Ambient-Werber am Bodensee schärfen ihr Profil

Der bislang unter dem Namen Projekt GmbH by MF & ML bekannte Anbieter von Sonderwerbeformen nennt sich ab sofort Projekt Ambient Media. Gleichzeitig erfolgt der Markteintritt in Österreich .

 Der bislang unter dem Namen Projekt GmbH by MF & ML bekannte Anbieter von Sonderwerbeformen gibt sich einen neuen Namen: Ab sofort nennt sich das Unternehmen in Horn am Bodensee Projekt Ambient Media. Die Geschäftführer Mathis Felsche und Markus Liebscher wollen mit dem neuen Namen die klare Zugehörigkeit zur Gattung Ambient Media demonstrieren, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Firma von Felsche und Liebscher bietet beispielsweise Frischhemden- oder Parkticket-Werbung an. Der Zeitpunkt des Namensrelaunchs wurde zum Markteintritt in Österreich gewählt, wo das Unternehmen nun auch tätig sein wird. Die Anfang 2001 in der Schweiz gegründete Unternehmung erzielt mittlerweile bereits mehr als die Hälfte des Umsatzes in Deutschland.

Yannick Chevailler wechselt von Tamedia zu McCann Erickson Genf

Am 1. September hat Yannick Chevailler seine Funktion als Client Service Director bei McCann Erickson Genf aufgenommen. Er stösst von Tamedia Romandie zu McCann.

Am 1. September hat Yannick Chevailler seine Funktion als Client Service Director bei McCann Erickson Genf aufgenommen. Er stösst von Tamedia Romandie zu McCann. Bei Tamedia war Yannick Chevailler als Direktor für den Westschweizer Markt zuständig. Für McCann Erickson sei dieser Neuzugang auch ein Bekenntnis zum Westschweizer Markt, heisst es in einer Mitteilung. CEO Curdin Janett wird mit folgenden Worten zitiert: «Wir sind überzeugt, dass die Romandie nach wie vor ein interessanter Markt für uns ist, sowohl für lokales wie auch für internationales Geschäft. Und für den lokalen Markt braucht es lokal verankerte Persönlichkeiten. Weshalb Yannick für uns die perfekte Lösung ist.»

Sulzer, Sutter gewinnt Neukunden Walter Meier

Der börsenkotierte Industriekonzern Walter Meier hat die Agentur Sulzer, Sutter im Rahmen eines umfassenden Rebrandings mit der Kommunikation der neuen Marke beauftragt.

 Der börsenkotierte Industriekonzern Walter Meier hat die Agentur Sulzer, Sutter im Rahmen eines umfassenden Rebrandings mit der Marketing-Kommunikation der neuen Marke beauftragt. Walter Meier ist in den Bereichen Raumklima und Fertigungslösungen für die Metallverarbeitungsindustrie tätig. Der neue Auftritt wird zurzeit von Sulzer, Sutter entwickelt. Erste Arbeiten werden laut Mitteilung ab November in den Fachmedien und der Sonntagspresse erscheinen.

Zu guter Letzt: Wenn der Weihnachtswahn früher kommt

Im Normalfall weisen die ersten Zeichen erst im Oktober auf Weihnachten hin. Früh genug, könnte man meinen.

