Ein Radio macht während der Euro 08 Stimmung

Während der kommenden Fussballeuropameisterschaft Euro 08 geht in der Schweiz eine temporäre Radiostation auf Sendung. Das Projekt namens «The Rhythm of Football» deckt die Spielstädte Basel, Bern, Genf und Zürich ab.

 Während der kommenden Fussballeuropameisterschaft Euro 08 geht in der Schweiz eine zusätzliche Radiostation auf Sendung. Das Projekt namens «Radio 11 – The Rhythm of Football» deckt die Spielstädte Basel, Bern, Genf und Zürich ab, wie das Bundesamt für Kommunikation mitteilte. Das Bakom hat dem Sender für 30 Tage eine Konzession erteilt. Die temporäre Radiostation wird während der Euro rund um die Uhr senden. Sie möchte die Gäste aus dem Ausland und die Schweizer Fussballfans mit Musik und Informationen rund um das Turnier informieren und unterhalten. Moderiert wird hauptsächlich in Englisch, Deutsch und Französisch. Wichtigste Informationen für Touristen und Fans werden zudem in den Sprachen der Länder gesendet, deren Mannschaften in der Schweiz auftreten.
Hinter dem Projekt stehen laut 20 Minuten Oliver Scotoni und Miguel Alvarez. Scotoni initierte bereits den temporären Sender Rundfunk.fm, der jeweils im Sommer im Zürcher Landesmuseum auf Sendung geht. Die beiden wollen mit dem Fussball-Radio «den akustischen Gastgeber und steten Begleiter der Euro» bilden. Das Team des Senders wird aus 30 bis 40 Mitarbeitenden bestehen, darunter 15 bis 20 Moderatoren.
Die Euro 2008 hat auch noch andere Radiogelüste geweckt. Beim Bakom sei ein weiteres Konzessionsgesuch für die Zeit der Fussball-EM hängig, sagte Sprecherin Caroline Sauser auf Anfrage der SDA. Zudem habe das Bundesamt Kontakt zu einem weiteren Anbieter. Einzelheiten gab die Sprecherin wegen den laufenden Verhandlungen nicht bekannt. Wann Entscheide fallen würden, sei offen. Es sei jedoch nicht einfach, freie UKW-Frequenzen zu finden.

Grey entscheidet Pitch um Le Temps für sich

Die Werbeagentur Grey mit Standorten in Genf und Baden hat sich das Mandat der Westschweizer Tageszeitung Le Temps erkämpft. Den Etat gewann sie in einem Pitch gegen die Etathalterin Rive Gauche sowie Saatchi & Saatchi Simko.

 Die Werbeagentur Grey mit Standorten in Genf und Baden hat sich das Mandat der Westschweizer Tageszeitung Le Temps erkämpft. Den Auftrag gewann sie in einem Pitch gegen die Etathalterin Rive Gauche sowie Saatchi & Saatchi Simko, wie Grey mitteilte. Die neue Kampagne soll Image- und Abowerbung sowie Below-the-Line-Massnahmen in einem ganzheitlichen Auftritt vereinen. Sie wird im Frühling dieses Jahres lanciert, zeitgleich zum zehnjährigen Geburtstag der Genfer Tageszeitung. Le Temps entstand 1998 aus der Fusion der Nouveau Quotidien mit Le Journal de Genève und Gazette de Lausanne. Ihre zwei Hauptaktionäre stellen die beiden Medienhäuser Edipresse und Ringier.

Ruf Lanz: Tragende Idee für Sport Factory Outlet

Ruf Lanz macht die Kunden des Sport Factory Outlet im Bally-Areal in Schönenwerd buchstäblich zu Werbe-Trägern. Denn die Kreativagentur liess 50'000 Tragtaschen mit Luxusartikeln bedrucken.

Ruf Lanz macht die Kundinnen und Kunden des Sport Factory Outlet im Bally-Areal in Schönenwerd buchstäblich zu Werbe-Trägern. Denn die Kreativagentur liess 50’000 Tragtaschen passgenau mit luxuriösen Damenhandtaschen, imposanten Ghettoblastern oder teuren Handycams bedrucken. So dass es aussieht, als würden die Kunden diese kostspieligen Dinge mit sich herumtragen. Das Sport Factory Outlet sorge mit Dauertiefpreisen schliesslich dafür, dass noch genug Geld für anderes übrig bleibe, teilte Ruf Lanz mit.
Verantwortlich bei Sport Factory Outlet:
Peter Wider (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Grit Wolany (Art Direction), Torsten Maas (Text), Michèle Leibacher (Beratung). Fotografie: Felix Streuli.

