Leitende Köpfe der ZPRG gewählt

Die Zürcher Public Relations Gesellschaft (ZPRG) hat an der 22. ordentlichen Generalversammlung im Sonnenberg Convention Center den Vorstand rund um Präsident Christian Wick für ein weiteres Amtsjahr gewählt.

Die Zürcher Public Relations Gesellschaft (ZPRG) hat an der 22. ordentlichen Generalversammlung im Sonnenberg Convention Center das Leitungsgremium für ein weiteres Amtsjahr gewählt. Wiedergewählt wurden Präsident Christian Wick (Wick PR) und die Vorstandsmitglieder Pascale Lehmann (APR AG für Public Relations), Myriam Ziesack (Swisscom), Dr. Luca Roncoroni (Hauseigentümerverband Zürich) und Peter Müller (Change Communications). Neu dabei sind Eva-Maria Bauder (Kommunikationsspezialistin), Grazia Grassi (Denner) und Dominik Allemann (Bernet PR). Nach über acht Jahren Vereinstätigkeit verlässt Renzo Radice (Charles Vögele Trading) den Vorstand. Das Sekretariat der ZPRG führt seit mehr als einem halben Jahr Iris Heer von Wick PR. Den Verein unterstützen als Hauptsponsoren Argus der Presse, Raiffeisen Schweiz und Orange. Weitere Sponsoren sind Neidhart + Schön Group, Nose Design Intelligence und K&O Eventmanagement. Die ZPRG ist mit über 600 Mitgliedern die grösste Regionalgesellschaft der Dachorganisation Schweizerische Public Relations Gesellschaft (SPRG).
Bild: Der ZPRG-Vorstand v.l.n.r.: Dr. Luca Roncoroni, Pascale Lehmann, Christian Wick, Präsident, Grazia Grassi, Peter Müller, Myriam Ziesack, Dominik Allemann und Eva-Maria Bauder.

Leckerbissen für die Sinne

Veranstaltung Papiere fühlen und Leckerbissen geniessen, auf diese Kombination setzte die Sihl + Eika Papier AG an ihrem ersten Designer-Brunch in Zürich.

 
Veranstaltung Papiere fühlen und Leckerbissen geniessen, auf diese Kombination setzte die Sihl + Eika Papier AG an ihrem ersten Designer-Brunch in Zürich. 
Einen ungewöhnlichen Weg wählte die Sihl + Eika Papier AG, um neue und bewährte Papierqualitäten Werbeagenturen und Grafikateliers vorzustellen und ihre «Trends zum Einstecken» zu präsentieren. Anlässlich eines Designer-Brunchs am 1. April im Zürcher Restaurant Hiltl bot sich den Teilnehmern die Möglichkeit, kreative Papiere nicht nur zu sehen, sondern auch anzufassen. Daneben gab es jede Menge Gelegenheit, um kollegiale Fachgespräche zu führen. «Ziel des Anlasses war, die Zielgruppe der Agenturen mit einer speziellen Einladung – optisch und inhaltlich – anzusprechen und neugierig zu machen», sagt Nicole Isenring, Leiterin Marketing, Sihl + Eika Papier AG. Wichtig war Isenring, den Teilnehmenden aus den Agenturen Informationen in einem entsprechenden Ambiente zu vermitteln, das gleichzeitig zu den wunderschönen Produkten passt. 45 Mitarbeitende aus verschiedenen Agenturen nutzten die Gelegenheit zu einem Frühstück, um sich über interessante Papierneuheiten zu informieren und Kollegen zu treffen. Die Resonanz war ausgesprochen positiv. Sihl + Eika plant deshalb in den nächsten Monaten eine weitere Veranstaltung in Bern sowie im zweiten Halbjahr eine Wiederholung in Zürich. (sf)

Euro RSCG stört für Peugeot die UN-Vollversammlung

Jedes Jahr führt Peugeot eine Verkaufsaktion durch, bei der fabrikneue Modelle zu Spezialkonditionen gekauft werden können. Damit das auch alle erfahren, hat Euro RSCG seinen Promotor sogar bei einer UNO-Versammlung eingeschleust.

