Irene Frei verlässt AZ Medien

Irene Frei, Leiterin des Zeitschriftenverlags der AZ Medien Gruppe, verlässt das Unternehmen per Ende April auf eigenen Wunsch. Ihre Nachfolge ist noch nicht bestimmt.

 
Irene Frei, Leiterin des Zeitschriftenverlags der AZ Medien Gruppe, verlässt das Unternehmen per Ende April auf eigenen Wunsch. Sie wolle wieder zurück in die berufliche Selbständigkeit, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Frei kam im September 2006 zur AZ Medien Gruppe. Sie war verantwortlich für verschiedene Interest- und Fachzeitschriften, unter anderem für Kochen, Fit for Life, Technica und Natürlich. Für Letztere hat sie erst kürzlich den Relaunch eingeleitet.Bevor Frei zur AZ Medien Gruppe stiess, war sie für die deutsche Haufe Mediengruppe tätig und leitete als Geschäftsführerin deren Schweizer Tochter Haufe Business Media. Sie war in den 90er Jahren Projekt- und Marketingservice-Leiterin bei Tamedia und Ringier sowie Profitcenter-Leiterin bei der Weka Verlag AG, bevor sie sich ab 1998 als selbständige Unternehmerin verschiedenen Verlagsmandaten widmete.
Ihre Nachfolge ist noch nicht bestimmt und soll in den nächsten Wochen geregelt werden.

Publicitas legt Print-Media-Planer neu auf

Publicitas legt den Print-Media-Planer mit aktualisierten Daten neu auf. Er ist ab dem 14. Januar zum 32. Mal im Taschenformat erhältlich.

 Publicitas legt den Print-Media-Planer mit aktualisierten Daten neu auf. Er ist ab dem 14. Januar zum 32. Mal im Taschenformat erhältlich.Auf 100 Seiten werden die wichtigsten Kennzahlen über die Schweizer Bevölkerung, die Medien-Gattungen und deren Bedeutung sowie Informationen zur Internet-Nutzung und Fachbegriffe aus der Werbewelt dargestellt. Im Zentrum der Publikation stehe dabei der Schweizer Pressemarkt, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Auch dieses Jahr seien sämtliche Titel, welche in der Studie Mach-Basic 2007-2 enthalten sind, mit Informationen wie Soziodemographie, Auflagen und Preise grafisch dargestellt und textlich untermauert.
Der Print-Media-Planer 2008 kann in deutscher und französischer Sprache bei Publicitas gegen eine Gebühr von 30 Franken bezogen werden.

Anna Maier geht zu DRS 3

Ab Frühjahr stösst Anna Maier zu DRS 3. Auch Tom Gisler, Philippe Gerber und Franziska von Grünigen verstärken das Moderationsteam des Senders.

 Ab Frühjahr stösst Anna Maier zu DRS 3. Auch Tom Gisler, Philippe Gerber und Franziska von Grünigen verstärken das Moderationsteam.  
Anna Maier wird wieder zu ihren Radiowurzeln zurückzukehren. Die Zürcherin wird laut Mitteilung vom Montag bei DRS 3 im Rahmen eines Teilzeitpensums vorwiegend die neu konzipierten Vormittags- und Nachmittagssendungen moderieren. Ihre ersten Einsätze sind ab März 2008 geplant. Daneben wird sie weiterhin im Theater- und TV-Bereich tätig sein.
Von Radio Energy in Zürich wechselt der 32-jährige Tom Gisler zu DRS 3. Er wird ab April im Tagesprogramm des Senders zu hören sein.
Ebenfalls im April startet Philippe Gerber. Zuletzt bei Radio Basilisk tätig, hatte er bei Radio Edelweiss und Radio 105 erste Radioerfahrungen gesammelt. Danach wechselte er zu DRS Virus.
Franziska von Grünigen arbeitet zurzeit als Moderatorin und Webredaktorin bei DRS Virus. Die 29-jährige Zürcherin wird in einem Teilpensum im Tagesprogramm von DRS 3 moderieren und bleibt weiterhin als SF-Redaktionsleiterin der Sendung «Nachtwach» tätig.

