Weko hat keine Einwände gegen Mediasense

Die Publisuisse-Tochter Mediasense erhält von der Schweizerischen Wettbewerbskommission (Weko) grünes Licht für die Radiovermarktung. Die Weko hatte sich wegen Klagen von Radiotele und IP Multimedia mit der Radio-Vermarkterin beschäfigt.

 Die Publisuisse-Tochter Mediasense erhält von der Schweizerischen Wettbewerbskommission (Weko) grünes Licht für die Radiovermarktung. «Zurzeit sind keine Abklärungen mehr im Gange», bestätigte Weko-Sprecher Patrik Ducrey gegenüber der Werbewoche eine Meldung des Kleinreports. «Derzeit gibt es unserer Meinung nach keine missbräuchlichen Verhaltensweisen». Offen sei im Moment einzig noch die Frage, ob eine Quersubventionierung zwischen SRG, Publisuisse und Mediasense vorliege. Das will die Weko gemeinsam mit dem Bundesamt für Kommunikation prüfen: «Wir müssen mit dem Bakom noch abklären, wie hier die Zuständigkeiten aussehen», so Ducrey. Mit einem Entscheid sei in zwei oder drei Monaten zu rechnen. Die Weko hatte sich mit der Vermarkterin beschäftigt, weil die Publigroupe-Tochter Radiotele und die Goldbach-Tochter IP Multimedia gegen das neue Vermarktungsmodell des Swiss Radio Pools (SRP) geklagt hatten. Publisuisse sei marktbeherrschend und würde ihre Stellung missbrauchen, indem sie mit tiefen Preisen in die Vermittlung von Radiowerbung einsteige und das Buchen über das Buchungssystem Publiplan vorschreibe, so der Vorwurf der Konkurrenz. Bereits im Oktober hatte die Weko von vorsorglichen Massnahmen abgesehen, was aber noch nicht bedeutet hatte, dass Mediasense aus dem Schneider war (siehe
).

Letzter Aufruf für den Schweizer Fotopreis

Die Fotografieplattform Ewz.Selection und die Vereinigung fotografischer Gestalter und Gestalterinnen (Vfg) schreiben zum zehnten Mal den Schweizer Fotopreis aus. Wer am Wettbewerb teilnehmen möchte, muss sich bis Montag, 14. Januar, einschreiben.

 Die Fotografieplattform Ewz.Selection (vormals The Selection Vfg) und die Vereinigung fotografischer Gestalter und Gestalterinnen (Vfg) schreiben zum zehnten Mal den Schweizer Fotopreis aus. Er ist neu mit dem Ewz.Selection-Award in der Höhe von 15’000 Franken sowie weiteren Kategorienpreisen dotiert. Wer am Wettbewerb teilnehmen möchte, muss sich bis Montag, 14. Januar, einschreiben. Die Einschreibeformulare sind erhältlich auf Ewzselection.ch. Die Bilder können auch noch später, aber spätestens bis zum 21. Januar hochgeladen werden.

Brot und Spiele zeigt Sparpotential für Sunrise Business

Die Zürcher Werbeagentur Brot und Spiele zeigt für Sunrise Business telefonierende Geschäftsleuten, die anstelle von (Klapp-)Handys aufgeklappte Portemonnaies ans Ohr halten.

Die Zürcher Werbeagentur Brot und Spiele hat für eine neue Preisvergleichskampagne von Sunrise Business plakativ den Umstand umgesetzt, dass viele Firmenkunden bei der Mobiltelefonie sparen könnten: Mit telefonierenden Geschäftsleuten, die anstelle von (Klapp-)Handys aufgeklappte Portemonnaies ans Ohr halten. Laut Mitteilung der Agentur zahlen viele Firmenkunden zu viel für das mobile Telefonieren und könnten bei einem Wechsel bis zu 40 Prozent einsparen. Die Kampagne umfasst fünf verschiedene Sujets, die unternehmensspezifisch von der Einzelfirma bis zum Grosskonzern reichen. Sie sind als Anzeigen, Plakate und crossmedial zu sehen. Fotografiert hat der in Paris wohnhafte Schweizer Diego Alborghetti.
Verantwortlich bei Sunrise (Business):
Roberto Arias, Marco Wermelinger. Verantwortlich bei Brot und Spiele: Markus Läubli, Thomas Campolongo, Urs Schwander. Fotografie: Diego Alborghetti (DS Photographers).

