Zu guter Letzt: Ein Anzug für Köppel

Ein findiger Blogger hat sein Augenmerk nicht auf die journalistischen Qualitäten von Roger Köppel gelenkt, sondern vielmehr dessen Garderobe analysiert. Das Resultat lässt den Schluss zu, dass der Weltwoche-Chef kleidertechnischen Einheitsbrei liebt.

 Roger Köppel ist es sich bestimmt gewohnt, von der Öffentlichkeit durchleuchtet zu werden. Weltwoche-Liebhaber und -Hasser verfolgen seine Worte akribisch, der Inhalt des Magazins wird verrissen oder in den Himmel gelobt, das kennt man. Ein findiger Blogger hat nun auf Wision.ch sein Augenmerk nicht auf die journalistischen Qualitäten des Chefredaktors und Verlegers gelenkt, sondern vielmehr dessen Garderobe analysiert. Er kommt zum Schluss, dass sich Herr Köppel doch bitte mal was Neues zum Anziehen kaufen soll. Seine Empfehlung untermauert er mit , die ja bekanntlich mehr sagen als tausend Worte. Und siehe da, bei drei Auftritten am Schweizer Fernsehen hat Köppel in jüngerer Zeit tatsächlich stets den gleichen braunen Anzug getragen, dazu die immergleiche rot-gelbe Krawatte. Ein Blick ins SF-Archiv bestätigt die aufschlussreiche Recherche. Dass der Mann mehr als einen Anzug besitzt, wissen wir immerhin von den Bildern in der Weltwoche. Köppel wird die Beobachtung seiner Kleidungsgewohnheiten kaum betrüben, soll er doch laut Wision.ch selbst gesagt haben: «Stilfragen sind Peanuts, das ist doch nicht entscheidend!».

Webradio-Angebot von Radio 105 legt zu

Die fünf IP-basierten Sender des Radio-105-Gründers Guiseppe Scaglione wiesen im vergangenen Jahr 9,5 Millionen Stream Downlaods aus. Das sind 32 Prozent mehr als 2006. Reichweiten-Daten dazu gibt es allerdings nicht.

 9,5 Millionen Stream Downlaods weisen die fünf IP-basierten Sender des Radio-105-Gründers Guiseppe Scaglione im vergangenen Jahr aus, 32 Prozent mehr als 2006. Diese Daten umfassen die gesamte Nutzung der Radios 105.ch, 105dope.ch, 105hitradio.ch, 105classics.ch und 105rock.ch und sind notariell beglaubigt. Konkret bestätigte ein Notar die vom 105-Provider VTX (ehemals Tiscali) aufgezeichneten Stream-Daten. Wichtig: Im Gegensatz zu den Radiocontrol-Daten sind so keine Reichweiten erhältlich. Der Provider erkennt dank der IP-Adresse, die jeder PC beim Surfen hinterlässt, wie viele Computer auf die betreffende Website zugegriffen haben (Unique Clients). Über die Zahl der Personen, ihre Soziodemografie und Hördauer weiss man aber nichts. «Die Zahlen sind sicher nicht wissenschaftlich fundiert», sagt denn auch Giuseppe Scaglione – «aber sie zeigen doch einen stark steigenden Trend.» Dies im Gegensatz zu Radiocontrol (RC), das für den Kabelsender 105 bestenfalls stabile Werte auf tiefem Niveau ausweist. Denn RC kann das Radiohören ab Internet nicht messen.
Einen Schönheitsfehler haben die 105-Trendzahlen dennoch: Sie sind nicht von Net-Metrix (Wemf) untermauert. Streaming-Messung gibts dort zwar auch nicht, jedoch echte Website-Reichweiten.
Markus Knöpfli

Radio 1 bald auch im Internet zu hören

Der Start des neuen Zürcher Senders Radio 1 scheint geglückt zu sein. Er habe schon viele positive Reaktionen gehabt, sagte Initiator Roger Schawinski der Abendzeitung Heute. Und er plant einen Internet-Stream, der spätestens nächste Woche auf der Website seines Senders laufen soll.

 Der Start des neuen Zürcher Senders Radio 1 scheint geglückt zu sein. Er habe schon viele positive Reaktionen gehabt, sagte Initiator Roger Schawinski der Abendzeitung Heute. «Und obwohl es nur ein Soundcheck mit Musik ist, schreien die Leute nach einem Internet-Stream», so der Radiomann. Diesen will Schawinski spätestens nächste Woche auf Radio1.ch liefern. Die Gretchenfrage nach der Quote konnte er aber noch nicht beantworten, obwohl sie auch seine Familienmitglieder beschäftigt. Seine zehnjährige Tochter habe ihn nämlich am Dienstagmorgen nach der Quote gefragt, sagte Schawinski gegenüber Heute. «Das ist sie sich noch von Sat.1 her gewohnt. Beim Radio geht das aber nicht so schnell.»