Insomnia lanciert Internetzeitung für Kanton Thurgau

Der Kanton Thurgau hat eine regionale Internetzeitung: Thurgau24.ch wurde von der Agentur Insomnia lanciert und ist seit dem 14. Januar offiziell online.

 Der Kanton Thurgau hat eine regionale Internetzeitung: Thurgau24.ch wurde von der Agentur Insomnia lanciert und ist seit dem 14. Januar offiziell online. Publiziert werden laut Mitteilung vom Montag zum einen offizielle Mitteilungen von Kanton und Gemeinden, Institutionen und Organisationen, zum anderen Eigenrecherchen in den Bereichen Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport. Viel Raum wird auch den Vereinen eingeräumt: Sie können unentgeltlich Vorschauen oder Berichterstattungen zu Veranstaltungen auf der Website platzieren.Die Online-Zeitung wird sieben Tage pro Woche redaktionell betreut. Für Leserinnen und Leser ist das Angebot kostenlos, finanziert wird es durch die Einblendung von Werbebannern.
Nach Appenzell24.ch und Stadt24.ch, welche 500’000 Seitenaufrufe pro Monat verzeichnen, ist Thurgau24.ch bereits die dritte von Insomnia lancierte tagesaktuelle Online-Zeitung.

Wirz Corporate: Geschäftsbericht und Magazin für Clariant

Wirz Corporate realisiert für Clariant International den Geschäftsbericht 2007 sowie die Weiterentwicklung des Kundenmagazins.

 Wirz Corporate hat sich im Rahmen einer internationalen Konkurrenzpräsentation gegen zwei Mitbewerber durchgesetzt und zeichnet nun verantwortlich für den Geschäftsbericht 2007 von Clariant International. Der weltweit tätige Anbieter von Spezialitätenchemie hat die Zürcher Agentur laut Mitteilung vom Montag gleichzeitig mit der Weiterentwicklung des Kundenmagazins beauftragt.Der Geschäftsbericht und die Erstausgabe des Magazins sollen im Frühjahr 2008 erscheinen.

Metzgerlehner verteidigt das Budget Bell Grillsaison

Die Erlenbacher Agentur Metzgerlehner konnte sich in einem Pitch für den langjährigen Kunden Bell durchsetzen und den Etat halten.

 Im Dezember 2007 wurde die Erlenbacher Agentur Metzgerlehner von ihrem langjährigen Kunden Bell zu einem Pitch eingeladen. Gemäss Bell überzeugten die Werber mit einem strategisch durchdachten, mehrstufigen Crossmedia-Konzept. Metzgerlehner freue sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Basler Traditionsunternehmen, heisst es in einer Mitteilung der Agentur.

Schweizer Medienvertreter blicken qualitätsbewusst in die Zukunft

An einer vom Zürcher Presseverein organisierten Podiumsdiskussion zum Thema «Journalismus in 10 Jahren» wagten einige wichtige Figuren der Schweizer Presselandschaft den Blick in die Zukunft ihres Metiers. Die Podiumsteilnehmer sprachen sich für den Qualitätsjournalismus aus, betonten die Aufwertung von Online-Redaktionen und warnten davor, Qualität und Niveau zu verwechseln.

