Patrizia Lehmann neue Geschäftsführerin bei Mitlinks

Die Agentur für Neue Medien Mitlinks hat seit Anfang Jahr eine neue Leitung. Seit dem 1. Januar führt Patrizia Lehmann die Geschäfte des Unternehmens.

 
Die Agentur für Neue Medien Mitlinks hat seit Anfang Jahr eine neue Leitung. Seit dem 1. Januar führt Patrizia Lehmann die Geschäfte des Unternehmens. Patrizia Lehmann ist diplomierte Wirtschaftsinformatikerin und arbeitete zuvor als Beraterin, Konzepterin und Projektleiterin für diverse Kommunikationsagenturen. Die bisherigen Geschäftsführer Christian Klinner und Romano Strebel ziehen sich aus dem operativen Geschäft zurück, werden Mitlinks jedoch auch in Zukunft mit einem reduzierten Pensum beratend zur Seite stehen. Ihr Hauptaugenmerk soll dann vor allem auf dem Ausbau des täglich erscheinenden Ron Orp Newsletters, den die beiden vor vier Jahren ins Leben riefen, liegen.

Werbetour zur Euro 2008 in Basel gestartet

Das Fussballfieber steigt: Es sind nur noch 130 Tage bis zum Start der EM-Endrunde in Österreich und der Schweiz. Bereits am 7. Juni 2008 startet der Ballzauber.

 Das Fussballfieber steigt: Es sind nur noch 130 Tage bis zum Start der EM-Endrunde in Österreich und der Schweiz. Bereits am 7. Juni 2008 startet der Ballzauber. Am Montag hat die Uefa nun in Basel die offizielle Werbetour lanciert. Zum Auftakt der «Euro Experience Tour» durch 13 Städte in der Schweiz und Österreich präsentierten die Uefa-Verantwortlichen im weltgrössten aufblasbaren Tourzelt den echten neuen, 60 cm grossen und acht Kilo schweren Euro-Pokal aus Silber. Er hat einen Wert von rund 25’000 Franken. Gäste des Spektakels können sich mit dem Sieger-Topf auch fotografieren lassen, hiess es in einer offiziellen Mitteilung. Im 40 auf 60 Meter grossen Zelt sind 140 Kinosessel sowie interaktive Multimedia-Plätze und ein Fanladen untergebracht. Zu sehen sind unter anderem Final-Goals der Europameisterschaften seit 1960 sowie Portraits der acht Spielorte.
Nach Basel (-3.2.) zieht das Zelt nach Genf (7.-10.2.), Zürich (21.-24.2.), Bern (28.2.-2.3.) und Lausanne (6.-9.3.). Nach dem Sprung über die Grenze nach Innsbruck, Linz, Klagenfurt, Salzburg und Graz folgen dann noch Lugano (1.-4.5.) und Luzern (8.-11.5.), bevor die Zelttour während der Euro 2008 in Wien endet.

Schweizer Firma nominiert für Preis von Saatchi & Saatchi

Seit 1998 verleiht das Agenturnetzwerk Saatchi & Saatchi alle zwei Jahre einen «Award for World Changing Ideas». Nominiert für den mit 100'000 Dollar dotierten Preis ist dieses Jahr mit Lifestraw auch ein Schweizer Unternehmen.

 Seit 1998 verleiht das Agenturnetzwerk Saatchi & Saatchi alle zwei Jahre einen «Award for World Changing Ideas». Der Preis, ins Leben gerufen von Kreativdirektor Bob Isherwood, will Aufmerksamkeit auf weltverändernde Innovationen lenken und aussergewöhnliche Ideen honorieren. Dieses Jahr ist unter den Nominierten auch eine Schweizer Firma: Lifestraw mit Hauptsitz in Lausanne hat ein tragfähiges Gerät zur Trinkwasseraufbereitung entwickelt, das Bakterien, Viren und Parasiten herausfiltert. Damit kann Trinkwasser für eine Person für ein Jahr aufbereitet werden. Die weiteren Nominierten sind: Acuset IV Controller (Neuseeland), Crossbreed Collapsible Wheel (Grossbritanien), One Laptop per Child (USA), PerspectaRAD: 3-D Display for Cancer Treatment (USA), Printing Skin and Bones (Grossbritanien), Restoring Sight to the Blind (USA), Speaking Books (Südafrika), Village Phone (USA) und Wadsworth Brain-Computer Interface (USA).
Der Gewinner des mit 100’000 US-Dollars dotierten Preis wird am Donnerstag 21. Februar 2008 in New York bekannt gegeben. Das Preisgeld wird zu 50 Prozent in bar und zu 50 Prozent in Marketing-Consulting-Diensten von Saatchi & Saatchi ausbezahlt. In der Jury sitzen Edward de Bono, Peter Gabriel, HRH Prince Hassan, Malcolm McLaren, Carolyn Porco und Philippe Starck.