 
Zur diesjährigen Verkaufsaktion von Peugeot, bei der fabrikneue Autos zu Spezialkonditionen angeboten werden, hat die Zürcher Euro RSCG Peugeot-Promotoren an eher exklusive Anlässe geschickt. So platzen sie in den drei TV-Spots mit ihren Botschaften in eine UN-Vollversammlung, in einen Tennis-Match und eine Ballettvorführung. Unübersehbar weisen sie darauf hin, dass man die Top-Angebote von Peugeot nicht verpassen sollte. Die Kampagne setzt sich in Anzeigen und am POS fort, wie es in der Mitteilung der Agentur vom Mittwoch heisst.Spots ansehen:
/ / Verantwortlich bei Peugeot:
Aymeric Duval (Direktion Marketing), Maya Hitz (Verantwortliche Werbung und Promotion), Marion Pfäffli (Werbeleiterin) und Lukas Vasvary (Trade Marketing). Verantwortlich bei Euro RSCG: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Jürg Aemmer (CD), Barbara Strahm (AD), Alexander Fuerer, Nemi Gajic (Text), Samuel Huber und Regine Cavicchioli (Grafik), Maya Iseli und Caroline Webb (Art Buying), Niklaus Huwyler und Christine Leitl (Beratung) und Edi Burri (Produktion). Fotografie: Jos Schmid. Filmproduktion: Pacha Productions.

SNK verleiht dem Waldhaus Flims neuen Glanz

Das traditionsreiche Park Hotel Waldhaus in Flims hat einen Namenswandel hinter sich und heisst nun «Waldhaus Flims Mountain Resort & Spa». SNK hat zusammen mit der Hoteldirektion die neue Positionierung entwickelt.

Das traditionsreiche Park Hotel Waldhaus in Flims hat einen Namenswandel hinter sich und heisst nun «Waldhaus Flims Mountain Resort & Spa». Die Agentur Scholtysik Niederberger Kraft (SNK) hat in enger Zusammenarbeit mit der Hoteldirektion die neue, stärker international ausgerichtete Markenpositionierung entwickelt. Sie soll die charkteristische Kombination von Natur und Luxus ins Zentrum stellen, heisst es in einer Mitteilung. Der neue Name wird die internationale Vermarktung vereinfachen. Nach aussen manifestiert sich die revidierte Positionierung in einem gänzlich neuen Markenauftritt. Das Logo als Kern des neuen Auftritts zeigt ein goldenes Eichhörnchen mit barock geschwungenem Schweif. Die Einführung des neuen Erscheinungsbildes erfolgt schrittweise bis zum Herbst dieses Jahres.

WOZ will die UBS übernehmen

Die linke Wochenzeitung WOZ startet einen grossen Coup: Sie will niemand anderen als die Grossbank UBS übernehmen – und gleichzeitig neue Leser gewinnen. Für jedes neue Abo kauft das Blatt eine UBS-Aktie. Ausgeheckt hat die Aktion die Agentur SFLB gemeinsam mit der WOZ-Crew.

Die linke Wochenzeitung WOZ startet einen grossen Coup: Sie will niemand anderen als die Grossbank UBS übernehmen – und gleichzeitig neue Leser gewinnen. Ziel der Übernahme sei es, aus «einem geldgierigen Lotterladen die erste anständige Grossbank» zu machen, heisst es auf der eigens angelegten Website Wozkauftubs.ch. Die Übernahme der UBS durch die WOZ soll Stück für Stück, Aktie für Aktie erfolgen. Wer die WOZ dabei unterstützen will, kann deshalb ab sofort ein spezielles «WOZ-plus-UBS-Abonnement» lösen: Der Preis dafür setzt sich aus 235 Franken für das WOZ-Abo plus 35 Franken für die UBS-Aktie zusammen. Für jedes gelöste Abo kauft die Wochenzeitung dann eine UBS-Aktie.
«Wir wollen mit der Aktion ein Zeichen setzen, dass man gemeinsam Einfluss nehmen kann auf das Geschäftsgebaren der Grossbanken. Es soll zum Nachdenken anregen darüber, dass es bei den weltweiten Finanzgeschäften auch immer Verlierer gibt», erklärte Redaktionsleiterin Susan Boos auf Anfrage der Werbewoche. Gleichzeitig erhofft man sich, neue Leser zu erreichen.
Dass es sehr, sehr viele neue Leser brauchen wird, um die Grossbank zu schlucken, ist auch der WOZ klar: «Noch 1’036’773’672 Abos bis zur Übernahme», hiess es am Mittwochabend auf der Website ziemlich selbstironisch. «Unsere Stimme wird aber nicht ungehört verpuffen. Das ein solches Engagement Wirkung zeigt, ist beispielsweise bei der Stiftung Ethos zu sehen», so Boos weiter.
Zu reden geben wird die Aktion bestimmt. Vorausgesehen hat das linke Wochenblatt schon die Reaktionen der medialen Kollegen und zeigt ein Blick-Titelbild, das mit «UBS-Bosse zittern vor WOZ-Freaks» aufmacht. Oder die Schlagzeile «UBS-Bosse: Bald nur noch 3’900 Franken Lohn?».
Entwickelt wurde die Idee gemeinsam von der WOZ-Crew und der Zürcher Agentur Spillmann/Felser/Leo Burnett, wie Boos sagte. Die Übernahme der UBS wird am Donnerstag in der WOZ lanciert, unter anderem mit einem Inserat von SFLB. Das Sujet erscheint in den nächsten Tagen in weiteren Titeln. Dazu sind weitere Massnahmen geplant.
Ruedi Widmer, WOZ-Mitarbeiter und designierter UBS-Verwaltungsrat über Krisenmanagement.