Knorr nimmt auf RTL anderen Spots die Farbe

Unilever hat für Knorr bei RTL einen Scharnierblock komplett gebucht. Darin werden alle Werbespots in Schwarzweiss gezeigt - ausgenommen der Knorr-Spots.

 Unilever setzt in Deutschland für die neue Knorr-Kampagne eine ungewöhnliche Werbeform ein: Der Konzern hat für den 28. Januar eine Scharnierinsel bei RTL um 18.40 Uhr komplett gebucht. Darin werden alle Werbespots in Schwarzweiss gezeigt – ausgenommen der Knorr-Spots. Auch auf der Website RTL.de bleiben alle Inhalte an diesem Tag zwischen 16 Uhr und 20.30 Uhr schwarzweiss, lediglich der Knorr-Banner soll farbig sein, wie Werben und Verkaufen berichtet. Gleichzeitig übernimmt Unilever den Schwarzweiss-Look auf Knorr.de. Transportiert werden soll mit dieser Werbeform die Farbbotschaft der neuen Knorr-Suppen «Iss farbenfroh». Die Idee dazu wurde von Mindshare in Frankfurt entwickelt und von IP Deutschland gemeinsam mit Unilever umgesetzt.

S&W Werbeagentur gewinnt PVA als Neukunde

Die Badener S&W Werbeagentur kann mit der Altendorfer PVA AG einen neuen Kunden ins Portfolio einreihen. Sie entwickelte ein neues Erscheinungsbild und kommuniziert einen neuen Showroom.

 Die Badener S&W Werbeagentur kann mit der Altendorfer PVA AG einen neuen Kunden ins Portfolio einreihen. PVA, ein Anbieter von Böden, Türen und Holzwerkstoffen, baut einen einzigartigen neuen Showroom, wie es in einer Mitteilung heisst. Im Zuge der Veränderungen um dieses Bauprojekt erhält PVA auch ein neues Erscheinungsbild, das S&W im Rahmen eines integrierten Kommunikationskonzeptes erarbeitet hat. Erste Massnahmen werden ab Frühjahr realisiert. Das Mandat beinhaltet neben der Kommunikation um die neue Ausstellung die komplette Image- und Produktekommunikation und Eventorganisation.

Couchepin will mit Merkel über Media-Abkommen sprechen

Der Direktor des Bundesamts für Kultur bezeichnete an den Solothurner Filmtagen die Haltung der EU zum Media-Abkommen als «extrem unbeweglich». Bundespräsident Pascal Couchepin will das Thema mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel erörtern.

  Das provisorisch unterzeichnete Media-Abkommen mit der EU sorgte bereits schon für Schlagzeilen wegen der enthaltenen Implikationen für die TV-Werbung. Jean-Frédéric Jauslin, Direktor des Bundesamts für Kultur (Bak), bezeichnete die Haltung der EU nun als «extrem unbeweglich». Die Gespräche über die Beteiligung der Schweiz an diesem Abkommen nach 2010 drohten «sehr heikel» zu werden, erklärte Jauslin an den Solothurner Filmtagen. Bundespräsident Pascal Couchepin wolle das Thema am Rande der Berlinale im Februar bei einem Treffen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel erörtern. Jauslin betonte den Wert des Abkommens, das Schweizer Filmschaffenden Zugang zu den Förderprogrammen der EU gewährt: «Wir müssen auf der internationalen Szene präsent sein.» Eine mindestens teilweise Beteiligung der Schweiz am Media-Abkommen sei unabdingbar.
Das Parlament hatte den Bundesrat im Dezember beauftragt, erneut über das Media-Abkommen zu verhandeln. Es will die schweizerischen TV-Werbeverbote für Alkohol, Politik und Religion beibehalten (siehe
).

Schlagabtausch zwischen Sunrise und Swisscom geht weiter

Die beiden Telekomunternehmen Sunrise und Swisscom stechen in der letzten Zeit durch gegenseitige Angriffe in der Öffentlichkeit hervor. Beide versuchen, am Image des jeweils anderen Anbieters zu kratzen, wobei sich Sunrise besonders aggressiv zeigt.

