Werbedruck der elektronischen Medien im Juli stabil

Gemäss Goldbach Electronic Media Index (GEMI) blieb der Werbedruck der elektronischen Medien im Juli auf dem Höchstniveau von 377 Index-Punkten ohne Wachstum. TV wies als einzige Mediengattung ein Plus um zwei Index-Punkte auf 388 aus.

 Gemäss Goldbach Electronic Media Index (GEMI) blieb der Werbedruck der elektronischen Medien im Juli auf dem Höchstniveau von 377 Index-Punkten ohne Wachstum. TV wies als einzige Mediengattung ein Plus um zwei Index-Punkte auf 388 aus. Radio büsste vier Index-Punkte und sank auf 257. Die gleiche Entwicklung von vier Minuspunkten musste auch Teletext einstecken, der im Juli den Tiefststand von 136 erreichte. Internet verzeichnete ein Minus um sechs Index-Punkte auf 250. Allerdings musste Media Focus melden, dass von zwei Datenlieferanten die Juli-Zahlen fehlen, womit das Minus laut Goldbach Media erklärbar sei. Der Gesamtmarkt der von Media Focus erfassten Medien verbleibt auf 188 Index-Punkten.

Zu guter Letzt: 60 Sekunden für die Rettung der Erde

Al Gores Klimaschutzorganisation Alliance for Climate Protection hat einen globalen Wettbewerb für den besten TV-Spot zum Thema Klimawandel ausgeschrieben. Ziel ist eine breite Bewusstmachung für den dringenden Handlungsbedarf.

 Der Klimaadvokat Al Gore hat einen weltweiten Wettbewerb für den besten und provokativsten Werbespot zum Klimawandel ausgeschrieben. «Die Art und Weise der Meinungsbildung in modernen Gesellschaften hat sehr viel mehr mit Massenwerbung zu tun, als vielen von uns Puristen lieb ist», sagte Al Gore in der New York Times. Deshalb sei ein Spot das richtige Mittel für eine Klimaschutzkampagne. Regierungen würden viel zu langsam auf die Krise der globalen Erderwärmung reagieren, betonte Gore.Der Wettbewerb wurde von der von Gore gegründeten Umweltschutzorganisation Alliance for Climate Protection ins Leben gerufen. Gore hofft auf Gratiswerbezeiten in TV Kanälen und auf hohe Spenden, um Ausstrahlungen finanzieren zu können. Mit dem Wettbewerb startet eine auf drei bis fünf Jahre angelegte Werbekampagne in Fernsehen und Internet, welche auf den Handlungsbedarf beim Klimaschutz hinweisen will, so etwa auf die dringend notwendige Reduktion von Treibhausgasen.
Für den besten Spot gibt es einen Toyota.
Werbeagenturen und Privatpersonen, die sich von den konzeptuellen Schwächen des Wettbewerbs nicht abschrecken lassen, können bis am
12. September 2007 Öko-Werbespots in 15, 30 und 60 Sekunden Länge einreichen.

Baumgartner Papier und Biber Papier fusionieren vollständig

Die Papierhandelsfirmen Baumgartner Papier Mägenwil und Biber Papier werden in Regensdorf zusammengelegt und firmieren neu unter dem Namen Inapa Schweiz. Damit erfolgt der letzte Schritt eines drei Jahre dauernden Fusionsprozesses.

 Die Papierhandelsfirmen Baumgartner Papier Mägenwil und Biber Papier werden in Regensdorf zusammengelegt und firmieren neu unter dem Namen Inapa Schweiz. Bereits vor drei Jahren haben sich die Firmen Baumgartner, Biber und Rochat unter dem juristischen Dach der Inapa Schweiz zusammengeschlossen. Anlässlich dieser Fusion wurden Lager- und Logistik sowie alle administrativen Unternehmensbereiche in Regensdorf zentralisiert. Der grafische Markt der deutschen Schweiz wurde von zwei Verkaufsorganisationen bearbeitet: Von Baumgartner Papier aus Mägenwil und von Biber Papier aus Regensdorf. Der Marktauftritt in der Westschweiz erfolgte durch die Zusammenlegung des Personals unter dem Namen Baumgartner Papier.
Nun erfolgt der letzte Schritt dieser Fusion, wie es in einer Mitteilung mit Sperrfrist bis Dienstag heisst. Aus Baumgartner Papier und Biber Papier wird Inapa Schweiz. Die Verkaufsmannschaften der Baumgartner Mägenwil und der Biber Regensdorf werden in Regensdorf unter dem Dach der Inapa zusammengelegt.

