Volksmusik wird weiterhin via Kabel empfangen werden können

Bei der Empörung um die Verschiebung der volkstümlichen Musiksendungen von DRS 1 auf DRS Musikwelle ging ein kleines Detail etwas unter: Musikwelle wird auch nach der Digitalisierung Ende 2008 noch analog zu empfangen sein: Über das Radio- und TV-Kabel.

 Der Wirtschaftsverband der Kabel-TV-Unternehmen Swisscable macht in einem Schreiben vom Montag darauf aufmerksam, dass volkstümliche Musik auch künftig mit einem normalen Analog-Radio empfangen werden kann, und zwar via Kabel. Bereits zum heutigen Zeitpunkt kann so volkstümliche Musik von DRS1 oder DRS Musikwelle empfangen werden; das wird sich auch nicht ändern, wenn die Volksmusik im Februar 2008 von DRS1 zur Musikwelle abwandert und wenn die Musikwelle Ende 2008 nach dem Abschalten des Mittelwellesenders Beromünster über den Äther nur noch digital zu empfangen sein wird. Die Mitteilung bezieht sich auf die schweizweite Empörung über die von der SRG angekündigte Streichung der Volksmusik aus DRS1 per Februar 2008; sie entzündete sich vor allem daran, dass  die Musikwelle Ende 2008 nur noch digital zu empfangen sein wird und Volksmusikliebhaber damit praktisch zum Kauf eines digitalen Radioempfängers gezwungen werden. Dass Musikwelle auch weiterhin analog über das Kabel senden wird, war bisher nur wenig bekannt.

René Lüchinger verlässt Bilanz per sofort

Der Chefredaktor der Zeitschrift Bilanz, René Lüchinger, gibt seinen Posten per sofort frei. Er trete nach vier Jahren auf eigenen Wunsch und im Einvernehmen mit der Herausgeberin Jean Frey von seiner Funktion zurück, teilte der Verlag mit.

Der Chefredaktor der Zeitschrift Bilanz, René Lüchinger, gibt seinen Posten per sofort frei. Er trete nach vier Jahren auf eigenen Wunsch und im Einvernehmen mit der Herausgeberin Jean Frey von seiner Funktion zurück, teilte der Zürcher Verlag mit. Lüchinger wolle sich «neuen Herausforderungen» ausserhalb des Unternehmens zuwenden. Die Chefredaktion der Bilanz wird interimistisch vom stellvertretenden Chefredaktor Pierre-André Schmitt und Stefan Barmettler, Mitglied der Chefredaktion, übernommen. Beide sind direkt Ralph Büchi, dem CEO von Jean Frey, unterstellt. Büchi gab sich zum Weggang Lüchingers eher bedeckt: «Es gehört zum Alltag in der Medienbranche, dass Wechsel an der Spitze einer Redaktion vorkommen». Ein sofortiger Abgang sei üblich: «Wenn ein Chefredaktor sich entscheidet, eine Publikation zu verlassen, sollte der Wechsel möglichst rasch erfolgen». Lüchinger werde noch die Fertigstellung der aktuellen Nummer betreuen und sich darin von den Lesern verabschieden.
Im Juni erfuhr die zu Axel Springer gehörende Verlagsgruppe Jean Frey und Handelszeitung, die neben der Bilanz auch das Anlegermagazin Stocks herausgibt, bereits einen anderen Chefredaktorenwechsel: Hansjörg Ryser trat von der Stocks-Leitung zurück und wurde durch Urs Aeberli ersetzt
(siehe ). Die beiden Fälle hätten nichts miteinander zu tun, sagte Büchi der Werbewoche. Mit Ryser habe man ebenfalls eine einvernehmliche Lösung gefunden. Er leitet nun das Ressort Finanzen der Bilanz.

Zu guter Letzt: Auflagenstärkste Gratiszeitung lanciert

In den zur Zeit wachsenden Kreis der Schweizer Gratiszeitungen hat sich in der letzten Woche ein etwas exotischer Neuling begeben. Äusserst auflagenstark, immer schönstes Sommerwetter vorhersagend und endlich modisch.

