Public Eye Awards 2008: Mit Winiger und Co. gegen Konzernarroganz

Bereits zum vierten Mal werden am Eröffnungstag des Weltwirtschaftsforums (Wef) die Public Eye Awards durch die Erklärung von Bern (EvB) verliehen. «Geehrt» werden damit Konzerne, die durch menschen- und umweltverachtendes Verhalten auffallen.

 Bereits zum vierten Mal werden am Eröffnungstag des Weltwirtschaftsforums (Wef) die Public Eye Awards durch die Erklärung von Bern (EvB) verliehen. «Geehrt» werden damit Konzerne, die durch menschen- und umweltverachtendes Verhalten auffallen. Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt haben laut Mitteilung vom Donnerstag rund 40 Kandidaten für die Awards nominiert. In der Kategorie «Global Awards» sind das dieses Jahr unter anderem der staatliche französische Atomkonzern Areva, der deutsche Chemiemulti Bayer Crop Science und die philippinische Tochter des US-Fruchtproduzenten Dole Foods. Für den «Swiss Award» nominiert sind unter anderem die Erdöl –Vereinigung, die Zuger Rohstoffgruppe Glencore und der Baustoffriese Holcim.
Zu den Anwärtern auf den «Positive Award» für wegweisende unternehmerische Initiativen gehören Care Naturkost, Soglio-Produkte und Hess Natur. Überreicht wird dieser Award von Rapper Stress, der auch den Gewinner des erstmals verliehenen «People’s Award» bekannt geben wird. Bei einer Internet-Abstimmung können Konsumentinnen und Konsumenten auf Publiceye.ch ihren übelsten Konzern in die Hall of Shame wählen.
Oliver Classen, ehemaliger Redaktor bei der Werbewoche und heute bei der Erklärung von Bern, betont die Bedeutung der Thematik des Anlasses: «Transnationale Konzerne wie die 1000 Wef-Mitglieder müssen heute mehr gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, sonst verlieren sie nicht mehr nur Glaubwürdigkeit, sondern auch Investoren, Mitarbeiter und Kunden.»
Publizistin Susan George und der grüne Politiker Bastien Girod halten die Eröffnungsreden, Patrick Frey und der Berner Rapper Greis sorgen für die künstlerische Unterhaltung. Moderiert wird der Anlass von Melanie Winiger.

Ex-Tagi-Chef Philipp Löpfe schreibt neu bei Tagesanzeiger.ch

Bei Tagesanzeiger.ch darf man sich über einen prominenten Neuzugang freuen: Unter dem Titel «Löpfes Wirtschaftswelt» schreibt der ehemalige Tagi-Chefredaktor Philipp Löpfe ab sofort eine wöchentliche Analyse zur Weltwirtschaft.

Bei Tagesanzeiger.ch darf man sich über einen prominenten Neuzugang freuen: Unter dem Titel «Löpfes Wirtschaftswelt» schreibt der ehemalige Tagi-Chefredaktor Philipp Löpfe ab sofort eine wöchentliche Analyse zur Weltwirtschaft. Der Wirtschaftskolumnist analysiert immer donnerstags Makrothemen aus der Wirtschaft, wie es in einer Mitteilung heisst. In seinem ersten Beitrag «Goldene Zeiten» geht der Autor der Frage nach, ob der Westen der Herausforderung aus Asien standhalten kann.

Unveränderte Rangfolge bei den Mediensites

An der Spitze der Medien-Websites hat sich gegenüber dem November im Dezember nicht viel verändert, wie die neuen Zahlen von Net-Metrix-Audit zeigen: 20minuten.ch liegt nun zum zweiten Mal vorne beim Wert Unique Clients. Erzkonkurrent Blick Online führt dafür wieder bei den Besuchen und den Seitenaufrufen.