 Wir haben uns ja alle daran gewöhnt, dass uns der Weihnachtswahn bereits im Herbst heimsucht. Schon gegen Ende Oktober flittert’s und flimmert’s in den Kaufhäusern, im November glitzert’s und glimmert’s dann auch in den Strassen, und im Dezember, naja, Sie wissen schon. Nun hat’s aber jemand geschafft, die Mühle bereits am 30. August loszutreten. Die Organisatoren des Weihnachtsfests in Montreux sandten einen achtseitigen Prospekt mit allen Details; Zeiten, Aussteller, spezielle Anlässe usw. usf.. Natürlich stand sofort die Frage im Raum, was denn die Absicht hinter dem vielleicht doch etwas frühen Postversand sein könnte. Man erfährt da zum Beispiel, dass sich das Fest thematisch im Rahmen des internationalen Polarjahres bewegen wird. Natürlich ist es gut, das bereits im August zu wissen. Und dass uns eine themenbezogene Ausstellung das Sozialleben der Mammuts zur Gletscherzeit näher bringen wird. Es ist nicht abzustreiten, dass dies weihnächtliche Gefühle erzeugt. Doch wieso der frühe Versand? Mit einem weiteren Blick auf den Prospekt dämmert es. Gewandt jonglierend mit den Themen Weihnachten in Montreux, internationales Polarjahr (und Sozialleben der Mammuts zur Gletscherzeit) steht da: «Montreux Noël en Pôle Position» (man beachte den Zirkumflex). Der Prospektversand musste offenbar auch in die Pole Position geschoben werden.

Goldbach Media beteiligt sich an In-Game-Vermarkter

Die Vermarkterin Goldbach Media beteiligt sich über Tochtergesellschaft Game Mediarep zu 25 Prozent an der US-Firma Jogo Media, die Werbung in Videospielen anbietet.

 Die Vermarkterin Goldbach Media beteiligt sich über Tochtergesellschaft Game Mediarep zu 25 Prozent an der US-Firma Jogo Media, die Werbung in Videospielen anbietet. Goldbach Media will mit der Beteiligung ihre Stellung im stark wachsenden Markt des In-Game-Advertising ausbauen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Goldbach Media rechne mit steigender Attraktivität von Werbung innerhalb von Konsolen-, PC-, Mobile- und browserbasierenden Games, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Mit der Beteiligung schaffe man die Voraussetzungen zur Erschliessung dieses Marktes.
Zudem könne die Goldbach Media Gruppe ab sofort Werbung in Videospielen der JOGO Media in der Schweiz, in Österreich, in Liechtenstein und in den neuen osteuropäischen Ländern vermarkten. Dies bedeute eine markante Vergrösserung des bestehenden Game-Portfolios, hiess es.

Der Sonntagsblick erfährt im Oktober einen Relaunch

Nach dem Neustart des Magazins im Mai 2007 will sich der Sonntagsblick nun bis im Oktober ebenfalls optisch und strukturell auffrischen, liess Chefredaktor Marc Walder verlauten. Zuständig für das neue Layout ist wiederum Stéphane Carpentier.

 
Ab 21. Oktober soll der Sonntagsblick in einem aufgefrischten Kleid daherkommen. Gemäss Chefredaktor Marc Walder soll das Blatt «magaziniger und femininer» werden. Allerdings handle es sich nicht um eine Neupositionierung der Zeitung, sondern nur um eine optische und strukturelle Auffrischung, wie sie bei jeder Zeitung alle paar Jahre mal anstehe, so Walder in einem Interview mit Persoenlich.com. Die Gestaltung des neuen Layouts wird von Stéphane Carpentier geleitet, der ebenfalls für das im Mai 2007 erneuerte Magazin des Sonntagsblicks verantwortlich war. Definiert werde eine neue Seitenarchitektur, neue Schriften und eine neue Farbpalette, sagte Walder. Bei der Blattstruktur würden leichte Anpassungen gemacht, vor allem im Sportbund. Dazu seien einige neue Gefässe gestaltet worden, die er aber noch nicht verraten möchte.

Draftfcb wirbt für die Coop-Versicherung

Draftcb ist mit der Marken- und Produktwerbung für die Coop-Versicherung beauftragt worden. Der Versicherer will sich weiter als fairer und kostengünstiger Anbieter positionieren.