Inseratekunden gaben Impuls für Gratiszeitung D’Region

Mit D'Region hat Burgdorf und Umgebung eine neue Gratis-Wochenzeitung. Den Impuls zur Lancierung des neuen Printprodukts gaben Kunden, die sich ein Presseerzeugnis wünschten, in dem Information und Inserate besser kombiniert sind.

 In etwas über 30’000 Exemplaren ist am Dienstag in Burgdorf zum ersten Mal die neue regionale Gratis-Wochenzeitung D’Region erschienen. Dadurch erhalten die vor bald drei Jahren fusionierten Titel Aemme-Zytig und Burgdorfer Tagblatt Konkurrenz. Bis Ende 2008 hat die Redaktion um Leiter Martin Rüfenacht Zeit, das neue Produkt zu etablieren. Das Projekt war Anfang August angekündigt worden (siehe: ). Obwohl nicht Herausgeberin steht die Haller und Jenzer Holding, Herausgeberin des Anzeigers Burgdorf und Umgebung, hinter dem neuen Printprodukt. Den Impuls für die Lancierung hätten die Kunden des Anzeigers gegeben, sagt D’Region-Verlagsleiter Peter Schürch auf Anfrage der SDA. Sie wünschten sich ein Presseerzeugnis, in dem Information und Inserate so kombiniert wären, wie bereits im bis 2004 zu Haller und Jenzer gehörenden Burgdorfer Tagblatt.
D’Region versucht sich nun mit der Streuung und der Themenwahl von der Aemme-Zytig abzugrenzen, die Ende 2004 mit dem Burgdorfer Tagblatt fusionierte. D’Region wird nicht bis an die Grenze der Stadt Bern verteilt wie die Konkurrenz, die auch den Raum Grauholz abdeckt. Sie erscheint im Gebiet Lützelflüh, Burgdorf und Fraubrunnen und will den thematischen Schwerpunkt auf Neuigkeiten aus der Stadt Burgdorf legen
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Neue Agentur Rod will Menschen für Marken interessieren

Die Strategische Planerin Regula Fecker, der Art Director Oliver Fennel und der PR-Berater David Schärer gründen per sofort ihre eigene Kommunikationsagentur. Unter dem Namen Rod Kommunikation wollen sie mit medienneutralem Blick für Kunden «Branded Creative Content»-Konzepte entwickeln.

Die Strategische Planerin Regula Fecker, der Art Director Oliver Fennel und der PR-Berater David Schärer gründen per sofort ihre eigene Kommunikationsagentur. Unter der Firmierung Rod Kommunikation haben sie bereits ihr Quartier an der Neugutstrasse in Zürich-Enge bezogen und die Arbeit aufgenommen. Rod will mit medienneutralem Blick für Kunden «Branded Creative Content»-Konzepte entwickeln: Kreativprodukte und Kommunikationslösungen, die bei der Zielgruppe auf Interesse stossen und Involvement auslösen. «Wir gehen vom Menschen aus und suchen nach neuen Wegen, ihn für eine Marke zu interessieren. Mit welchen Medien und Massnahmen dies geschieht, da sind wir im Vergleich zum klassischen Agenturmodell völlig unvoreingenommen», erklären die Gründer in einer Mitteilung ihren Anspruch. Fecker, Fennel und Schärer haben in den letzten sieben Jahren bei Jung von Matt/Limmat gemeinsam diverse Projekte realisiert. Regula Fecker wirkte nach ihrer Rückkehr von TBWA\CHIAT\DAY New York und TBWA\Berlin bei Jung von Matt/Limmat als Strategische Planerin. Oliver Fennel war beim Aufbau der Web-Agentur Jung von Matt/Frontend und als Art Director bei zahlreichen Kampagnen beteiligt. David Schärer übernahm nach zwei Jahren als Leiter Media Relations und einem Jahr als freier PR-Berater ab 2005 die Führung der PR-Unit von Jung von Matt/Limmat.
Rod nimmt die Arbeit zu fünft auf und arbeitet im Verbund mit verschiedenen freischaffenden Kreativen. Erste Projekte werden in den nächsten Wochen realisiert.
Bildlegende v.l.n.r: Oliver Fennel, David Schärer, Regula Fecker

