Wirbel um ADC-Gold für Mercedes-Spots

Am Samstag räumte Jung von Matt/Limmat an der ADC-Verleihung für drei Spots Gold ab. Ausgezeichnet wurden zwei Filme für Mercedes und einer für Smart. Nun werden kritische Stimmen laut, die monieren, dass die beiden Mercedes-Spots von den Jung von Matt-Niederlassungen in Hamburg und Berlin stammen. ADC-Präsident Jean Etienne Aebi stellt eine Diskussion über die Einreichebestimmungen in Aussicht.

Am Samstag räumte Jung von Matt/Limmat an der ADC-Verleihung für drei Spots Gold ab. Ausgezeichnet wurden zwei Filme für Mercedes und einer für Smart. Nun werden kritische Stimmen laut, die monieren, dass die beiden Mercedes-Spots von den Jung von Matt-Niederlassungen in Hamburg und Berlin stammen. Wie die Werbewoche weiss, war dieser Umstand bereits Gegenstand der Diskussion während der ADC-Jurierung.
In den Bestimmungen des ADC steht, dass jene Arbeiten teilnahmeberechtigt sind, die in der Schweiz konzipiert und publiziert wurden. In der Schweiz konzipiert heisst gemäss der Ausschreibung, «dass als Hauptverantwortlicher dafür mindestens der CD oder das Team aus AD und Texter Schweizer ist oder eindeutig in der Schweiz den Sitz seiner Tätigkeit hat». Für den Mercedes-Spot «4matics» werden Jean-Remy von Matt, Mathias Stiller, Wolfgang Schneider und David Mously als Creative Directors angegeben, für «The Race» Jean-Remy von Matt, Denek von Weltzien und Daniel Frericks. Schweizer ist unter ihnen bekanntlich Jean-Remy von Matt.
Unproblematisch hinsichtlich der ADC-Jurierung ist der Smart-Spot: «Den haben wir hier in der Schweiz entwickelt», erklärt Alexander Jaggy, Geschäftsführer Kreation bei Jung von Matt/Limmat, auf Anfrage der Werbewoche. «Die beiden Mercedes-Spots stammen aus Deutschland unter der Federführung von Jean-Remy von Matt, das ist richtig.» Die Einreichungen seien nach den geltenden Bestimmungen des ADC erfolgt. «Jean-Remy von Matt ist nicht nur ordentliches Jurymitglied des ADC Schweiz, sondern auch Minderheitsaktionär unserer Agentur. Er wird auch in der Goldjury voll der Schweizer Agentur zugerechnet», so Jaggy. Wie es für alle Jurymitglieder gilt, trat Jean-Remy von Matt in den Ausstand, als die eigene Arbeit behandelt wurde.
«Ich habe von den Vorwürfen, die nun zirkulieren, schon am Samstagabend gehört», sagt Jaggy weiter. «Ins Gesicht gesagt hat mir aber noch niemand, dass er nicht einverstanden sei». Er betont, dass der Titel «Agentur des Jahres», den JvM/Limmat am Samstag auch heimtragen durfte, nicht nur auf den Mercedes-Spots gründet: Die Agentur hat 39 Auszeichnungen erhalten, davon 16 Mal Edelmetall. Die Gold-Auszeichnungen werden für das Ranking der Agenturen vierfach gezählt.
ADC-Präsident Jean Etienne Aebi erklärte auf Anfrage, dass er sich als Präsident zu der Diskussion um die Spots von Jung von Matt nicht direkt äussern wolle. «Ich kann lediglich sagen, dass wir an der nächsten Vorstandssitzung auf alle Fälle diskutieren werden, wieweit die Eingabebestimmungen gut und richtig sind». Er ist ebenfalls der Ansicht, dass die beiden Mercedes-Spots den heutigen ADC-Bestimmungen entsprechen. Ob die Leitlinien für Eingaben restriktiver oder im Gegenteil offener werden, dazu kann Aebi derzeit nichts sagen: «Das wird Gegenstand der Diskussion sein».
Carole Scheidegger

«Giacobbo/Müller» mit guten Quoten gestartet

Am Sonntagabend feierte die Satireshow «Giacobbo/Müller» mit den beiden titelgebenden Humoristen Viktor Giacobbo und Mike Müller am Schweizer Fernsehen Premiere. Sie erreichte 619'700 Zuschauer. Die Reaktionen der Presse sind mehrheitlich positiv.

