.Meier in ihrer Pressemitteilung. Denn wer sich in die Bergewelt wage, trage Hosen der besonderen Art: Je weiter hinauf der Gast gelangt, desto länger wird das Beinkleid. Damit wird die Vielfalt der Möglichkeiten, die der Bündner Ferienort bietet, unterstrichen: Vom Vorab-Gletscher auf 3000 Meter geht es über Alpen ins Dorf hinab und schliesslich zum Bad im berühmten Caumasee auf rund 1000 Meter. Die Hose verändert über die Höhenstufen ihre Länge und passt sich so perfekt den vielfältigen Berg- und Bade-Erlebnissen in Flims an. Anzeigen in Tageszeitungen und Zeitschriften sowie Plakate an ausgewählten Passanten-Stellen sind ab sofort zu sehen.

Beratungsverstärkung für Blickle Directmarketing

Anita Göggel verstärkt seit 14. Mai 2007 das Direktmarketing-Beratungsteam der Firma Blickle Directmarketing in Embrach.

Anita Göggel verstärkt seit 14. Mai 2007 das Direktmarketing-Beratungsteam der Firma Blickle Directmarketing in Embrach. Göggel weist langjährige Erfahrung im Direktmarketing auf, insbesondere in den Bereichen Businessadressen und Datenbanken, wie es in einem Communiqué heisst. Sie absolviert derzeit den Ausbildungslehrgang zur Kommunikationsleiterin SAWI/IAA.

Antalis hat ein Zeichen für Papier gesetzt

In den letzten Tagen konnte es vorkommen, dass sich Passanten in einigen Schweizer Bahnhöfen die Augen rieben. Grund war der farbig leuchtende Papertour-Zug des Schweizer Papier-Grosshandel-Unternehmens Antalis.

 In den letzten Tagen konnte es vorkommen, dass sich Passanten in einigen Schweizer Bahnhöfen die Augen rieben. Grund war der farbig leuchtende Papertour-Zug des Schweizer Papier-Grosshandel-Unternehmens Antalis.  
Wie das Unternehmen schreibt, beinhaltete die Komposition eine Papierausstellung, eine Lounge und einen Wagon für Referate. Ziel der Papertour war, die Verbraucher für einen umweltgerechten Umgang mit Papier zu sensibilisieren. Die Vorträge von Spezialisten aus der Papierbranche wurden von über tausend interessierten Gästen wie Druckereibesitzern, Werbespezialisten oder Einkäufern von Papier-Grossverbrauchern besucht.

Metzgerlehner für mehr Freude an neuen Schuhen

Schuhfetischistinnen kennen das Problem bestens: Die neuen Treter sind zwar rattenscharf, aber die Blasen schmerzvoll, bis die Schuhe richtig eingelaufen sind. Die neue Kampagne von Metzgerlehner für Compeed zeigt: Pflaster muss nicht hässlich sein, schon gar nicht an Bianca Sissing.

Schuhfetischistinnen kennen das Problem bestens: Die neuen Treter sind zwar rattenscharf, aber die Blasen schmerzvoll, bis die Schuhe richtig eingelaufen sind. Die neue Kampagne von Metzgerlehner für Compeed zeigt: Pflaster muss nicht hässlich sein, schon gar nicht an Bianca Sissing. Die Kampagne «New Shoes» von Metzgerlehner für Compeed Blasenpflaster von Johnson & Johnson adaptiert den TV-Spot und realisierte zusätzliche Anzeigen und POS-Massnahmen für den Schweizer Markt. Um den Fashion-Appeal von Compeed Blasenpflaster zu verstärken und so die Zielgruppe der Fashion-Victims besser zu erreichen, konnte Bianca Sissing als Botschafterin gewonnen werden. Die Anzeigen sind bereits on air, die POS-Aktivitäten sowie TV-Spots starten im Juni.

Radio Zürisee erzielt Umsatzrekord

Radio Zürisee hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von 4,17 Millionen Franken und einen Gewinn von 141'000 Franken erwirtschaftet. Auch die Hörerzahlen wuchsen.

Radio Zürisee hat den Umsatz im vergangenen Jahr auf 4,17 Millionen Franken gesteigert, was laut Communiqué einem Rekordwert entspricht. Der Gewinn beträgt 141’000 Franken. Die Generalversammlung beschloss aufgrund der positiven Entwicklung eine Erhöhung der Dividende von fünf auf sieben Prozent des Aktienkapitals. Einen massgeblichen Anteil am Finanzerfolg von Radio Zürisee trägt gemäss Mitteilung die Schwestergesellschaft, Radio Zürisee Werbe AG, unter der Leitung von Urs Lorenz. Sie ist verantwortlich für die Werbeakquisition sowie das Marketing und Promotion des Senders.
Die Hörerzahlen von Radio Zürisee konnten 2006 ebenfalls gesteigert werden. Der Marktanteil in der Deutschschweiz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,1 auf 1,9 Prozent. Auch bei der Tagesreichweite legte der Sender zu und erreichte 187’000 Hörerinnen und Hörer.
An der Generalversammlung wurde Geschäfts- und Programmleiter Christoph Romer verabschiedet. Romer wechselt zu den Zürichsee Medien und übernimmt dort eine Stabstelle. Neu in den Veraltungsrat gewählt wurde Urs Wickihalder. Er ersetzt Monica Vögele, welche nach 15 Jahren ihren Rücktritt erklärt hat.

