Michael Hermann neuer Managing Director von IDG Schweiz

Der frühere Weltwoche-Anzeigenleiter Michael Hermann wird per 3. März 2008 neuer Geschäftsführer des Medienunternehmens IDG Communications, das die Titel PCtipp und Computerworld verlegt. Hermann war bisher Leiter Marketing und Verkauf des Engeli & Partner Verlags.

 Der frühere Weltwoche-Anzeigenleiter Michael Hermann wird per 3. März 2008 neuer Geschäftsführer des Medienunternehmens IDG Communications. Er tritt damit die Nachfolge von Gebhard Osterwalder an, der auf Mitte Jahr in den Ruhestand tritt. Osterwalder wird dem Unternehmen als Vizepräsident des Verwaltungsrates jedoch noch bis 30. September 2008 zur Verfügung stehen. Der 39-jährige Michael Hermann war bisher Leiter Marketing und Verkauf des Engeli & Partner Verlags. Er blickt auf langjährige Erfahrung in der Medienbranche zurück, wie IDG mitteilte. Nach verschiedenen Stationen innerhalb der Publigroupe, bei Travel Inside, der NZZ und der Berner Zeitung war er unter anderem bei der damaligen Jean Frey als Anzeigenleiter für die Weltwoche tätig. Dort nahm er im Sommer 2006 den Hut.
IDG Communications ist eine Tochtergesellschaft der IDG International Data Group und verlegt in der Schweiz die Titel PCtipp und Computerworld.

Zu guter Letzt: Der Journalist und die Zigarette

Raucherinnen und Raucher unter den Medienschaffenden rauchen durchschnittlich 16,5 Zigaretten am Tag. Dies zeigt eine im November durchgeführte Umfrage bei über 1'000 Journalistinnen und Journalisten in der Schweiz.

 Raucherinnen und Raucher unter den Medienschaffenden rauchen durchschnittlich 16,5 Zigaretten am Tag. Dies zeigt eine im November durchgeführte Umfrage bei über 1’000 Journalistinnen und Journalisten in der Schweiz. 231 von ihnen gaben an, mindestens eine Zigarette pro Tag zu rauchen. 269 bezeichnen sich als Ex-Raucher. 43 Prozent der rauchenden Journalistinnen und Journalisten konsumieren täglich elf bis 20 Zigaretten. Im Durchschnitt rauchen sie seit knapp 22 Jahren.Und die unter Rauchern übliche Fehleinschätzung der eigenen Willenskraft scheint auch vor den Medienschaffenden nicht halt zu machen: Immerhin 33 Prozent der Rauchenden sind nämlich davon überzeugt, dass sie ihrem Laster abschwören könnten, wenn sie es nur wollten. Seltsamerweise haben aber fast zwei von drei rauchenden Befragten schon erfolglos versucht aufzuhören. 11 Prozent sogar schon mehr als fünf Mal.
Trotzdem: Verglichen mit dem Rest der Schweizer Bevölkerung sind die Journis gar nicht mal arg der Nikotinsucht verfallen – laut Bundesamt für Gesundheit haben im Jahr 2006 rund 29 Prozent der Bevölkerung im raucherfähigen Alter geraucht. Bei den Journalisten sind es mit 23 Prozent doch deutlich weniger. Es scheint also, als müsse das Klischee des dauerqualmenden Journalisten mal neu überdacht werden.

Mehr Werbung an Flughäfen

Aussenwerbung Die wachsende Zahl der Flugpassagiere spielt der Flughafenwerbung in die Hände. Die drei wichtigsten Schweizer Flughäfen wiesen letztes Jahr erneut höhere Passagierzahlen aus.

 
Aussenwerbung Die wachsende Zahl der Flugpassagiere spielt der Flughafenwerbung in die Hände. Die drei wichtigsten Schweizer Flughäfen wiesen letztes Jahr erneut höhere Passagierzahlen aus. Der Flughafen Zürich kam 2007 auf 20,7 Millionen Passagiere, 7,8 Prozent mehr als im Vorjahr und etwa gleich viel wie 1999, aber noch unter dem Rekord des Jahres 2000 (22,7 Millionen Passagiere). Anders Genf-Cointrin, der einzige Flughafen, der seit Jahren kontinuierlich zulegt: Dort wurde erstmals die 10-Millionen-Marke überschritten und ein Zuwachs um 9,5 Prozent auf 10,8 Millionen Passagiere verzeichnet! Auch der EuroAirport Basel-Mulhouse erreichte mit 4,2 Millionen Passagieren (+6 Prozent) einen Rekordwert. Mit 106’619 Passagieren musste dagegen der Flughafen Alpar (Bern-Belp) einen Rückgang um 9,4 Prozent hinnehmen.Es profitierten: Clear Channel Outdoor Plakanda, der Unique und Teile des EuroAirports betreut, die APG, in Basel und Genf präsent, JCDecaux, der ebenfalls am EuroAirport tätig ist, und Baracom, die Bern-Belp vermarktet. (mk)

Jann Jenatsch ist neuer CEO von Keystone

Nach dem Verkauf von Keystone an APA und SDA erhält die Bildagentur mit Jann Jenatsch nun einen neuen CEO. Er tritt per sofort die Nachfolge von Walter Grolimund an, der neu Verwaltungsratspräsident wird.

