Hans Ziegler verlässt den VR des .ch-Verlags

Präsident Hans Ziegler tritt aus dem Verwaltungsrat der Firma Media Punkt zurück, welche die Gratiszeitung .ch herausgibt. Er bleibt dem Unternehmen als Investor verbunden.

 Ein Wechsel an der Verwaltungsratsspitze der Firma Media Punkt, welche die Gratiszeitung .ch herausgibt: Der Präsident Hans Ziegler tritt aus dem Gremium zurück. Ausschlaggebend dafür seien berufliche Gründe im Zusammenhang mit einem Beratungsmandat im Ausland, heisst es in einer Mitteilung. Ziegler, der den Verwaltungsrat seit der Gründung im Juni 2007 präsidiert hatte, bleibt weiterhin Investor von Media Punkt. Bis zur Wahl eines neuen Verwaltungsratspräsidenten wird Vizepräsident Ernst Buob, Rechtsanwalt in St. Gallen, die Geschäfte des Verwaltungsrates von Media Punkt führen.

Zwei neue Köpfe beim Branded Entertainent Circle

Die Interessengruppe Branded Entertainent Circle hat zwei neue Mitglieder aufgenommen. Neu dabei sind Karl Spörri, Festivaldirektor Zürich Film Festival sowie Marc Werner, Head of Marketing & Sales, Swisscom Privatkunden.

 Die Interessengruppe Branded Entertainent Circle hat zwei neue Mitglieder aufgenommen. Neu dabei sind Karl Spörri, Festivaldirektor Zürich Film Festival sowie Marc Werner, Head of Marketing & Sales, Swisscom Privatkunden. Der Branded Entertainment Circle beschäftigt sich mit Kooperationen der Unterhaltungs- und Kommunikationsindustrie. Da alle Interessen, Ideologien, Berufe und Wirtschaftszweige rund um das Thema vertreten sein sollen, begrüsse man den Neuzuwachs aus den Bereichen Film und Telekommunikation als «substanzielle Bereicherung», heisst es in einer Mitteilung.

Schweizer Jungregisseur Bernie Forster holt Grand Prix Victoria

Erfolg für den 32-jährigen Winterthurer Regisseur Bernie Forster: Er hat an den 23. Internationalen Wirtschaftsfilmtagen in Wien mit seinem Film «Selma!» den Hauptpreis «Grand Prix Victoria» gewonnen.

Erfolg für den 32-jährigen Winterthurer Regisseur Bernie Forster: Er hat an den 23. Internationalen Wirtschaftsfilmtagen in Wien mit seinem Film «Selma!» den Hauptpreis «Grand Prix Victoria» gewonnen.
Der Film, den der Jungregisseur im Auftrag der Genfer «Association mondiale pour l’école instrument de paix (EIP)» für eine DVD zum Thema Menschenrechte produzierte, handelt von einer jungen Frau, die keine Lehrstelle findet. Laut der Jury besteche der Film durch «spritzige und flotte Verbaleinlagen» der Hauptdarstellerin Selma, gespielt von Nadine Landert. Dem Regisseur Bernie Forster sei es zudem mit Witz und Schlagfertigkeit gelungen, die Aufmerksamkeit auf die Charta der Menschenrechte zu lenken. Auch Schnitt und Musik überzeugten die Jury. «Selma!» hatte bereits vergangenen November beim Schweizer Auftragsfilmpreis Edi Gold geholt.
Die 23. Auflage der Internationalen Wirtschaftsfilmtage ist am 8. und 9. April 2008 in Wien über die Bühne gegangen. Unter den nominierten Filmen befanden sich 41 deutsche Produktionen, fünf Filme aus der Schweiz sowie 18 österreichische Wirtschaftsfilme.

Verkaufsleiter von Radio Energy bei IPM macht sich selbstständig

Markus Presta, der Verlaufsleiter von Radio Energy Zürich bei IP Multimedia, verlässt das Unternehmen Ende Juni und macht sich selbstständig.