An einer vom Zürcher Presseverein organisierten Podiumsdiskussion zum Thema «Journalismus in 10 Jahren» wagten einige wichtige Figuren der Schweizer Presselandschaft letzte Woche in Zürich den Blick in die Zukunft ihres Metiers. Unter der Leitung der jungen Zürcher Journalistin Annette Müller tauschten sich SF-Chefredakteur Ueli Haldimann, Tamedia-Mann Res Strehle, Publizist Karl Lüönd, Sonntagsblick-Chef Marc Walder und die freischaffende Nahost-Expertin Karin Wenger über die Veränderungen der Medienlandschaft aus. «Qualität ist wichtig, Qualität wird überleben», wurde dabei immer wieder von allen betont. Jobs wie jener von Karin Wenger, die als freischaffende Journalistin für die NZZ aus dem Westjordanland und dem Gazastreifen berichtet, seien nicht in Gefahr, wenn man es verstehe, sich selber als Marke zu positionieren. Marc Walder zitierte den Chefredakteur der New York Post, der «critical thinking», «creative reporting» und «good writing» als wichtigste Kriterien für qualitativ hochwertigen Journalismus genannt hatte. Res Strehle nannte eine weitere, seiner Meinung nach für heutige Journalisten ebenfalls unumgängliche Eigenschaft : mehr Flexibilität. Durch die immer grössere Vielfalt der journalistischen Berufe müsse ein Journalist in Zukunft darauf vorbereitet sein, seine Tätigkeit stets den neuen Gegebenheiten anzupassen. Er verglich den Journalismus mit einer Grossküche, in der man als Einsteiger zuerst mal das Gemüse rüste und dann verschiedene Posten besetze bis man sich zum Starkoch aufschwingen könne. Das «Gemüserüsten» im Online-Bereich zu erlernen sei sinnvoll. Lüönd empfahl Einsteigern eher Lokalblätter wie den Tösstaler, wo die Spezialisierung noch wenig fortgeschritten sei und man alle Textformen und Ressorts kennen lernen könne.

Onlinejournalismus gewinnt an Prestige Ausführlich wurde die Rolle des Internets besprochen, dessen Möglichkeiten die Konzerne Tamedia und Ringier nun immer intensiver auszuschöpfen gedenken. Auch das Ansehen des Online-Journalismus wurde diskutiert. Laut Marc Walder, dem Chefredaktor des Sonntagsblick, habe der Online-Journalismus enorm an Prestige gewonnen. Heute erhalte er mehr Bewerbungen auf eine Stelle im Online- als auf eine vergleichbare Stelle im Print-Bereich. Ausserdem habe er schon einige junge Talente im Online-Journalismus entdeckt, die sich später erfolgreich im Print-Bereich durchsetzen konnten. Strehle sagte, er könne in seinem Konzern eine ähnliche Entwicklung beobachten. Es gebe heute viele gute Journalisten, die kein Interesse an einer Mitarbeit beim Tages-Anzeiger, wohl aber beim neuen Newsportal hätten.
Ueli Haldimann, SF-Blogger vom Dienst («Die Entscheidung, diesen Blog zu führen, habe ich in einer ganz schwachen Stunde gefällt»), bezeichnete es als traurig, dass heutzutage hunderte von Journalisten nur noch Agenturmeldungen umschrieben. Es gebe heute zu viele Online-Portale und zu viele Gratiszeitungen. «In dem Bereich der Gratiszeitungen ist eine Bereinigung angesagt», sagte er und forderte mehr Qualitätsjournalismus im Stil von Karin Wenger. «Als Journalist profiliert man sich noch immer durch Eigenleistung. Durch gute Recherche und eigene Stories. Nicht durch das Abschreiben von Agenturmeldungen.» Weitaus positiver bewertete Res Strehle die heutige Fülle von Medienangeboten: «Die momentane Situation mit den verschiedenen Gratiszeitungen ist für die Leserschaft doch wunderbar. Von einer Seuche zu reden, ist völlig falsch», betonte er und erklärte ein weiteres Mal, dass das Tamedia-Projekt News sehr langfristig angelegt sei und keineswegs in Reaktion auf andere Medienprodukte lanciert worden sei. In Zukunft werde es ein Markenportefeuille des Tages-Anzeigers geben, über dessen verschiedenen Kanälen die redaktionellen Inhalte je nach Ausgestaltung und Aktualität entsprechend verbreitet werden. Insgesamt bestehe in der hiesigen Medienszene ein starker Nachholbedarf gegenüber Deutschland, den USA und Grossbritannien.
Grosse Herausforderungen sahen alle auf das Management der Konzerte zukommen. Die Diversifizierung verlange von den Chefredakteuren die Fähigkeit ihre redaktionellen Inhalte adäquat auf die verschiedenen Kanäle zu verteilen. «Die Mediennutzung hat sich stark verändert. Journalismus ist eine Dienstleistung und muss sich den veränderten Ansprüchen anpassen», sagte Karl Lüönd, der in Unabhängigkeit von jeglichen Medienhäusern agiert und das Gespräch daher mit pointierten Bemerkungen bereichern konnte. So seien Online-Journalisten längst keine «Kindersoldaten» mehr und auch die Agenturmeldungen umschreibenden «Formatierungskünstler» durchaus wertvoll. Ausserdem betonte er, vor allem auf die Schwemme von Gratiszeitungen und Onlineportalen Bezug nehmend, dass man Qualität und Niveau nicht verwechseln dürfe. Es gebe Qualität auf jedem Niveau, und auch er habe hin und wieder Lust auf eine Mahlzeit bei McDonalds, denn die Pommes Frites seien dort ausgesprochen gut. Und schenkt man den Voten der Anwesenden Medienvertretern Glauben – einzig Lüönd äusserte sich ängstlich, was Berufe wie jenen von Wenger betrifft – so wird sich im Journalismus die Qualität behaupten. Genauer spezifiziert worden ist sie allerdings nicht.
Adrian Schräder
Bild: Felix Aeberli, Zürcher Presseverein

