Gemi: Fernsehen ist Jahressieger

Laut Goldbach Electronic Index (Gemi) steigert das Fernsehen den Werbedruck im Dezember um 5 Indexpunkte auf 425 und landet einen Jahresrekord mit einem Plus von 67 Indexpunkten.

 Laut Goldbach Electronic Index (Gemi) steigert das Fernsehen den Werbedruck im Dezember um 5 Indexpunkte auf 425 und landet einen Jahresrekord mit einem Plus von 67  Indexpunkten. Radio erreicht ein leichtes Plus von 1 Indexpunkt auf 255 und ein Jahresergebnis von plus 3 Indexpunkten. Teletext verharrt im Dezember auf 133, sinkt im 2007 insgesamt aber um 11 Indexpunkte. Internet verzeichnet nach einer Seitwärtsbewegung und fehlender Datenlieferung eines Onlinevermarkters im Dezember 2007 insgesamt ein Wachstum um 24 Indexpunkte auf 255.Im Dezember weisen die elektronischen Medien ein Plus im Werbedruck um 3 auf 404 Indexpunkte auf, als Ganzjahresergebnis verzeichnen sie ein Plus von 51 Indexpunkten. Das Total aller durch Media Focus erfassten Medien wächst im letzten Monat nicht, im vergangenen Jahr jedoch verzeichnen sie ein Plus um 16 Indexpunkte auf 196.

Neuer Titel «Basler Fussball» widmet sich dem runden Leder

Im Euro-08-Jahr wird die Presselandschaft um einen Titel reicher: Der dreimal wöchentlich erscheinende «Basler Fussball» soll die erste Fussballzeitung der Schweiz werden und detailliert über die Themen berichten, die die Fussballfans am Rheinknie interessieren.

Im Euro-08-Jahr wird die Presselandschaft um einen Titel reicher: Der dreimal wöchentlich erscheinende «Basler Fussball» soll die erste Fussballzeitung der Schweiz werden und detailliert über die Themen berichten, die die Fussballfans am Rheinknie interessieren.
Initianten der Zeitung sind Michael Martin und Daniel Schaub. Beide waren lange Jahre in der Sportredaktion der Basler Zeitung tätig. Die beiden geben heute bereits das Fussballmagazin Rotweiss heraus. Zur Redaktion gehören ausserdem Philipp Schrämmli, zuvor Baslerstab-Redaktor im Nebenamt; Steven Hürlimann, redaktioneller Mitarbeiter der Basler Zeitung; der freie Journalist Basil Gygax und der ehemalige Volkesstimme-Redaktor Daniel Aenishänslin.
Der Titel verfügt über eine Auflage von 20’000 Exemplaren und erscheint vierfarbig im Tabloid-Format. Den Inserateverkauf übernimmt in Regie die Publicitas. Zu den Partnern des Titels zählen Basler Kantonalbank, Teleclub, Basel United und Sporttip.
Ein wichtiger Bestandteil des Titels soll die Berichterstattung über das Aushängeschild FC Basel ein, heisst es in einer Mitteilung der Initianten. Der Nummer 2 der Stadt, dem FC Concordia, soll aber ebenfalls Raum zur Verfügung gestellt werden. Dazu kommen Geschichten über die 105 regionalen Fussballvereine von Stadt und Land Basel, die Nationalmannschaft und in diesem Jahr natürlich auch die Euro 2008.
Der Titel erscheint ab 2. Februar jeweils montags, donnerstags und samstags und kostet am Kiosk 1 Franken. Das Abonnement, das ab dem 16. Februar 2008 ausgeliefert wird, ist im Rahmen einer Promotionsaktion bis 31. März 2008 für 125 Franken für ein ganzes und 70 Franken für ein halbes Jahr zu haben. Danach kostet es 140 respektive 75 Franken.

Beat Jost neuer Leiter Kommunikation bei Comedia

Der Journalist und Gewerkschafter Beat Jost wird neuer Leiter Kommunikation der Mediengewerkschaft Comedia. Nationale Berühmtheit hatte im Rahmen der sogenannten CIA-Faxäffare erlangt.