SRG prüft Fusion von SF und Radio DRS

Die SRG prüft, das Schweizer Fernsehen und Radio DRS zusammenzulegen. Mitarbeiter des Beratungsunternehmens McKinsey klären das Synergiepotential einer Fusion ab. Vorbild ist das Tessin.

 Die SRG prüft, das Schweizer Fernsehen und Radio DRS zusammenzulegen. Mitarbeiter des Beratungsunternehmens McKinsey klären das Synergiepotential einer Fusion ab. Vorbild ist das Tessin. Dort wurden Radio und Fernsehen bereits im Jahr 1974 zusammengeführt, seit einem Jahr wird die Kooperation verstärkt.Die Abklärungen seien zur Zeit im Gange, bestätigte Viktor Baumeler, Verwaltungsratspräsident der SRG Deutschschweiz auf Anfrage der SDA einen entsprechenden Bericht in der NZZ am Sonntag. Man mache sich Überlegungen dazu unter dem Titel «Medien-Konvergenz».
Mit einer Fusion von Schweizer Fernsehen und Radio DRS würden die Administrationen zusammengelegt. In Diskussion ist auch der Bau eines neuen Radiozentrums in Leutschenbach.

Swiss Effie 08: 40 Kampagnen für die Endrunde nominiert

Die Jury des Wettbewerbs Swiss Effie 08 hat die erste Jurierungsrunde unter der Leitung von Jurypräsident Ralph Büchi abgeschlossen. Von den 107 eingereichten Kampagnen wurden 40 für die zweite Runde nominiert.

 
Die Jury des Wettbewerbs Swiss Effie 08 hat die erste Jurierungsrunde unter der Leitung von Jurypräsident Ralph Büchi abgeschlossen. Von den 107 eingereichten Kampagnen wurden 40 für die zweite Runde nominiert. In der ersten Jurierungsrunde hat jedes der 27 Jurymitglieder 38 Fälle beurteilt. In dieser ersten Runde ging es laut Mitteilung einzig darum, die Wirkung der eingereichten Kampagnen in Bezug auf die festgelegten Ziele zu beurteilen.
Am 5. März wird die Jury zusammenkommen und anhand der kreativen Umsetzung und der Punktezahl aus der ersten Runde entscheiden, welche der 40 Kampagnen mit einem Diplom oder einem Effie in Gold, Silber oder Bronze ausgezeichnet werden.
Die für die zweite Jurierungsrunde nominierten Fälle sind auf Effie.ch aufgelistet. Dort kann man sich auch in Kürze für die Preisverleihung am 8. März in den Studios des Schweizer Fernsehens anmelden.

Zu guter Letzt: Nach dem Egon und den Würfeln nun die Zeichnung

Nach dem Egon und den ADC-Würfeln nun noch eine dritte Auszeichnung in Folge: Eine Zeichnung des Künstlers Matto. Diesen Preis durfte die Sopranistin Rachel Harnisch entgegennehmen. Sie wurde damit zur «Walliser/in des Jahres 2007» gekürt.