Rolf Hertzog löst Roger Eckelin bei Cinecom ab

Per 1. September 2007 übernimmt Rolf Hertzog die Verkaufsleitung des Bereichs Kino National bei Cinecom. Er war zuletzt Projektleiter Unternehmenskommunikation bei Hapimag in Baar. Roger Eckerlin verlässt auf Ende September die Cinecom auf eigenen Wunsch.

 Per 1. September 2007 übernimmt Rolf Hertzog die Verkaufsleitung des Bereichs Kino National bei Cinecom, wie es in einer Medienmitteilung vom Dienstag heisst. Damit ist er mit seiner Equipe für den Verkauf der Leinwandwerbung, für die Vermarktung der Freiluftkinos, der Promotionen, Anlässe und Werbebildschirme in den Kinos sowie für die Printprodukte Close-up und Teleclub-Magazin zuständig.Der ausgebildete Marketingplaner und Betriebsökonom war zuletzt Projektleiter Corporate Communications beim Tourismusunternehmen Hapimag in Baar. Davor arbeitete er als Key Account Manager sowie Leiter Marketing & New Media Services bei der Multimediaagentur Bajka Media/Tronic-Group und als Projektleiter Jugend-und Eventmarketing & Sponsoring für die Produkte Generation und Campus am Hauptsitz der UBS.
Der bisherige Stelleninhaber, Roger Eckerlin, verlässt auf Ende September die Cinecom auf eigenen Wunsch. Eckerlin trat vor sechs Jahren als Kundenberater TV in das Unternehmen ein, wo er später die Verkaufsleitung TV übernahm. Nach fünfjähriger Tätigkeit im Bereich TV wechselte er als Verkaufsleiter National in den Kinobereich. Roger Eckerlin wird seine Zelte in der Schweiz abbrechen und im Ausland eine neue Herausforderung annehmen.

SFLB steckt Fussball-Nati in Junioren-Trikots

Ein neuer Swiss-Life-Spot aus dem Hause SFLB bewirbt die Nachwuchsförderung. Nati-Spieler wie Philippe Senderos, Tranquillo Barnetta, Johan Djourou finden beim Umziehen zu kleine Trikots vor: In der Umkleidekabine lagen die Taschen der Junioren-Nati.

Swiss Life unterstützt mit ihrem Sponsoring-Engagement neben den gestandenen Stars der Fussball-Nationalmannschaft auch die jüngeren Fussballer, die unser Land an der überübernächsten Europameisterschaft vertreten werden. Dieses Engagement wurde bereits zum zweiten Mal von der Werbeagentur Spillmann/Felser/Leo Burnett beworben. Dazu bekamen Philippe Senderos, Tranquillo Barnetta, Johan Djourou und 9 weitere Nationalspieler während ihrem Trainingslager in Magglingen einen Nachmittag lang trainingsfrei. Im Gegenzug mussten die Fussballer jedoch vor der Kamera ihr Bestes geben.
Im aktuellen TV-Spot sieht man, wie die Nati vor einem Spiel die Umkleidekabine betritt. Beim Umziehen müssen die Spieler allerdings feststellen, dass ihnen ihr Fussball-Dress inklusive Schuhe viel zu klein ist. Bei der Auflösung wird schliesslich klar, dass in der Umkleidekabine die Taschen der Junioren-Nati lagen.
Der Spot läuft zum ersten Mal am Mittwoch während des Freundschaftsspiels gegen die Niederlande und wird anschliessend bis zur EM im nächsten Sommer eingesetzt.