Am Sonntagabend feierte die Satireshow «Giacobbo/Müller» mit den beiden titelgebenden Humoristen Viktor Giacobbo und Mike Müller am Schweizer Fernsehen Premiere. Mit den Zuschauerzahlen darf der Sender zufrieden sein: 619’700 Personen schalteten ein, was einem Marktanteil von 41,3 Prozent entspricht, wie SF auf Anfrage bekannt gab.
Die Reaktionen der Presse sind mehrheitlich positiv: «Für gute Schweizer Late Night Comedy ist es nie zu spät», urteilt der Blick. «Giacobbo/Müller» überzeugte, findet 20 Minuten. Die Show ertrüge mehr Pfiff, doch dürfe man Giacobbos Rückkehr als Gewinn für den SF-Bildschirm bezeichnen, schreibt die NZZ. Als Themenklassiker macht sie die katholische Kirche und die SVP aus, die bereits schon in Giacobbos früherer Sendung «Viktors Spätprogramm» immer wieder zum Zuge kamen.
Nicht ganz zufrieden mit «Giacobbo/Müller» zeigte sich die Aargauer Zeitung: «Nur zur Hälfte geglückt», heisst es im Titel. Das Konzept der Sendung habe in den ersten 20 Minuten funktioniert; die Gäste im zweiten Teil waren der Aargauer Zeitung aber zu fad oder kamen nicht zu Worte. Punkto Rollenverteilung zwischen Giacobbo und Müller bedauert der Blick, dass Letzterer zum «Protokollführer» neutralisiert worden sei. Und 20 Minuten urteilt trocken: «One-Man-Show für Viktor Giacobbo». Allenthalben auf Begeisterung stiess Christoph-Mörgeli-Parodie von Komiker Fabian Unteregger.
 

Urs Flückiger verlässt IDG

Der stellvertretende Verlagsleiter von IDG Communications, Urs Flückiger, wird das Medienhaus spätestens Ende April verlassen. Die Nachfolge ist noch nicht bekannt.

 Der stellvertretende Verlagsleiter von IDG Communications, Urs Flückiger, wird das Medienhaus verlassen. Flückiger startete 1995 bei IDG, ein Jahr später wurde er zum Anzeigenleiter befördert. Ab 2000 verantwortete er zusätzlich den Aufbau des Online-Verkaufs. Stellvertretender Verlagsleiter wurde er im Jahr 2005. Er hat in dieser Rolle die Gesamtstrategie von IDG für Print, Online und Events mitgestaltet. Zuletzt war er zusätzlich für die Leitung der neugeschaffenen Online-Unit verantwortlich. Nun verlässt er das Unternehmen spätestens Ende April, um eine neue Herausforderung anzunehmen, was IDG in einer Mitteilung sehr bedauert. Die Nachfolge soll zu «gegebener Zeit» kommuniziert werden. IDG gibt Computerworld und PC Tipp heraus.

Advico lässt keinen Zweifel an den richtigen Chips aufkommen

Seit 50 Jahren stellt die Zürcher Firma Zweifel Chips her. Ihre Produkte werden von den Schweizerinnen und Schweizern hoch geschätzt.

Seit 50 Jahren stellt die Zürcher Firma Zweifel Chips her. Ihre Produkte werden von den Schweizerinnen und Schweizern hoch geschätzt. In der von Advico Young & Rubicam gestalteten Jubiläums-Kampagne erfährt man nun, wieso die Chips von Zweifel angeblich immer eine Spur besser schmecken als die Produkte der Konkurrenz.Die vier Print-Sujets widmen sich typischen Zweifel-Eigenschaften wie der sorgfältigen Auswahl der Zutaten, dem einzigartigen Frische-Service oder der Suche nach immer neuen Rezepten. Zum Jubiläum wurden nun zwei neue, überraschende Geschmacksrichtungen mit entsprechender Verpackung lanciert.
Die Sujets und POS-Anwendungen sind ab Anfang Februar im Einsatz.
Verantwortlich bei Zweifel Pomy-Chips:
Denise Spirig (Manager Brand Business Development). Verantwortlich bei Advico Young & Rubicam: Christian Bobst (CD/AD), Martin Stulz (Text), Emi Lehmann (Grafik), Sandro Breu, Daniela Britt (Beratung).

