Die Leser als Juroren

Kreativität Der ADC hat in diesen Tagen sein aktuelles Jahrbuch vorgestellt. Darin sind schön nach Shortlist und Metall geordnet die kreativsten Ideen des Jahres 2006 abgebildet.

Kreativität Der ADC hat in diesen Tagen sein aktuelles Jahrbuch vorgestellt. Darin sind schön nach Shortlist und Metall geordnet die kreativsten Ideen des Jahres 2006 abgebildet. Neu kann jetzt auch die Leserschaft beim ADC als Juror wirken. Dazu sind dem Buch ein paar Bogen mit Benotungsklebern beigelegt. Diese können bei jedem Sujet an einer speziell reservierten Stelle angepeppt werden. Das Buch ist von Euro RSCG gestaltet worden und kann bis zum 31. August zum Subskriptionspreis von 118 Franken online über [email protected] bestellt werden.

Die Volkswährung von Coop

Kundenbindung Die Zürcher Agentur Arco hat in der Coop-Presse eine Kampagne für die Supercard lanciert.

Kundenbindung Die Zürcher Agentur Arco hat in der Coop-Presse eine Kampagne für die Supercard lanciert. «Händ Sie e Supercard?» Was eingeschworenen Kartengegnern bei jedem Einkauf  langsam auf die Nerven geht, erleben andere als wohltuende Klänge an der Kasse des Supermarks. «Punktesammler lieben Punkte», sind die Kreativen bei Arco überzeugt. Denn der wahre Punktesammler weiss: «Superpunkte sind die neue Volkswährung.» Die an der Zürcher Rämistrasse domizilierte Agentur zeigt das in ihrer «Trend»-Kampagne mit Sujets, die mit Punkten grafisch nur so übersät sind. Diese innige Zuneigung zur zweidimensionalen Kreisform ist aber nicht nur das prägende Stilelement der Kampagne. Die Botschaft hat auch einen echten Newswert: Superpunkte sind nicht nur modisch, hip und in, sondern bieten ab sofort auch mehr Möglichkeiten als bisher. Mit Superpunkten kann jetzt in allen Coop City auch bezahlt werden. Zwar keine Food- oder Nearfood-Produkte in der Lebensmittelabteilung und auch keine Dienstleistungen in Coop-Restaurants. Dafür ganz viele andere schöne Sachen. Ganz nach dem Motto: «Ich punkte, also bin ich.»
Arco arbeitet bereits seit 20 Jahren für den Coop-Detailhandelskonzern und hat in dieser Zeit von Packungen über Eröffnungsevents bis zu Inseraten «so ziemlich alles realisiert, was unter dem Begriff Kommunikationsmassnahmen zusammengefasst werden kann», wie Arco-CEO Doris Horlacher erklärt. Die Anfrage für die «Trend»-Kampagne ist deshalb auf Grund der langjährigen Zusammenarbeit ohne Pitch direkt von Coop Supercard gekommen. Arco realisiert aktuell für Coop neben der gesamten Kommunikation für Supercard im Jahre 2007 auch Leserwerbung für das Kundenmagazin Beauty & Life. Zu einem «wahren Bestseller» hat sich der Prämienkatalog «Das grosse Buch der Prämien» entwickelt. Wobei der Ausdruck «Bestseller» nicht ganz richtig ist, denn das von Arco gestaltete und breit beworbene Buch ist in allen Coop-Filialen gratis erhältlich.
Die Supercard ist von Coop im Jahr 2000 eingeführt worden. Inzwischen kann sie auch zur Gratiskreditkarte erweitert werden. Mit der Supercard lassen sich bei der Fluggesellschaft Swiss Punkte in Miles & Moore umwandeln. Im Supercard-Katalog stehen 600 attraktive Prämien zur Auswahl bereit. Und neu können jetzt – wie in der Arco-Kampagne kommuniziert – in 35 Coop City quer durch die Schweiz mehr als 40000 Produkte ganz oder teilweise mit Supercard bezahlt werden.   
 
Andreas Panzeri

Der Spiegel erscheint mit vorerst einmaliger Schweizer Beilage

Das deutsche Nachrichtenmagazin Spiegel wird am 25. Juni eine Schweizer Beilage veröffentlichen. Die Publikation ist vorerst als einmalige Aktion geplant und wird vom Spiegel-Verlag in Eigenregie hinausgegeben.