 An der Spitze der Medien-Websites hat sich gegenüber dem November im Dezember nicht viel verändert, wie die neuen Zahlen von Net-Metrix-Audit zeigen: 20minuten.ch liegt nun zum zweiten Mal vorne beim Wert Unique Clients, also der Anzahl verschiedener Computer, von denen aus eine bestimmte Website aufgerufen wird. Erzkonkurrent Blick Online führt dafür wieder bei den Visits (Anzahl Besuche auf einer Website) und den Page Impressions (Seitenaufrufe), zumindest was die Webauftritte von Medien betrifft. Danach folgen NZZ Online und Tagesanzeiger.ch, auch das ist nichts Neues. Die Wachstumsraten sehen allerdings unterschiedlich aus: 20min.ch legte gegenüber dem Vormonat bei den Visits 1,4 Prozent zu, Blick Online 4,5 Prozent, NZZ Online dagegen büsste 3,9 Prozent und Tagesanzeiger.ch verlor 1,8 Prozent.
Net-Metrix erhob für die Audit-Statistik im Dezember 168 Websites. Neu dabei sind die vier Websites Directories.ch, Handelszeitung Online, Local.ch und Sortir.ch. Nimmt man alle Sites zusammen, wurden insgesamt mehr als 1,5 Milliarden Page Impressions und 154 Millionen Visits gemessen. Unangefochtener König unter allen Internetauftritten, die Werbung aufweisen, ist nach wie vor Bluewin, zumindest punkto Unique Clients und Visits. Der Spitzenplatz bei den Page Impressions geht an Netlog.
Top-Ten-Websites mit Werbung im Dezember 2007 nach Unique Clients:
Bluewin: 3’922’000
Search.ch: 2’404’000
Directories.ch: 2’101’000
20minuten.ch: 1’504’000
Blick Online: 1’459’000
NZZ Online: 1’217’000
Moneyhouse: 1’024’000
Tagesanzeiger.ch: 855’000
MySwitzerland.com: 817’000
PCtipp Online: 773’000
Top-Ten-Websites mit Werbung im Dezember 2007 nach Visits:
Bluewin: 42’930’004
Blick Online: 10’320’701
Netlog: 8’657’012
Search.ch: 8’470’037
20minuten.ch: 7’504’340
Directories.ch: 6’505’672
NZZ Online: 6’234’205
Tagesanzeiger.ch: 4’831’363
PartyGuide.ch: 3’622’786
Romandie.com: 2’404’088
Top-Ten-Websites mit Werbung im Dezember 2007 nach Page Impressions:
Netlog: 353’801’949
Bluewin: 283’183’615
PartyGuide.ch: 171’717’201
Blick Online: 82’063’595
20minuten.ch: 70’027’508
Homegate.ch: 66’275’983
Tilllate: 58’624’035
Search.ch: 51’484’704
Directories.ch: 37’594’722
Lautundspitz: 31’918’394

Erfolgreiches 2007 für Basel West

Die Basler Agentur für Unternehmenskommunikation Basel West hat im Jahr 2007 eine Reihe neuer Mandate dazugewonnen.

 Die Basler Agentur für Unternehmenskommunikation Basel West hat im Jahr 2007 eine Reihe neuer Mandate dazugewonnen. Zu den neuen Kunden gehören der Schweizerische Verband für visuelle Kommunikation Viscom, das Informatikunternehmen Triviso, Stöcklin Logistik, Inneneinrichter Ammann, Spengler Electronic, Verpackungsspezialist Allpack, der Hersteller des Abfallhais Brüco Swiss, Dataskill, Nencki und Teva Pharma. Für Manor gewann die Agentur ausserdem ein Corporate Publishing-Mandat.Namhafte Kundenabgänge hatte die Agentur im Jahr 2007 laut Mitteilung nicht zu verzeichnen.

Zürcher Werbeclub und Sawi spannen zusammen

Die Sawi-Studierenden können dank einer Kooperation von einer vergünstigten Mitgliedschaft beim Zürcher Werbeclub profitieren.

 Der Zürcher Werbeclub beschliesst eine Kooperation mit dem Sawi, dem Schweizerischen Ausbildungszentrum für Marketing, Werbung und Kommunikation. Damit will er seine Aktivitäten in der Mitgliedergewinnung ausbauen. Die Sawi-Studierenden können eine vergünstigte Mitgliedschaft beim Zürcher Werbeclub eingehen: Statt 120 Franken bezahlen sie 20 Franken. Die Studierenden können so an sämtlichen Anlässen des Zürcher Werbeclubs teilnehmen und von den Erfahrungen der ZW-Mitglieder profitieren.

Streit um Sozialplan bei der Südostschweiz-Gruppe

Die Gewerkschaft Comedia und Hanspeter Lebrument sind sich wegen eines Stellenabbaus bei der Engadin Press in Samedan nicht einig. Comedia verlangt wegen der Entlassungen einen Sozialplan. Davon will Lebrument, der Verleger der Südostschweiz Mediengruppe, nichts wissen.