 Der Journalist und Gewerkschafter Beat Jost wird neuer Leiter Kommunikation der Mediengewerkschaft Comedia. Damit wird er gleichzeitig Chefredaktor des Mitglieder-Magazins «M», das in drei Sprachen herausgegeben wird. Der 53-jährige Walliser tritt am 1. Februar 2008 die Nachfolge von Daniel Graf an, der die Gewerkschaft nach zwei Jahren verlässt und sich «neuen beruflichen Herausforderungen» stellt, wie Comedia mitteilte. Beat Jost war Wirtschaftsredaktor des Blick und später Bundeshausredaktor des Sonntagsblick. Nationale Berühmtheit erlangte er im Rahmen der sogenannten CIA-Faxäffare, über die er zusammen mit Sandro Brotz im Sonntagsblick schrieb. Die beiden landeten deswegen gar vor Gericht, wurde dort aber freigesprochen (siehe
). Vor der Zeit beim Blick arbeitete Jost während 15 Jahren als Sekretär für die Gewerkschaft GTCP/GBI, die heutige Unia, im Industrie- und Dienstleistungsbereich und gehörte auch dem Walliser Kantonsparlament an.

Viscom fordert tiefere Nachtzuschläge

Der Arbeitgeberveband der grafischen Industrie Viscom hat am Donnerstag ein wirtschaftspolitisches Manifest veröffentlicht. Darin sieht er die internationale Konkurrenzfähigkeit in Gefahr und will sich bei der Nachtarbeit für tiefere Zuschläge einsetzen.

 Der Schweizerische Verband für visuelle Kommunikation Viscom hat am Donnerstag ein wirtschaftspolitisches Manifest veröffentlicht. Darin sieht er die internationale Konkurrenzfähigkeit in Gefahr und will sich bei der Nachtarbeit für einfachere Bewilligungsverfahren und tiefere Zuschläge einsetzen. Diese Forderung wird der Verband im Herbst bei den nächsten Verhandlungen für den Gesamtarbeitsvertrag einbringen. Vor den Gesprächen mit den Sozialpartnern will Viscom keine konkreten Zahlen nennen, wie die SDA meldete.
Der Verband ruft seine Mitglieder im «Manifest zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen» weiter dazu auf, die Preise der veränderten Kostenstruktur anzupassen. Neu bietet der Verband Exporthilfe an und fördert die Weiterbildung über die Abgabe von Gutscheinen für Kurse am Schulungsinstitut für Unternehmensführung der graphischen Industrie (Skugra).

Jürg Welti wird Mediensprecher von Globus

Der 43-jährige Jürg Welti wurde per Anfang Jahr zum Mediensprecher und Leiter Unternehmenskommunikation von Globus ernannt.

Der 43-jährige Jürg Welti wurde per Anfang Jahr zum Mediensprecher und Leiter Unternehmenskommunikation von Globus ernannt. Ernst Pfenninger, langjähriger Leiter Corporate Communications und Mediensprecher der Globus-Gruppe, geht Ende Februar altershalber in den Ruhestand, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.Welti hatte zuvor seit 20 Jahren als Kadermann in Verkauf, Einkauf, Projektleitung und Innenarchitektur bei Globus gearbeitet. Pfenninger steht ihm für seine neuen Aufgaben weiterhin in beratender Funktion zur Verfügung.

V-Zug beendet Zusammenarbeit mit Martina Hingis

Die Zusammenarbeit zwischen V-Zug und ihrem Testimonial Martina Hingis ist definitiv beendet worden. Nach dem Entscheid des Tennis-Weltverbandes, Hingis für zwei Jahre zu sperren, hat man sich für die Realisation einer neuen Werbekampagne ohne Hingis entschieden.

 Die Zusammenarbeit zwischen V-Zug und ihrem Testimonial Martina Hingis ist definitiv beendet worden. Nach dem Entscheid des Tennis-Weltverbandes, Hingis für zwei Jahre zu sperren, habe man sich für die Realisation einer neuen Werbekampagne ohne Hingis entschieden, heisst es in einer Mitteilung auf der Website des Geräteherstellers. Anfang November wurde die damals laufende Werbekampagne mit dem Tennis-Star wegen Doping-Verdachts gestoppt (siehe
). Wie man weiter verfahre, hänge von der Entscheidung des internationalen Tennisverbandes ab, hiess es seitens V-Zug. Anfang Januar gab der Verband dann bekannt, dass Hingis für zwei Jahre gesperrt würde – aufgrund dieser Sperrung hat V-Zug nun die Zusammenarbeit beendet.