 Der 45-jährige Bündner Jann Jenatsch ist neuer CEO der Bildagentur Keystone. Er tritt per sofort die Nachfolge von Walter Grolimund an, der neu Verwaltungsratspräsident von Keystone wird. Jenatsch war bisher operativer Leiter (COO) von Keystone. Mit Jenatsch wollen die neuen Besitzer von Keystone, die Austria Presse Agentur (APA) und die Schweizerische Depeschenagentur (SDA), die Kontinuität sicherstellen. Jenatsch ist ausgebildeter Architekt und seit 22 Jahren bei Keystone tätig.
Die APA übernahm per Anfang Jahr 60 Prozent der Aktien von Keystone, die SDA 40 Prozent (
). Bisherige Mehrheitsaktionäre der Bildagentur waren Walter Grolimund und Thedy Hummel. An einer ausserordentlichen Generalversammlung wurde am Dienstag der Verkauf von Keystone vollzogen. Aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden sind Thedy Hummel und Philippe Perraud, neu gewählt wurden Wolfgang Vyslozil und Peter Kropsch als APA-Vertreter sowie Markus Schwab und Bernard Maissen als Vertreter der SDA.

Die Kampagne des Jahres ist gekürt

Die Leserinnen und Leser von Tele und Werbewoche haben die kreativen Arbeiten von Wirz für die Mobiliar zur Kampagne des Jahres gewählt. Den zweiten Platz belegte die Chirat-Kampagne von JWT+H+F, den dritten die Kampagne mit den knackigen Mannsbildern von Spillmann/Felser/Leo Burnett für Schweiz Tourismus.

 
Die Leserinnen und Leser von Tele und Werbewoche haben die kreativen Arbeiten von Wirz für die Mobiliar zur Kampagne des Jahres gewählt. Die witzigen Schadensmeldungen gewannen rund 20 Prozent der Leserstimmen. Den Preis übergeben haben am Mittwochabend im Zürcher Kaufleuten Werbewoche-Chefredaktor Pierre C. Meier und Moderator Sven Epiney. Unter dem Beifall der vesammelten Werber nahmen ihn Managing Director Geri Aebi und die beiden Chefkreativen Matthias Freuler und Hanspeter Schweizer entgegen.Den zweiten Platz belegte die Chirat-Kampagne der Werbeagentur JWT+H+F (16,6 Prozent). Auf dem dritten Platz ist die Kampagne mit den knackigen Mannsbildern von Spillmann/Felser/Leo Burnett für Schweiz Tourismus gelandet, dank einem Stimmenanteil von gut 13,5 Prozent.
Mehr über die Kampagne des Jahres lesen Sie in der aktuellen Werbewoche Nr. 2 oder auf
Mobiliar wird Kampagne des Jahres 2008

Vorsicht, Baum im Anflug!

Möbel Unikat führte für das Möbelhaus Ikea das erste Christbaum-Weitwerfen der Schweiz durch. Und das ist: Gewohnt anders.