 
Verantwortlich bei Swiss Life: Andreas Hildenbrand (Leiter Group Communications), Corinne Pellerin (Leiterin Corporate Marketing), Nicole Geretti (Marketing Assistenz).
Verantwortlich bei Spillmann/ Felser/Leo Burnett, Zürich: Martin Spillmann (CD), Martin Arnold (Text), Sebahat Derdiyok (TV-Production), Matthias Städeli, Andrea Staub, Sarah Laukemann (Beratung); verantwortlich bei Pumpkin Films (Filmproduction): Kaspar Wedenthal (Regie); Sonja Brand (Producer); Alex Kirschner (Musik); verantwortlich für Media (ZipMedia): Caroline Nünlist.

Chefstratege Pascal Schaub verlässt Publicis

Pascal Schaub, Head of Strategic Planning bei Publicis Zürich, verlässt die Agentur. Publicis-CEO Fredy Collioud bestätigte auf Anfrage entsprechende Informationen der Werbewoche. Schaub verlasse die Agentur nach 14 gemeinsamen Jahren, da er sich beruflich weiterentwickeln wolle.

Pascal Schaub, Head of Strategic Planning bei Publicis Zürich, verlässt die Agentur. Publicis-CEO Fredy Collioud bestätigte auf Anfrage entsprechende Informationen der Werbewoche. Schaub verlasse die Agentur nach 14 gemeinsamen Jahren, da er sich beruflich weiterentwickeln wolle. Wie Collioud erklärte, habe es keinen Konflikt gegeben mit dem Chefstrategen, der auch Präsident der Account Planning Group ist: «Nach 14 Jahren kann es vorkommen, dass ein Strategischer Planer seinen Arbeitsplatz wechselt». Schaubs Wunsch nach Veränderung sei Colliuod bereits seit einem halben Jahr bekannt; man habe auch versucht, ihm eine Position innerhalb des internationalen Netzwerkes zu besorgen. Nicht verraten wollte der Publicis-CEO, zu welchem Unternehmen Schaub wechselt. Er bleibe aber in der Schweiz.

«Für den Vertrag mit Tunick brauchte es 37 Anläufe»

Am vergangenen Wochenende fotografierte der New Yorker Fotograf Spencer Tunick für auf dem Aletschgletscher 600 Freiwillige fotografierte, um für Greenpeace auf die Klimaerwärmung aufmerksam zu machen. Auf den Gipfel geholt hatte Tunick die Agentur Euro RSCG Zürich. CEO Frank Bodin erzählte der Werbewoche, wie die Zusammenarbeit mit dem Fotografen verlief und welche Massnahmen mit den Bildern geplant sind.