 Die beiden Telekomunternehmen Sunrise und Swisscom stechen in der letzten Zeit durch gegenseitige Angriffe in der Öffentlichkeit hervor. Beide versuchen, am Image des jeweils anderen Anbieters zu kratzen, wobei sich Sunrise besonders aggressiv zeigt. Beispiel: Kaum gab Swisscom am Freitag bekannt, dass sie die Grosshandelspreise für die bestehenden DSL-Breitbandangebote senken werde, zog Sunrise ihrerseits mit einem Communiqué nach. Dieses trägt den Titel «Swisscom kommt unter Druck» und lässt kaum ein gutes Haar an der Konkurrentin. Swisscom verlange «seit Jahren» zu hohe Grosshandelspreise. Zwar sei die Preissenkung ein «erster Schritt in die richtige Richtung», doch sei der Wiederverkauf von ADSL für Sunrise und andere Anbieter weiterhin ein Verlustgeschäft. Ausserdem bleibe «die grundsätzliche Wettbewerbsverzerrung» bestehen. Das Communiqué endet mit dem anklingenden Vorwurf, dass Swisscom ihren Tochtergesellschaften bessere Preise biete als den anderen Anbietern. Man darf gespannt sein, wie sich die verbalen Kämpfe zwischen den beiden Unternehmen weiterentwickeln.

Paul Reinzeichner stellt seinen Blog ein

Ein Schweizer Werbeblogger mit dem klingenden Pseudonym «Paul Reinzeichner» wirft anscheinend das Handtuch. Während gut eineinhalb Jahren hatte der er über gute und schlechte Werbung berichtet und letztere hemmungslos kritisiert.

 Der Schweizer Werbeblogger mit dem klingenden Pseudonym «Paul Reinzeichner» wirft anscheinend das Handtuch. Während gut eineinhalb Jahren hatte der er über gute und schlechte Werbung berichtet und letztere hemmungslos kritisiert. Nun stellt er den Blog per Ende Januar ein, nachdem er damit «berühmt und stinkreich» geworden sei – was wohl ähnlich ironisch gemeint ist wie die weiteren Absichtserklärungen: «Ich ziehe mich zurück auf die Finca in Andalusien, produziere einen von der Fachwelt zwar verschmähten, weil total verkannten Wein, trockne handverlesene Tomaten, presse feines Oliven-Öl und geniesse das pralle Leben». In ernsterem Ton schreibt Paul Reinzeichner dann, er möge einfach nicht mehr weiterbloggen und wolle aufhören, so lange es am Schönsten sei. Reinzeichner erklärt auf seinem Blog über sich selber, er habe sich «als Schwarzkünstler aus der Bleiwüste in die bunte Welt der doppelseitigen Anzeigen vorgearbeitet» und fühle sich nun berufen, das Werbetreiben in der Schweiz zu kommentieren (siehe dazu auch
).

Agen einigt sich mit Börse und verliert VR-Mitglied

Die Westschweizer Medien- und Gesundheitsgruppe Agen bügelt von der Schweizer Börse SWX beanstandete Rechnungslegungsmängel im Geschäftsbericht 2006 aus. Daneben sorgt bei Agen der Abgang des früheren L’Agéfi-Patrons Alain Fabarez für Aufsehen.

 Die Westschweizer Medien- und Gesundheitsgruppe Agen bügelt von der Schweizer Börse SWX beanstandete Rechnungslegungsmängel im Geschäftsbericht 2006 aus. Daneben sorgt bei Agen der Abgang des früheren L’Agéfi-Patrons Alain Fabarez für Aufsehen. Die von SWX angekreideten Fehler werden von Agen rückwirkend korrigiert und offen gelegt, teilte die Schweizer Börse SWX am Donnerstag mit. Agen zahlt ausserdem 20’000 Franken an den Rechnungslegungsausschuss.
Die Mängel beziehen sich auf die unkorrekte Erfassung von aktienbasierten Vergütungen sowie die nicht regelkonforme Berechnung und Offenlegung einer Wertminderung.
Die Fehlerkorrektur hat für die von Verlusten gebeutelte Agen positive Folgen: Sie führt zu einer Verringerung des Verlusts um 2,7 Millionen Franken. Nach der Korrektur beziffert sich der Nettoverlust auf 30,8 Millionen Franken, wie Agen am Donnerstag mitteilte.
Für Schlagzeilen sorgt daneben beim Westschweizer Unternehmen der Rücktritt von Alain Fabarez aus dem Verwaltungsrat. Der ehemalige Verwaltungsratsdelegierte und Patron der Wirtschaftszeitung L’Agefi legte sein Mandat wegen «Meinungsverschiedenheiten» weiter.
Fabarez hält laut Aktienführer 7,7 Prozent an Agen. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA wollte sich Fabarez am Mittwoch nicht weiter zu den Gründen der Trennung äussern. Agen-Sprecher Gerard Sermier erklärte, zwischen Fabarez und dem Verwaltungsrat habe sich ein tiefer Graben bezüglich der künftigen Strategie der Gruppe aufgetan.
Der von Raymond Loretan präsidierte Verwaltungsrat will der Generalversammlung vom 11. Juni mehrere neue Mitglieder für das Aufsichtsgremium vorschlagen. Bis dahin zählt der Verwaltungsrat noch vier Mitglieder.