 Wieso wohl der Schweizer Bekleidungshersteller Switcher gerade in den letzten Wochen darauf gekommen ist, eine Zeitungsbeilage und eine Informationsbroschüre für seine Herbst- und Winterkollektion 2007 im Layout einer bekannten Schweizer Gratiszeitung zu gestalten? Dem Switcher-Gründer und Chef Robin Cornelius geht’s um Glaubwürdigkeit. Das Unternehmen aus dem waadtländischen Le Mont ist sozial und ökologisch stark engagiert. «Switcher-Kunden», so Cornelius zum Magazin Cpwissen.de, «stellen nicht nur hohe Anforderungen an die Produktqualität, sie pflegen auch hohe soziale und ökologische Ansprüche.» Diese würden sich über ein journalistisches Medium glaubwürdiger kommunizieren lassen als über Kataloge, sagt der Gründer. Aufgrund dieser Überlegungen stellte Cornelius den Katalog zu einer Zeitung um. Die «endlich modische Gratiszeitung», wie es in der Überschrift heisst, zeigt denn nicht nur die neuste Kollektion, sie berichtet auch von einem sozialen Engagement des Unternehmens in Indien oder erzählt Geschichten über beteiligte Menschen in der Produktion. Die 32-seitige Zeitung «Switcher Friends News» soll nun jedes halbe Jahr erscheinen und wird in einer Auflage von 800’000 Exemplaren gedruckt. In der Schweiz dürfte sie damit auf absehbare Zeit die auflagenstärkste Gratiszeitung bleiben.

Thomas Lüscher neuer technischer Leiter von Radio Top

Beim Ostschweizer Privatsender Radio Top geht per 1. Oktober 2007 die Verantwortung für die technische Leitung des Senders von Uli Kohlbrenner auf Thomas Lüscher über.

 Beim Ostschweizer Privatsender Radio Top geht per 1. Oktober 2007 die Verantwortung für die technische Leitung des Senders von Uli Kohlbrenner auf Thomas Lüscher über. Kohlbrenner übte diese Aufgabe während mehr als sieben Jahren aus. Er wechselt nun zur SRG. Lüscher übernimmt die Führung des gesamten Broadcast-, Studio- und IT-Bereiches von Radio Top, Top Two und Top Online. Er ist 44 Jahre alt und leitete davor unter anderem den Stützpunkt Winterthur der ALSO IT-Services. Ausserdem baute er ein kleines privates Telekommunikationsmuseum auf.

Tonqualität des Schweizer DAB-Angebots bemängelt

Bezüglich dem digitalen Radio DAB halte die SRG ihr Versprechen nicht, dass mit dieser Technik ein grösseres Programmangebot möglich sei. Das schreibt die NZZ am Sonntag in ihrer aktuellen Ausgabe.

 Bezüglich dem digitalen Radio DAB halte die SRG ihr Versprechen nicht, dass mit dieser Technik ein grösseres Programmangebot möglich sei. Das schreibt die NZZ am Sonntag in ihrer aktuellen Ausgabe. Derzeit sind in der Deutschschweiz nur elf Sender zu empfangen; alle aus der Senderfamilie der SRG. Private Stationen erhalten erst auf einer zweiten DAB-Plattform eine Chance: Im Juli hat der Bund acht neue Konzessionäre bestimmt. Die NZZ am Sonntag bemängelt zudem, die Tonqualität der DAB-Übertragung überzeuge in der Schweiz nicht. Mit einer Datenrate von zumeist nur 128 Kilobit pro Sekunde gehöre die Qualität des schweizerischen DAB-Angebots zu den Schlusslichtern im internationalen Vergleich. «Um annähernd CD-Qualität zu erreichen, ist eine Datenrate von mindestens 192 Kilobit pro Sekunde erforderlich», sagte Matthias Rose, Pressesprecher vom Fraunhofer-Institut für integrierte Schaltungen (IIS) in Erlangen, der NZZ am Sonntag.
Laut Bernhard Bürki, Pressesprecher des Bundesamts für Kommunikation (Bakom), reichen bei einem Sprachprogramm 128 Kilobit pro Sekunde bei weitem, bei klassischer Musik könne diese Datenrate knapp sein. Auf seiner DAB-Informationsseite im Internet vertritt das Bakom denn auch die Ansicht, dass «192 bis 256 KBit/s für ein Stereo-Musikprogramm in ausreichender Qualität» notwendig sind. Eine entsprechende Vorschrift hat der Bund in der sogenannten SRG-Konzession aber nicht erlassen.
Weitere Sender wird es in der Schweiz geben, wenn die acht im Juli bestimmten privaten Konzessionäre voraussichtlich im Herbst 2008 auf Sendung gehen. Erstmals könnte der Bund dann eine minimale Datenrate festlegen. Wie hoch sie liegen wird, ist laut Bakom-Sprecher Bürki noch nicht entschieden.

