Print Parallel zum Rebranding des Unternehmens hat die AXA Winterthur die neue Mitarbeiterzeitschrift Team lanciert.
Der 3. Mai 2007 war für die Mitarbeitenden der Winterthur Versicherungen ein Tag des Abschieds und zugleich des Aufbruchs: Das Traditionsunternehmen wurde als Konsequenz des Besitzerwechsels in AXA Winterthur umbenannt, was die Verbindung mit dem französischen Mutterhaus unterstreicht.Die ambitionierten Ziele der neuen Führungscrew sind für die Mitarbeitenden Chance und Ansporn zugleich. Der frische Wind im Unternehmen macht es allerdings erforderlich, die Menschen über Sinn und Ausmass der Veränderungen zu informieren, auf Bedenken einzugehen und Ängste aus der Welt zu schaffen. Allzu häufig scheitern Change-Prozesse, weil es das Management versäumt hat, die Mitarbeitenden auf die gemeinsame Reise mitzunehmen. Mit offener und offensiver Kommunikation versucht die AXA Winterthur die Gefahr einer solchen Fehlentwicklung im Ansatz zu bannen.
Frischer und fröhlicherEin wichtiger Mosaikstein bei diesen Bemühungen ist die komplett erneuerte Mitarbeiterzeitschrift, die nur wenige Wochen nach dem Rebranding-Tag druckfrisch vorlag. Die Kommunikationsagentur Infel AG hatte das Gestaltungs- und Inhaltskonzept der Zeitschrift Team im Auftrag der AXA Winterthur bereits vor der Bekanntmachung des Namenswechsels entwickelt und wird in Zukunft die Produktion des Magazins kontinuierlich betreuen.
«Unsere frühere Mitarbeiterzeitschrift hatte einen ausgeprägten Top-down-Charakter, was sich auch in ihrem zurückhaltenden Layout widerspiegelte», sagt Lorenz Heinzer, Leiter Internal Communication bei der AXA Winterthur. «Team hingegen stellt die Mitarbeitenden in den Vordergrund und ist deshalb sehr viel frischer, fröhlicher und leserfreundlicher.» Dieser Kurswechsel kommt bei den Lesern bestens an. «Die Leserreaktionen auf die erste Nummer waren zu mehr als 90 Prozent positiv oder sehr positiv», freut sich Lorenz Heinzer.
Charakteristisch für Team ist die geschickte konzeptionelle Verknüpfung einer klaren Ordnung für die Leser mit grösstmöglicher Freiheit für die Redaktion. Ein Teil der Rubriken ist vorgegeben und wiederholt sich in jeder Ausgabe. Diese fixen Rubriken erleichtern die Navigation im Heft und geben der Zeitschrift ein Gesicht. Ein Teil der Rubriken ist hingegen frei und kann von Nummer zu Nummer mit Inhalten ohne jegliche Einschränkung besetzt werden. Dadurch kann die Mitarbeiterzeitschrift mühelos auf die sich rasch wandelnden Bedürfnisse in einem dynamischen Unternehmen reagieren. Die fixen Rubriken bieten gleichzeitig Gewähr, dass die Zeitschrift ihren Spannungsbogen aus grossen und kleinen Texten sowie die Abwechslung zwischen verschiedenen Textformen beibehält.
Ein weiteres wesentliches Merkmal der Zeitschrift ist die Gliederung in die zwei Sektionen «ganz wichtig» und «ganz persönlich». Damit wird verbindlich festgelegt, dass nicht nur News und Hintergründe aus dem Business-Bereich, sondern auch Softthemen rund um die Menschen bei der AXA Winterthur zum Programm gehören. Eine sympathische, glaubwürdige Mitarbeiterzeitschrift zeigt neben Direktionsmitgliedern eben vor allem die Mitarbeitenden aller Stufen mit ihren beruflichen Ambitionen und privaten Vorlieben.
Hintergründe statt SchlagzeilenDie richtige Mischung aus Business und Human Touch ist entscheidend für die Akzeptanz einer Mitarbeiterpublikation. Davon ist auch Thomas Hügli, Leiter Communication bei der AXA Winterthur, überzeugt: «Die neue Zeitschrift stellt inhaltlich den Mitarbeitenden ins Zentrum und transportiert im Ton die Aufbruchs- und Wachstumsstimmung bei der AXA Winterthur. Visuell verbindet uns Team weiter mit der AXA-Gruppe.» Darin sieht Thomas Hügli erhebliche Chancen. «Team fördert die Identifikation mit der neuen Marke und das Verständnis für die damit verbundenen Werte», meint er. «Das Mitarbeitermagazin wirkt dadurch als Inkubator für jene positive Stimmung, die letztlich auch die Kunden begeistern soll.»
Die Möglichkeiten einer Mitarbeiterzeitschrift werden oft unterschätzt, weil es sich anders als das Intranet oder andere Online-Angebote nicht um ein «neues» und «trendiges» Medium handelt. Doch gerade wenn substanzielle Veränderungen die Mitarbeitenden herausfordern, ist eine gedruckte Publikation ein wirkungsvolles Instrument für die Vermittlung von Unternehmensbotschaften und eine wichtige Plattform für den Meinungsaustausch.
Anders als das schnelle, aber flüchtige Intranet kann eine Zeitschrift komplexe Zusammenhänge darstellen und Hintergründe zu den Schlagzeilen liefern. Weil man ein Magazin in die Hand nehmen, in Ruhe betrachten und darin blättern kann, werden neben Informationen gleichzeitig Emotionen vermittelt. «Mitarbeiterzeitschriften sind eine Art Seele des Unternehmens», findet Thomas Hügli. «Sie erreichen alle Mitarbeitenden, schliessen niemanden aus und fördern so untereinander die Diskussion. ‹Get the people on the bus› – für diese Aufgabe in Zeiten des Wandels sind Mitarbeiterzeitschriften geradezu prädestiniert.»
Die AXA Winterthur verspricht sich Erfolg durch Teamgeist. Die Zeitschrift Team leistet dazu ihren Beitrag.
Peter Christoph, Infel AG