Filippo Leuteneggers Neue Ideen

Die erste Ausgabe des Magazins Neue Ideen ist am Freitag erschienen. Die Publikation von Filippo Leutenegger wendet sich vorab an Besitzer und Mieter von Einfamilienhäusern. Chefredaktor ist der ehemalige Beobachter-Redaktor Marc Caprez.

Die erste Ausgabe des Magazins Neue Ideen ist am Freitag erschienen. Die Publikation von Filippo Leutenegger wendet sich vorab an Besitzer und Mieter von Einfamilienhäusern. Chefredaktor ist der ehemalige Beobachter-Redaktor Marc Caprez. 
Gratis, wie angekündigt, ist das Heft nicht (siehe
). Aber fast: Vier Franken kostet Neue Ideen einzeln, für 25 Franken ist das Jahresabo zu haben. Zehn Mal jährlich berichtet das Magazin über verschiedensten Aspekte, Vorschläge, Angebote und Geschichten rund ums Haus. In der am Freitag erschienen ersten Ausgabe gewährt Claude Nobs, Gründer des Montreux Jazz Festival, einen Einblick in seine vier Wände. Weiter gibt es Tipps zur Gartenaufwertung, zur umweltverträglichen Schädlingsbekämpfung, trendigen Sonnenschirmen und Finanz-Fragen rund ums Eigenheim. Beiträge zu Erziehung, Gesundheit, Kochen und Reisen runden das Heft thematisch ab. Für die Herausgabe von Neue Ideen hat der einstige Arena-Moderator und Jean-Frey-CEO Filippo Leutenegger eigens die Aktiengesellschaft Medienarena gegründet. Wie die SDA meldet, ist die erste Ausgabe in einer Auflage von 750’000 Exemplaren erschienen.

Polnisches Fernsehen zensiert BBC-Serie wegen Homosexualität

Das polnische Fernsehen hat eine Episode der BBC-Serie «Little Britain» zensiert, in der ein homosexueller Priester zu sehen ist. Der Sender schnitt eine etwa eine Minute lange Szene heraus, in der ein Priester seinen Freund küsst.

  Das polnische Fernsehen hat eine Episode der BBC-Serie «Little Britain» zensiert, in der ein homosexueller Priester zu sehen ist. Der Sender schnitt eine etwa eine Minute lange Szene heraus, in der ein Priester seinen Freund küsst. Eine Sprecherin des Senders TVP begründete den Eingriff dahin gehend, als dass man keine Kontroverse auslösen wollte, die dem Auftrag eines öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders nicht gerecht wird. Die britischen Zuseher seien offener als die polnischen und hätten einen anderen Humor, so die Sprecherin laut SDA weiter. Die Satireserie «Little Britain», in der zahlreiche politisch inkorrekte Darsteller auftreten, läuft seit 2003 in Grossbritannien und anderen Ländern. Unter dem Verdacht der Homosexualität standen in Polen jüngst sogar die Teletubbies, am Mittwoch revidierte die Kinderbeauftragte der konservativen Regierung jedoch ihre Meinung über die Figuren der Fernsehserie. Sie berief sich dabei auf einen Sexualwissenschaftler, der offenbar schädliche Auswirkungen der Fernsehserie auf Kinderseelen ausgeschlossen habe. Zu Irritationen hatte geführt, dass die als männlich geltende Figur Tinky Winky stets eine Handtasche dabei hat.

Roland Baumgartner neuer Leiter E-Medien der AZ Gruppe

Der Verwaltungsrat der AZ Medien Gruppe bestellte Roland Baumgartner als neuen Leiter Elektronische Medien. Per 1. Juni übernimmt der derzeitige Geschäftsleiter von Radio Argovia zusätzlich die Verantwortung für das Aarauer Tele M1 und das Luzerner TeleTell. Ebenso ist er Mitglied der Unternehmensleitung.

 Der Verwaltungsrat der AZ Medien Gruppe bestellte Roland Baumgartner als neuen Leiter Elektronische Medien. Per 1. Juni übernimmt der derzeitige Geschäftsleiter von Radio Argovia zusätzlich die Verantwortung für das Aarauer Tele M1 und das Luzerner TeleTell. Ebenso ist er Mitglied der Unternehmensleitung.  
Der 43-Jährige stiess 1989 zu Radio Argovia und amtet seit 1990 als Leiter Central Services und stellvertretender Geschäftsführer. Ab 2002 ist er Geschäftsführer des Radios und seit 2005 Mitglied der erweiterten Unternehmensleitung der AZ Medien Gruppe. Er engagiert sich in verschiedenen Gremien der elektronischen Medienlandschaft, etwa als Vorstandsmitglied des Verbandes Schweizer Privatradios, als Mitglied der Fachgruppe Radio im Verband Schweizer Presse und der Koordinationsstelle von Swiss Radio Pool. Roland Baumgarnter löst Florenz Schaffner ab, der Aufgaben in der Redaktion der neuen Sonntagsausgabe der Mittelland Zeitung übernimmt.
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