Metzgerlehner holt Mandat von Neidhart + Schön Group

Die Erlenbacher Agentur Metzgerlehner Worldwide Partners darf die Neidhart + Schön Group als neuen Kunden begrüssen. Erste Resultate der Zusammenarbeit werden ab November 2007 zu sehen sein.

 Die Erlenbacher Agentur Metzgerlehner Worldwide Partners darf die Neidhart + Schön Group als neuen Kunden begrüssen. Der Zuschlag sei nach einer Konkurrenzpräsentation gegen renommierte Mitbewerber erfolgt, ist einem Communiqué der Agentur zu entnehmen. Erste Resultate der Zusammenarbeit werden ab November 2007 zu sehen sein. Das Schweizer Unternehmen Neidhart + Schön Group ist in den Bereichen gedruckte und digitale Kommunikations¬lösungen tätig.

Deutsche Moderatoren haben wenig Chancen bei Schweizer Privatradios

Energy Zürich gibt den vielen Deutschen in der Limmatstadt eine Stimme: Ab sofort moderiert die Deutsche Katrin Wilde die Morgenshow des Senders gemeinsam mit den Moderatoren Roman Kilchsperger und Reto Peritz. Für die Macher vieler Privatsender sind hochdeutsch sprechende Moderatoren aber kein Thema, wie eine Umfrage der Werbewoche ergab. Sie gewichten die lokale Verankerung des Moderationsteams höher und finden, dass Moderationsleute aus Deutschland die Hörer wohl eher verärgern würden.