 Markus Presta, der Verlaufsleiter von Radio Energy Zürich bei IP Multimedia, verlässt das Unternehmen Ende Juni und macht sich selbstständig. Seine Laufbahn hatte Presta im März 1990 beim damaligen Radio Z als Kundenberater begonnen. In den vergangenen 18 Jahren habe er fast alle Funktionen eingenommen und den Ausbau des Unternehmens bis hin zur heutigen Goldbach Media Gruppe miterlebt, heisst es in einer Mitteilung der Vermarkterin. Seit August 2005 ist er Verkaufsleiter der IP Multimedia für Radio Energy Zürich.
Nun hat er sich für eine Neuorientierung im Berufsleben entschieden: Per 1. Juli 2008 gründet Presta seine eigene Firma, in der er seine Erfahrung in der Medienbranche als Berater zur Verfügung stellt. Zudem wird er weiterhin als Projektleiter im Verkauf sowie als Senior Kundenberater direkt bei Energy Zürich tätig sein.

Lowe macht Einzug von Mini in Adliswil bekannt

Die zur Draftfcb/Lowe Groupe gehörende Agentur Lowe hat den Umzug des Autohändlers Söhner nach Adliswil, wo der Mini-Handelspartner neu unter dem Namen Autocenter Zürich-Süd firmiert, inszeniert.

 
Die zur Draftfcb/Lowe Groupe gehörende Agentur Lowe hat den Umzug des Autohändlers Söhner nach Adliswil, wo der Mini-Handelspartner neu unter dem Namen Autocenter Zürich-Süd firmiert, inszeniert. Seit Anfang dieser Woche hängt laut Mitteilung der Agentur am Baugerüst des Neubaus ein Megaposter, das auf den bevorstehenden Einzug des Premium-Kleinwagens hinweist. Dabei wird die klassische Zügelkiste im Sinne der Mini-Philosophie neu interpretiert.Das Megaposter bildet den Auftakt zu einer Lancierungskampagne, die Anfang Juli anlässlich der Neueröffnung starten wird.
Verantwortlich bei Mini:
Patrick Cupelin (Leiter Mini Schweiz), Daniel Weber, Nadia Izzo (Autocenter Zürich-Süd AG). Verantwortlich bei Lowe: Keith Loell, Frédéric Nogier, Ivan Madeo (Kreation), Melanie J. Auerbach (Art-Buying), Marc Ziegler, Nina Marti (Beratung), Sandro Diener (Fotografie). 

Zögerliche Männer bringen «Werberdate» zu Fall

Was ist bloss mit den Schweizer Werbern los – sind sie zu schüchtern, zu cool oder zu feige? Für das geplante Werberspecial in der Kuppelshow «Swissdate» jedenfalls fehlen die Männer. Damit fällt das «Werberdate» ins Wasser. Der Zürcher Werbeclub kann die Aktion aber immerhin als «halbvollen Erfolg» verbuchen.

 Was ist bloss mit den Schweizer Werbern los – sind sie zu schüchtern, zu cool oder zu feige? Für das geplante Werberspecial in der Kuppelshow «Swissdate» jedenfalls fehlen die Männer. Damit fällt das «Werberdate» ins Wasser. Letzte Woche warf auch der letzte der potenziellen Hauptkandidaten das Handtuch: «Ich habe einfach kalte Füsse gekriegt». Die «Swissdate»-Sendung vom 26. April wird zwar stattfinden und es wird auch eine Kommunikatorin auf dem Stuhl sitzen. Aber um eine Gala zu veranstalten, habe es schlicht zuwenig entschlossene Typen, teilte TBWA Switzerland mit, die die Aktion für den Zürcher Werbeclub organisierte.
Dennoch verbuchen der Werbeclub und TBWA die Aktion als «halbvollen Erfolg». Mehr als 900 Site-Besucher und Besucherinnen haben sich gemäss Mitteilung auf Fertigeinsam.ch amüsiert. Im Zeitraum der Aktion gab es 14 Neueintritte, davon drei Firmenmitgliedschaften und 15 Testbeitritte. Damit sind die quantitativen Erwartungen des Zürcher Werbeclubs übertroffen worden.
Woran liegt die Zurückhaltung unter den Herren der Schöpfung? Sie seien grundsätzlich zurückhaltender, zögerlicher, verweichlichter geworden, findet TBWA in der Mitteilung. Selbst die Qualität des Samens von Schweizer Männern habe in den letzten 20 Jahren ja drastisch abgenommen. Wen wundere es da, wenn die Herren länger einsam bleiben wollten. Aber vielleicht finden die Werberinnen an einem Anlass des Werbeclubs die richtigen Partner, hofft Andy Hostettler von TBWA. Und zwar welche, die weniger lange fürs Schminken benötigen als sie selber.