Das deutsche Nachrichtenmagazin Spiegel wird am 25. Juni eine Schweizer Beilage veröffentlichen. Die Auflage liegt bei 50’000 Exemplaren. Die Beilage ist vorerst als einmalige Aktion geplant. «Wir werden diese Ausgabe sehr genau analysieren und dann entscheiden, wie wir weiterfahren», bestätigte Spiegel-Sprecherin Ute Miszewski gegenüber der Werbewoche eine Meldung des Branchendiensts Persoenlich.com. «Die Beilage wird vom Spiegel-Verlag in Eigenregie hinausgegeben», so Miszewski weiter. Über Gespräche des Spiegels mit der Tamedia waren in der Sonntagspresse Berichte zu lesen gewesen. «Es hat Gespräche über Facts zwischen dem Spiegel-Verlag und Tamedia gegeben. Diese werden aber derzeit nicht fortgeführt», sagte die Spiegel-Sprecherin gegenüber der Werbewoche dazu.
Auch Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer bestätigte gegenüber der SDA die Gespräche. Über Details wollte er sich allerdings nicht äussern. Tamedia werde jetzt zuerst einmal schauen, wie sich die Situation entwickle. Von einer einmaligen Ausgabe bis zum regelmässigen Split sei es ein langer Weg, sagte Zimmer weiter. Man würde die Lage im Auge behalten und analysieren.
Lesen Sie mehr über die Lage bei Facts in der Werbewoche Nr. 22/2007:
«Facts kommt wohl als Nächstes dran»

Schoch&Sonders verpacken neue Kunden

Die Zürcher Agentur für Verpackungsdesign Schoch&Sonders kann sich neun Monate nach Agenturgründung über einen erfolgreichen Start freuen, wie sie am Mittwoch mitteilte.

Die Zürcher Agentur für Verpackungsdesign Schoch&Sonders kann sich neun Monate nach Agenturgründung über einen erfolgreichen Start freuen, wie sie am Mittwoch mitteilte. Zu den neuen Kunden gehören Emmi, Lindt & Sprüngli, Paul Mitchell, Baocha und Soremco. Die Agentur gibt neben dem Packaging Design auch den Kompetenzbereichen Brand Creation und Corporate Design ein immer grösseres Gewicht. Als Beispiel für innovative Arbeiten nennt Schoch&Sonders ein Konzept für eine Design Edition für die Biermarke Beck’s. Das Design beschränkt sich gemäss Communiqué nicht nur auf die Etikette, sondern verläuft über die ganze Flasche. Für die Teemarke Baocha werden die Verpackungsdesigner erstmals die Mobile Tagging Technologie einsetzen. Diese erlaubt dem Konsumenten, direkt über sein Handy mehr Informationen zum Produkt zu erhalten.

Ferrari naturbelassen

Spielzeug Publicis hat für Pastorini in einer Guerilla-Aktion Holzspielzeuge «ausgesetzt», wie man sie noch aus alten Zeiten kennt.

Spielzeug Publicis hat für Pastorini in einer Guerilla-Aktion Holzspielzeuge «ausgesetzt», wie man sie noch aus alten Zeiten kennt. Ein Holzklotz konnte damals für das Kind mit viel Fantasie zu einem Ferrari werden, ein Stecken zu einem Schwert oder eine Kartonschachtel zur Burg. Der Ferrari aus Holz ist in Zürich auf verschiedenen Parkplätzen gesichtet worden.

Vornehm behütet

Banken Die UBS gilt nicht unbedingt als die Privatbank des kleinen Mannes. Doch viel Münz summiert sich schliesslich auch einmal zu einem schönen Vermögen.

Banken Die UBS gilt nicht unbedingt als die Privatbank des kleinen Mannes. Doch viel Münz summiert sich schliesslich auch einmal zu einem schönen Vermögen. In diesem Sinne hat die Bank diese Woche eine Ausgabe von 20 Minuten auf der Titelseite mit Coupons bekleben lassen. Wer den Gutschein mit seinem Namen und seiner Adresse in einer UBS abgibt, bekommt dafür eine Alinghi-Mütze geschenkt. Und die Daten dürfen von der Bank «zu Marketingzwecken des UBS-Konzerns verwendet werden». Hopp Schwiiz!