Agentur Tangram expandiert nach Zürich

Die Liechtensteiner Marketing- und Kommunikationsagentur Tangram eröffnet in den kommenden Tagen eine Niederlassung im Zürcher Kreis 1.

 Die Liechtensteiner Marketing- und Kommunikationsagentur Tangram eröffnet in den kommenden Tagen eine Niederlassung im Zürcher Kreis 1.Der Entscheid hierfür fiel laut Mitteilung vom Montag aufgrund der positiven Neukundenentwicklung in der Schweiz. «Für eine optimale Projektbetreuung bedarf es einer gewissen Nähe, damit wir flexibel für unsere Kunden agieren können. Mit diesem Schritt haben wir nun eine ideale Basis für das bestehende wie auch für das zukünftige Schweizer Geschäft geschaffen», so Ewald Frick, Inhaber der Agentur.
Die Zürcher Niederlassung wird durch den schon seit einigen Jahren in Zürich tätige Management Partner Willy Tanner geleitet.

SF 2: Lauberhornabfahrt lockt eine Million Zuschauer vor den TV

Die am Sonntag auf SF 2 übertragene Lauberhorn-Abfahrt stiess auf grosses Publikumsinteresse: Durchschnittlich 1,07 Millionen Zuschauer haben das Skirennen verfolgt. Dies entspricht einem Marktanteil von 75,6 Prozent.

 Die am Sonntag auf SF 2 übertragene Lauberhorn-Abfahrt stiess auf grosses Publikumsinteresse: Durchschnittlich 1,07 Millionen Zuschauer haben das Skirennen verfolgt. Dies entspricht einem Marktanteil von 75,6 Prozent. Im vergangenen Jahr, als die Abfahrt an einem Samstag stattfand, wurden zwar 50’000 Fernsehzuschauende weniger gezählt, der Marktanteil war aber mit 79,9 Prozent grösser. Grund hierfür ist, dass an jenem Samstag zur Zeit des Rennens insgesamt weniger Personen fern schauten als am vergangenen Sonntag.
Auch die Rennen vom Freitag und Samstag waren beim Publikum beliebt: Die Super-Kombinations-Abfahrt vom Freitag verfolgten 222’000 Zuschauerinnen und Zuschauer (61,6 Prozent Marktanteil), den anschliessenden Slalom der Superkombination sahen 268’000 Personen (50,9 Prozent Marktanteil). Am Samstag schauten sich 275’000 Personen (58,0 Prozent Marktanteil) den ersten und 569’000 Personen (65,7 Prozent Marktanteil) den zweiten Lauf des Slaloms an.

Zu guter Letzt: Sonntags billig zu haben

Denkt man an die sonntägliche Presselektüre, tauchen Bilder vom gemütlichen Schmökern am reich gedeckten Zmorge-Tisch vor dem inneren Auge auf. Das möchten uns zumindest die Schweizer Verleger weismachen. Ganz anders die Chefdenker beim deutschen Verlag Axel Springer.

 Denkt man an die sonntägliche Presselektüre, tauchen Bilder vom gemütlichen Schmökern am reich gedeckten Zmorge-Tisch vor dem inneren Auge auf. Das möchten uns zumindest die Schweizer Verleger weismachen. Ganz anders die Chefdenker beim deutschen Verlag Axel Springer. Für sie soll der Sonntag vor allem billiger und dünner sein. Nach Informationen von Horizont.net plant der Medienkonzern eine Kompaktausgabe des Boulevardblatts Bild am Sonntag. Grund dafür sind wohl die anhaltend schwachen Verkäufe. Mit der Kompaktausgabe soll zudem das Terrain angesichts der preisgünstigen Konkurrenz wie beispielsweise Hamburger Morgenpost gesichert werden. Als USP für das Blatt liegt aber nahe, nicht mit dem Preis, sondern der Effizienz zu werben: Man könnte frech bei einem helvetischen Sonntagstitel abkupfern und folgenden Claim ins Auge fassen: «Mehr Zeit zum Nicht-Lesen».

Neuer Verlag und neue Fachzeitschrift für die Baubranche

Die Schweiz hat Anfang Jahr mit der Fachkom GmbH einen neuen Verlag erhalten, der sich auf die Baubranche fokussiert. Die erste Publikation ist eine monatliche Fachzeitschrift namens Die Baustellen. Die Geschäftsleiter des Verlags setzen sich zum Ziel, alte Strukturen aufzubrechen.