 Nach dem Egon und den ADC-Würfeln nun noch eine dritte Auszeichnung in Folge: Eine Zeichnung des Künstlers Matto. Diesen Preis durfte die Sopranistin Rachel Harnisch entgegennehmen – überreicht vom Verein Plenum VS. Harnisch wurde damit zur ehrenwerten «Walliser/in des Jahres 2007» gekürt. «Mit ihrem Gesang gelingt es Rachel Harnisch immer wieder, die Menschen in ihrem Innersten zu berühren; so auch mich, als ich einem ihrer Auftritte beiwohnte», begründet Jurymitglied Patrick Rohr den Entscheid.
Mit dem Preis ehrt der Verein Plenum VS Walliser Persönlichkeiten für herausragende Leistungen. Die Auszeichnung sei dieses Jahr zum ersten Mal einer Frau zuteil gekommen, heisst es in einer Mitteilung. Was aber eigentlich gar nicht so sensationell ist – wurde der Preis doch dieses Jahr erst zum zweiten Mal verliehen. Letztes Jahr durfte Nationalbankpräsident Jean-Pierre Roth die Zeichnung entgegennehmen.
Aber wen interessiert es schon, ob das Matto-Kunstwerk bei einer Frau oder einem Mann im Esszimmer hängt – was wirklich zählt ist doch, dass die Schweiz mal wieder um eine Auszeichnung reicher ist.

Neue Luzerner Zeitung: Ab Herbst mit Sonntagsausgabe

Die Neue Luzerner Zeitung wird ab Herbst 2008 mit einer Sonntagsausgabe erscheinen. Der Verwaltungsrat der LZ Medien Holding hat am Freitag den entsprechenden Entscheid gefällt.

 Die Neue Luzerner Zeitung wird ab Herbst 2008 mit einer Sonntagsausgabe erscheinen. Der Verwaltungsrat der LZ Medien Holding habe am Freitag den entsprechenden Entscheid gefällt, schreibt das Medienunternehmen in einer Mitteilung.Die siebte Ausgabe der Zeitung und ihrer Kopfblätter in der Zentralschweiz wird allen Abonnenten zugestellt. Sie wird aus sechs thematisch gegliederten Bünden bestehen.
Mit der Sonntagsausgabe trage man der wachsenden Bedeutung des Sonntags im Lesermarkt Rechnung, heisst es in der Mitteilung weiter. Während unter der Woche weniger Zeit zum Lesen zur Verfügung stehe, gewinne das Lesen am Sonntag an Qualität. Auch im Werbemarkt habe in den letzten Jahren eine Verschiebung unter anderem in den Sonntagsmarkt stattgefunden.
Die neue Zeitung wird nach Sonntagsblick, Sonntags-Zeitung, NZZ am  Sonntag, Sonntag und Südostschweiz am Sonntag das sechste Sonntagsblatt in der Deutschschweiz sein.

ADC: Die Bilder der Würfelparty

Am Samstagabend fand in der Zürcher Toni-Molkerei die diesjährige ADC-Verleihung statt. Werbewoche-Shortlist-Autor Beat Fritsch war bei der Verleihung und der darum herum inszenierten Party dabei.

  Am Samstagabend fand in der Zürcher Toni-Molkerei die diesjährige ADC-Verleihung statt. Von den insgesamt 1081 Einsendungen wurden 234 ausgezeichnet: 164 mit Shortlist, 53 mit Bronze, 12 mit Silber und 5 mit Gold. Mit drei Mal Gold und der Auszeichnung «Agentur des Jahres» war die Agentur Jung von Matt/Limmat die grosse Gewinnerin des Abends. Werbewoche-Shortlist-Autor Beat Fritsch war bei der Verleihung und der darum herum inszenierten Party dabei. Schauen Sie sich
die Bilder an.

Köbi Kuhn wird Werbebotschafter für Denner

Nati-Trainer Köbi Kuhn wird neuer Werbeträger bei Denner. Der Werbevertrag umfasst unter anderem Auftritte in Fernsehspots und ist nicht auf die Zeit der EM beschränkt.

 
Nati-Trainer Köbi Kuhn wird neuer Werbeträger bei Denner. Der Werbevertrag umfasse unter anderem Auftritte in Fernsehspots und sei nicht auf die Zeit der EM beschränkt, heisst es im Sonntagsblick. Ausserdem soll der Vertrag weiterlaufen, auch wenn der 64-Jährige nicht  mehr National-Coach sei.Eingefädelt wurde der Deal von Denner-Chef Philippe Gaydoul. Kuhn sei ein typischer Schweizer, bodenständig und bescheiden, wird Gaydoul im Sonntagsblick zitiert. Zudem mache ihn die Tatsache, dass er oft in Rot herumlaufe, sympathisch – rot wie die Schweizer Fahne und das Denner-Logo.