 Die Gewerkschaft Comedia und Hanspeter Lebrument sind sich wegen eines Stellenabbaus bei der Engadin Press in Samedan nicht einig. Comedia verlangt wegen der Entlassungen einen Sozialplan. Davon will Lebrument, der Verleger der Südostschweiz Mediengruppe, nichts wissen. Bei Engadin Press wurden wegen der Schliessung der Kalender-Ausrüsterei zehn von insgesamt 27 Stellen geschlossen. Laut Lebrument sei die Engadin Press keine eigenständige Firma, sondern eine Filiale von Südostschweiz Print, die total 160 Leute beschäftige. Deshalb handle es sich bei den im November ausgesprochenen Kündigungen nicht um eine Massenentlassung. Ein Sozialplan sei nicht nötig, sagte Verleger Lebrument am Donnerstag auf Anfrage der SDA. Dem Abbau wurden laut Lebrument zehn neue Stellen im Raum Engadin entgegengestellt. Noch ungelöst sei die Arbeitssituation von zwei oder drei Mitarbeitenden.
Die Gewerkschaft Comedia dagegen teilte am Donnerstag mit, die von der Kündigung betroffenen Mitarbeiter fänden nur schwer eine neue Stelle im Engadin. Die meisten seien zwischen 20 und 30 Jahre im Betrieb, mehrere über 60 Jahre alt. Comedia wurde nach einer Mitarbeiterversammlung von Anfang Januar beauftragt, mit der Geschäftsleitung der Südostschweiz einen Sozialplan auszuhandeln.

EU: Werbung im Kinderprogramm bleibt erlaubt

Die EU hat sich für die Interessen der Süsswaren- und Spielzeugindustrie entschieden – Werbung im Kinderprogramm bleibt erlaubt. Ein Rechtsstreit mit Schweden ist vorprogrammiert.

 Die EU hat sich für die Interessen der Süsswaren- und Spielzeugindustrie und gegen den Schutz von Kindern vor TV-Werbung entschieden – Werbung im Kinderprogramm bleibt erlaubt. Sie droht nun laut einem Artikel in der deutschen Taz damit, Schweden vor den EU-Gerichtshof zu bringen, weil Stockholm an seinem Verbot der TV-Werbung für Kinder unter zwölf Jahren festhalten will.Das Land verstosse mit dem Festhalten am Werbeverbot im Kinderprogramm gegen eine EU-Direktive, welche diese Art von Werbung erlaube, meint Giuseppe Abbamonte von der Generaldirektion für Gesundheit und Verbraucherschutz der EU-Kommission.
Doch in Stockholm ist man entschlossen, es bei dieser Frage auf einen Konflikt ankommen zu lassen. Es sei wichtig, die Kinder zu schützen, so Verbraucherministerin Nyamko Sabuni, und man rechne sich im Falle eines Rechtsstreits gute Chancen aus.

Zimmermanns Empfehlung an Verleger: Kauft Valora-Aktien

Weltwoche-Medienkolumnist Kurt W. Zimmermann nimmt sich in seiner jüngsten Kolumne dem sinkenden Kioskverkauf von Presseerzeugnisse an. Nach einem Seitenhieb an Tages-Anzeiger, Blick und NZZ, ortet er die Schuld für bei Valora und spricht eine Empfehlung an die Verleger aus.

 Weltwoche-Medienkolumnist Kurt W. Zimmermann nimmt sich in seiner jüngsten Kolumne dem Thema Kioskverkauf an. Er führt aus, dass der Kioskverkauf von Presseprodukten in den letzten Jahren stetig abwärts driftet. Nach einem Seitenhieb an Tages-Anzeiger, Blick und NZZ, welche «nach klassischen Kriterien die drei am schlechtesten gemachten Zeitungen der Schweiz» seien, ortet er die Schuld für den lauen Kioskverkauf bei Valora. Diese sei ein äusserst schwach geführtes Unternehmen, das die Businesstrends verschlafen habe: Statt ein an Impulskäufen orientiertes Kioskdesign zu bieten, würden viele der Valora-Verkaufsstellen wie Schalterhallen aussehen. Ebenso verheerend sei, dass Valora kein gescheites Verkaufssteuerungssystem habe und deshalb ausverkaufte Titel nicht an die Kioske nachgeliefert würden. Bewegung bei Valora ist von der ausserordentlichen Generalversammlung am 30. Januar zu erwarten, an der Adriano Agosti seine Macht ausspielen will. In Zimmermanns Augen bietet sich an diesem Tag für Ringier, Tamedia, NZZ-Gruppe und Axel Springer Schweiz eine «glänzende Gelegenheit». Er rät den Verlegern, auf diesen Anlass hin zusammenzuspannen, zwei Prozent des Valora-Aktienkapitals zu kaufen und einen Sitz im Verwaltungsrat zu fordern. Der Kolumnist ist «ziemlich sicher», dass Michael Ringier, Pietro Supino oder Ralph Büchi gewählt würde. Zimmermann glaubt aber selbst nicht ganz an die Wirkung seiner Empfehlung: So wie er die Verlage kenne, würden sie die Kioskkrise nicht beheben, sondern lieber weiter über Valora jammern.