Verantwortlich bei der WOZ:
Das Kollektiv der Wochenzeitung WOZ. Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Simon Staub (AD), Diana Rossi, Peter Brönnimann (Text), Martin Spillmann (CD), Moritz Stillhard (Grafik), Mirjam Eberle (Beratung).

Luzerner Barführer 08/09

Nightlife Die elfte Auflage des Luzerner Barführers 08/09 liegt im Druck und wird ab dem 21. April 2008 herausgegeben. Im hinteren Teil des Guides findet sich wieder ein praktischer von A bis Z gegliederter Index.

 
Nachtleben Die elfte Auflage des Luzerner Barführers 08/09 liegt im Druck und wird ab dem 21. April 2008 herausgegeben. Im hinteren Teil des Guides findet sich wieder ein praktischer von A bis Z gegliederter Index, der so einen Überblick über mehr als 150 Betriebe garantiert. Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummern und teilweise mit Foto und Kurzbeschrieb sind in diesem handlichen Nachschlagewerk publiziert. Somit ist der «Carlsberg-Bar-Guide», wie er offiziell heisst, unbestritten das umfassendste Werk seiner Klasse in der Zentralschweiz. Seit 1997 – von Ludek Martschini aus der Taufe gehoben – ist der Barführer unter Schirmherrschaft des Dream-Teams Insider, Carlsberg und Ideart ein erfolgreicher und unerlässlicher Begleiter durch das Nachtleben Luzerns.

Naschen auf dem grünen Rasen

Gastronomie Ruf Lanz kommuniziert für Hiltl: «In jedem Fussballer steckt ein Vegetarier.»

 
Gastronomie Ruf Lanz kommuniziert für Hiltl: «In jedem Fussballer steckt ein Vegetarier.» 
Zur Tradition eines Fussballmatches gehört die gute alte Bratwurst. Doch auch Essgewohnheiten sind einem stetigen Wandel unterworfen. Gesundes Futter will das Land. In den letzten Jahren sind deshalb in der Schweiz vegetarische Restaurants wie Pilze aus dem Boden geschossen.Das Hiltl in Zürich ist das Original. Bereits seit 1898 werden hier – im traditionsreichsten vegetarischen Restaurant Europas – köstliche vegetarische Spezialitäten serviert. Ein logischer Spielzug ist es deshalb, dass es dank Hiltl auch während der Euro 08 eine valable Alternative zu Bratwurst, Cervelat & Co. gibt.
Im speziellen Hiltl-EM-Zelt auf dem Zürcher Münsterplatz wird vom 6. bis 29. Juni 2008 eine ganze Auswahl feiner vegetarischer Spezialitäten serviert, dazu Live-Übertragungen aller Spiele auf grossen Plasma-Screens. Für Feststimmung sorgen eine EM-Bar, eine VIP-Lounge, Live-Bands und Parties mit angesagten DJs.
Die Agentur Ruf Lanz hat diese Steilvorlage gerne angenommen und zur Bekanntmachung des EM-Zelts eine Kampagne konzipiert, die mit einem Augenzwinkern zeigt: In jedem Fussballer oder Fussballfan steckt ein Vegetarier. Für die Kampagne wurden Bilder, in denen Fussballer ihre Köpfe aus den unterschiedlichsten Gründen ins Gras stecken, frech im Sinn des Hiltl interpretiert. Die Printkampagne mit insgesamt sechs Sujets läuft ab Anfang Mai.
Andreas Panzeri

Vollgas Richtung Online

Automagazine Einige Titel bauten den Online-Bereich aus – für mehr Lesernutzen und gegen das Abwandern der Rubrikenanzeigen.