Patrick Lienert verlässt Draftfcb/Lowe-Group

Nach drei Jahren bei der Agentur-Gruppe Draftfcb/Lowe in Wallisellen ist für Creative Director Patrick Lienert Zeit für eine Luftveränderung gekommen. Er legt eine Schaffenspause ein.

Nach drei Jahren bei der Agentur-Gruppe Draftfcb/Lowe in Wallisellen ist für Creative Director Patrick Lienert Zeit für eine Luftveränderung gekommen. Nach einer intensiven Zeit möchte er eine schon länger geplante Schaffenspause einlegen, bevor er sich neu orientieren wird, wie die Agentur mitteilte. Im vergangenen Jahr konnte die Gruppe neue Mandate wie BMW/Mini, Valser oder Cablecom gewinnen.

Zu guter Letzt: Zu Gast in Pedro Simkos Kokon

In ihrer Serie zu «unterschiedlichen Formen häuslicher Selbstverwirklichung» besuchte die Sonntagszeitung Pedro Simko in seiner Privatwohnung. Ein Blick ins Innere des Genfer Werbers.

 
In der regelmässig erscheinenden Serie «design your life» schildert die Sonntagszeitung am vergangenen Wochenende ihren Besuch in Pedro Simkos Privatwohnung in Genf (er wohnt nahe dem Jet d’Eau). Die Serie widmet sich jeweils unterschiedlichen Formen häuslicher Selbstverwirklichung, wie es im Beschreib heisst. Der berühmte Schweizer Werber hat sich in seiner Wohnung aber nicht selbst verwirklicht, so das vielleicht etwas überraschend Fazit nach dem Lesen des Artikels, sondern hat sich in seinen eigenen vier Wänden vor allem funktional und gemütlich eingerichtet. «Gemütlichkeit wie in einem Kokon, das ist mir wichtig», sagt Simko denn auch über seine Wohnpräferenzen. Die Wohnung wirkt unprätentiös, gleichzeitigzeitig kosmopolitisch, und es herrscht eine gediegene 5-Sterne-Atmosphäre, erfährt man weiter. Und auch, dass Simko die Büchergestelle im Gang bei Interio gekauft hat und ein intimes Verhältnis zu seinen Büchern pflegt (da es viele Erbstücke darunter hat). Geradezu fasziniert liest man von Simkos Zukunftsplänen (die Wohnung betreffend): «Ich will mehr Kunst aufhängen». Und zu guter Letzt kommentiert der 48-Jährige seine Wohnung noch selbst mit den Worten: «Es spiegelt sich in meiner Wohnung, dass ich mal ein Nobody war. Aber es war mir nie so wichtig, wahrgenommen zu werden. Ich habe immer das Innere gesucht.» Ein Blick in die Wohnung, ein Blick in die Seele.

Schöne Quoten dank Schweizer Sieg bei Raabs Song-Contest

Die 18-jährige Walliserin Stefanie Heinzmann sorgte in Deutschland für einen Schweizer Erfolg: Sie gewann Stefan Raabs Song-Contest «SSDSDSSWEMUGABRTLAD». ProSieben Schweiz darf sich über gute Quoten freuen.