  Energy Zürich gibt den vielen Deutschen in der Limmatstadt eine Stimme: Ab sofort moderiert die Deutsche Katrin Wilde die Morgenshow des Senders gemeinsam mit den Moderatoren Roman Kilchsperger und Reto Peritz. Wie 20 Minuten schreibt, wird sie beispielsweise das Wetter verlesen und bei tagesaktuellen Themen mitmoderieren. Zudem berichtet sie über ihre Erfahrungen als neu in die Schweiz gezogene Deutsche. Energy-Zürich-Geschäftsführer Dani Büchi taxiert es zwar als ein Wagnis, dass Energy als erstes Zürcher Privatradio eine hochdeutsch sprechende Moderatorin anstellt. Er ist aber zuversichtlich, dass Wilde auf Gegenliebe stossen wird. «Bei über 22’000 Deutschen in der Stadt Zürich verträgt es auch eine sympathische deutsche Stimme im Radio», sagte Büchi. Für die Macher vieler Privatsender sind hochdeutsch sprechende Moderatoren aber kein Thema, wie eine Umfrage der Werbewoche ergab. Sie gewichten die lokale Verankerung des Moderationsteams höher und finden, dass Moderationsleute aus Deutschland die Hörer wohl eher verärgern würden.
Für Markus Mager, Programmleiter und Chefredaktor bei Radio 24, kommen hochdeutsch sprechende Moderatoren nicht in Frage: «Wir sind ein Zürcher Radio, das Mundart spricht». Das Argument, deutsche Moderatoren würden etwas für die Integration tun, zieht bei ihm nicht: «Dann benötigte man ja auch einen italienischen, serbischen oder spanischen Moderator». Sinnvoller wäre es in seinen Augen, wenn Energy Zürich die Nachrichten ebenfalls auf Hochdeutsch verläse, so wie das Radio 24 tut. Den Schritt der Stadtzürcher Konkurrentin taxiert er als «guten Coup, um mal wieder ins Gespräch zu kommen». Ob Energy damit erfolgreich sei, werde man sehen. Mit Moderatoren, die andere Schweizer Dialekte sprechen, hat Mager hingegen gute Erfahrungen gemacht: «Der einzige Dialekt, der in Zürich nicht gut ankommen würde, ist Baseldeutsch». Eine Moderatorin oder einen Moderator aus der Stadt am Rheinknie werde man deshalb vorläufig nicht verpflichten – «es sei denn, es handelte sich dabei um ein wahnsinniges Moderationstalent», so Mager weiter.
Tony Immer, Chefredaktor von Radio Zürisee, wird in absehbarer Zeit ebenfalls keine deutschen Moderatoren einstellen: «Das würde von den Hörern nicht geschätzt. Wir legen Wert darauf, dass unsere Moderationsleute aus dem Sendegebiet stammen.» Die lokale Verankerung sei für seinen Sender sehr wichtig, so Immer weiter. Bei Moderatoren mit anderen Schweizer Dialekten achte man darauf, dass sie von der Radio-Zürisee-Hörerschaft als angenehm wahrgenommen werden, wie beispielsweise der Berner Dialekt. Weniger goutiert werden Baseldeutsch und starke Ostschweizer Dialekte. «Ausserdem kanns auch mal zu praktischen Problemen kommen: Wenn ein Berner eine Meldung auf Mundart schreibt, versteht es der Zürcher kaum», erklärte Immer.
Keine Chance für deutsche Moderationsleute gibt’s auch bei Radio Top: «Wir unterscheiden uns von den deutschen Sendern ja vor allem durch unsere regionale Berichterstattung und unseren Dialekt», erklärte Geschäftsführer Günter Heuberger der Werbewoche. Im Sendegebiet von Radio Top, das die Kantone Zürich, Schaffhausen, Thurgau, St. Gallen und Appenzell umfasst, gebe es ja bereits schon fünf verschiedene Dialekte. Deshalb sieht Heuberger keine Notwendigkeit, eine deutschsprechende Moderation anzustellen. Schliesslich möchte man die regionale Verankerung auch über den Dialekt erzielen.
Auch beim Basler Sender Radio Basilisk ist eine hochdeutsch sprechende Moderatorin nicht denkbar. «Seit Gründung des Basler Privatradios arbeiten hier nur Moderatorinnen und Moderatoren sowie Redaktorinnen und Redaktoren, die perfektes Baseldeutsch sprechen. Sie werden auch dementsprechend ausgewählt », erklärte Programmleiter Raphael Suter. Basel sei in dieser Hinsicht sehr speziell, wie sich im Alltag immer wieder zeige. Seitdem Radio Basilisk zur Tamedia gehöre, achte die Hörerschaft noch mehr darauf, ob der Sender wirklich baslerisch töne. «Andere Dialekte fallen im Programm auf. Sie werden aber dann goutiert, wenn es sich um Korrespondenten, beispielweise aus Bern, oder Spezialsendungen wie die CH-Szene handelt», so Suter weiter. Ganze nicht-baslerische Moderationen würden wohl aber nicht gut bei der Hörerschaft ankommen. «Wir haben vor zwei Jahren während der Basler Fasnacht mit Andi Meier von Radio 24 einen Zürcher die Morgenshow moderieren lassen: Manche fanden es sehr lustig, viele aber auch völlig daneben, weil eben nicht baslerisch». Für Gesprächsstoff habe dieser Gag gesorgt, als Institution wäre er laut Suter jedoch nicht haltbar.
Ebenso winkt Frederik Stucki, Programmleiter des Berner Regionalsenders Capital FM, bei der Frage nach deutschen Moderatoren ab: «Ein Moderator muss Nähe zum Hörer schaffen und hat nicht zuletzt die Aufgabe, eine Community herzustellen». Verschiedene Schweizer Dialekte sind hingegen auf Capital FM die Regel: «Schliesslich sind wir das Hauptstadtradio, und hier leben eben viele Leute aus der ganzen Schweiz». Das komme bei den Hörern auch gut an. Das Interesse von Deutschen an einem Moderationsjob in Schweizer Radiostationen hat auch Stucki schon erfahren; er hat bereits Bewerbungen von versierten deutschen Radioleuten erhalten.
Dominique Hofer, Programmleiter von BE1, hingegen schliesst es nicht generell aus, dass eine hochdeutsche Stimme die Co-Moderationen auf seinem Sender machen würde: «Das müsste man im Einzelfall anschauen». Eine deutsche Moderatorin wäre aber nicht erste Wahl. Das entspreche bei den meisten Hörern in der Region Bern nicht einem Bedürfnis, auch wenn die Deutschen in der Schweiz zunehmen: «Ich will ja die Berner nicht verärgern, nur weil ich den Deutschen einen Dienst erweise». Für Moderatoren, die andere Schweizer Dialekte sprechen, sei man grundsätzlich offen. «Auch hier gilt, dass ich von Fall zu Fall entscheide. Es gibt Studien, die Auskunft geben darüber, welche Dialekte die Berner gerne mögen. Diese Studien würde ich konsultieren, wenn sich jemand aus einer anderen Region bewirbt», erklärte Hofer.