 
Automagazine Einige Titel bauten den Online-Bereich aus – für mehr Lesernutzen und gegen das Abwandern der Rubrikenanzeigen. 
Von den rund zwei Dutzend Auto- und Motorradzeitschriften, die es an Schweizer Kiosken zu kaufen gibt, lassen 13 Titel ihre Reichweite von der Wemf ausweisen. Konkret sind das die Tamedia-Titel Automobil Revue und Motor Sport Schweiz mit ihren Westschweizer Pendants, dann die AutoBörse, an der die PubliGroupe beteiligt ist, die TCS-Mitgliederzeitschrift Touring, die in drei Sprachen erscheint, und schliesslich fünf Titel, die von Motor Presse Schweiz herausgegeben oder betreut werden: Auto Motor und Sport, MotorSport Aktuell, Töff, Motorrad sowie die Auto-Illustrierte.Signifikante LeserverlusteSo unterschiedlich diese Titel auch sind, eines ist ihnen gemeinsam: Insgesamt verlieren sie an Reichweite. So haben ausser Töff und Motorrad alle Titel seit 2004 mindestens einmal signifikant Leser verloren. Den in absoluten Zahlen grössten Verlust verzeichnet Touring, das schweizweit 265’000 Leser (–17%) weniger ausweist als vor vier Jahren. Prozentual ist hingegen die AutoBörse die grosse Verliererin mit einem Verlust von 48’000 Lesenden (–51%). Dann folgt die Automobil-Revue (deutsch und französisch), die insgesamt 70’000 Leser (–23%) einbüsste, sowie Moto Sport Schweiz/Suisse, das heute von total 35’000 Personen (–18%) weniger gelesen wird. Bei den übrigen Titeln sind die Verluste weniger gravierend.
Insgesamt ist dies eine merkwürdige Entwicklung, werden doch in der Schweiz immer mehr Autos immatrikuliert. Ein Anachronismus, der bei der Mitgliederzeitschrift Touring geradezu exemplarisch zum Ausdruck kommt: Deren Gesamtauflage ist leicht steigend (wohl parallel zur Anzahl der TCS-Mitglieder), die Leserschaft hingegen reduzierte sich deutlich.
In den Verlagen hat man diesen Trend ebenfalls festgestellt. Eine allgemeine Erklärung ist aber nicht erhältlich. Touring-Verlagsleiter Reto Kammermann zum Beispiel wollte nicht Stellung nehmen. Bei Tamedia verweist Rehne Herzig, Geschäftsführer der Fachmedien Mobil, auf die wachsende Konkurrenz. «Die Vielfalt an Zeitschriften und Special-Interest-Titeln zum Thema Auto, Tuning oder Felgen hat in den letzten Jahren stark zugenommen, die Zahl der interessierten Leser aber ist in etwa gleich geblieben», sagt er.
Bei der Automobil-Revue (AR) sieht Herzig noch einen weiteren Grund für den Reichweitenschwund: Vor zwei Jahren habe der Verlag etwa 3’000 Gratisabos gestrichen. «Aus heutiger Sicht war das vielleicht ein Fehler», sagt er. Was wohl ebenfalls eine Rolle spielt: In der letzten Zeit gab es bei der AR mehrere personelle Wechsel in Verlag und Redaktion. Der nächste Abgang steht bereits bevor: Chefredaktor Max Nötzli verlässt das Blatt im Mai. Herzig erwähnt dies nicht, schliesslich trat auch er seinen Posten erst Anfang April an. Er verweist lieber auf positive Trends: Auf den steigenden Einzelverkauf bei der AR und bei Motor Sport Schweiz/Suisse (MSS). In der Deutschschweiz seien in den ersten Monaten 2008 von der AR 39 Prozent und von MSS 28 Prozent mehr Hefte via Kiosk verkauft worden als in der Vergleichsperiode 2007. In der Romandie verkaufe sich die Revue Automobile um 26 Prozent und MSS um gar 138 Prozent besser. Auch punkto Inserate lägen die beiden Titel über Vorjahr und über Budget.