 Die 18-jährige Walliserin Stefanie Heinzmann sorgte in Deutschland für einen Schweizer Erfolg: Sie gewann Stefan Raabs Song-Contest «SSDSDSSWEMUGABRTLAD» («Stefan sucht den Superstar, der singen soll was er möchte, und gerne auch bei RTL auftreten darf»). Der sympathische Jungstar überzeugte die abstimmenden Zuschauer im Finale mit dem Song «My man is a mean man» und schlug zwei Mitbewerber aus dem Feld. Neben «Stefanie aus Eyholz», wie sie in der Show genannt wurde, darf sich auch ProSieben freuen: In der Schweiz erreichte die Sendung einen Marktanteil von 18,6 Prozent bei den 15- bis 49-Jährigen. Bei den jungen Frauen im Alter von 15 bis 24 Jahren betrug der Anteil sogar 26,6 Prozent. Auch Gastgeber Raab lobte Stefanie: «Wer hätte gedacht, dass nach DJ Bobo noch einmal solch eine Röhre aus der Schweiz kommen würde». Heinzmann erhält nun einen Plattenvertrag. Bereits ist eine Single erhältlich, am 7. März soll ein komplettes Album erscheinen. Am 19. Januar tritt die Walliserin live in der Sendung «Schlag den Raab» auf. Heinzmann fand schon in den letzten Tagen ein grosses mediales Echo in der Schweiz.

Daily Telegraph stellt PDF-Nachmittagsausgabe ein

Im Herbst 2006 baute die britische Zeitung «Daily Telegraph» ihre Webseite aus und führte eine Nachmittagsausgabe im PDF-Format ein. Jetzt wird die Ausgabe eingestellt.

 
Im Herbst 2006 baute die britische Zeitung «Daily Telegraph» ihre Webseite aus und führte eine Nachmittagsausgabe im PDF-Format ein. Ab 16.00 Uhr konnten die Online-Besucher die aktuelle Ausgabe ausdrucken, gerade rechtzeitig für den Weg vom Büro nach Hause. Jetzt wurde die Zeitung eingestellt, wie die NZZ berichtet. Das Interesse war offenbar zu gering.

Spiegel-Geschäftsführer weiterhin an der Schweiz interessiert

Der Spiegel-Verlag, der im vergangenen Sommer einen Schweizer Split publiziert hatte, erwägt offenbar doch eine eigenständige Ausgabe für die Eidgenossen. Geschäftsführer Mario Frank will das Thema auf die Tagesordnung setzen.

 Der Spiegel-Verlag, der im vergangenen Sommer einen Schweizer Split publiziert hatte, erwägt offenbar doch eine eigenständige Ausgabe für die Eidgenossen. Geschäftsführer Mario Frank habe auf dem Neujahrsempfang für Mitarbeiter gesagt, er würde sich freuen, wenn die Überlegungen für ein journalistisches Engagement in der Schweiz im Jahr 2008 verbindlich auf die Tagesordnung gesetzt würden. Das berichtet Horizont.de unter Berufung auf Spiegel-Mitarbeitende. Dem Vernehmen nach ist Frank grundsätzlich schon länger interessiert an einem Schweizer Spiegel-Projekt, konnte sich aber mit Noch-Chefredaktor Stefan Aust nicht einigen. Seine neuste Ansage zum Thema scheint nicht auf ein konkretes Projekt hinzudeuten. Sie lasse sich eher als Signal an die künftige Chefredaktion und an die Gesellschafter lesen denn als entschlossene Absichtserklärung, heisst es bei Horizont.net. Bis die Schweizer in Genuss einer eigenen Spiegel-Publikation kommen, könnte es wohl also noch dauern.
Eine Verlagssprecherin erklärte gegenüber Horizont.net, dass man das Thema Schweiz gemeinsam mit der künftigen Chefredaktion prüfen werde. Sie liess offen, ob damit sporadische Supplements oder ein eigenständiges wöchentliches Heft gemeint ist. Im vergangenen Juni hatte der Spiegel eine eigene Beilage für die Schweiz publiziert (siehe
). Danach hiess es von Seiten des deutschen Medienhauses, der Split werde nicht fortgesetzt.
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