Weko stellt Verfahren gegen Cablecom ein

Die Wettbewerbskommission hat am Montag eine fünf Jahre währende Untersuchung gegen die Cablecom abgeschlossen. Der Fall drehte sich um die Übertragung von Teleclub. Die Netzbetreiberin und der Pay-TV-Sender konnten sich im letzten Herbst einigen, womit die Bedenken der Weko hinfällig wurden.

Die Wettbewerbskommission (Weko) hat am Montag eine fünf Jahre währende Untersuchung gegen die Cablecom abgeschlossen. Der Fall drehte sich um die Übertragung von Teleclub. Cablecom wollte ursprünglich die digitalen Fernsehsignale des Pay-TV-Senders über ihr Kabelnetz nur übertragen, wenn dafür die Cablecom-Plattform verwendet und die Kundenverwaltung an Cablecom abgegeben wird. Die Weko hingegen verpflichtete die Netzbetreiberin im Herbst 2002, das digitale Teleclub-Programm über das Cablecom-Kabelnetz ohne diese Bedingungen zu verbreiten. Damit habe Teleclub ein Konkurrenzprodukt zum digitalen Programm von Cablecom auf den Markt bringen können, was gerade in der Anfangsphase des wachsenden Pay-TV-Marktes von entscheidender Bedeutung gewesen sei, wie es in einer Mitteilung der Bundesbehörde heisst.
Die vorsorglichen Massnahmen der Weko wurden allerdings im September 2003 durch das Bundesgericht teilweise aufgehoben, womit die Netzbetreiberin Teleclub hätte abschalten können. Cablecom verzichtete jedoch darauf und hielt sich an die ursprüngliche Verfügung der Weko. Teleclub und Cablecom konnten sich schliesslich im Oktober 2006 einigen und Teleclub zog ihre Anzeige zurück. Ein dreiviertel Jahr später stellt nun auch die Weko ihre Untersuchung ein.

Ein Verdiener zweier Herren

TV Heinz Margot moderiert die SF-Sendung «Bsuech in...» und gleichzeitig eine Werbesendung der Migros. Eine unzulässige Doppelrolle, findet die Aufsichtsbehörde und will den Fall untersuchen.