Möbel
Unikat führte für das Möbelhaus Ikea das erste Christbaum-Weitwerfen der Schweiz durch. Und das ist: Gewohnt anders. 
Der junge Mann blickt konzentriert auf den Boden. Dann nimmt er Anlauf und schleudert nach drei Umdrehungen einen Weihnachtsbaum so durch die Luft, wie man es von Hammerwerfern kennt. Das stachlige Grün landet acht Meter weit und mitten im Publikum. Die Leute applaudieren. «Auch eine Möglichkeit», kommentiert David Karasek. Der Schiedsrichter lässt den Wurf wiederholen. Diesmal wirft der Mann den Baum wie einen Speer. Sechs Meter weit. «Sehr schlecht, aber danke fürs Mitmachen», versucht ihn der Radio-24-Moderator zu trösten. Die Szene fand am Wochenende in der Bahnhofhalle in Zürich statt und war Teil einer Marketingaktion des schwedischen Möbelhauses Ikea mit dem Namen Knut. Dabei handelt es sich um den Winterschlussverkauf bei Ikea.
Schweden feiern längerKnut, das war einmal ein skandinavischer König, der 1086 angeblich auf tragische Weise ums Leben kam. Während in der Schweiz am Dreikönigstag Schluss mit Weihnachten ist, feiern die Schweden bis zu Knuts Todestag am 13. Januar. Dann wird ein letztes Mal um den Christbaum getanzt, der dann im hohen Bogen aus dem Fenster katapultiert wird, wie der Ikea-TV-Spot in diesen Tagen zeigt.
Hunderte machten mitWeil die Bäume fallen, sollen auch die Preise fallen. Um die Verkaufsaktion bekannt zu machen, setzt Ikea auf den Christbaum-Weitwurf. Trotz winterlichen Temperaturen versammelten sich in den Ikea-Arenen in Zürich, Lausanne und Lugano Hunderte Menschen, um sich in der jungen Disziplin zu beweisen. Nicht ganz unwichtig: Neben Ruhm und Ehre warteten auf die Gewinner Preise im Wert von 36’000 Franken. Antreten konnten die Sportler in den Kategorien Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder.
Ins Leben gerufen hat die Aktion die Küsnachter Werbeagentur Unikat, die seit 2003 für das schwedische Möbelhaus Werbung macht. Mit Vizner Borel teilt sich die Agentur den Ikea-Etat. In einer ersten Phase setzten sich die Werber das Ziel, den Namen des Winterschlussverkaufs zu etablieren. Dazu wurde der deutsche TV-Spot für die Schweiz adaptiert und zwischen Weihnachten und Neujahr eingesetzt. Da der Name Knut durch den Medienwirbel um den Berliner Eisbären stark besetzt wurde, lancierte man die erste Schweizer Christbaum-Weitwurf-Meisterschaft und bewarb diese in Inseraten, Flyern und im Internet.
Rückblickend zieht Unikat-Inhaber Jan Mauerer ein positives Fazit. Insgesamt konnte seine Agentur 1’300 Teilnehmer dazu bewegen, sich in der jungen Weitwurf-Disziplin zu messen. Dabei wurden Wartezeiten bis 30 Minuten in Kauf genommen. Die einzige Regel war, den Fuss nicht auf die andere Seite einer roten Linie zu setzen. Das Publikum wurde deshalb Zeuge der kreativsten Wurftechniken. So katapultierten einige die Bäumchen wie schottischer Baumstammwerfer ins Feld, andere liessen sich vom Speer- oder Hammerwurf inspirieren.
Speerwerfer mit Bestweite Die Kampagne endet am 19. Januar mit der Siegerehrung und der Preisübergabe mit Medaille in Spreitenbach. Gewinner des Wettbewerbs ist Partrick Bütikofer. Wie Jan Maurer gegenüber der Werbewoche sagt, habe ein ehemaliger Speerwerfer die Bestmarke gesetzt. Fast 14 Meter weit beförderte der Mann das Grün. Zum Vergleich: Laut Maurer lag der Durchschnitt unter den Männern bei sechs Metern. Das Christbaumwerfen ist noch nicht zu Ende. Unikat realisierte für die Ikea-Website ein Spiel, das derzeit auf reichweitenstarken Schweizer Internetsites beworben wird. Die Bestmarke dort liegt bei fast 160 Metern.
Nachtrag: Was mit Bäumen geht, funktioniert auch mit Ikea-Möbeln. Der Autor musste kürzlich ein Gestell entsorgen. Mit Anlauf beförderte er das Ding nach eigenen Schätzungen vier Meter weit und zehn Meter tief in die Mulde einer Zürcher Entsorgungsanlage. Dass ihm das mühsame Zusammensetzen des Möbels einst einen Streit mit der Freundin einbrachte, hat mit der Wurfleistung nichts zu tun.
Christian Lüscher
Kuriose Welt des WeitwurfsWerfen kann man so ziemlich alles, was die Muskelkraft zulässt. Warfen die Griechen Speere, um sich an den olympischen Spielen zu messen, wirft man heute – ganz nach dem Zeitgeist – mit Mobiltelefonen oder Kuhfladen. An der Natelweitwurf-Olympiade in Finnland warfen Teilnehmer ihre Geräte bis zu 90 Meter weit. Einer der skurrilsten Wettkämpfe wird alljährlich in Beaver (USA) ausgetragen. Menschen messen sich im Kuhfladenweitwurf. Den Weltrekord in dieser Disziplin stellte angeblich 1981 Steve Urner mit 81,1 Metern auf. Die Ikea-Christbaum-Meisterschaft ist nicht die einzige. In Deutschland versammeln sich ganze Dorfgemeinden seit Jahren zum Christbaum-Dreikampf. Die Disziplinen: Hochwurf über eine Stange, Weitwurf analog dem bekannten Speerwerfen und Schleuderwurf, welcher dem Hammerwerfen ähnelt. (cl)?

Über Sinnkrisen von Jungkreativen

Ausland Wer als junger Kreativer in einer Krise steckt, hat jetzt eine TV-Serie und ein soziales Netzwerk. Die Rede ist von «Quarterlife».