Coop Instore Radio: Kunden hören hin

Rund die Hälfte der im Rahmen einer von IP Multimedia und Coop in Auftrag gegebenen Studie befragten Personen nimmt das neue Instore Radio von Coop wahr. Man zeigt sich zufrieden.

 Rund die Hälfte der vom Markforschungsinstitut Demoscope befragten Personen nimmt das neue Instore Radio von Coop wahr. Dies gab IP Multimedia in einer Mitteilung vom Donnerstag bekannt.  Von den in sechs Coop-Filialen befragten 612 Kunden haben 322 Personen ein Musikprogramm gehört. Davon konnten sich durchschnittlich 87 Prozent an Produktwerbung, Aktionen oder Neuheiten erinnern. Hier weisen Personen unter 25 Jahren mit 95 Prozent den höchsten Erinnerungswert auf. Ebenfalls gut erinnern konnten sich Personen, welche in einem Ein-Personen-Haushalt leben (92 Prozent). Von denjenigen Befragten, welche Instore-Radio-Werbung gehört haben, gaben 30 Prozent an, Werbung auf Preisschildern gesehen zu haben. 29 Prozent haben Werbung auf Plakaten wahrgenommen. Dies zeige, dass Instore Radio eine wesentlich höhere Aufmerksamkeit generiere als andere POS-Medien, heisst es in der Mitteilung vom Donnerstag.
Gesamthaft scheint das Medium Instore Radio von der Kundschaft akzeptiert zu werden: 76 Prozent gefällt die Idee, mit Musik einkaufen zu gehen, gut bis sehr gut.

Cinecom bringt HD in die Schweizer Kinos

Cinecom bringt diesen Frühling nach der digitalen Werbung die neue High-Definition-Technologien (HD) in die Schweizer Kinos.

 Cinecom bringt diesen Frühling die neue High-Definition-Technologien (HD) in die Schweizer Kinos. Nachdem nun alle geplanten 487 Kinosäle  mit der Technik für digitale Werbung ausgerüstet seien, gehe man jetzt noch einen Schritt weiter, heisst es in einer Mitteilung der Vermarkterin vom Donnerstag. Die Vorarbeiten in den Kinos sei geleistet, die Testphase abgeschlossen, ab April seien die Kinos bereit für die HD-Technologie. Mit einer neuen Software, welche auch im Kino HD ermögliche, nehme die Schweizer Kinobranche eine Vorreiterrolle ein. «Die Möglichkeit der digitalen Kinowerbung in Kombination mit der neuen HD-Software bringt eine qualitative Verbesserung in der Kinowerbung für unsere Kunden», so Jean-Claude Bruhin, Head of Cinema bei der Cinecom.Auch Peter Beck, Präsident von Swissfilm Association, freut sich im Communiqué auf die neue Technologie in den Schweizer Kinos. Endlich könne man den Werbetreibenden und Zuschauern das Erlebnis HD live vorführen. Cinecom und Swissfilm Association organisieren gemeinsam einen Workshop für Filmproduzenten, um ihnen Tipps und Tricks sowie das Handling der neuen Technologie näher zu bringen.

Für Prints on the rock

Papier Die neueste Entwicklung aus dem Labor der Büttenpapierfabrik Gmund heisst Stone Robust.

 
Papier Die neueste Entwicklung aus dem Labor der Büttenpapierfabrik Gmund heisst Stone Robust. 
Die neue Papierkreation besitzt eine «magische» Papieroberfläche, die flüssige oder fettige Substanzen nicht sofort ins Papier eindringen lässt. Dennoch ist Stone Robust ein echtes Papier mit einladender Griffigkeit, ohne Plastifizierung oder Laminierung. Zur Haptik gesellen sich harmonische Papierfarben und eine steinähnliche Struktur, die ein sinnliches Gesamterlebnis bieten. 
Das magentafarbene »Ruby« verleiht der Kollektion einen frischen Akzent, mit Brillant und Diamond können Informationen im wahrsten Sinne des Wortes glänzen. Klassisches Grau und Schwarz sowie elegantes Dunkelblau runden das Farbspektrum ab.
Von Präsentationsmappen über Speisekarten, Umschläge, Urkunden bis hin zu luxuriösen Verpackungen ist Gmund Stone das richtige Papier. Gmund Stone gibt es in allen Farben mit und ohne «Robust»-Oberfläche als Kartongewicht. In Weiss und Chamois ist es sogar in fünf verschiedenen Flächengewichten bis hin zu einem schimmernden Kartongewicht von 310 g/m2 und passenden Briefhüllen erhältlich. In 100 g/m2 ist Stone Laser- und Inkjet-geeignet – für eine Geschäftsausstattung, die «rockt».
Sabine Flachsmann