Am vergangenen Wochenende sorgte die Installation des New Yorker Fotografen Spencer Tunick für Aufsehen, der auf dem Aletschgletscher 600 Freiwillige fotografierte, um für Greenpeace auf die Klimaerwärmung aufmerksam zu machen. Die Aktion wurde ermöglicht von Greenpeace und Euro RSCG Zürich. «Die Idee, Spencer Tunick anzufragen, stammte von uns», erklärte Frank Bodin, CEO von Euro RSCG Schweiz, der Werbewoche. Es sei nicht ganz einfach gewesen, Tunick zu gewinnen: «Er ist ständig unterwegs, schwer erreichbar und nicht ganz einfach im Umgang – wie Künstler halt sind», so Bodin. Nach etlichen Versuchen gelang es, sich in New York zu treffen. Erleichternd war dabei, dass Euro RSCG Zürich bereits zuvor schon einmal in Kontakt zu Tunick war. Die Agentur hat als Schnittstelle zwischen Kunst und kommerziellen Interessen fungiert. Die Agentur brachte die Idee ein, auf dem Aletschgletscher zu fotografieren, übernahm Grundlagen der Logistik und die Vertragsverhandlungen. «Bis wir den Vertrag mit Tunick tatsächlich abschliessen konnten, schrieben wir 37 verschiedene Versionen», erzählte Bodin. Ausschlaggebend war, dass der Künstler die ganze Aktion als sinnvolle Sache taxierte, hinter der er stehen konnte. Gereizt habe es ihn ausserdem, auf einem Ort wie dem Aletschgletscher zu arbeiten. «Dieser Gletscher ist als Symbol für die Anliegen des Klimaschutzes sehr einleuchtend und überzeugend», erklärte Bodin.
Während der Aktion hielt sich die Agentur bewusst im Hintergrund, um dem Künstler und Greenpeace den nötigen Raum zu geben. Bodin selbst war nicht vor Ort. Vor dem vergangenen Sonntag hatte seine Agentur aber alle Hände voll zu tun: Die Aktion wurde in nur einem halben Jahr vorbereitet. Mehr Zeit konnte man sich nicht lassen, denn die Fotografien mussten in einem bestimmten Zeitfenster entstehen. In ein paar Wochen wird es nämlich schon zu kalt sein, als dass die Freiwilligen nackt auf dem Gletscher posieren könnten.
Die Aktion hatte ein gewaltiges mediales Echo erzeugt. In der Schweiz waren die Zeitungen voll davon, aber auch weltweit wurde stark berichtet. «Das Sujet dient als Aufhänger, um den Klimaschutz ins Gespräch zu bringen», so Bodin. Negative Reaktionen habe er keine erhalten: «Ich glaube, dass das Bild der nackten Menschen zusammen mit der Zerbrechlichkeit der Natur sehr gut funktioniert, um die Klimaerwärmung zu thematisieren».
Das Bild wird von Greenpeace weltweit eingesetzt werden. Geplant ist beispielsweise die Verwendung auf den Online-Auftritten der verschiedenen Sektionen und in Direktmarketing-Massnahmen. Daneben sind Print-Massnahmen wie Plakate oder Anzeigen projektiert, es wird über eine Ausstellung nachgedacht und eine Auktion von Originalabzügen zu Gunsten von Greenpeace. Vertraglich ist festgelegt, in welchem Rahmen die Bilder verwendet werden dürfen.
Euro RSCG wird die kommenden Massnahmen zum Teil betreuen, zum Teil wird sich Greenpeace selbst darum kümmern. Für die Zürcher Agentur war es die erste Arbeit für die Umweltschutzorganisation. Es handelte sich nicht um ein reines Pro-Bono-Projekt; Euro RSCG stand mit Greenpeace in einem Auftragsverhältnis und die Aufwendungen der Agentur wurden bezahlt, «wenn auch mit einem gewissen Goodwill-Rabatt», wie Bodin sagte. Ebenso hat Tunick ein Honorar von Greenpeace erhalten. Für Bodin sind solche Aufträge reizvoll: «Wir behandeln solche Geschichten im Rahmen von ‚Creative Business Ideas’, wie wir diesen Geschäftsbereich nennen». Es gehe dabei darum, mit einem beschränkten Budget und einer grossen Idee möglichst umfassende mediale Resonanz zu erzeugen.
Carole Scheidegger

Mit dem Geschäft Carrefour geht auch die Marke

So die Weko will, wird Coop die 12 Grossverkaufsstellen des französischen und weltweit tätigen Detailhändlers Carrefour in der Schweiz übernehmen. Carrefour verfolgt damit ihre globale Strategie konsequent weiter, Coop könnte sein Ladennetz ideal ergänzen.

 Falls die Wettbewerbskommission (Weko) ihre Zusage erteilt, wird Coop die zwölf Grossverkaufsstellen von Carrefour in der Schweiz plus zwei Projekte in St. Gallen und Chur für insgesamt 470 Mio. Franken übernehmen, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Damit zieht sich die Nummer eins im europäischen Lebensmittelhandel, die französische Carrefour, als Geschäft und Marke vollständig aus dem Schweizer Markt zurück. Sie setzt so ihre weltweite Strategie um, sich nur in jenen Ländern weiter zu engagieren, wo sie Nummer eins oder zwei werden kann – in der Schweiz ein schwieriges Unterfangen.Coop würde mit diesem Ankauf seine Grossverkaufsstellen von 12 auf 24 verdoppeln und sein Schweizer Netz geografisch nahezu ideal ergänzen. Coop-Sprecher Felix Wehrle äusserte gegenüber der Werbewoche die Hoffnung, dass die Weko vor dem rechtlich letztmöglichen Termin im Februar 2008 entscheidet, vielleicht als Geschenk sogar schon bis Weihnachten. Um über Werbemassnahmen für die neu 24 Coop-Megastores zu reden, sei es noch zu früh.