Meinungen zum Tabakprogramm gehen auseinander

Die SVP findet das Nationale Programm Tabak 2008 - 2012 aus der Küche des Bundesamts für Gesundheit «unnütz». Die SP steht hinter dem Programm, während sich die FDP gegen Werbeverbote ausspricht.

 Das Nationale Programm Tabak 2008 – 2012 aus der Küche des Bundesamts für Gesundheit stösst in der Vernehmlassung bei den politischen Parteien auf geteilte Ansichten. Das Programm sieht beispielsweise vor, dass die Erhöhung der Tabaksteuer geprüft werden solle. Daneben stehen Werbeverbote und die Schaffung eines nationalen Gesetzes zum Schutz von Passivrauchern auf dem Plan. Ganz und gar nicht begeistert vom Tabakprogramm ist die SVP. Es sei eine «sektiererische Vorlage», schreibt die Partei. Nichts anfangen kann sie insbesondere mit dem Programmziel, dass Nichtrauchen in der Gesellschaft als Norm betrachtet werden soll. Raucher seien keine Menschen zweiter Klasse.
Moderater zeigt sich die FDP. Eine «Normierung» der Gesellschaft lehnt allerdings auch sie ab. Hingegen hat die Partei nichts gegen Präventionskampagnen. Werbeverbote lehnt die FDP ab.
Hinter dem Nationalen Programm Tabak 2008 – 2012 steht die SP. Es seien weitere Anstrengungen nötig, da noch immer ein Drittel der Schweizer Bevölkerung rauche. Die CVP und die Grünen nahmen bis am Donnerstag nicht Stellung. Kritisch zum Tabakprogramm geäussert hatte sich bereits die Schweizer Werbung (siehe
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CS-Werbeaktion: Bälle von Kindern hergestellt?

Im Rahmen einer Werbeaktion verteilt die Grossbank Credit Suisse in ihren Filialen zur Zeit Tausende von Fussbällen. Wie die Sendung «10 vor 10» am Mittwoch berichtete, arbeiteten bei der Herstellung dieser Bälle in Pakistan auch Kinder mit.

 Im Rahmen einer Werbeaktion verteilt die Grossbank Credit Suisse in ihren Filialen zur Zeit Tausende von Fussbällen. Wie die Sendung «10 vor 10» am Mittwoch berichtete, arbeiteten bei der Herstellung dieser Bälle in Pakistan auch Kinder mit, und dies zu äusserst schlechten Bedingungen. Die Credit Suisse zeigte sich im Beitrag überrascht von dieser Tatsache. Der Hersteller habe garantiert, dass keine Kinder beschäftigt würden, was man auch überprüft habe. Ein Ball kostet die Credit Suisse offenbar 3 Franken und 75 Rappen.

Uefa: Fans müssen die richtigen Kleider tragen

Den Sponsoren der Euro 08 wird für ihre Investitionen der Rücken freigehalten: Die Uefa will mit «Marken-Kontrolleuren» gegen Gruppen vorgehen, die mit ihrer Kleidung die offiziellen Sponsoren konkurrenzieren.