Ausland
Wer als junger Kreativer in einer Krise steckt, hat jetzt eine TV-Serie und ein soziales Netzwerk. Die Rede ist von «Quarterlife».  
Das Leben eines Jungkreativen ist nicht einfach. Der Leistungsausweis ist noch kurz und die Arbeit mit den Althasen der Branche oft mit Frust verbunden. Das kann junge Freigeister auch mal in eine Sinnkrise stürzen. In den USA beschäftigt sich seit November die Serie «Quarterlife» mit den Sorgen und Ängsten des Kreativnachwuchses. In der Serie werden die Lebensgeschichten von sechs kreativ tätigen Personen Mitte 20 erzählt. Die Story beginnt mit Dylan (Bitsie Tulloch), die in ihrem übermässig ehrlichen Video-Blog die privatesten Geheimnisse ihrer Freunde ausplappert. Die übrigens loten ihre Zukunft als Filmer, Schauspieler, Journalisten oder Fotografen aus. Wie zu vermuten ist, sind nicht alle über den Blog begeistert. Insgesamt wurden 36 Folgen mit je acht Minuten Spieldauer realisiert. Mit «Quarterlife» beschert uns das Filmgeschäft eine Premiere. Zum ersten Mal in der Filmgeschichte wandert eine Serie von der Online-Welt auf den Fernsehbildschirm. Vor drei Monaten ging das Projekt auf dem Internetportal Myspace.com an den Start. Auf den Erfolg im Netz folgt im Frühjahr die Ausstrahlung im US-Netwerk von NBC. Die Fernsehgesellschaft erwarb die Rechte von den bekannten Drehbuchautoren Marshall Herskovitz und Edward Zwick. Sobald alle Episoden im Netz gezeigt sind, wird NBC mit der Ausstrahlung beginnen.
Laut NBC werden die Achtminüter in ein TV-konformes 60-Minuten-Format gepackt, was die Macher nicht schlimm finden. Ursprünglich war «Quarterlife» für das Fernsehen gedacht. Vor drei Jahren gingen Marshall Herskovitz und Edward Zwick mit ihrem Serienkonzept bei ABC hausieren – wurden jedoch vom Disney-Sender abgelehnt. Die Autoren beteuern, man habe ausser dem Namen der Serie alles komplett umgeschrieben und auf das Internet zugeschnitten. Was aber von den Kritikern offen angezweifelt wird. Die spitze Bemerkung: Man könne beim besten Willen keine interaktiven Elemente oder andere internetspezifischen Erzählformen finden. Vielmehr handle es sich bei «Quarterlife» um den Versuch, eine beim ersten Anlauf gescheiterte Idee doch noch im Fernsehen unterzubringen.
Platz zur SelbstdarstellungObwohl keine «internetspezifische Erzählform» zu finden ist, setzt das Projekt trotzdem einen Meilenstein im Filmgeschäft und im Internet. Parallel zur Serie haben die Macher von «Quarterlife» ein so genanntes Social Network im Stil von Myspace aufgebaut. Junge Kreative, ob angehender AD oder Texter, können auf der Plattform Profile erstellen und sich miteinander vernetzen. Zudem erlaubt die Website den jungen Kreativen, ihre Werke in Form von MP3s, Videos und Fotos zu veröffentlichen. So sinnieren junge Künstler in ihren Blogs über die Urheberrechtsproblematik im Netz oder diskutieren über Drehbücher, die andere hochgeladen haben. Neben Blogs und Foren ist Quarterlife.com auch eine Informationsplattform, auf der redaktionelle Beiträge zu Ausbildungsangeboten und hilfreiche Linklisten zu finden sind.
Der Aufbau einer Künstler-Community hat für die Macher der Serie noch einen anderen Zweck, als den Jungen eine Selbstdarstellungsplattform zu bieten. Das Konzept sieht angeblich vor, dass die User den weiteren Verlauf der Serie später mitbestimmen sollen. Damit ist das Projekt gleich zweifach vor dem Drehbuchautorenstreik gesichert. Zum einen deshalb, weil es sich bei «Quarterlife» um ein Internetprojekt handelt und die Produktionsfirma nicht Mitglied im gegenwärtig streikenden Produzentenverband AMPTP ist, zum andern weil die Community am Verlauf der Geschichte fleissig mittextet. Ob «Quarterlife» zu einem Umdenken im TV-Business führt, bleibt abzuwarten.
Christian Lüscher

Pius Walker ist Werber des Jahres 2008

Die Leserinnen und Leser der Werbewoche haben gewählt. Der Gründer der nach eigener Definition «kleinsten Werbeagentur der Welt» hat in diesem Jahr die grösste Fangemeinde innerhalb der Schweizer Kreativbranche für sich gewinnen können.