 
Im Rahmen einer Agenturevaluation wurde die zur Draftfcb / Lowe Group gehörende Walliseller BSW-Agentur Draftfcb mit der Marken- und Produktwerbung für die Coop-Versicherung beauftragt. Die Versicherung, die ihre Produkte unter den Namen smile car (Auto) und smile home (Hausrat) vertreibt, tritt seit einiger Zeit erfolgreich als Direktversicherer im Markt auf. Gemäss Medienmitteilung vom Donnerstag will sie sich mit ihrem Bekenntnis zu Fairness in den Verträgen und zu nachweisbar günstigen Prämien als konsumentenfreundlichste Versicherung positionieren.

Walker neu engagiert mit Max Havelaar

Der aktuelle «Newcomer des Jahres» und Goldjunge von Cannes ruht sich nicht auf den Blumen aus. Jetzt kann die Walker Werbeagentur mit der Fair-Trade-Organisation Max Havelaar einen weiteren Neukunden mit sehr positiver Ausstrahlung vermelden.

 Der aktuelle «Newcomer des Jahres» und Goldjunge von Cannes ruht sich nicht auf den Blumen aus, sondern arbeitet unter Maxidruck an neuen Projekten. Jetzt kann die Walker Werbeagentur nach einem international weiter gehenden Mandat für Amnesty International und dem kürzlichen Gewinn der Rettungsflugwacht Rega mit der Fair-Trade-Organisation Max Havelaar einen weiteren Neukunden mit sehr positiver Ausstrahlung vermelden.

Swiss Adex zeigt gleichbleibende Klickpreise

Das Sommerloch beim Adex hält weiter an: Die durchschnittliche Anzahl Unternehmen pro Suchbegriff ist weiter leicht gesunken. Der mittlere Klickpreis ist bei 1,90 Franken jedoch stabil geblieben.

 
Im Monat August ist die Zahl der Unternehmen, die bei Google mittels Suchbegriffen Werbung schalten, nach dem Monat Juli weiter gesunken. Die Klickpreise hingegen sind bei 1,90 Franken stehen geblieben. Dies zeigen die August-Werte des Swiss Adex von Angelink yourposition, der auf Suchmaschinenmarketing spezialisierten Agentur. Im August des Vorjahres war das Buchungsvolumen beinahe doppelt so hoch, der durchschnittliche Preis pro Klick lag jedoch bei 1,56 Franken.Insgesamt sind
derzeit im Durchschnitt noch knappe 15 Unternehmen bei Google mit Werbung präsent. Im Juli lag dieser Wert mit 15,5 leicht höher. Vor allem die Partnervermittler, die zuvor mit Abstand am aktivsten waren, haben zum Sommerschluss zahlreiche Kampagnen gestoppt. Ähnlich wie im Vorjahr haben sich die Versicherer bisher nach dem Sommerloch zurückgehalten und keinen Frühstart gewagt. Die Suchhäufigkeit nach Versicherungsthemen hat sich jedoch gemäss Mitteilung von Angelink bereits erhöht.Der monatlich publizierte Swiss Adex von Angelink yourposition misst, wie sich das Suchmaschinenmarketing mit den Google Adwords in der Schweiz entwickelt. Einerseits wird das durchschnittliche Buchungsvolumen gemessen, das heisst die Anzahl Unternehmen pro Suchbegriff (insgesamt gibt es 585 Suchbegriffe); andererseits wird der durchschnittliche Klickpreis eruiert, welcher je nach Begriff unterschiedlich ist (momentan zwischen 16,42 Franken und 12 Rappen).

Ruf Lanz grillt für Haus Hiltl den SVP-Zottel

Die Zürcher Agentur Ruf Lanz zeigt für das Haus Hiltl einen frechen Werbe-Auftritt mit SVP-Maskottchen Zottel. Zu sehen ist der mittlerweile berüchtigte Geissbock über einem Feuerchen am Spiess.