Zu guter Letzt: Gurkenflirt in der Chüeierstube

Er schaut gerne James-Bond-Filme, mag die Fernsehserie «Grey’s Anatomy» und hat auffallend grosse, strahlend weisse Zähne: Andreas Belser, 27, ist soeben mit überwältigender Mehrheit zum schönsten Skilehrer der Schweiz gewählt worden.

 Er schaut gerne James-Bond-Filme, mag die Fernsehserie «Grey’s Anatomy» und hat auffallend grosse, strahlend weisse Zähne: Andreas Belser, 27, ist soeben mit überwältigender Mehrheit zum schönsten Skilehrer der Schweiz gewählt worden. 181’468 Mal gaben die Online-Besucher von Myswitzerland.com dem in Adelboden tätigen, diplomierten Schneesportlehrer ihre Stimme. Das sind 52,4 Prozent aller abgegebenen Stimmen und über 30’000 mehr als der Zweitplatzierte Bettmeralper Manuel Utiger (Lieblingslokal: Albi’s Mountenrock) erhalten hat. Insgesamt bescherte die von der Werbeagentur SFLB konzipierte Kampagne der Website 406’692 Klicks aus Ländern wie Deutschland, den USA, Italien und Grossbritannien. Mit welchen Geheimwaffen Belser an einem Candlelight-Dinner auftrumpfen würde, wollte er nicht verraten. Vielleicht sind es einige Gläser Gurkensaft, seinem bevorzugten Aprés-Ski-Getränk. Oder ein in seiner Lieblingsfarbe Skilehrerdress-Blau gehaltener Blumenstrauss. Wer weiss. Wer eine klare Antwort auf diese Frage erhalten will, sollte sich in die Chüeierstube Silleren ob Adelboden begeben und den schönen Belser Andreas in einer carving-freien Minute ansprechen.

Rod Kommunikation bringt 20 Minuten ins Gespräch

Die junge Werbeagentur Rod Kommunikation setzt das Pendlerblatt 20 Minuten mit dem Claim «Bringt Gesprächsstoff» in Szene. Die Kampagne enthält aktuelle, wechselnde Original-Schlagzeilen.

Die junge Werbeagentur Rod Kommunikation setzt das Pendlerblatt 20 Minuten mit dem Claim «Bringt Gesprächsstoff» in Szene. Die Kampagne enthält aktuelle, wechselnde Original-Schlagzeilen. Damit soll unterstrichen werden, dass die mittlerweile meistgelesene Tageszeitung der Schweiz für ihre Leserinnen und Leser packende Stories bereithält, wie Rod mitteilte.
Die «Conversation Starter»-Positionierung soll auch der Redaktion als Inspiration dienen, um die Geschichten noch mehr danach zu beurteilen, was in der Schweiz am Folgetag für Gesprächsstoff sorgen wird. «Dass wir immer damit rechnen müssen, unsere Geschichten in der Werbung wieder zu finden, wirkt anspornend», erklärt der Chefredaktor Marco Boselli in einer Mitteilung.
Eine Herausforderung war für die Agentur, die Interessen der Redaktion und des Verlags auf einen Nenner zu bringen. Daneben musste sie ein Kampagnensystem für eine Marke finden, die viele verschiedene Facetten hat. Die journalistischen Leistungen von 20 Minuten, insbesondere die Eigenleistungen, sollen stärker akzentuiert werden. Gleichzeitig muss die Kampagne genügend Flexibilität zulassen, um die zahlreichen Promotionen zu bewerben. Zudem war die Anforderung, einen Auftritt zu schaffen, der dem Portal 20 Minuten.ch ebenso gerecht wird wie den Zusatzservices, beispielsweise Web TV oder IP Radio.
In einer Startphase ist die Kampagne mit rund 20 verschiedenen Sujets in der Schweizer Presse, auf B2B-Werbemitteln, Guerilla-Umsetzungen, mehreren Radio- Spots und zahlreichen Web-Banners präsent. Weitere Massnahmen werden im Laufe dieses Jahres zu sehen sein.
Verantwortlich bei 20 Minuten:
Marcel Kohler (Geschäftsführer 20 Minuten), Annina Flückiger (Marketingleiterin und Projektverantwortliche), Xavier Müller (Chef Marketing 20 Minutes), Stephan Obwegeser (Verlagsleiter 20minuten.ch). Verantwortlich bei Rod Kommunikation AG: Andrea Bachofner, Regula Fecker, Oliver Fennel, Angela Francioli, Fernando Gort, Petra Moser, Odile Nerfin, David Schärer, Markus Tränkle.