Die Leserinnen und Leser der Werbewoche haben gewählt. Der Gründer der nach eigener Definition «kleinsten Werbeagentur der Welt» hat in diesem Jahr die grösste Fangemeinde innerhalb der Schweizer Kreativbranche für sich gewinnen können.
WW: Die «kleinste Werbeagentur der Welt» – wie lange kann Walker diesen Titel noch halten?Pius Walker: (lacht) Diese Frage ist nun schon fast so alt wie unsere Agentur. Aber als Bürger dieses Landes müssen wir uns ja zum Glück auch nicht fragen, ob wir uns nach einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung gezwungen sehen, die Schweiz zu vergrössern.
Was ist der Vorteil einer Kleinagentur?Interessanterweise ist die Grösse einer Agentur gegen oben limitiert. Sie finden auf der ganzen Welt keine Agentur, welche in einem Gebäude mehr als ein paar wenige Hundert Leute beschäftigt. Dabei wäre das andere ja durchaus machbar. Wenn also die Qualität einer Werbeagentur mit deren Grösse steigen würde, dann sähe unsere Branche ganz anders aus. Die Agenturen haben aber gemerkt, dass Wachstum die Kreativität mindert, und teilen sich deshalb automatisch wieder in kleinere Einheiten auf. Die Verbindung dieser Einheiten nennt man dann Netzwerk. Und genau diese Form machen auch wir uns zu eigen. Vielleicht mit dem Unterschied, dass wir versuchen, dieses Prinzip noch konsequenter zu nutzen. Aber wir haben diese Agentur ja nicht gegründet, um eine neue Agenturstruktur einzuführen, sondern weil wir uns zum Ziel gesetzt haben, aussehrgewöhnliche Werbung zu machen. Die Struktur hilft uns lediglich dabei, dieses Ziel zu erreichen.
Gibt es auch Nachteile?Bestimmt. Warten wir’s ab.
Interessieren Sie sich als neue Nummer 39 der Welt auch für Budgets im Ausland?Ironischerweise kommt zwischenzeitlich die Mehrheit unserer Kampagnen auch ausserhalb der Schweiz zum Einsatz. Damit sind auch vermehrt Anfragen aus dem Ausland verbunden. Das war zwar nie so geplant, freut uns aber natürlich trotzdem.
Die Agentur ist immer mit Kreativpreisen in den Medien. Bringt das konkret auch neue Aufträge?Wir haben im letzten Jahr acht neue Kunden dazugewinnen dürfen. Eine Tatsache, welche vielleicht weniger mit Kreativpreisen zu tun hat, als mit den vorzuweisenden wirtschaftlichen Erfolgen der ausgezeichneten Kampagnen. Mit Sicherheit sind Kreativpreise jedoch eine schöne Bestätigung für die geleistete Arbeit.
Wie oft wird die Agentur zum Pitch eingeladen?Es ist schon eine bemerkenswerte Sache mit diesen Pitches. Wir haben bisher alle unsere neuen Kunden aufgrund einer massgeschneiderten Strategiepräsentation gewinnen können. Noch kein einziges Mal jedoch im Rahmen eines Agentur-Pitches. Zwei bis fünf Agenturen arbeiten innerhalb einer solchen Pitch-Runde ja meist aufgrund der knappen Zeit oberflächlich und unter surrealen Bedingungen auf eine Kundenpräsentation hin. Ist das wirklich der beste Weg, um die beste Kampagne und die richtige Agentur zu finden? Oder handelt es sich beim Pitchen mittlerweile um eine eigene Disziplin – eine Show, welche dem Lösen der eigentlichen Kommunikationsaufgabe nicht wirklich gerecht werden kann? Ich muss zugeben, dass wir diesem Verfahren gegenüber zunehmend skeptischer werden.
Sie machen Kommunikation für Amnesty International, Max Havelaar, Rega: Wie anziehend wirkt die Agentur auf eher kommerzielle Kunden?Zurzeit ist knapp ein Drittel unserer Kunden in irgendeiner Weise wohltätig. Das ist ein schönes Gefühl und wir können uns gut vorstellen, dieses Verhältnis auch in Zukunft zu pflegen. Primär interessiert uns aber die Aufgabe eines Kunden, die Branche ist dabei eher zweitrangig. Letztlich gibt es ja keine unkommerziellen Kunden, denn selbst NGO interessieren sich am Ende des Tages primär für den Erfolg einer Kampagne.
Wie viel bedeutet Ihnen der steigende wirtschaftliche Erfolg Ihrer Agentur?Erfolg sichert uns die Mittel, welche wir brauchen, um unseren Weg weiter zu gehen und unsere Unabhängigkeit zu waren. Und nebenbei bezahlt er uns ab und an ein paar schöne Dinge wie beispielsweise unsere neue Espressomaschine, auf welche wir alle sehr stolz sind.
Im Kreativ-Ranking der Werbewoche gibt es eine neue Wertung mit weniger Festivals. Was halten Sie von dieser Entwicklung? Man gibt sich den Titel Kreativagentur ja nicht selber, er wird einem verliehen. Das gibt den Wettbewerben wohl ihre Berechtigung. Für diese Leistung lassen sich die Wettbewerbsveranstalter tatsächlich stattlich entschädigen. Die neue Wertung ist ein grosser Fortschritt. Die Agenturen werden dadurch in Zukunft für das in etwa gleiche Jahresendresultat im Kreativ-Ranking deutlich weniger Zeit und Mittel aufwenden müssen.
Wie muss man sich einen Arbeitsprozess bei der kleinsten Agentur der Welt vorstellen?Vielleicht gar nicht so viel anders wie anderswo. Verschiedene Menschen beschäftigen sich so lange mit der Aufgabe eines Kunden, bis sie die Lösung gefunden haben. Unsere Telefonkosten sind wohl etwas höher, weil unsere Mitarbeiter nicht zwingend im gleichen Gebäude sitzen.