Ausländische KonkurrenzBeim Konkurrenz-Verlag Motor Presse Schweiz sieht Verlagsleiter August Hug die Situation für seine fünf Titel ebenfalls nicht dramatisch. Die Verluste der beiden Motorrad-Titel seien selbst langfristig gesehen im Vertrauensbereich geblieben, ähnliches gelte für AutoMotor und Sport, Motor Sport Aktuell und Auto-Illustrierte: Bei diesen drei Titeln seien die Rückgänge nur gemessen an Zwischenhochs im Jahr 2006 signifikant, im langfristigen Vergleich seien sie hingegen stabil, sagt Hug. Tatsächlich steht etwa die Auto-Illustrierte heute leicht besser da als noch 2004. So gesehen sei er durchaus zufrieden, sagt Hug, erst recht, wenn er bedenke, dass die Dichte an Auto- und Motorrad-Titeln hier zu Lande deutlich grösser sei als in Deutschland. Denn hier fallen die Schweizer Magazine, die im Nachbarland kaum zur Kenntnis genommen werden, zusätzlich ins Gewicht. Hug, der mit Motorrad und Auto Motor und Sport zwei deutsche Titel betreut, kümmert sich vor allem um seine drei Schweizer Magazine Töff, Auto-Illustrierte und MotorSport Aktuell. Diese will er in erster Linie pushen. So erhielt die Auto-Illustrierte eben erst eine neue Online-Plattform und kooperiert dort intensiver mit AutoScout24. Für MotorSport Aktuell, das Hug auch für Deutschland und Österreich produziert, wurde die Website Motor-sport.com neu aufgegleist – als Rennsport-Plattform für den gesamten deutschsprachigen Raum. «Obwohl wir nur ein enges Zielgruppensegment ansprechen, verzeichnet die Site pro Tag insgesamt bereits 80’000 Page Impressions», sagt Hug. Auch bei Töff stehen eine Neuerung im Online-Bereich und eine engere Kooperation an, hier mit Motorradhandel.ch.
Ein Ausbau im Online-Bereich stand kürzlich auch beim Inserateblatt AutoBörse an. Denn für Geschäftsleiter Andreas Kühne ist klar: Die Rubrikeninserate, insbesondere für Auto-Occasionen, sind in den letzten Jahren ins Internet abgewandert, und einige Autotitel, so auch die AutoBörse, haben diesen Trend verschlafen. Seit Februar sei dies bei der AutoBörse nun anders. Händler, die inserieren wollen, könnten nun dank Branchenschnittstelle ihre bereits erfassten Inserate bequem an die Autobörse senden und wahlweise online oder in Print inserieren – oder beides.
Bisher sei dies zu umständlich gewesen. Dank der Kooperation mit Car4you.ch und der Integration in die PubliGroupe-eigene Suchplattform local.ch umfasse das Online-Angebot 85’000 Inserate und stehe damit nach AutoScout24 an zweiter Stelle, sagt Kühne. Damit sei auch der Nutzen für die Leser wieder grösser. Was aber heisst das für die Printausgabe der AutoBörse? Da sich die Produktionszeiten durch das neue System verkürzt haben und damit die Anzeigen aktueller sind, hält Kühne ein Revival des Heftes – in Kombination mit Online – für durchaus möglich. «Höherpreisige Autos bleiben ohnehin im Print», ist er überzeugt.
Er schliesst aber auch nicht aus, dass das Heft eingehen könnte. Oder dass es künftig regional statt national erscheint. «Was von alledem, wird die Zukunft zeigen», sagt er. Derzeit denkt Kühne zudem an einen Relaunch. Er wünscht sich bei der AutoBörse «weniger Bleiwüste, mehr Bilder, mehr Übersicht und einen höheren redaktionellen Anteil».
 