Technik für Kleinauflagen

Druck Erfolgreiches Open House 2007 für Heidelberg Schweiz AG: Das Präsentierte fand Gefallen – und Kunden.

 
Druck Erfolgreiches Open House 2007 für Heidelberg Schweiz AG: Das Präsentierte fand Gefallen – und Kunden. 
Unter anderem gab die Schmid-Fehr AG in Goldach die Lieferung und Installation modernster Technologie für die Bereiche Prepress, Press und Postpress in Auftrag. Ein Leistungsschwerpunkt des vollstufig ausgerüsteten Unternehmens ist die Herstellung individuell auf Kundenwünsche zugeschnittener Drucksachen in Klein- und Kleinstauflagen. Die bei Heidelberg georderten Maschinen sind denn auch auf diese Auftragsstrukturen ausgerichtet. Zur Bestellung gehören eine Speedmaster SM 52-4+L Anicolor mit dem neuen Anilox-Kurzfarbwerk sowie ein Stanz- und Prägeautomat Kama ProCut 74. Mit einem CtP-System Suprasetter H 105 wird auch die Plattenbelichtung auf den neuesten und sicheren Stand der Technik gebracht. Mit der Wahl einer Gesamtlösung von Heidelberg und Kama nutzt die Schmid-Fehr die Möglichkeit, bei der Produktion kleiner Mengen auf dem Qualitätsniveau des Offsetdrucks und der professionellen Veredelung zu arbeiten. 
Sabine Flachsmann

Stabiler Radiomarkt

Radionutzung Die Marktanteile der Deutschschweizer Privatradios waren im zweiten Halbjahr 2007 stabil.

 
Radionutzung Die Marktanteile der Deutschschweizer Privatradios waren im zweiten Halbjahr 2007 stabil. 
Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Abgeschieden wohnen sie in Buchstabhausen an der Küste des Semantik, eines grossen Sprachozeans. Ein kleines Bächlein namens Duden fliesst durch ihren Ort und versorgt sie mit den nötigen Regelialien. Es ist ein paradiesmatisches Land, in dem einem gebratene Satzteile in den Mund fliegen. Nicht einmal von der allmächtigen Interpunktion werden die Blindtexte beherrscht – ein geradezu unorthographisches Leben.  
Sehen Sie
die Zahlen zu den Radios in der Deutschschweiz, Westschweiz und im Tessin. 

Ringier und Microsoft starten Plattform für Consumer Electronics

Der Medienkonzern Ringier will dieses Frühjahr zusammen mit dem Softwaregiganten Microsoft eine deutschsprachige Webplattform für Consumer Electronics lancieren. Ringier-Sprecher Marco Castellaneta hat gegenüber der Netzwoche entsprechende Pläne bestätigt.

 Der Medienkonzern Ringier will dieses Frühjahr zusammen mit dem Softwaregiganten Microsoft eine deutschsprachige Webplattform für Consumer Electronics lancieren. Ringier-Sprecher Marco Castellaneta hat gegenüber der Netzwoche entsprechende Pläne bestätigt. Laut dem Sprecher werde sich auf der Plattform alles um Fotos, TV, Videos, Musik und Games drehen. Der Bereich Elektronische Medien des Ringier Verlags Schweiz entwickelt die neue Online-Plattform. Microsoft wird sie als sogenannter «Premium Partner» unterstützen. Im vergangenen September kursierten bereits Gerüchte über diese Plattform. Damals hiess es, dass sie den Namen «Digital Life» tragen werde. Das wollte Castellaneta gegenüber der Netzwoche nicht bestätigten: «Logo, Name und Webadresse werden wir zum Zeitpunkt der Lancierung bekannt gegeben», meinte er.
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