Was wollten Sie, als Sie den Beruf des Werbers wählten?Ich verführe gerne und mich fasziniert die Suche nach immer neuen Möglichkeiten, dies zu tun. Je länger ich nun schon Werbung mache, desto mehr wird mein Beruf zu dem, wovon ich damals geträumt habe. Es ist ein Privileg, für unsere Kunden eine Idee zu entwickeln oder dabei zu sein, wenn sie entsteht. Eine ältere Hebamme erzählte mir einmal, dass sie die Faszination dieses einen Moments auch nach Hunderten von Geburten nie losgelassen hat.
Was nervt Sie am Job?Leute, welche ihre Aufgabe nicht ernst nehmen. Billige Tricks und Effekthascherei. Werbung, welche die Intelligenz des Betrachters beleidigt.
Was halten Sie als «Werber des Jahres» von drohenden Werbeverboten?Werbeverbote sind die Kapitulation vor der Aufgabe, eben solche schlechte Werbung zu verhindern. Ich hörte noch nie jemand sagen: «Gestern habe ich eine gute Werbung gesehen, aber sie hat mich gestört.» Alle Menschen werden ja grundsätzlich gerne umworben. Aber niemand wird gerne belästigt.
Die meisten Medien wie Pendlerzeitungen, Privat-TV, Radios werden heute ausschliesslich über Werbung finanziert. Was denken Sie über diese Zusammenhänge?Das ist grundsätzlich ja nicht verkehrt. Das Problem liegt bei der Vermischung von redaktionellem Inhalt und Werbung. Ich glaube an eine klare Signatur der jeweiligen Botschaft. Sie wollen doch wissen, wer zu ihnen spricht und mit welcher Absicht. Ich sehe auf einer Anzeige unten rechts ein Logo und weiss genau, dass diese Marke mich gerne für sich gewinnen möchte. Das mag ich so an guter Werbung; sie ist offen und ehrlich. Nachteilig für alle Beteiligten ist es, wenn ich beim redaktionellen Inhalt nicht mehr weiss, wer dafür bezahlt hat. Die Redaktion verliert ihre Glaubwürdigkeit und der Leser fühlt sich betrogen. Aber auch die Marke sinkt in der Gunst, wenn man merkt, dass sie mit einem Trick versucht hat, mich zu beeindrucken.
Es gibt Verschiebungen der Budgets zwischen klassischer Werbung und neuen Formen. Wie beurteilen Sie die Entwicklung?Die Klaviatur der Möglichkeiten, welche uns Kreativen zur Verfügung stehen, wird immer grösser. Unser Malkasten bekommt dadurch neue und faszinierende Farben. Entscheidend ist und bleibt aber die Idee selbst. Ein schlechter Film ist nicht plötzlich gut, weil er mir aufs Mobiltelefon gesendet wird. Sicher ist auch, dass laufend mehr kommuniziert und geworben wird. Nur noch die wirklich besten Ideen brechen aus dieser Menge aus. Mit unserer Agenturform wollen wir unsere Agentur fit halten, um diese immer wieder zu finden.
Was sind Ihre Ziele mit Ihrer Agentur?Uns steht ein langer Weg bevor. Wir sind kreativ und qualitativ noch nicht da, wo wir sein wollen.
Nach welchen Kriterien beurteilen Sie eine Kampagne?Ich glaube, es ist falsch, Werbung ausschliesslich unter dem Gesichtspunkt des Werbers zu betrachten. Wichtiger ist das Auge des Konsumenten. Dabei stellt sich die Frage: Würde ich bei dieser Bank ein Konto eröffnen? Würde ich diesen Turnschuh tragen? Kann ich meiner Freundin mit einem Blumenstrauss eine grössere Freude bereiten als mit einer Schachtel Pralinés? Sobald ich diese Fragen positiv beantworte, habe ich mein Ziel erreicht. Deswegen lege ich auch sehr viel Wert auf das Urteil von Leuten, die ausserhalb der Branche stehen.
Was macht Sie zu einem stolzen Agenturbesitzer?Es freut uns zu sehen, was wir zusammen mit unseren Kunden erreichen. Amnesty International beispielsweise konnte unmittelbar nach der ersten Plakatkampagne eine Verzwanzigfachung der Homepage-Visits verzeichnen und gerade eben wurden auch die Spendenzahlen von 2007 bekannt. Diese sind nach dem neuen TV-Spot und Mailing nochmals um 10 Prozent gestiegen und besorgten Amnesty damit das erfolgreichste Spendenjahr aller Zeiten. Fleurop konnte 2007 den umsatzstärksten Muttertag in der Geschichte des Unternehmens feiern und Maxiprint freute sich unmittelbar nach der Newskweek-Kampagne über einen Umsatzsprung von 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Natürlich hängt der Erfolg eines Unternehmens nicht nur von Marketingmassnahmen ab. Aber es ist schön, dass wir einen Beitrag dazu leisten dürfen.
Wie schafft man es, bei Ihrer Agentur einen Job zu bekommen? Wir schauen uns alle Bewerbungen immer sehr interessiert an. Wir wollen die kleinste Agentur der Welt bleiben und unsere Basis schlank halten. Trotzdem gibt es aber immer wieder mal jemanden, der so gut zu uns passt, dass wir einfach ja sagen müssen. So verstärkt beispielsweise Nik Hodel seit Anfang Jahr unsere Kreation. Zudem wünschen wir uns zunehmend eine(n) Berater(in) und Projektleiter(in), welche(r) unsere kleine Truppe vervollständigt.
Wo wirken Sie für den kreativen Nachwuchs?Mit fünf Jahren ist mein Sohn noch in dem Alter, wo er später einmal das Gleiche werden will wie sein Papi. Um der garantierten späteren Enttäuschung vorzubeugen, engagiere ich mich nun vorsichtshalber etwas breiter für den kreativen Nachwuchs. Dazu durfte ich kürzlich beispielsweise im Komitee des ADC-Young-Creatives-Wettbewerbs mitwirken. Gegenwärtig hilft unsere Agentur mit, die Gewinnerarbeiten zu realisieren
Interview: Andreas Panzeri