Die Schweiz hat Anfang Jahr mit der Fachkom GmbH einen neuen Verlag erhalten, der sich auf die Baubranche fokussiert. Die erste Publikation ist eine monatliche Fachzeitschrift namens Die Baustellen. Die Geschäftsführer des neuen Verlages, Renato Polentarutti und Bettina Meier, verfügen über langjährige Erfahrungen im Fachverlagswesen der Baubranche. Die beiden wollen mit dem Unternehmen alte Verlagsstrukturen aufbrechen, wie sie am Montag mitteilten. Zentral dafür sei das so genannte Win-Win-Geschäftsmodell, welches das Vertrauen zu den Partnern sowie den beidseitigen Erfolg in den Mittelpunkt stelle. Die monatliche Fachzeitschrift Die Baustelle soll in frischem Design fachliche Inhalte mit Geschichten von und über Menschen in der Baubranche kombinieren. Die Position des Chefredaktors wurde mit dem jungen Journalisten Beat Matter besetzt. Die erste Ausgabe von Die Baustellen erscheint am 26. März 2008 in einer Auflage von 22’000 Exemplaren. Die Redaktions- und Verlagsbüros befinden sich in Langnau am Albis.
Daneben bietet die Fachkom GmbH auch Consulting-Angebote sowie Weiterbildungsseminare in Form von firmeninternen Trainings und Workshops an. Im Vordergrund stehe dabei immer auch der Netzwerkgedanke, um die relevanten Personen gewinnbringend zusammenzuführen, heisst es in der Mitteilung weiter. Diesem Grundgedanken entspreche auch der so genannte «Bautrend», ein vierteljährlich stattfindender Anlass, an dem Referenten Prognosen und Entwicklungen in der Baubranche thematisieren. Der erste «Bautrend» findet am 26. März 2008 in Zürich statt und ist gleichzeitig die Lancierungsfeier der neuen Fachzeitschrift.

Matter & Gretener macht Schlagzeilen für Stocks

Die Agentur Matter & Gretener bewirbt mit Textinseraten das Anlegermagazin Stocks. Die Sujets zeigen den Weg zum Reichtum und verwenden den neuen Claim des Magazins.

Die Agentur Matter & Gretener bewirbt mit Textinseraten das Anlegermagazin Stocks. Es sei dank den Anlagetipps «die wahrscheinlich gewinnbringendste Lektüre der Schweiz», teilte die Agentur mit. So heisst es in einem Sujet: «Es gibt viele Wege, reich zu werden. Hier die Abkürzung». Die Inserate werden in wirtschaftsrelevanten Titeln der Deutschschweiz geschaltet und etablieren den neuen Stocks-Claim «Unabhängig. Unverzichtbar. Stocks, das einzige Schweizer Anleger-Magazin». Dieser soll den Titel aus dem Hause Axel Springer Schweiz als Basis für erfolgreiche Anlageentscheide positionieren.
Verantwortlich bei Stocks:
Patrizia Serra (Verlagsleiterin), Carolin Würthner (Lesermarketing-Manager). Verantwortlich bei Matter & Gretener: Daniel Matter (Creative Direction), Dominik Imseng (Text), Franziska Langenbacher (Art Direction), Marcus Gretener, Martina Schörghofer (Beratung).

Schneiter Meier Külling realisiert Magazin für Microsoft

Für die Entwicklung und Umsetzung des neuen Executive-Magazins hat sich Microsoft Schweiz für die Agentur Schneiter Meier Külling entschieden.

 Für die Entwicklung und Umsetzung des neuen Executive-Magazins hat sich Microsoft Schweiz nach einer Konkurrenzpräsentation für die Zürcher Agentur Schneiter Meier Külling entschieden. Das Mandat umfasst laut Mitteilung vom Montag sowohl die inhaltlich-redaktionelle wie auch die visuell-gestalterische Realisation des Magazins. Die Publikation wird ab März an Executives in der Schweiz zugestellt.

Neue Köpfe bei Burson-Marsteller Schweiz

Die PR- und Kommunikationsagentur Burson-Marsteller Schweiz begrüsst zwei Neuzugänge in der Führungscrew: Toula Stoffel und Daniel Jörg. Verlassen haben die Agentur dagegen Olaf Pilleri und Peter Eberhard.