Die ADC-Würfel sind gefallen

ADC-Verleihung Am Samstagabend ging in der Zürcher Toni-Molkerei die diesjährige ADC-Verleihung über die Bühne. Von 1081 Einsendungen wurden 234 ausgezeichnet.

Am Samstagabend ging in der Zürcher Toni-Molkerei die diesjährige ADC-Verleihung über die Bühne. Von 1081 Einsendungen wurden 234 ausgezeichnet: 164 mit Shortlist, 53 mit Bronze, 12 mit Silber und 5 mit Gold. Die grosse Gewinnerin ist dieses Jahr ist Werbeagentur Jung von Matt/Limmat: Sie holte in der Kategorie Film drei Mal Gold und ist «Agentur des Jahres». Gold gab es ausserdem für Ruf Lanz und das Studio Achermann. Die im vergangenen Jahr beim ADC erfolgreiche und mit internationalen Preisen bedachte Walker Werbeagentur schaffte es dieses Jahr nicht unter die Top -Ten-Agenturen.
Die Jury hat sehr streng geurteilt, wie der ADC mitteilte. Sie setzte die Strategie fort, nach internationalen Standards zu jurieren und in erster Linie nach Qualitätskriterien statt nach Quoten zu urteilen. Die raren Spitzenarbeiten seien deshalb klarer von den guten Arbeiten zu unterscheiden, heisst es weiter. Doch dementsprechend schwieriger ist es geworden, Edelmetall zu erringen – dafür sei allem Anschein nach der gesunde Ehrgeiz der Agenturen geweckt worden.
Die Goldwürfel Die Gold-Abräumerin des Abends, Jung von Matt/Limmat, hat gleich mit drei Filmen die Herzen der Jury erobert. Bei allen drei Spots hat die Jury einstimmig und ohne zu Zögern für Gold entschieden, wie sie bekannt gab.
Alle drei Gold-Spots von JvM/Limmat werben für Autos: Der Film «4matics» für Mercedes Benz verblüffe durch absolute Synchronität der Schauspieler, perfektes Timing und abschliessend mit einer Prise Schalk. Selten sei einem ein Produktvorteil einleuchtender und gewinnender dargelegt worden, urteilte die Jury.
«Gas can blues» für Smart wiederum sei ein Vignetten-Film vom Feinsten mit einer eindrücklichen Auflösung. Die Animationen würden sparsam, aber umso perfekter eingesetzt. Und das tragende Element, ein eigens geschriebener Blues mit Ohrwurm-Potential, trage den Film von A-Z und fasziniere auch genauso lange.
Der dritte Film schliesslich, «The Race» für Mercedes Benz, sei «Storytelling at its best». Und gleichzeitig der beste Beweis dafür, dass das Genre Testimonial nicht anbiedernd und langweilig daherkommen müsse.

Gold gab es auch in der Kategorie Plakate. Hier punktete Ruf Lanz mit der Arbeit «Gigantische Bauprojekte» für Ricardo.ch. Die Plakate machen laut der Jury deutlich, was die fröhlich-unbeschwerte «werbliche Überhöhung» eines relevanten Produktvorteils im besten Fall bedeutet: Viel Aufsehen beim Publikum auf der Strasse und viel Traffic auf der Website von Ricardo.ch.

Ebenfalls Gold wurde für eine herausragende Leistung in der Kategorie Fotografie vergeben: Die Foto-Serie «Saisonvorschau» für das Schauspielhaus Zürich von Studio Achermann GmbH zeige, dass sich Zürich auch auf diesem Gebiet nicht vor Weltstädten wie London, Paris oder Berlin verstecken müsse, sondern im Gegenteil Highlights schaffe, befand die Jury.