Weltwoche: Titelillustration stammt aus Volvo-Anzeige

Die Weltwoche zeigt auf dem aktuellen Titelbild händeringende Scheichs, die angesichts alternativer Treibstoffe ihr Leid beklagen. Wer umblättert, findet auf Seite 2 und 3 ein Panorama-Inserat von Volvo – und erkennt die Grafikelemente sofort wieder. Die Ölscheichs auf dem Cover stammen nämlich aus der aktuellen Anzeige des Automobilherstellers. Das sei eine «neckische, kreative Zusammenarbeit», sagt dazu Weltwoche-Chef Roger Köppel.

Die Weltwoche macht die aktuelle Ausgabe mit der Geschichte «Panik bei den Ölscheichs» auf, die alternative Treibstoffe thematisiert. Das Titelbild zeigt händeringende Scheichs, die ihr Leid beklagen. Wer umblättert, findet auf Seite 2 und 3 ein Panorama-Inserat von Volvo – und erkennt die Grafikelemente sofort wieder. Die Ölscheichs auf dem Cover stammen nämlich aus der aktuellen Anzeige des Automobilherstellers, entwickelt von der Agentur Spillmann/Felser/Leo Burnett. Das Sujet wirbt mit umweltfreundlichen Motoren. Zwar sind die arabischen Männer auf dem Weltwoche-Cover anders gruppiert, die Bildsprache ist aber unverkennbar die gleiche.
«Das ist eine neckische, kreative Zusammenarbeit», sagt Weltwoche-Chefredaktor und -Verleger Roger Köppel über die Entstehung dieses Heftauftakts gegenüber der Werbewoche. Sie habe sich zufällig ergeben; Köppel spricht von einem «Lucky Punch» und einem Scherz, den man sich da erlaube.
Der «exakte Tathergang» sei so abgelaufen: Köppel habe sich mit dem Volvo-Marketingchef und früheren ORF-Journalisten Georg Redlhammer über die österreichische Medienlandschaft unterhalten. Im Laufe des Gesprächs erkundigte sich Köppel nach den Werbeplänen von Volvo, «worauf Redlhammer eine Mappe hervorzog und mir die Scheichs zeigte». Die Weltwoche-Redaktion habe damals bereits eine Geschichte über alternative Energien angedacht und Köppel erkundigte sich deshalb, ob er das Bild als Illustration verwenden dürfe. «So eine Titelillustration ist nämlich teuer! Redlhammer war einverstanden und fand, dass Volvo dann gleich auch ein Inserat schalten werde», so Köppel. Die Weltwoche-Crew hat in der Folge das Grafikmaterial von SFLB erhalten und daraus die Illustration gestaltet.