Die PR- und Kommunikationsagentur Burson-Marsteller Schweiz begrüsst zwei Neuzugänge in der Führungscrew: Seit dem 1. Januar 2008 leitet Daniel Jörg die Werbeagentur BSW in Bern und ist als Digital Strategist zusätzlich für das Online-Angebot der Agentur zuständig. Toula Stoffel übernimmt per 1. März 2008 die Leitung des Geschäftssegments Health Care & Science Communications und wird neues Mitglied der Geschäftsleitung. Dafür gibt es auch zwei Abgänge zu vermelden: Olaf Pilleri, Leiter Werbung und Kreation, sowie Peter Eberhard, Senior Consultant Corporate & Financial Communications, haben die Agentur verlassen und sind in die Selbständigkeit übergetreten.
Die neue Leiterin Health Care & Science Communications und GL-Mitglied und Toula Stoffel ist derzeit Vice President bei Sudler & Hennessy/Imprint Science, einer auf Healthcare und Medical Education spezialisierten Agentur der WPP-Gruppe. Sie studierte in Köln Chemie und promovierte an der Universität Hamburg. Vor ihrer Beratungslaufbahn war Stoffel Assistenzprofessorin an der Rockefeller University. Bei Burson-Marsteller Schweiz löst sie als Leiterin des Beratungssegments den CEO Roman Geiser ab, der diesen Bereich in Doppelfunktion führte.
Daniel Jörg, leitet seit Anfang Jahr die Werbeagentur BSW von Burson-Marsteller mit Sitz in Bern und ist als Digital Strategist verantwortlich für die Weiterentwicklung des digitalen Angebots. Vor seinem Wechsel führten ihn seine beruflichen Stationen zur Werbeagentur Contexta sowie zu Peter Bütikofer & Company, wo er sich mit der digitalen Kommunikation und Web 2.0 beschäftigte. Daniel Jörg studierte Publizistik, Wirtschaft und Politologie an der Universität. Er soll bei der Agentur neue Akzente im Bereich der digitalen Kommunikation setzen und das Angebot an integrierten Kommunikationslösungen erweitern.

Pascal Schaub neuer Chefstratege bei Saatchi&Saatchi Simko

Pascal Schaub geht als Chief Strategic Officer zu Saatchi&Saatchi Simko und übernimmt damit die Gesamtverantwortung für die strategische Planung. Er wird nationale, aber auch weltweite Mandate betreuen. Schaub wechselte erst im vergangenen November nach 14 Jahren bei Publicis zu Wirz.

Pascal Schaub wechselt als Chief Strategic Officer zu Saatchi&Saatchi Simko und übernimmt damit die Gesamtverantwortung für die strategische Planung. Er wird nationale, aber auch weltweite Mandate betreuen. Schaub wechselte erst im vergangenen November nach 14 Jahren bei Publicis zu Wirz, wo er nun wieder den Hut nahm (siehe
). Durch seinen Wechsel zu Saatchi&Saatchi Simko triff der strategische Planner wieder auf seinen vormaligen Chef Kaspar Loeb, der seit Anfang Jahr bei der Agentur als CEO wirkt. Die beiden haben bei Publicis eng zusammengearbeitet und wichtige Kunden betreut, wie es in einer Mitteilung heisst. Loeb freut sich denn auch über seinen neuen Chefstrategen: «Pascal ist mit seinem Wissen, seiner Persönlichkeit und Erfahrung ein absoluter Glücksfall für Saatchi&Saatchi Simko in der Schweiz», so Loeb im Communiqué. Chairman Pedro Simko erklärt, dass die Rolle der strategischen Planung nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit im Saatchi&Saatchi Netzwerk stark zunehme. Für Schaub sei vor allem die internationale Dimension verlockend, die ihm das Saatchi-Netzwerk biete.
Im Januar eröffnet Saatchi&Saatchi Simko seine Niederlassung in Zürich, von wo aus Kunden wie SEAT oder Orange in der Schweiz betreut werden (siehe
).

Wallis tritt neu unter Marke Valais auf

Das Wallis will sich neu einheitlich unter der Marke Valais vermarkten. Mit dieser Dachmarke will sich die Walliser Wirtschaft bei Gästen, Konsumenten und Investoren bekannter machen.

 Das Wallis will sich neu einheitlich unter der Marke Valais vermarkten. Mit dieser Dachmarke will sich die Walliser Wirtschaft bei Gästen, Konsumenten und Investoren bekannter machen. Entwickelt wurde die neue Markenstrategie vom Verein Marke Valais (VMV).  Die Strategie und die Wahl des Namens seien das Ergebnis von breit angelegten Marktstudien sowie einer Konsultation aller beteiligten Kreise und von Experten, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Umfragen, insbesondere in Deutschland, England und der Schweiz, hätten gezeigt, dass die allgemeine Bekanntheit des Wortes Valais höher als jene der deutschsprachigen Bezeichnung Wallis sei.
Trotz des neuen Markenauftritts wird die Bezeichnung Wallis gerade in der deutschprachigen Kommunikation nicht verschwinden. Der Verein VMV empfehle seinen Partnern, mit den Touristen weiterhin in deren Muttersprache zu kommunizieren. Einzig im Logo soll Valais erscheinen.

get_footer();