Neuer Geschäftsführer bei News Aktuell

Per 1. März 2008 übernimmt Kai Gerwig die Geschäftsführung der SDA-Tochter News Aktuell (Schweiz). Der bisherige Geschäftsführer Hardy Jäggi wechselt zurück an den Hauptsitz der SDA in Bern.

Per 1. März 2008 übernimmt Kai Gerwig die Geschäftsführung der SDA-Tochter News Aktuell (Schweiz). Der bisherige Geschäftsführer Hardy Jäggi wechselt zurück an den Hauptsitz der SDA in Bern.
Kai Gerwig gehörte bereits zum Gründungsteam des im Jahr 2000 gestarteten Unternehmens News Aktuell. Zuletzt war er als Account Manager für PR-Agenturen und Politik tätig. Seit 2005 ist der 30-Jährige zudem stellvertretender Geschäftsführer.
Der bisherige Geschäftsführer Hardy Jäggi hatte diese Position von Beginn weg inne. Bei der SDA übernimmt er nun die Leitung der Marketing- und Verkaufsabteilung, wie es in einer Mitteilung heisst.
News Aktuell verbreitet Medieninformationen in Text, Bild und Grafik auf dem digitalen Weg. Das Unternehmen zählt 14 Mitarbeiter und rund 800 Kunden. Zum Angebot gehört auch die Datenbank Presseportal.ch.

Rudolf Wyss wird neuer Chefredaktor von Tele Tell

Ab 1. März übernimmt Rudolf Wyss die Chefredaktion des Zentralschweizer Fernsehens Tele Tell. Der 52-Jährige tritt die Nachfolge von Ernst Meier an. Wyss ist seit rund vier Jahren Moderator von «Regiotalk» auf Tele Tell, davor war er bei Radio Pilatus und den Luzerner Neuesten Nachrichten.

Ab 1. März übernimmt Rudolf Wyss die Chefredaktion des Zentralschweizer Fernsehens Tele Tell. Der 52-Jährige tritt die Nachfolge von Ernst Meier an, welcher sich beruflich neu orientieren will.
Rudolf Wyss ist seit 1994 als PR- und Medienberater für verschiedene Unternehmen tätig. Eines seiner Mandate war die Sendung «Regiotalk» auf Tele Tell, welche er seit rund vier Jahren moderiert, wie die TV-Station mitteilte. Wyss hatte das Sendegefäss selbst entwickelt und realisiert.
Davor gehörten verschiedene elektronische und gedruckte Medien zu seinen beruflichen Stationen. Er arbeitete unter anderem als Redaktor, Moderator und Newschef bei «Radio Pilatus». Danach war er von 1988 bis 1994 Redaktor und Ressortleiter Zentralschweiz der Luzerner Neueste Nachrichten. Wyss entwickelte und leitete in dieser Funktion auch das Freizeitmagazin Apéro. Bei Tele Tell will er zusammen mit dem Redaktionsteam insbesondere die Sendung «Aktuell» optimieren und Themen wie Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft der sechs Zentralschweizer Kantonen stärker einfliessen lassen.

WSJ gibt es online doch nicht ganz umsonst

Der Medienunternehmer Rupert Murdoch will die Internetinhalte des Wall Street Journals doch nicht komplett öffnen. Wichtige Inhalte werden künftig weiterhin den zahlenden Abonnenten vorbehalten sein.

 Der Medienunternehmer Rupert Murdoch will die Internetinhalte des Wall Street Journals doch nicht komplett öffnen. Wichtige Inhalte werden künftig weiterhin den zahlenden Abonnenten vorbehalten sein, wie die Wirtschaftszeitung gemäss Heise.de in eigener Sache berichtet. Bestätigt hat dies Murdoch selbst am WEF in Davos: «Die Spezialsachen werden weiter nur über ein Online-Abonnement erhältlich sein», so der Medienzar laut Cash Daily. Murdoch übernahm das Wirtschaftsblatt im vergangen Dezember. Er hatte bereits im vergangenen August den Plan geäussert, das gesamte Archiv des Wall Street Journals kostenlos zur Verfügung zu stellen (siehe ).

Publimag verpflichtet Roger D. Müller als neuen Key Account Manager

Die Publimag Basel hat einen personellen Neuzugang zu vermelden. Seit dem 1. Januar dieses Jahres kümmert sich Roger D. Müller dort um den nationalen Anzeigenmarkt der CoopPresse und der Zeitschrift Wir Eltern.