Bezahlt hat der Autokonzern das Panorama-Inserat auf Seite 2 und 3, für die Titelseite floss kein Geld. «Es ist ja kein Titel- oder Mantelinserat, sondern eine Illustration», betonte der Weltwoche-Chef. Für Volvo sei die daraus entstehende Aufmerksamkeit aber natürlich «erfreulich». Und er selbst freue sich über das schöne Cover, so Köppel weiter. «Schade ist einzig, dass unser Titel nicht der erste ist, in dem die Anzeige erscheint. Das wäre eine tolle Premiere gewesen».
Anlass für Befürchtungen, dass damit die Trennung von redaktionellem und werblichem Inhalt verletzt sei, sieht er keinen. «Jede Zeitung muss attraktiv sein auf dem Werbemarkt, aber stets auch glaubwürdig bleiben», sagt Köppel. Beeinflussung durch Volvo habe es keinerlei gegeben. «Ich hätte diese Illustration wohl auch nicht gebracht, wenn der Artikel sich um die Autoindustrie oder gar um Volvo gedreht hätte. Und den alternativen Treibstoff Bioethanol, den Volvo im Inserat erwähnt, haben wir im Heft erst kürzlich kritisiert.» Dass er anders gehandelt hätte, wenn er neben seiner Rolle als Chefredaktor nicht auch Verleger wäre, glaubt er nicht. Ob die Kombination von Titelillustration und Anzeige auf der Folgeseite bei der Weltwoche wieder einmal zum Einsatz komme, werde sich zeigen: «Dass alles so gut zusammenpasst, ist wohl eher die Ausnahme», meint Köppel. Für «attraktive Werbelösungen» sei er aber immer offen.
Auch Volvo-Marketingchef Redlhammer erklärt, dass die Geschichte eher zufällig zustande gekommen sei. Könnte Volvos Image unter dem allfälligen Vorwurf leiden, dass der Konzern mit dieser Aktion die Grenze zwischen Redaktion und Werbung überschreite? Das glaubt der Ex-Journalist nicht. «Mir ist diese Grenze auch heilig. Die Redaktion darf keinesfalls beinflusst werden. Der aktuelle Weltwoche-Artikel zu alternativen Energien wäre ausserdem sowieso erschienen.» Redlhammer freut sich über die Titelillustration und sagt, die Zusammenarbeit sei genau so abgelaufen, wie er sich das als Werbekunde wünsche: «Wir sind eher Partner als Kunde
bei der Weltwoche». Er sei weiterhin auf der Suche nach innovativen Platzierungen und Ideen, mit denen er Volvo ins Gespräch bringen könne: «Hier sind die Verlage gefordert, den Kunden spannende Angebote zu machen». Carole Scheidegger

Zu guter Letzt: Das grosse Aus für die Künstler Klitschko

Nun ist es raus: Die Gebrüder Wladimir und Vitali Klitschko sind trotz ihrer zahlreichen Auftritte in der Fernsehwerbung im Sinne des Sozialrechts keine Schauspieler.

 Nun ist es raus: Die Gebrüder Wladimir und Vitali Klitschko sind trotz ihrer zahlreichen Auftritte in der Fernsehwerbung im Sinne des Sozialrechts keine Schauspieler. Das Bundessozialgericht in Kassel hat nämlich in einem Grundsatzurteil klargestellt, dass werbende Profisportler keine Künstler sind und deshalb auch keine Künstlersozialabgabe zahlen müssten.
«Sportler wie die Klitschkos werden nicht wegen ihrer darstellerischen Fähigkeiten, sondern wegen ihrer Prominenz und ihrer Vorbildfunktion verpflichtet. Damit sind sie eben keine Künstler», hiess es in der Urteilsbegründung. Es ging dabei um eine Forderung von ungefähr 25’000 Euro.
Zu schön die Vorstellung, dass jeder sozialrechtlich anerkannte Schauspieler seiner darstellerischen Fähigkeiten wegen verpflichtet würde und nicht wegen seiner Prominenz…

Stocks erhält ein neues Gewand

Ab 25. Januar 2008 erscheint das Anlegermagazin Stocks in einer neuen Aufmachung. Damit möchte der im Jahr 2000 lancierte Titel mehr Recherchen, Aktualität und Anlage-Tipps ins Blatt bringen.

Ab 25. Januar 2008 erscheint das Anlegermagazin Stocks in einer neuen Aufmachung. Damit möchte der im Jahr 2000 lancierte Titel mehr Recherchen, Aktualität und Anlage-Tipps ins Blatt bringen. Künftig umfasst das Heft fünf klar voneinander getrennte Kapitel: Märkte, Strukturierte Produkte, Fonds & Bonds und Kursteil. Damit soll sich die Leserschaft besser zurechtfinden können. Jedes Kapitel wird neu durch eigenständige Auftaktseiten eingeleitet; diese enthalten News sowie Kurzinterviews und -einschätzungen zum aktuellen Marktgeschehen.
Der ausgebaute Kursteil umfasst künftig mehr Titel als bisher, unter anderem aus den Schwellenländermärkten. Dadurch biete Stocks Kursdaten und Bewertungskennziffern, die sonst für Privatinvestoren nicht frei erhältlich seien, heisst es in einer Mitteilung.
Weiterhin treu bleibt Stocks der Philosophie eines Anleger-Magazins, das sich konsequent auf den persönlichen Investmenterfolg seiner Leserschaft fokussiert. Der Titel weist eine beglaubigte Auflage von 20’736 Exemplaren und eine Leserschaft von 55’000 Personen aus. Derzeit wirbt eine Kampagne von Matter & Gretener für das Anlegermagazin (siehe
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