Web2com vermarktet die Plattformen von Ki Media

Die Publigroupe-Tochter Web2com vermarktet ab sofort die Online-Plattformen von Ki Media. Dazu gehören Ktipp.ch, Kgeld.ch, Hausundgarten.ch und Gesundheitstipp.ch.

 Die Publigroupe-Tochter Web2com vermarktet ab sofort die Online-Plattformen von Ki Media. Dazu gehören Ktipp.ch, Kgeld.ch, Hausundgarten.ch und Gesundheitstipp.ch. Sie sind aus den jeweiligen Printtiteln hervorgegangen und beliefern die Konsumenten mit praktischen Tipps und Ratschlägen aus den jeweiligen Themenumfeldern. Web2com ergänze mit den Titeln ihr Premium Network, heisst es in einer Mitteilung.

Anzeigen in Tagi-Splits schlagen auf

Inseratentarif Der Tages-Anzeiger erhöht die Tarife seiner Splitausgaben deutlich und gleicht sie punkto TLP teilweise fast jenen der Zürcher Landzeitung an. Die Akquisitionsziele sind bisher mehr als erreicht worden.

 
Inseratentarif Der Tages-Anzeiger erhöht die Tarife seiner Splitausgaben deutlich und gleicht sie punkto TLP teilweise fast jenen der Zürcher Landzeitung an. 
Vor gut einem Jahr hat der Tages-Anzeiger seine Strategie mit fünf Regionalausgaben im Kanton Zürich wahr gemacht. Und Ende Februar 2007 doppelte er in diesen Gebieten (ausser in der Stadt Zürich) auch noch mit einer wöchentlichen Grossauflage nach. Tariflich wählte er eine Tiefpreisstrategie, die von der Gegenseite, den Partnern der Zürcher Landzeitung (ZLZ) auch prompt als Dumping bezeichnet wurde. Tatsächlich kostete letztes Jahr eine ganzseitige vierfarbige Tagi-Split-Seite (Normalauflage) pro tausend Leser (TLP) zwischen 7 und 71 Franken weniger als bei den entsprechenden ZLZ-Partnern. Mit einer Ausnahme: Im Bezirk Meilen hatte der Tagi seinen Tarif 34 Franken höher angesetzt als die dortige Ausgabe der Zürichsee-Zeitung.Doch das neue Jahr machte alles neu. Der Tagi hat zwar den Tarif für sein Hauptblatt nicht geändert, jedoch sämtliche Splitpreise. Diese wurden durchs Band weg um 10 Prozent erhöht, sowohl in der Normalauflage (NA) als auch in der Grossauflage (GA), während die ZLZ-Partner ihre Tarife auf bisherigem Niveau beliessen. Die Folge: Die TLPs der Tagi-Splits sind nun noch maximal 40 Franken günstiger als die der ZLZ-Partner. Im Zürcher Oberland und im Bezirk Horgen liegt der Tagi-TLP (NA) neu sogar nur 1,40 Franken beziehungsweise 5 Franken unter dem entsprechenden ZLZ-Partnerblatt. Anders im Bezirk Meilen: Dort ist jetzt der Tagi-TLP um 54 Franken teurer als jener der dortigen Ausgabe der Zürichsee-Zeitung.
Bei den Grossauflagen ist es ähnlich, wobei der Tagi in den Bezirken Horgen und Meilen mit seiner GA weiterhin in der Poleposition ist. Denn die Zürichsee-Zeitung hat dort keine wöchentliche GA. Und sie will dies gemäss Geschäftsführer Erland Herkenrath vorderhand nicht ändern.
Fragt sich noch, weshalb der Tagi nun seine Splittarife um 10 Prozent erhöht hat. Anstelle eines kurzfristigen Einführungsangebotes seien die Tagi-Splits preislich bewusst «relativ tief» gestartet, sagt Stephan Gartenmann, der für die Regionalsplits zuständige Anzeigenleiter. «Nun sahen wir aber, dass das lokale Gewerbe unsere Splits bucht und dass wir auch leserseitig Erfolg haben.» Darum habe man die Tarife angehoben.
Bei der Konkurrenz bezweifelt man hingegen das neue Tagi-Selbstbewusstsein und wertet es als Zweckoptimismus. «Das Inseratenvolumen in den Tagi-Splits ist sehr bescheiden», sagt Herkenrath. Vermutlich stehe hinter dem Tarifaufschlag die Auffassung, dass dieser die Einnahmen auf jeden Fall erhöhe. «Denn das Volumen ist so gering, dass es durch die Preiserhöhung kaum vermindert wird», meint Herkenrath.
Dies will Gartenmann nicht auf sich sitzen lassen. «Wir haben unsere Ziele mehr als erreicht, bei einzelnen Splits haben wir sie sogar weit übertroffen», hält er entgegen. Im Übrigen stelle er fest, dass die Gegenseite die Leistungen des Tages-Anzeigers offensichtlich aufmerksam beobachte – dies schliesse er auf Grund der raschen und teilweise harten Reaktionen, mit denen einige ZLZ-Partner auf Tagi-Marketingaktionen reagierten.
Markus Knöpfli
Vorsicht beim VergleichenVergleicht man die Reichweiten und TLPs
der ZLZ-Partner mit jenen der Tagi-Splits, so ist Vorsicht geboten, da die Verbreitungsgebiete nicht immer identisch sind. Hier nur ein Beispiel: Der Tagi-Split des linken Seeufers bedient alle Gemeinden des Bezirks Horgen, anders die linksufrige Ausgabe der Zürichsee-Zeitung: Sie wird in den Gemeinden Rüschlikon, Kilchberg und Thalwil nicht und in Oberrieden nur teilweise verteilt. Deshalb hat der Verbund Zürcher Landzeitung dort einen blinden Fleck. Um diese vier Gemeinden dennoch abdecken zu können, muss man den Thalwiler Anzeiger zur Zürichsee-Zeitung oder zur ZLZ hinzubuchen. (mk)