Migros startet ein Magazin zu  Lifestyle und Gesundheit

Die Migros lanciert ein neues Magazin zu den Themen Lifestyle und Gesundheit. Es soll im September mit einer Startauflage von einer Million der Kundenzeitschrift Migros-Magazin beigelegt werden. Entstanden ist die Idee für ein eigenes Lifestyle-Gesundheitsmagazin aus dem Marketing für die Produktelinie Actilife der Migros.

 Die Migros lanciert ein neues Magazin zu den Themen Lifestyle und Gesundheit. Es soll im September mit einer Startauflage von einer Million der Kundenzeitschrift Migros-Magazin beigelegt werden, wie Migros-Sprecherin Monica Glisenti auf Anfrage von Pressetext.ch bestätigte. Zugestellt wird das noch namenlose Magazin den Genossenschaftern und Cumulus-Kunden der Migros. Als Grund für die Lancierung sei der bereits existierende starke Bezug der Migros zum Thema Gesundheit und Wellness, sagte Glisenti: «Die Migros ist mit ihren Fitness-Center, mit den Kursen an den Klubschulen und durch ihre Produkte für dieses Thema prädestiniert». Entstanden sei die Idee für ein eigenes Lifestyle-Gesundheitsmagazin aus dem Marketing für die Produktelinie Actilife der Migros. Das Magazin solle aber mehr sein als ein Marketinginstrument für die Actilife-Produkte. Es handle sich nicht um eine PR-Broschüre, sondern ein journalistisch gemachtes Magazin zu Wellness und gesunder Ernährung, erklärte Glisenti gegenüber Pressetext weiter . In einer Anfangsphase werde man mit schlanken Strukturen, sprich vielen Freelancern, arbeiten und sehen, ob das Produkt bei den Lesern ankommt.
Die Migros-Konkurrentin Coop gibt ihrerseits seit letztem Jahr das Beauty-, Wellness- und Lifestyle-Magazin Beauty & Life heraus. Es liegt in einer Auflage von gegen 145’000 in allen grösseren Coop-Supermarktfilialen und den Coop-City-Warenhäusern auf und erscheint sechs Mal jährlich plus in zwei Sonderausgaben.

Hamburger Texterschmiede präsentiert sich am Cannes Day

Die Hamburger Texterschmiede und die Schweizer Agenturszene rücken zusammen: Am Cannes Day ist die Werbetexterschule erstmals auf einem Schweizer Werbe-Event vertreten.

 Die Hamburger Texterschmiede und die Schweizer Agenturszene rücken zusammen: Am Cannes Day ist die Werbetexterschule erstmals auf einem Schweizer Werbe-Event vertreten. Eingeladen wurde die Werbenachwuchs-Schule von Cannes-Day-Mitveranstalter Alex Schmid Direct aus Zollikon. Am 28. August werden ab 13:30 Uhr in der Zürcher Maag Music- & EventHall die beim Werbefestival in Cannes ausgezeichneten Arbeiten sowie die Cannes-Rolle gezeigt. Die preiswürdige Dialog-Werbung ist in der Härterei zu sehen, wo sich auch die Texterschmiede gemeinsam ihrem Gönnermitglied Alex Schmid Direct präsentiert. Zwei der dort ausgestellten Arbeiten stammen von Texterschmiede-Absolventen: Anna Lena Garde, TBWA, gewann mit «The Singing Bus Stops» einen silbernen Dialog-Löwen, der andere Silber-Löwe ging an Dennis May, DDB Germany, für den «Orientation Guide».
Die Texterschmiede hat zudem mit der Werbeagentur Favo aus Basel, die gerade dem Förderkreis beigetretenen ist, ab sofort einen zweiten Partner in der Schweiz. Damit umfasst der Förderkreis der Schule nun 67 mehrheitlich deutsche Werbeagenturen und neun Partner aus Wirtschaft und Medien.

Werbeclub Biel mit neuer Präsidentin

An der Generalversammlung von letztem Freitag des Werbeclubs Biel ist Hildegard Hirzel zur neuen Präsidentin gewählt worden. Sie tritt die Nachfolge von Bernhard Rentsch an.