TV Heinz Margot moderiert die SF-Sendung «Bsuech in…» und gleichzeitig eine Werbesendung der Migros. Eine unzulässige Doppelrolle, findet die Aufsichtsbehörde und will den Fall untersuchen.Die «Fanmeisterschaft M’08» der Migros ist in vollem Gange, im Stil einer Fernsehshow bringt der Grossverteiler auf SF1 seine Werbebotschaft unter die Leute. Moderiert wird die Sendung von Heinz Margot und Lolita Morena. Die zwei haben schon vor zwei Jahren ein Migros-Gewinnspiel präsentiert. Neben seinem Einsatz für den orangen Riesen ist Margot vor allem bekannt als Fernsehmoderator, früher für seine Quizshow «Megaherz», seit zwei Jahren präsentiert er im Sommer die Sendung «Bsuech in …», so auch wieder im kommenden Juli.Laut Radio- und Fernsehgesetz dürfen ständige Programmmitarbeiterinnen und -mitarbeiter des Schweizer Fernsehens nicht in Werbesendungen mitwirken. Wer hingegen nur gelegentlich oder als regelmässiger Mitarbeiter für SF tätig ist, darf sich auch für kommerzielle Zwecke vor die Kamera stellen. Wo genau die Trennlinie zwischen ständiger und regelmässiger Mitarbeit verläuft, ist im Gesetzestext nicht ersichtlich. «Das ist eine Auslegungsfrage, die von Fall zu Fall genau betrachtet werden muss», sagt Susanne Marxer, beim Bundesamt für Kommunikation zuständig für die Aufsicht über Radio und Fernsehen.
Gleichzeitig ist unzulässigAuf die Situation von Heinz Margot übertragen hiesse dies, dass der hauptberuflich in Zermatt als Wirt tätige Basler durchaus in Werbesendungen auftreten dürfte. Für das Bakom als Aufsichtsbehörde sind aber bei der Beurteilung unzulässiger Werbeauftritte Programmmitarbeitender noch andere Kriterien ausschlaggebend. «Problematisch und auf den ersten Blick unzulässig», so Fernsehaufseherin Susanne Marxer, «ist der Auftritt eines Mitarbeiters im redaktionellen Teil und in Werbesendungen während ein und desselben Zeitraums – egal ob die betreffende Person nun ständiger oder regelmässiger Mitarbeiter ist.»
Bei Heinz Margot wird dies schon bald der Fall sein. Von 2. Juli bis 13. August präsentiert er die Sendung «Bsuech in …» aus sieben Ortschaften im Berner Oberland. Kurz vorher, am 27. Juni, moderiert er die Achtelfinalauslosung der «Fanmeisterschaft M’08» der Migros. Deren weitere Runden werden dann im September ausgetragen.
Beim Schweizer Fernsehen ist man sich der Problematik von Margots Doppelrolle bewusst. «Wir haben uns intensiv damit auseinander gesetzt», sagt SF-Sprecher Urs Durrer, «und sind zum Schluss gekommen, dass wir ihm eine für ihn wichtige Einnahmequelle nicht verbieten können.» Ausschlaggebend gewesen sei, dass Margot im Sommer nur für die sieben Sendungen von «Bsuech in …» vor einer SF-Kamera stehe. So weit so klar, zur selben Einschätzung kam ja bereits das Bakom. Die von der Behörde monierte Gleichzeitigkeit von redaktionellem und kommerziellem Auftritt hält SF für unproblematisch, «da die Sendung ’Bsuech in …’ und Heinz Margots Auftritt im Werbespot nicht am gleichen Tag stattfinden.»
«Genauer anschauen»Unabhängig von der SF-Haltung ist für das Bakom klar, dass die Sache einer Klärung bedarf. «So wie sich der ’Fall Margot’ zurzeit präsentiert, gehe ich davon aus, dass wir ihn genauer anschauen, bei SF nachfragen werden und, falls dies tatsächlich so ausgestrahlt wird, allenfalls ein Verfahren eröffnen», sagt Bakom-Frau Marxer. Die Untersuchung ist auch im Sinne von SF. Denn so würde Rechtssicherheit in eine heikle Grauzone gebracht. Heinz Margot konnte oder wollte gegenüber der Werbewoche keine Stellung nehmen.
Bei den Privaten erlaubtWäre es bei der Revision des Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG) nach dem Willen des Nationalrats gegangen, der Auftritt von Heinz Margot in einer Werbesendung wäre klar illegal. Die grosse Kammer wollte es nicht nur den ständigen, sondern auch den regelmässigen Programmmitarbeitern verbieten, aufzutreten. Bekannt wurde diese Bestimmung als so genannte Lex Russi, Bernhard Russi hätte demnach nicht mehr für die Automarke Subaru werben dürfen, solange er für SF Skirennen kommentiert. Doch der Ständerat und am Schluss die vereinigte Bundesversammlung entschieden sich für das liberalere Regime. Am liberalsten ist die Regelung für Lokalradios und lokale TV-Stationen mit kleinen Versorgungsgebieten. Hier dürfen gemäss dem im April in Kraft getretenen neuen RTVG auch ständige Mitarbeitende – mit Ausnahme der Nachrichtenredaktoren – bei Werbesendungen mitwirken.
Nick Lüthi

Traumwohnung

Immobilien Um den Bekanntheitsgrad von Homegate.ch, dem grössten und erfolgreichsten Immobilienportal der Schweiz, weiter zu steigern, setzt Hesskiss auch in diesem Jahr auf die vor drei Jahren entwickelte, sehr erfolgreich arbeitende Image-Kampagne.

Immobilien Um den Bekanntheitsgrad von Homegate.ch, dem grössten und erfolgreichsten Immobilienportal der Schweiz, weiter zu steigern, setzt Hesskiss auch in diesem Jahr auf die vor drei Jahren entwickelte, sehr erfolgreich arbeitende Image-Kampagne. In ihr werben die bekannten Behausungen so ungewöhnlicher Figuren wie der Hexe aus dem Märchen «Hänsel und Gretel», der Trickfilm-Maus «Jerry» für Homegate.ch. Kommentiert sind die ganz unterschiedlich umgesetzten Darstellungen jeweils mit dem Claim «Jedem sein Heim». Jetzt hat Hesskiss zwei weitere Sujets entwickelt: den Apfel und die Kuckucksuhr.