Sponsoren könnten Formel 1 auf SRG-Sendern weiterhin ermöglich

SRG-Chef Armin Walpen hatte einige Kritik eingefahren mit seinem Beschluss, die Übertragung von Formel-1-Rennen aus finanziellen Gründen per 2008 aus dem Programm zu kippen. Er wäre allenfalls bereit, Formel-1-Rennen wieder zu übertragen, falls erhebliche zusätzliche Einnahmen generiert werden könnten.

 SRG-Chef Armin Walpen hatte einige Kritik eingefahren mit seinem Beschluss, die Übertragung von Formel-1-Rennen aus finanziellen Gründen per 2008 aus dem Programm zu kippen. Er wäre allenfalls bereit, Formel-1-Rennen wieder zu übertragen, falls erhebliche zusätzliche Einnahmen generiert werden könnten. «Wenn sich die finanziellen Voraussetzungen ändern, kann über diesen Entscheid neu diskutiert werden», sagte Walpen nun in einem Interview mit der NZZ am Sonntag. Sponsoren wären nach seinen Worten eine Variante; es müssten aber zusätzliche Gelder aufgetrieben werden.
Ebenfalls umstritten ist der SRG-Entscheid, Volksmusiksendungen aus dem Programm von DRS 1 zu nehmen. «Wir wollen niemandem etwas wegnehmen, im Gegenteil», sagte er dazu. Auf der Musikwelle solle das Angebot an volkstümlicher Musik qualitativ und quantitativ ausgebaut werden.
In diesem Sinne hatte sich Walpen am Vortag bereits in einem Interview mit der Berner Tageszeitung Der Bund geäussert. Am Montag werden Vertreter der SRG vor der Verkehrs- und Fernmeldekommission des Nationalrats den Volksmusikentscheid begründen, wie Walpen gegenüber dem Bund sagte.

BSW sagt ebenfalls Stopp zu unerwünschter Telefonwerbung

Der Agenturenverband BSW Leading Swiss Agencies unterstützt die Forderung der Konsumentenorganisationen nach mehr Schutz vor unerwünschter Telefonwerbung und distanziert sich in aller Form von jeglichem Missbrauch durch unseriöse Anbieter.

 Der Agenturenverband BSW Leading Swiss Agencies unterstützt die Forderung der Konsumentenorganisationen nach mehr Schutz vor unerwünschter Telefonwerbung und distanziert sich in aller Form von jeglichem Missbrauch durch unseriöse Anbieter. Verbandspräsident Bodin wird in einer Mitteilung mit folgenden Worten zitiert: «Wenn Abonnenten, welche keine Telefonwerbung wünschen, weiterhin belästigt werden, ist das mehr als stossend». Für den Verband sei klar: Steht im Telefonbuch neben der Nummer ein Stern, so darf diese Nummer nicht für Werbeanrufe verwendet werden. Gleiches gelte für unterdrückte Anrufe: Telefonmarketer müssten sich zu erkennen geben. BSW Leading Swiss Agencies begrüsst deshalb die Initiative des Konsumentenforums zu einer Verschärfung der Gesetze. Natürlich könne Telefonwerbung im Rahmen einer Kam-pagne durchaus eine sinnvolle und gewünschte Massnahme zum Kontakt zwischen Anbieter und Verbraucher sein, heisst es weiter. Dies bedinge jedoch die Respektierung klarer Re-geln. Dazu gehöre selbstverständlich, dass der Abonnent mit dem Anruf einverstanden sein müsse. Sofern der Kunde den Anruf verlangt, etwa bei Antwortkarten bei Wettbewerben, soll es auch bei neuen Geschäften erlaubt sein.

Neuer Chefredaktor bei Wochenzeitungen von AZ Medien

Hubert Keller wird Chefredaktor der beiden Wochenzeitungen Woche Plus und Lenzburger Bezirksanzeiger, die im Verlag AZ Medien erscheinen. Er löst in dieser Funktion Christina Sedens ab, die zu Filippo Leuteneggers Zeitschrift Neue Ideen wechselt.

 Hubert Keller wird Chefredaktor der beiden Wochenzeitungen Woche Plus und Lenzburger Bezirksanzeiger, die im Verlag AZ Medien erscheinen. Sein Amtsantritt wird «im Laufe des Herbsts» stattfinden, wie der Aargauer Zeitung zu entnehmen ist. Keller löst in dieser Funktion Christina Sedens ab, die zu Filippo Leuteneggers Zeitschrift Neue Ideen wechselt. Keller war in den letzten Jahren im Ressort Baden der Aargauer Zeitung tätig.