Twin hat in New York Erfolg mit Titoni-Film

Ein von der Bieler Filmproduktionsfirma Twin Productions realisierter Imagefilm für die Grenchner Uhrenfirma Titoni ist in die Shortlist der renommierten New York Festivals aufgenommen worden.

 Ein von der Bieler Filmproduktionsfirma Twin Productions realisierter Imagefilm für die Grenchner Uhrenfirma Titoni ist in die Shortlist der renommierten New York Festivals aufgenommen worden. Damit ist er als Finalist gesetzt. Der Imagefilm «The Elements» ist kürzlich bereits von Corporate Media in München, einem grossen Auftragsfilmfestival im deutschsprachigen Raum, mit einem «Award of Master» ausgezeichnet worden. Für die Produktion verantwortlich zeichnen bei Twin Productions Urs Frey (Konzept) und Alfonso Gordillo (Regie). «The Elements» wird von Titoni weltweit eingesetzt, Schwerpunktmärkte sind China und weitere Fernoststaaten.

SFLB geht für die Kantonalbanken in die dritte Runde

Die Zürcher Agentur Spillmann/Felser/Leo Burnett legt für die Gruppe der Kantonalbanken zwei neue Spots vor. Sie drehen sich wie die Vorgänger ums erste selbstverdiente Geld.

 Die Zürcher Agentur Spillmann/Felser/Leo Burnett geht für die Gruppe der Kantonalbanken in die dritte Runde und legt zwei neue Spots vor. Sie drehen sich wie die Vorgänger ums erste selbstverdiente Geld. Zum Beispiel die Geschichte dreier Mädchen, die mit den Kleidern ihrer Mütter eine Modenschau organisieren. Und einige Jahrzehnte später dank der richtigen Anlagestrategie auch in teuren Boutiquen einkaufen gehen können. Oder drei Freunde, die sich ihren ersten Batzen mit einem Strassenkonzert verdienen und sich ihre Liebe zur Musik auch viele Jahre später erhalten haben. Die Filme laufen ab sofort schweizweit. Wie SFLB mitteilte, erzielten die Spots für die Gruppe der Kantonalbanken «traumhafte Resultate» bei den Tests, die das Marktforschungsunternehmen Demoscope in Sachen TV-Spot-Produktionen jedes Jahr bei einem grossen Publikum durchführt. Verantwortlich beim Verband Schweizerischer Kantonalbanken:

Elisabeth Bürgin (Leiterin Marketingkommunikation). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Martin Spillmann (CD), Diana Rossi (Text), Matthias Babst (AD), Rolf Zimmermann, Charlotte Gut (Beratung), Sebahat Derdiyok (TV-Production). Regie: Will van der Vlught.

get_footer();