Verschmelzung von Radio aktuell und Radio Ri ohne Personalabbau

Die beiden St. Galler Lokalsender Radio aktuell und Radio Ri sollen verschmolzen werden, ohne dass ein Personalabbau erfolgen muss. Die beiden Stationen werden trotz der Zusammenlegung eigene Fensterprogramme senden. Dass der neue Namen Hitradio Ostschweiz lauten wird, ist offiziell noch nicht bestätigt.

 Die beiden St. Galler Lokalsender Radio aktuell und Radio Ri sollen verschmolzen werden, ohne dass ein Personalabbau erfolgen muss. Die beiden Stationen werden trotz der Zusammenlegung eigene Fensterprogramme senden, beispielsweise separate Informationssendungen. Ein neuer Namen wurde noch nicht bekannt gegeben. Gemäss einer Meldung des Branchendiensts Persoenlich.com sollen die beiden Sender in Zukunft unter dem gemeinsamen Namen Hitradio Ostschweiz senden. Dabei handle es sich aber nur um einen Arbeitstitel, sagte André Moesch, Geschäftsleiter von Radio aktuell auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Wie die spätere Zusammenarbeit zwischen den beiden Radios nach der Neuordnung der Radioempfangsgebiete per 2008 aussehe, sei ebenfalls noch nicht im Detail geklärt, so Moesch. Einen Personalabbau werde es nicht geben, höchstens eine Umlagerung von Arbeitsplätzen. «Wir werden für die gemeinsame Redaktion gleich viele Leute brauchen wie bisher», erklärte Moesch. Die beiden Studios in St. Gallen und Buchs würden weitergeführt.
Die Geschäftsleitung des St. Galler Tagblattes, welche die Aktienmehrheit der beiden Lokalsender besitzt, warte nun auf die Ausschreibung der Konzession im Herbst. Die weitere Planung sei abhängig vom Leistungsauftrag des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom). Konzessionsgelder bekommt das neue Radio keine.

ProSieben lanciert Schweizer Programmfenster mit Faces TV

Am 31. startet auf ProSieben das bereits seit längerem angekündigte Programmfenster mit der People-Sendung Faces TV. Moderatorin und Co-Produzentin wird die bei Star TV bekannt gewordene Claudia Lässer.

 Mit der Sendung Faces TV startet ProSieben das bereits im Februar 2007 angekündigte Schweizer Programmfenster (siehe «Neue TV Kurzmagazine»
). Das 12-minütige People- und Lifestyle-Magazin, das ab 31. August jeweils freitags ab 18.00 Uhr zu sehen ist, wird von Claudia Lässer moderiert. Gemäss Medienmitteilung vom Dienstag verspricht sich der Sender insgesamt positive Impulse vom Schweizer Programmfenster. Gleichzeitg hofft ProSieben, in der Schweiz weitere Werbetreibende mit dem speziell für ein Schweizer Publikum geschaffenen Programmumfeld anziehen zu können.Ähnlich wie beim Printmagazin Faces dreht sich auch in der Fernsehsendung alles um die Themen People, Fashion, Style und Stories. Moderatorin und Co-Produzentin Claudia Lässer verfügt gemäss Mike Gut, Geschäftsführer von ProSieben Schweiz, über eine grosse Erfahrung in der  Konzeption und Realisation von TV-Sendungen: «Claudia Lässer ist eine  grosse Sympathieträgerin und strahlt das richtige Mass an Glamour für ProSieben aus.» Mit dem neuen Programmfenster setzt Gut seine Pläne um, die er bereits bei seinem Antritt als Geschäftsführer hegte (siehe
«Mann ohne Scheuklappen»
)Produziert wird die neue Sendung auf ProSieben von der Fairlane Consulting GmbH, Herausgeberin des Magazins Faces, in enger Zusammenarbeit mit Claudia Lässer.  Für die Produktion verantwortlich zeichnet Faces-Geschäftsführer Stefan Berger. Die Lancierung des Schweizer Programmfensters wird durch eine breit angelegte Print-, Radio- und Onlinekampagne begleitet. Die erste Staffel von Faces TV umfasst 20 Folgen. Weitere Formate für die Wochentage Montag bis Donnerstag befinden sich zurzeit in der Evaluation.
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