 An der Generalversammlung von letztem Freitag des Werbeclubs Biel ist Hildegard Hirzel zur neuen Präsidentin gewählt worden. Sie tritt die Nachfolge von Bernhard Rentsch an, der nach zwei Jahren das Amt weitergab, sich aber im Vorstand weiterhin engagieren wird. Hildegard Hirzel ist als Medienfrau und Geschäftsführerin der Media Agentur Hirzel tätig, wie es in der Pressemitteilung des Werbeclubs Biel heisst. Alle bisherigen Vorstandsmitglieder haben sich zur Wiederwahl zur Verfügung gestellt.

Impacta und Ecofer betreuen SBB-Werbeflächen weiterhin

Die Betreuung der Werbeflächen der SBB wird auch in Zukunft von den Affichage-Töchtern Impacta und Ecofer wahrgenommen. Nach einer europaweiten Ausschreibung im März hat sich die SBB entschieden, den Zuschlag den bisherigen Vertmarktungspartnern zu erteilen.

 Die Betreuung der Werbeflächen der SBB wird auch in Zukunft von den Affichage-Töchtern Impacta und Ecofer wahrgenommen. Nach einer europaweiten Ausschreibung im März dieses Jahres hat sich die SBB entschieden, den Zuschlag den bisherigen Vertragspartnern zu geben. Mit dem Ausschreibungswettbewerb suchte die SBB einen Partner zur Bewirtschaftung und Vermarktung der rund 8’000 Plakatstellen und elf fixen Megaposterflächen an den Bahnhöfen. Auch für die Vermarktung der rund 130 Leuchtreklamen und Werbeschriften an SBB-Gebäuden und entlang der Bahnstrecken sollte eine Partnerfirma gefunden werden. Den Ausschlag zur Fortführung der Zusammenarbeit mit den bisherigen Partnern hätten die eingereichten Vermarktungskonzepte und finanziellen Angebote gegeben, heisst es in einer Mitteilung der Bundesbahnen. Die neuen Verträge gelten ab 1. Januar 2009.

Skype zwei Tage ausgefallen – ohne Erklärungen

Zwei Tage lang war der Internettelefonie-Dienst Skype offline. Der Dienst mit mehr als 220 Millionen registrierten Nutzern Nähere Erklärungen, wie es am Donnerstag zu dem Ausfall gekommen ist, wurden erst für Montag angekündigt.

 Zwei Tage lang war der Internettelefonie-Dienst Skype offline. Der Dienst mit mehr als 220 Millionen registrierten Nutzern Nähere Erklärungen, wie es am Donnerstag zu dem Ausfall gekommen ist, wurden erst für Montag angekündigt. Bisher hiess es lediglich, der Grund sei ein «Fehler im Algorithmus der Skype-Netzwerksoftware», wie die SDA schreibt. Skype hatte auch betont, dass es nicht Opfer eines Hacker-Angriffs geworden sei. Darüber war spekuliert worden, nachdem im Internet Anleitungen kursierten, wie man Skype angreifen könne. Skype-Sicherheitschef Kurt Sauer sagte der New York Times vom Freitag, die Störung sei von einer einzigartigen Kette von Ereignissen verursacht worden, «und die genaue Entwicklung ist noch nicht völlig verstanden worden».
Mit der Software von Skype können Nutzer über das Internet kostenlos telefonieren und untereinander Textnachrichten verschicken. Im Gegensatz zu anderen ähnlichen Anbietern läuft die Kommunikation mit Skype nicht über einen Zentral-Server, sondern nach dem so genannten Peer-to-Peer-Prinzip direkt zwischen den Computern der Nutzer. Das 2002 gegründete Unternehmen mit Sitz in Luxemburg gehört dem Online-Auktionsriesen eBay, der dafür 2,6 Milliarden Dollar hinblätterte.

Zu guter Letzt: Emotionen gegen den Klimawandel

Wer Publicity will zieht sich aus. Nicht Paris Hilton, sondern Greenpeace hat diese Regel einmal mehr bestätigt. In einer Aktion gegen Klimaerwärmung posierten 600 Menschen posierten am Samstag nackt auf dem Aletschgletscher für den US-Fotografen Spencer Tunick.