Markus Knöpfli

Blick Online will regional werden

Ein Verkehrsunfall in Ostermundigen oder ein Raubüberfall in Kleinbasel: Solche Meldungen werden es künftig wohl verstärkt auf das Portal von Blick Online schaffen.

 Ein Verkehrsunfall in Ostermundigen oder ein Raubüberfall in Kleinbasel: Solche Meldungen werden es künftig wohl verstärkt auf das Portal von Blick Online schaffen. Ab sofort sind darauf regionale News aus den Regionen Zürich, Basel, Bern, Ostschweiz und Zentralschweiz verfügbar. Der Benutzer kann entweder im Bereich News/Regional oder mit einer auf der Site verfügbaren «Regio-Box» seine Region anwählen und bekommt dann eine Selektion regionaler News präsentiert, wie Ringier mitteilte. So sollen mehr regionale News zu lesen sein, als bisher auf Blick.ch verfügbar waren.

Schweizer Filmpreis zügelt nach Luzern

Am 7. März 2009 wird im KKL Luzern erstmals der Schweizer Filmpreis «Quartz» unter der Federführung der SRG verliehen. Die Gala ersetzt die bisherige Verleihung im Rahmen der Solothurner Filmtage. Der neue Filmpreis soll festlich sein und zu einem Fernsehanlass werden.

 Am 7. März 2009 wird im KKL Luzern erstmals der Schweizer Filmpreis «Quartz» unter der Federführung der SRG verliehen. Die Gala ersetzt die bisherige Verleihung im Rahmen der Solothurner Filmtage. Der neue Filmpreis soll festlich sein und zu einem Fernsehanlass werden: Die Verleihung bildet das Herzstück einer «Nacht des Schweizer Films», welche auf den sprachregionalen SRG-Sendern in die gute Stube flimmert. Beibhalten wird beim neuen Festakt die Gala, welche schon dieses Jahr die davor eher unglamouröse Verleihung in Solothurn aufmöbelte. Der Filmpreis soll künftig dem Schweizer Filmschaffen in der Bevölkerung mehr Anerkennung verschaffen. Das gab die SRG am Mittwoch bekannt. Über die Nominationen zum Filmpreis 2009, welche an den Solothurner Filmtagen im Januar bekannt gegeben werden, entscheidet die Schweizer Filmakademie. Wie bis anhin werden die Preisträger von einer Jury bestimmt.
Zum neuen Standort KKL heisst es im Communiqué, dass die Stadt Luzern damit über «einen idealen Kultur- und Begegnungs-Ort mit nationaler Ausstrahlung» verfüge. Luzern sei sehr erfreut über die Entscheidung der SRG.
Schweizer Filmakademie wird im Mai gegründet Die Verantwortung für die Gala obliegt der SRG. Partner des Anlasses sind das Bundesamt für Kultur, Swiss Films und die Schweizer Filmakademie. Letztere soll im Mai 2008 von den Mitgliedern des Dachverbandes der Schweizerischen Film- und Audiovisions-Branche Cinésuisse aus der Taufe gehoben werden. Sie schlägt die Nominationen vor, die vom Bundesamt für Kultur dotiert werden. Die Promotionsagentur Swiss Films übernimmt die Geschäftsführung der Schweizer Filmakademie und betreibt weiterhin die Promotionsarbeit rund um den Schweizer Filmpreis.

Umweltschutz vor Bequemlichkeit

Verpackung Die Hälfte der Konsumenten würde zu Gunsten der Umwelt auf bequeme Verpackungen verzichten, ergibt eine Nielsen-Studie.