Die Silberwürfel Die Jury vergab zwölf Würfel in Silber. Aufgrund der harten Jurierung darf Silber als sehr hohe Auszeichnung auf internationalem Niveau eingestuft werden.
In der Kategorie «Anzeigen»:
«Duftbaum» für Mercedes Benz von Jung von Matt/Limmat
«Kettensägen» für Suva von Ruf Lanz
In der Kategorie Plakate:
«Optischer Zoom» für Leica von Young & Rubicam Gruppe
«Kettensägen» für Suva von Ruf Lanz
In der Kategorie Film:
«Achterbahn» für Zürcher Kammerorchester von Euro RSCG Group Switzerland
In der Kategorie Radio:
«Alles weicher» für CP Helme von Young & Rubicam Gruppe
In der Kategorie Direktwerbung/POS/Events:
«Bfu Ostereier-Aktion» für Suva von Ruf Lanz
In der Kategorie Ambient Media:
«Bodenzeichnungen» für Mobiliar von Wirz Werbung
«Rückwärts» für Lastwagenfahrschule Strebel von Scholz&Friends Zürich
In der Kategorie Fotos/Illustrationen:
«Kinderbuch» für Licht im Dunkeln von Young & Rubicam Gruppe
In der Kategorie Digital:
«Check-your-lovelife» für Stop Aids von Euro RSCG Group Switzerland
In der Kategorie Gesamtkampagne:
«Sponsoring» für Helvepharm von Spillmann/Felser/Leo Burnett
Die Bilanz 28 Agenturen dürfen sich zusammen mit ihren Auftraggebern über mindestens einen Shortlist-Platz freuen. Agentur des Jahres ist Jung von Matt/Limmat, recht knapp gefolgt von Ruf Lanz.
Die Top 10 der Schweizer Werbeagenturen, rangiert nach Punkten:

Wie der ADC festhält, scheint die Schweiz vom Print- zum Filmland zu werden: Von 16 auf der Shortlist platzierten Filmen schafften es gleich drei Arbeiten, mit einem Goldwürfel ausgezeichnet zu werden.

Den geänderten Zeiten trug der ADC Schweiz Rechnung mit der Kategorie «Ambient». Hier wurde zweimal Silber und fünfmal Mal Bronze verteilt. Grossen Ideen, die mit kleinen Mitteln auskommen mussten, gab der ADC dieses Jahr mit der Kategorie «Low’n’no-Budget» nach 2006 zum zweiten Mal eine besondere Chance. Hier wurden 4 Bronze-Würfel vergeben, aber kein Silber und kein Gold.
Die neu definierte Kategorie «Digital» hingegen sei eine leise Enttäuschung gewesen, so die Jury. Nur 1 Silber und 3 Bronze würden unterstreichen, dass das Schweizer Durchschnittsniveau in dieser Kategorie doch noch deutlich unter dem liege, woran sich der geübte Web-User von internationalen Arbeiten gewohnt sei.

Sonderpreise der Kollegial-Juries und der Pressepreis Wie schon im letzten Jahr waren auch heuer die laut ADC namhaftesten Köpfe aus den Bereichen Strategie, Beratung, Media, Direct Marketing und Realisation zur Kollegialmitgliedschaft und Jurierung eingeladen. Sie haben vier Sonderwürfel vergeben:
In der Kategorie Creative Strategy:
Gesamtkampagne «Sponsoring» für Helvepharm von Spillmann/Felser/Leo Burnett
In der Kategorie Creative Campaigning:
Gesamtkampagne «M’08 Fanmeisterschaft» für Migros von Publicis Werbeagentur
In der Kategorie Creative Production:
Film «Lotto» für Rega von Walker Werbeagentur
In der Kategorie Creative Media:
Gesamtkampagne «Juventus» für Juventus Schulen von Spillmann/Felser/Leo Burnett.
Ebenfalls vergeben wurde der Pressepreis. Unter dem Patronat des Generalsponsors Publigroupe hat eine Jury aus fünf Chefredaktoren getagt. Der Gewinner des Pressepreises 2008 ist «Fahrplanwechsel» für SBB von Jung von Matt/Limmat