Volvo fährt bei SFLB ein

Nach einer Agenturevaluation hat sich Volvo Automobile (Schweiz) entschieden, ab 2008 mit Spillmann/Felser/Leo Burnett zusammenzuarbeiten.

 Nach einer Agenturevaluation hat sich Volvo Automobile (Schweiz) entschieden, ab 2008 mit Spillmann/Felser/Leo Burnett zusammenzuarbeiten. Wie die Agentur mitteilte, werden erste Arbeiten in Kürze zu sehen sein.

SF: Ein Prozent weniger Marktanteil im Jahr 2007

Das Schweizer Fernsehen erreichte 2007 im Ganztagesschnitt einen Marktanteil von 33,5 Prozent. Damit liegt es einen Prozentpunkt unter dem Vorjahresergebnis.

 Das Schweizer Fernsehen erreichte 2007 im Ganztagesschnitt einen Marktanteil von 33,5 Prozent. Damit liegt es einen Prozentpunkt unter dem Vorjahresergebnis. Das Jahr 2006 war laut Mitteilung vom Donnerstag geprägt von grossen Sportereignissen wie der Fussball-Weltmeisterschaft oder den Olympischen Spielen, die 2007 ausblieben. Im Vergleich zu 2005, dem letzten Jahr ohne Sportereignisse, legte SF jedoch um 0,1 Prozentpunkte zu.Betrachtet man die drei Kanäle SF 1, SF zwei und SF Info gesondert, zeigen sich die Marktanteilsveränderungen im Jahr 2007 wie folgt: SF 1 steigert sich um 0,4 Prozentpunkte und schliesst bei 24,1 Prozent Marktanteil. Bei SF zwei manifestieren sich die fehlenden Sportereignisse am stärksten, der Marktanteil sinkt um 1,5 Prozentpunkte auf 8,2 Prozent. Der Marktanteil von SF Info schliesslich steigt um 0,1 Prozentpunkte auf 8,2 Prozent.

Publicis: Schneekristalle für Jet Aviation

Publicis hat für Jet Aviation ein Plakat realisiert. Es zeigt Schneekristalle, die sich bei näherem Hinschauen als Formationen von Jets präsentieren.

Publicis hat für Jet Aviation ein Plakat realisiert. Es zeigt Schneekristalle, die sich bei näherem Hinschauen als Formationen von Jets präsentieren. Man setze so die Botschaft von Jet Avion um, dass neben Geschäftsreisen auch Privatflüge zu den exklusivsten Wintersportgebieten der Welt gebucht werden können, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Verantwortlich bei Jet Aviation:
Heinz R. Aebi  (Sr VP Corp Marketing & Comm.). Verantwortlich bei Publicis: Ralf Kostgeld (CD); Daniel Kobi (Art Director); Tom Gundy (Text ); Yeliz Salman und Sandro Tissi (Grafik); Simon Grasser (Beratung).

Fusion von AZ Direct und Dr.Huldi.Management.ch

Die Schweizer Direktmarketing-Firmen AZ Direct und Dr.Huldi.Management.ch haben sich am 1. Januar 2008 zusammengeschlossen. Damit wollen die beiden Firmen die Kräfte und Kompetenzen bündeln.

 Die Schweizer Direktmarketing-Firmen AZ Direct und Dr.Huldi.Management.ch haben sich am 1. Januar 2008 zusammengeschlossen. Beide Unternehmen werden weiterhin mit den bestehenden Firmennamen auftreten. Laut den Geschäftsführern der beiden Firmen, Jakob Nef und Christian Huldi, will man mit dem Zusammenschluss die Kräfte und Kompetenzen bündeln. AZ Direct ist ein Fullservice-Dienstleister im Direktmarketing, Dr.Huldi.Management.ch ist in den Bereichen Beratung, Schulung und Coaching im Database- und Dialogmarketing sowie im Customer Relationship Management (CRM) tätig. Künftig wollen die Firmen den Kunden ein Komplettpaket aus einer Hand anbieten. Sie gehen von einer wachsenden Nachfrage der Kunden nach CRM- und Direktmarketing-Dienstleistungen aus.
Nach dem Zusammenschluss zieht Dr.Huldi.Management.ch vom zürcherischen Feldmeilen nach St. Gallen an den Ostschweizer Standort von AZ Direct um. Die zwei weiteren Standorte von AZ Direct in Rotkreuz und Crissier bleiben wie bis anhin bestehen.
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