Radio 1 legt los

Roger Schawinskis Sender Radio 1 nimmt am Montag um 10 Uhr den Sendebetrieb auf. In den nächsten beiden Monaten geht ein Testprogramm über den Äther. Radio Tropic, dessen Frequenz Radio 1 übernimmt, stellt nach zwölf Jahren das Programm ein.

 Roger Schawinskis Sender Radio 1 nimmt am Montag um 10 Uhr seinen Sendebetrieb auf. Auf diesen Zeitpunkt hin stellt Radio Tropic, das seit zwölf Jahren auf der Frequenz von 93.0 Mhz gesendet hat, sein Programm ein. Radio 1 wird in den nächsten zwei Monaten unter dem Titel «Soundcheck» vorerst nur ein Testprogramm ausstrahlen. Nach Fertigstellung der neuen Studios in Zürich ist der offizielle Start des Senders am 17. März. Das Team von Radio 1 will ein Programm schaffen, das sich an Erwachsene richtet. Roger Schawinski sagt zum Sendestart: «Es ist für mich ein bewegender Moment, beinahe dreissig Jahre nach dem Start von Radio 24 vom Pizzo Groppera nochmals ein völlig innovatives Radioprojekt zu lancieren.»  Sein neuer Sender sei das erste private Radio der Schweiz für eine Zielgruppe von 30- bis 60-Jährigen. Diese sei bisher im Gegensatz zu anderen Bevölkerungsgruppen
«radiomässig krass unterversorgt».

Gian Marco Juon bei Ruf Lanz zum Client Service Director befördert

Die Ruf Lanz-Geschäftsleitung hat Gian Marc Juon per 1. Januar 2008 zum Client Service Director und Stellvertreter des Geschäftsführers Beratung Michael Gassler ernannt. Juon ist bei der Agentur seit rund einem Jahr als Senior-Berater tätig.

Die Ruf Lanz-Geschäftsleitung hat Gian Marc Juon per 1. Januar 2008 zum Client Service Director und Stellvertreter des Geschäftsführers Beratung Michael Gassler ernannt. Juon berät bei der Agentur seit rund einem Jahr als Senior-Berater wichtige Key Accounts in Markenführungs- und Strategiefragen. Die Beförderung ist als Dank und Wertschätzung für seine Arbeit und im Sinne einer Sicherung des Qualitätslevels auf Beratungsebene erfolgt, teilte Ruf Lanz mit. Gassler und sein neuer Stellvertreter Juon kennen sich schon von ihrer langjährigen gemeinsamen Zeit bei Exxtra Kommunikation. Juon ist eidg. dipl. Kommunikationsleiter und wird sich zukünftig neben seiner Senior-Berater-Tätigkeit auf ausgewählten Key-Accounts vermehrt auch Strategie-Aufgaben und New-Business-Projekten widmen.

Neuer Creative Director bei Mitlinks

Lorenzo Mutti ist seit Ende 2007 als Creative Director bei der Agentur für neue Medien Mitlinks tätig. Mutti arbeitete zuvor als selbständiger grafischer Designer, mit Schwerpunkt CI/CD-Entwicklung in medienübergreifenden Projekten.

Lorenzo Mutti ist seit Ende 2007 als Creative Director bei der Agentur für neue Medien Mitlinks tätig. Mutti arbeitete zuvor als selbständiger grafischer Designer, mit Schwerpunkt CI/CD-Entwicklung in medienübergreifenden Projekten. Zudem unterrichtete er an der Zürcher Hochschule für Technik, Wirtschaft und Verwaltung als Dozent für Screendesign, Ergonomie/Usability und Frontend-Programmierung.

Chef der deutschen Vanity Fair geht

Vor knapp einem Jahr kam unter einigem Getöse die deutsche Ausgabe von Vanity Fair auf den Markt. Deren Chefredaktor Ulf Poschardt, im Nebenamt Weltwoche-Kolumnist, nimmt nun schon wieder den Hut.