Seit dieser Woche erregt das SVP-Maskottchen Zottel die Gemüter. In Online-Games verprügelt Zottel grüne Politiker, Schweizer Richter und als schwarze Schafe dargestellte Ausländer. Nun überrascht das vegetarische Restaurant Haus Hiltl in Zürich mit einem augenzwinkernden Werbe-Auftritt. Zu sehen ist der mittlerweile berüchtigte Zottel über einem Feuerchen am Spiess – darüber die Schlagzeile: Für einmal würden sogar wir gerne ein Fleisch-Menu anbieten.
Das dürfte bestimmt auch im Team von Hiltl, in dem Menschen aus 35 Nationen arbeiten, für Schmunzeln sorgen, heisst es in einer Mitteilung von Ruf Lanz. Die Zürcher Agentur hat das Sujet konzipiert und gestaltet.
Verantwortlich im Haus Hiltl: Rolf Hiltl. Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction); Grit Wolany, Lorenz Clormann (Art Direction); Markus Ruf (Text); Michèle Leibacher (Beratung). Illustration: Ernst Feurer.

Neue Fakten auf Facts.ch

Seit Donnerstag ist Facts 2.0 online, ein Community-Portal auf der Website des eingestellten Magazins Facts aus dem Hause Tamedia. Die Plattform aggregiert Inhalte von verschiedenen Medien und der Blogosphäre.

 Seit Donnerstag ist Facts 2.0 online, ein Community-Portal auf der Website des eingestellten Magazins Facts aus dem Hause Tamedia. Die Plattform aggregiert Inhalte von verschiedenen Medien und der Blogosphäre. Zusätzlich können User Diskussionen eröffnen und Artikel kommentieren (siehe ). Laut Eigenbeschrieb ist die Site «ein Netzwerk für News-Produzenten, ob Journalisten oder Blogger, und für alle wahren News-Aficionados». Nicht jeder kann jedoch Community-Mitglied werden. Wer mitmachen will, muss von einem bestehenden Mitglied eingeladen werden. Damit wolle man in erster Linie sicherstellen, dass nur User partizipieren, die auch wirklich aus dem newsnahen Bereich kommen, wie Initiator und Partnerwinner.ch-Geschäftsführer Christoph Lüscher der Werbewoche sagt. Das Design des Portals stammt von Oliver Reichenstein, der massgeblich den neuen Webauftritt des Magazins mitgestaltet hat. Momentan präsentiert sich der neue Facts-Release noch werbefrei. Laut Lüscher ist aber mittelfristig geplant, die Site Werbetreibenden zugänglich zu machen.

Drei Schweizer Kommunikationsprofis für die Eurobest-Jury nominiert

Das Organisationskomitee des Kreativwettbewerbs Eurobest hat die drei Schweizer Frank Bodin, Alex Schmid und Dietmar Bemberg in die Jury gewählt. Frank Bodin wird Hauptjuror.

 
Das Organisationskomitee von Europas führendem Kreativwettbewerb Eurobest hat drei Schweizer Kommunikationsprofis in die Jury nominiert. Frank Bodin, Alex Schmid und Dietmar Bemberg ergänzen das elfköpfige Jury-Team in London. Frank Bodin  wird zusätzlich die Funktion als Hauptjuror übernehmen. Der CEO von Euro RSCG und Präsident von BSW Leading Agencies Schweiz wird als Juror für Film/Cinema, Print, Outdoor & Radio figurieren. Alex Schmid, Inhaber der Brandagentur Alex Schmid, wird Mitglied der Jury Direct Marketing & Sales Promotion. Dietmar Bemberg, Managing Partner bei Bemberg, Gedenk, Media, ist Juror in der neuen Kategorie Media. Der Eurobest Wettbewerb wird dieses Jahr zum 20. Mal durchgeführt; er wird von den Veranstaltern des International Advertising Festivals Cannes organisiert. Einsendeschluss der Arbeiten ist der 28. September. Ab dem 28. November werden die Shortlist-Nominierungen auf Eurobest.com bekannt gegeben und am 30. November stehen die einzelnen Preisträger fest.
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