Weko hat keine Einwände gegen Mediasense
Die Publisuisse-Tochter Mediasense erhält von der Schweizerischen Wettbewerbskommission (Weko) grünes Licht für die Radiovermarktung. Die Weko hatte sich wegen Klagen von Radiotele und IP Multimedia mit der Radio-Vermarkterin beschäfigt.
Die Publisuisse-Tochter Mediasense erhält von der Schweizerischen Wettbewerbskommission (Weko) grünes Licht für die Radiovermarktung. «Zurzeit sind keine Abklärungen mehr im Gange», bestätigte Weko-Sprecher Patrik Ducrey gegenüber der Werbewoche eine Meldung des Kleinreports. «Derzeit gibt es unserer Meinung nach keine missbräuchlichen Verhaltensweisen». Offen sei im Moment einzig noch die Frage, ob eine Quersubventionierung zwischen SRG, Publisuisse und Mediasense vorliege. Das will die Weko gemeinsam mit dem Bundesamt für Kommunikation prüfen: «Wir müssen mit dem Bakom noch abklären, wie hier die Zuständigkeiten aussehen», so Ducrey. Mit einem Entscheid sei in zwei oder drei Monaten zu rechnen. Die Weko hatte sich mit der Vermarkterin beschäftigt, weil die Publigroupe-Tochter Radiotele und die Goldbach-Tochter IP Multimedia gegen das neue Vermarktungsmodell des Swiss Radio Pools (SRP) geklagt hatten. Publisuisse sei marktbeherrschend und würde ihre Stellung missbrauchen, indem sie mit tiefen Preisen in die Vermittlung von Radiowerbung einsteige und das Buchen über das Buchungssystem Publiplan vorschreibe, so der Vorwurf der Konkurrenz. Bereits im Oktober hatte die Weko von vorsorglichen Massnahmen abgesehen, was aber noch nicht bedeutet hatte, dass Mediasense aus dem Schneider war (siehe
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