Vor knapp einem Jahr kam unter einigem Getöse die deutsche Ausgabe von Vanity Fair auf den Markt. Deren Chefredaktor Ulf Poschardt, im Nebenamt Weltwoche-Kolumnist, nimmt nun schon wieder den Hut. Er lege sein Amt auf eigenen Wunsch nieder, teilte der herausgebende Condé Nast Verlag am Freitag mit. Nähere Gründe werden nicht genannt. Interimistisch übernimmt Glamour-Chefredaktor Nikolaus Albrecht die Redaktionsleitung.
Die deutschen Fachmedien spekulieren, wie freiwillig Poschardts Abgang tatsächlich ist. Sein Stuhl habe nach Startschwierigkeiten des Lifestylemagazins schon im Sommer gewackelt, berichtet Werben & Verkaufen. Mittlerweile erreicht Vanity Fair aber immerhin eine Auflage von 172’000 verkauften Exemplaren. Deutsche Medien kritisieren jedoch die mangelnde Relevanz des Blattes, wenn man es mit den internationalen Schwesterzeitschriften vergleicht.

SVP nimmt erneut nicht an «Arena»-Sendung teil

Die Schweizerische Volkspartei (SVP) hat ihre Teilnahme an der «Arena»-Sendung des Schweizer Fernsehens vom Freitag abgesagt. Sie hat sich an der «tendenziösen» Ankündigung der Sendung gestört. Das Thema der Diskussionsrunde ist die Lage der SVP.

 
Die Schweizerische Volkspartei (SVP) hat ihre Teilnahme an der «Arena»-Sendung des Schweizer Fernsehens vom Freitag abgesagt, weil sie nicht «oberflächliche Stildiskussionen zelebrieren» wolle, wie sie in einer Begründung schrieb. In der Ankündigung der «Arena»-Sendung heisse es wörtlich, die SVP sei in einer «Zerreissprobe» und man wolle über den «Polterstil» der Partei diskutieren. Die SVP sei nicht bereit, an einer Sendung teilzunehmen, welche so tendenziös angekündigt werde. Aus diesem Grund haben gemäss SDA SVP-Nationalrätin Natalie Rickli sowie andere angefragte Parlamentarierinnen und Parlamentarier der SVP ihre Teilnahme an der Sendung abgesagt.

Aleviten gelangen wegen «Tatort» an Winterthurer Gericht

Über die Weihnachtstage sorgte ein «Tatort»-Krimi für Wirbel, weil sie die alevitische Gemeinde in Deutschland als vorurteilsbeladen kritisierte. Nun gibt es auch in der Schweiz Widerstand: Die Föderation Alevitischer Gemeinden in der Schweiz wandte sich an das Bezirksgericht Winterthur.

 Über die Weihnachtstage sorgte ein «Tatort»-Krimi für Wirbel, weil sie die alevitische Gemeinde in Deutschland als vorurteilsbeladen kritisierte. Nun gibt es auch in der Schweiz Widerstand. Die Föderation Alevitischer Gemeinden in der Schweiz ist mit einem Schreiben ans Bezirksgericht Winterthur gelangt. Dieses sei in «grosszügigster Interpretation» eine Programmbeschwerde, bestätigte Gerichtsschreiber Hannes Winkler einen Bericht des Winterthurer Landboten vom Freitag. Das Gericht wird darin aufgefordert, die umstrittene «Tatort»-Folge zu prüfen.
Das Bezirksgericht hat darauf geantwortet, dass sich die Föderation rechtlich beraten lassen solle. Hängig sei deshalb momentan nichts, so Winkler weiter. Ob die alevitische Gemeinschaft in der Schweiz eine Anzeige einreicht, ist unklar: Von dem in Winterthur ansässigen Dachverband war am Freitag für die SDA niemand erreichbar.
In dem am 23. Dezember ausgestrahlten Film mit Maria Furtwängler als Kommissarin geht es um einen Inzest-Fall in einer alevitischen Familie. Darin wird die Schwester einer Schwangeren umgebracht, weil sie zur Aufklärung des Falls beitragen will. Die Aleviten, Anhänger einer Glaubensrichtung des Islams, werfen den Filmemachern vor, uralte Vorurteile wieder aufleben zu lassen und zu bestätigen. Die Berliner Gemeinde erstattete Strafanzeige gegen die Verantwortlichen des Krimis wegen Volksverhetzung.

Erhält die Swisscom den Zuschlag für das iPhone?

Apple lässt das iPhone in jedem Land nur von einem Anbieter vertreiben. In der Schweiz ist diesbezüglich noch keine Entscheidung gefallen, aber die Swisscom gilt als Favoritin. Nun will ein Forumsbenutzer aus «zuverlässiger Quelle» etwas erfahren haben. Ein iGerücht mehr?