Die Publimag Basel hat einen personellen Neuzugang zu vermelden. Seit dem 1. Januar dieses Jahres kümmert sich Roger D. Müller dort um den nationalen Anzeigenmarkt der Coop Presse und der Zeitschrift Wir Eltern. Bereits zuvor war Müller im Schweizer Werbemarkt tätig. Er war bei NZZ Media im Bereich Verkauf beschäftigt.

Anne-Rose Schwab holt Anerkennungspreis in Solothurn

Die Maskenbildnerin Anne-Rose Schwab erhielt an den Solothurner Filmtagen den mit 10'000 Franken dotierten Anerkennungspreis der Vorortsgemeinde Lohn-Ammansegg. Die in Zürich tätige Spezialistin arbeitet auch regelmässig für die Werbung.

 An den Solothurner Filmtagen ist nicht nur – wohl zum letzten Mal, vor dem Wechsel nach Luzern – der Schweizer Filmpreis vergeben worden. Die Vorort-Gemeinde Lohn-Ammannsegg zeichnet regelmässig auch einen besonders verdienten Filmtechniker aus. Die mit 10’000 Franken dotierte Anerkennung ist am Freitag an die Maskenbildnerin Anne-Rose Schwab gegangen. Die in Zürich tätige Spezialistin für pathologische Effekte arbeitet auch regelmässig für die Werbung. Von Schwab stammen zum Beispiel die in Cannes mit Gold prämierten Arbeiten für Médecins sans Frontières mit den als Operationsnarben in die Haut «genähten» Botschaften. Aktuell zu sehen sind Schwabs Fingerpuppen in den TV- Spots der SBB für Jung von Matt. «Gebaut» hat die Maskenfrau auch die «essbaren» Würmer in den Spots der Zürcher Kantonalbank von SFLB.
Im Spielfilm gestaltete Anne-Rose Schwab die Wasserleiche im Thriller «Marmorera» und zeichnete für die Maske verantwortlich in Dutzenden von Filmen wie «Das gefrorene Herz», «Achtung, fertig Charlie», «Snow White», oder demnächst «Tandoori Love». Für die Werbewoche hat Schwab vor kurzem auch Claudio Zuccolini als «Dreifachjury» im Clip «Superwerber» rund um den Anlass «Werber des Jahres» geschminkt.

Ziegler Papier freut sich über Umsatzsteigerung

Die in Grellingen im Kanton Baselland ansässige Papierfabrik Ziegler konnte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2007 um über 12,5 Prozent auf 117 Millionen Franken steigern. Der Cashflow liegt wieder über 10 Prozent des Umsatzes, es wurden Investitionen von rund 6 Millionen Franken verbucht.

Die in Grellingen im Kanton Baselland ansässige Papierfabrik Ziegler konnte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2007 um über 12,5 Prozent auf 117 Millionen Franken steigern. Der Cashflow liegt wieder über 10 Prozent des Umsatzes, es wurden Investitionen von rund 6 Millionen Franken verbucht. Der Personalbestand blieb bei 182 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stabil. Über die konkrete Ertragssituation schweigt sich das Unternehmen in der Pressemitteilung vom Montag aus. Er sei wiederum durch hohe Energiekosten und steigende Rohstoffkosten negativ beeinflusst worden, heisst es nur.
Ziegler ist weltweit führend in der Herstellung von Inkjetpapieren für Transactional Documents und CAD. Im vergangenen Jahr wurde die Marktstellung in Europa und den USA gemäss einer Pressemitteilung vom Montag weiter ausgebaut. Die Markteinführung des neuen Produktes Z-Release, einem Trägerpapier für Folienverbunde und in der Kunststoffproduktion, verlief planmässig.
Von den insgesamt rund 70’000 Tonnen Papier, die Ziegler letztes Jahr herstellte, wurden ca. 45 Prozent im Inland abgesetzt. Exportiert wurde schwergewichtig nach Deutschland, England, Holland, Österreich und Italien. Die Tochterfirma Ziegler Paper USA in Elk Grove, Illinois, konnte ihren Umsatz wiederum verdoppeln und hat erfolgreich abgeschlossen. Erstmals wurden auch kleinere Mengen Papier nach China verkauft.
Im Jahr 2008 will das Unternehmen weiter wachsen. Schwerpunkte sollen neue Produkte im Ink Jet-Bereich sowie im Segment der Silikonbeschichtungen bilden.

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