 
Verpackung Die Hälfte der Konsumenten würde zu Gunsten der Umwelt auf bequeme Verpackungen verzichten, ergibt eine Nielsen-Studie.  
Während in der Schweiz und Umgebung das Umweltbewusstsein schon seit längerem sehr hoch ist, agiert nun auch der «Rest der Welt» immer bewusster. Weltweit wäre fast die Hälfte aller Konsumenten bereit, zu Gunsten der Umwelt auf Verpackungen zu verzichten, die lediglich der eigenen Bequemlichkeit dienen. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Nielsen durchgeführte Studie zum Thema Lebensmittelverpackungen, bei der 26’486 Internet-Nutzer befragt wurden. Weltweit ist für 49 Prozent der Konsumenten die Umwelt wichtiger als ein leichter Transport oder die einfache Aufbewahrung der Ware. In Europa ist das Umweltbewusstsein noch höher: 58 Prozent würden zu Gunsten der Umwelt auf bequeme Verpackung verzichten.Hygiene und Frische64 Prozent der Schweizer können sich vorstellen, auf Verpackungen zu verzichten, in denen man kochen oder die Ware aufbewahren kann.   «Die Schweizer tendieren anscheinend dazu, Ware nach dem Kauf umzupacken. Daher ist es ihnen nicht so wichtig, die Ware in der Verpackung aufzubewahren oder gar zubereiten zu können», erklärt Marco Bischof, Director Marketing & Communications, Schweiz. Auf Verpackungen zur einfachen Aufbewahrung und Stapelbarkeit zu Hause würden 61 Prozent der Schweizer verzichten, wenn es der Umwelt zugute kommt. Besonders wichtig ist den Schweizern die Hygiene. Nur 20 Prozent der Befragten geben an, dass sie für die Umwelt auf Verpackungen verzichten würden, die das Produkt sauber halten und vor dem Anfassen anderer Kunden schützt. Auch auf Verpackungen, die den Inhalt nach dem Kauf länger frisch halten, und Verpackungen mit Koch- und/oder Gebrauchsanleitung legen die Schweizer Wert. Nur 32 Prozent wollen darauf zu Gunsten der Umwelt verzichten. «Das ist ein sehr spannendes Ergebnis. Obwohl die Schweizer im Schnitt zweimal pro Woche im Supermarkt einkaufen, wollen sie Verpackungen, welche die Ware länger frisch halten», wundert sich Bischof.
Lebensstil entscheidend«Durchaus interessant und für Hersteller von grosser Bedeutung ist unsere Erkenntnis, dass die Einstellung zum Thema Verpackung sehr stark von kulturellen und regionalen Faktoren sowie vom Lebensstil abhängt», erklärt Bischof. Dazu zählt beispielsweise die Frage, ob die Verbraucher eher mit dem Auto oder mit öffentlichen Transportmitteln zum Einkaufen fahren. Die Grösse ihrer Wohnung und vor allem der Stauraum in der Küche haben ebenfalls Einfluss, und auch kulturelle Unterschiede in Bezug auf Essgewohnheiten und Einkaufsverhalten haben einen enormen Einfluss darauf, welche Art von Verpackungen bevorzugt wird.
So sind sich die Konsumenten in Europa und Nordamerika darüber einig, um welche Verpackungsarten sie einen Bogen machen würden, wenn sie damit der Umwelt helfen könnten: Fast 60 Prozent würden auf Packungen verzichten, die speziell der einfachen Aufbewahrung und Stapelbarkeit zu Hause (Stack-and-Store) dienen, und 55 Prozent gaben an, im Prinzip keine wieder verschliessbaren und damit mehrfach verwendbaren Behältnisse zu benötigen.
In Asien präsentiert sich die Situation wieder anders. Die Asiaten haben weniger Lagerraum für ihre Lebensmittel. Daher bevorzugen sie vielfach stapelbare Lösungen. Geschätzt werden auch Convenience-Verpackungen, in denen Lebensmittel auch gleich noch erhitzt werden können und die sich wieder verschliessen lassen. Generell ist der Trend zu mehr Umweltbewusstsein laut Nielsen ungebrochen und wird auch auf die Packungsgestaltung Einfluss haben.
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Sabine Flachsmann

Twin staubt in Wien zwei Mal Silber ab

An den 23. Internationalen Wirtschaftsfilmtagen in Wien haben Produktionen für Postauto und Suva aus der Küche der Bieler Filmproduktionsgesellschaft Twin Productions Silber geholt.

  An den 23. Internationalen Wirtschaftsfilmtagen in Wien haben zwei Produktionen der Bieler Filmproduktionsgesellschaft Twin Productions je einen silbernen «Prix Victoria» geholt. In der Kategorie «Interne Kommunikation» wurde das Roadmovie «Die gelbe Klasse» ausgezeichnet. Der 30-Minuten-Spielfilm mit Massimo Rocchi in der Hauptrolle (Regie: Alfonso Gordillo) ist im Auftrag von Postauto Schweiz realisiert worden. «Gut gerüstet», ein im Auftrag der Suva realisierter Unfallpräventionsfilm (Regie: Hannes Stark), holte den Preis in der Kategorie «Arbeitswelt».
Die Internationalen Wirtschaftsfilmtage in Wien werden alle zwei Jahre durchgeführt. Dieses Jahr verzeichnete das Auftragsfilmfestival mit 287 Einreichungen eine neue Rekordbeteiligung.
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