Pro Sieben (Schweiz) nimmt gegen SRG Stellung

Aktuell befindet sich der Entwurf zur neuen Konzession für die SRG in der Vernehmlassung. Nun schaltet sich Pro Sieben (Schweiz) öffentlich in die Debatte ein und kritisiert, dass der Entwurf eine Verdoppelung des kommerziellen Angebots des öffentlich-rechtlichen Medienhauses vorsehe. Die SRG ist anderer Meinung.

Aktuell befindet sich der Entwurf zur neuen Konzession für die SRG SSR in der Vernehmlassung. Nun schaltet sich Pro Sieben (Schweiz) öffentlich in die Debatte ein und kritisiert, dass der Entwurf eine Verdoppelung des kommerziellen Angebots des öffentlich-rechtlichen Medienhauses vorsehe. Einerseits solle nämlich das Werbe- und Sponsoringverbot für SFinfo in der neuen Konzession fallengelassen werden. Ausserdem können unter gewissen Umständen Erstausstrahlungen auf SFinfo gesendet werden. Folglich werde der Kanal zu einem vollwertigen Sender, schreibt Pro Sieben (Schweiz) in einer Medienmitteilung. Andererseits bekomme die SRG SSR einen Testkanal für hochauflösendes Fernsehen (HD-TV), welcher ebenfalls nicht mit einem Werbe- und Sponsoringverbot belegt werde. Beim geplanten HD-Kanal handelt es sich um einen Versuchskanal. Der Entwurf der neuen Konzession erlaube es der SRG jedoch, originäres Programm für den HD-Kanal zu produzieren und auszustrahlen. Gerade dies käme einer solchen ungewollten Erweiterung des publizistischen Angebots gleich.
Pro Sieben (Schweiz) folgert daraus: «Die Webemöglichkeiten auf SFinfo und auf dem geplanten HD-Versuchskanal erlauben es der SRG, ihr kommerzielles Angebot in der deutschen Schweiz auf einen Schlag zu verdoppeln.» Dies entspreche klar nicht den Absichten des Gesetzgebers, denn in den Erläuterungen zum neuen RTVG sei mehrfach betont worden, dass die unter dem alten RTVG geltenden Werbe- und Sponsoringbestimmungen für die SRG SSR nicht weiter ausgebaut, sondern teilweise sogar eingeschränkt werden sollen.
Der Entwurf zur neuen Konzession führe in den Augen von Pro Sieben (Schweiz) deshalb zu einer unerwünschten zusätzlichen wirtschaftlichen Konkurrenzierung von privaten Unternehmen durch die SRG SSR. Daniel Steiner, Mediensprecher der SRG SSR, ist anderer Meinung. In einer ersten Stellungnahme sagte er gegenüber der Werbewoche: «Schön wär’s, wenn wir unser Angebot verdoppeln könnten! Doch haben sich am Markt Möglichkeiten wie die Online-Publikationen entwickelt, bei denen uns werbetechnisch die Hände gebunden sind. Wir erwarten deshalb eher einen Rückgang des kommerziellen Angebots.» 

Swiss Regio Stellen vereinfacht die Mitarbeitersuche

Zehnder Medien lanciert eine neue Plattform für die Stellensuche.

 Die Zehnder Medien mit ihren 21 in der Deutschschweiz regional verankerten Zeitungstiteln lanciert diese Woche eine neue Plattform für Stelleninserate unter dem Namen Swiss Regio Stellen. Diese Inseratekombination ermögliche den Auftraggebern von Stelleninseraten die individuelle Belegung diverser regionaler Wochenzeitungen in der ganzen Ostschweiz, im Grossraum Zürich, in der Zentralschweiz und im Mittelland. Sie fänden dort ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wo sie wohnen und arbeiten – ohne Streuverlust, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.

Die 50 besten Werbefilme

Der ADC präsentiert am Donnerstag 14. Juni 50 internationale Spots, die in Cannes als Löwenanwärter gehandelt werden.

Der ADC präsentiert am Donnerstag 14. Juni 50 internationale Spots, die in Cannes als Löwenanwärter gehandelt werden. Der Anlass ist gratis und findet im Studio Bellerive bei Condor (Kreuzstrasse 2) in Zürich statt. Da die Platzzahl beschränkt ist, kann man sich bis am 11. Juni bei i anmelden.
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