 Wer Publicity will zieht sich aus. Nicht Paris Hilton, sondern Greenpeace hat diese Regel einmal mehr bestätigt. In einer Aktion gegen Klimaerwärmung posierten 600 Menschen posierten am Samstag nackt auf dem Aletschgletscher für den US-Fotografen Spencer Tunick. Mit der Aktion wollte die Umweltorganisation Greenpeace auf die Auswirkungen der Klimaerwärmung aufmerksam machen, so die SDA. Greenpeace-Kampagnenleiter Markus Allemann äusserte sich auf Anfrage sehr zufrieden mit dem Aufmarsch. Die Teilnehmergruppe sei bunt gemischt: Auch Menschen fortgeschrittenen Alters hätten posiert. Angereist seien die Nacktmodelle aus der Deutschschweiz, der Westschweiz und aus dem Ausland. Das Wetterglück war den Nacktmodellen hold: Die Temperaturen seien relativ mild gewesen und der Wind habe nur schwach geweht, sagte Allemann. Mit Frottee-Schlarpen und kleinen Matten sorgte die Organisation dafür, dass die Posierenden nicht auf dem Gletscher festfroren. Gemäss den Klimaberichten des UNO-Klimarats IPCC blieben noch acht Jahre, um Schritte zur drastischen Reduktion von Treibhausgasen einzuleiten. Die Fakten alleine reichten offenbar nicht, um die Entscheidungsträger zum Handeln zu bringen, sagte Allemann. Deshalb brauche es nun Emotionen als Argumente.

«Ingrid Deltenre hat vor allem ein Imageproblem»

Schawi-Wochenende bei Tamedia anlässlich der Veröffentlichung seines neuesten Buches «Die TV-Falle»: Sowohl im Magazin, der Wochenendbeilage des Tages Anzeigers, als auch im grossen Fokus-Gespräch in der Sonntagszeitung spricht der Zürcher Radio- und Fernsehpionier Roger Schawinski über seine Zeit als Sat. 1-Chef.

 Schawi-Wochenende bei Tamedia anlässlich der Veröffentlichung seines neuesten Buches «Die TV-Falle»: Sowohl im Magazin, der Wochenendbeilage des Tages Anzeigers, als auch im grossen Fokus-Gespräch in der Sonntagszeitung spricht der Zürcher Radio- und Fernsehpionier Roger Schawinski über seine Zeit als Sat. 1-Chef. Stellvertretend wohl für alle Privaten, die Quoten nicht ganz so locker nehmen können wie die öffentlich-rechtlichen, schnellt Schawinskis Puls noch immer nach oben aus, wenn er frühmorgens die Zahlen von Sat.1 checkt – obwohl er nur noch in beratender Funktion für den Sender tätig ist. Mit Fernsehdirektorin Deltenre geht der ehemalige Sat.1-Chef hart ins Gericht. Seit Jahren seien keine neuen herausragenden Sendungen mehr gestartet und, dies sei Höchststrafe im Fernsehgeschäft, man habe erfolgreiche Sendungen durch weniger erfolgreiche ersetzt. Er attestiert Deltenre ein Imageproblem, was sich auf das ganze Unternehmen auswirke: auf Mitarbeiter, Publikum und Werber. Apropos Werbung: Der schnell voranschreitende Wandel hin zu immer besseren Aufnahmegeräten stelle die privaten Anbieter vor grosse Herausforderungen, denn durch die verbesserte Technik wird vor allem die Werbung herausgefiltert. Das, so Schawinski, setze viel Risikobereitschaft voraus, denn man müsse in neue Kanäle investieren, bevor man wisse, ob and wann diese rentieren, denn schon in fünf Jahren, so schätzt er, wird unsere TV_Landschaft nicht wieder zu erkennen sein.

Für den Namen des Tessins setzt der Corriere auf grosse Namen

Christa Rigozzi hat’s getan, Gardi Hutter auch, sogar Raymond J. Bär war dabei: Neben Weltmarken wie Gucci oder Riri nahmen sie an der grossen Image-Kampagne für das moderne Tessin des Corriere del Ticino Teil. Nun folgt der zweite Teil der erfolgreichen Werbeoffensive.