Die Kriterien zur Jurierung Der ADC Schweiz hat nach folgenden Kriterien geurteilt:
10. Weltklasse
9. Neuer Standard in der Werbung
8. Neuer Standard in der Kategorie
7. Exzellent in der Ausführung
6. Frische Idee
5. Innovative Strategie
4. Klischee
3. Nicht konkurrenzfähig
2. Destruktiv
1. Erschreckend
Die Stufen 5. – 7. sind Grund-Voraussetzung für eine Arbeit, damit sie es überhaupt auf die Shortlist schaffen kann und danach vielleicht im ADC-Jahrbuch zu sehen ist. Arbeiten, die die Stufe 7. übertreffen, werden mit einem Bronze-, Silber- oder gar Goldwürfel ausgezeichnet.
Mehr über die Jurierung erfahren Sie in der nächsten Ausgabe der Werbewoche (Nr. 4/2008).
Die prämierten Arbeiten sind auf der Website des ADC zu sehen.

Neue Köpfe bei Freicom

Die Ostschweizer Kommunikationsagentur Freicom konnte Anfang Jahr mit Andreas Küng und Sabine Reinecke zwei neue Gesichter im Team begrüssen.

 Die Ostschweizer Kommunikationsagentur Freicom konnte Anfang Jahr zwei neue Gesichter im Team begrüssen. Andreas Küng hat seine Tätigkeit als PR-Redaktor/Texter aufgenommen. Er hat in Zürich Germanistik, Philosophie und Geschichte studiert. Nach seinem Studium war er als Journalist unter anderem für Bilanz-Online, das St. Galler Tagblatt und den Rheintaler tätig. Ebenfalls seit 1. Januar ist Sabine Reinecke bei der Agentur. Sie leitet den Verein KMU-Campus, für dessen Geschäftsführung Freicom verantwortlich ist. Die promovierte Betriebswirtschafterin arbeitet seit über 10 Jahren im Bereich Weiterbildung und bringt Erfahrung als Kommunikations- und Seminarverantwortliche mit, wie Freicom mitteilte.
Am 1. Februar wird zudem Judith Eisenlohr ihre Tätigkeit als Projektleiterin Messe und Events aufnehmen. Sie hat den Nachdiplomkurs als Eventmanagerin an der HSW Luzern absolviert und war Eventkoordinatorin an der Universität Zürich und bei der Credit Suisse.

Publikumsrat: «SF soll eigene Rolle überdenken»

Der leitende Ausschuss des SRG-Publikumsrats zeigt sich irritiert über den Stellenwert, den das Schweizer Fernsehen der gegenwärtigen Rolle der SVP gibt. Auf Anklang stossen beim Rat dafür die Sendungen «Lovecheck» und «Einstein».

 Der leitende Ausschuss des SRG-Publikumsrats zeigt sich irritiert über den Stellenwert, den das Schweizer Fernsehen der gegenwärtigen Rolle der SVP gibt. Die Gewichtung dieses Themas empfindet er als nicht angemessen. Er empfehle den Machern, bei der Programmgestaltung der Themen die eigene Rolle zu hinterfragen und das gewohnte Augenmass zu wahren, teilte die SRG mit. Von den Sendungen «Lovecheck» und «Einstein» dagegen ist der Publikumsrat mehrheitlich begeistert. Die Dating-Sendung «Lovecheck» von SF sei spannend, humorvoll und temporeich, heisst es weiter. Die Sendung erfülle die Sendung den Konzessionsanspruch, sich qualitativ von kommerziellen Angeboten zu unterscheiden. Mit der Ausrichtung an ein jüngeres Publikum schliesse SF eine Lücke. Für einige im Rat leiste «Lovecheck» zwar keinen substantiellen Beitrag zur Reputation des Schweizer Fernsehens, die Sendung habe aber ihre Berechtigung.
Über das Wissensmagazin «Einstein» äusserte sich der Rat schon zum zweiten Mal. Im Vergleich zur ersten Beobachtung im Juni 2007 habe es Fortschritte gegeben, insbesondere bei der Profilierung der Sendung und der Moderation. Das unterhaltende Element der Sendung überwiege aber nach wie vor zu sehr. Der Publikumsrat wünscht sich deshalb mehr wissenschaftlichen Tiefgang und stärkere Bezüge zu Wissenschaft und Forschung.
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