Marken: Hänschen lernt von Hans

In Sachen Markenbewusstseins spielen für Kinder in erster Linie die Eltern eine Rolle. Von ihnen lernt der Nachwuchs den Umgang mit Marken, wie eine Studie von IP Deutschland zeigt.

 In Sachen Markenbewusstseins spielen für Kinder in erster Linie die Eltern eine Rolle. Von ihnen lernt der Nachwuchs den Umgang mit Marken, wie die aktuelle Grundlagenstudie «Marken als Fixsterne im kindlichen Universum» von IP Deutschland zeigt, wird der Umgang mit Marken vorwiegend von den eigenen Eltern erlernt. Befragt wurden 48 Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren – das Ergebnis: Die Junioren setzen sich in erster Linie aus zwei Gründen mit Marken auseinander: Erstens haben Kinder die Erwartung, dass Marken bestimmte Bedürfnisse erfüllen könne, zweitens sind sie daran interessiert, jenes Wissen und jene Erfahrungen zu sammeln, die offenbar für die Erwachsenen relevant sind.
Je nach Alter und Entwicklungsstufe ändern sich auch die Funktionen von Marken für ein Kind, wie Pressetext.ch schreibt. Während in sehr frühen Jahren vor allem das Demonstrieren von Dazugehörigkeit im Mittelpunkt steht, wird mit zunehmendem Alter das Abgrenzungs-Bedürfnis immer wichtiger. Zunächst legen die Kinder Wert darauf, etwa mittels Wahl bestimmter Marken bei ihren Schultaschen klar zu zeigen, dass sie bereits «dazu gehören» und zur Schule gehen dürfen. Umso älter, desto stärker ist dann das Bedürfnis, sich zu individuell von anderen zu distanzieren und die eigenen Vorlieben in den Vordergrund zu stellen.

Rotes Kreuz: Morgens in Mali, abends im TV

Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) startet am 15. September mit einer crossmedialen Fundraising-Kampagne, die von der Agentur GGK realisiert wird. Sie soll hautnah zeigen, was das Hilfswerk mit den Spendengeldern macht.

 Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) startet am 15. September mit einer crossmedialen Fundraising-Kampagne, die von der Agentur GGK realisiert wird. Sie soll hautnah zeigen, was das Hilfswerk mit den Spendengeldern macht. Zwei Mitarbeiter des SRK reisen Anfang September nach Mali, wo zurzeit viele Hilfsprojekte durchgeführt werden. Jeden Morgen werden vor Ort Aufnahmen der Situation gemacht, und die SRK-Mitarbeiter berichten, wie das Rote Kreuz dort das Elend bekämpft. Diese Aufnahmen werden anschliessend per Satellit in die Schweiz übermittelt, wo sie dann, zu einem Spot verarbeitet, bereits am Nachmittag auf E-Boards in Bahnhöfen und im Internet zu sehen sind. Am Abend laufen die Spots im Schweizer Fernsehen. Unterstützt werden diese täglich neu produzierten Clips von ganzseitigen Inseraten. Als Abschluss dieser achttägigen Reportage wird auf dem Postcanal ein zusammenfassender Spot gezeigt – ein Flyer mit Einzahlungsschein liegt selbstverständlich bereit.
Die Kampagne soll ins Bewusstsein der Leute rücken, dass es jeden Tag Not und Elend gibt. Spendenbarometer zeigen nämlich, dass bei akuten Katastrophen massiv mehr gespendet wird als normal. Das Rote Kreuz dagegen hilft jeden Tag, Leiden zu lindern, was die Kampagne transportieren soll.
Das SRK begleitet erstmals ein Mailing mit einer Werbekampagne. Man gehe nicht davon aus, dass die Spender negativ darauf reagieren werden, sagte SRK-Werbeleiter Martin Grossenbacher der Werbewoche: «Das SRK springt vergleichsweise spät auf den Zug auf. Zahlreiche Hilfswerke werben seit Jahren sehr aktiv, die Akzeptanz ist dadurch heute vorhanden.» Daneben erfülle die Kampagne neben der Werbefunktion gleich noch eine zweite Aufgabe: Sie könne transparent machen, wie das Rote Kreuz vor Ort helfe, so Grossenbacher weiter.
Das Konzept der crossmedialen Kampagne stammt von der GGK, mit der das SRK seit zwei Jahren zusammenarbeitet. Es handelt sich um die Weiterentwicklung einer Kampagnenplattform, die ebenfalls aus dem Hause GGK stammt. Nach Mali schickt das Hilfswerk aber nicht etwa ein teures Kamerateam; die Aufnahmen für die Spots machen die SRK-Mitarbeiter mit einer Digitalkamera; in der Schweiz wird das Material in ein vorgefertigtes Gerüst eingebaut.