 
Spätestens nachdem bekannt wurde, dass Swisscom-Chef Carsten Schloter und ausgewählte Leute aus dem Swisscom-Kader seit letzten Oktober probeweise mit dem iPhone telefonieren, wird die Swisscom als Favoritin im Rennen um den exklusiven Vertriebsvertrag für das neue Apple-Telefon in der Schweiz gehandelt. Diesem Gerücht gibt nun eine Meldung auf dem iPod-Newsportal iFun.de Auftrieb. Dort will ein Benutzer aus zuverlässiger Quelle erfahren haben, dass die Swisscom am 29. Februar 2008 mit Live-TV für das iPhone starten wird. Würde heissen: Man bereitet sich auf die TV-Übertragung auf das iPhone vor. «Reine Spekulation, das entbehrt jeglicher Grundlage», sagt Swisscom-Mediensprecher Carsten Roetz gegenüber der Werbewoche. Man sei zwar nach wie vor am Exklusivvertrag interessiert, aber eine Entscheidung gebe es noch nicht. «Und wir wollen uns auch nicht an irgendwelchen Spekulationen beteiligen.» Der Swisscom werden in der Schweiz nach wie vor die besten Chancen auf den begehrten Vertrag mit Apple ausgerechnet, insbesondere aufgrund ihrer technischen Leistungsfähigkeit. Zum Zeitpunkt eines Verkaufs sagte Apple im letzten Jahr bloss, bis Ende 2007 sei damit nicht mehr zu rechnen.

Canal 3 bald unter Leitung von Denise Bolle

Denise Bolle wird per Anfang Februar Programmleiterin des Bieler Radiosenders Canal 3. Sie ist die Nachfolgerin von Nik Eugster, der im September zum Berner Radio Capital FM wechselte. Bolle war davor bei Radio 32 und bei DRS 3.

Denise Bolle wird per Anfang Februar Programmleiterin des Bieler Radiosenders Canal 3. Sie ist die Nachfolgerin von Nik Eugster, der im September zum Berner Radio Capital FM wechselte. Bolle will bei Canal 3 für einen stärkeren Bezug zur Bevölkerung sorgen und das frankophone Programm stärken, wie das Bieler Tagblatt berichtet. Die 39-Jährige ist eine erfahrene Radiofrau: Von 1991 bis 1995 arbeitete sie beim damals gerade gegründeten Solothurner Radio 32, später wechselte Bolle zu DRS 3, wo sie moderierte und Mitglied der Chefredaktion war. Bei DRS 3 leitete sie auch die Aus- und Weiterbildung.
Canal 3 war drei Jahre lang im Besitz von Espace Media. Im November verkaufte diese den Sender an die Bieler Firma Radio Bilingue (siehe
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Internet-Seifenoper «Liebe zum Glück» gestartet

Am Donnerstag ist mit «Liebe zum Glück» die erste Online-Seifenoper der Schweiz angelaufen. Die nicht ganz ernst gemeinte Produktion entwirft eine neue Definition von Schund und hat damit sogar Sponsoren wie das Gratisblatt Heute gefunden.

 
Am Donnerstag ist mit «Liebe zum Glück» die erste Online-Seifenoper der Schweiz angelaufen. Zu sehen ist die 14-teilige Amateurproduktion in wöchentlichen Folgen jeweils zuerst auf der Webseite der Abendzeitung Heute, einen Tag später auf der Hauptwebseite Liebezumglueck.ch. Das kitschige Liebesdrama zeigt die Irrungen und Wirrungen der 17-jährigen Lara und des 19-jährigen David und spielt im hippen Zürcher WG-Milieu im Langstrassenquartier. Gespielt wird es von jungen Zürcher Laiendarstellern, mit Gastauftritten von Lokalprominenten wie Mister Schweiz Tom Wielandt, Arjeta Zuta von Popstars und Playmate Andrea Vetsch.Initiiert wurde die Soap von der 24-jährigen Ethnologiestudentin Jenny Keller und dem 25-jährigen Blick-Journalisten David Locher. Während die Idee als rein privates Projekt mit Freunden für Youtube begonnen hatte, sind mittlerweile mehrere Sponsoren an Bord, so Bluewin, das Zürcher Restaurant Hiltl oder die Gratiszeitung Heute. Die schlechte Qualität punkto Produktion und Schauspielerei ist bei der Seifenoper Programm. «Wir hatten kein Licht, schlechten Ton und nur uns zwei als Filmer», sagten die zwei Initiatoren gegenüber dem Tages-Anzeiger. «Einige der Schauspieler sind wirklich schlecht … richtig trashig ist das jetzt, und so soll es auch sein.»
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