 Christa Rigozzi hat’s getan, Gardi Hutter auch, sogar Raymond J. Bär war dabei: Neben Weltmarken wie Gucci oder Riri nahmen sie an der grossen Image-Kampagne für das moderne Tessin des Corriere del Ticino Teil. Nun folgt der zweite Teil der erfolgreichen Werbeoffensive. Mit dem Zoccoli-Polenta-Image will die Kampagne gründlich aufräumen: «Wir überraschen immer», verspricht der Claim. Das versucht die Tageszeitung Corriere zusammen mit Vermarkterin Publicitas vor allem den Marketingexperten und Werbern diesseits des Gotthards klar zu machen. Für die Innovationskraft und Attraktivität des Standorts Tessin bringt die Kampagne des nach eigenen Angaben stärksten Schweizer Medienpakets (Corriere, eXtra, Piazza del Corriere auf TeleTicino, Ticino 7 und Ticinoonline.ch) reihenweise Beispiele: Das Filmfestival Locarno, aber auch das Lugano Festival oder Technologie-Start-ups wie Bedano oder Datamars. Zudem sei das Tessin Produktions- und Logistikzentrum für grosse Marken wie Gucci oder Bally, wie es in der Medienmitteilung des Corriere heisst. Solche Erfolgsgeschichten wurden von der Agentur Immagina/Adriano Heitmann, Stabio in reportagehaften Anzeigen-Sujets umgesetzt, die in Kürze über die Werbefachpresse direkt in die Zielgruppe gestreut werden.

Zürcher Werbeclub mit neuem Präsident

An der Generalversammlung wählten die Mitglieder des Zürcher Werbeclubs (ZW) Carlo Steiner zum neuen Präsidenten des Vorstandes. Steiner tritt die Nachfolge von Reto Kammermann, der das Amt nach neun Jahren weiter gab.

 An der Generalversammlung wählten die Mitglieder des Zürcher Werbeclubs (ZW) Carlo Steiner zum neuen Präsidenten des Vorstandes. Steiner tritt die Nachfolge von Reto Kammermann, der das Amt nach neun Jahren weiter gab. Der neue Präsident ist hauptberuflich im Anzeigenverkauf der Finanz & Wirtschaft tätig, wie es in einer Pressemitteilung des Werbeclubs heisst. Ebenfalls neu in den Vorstand gewählt wurde Andy Hostettler, der neue CEO der TBWA. Er ersetzt Ingrid Zaissenberger von O2. Die weiteren vier Vorstandsmitglieder, Hubert Boog, Susanne Holthuizen, René Meyer und Olivier P. Scholl, wurden im Amt bestätigt.  
Der neue Vorstand hat sich zum Ziel gesetzt, die Aktivitäten des Clubs zu bündeln. Mit wenigen, dafür attraktiven Anlässen will der ZW-Vorstand frische Akzente setzten, «um die Vereinigung noch stärker zu positionieren», so die Pressemitteilung weiter. Gesagt, getan: Am 23. August referiert die Leiterin des Sportsponsoring der UBS über ihre Erfahrungen mit Alingi.

Keine Gnade für Internet-Dissidenten

Der chinesische Bürgerrechtler Chen Shuging wurde zu vier Jahren Gefängnis verurteilt, weil er im Internet politische Stellungnahmen veröffentlicht hat. Dies wurde vom der Justiz als «Anstachelung zur Subversion» gewertet.

 Der chinesische Bürgerrechtler Chen Shuging wurde zu vier Jahren Gefängnis verurteilt, weil er im Internet politische Stellungnahmen veröffentlicht hat. Dies wurde vom der Justiz als «Anstachelung zur Subversion» gewertet. Der 43-jährige Chen kritisierte in verschiedenen im Internet publizierten Artikeln die chinesische Führung, weshalb er letzten September verhaftet wurde. Die SDA berichtet, dass das Versprechen auf Lockerung der Medienkontrolle, welches die chinesische Regierung im Vorfeld der Olympischen Spiele 2008 gemacht hat, mitnichten eingelöst wurde. Menschenrechtsorganisationen führen dies auf den wachsenden Unmut in der Bevölkerung zurück, welcher die Behörden veranlassten, weiterhin strikt durchzugreifen. Die Organisation Reporter ohne Grenzen ordnet China bei der Pressefreiheit an 163. Stelle von insgesamt 167 Ländern ein.

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