APG gibt Neuerungen für 2008 bekannt

Die Aussenwerberin APG hat einige Veränderungen für das erste Halbjahr 2008 bekannt gegeben. Die neue Plakat-Grundlagenforschung SPR+ bringt erste Anpassungen in der Netz-Gestaltung und mit APGMobility-Gebieten eine neue Zielgebietskategorie.

 Die Aussenwerberin APG hat einige Neuheiten für das erste Halbjahr 2008 bekannt gegeben. Eingeführt wird, wie bereits kommuniziert wurde, das neue Grossformat F24. Bis Ende Jahr werden von den heute rund 850 Grossformaten knapp 500 Flächen in F24 umgebaut und zusätzlich neue Standorte erschlossen. In einer ersten Etappe sind bis 1. Januar 2008 rund 800 bis 1’000 Standorte geplant, wie die APG mitteilte. Die Preisbildung für das Angebot 2008 erfolgte letztmals auf der Basis der bisherigen Plakatstudie Schweiz. Die Preise der Plakatformate F12 und F200 erhöhen sich um durchschnittlich 2,5 Prozent. Als Grund gibt die Aussenwerberin das stetig steigende Kostenniveau im Schweizer Aussenwerbemarkt an. Daneben seien bereits Erkenntnisse aus der neuen Plakat-Grundlagenforschung SPR+ umgesetzt worden. Das Netzangebot erfuhr zugunsten eines erweiterten Einzelflächen-Kontingents eine leichte Reduktion, wie es weiter heisst.
Im Servicetool APG Poster Performance Index PPI, welches die qualitative Werbewirkung einzelner Kampagnen erhebt, werden parallel zu den bisherigen Leistungswerten erstmals auch die SPR+ Werte ausgewiesen. Zudem wurde – basierend auf den SPR+ Erkenntnissen – mit den sogennanten APGMobility-Gebieten eine neue Zielgebietskategorie geschaffen: geografisch verbundene Agglomerationsgemeinden, die ein intensives, homogenes Mobilitätsverhalten der Bevölkerung aufweisen. Ein Mobility-Gebiet beginnt unmittelbar angrenzend an eine Kern-stadt und reicht hinaus in die Siedlungsgebiete des betreffenden Einzugsraumes. Es ist gekennzeichnet durch starke Pendlerströme mit Mischverkehr.
Alle Neuerungen und wichtigsten Eckpunkte sind in der Übersicht Plakat News 2008–1 zusammengefasst, die als pdf-File unter Apg.ch/publikationen heruntergeladen werden kann. Als pdf-File oder gedruckte Version eben-falls ab sofort erhältlich ist die aktualisierte Ausgabe des Taschenhefts APG Plakate: Zielgebiete, Angebote und Preise 2008–1.

Der Berner Marketingtag lehrt, wie man Goliath besiegt

Der Berner Marketingtag vom 13. November 2007 steht unter dem Motto «Wie man Goliath besiegt – oder 10 Gebote, um mit wenig Mitteln Grosses zu erreichen». Zu den Referenten zählen Urs Meier, DJ Bobo, Ulrich Gysi und Gabriela Manser.

 Der Berner Marketingtag vom 13. November 2007 steht unter dem Motto «Wie man Goliath besiegt – oder 10 Gebote, um mit wenig Mitteln Grosses zu erreichen». Fussballschiedsrichter Urs Meier wird zum Gebot «Du sollst nur nach deiner Pfeife tanzen» sprechen, Post-Chef Ulrich Gygi über sich und wie er im Herzen David bleiben will, auch wenn er Goliath ist und DJ Bobo erklärt, wieso man keine kleinen Brötchen backen soll. Zu den Referenten zählen auch Markus Ryffel, Günter Netzer und Gabriela Manser. Die Tagung wird von Harley Krohmer, Leiter Institut für Unternehmensführung der Uni Bern, und TV-Journalist Röbi Koller begleitet. Der 11. Berner Marketingtag findet ihm Allegro Grand Casino Bern statt und bietet erstmals zwei zusätzliche Networking-Plattformen: Spezielle VIP-Tische für sechs Personen und eine After Event Party für Marketeers im Du Théatre. Programm und Anmeldung finden sich auf der Website Bmt.ch.
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