 Die offiziellen Sponsoren der Euro 08 überweisen für ihre Auftritte Millionen an die Uefa. Für ihre Investitionen wird ihnen der Rücken frei gehalten. Sobald Gruppen auftreten würden, die mit ihrer Kleidung die offiziellen Sponsoren konkurrenzieren oder Ambush-Marketing betreiben würden, behalte man sich vor einzugreifen, erklärte Uefa-Sprecherin Pascale Vögeli gegenüber 20 Minuten. Fangruppen, welche beispielsweise mit Heineken-Hüten das Euro-Bier von Carlsberg optisch konkurrenzieren, müssten ihre Accessoires abgeben. Dies soll für jegliche Kleidung gelten, sofern sie den Uefa-Verantwortlichen als zu dominant erscheint.Kontrolliert werden soll nicht nur in und um die Stadien, sondern auch in den offiziellen Fanzonen. Auch dort sind die Werbeflächen den offiziellen Uefa-Sponsoren vorbehalten. Allerdings liegt die Verantwortung zur Durchsetzung der Uefa-Vorschriften dort vor allem in den Händen der Host-Cities. Man werde jedoch sehr pragmatisch vorgehen, versichterte Marcel Brülhart, Projektleiter der Host City Bern, gegenüber 20 Minuten. Im Zweifelsfall würden die Fans hereingelassen. Handle es sich jedoch um eine grössere Menschenmenge, die gezieltes Ambush-Marketing betreibe, müssten sie draussen bleiben.
 
 

IG Sponsoring wird neu durch Beirat unterstützt

Die Interessengemeinschaft Sponsoring wird neu von einem Beirat mit René C. Jäggi, Marco Solari und Prof. Dr. Torsten Tomczak unterstützt. Alle drei Beiräte werden sich dafür einsetzen, dass Sponsoring auch in Führungsetagen von Schweizer Unternehmen höhere Akzeptanz erreicht.

 
Die Interessengemeinschaft Sponsoring wird neu von einem Beirat mit René C. Jäggi, Marco Solari und Prof. Dr. Torsten Tomczak unterstützt. Dr. Torsten Tomczak ist Professor an der Universität St. Gallen und Direktor des Instituts für Marketing und Handel, mit dem zusammen die IG Sponsoring letztes Jahr eine Studie über die Relevanz des Sponsorings herausgegeben hat. Der Basler Unternehmer René C. Jäggi war Präsident des FC Basel und Vorstandsvorsitzender des 1. FC Kaiserslautern. Marco Solari ist Präsident des Internationalen Filmfestivals Locarno und von Tessin Tourismus. Der Beirat berät den Vorstand in fachlichen Fragen und wird die  Repräsentation der Ideen des Vereins wahrnehmen. Alle drei Beiräte werden sich laut Communiqué dafür einsetzen, dass Sponsoring auch in Führungsetagen  von Schweizer Unternehmen höhere Akzeptanz erreicht.
Die Vertreter der Mitglieder der IG Sponsoring sind operativ in den Kernbereichen des Sponsorings tätig und wirken als Botschafter für  die Sache des Sponsorings. Der Verein zählt 50 Unternehmen,  Veranstalter und fachspezifische Berater zu seinen Mitgliedern. Er  wird von einem fünfköpfigen Vorstand geführt.

Comedia fordert GAV bei Weber Benteli

Nach dem Verkauf der Berner Druckerei Benteli Hallwag an Farbendruck Weber hat die Belegschaft nun dem Sozialplan zugestimmt. Die Gewerkschaft Comedia fordert ausserdem, dass die neu entstehende Weber Benteli dem GAV der grafischen Industrie unterstellt wird.

 Anfangs März 2008 hatte die Tamedia-Tochter Espace Media das Berner Druckunternehmen Benteli Hallwag an die Bieler Farbendruck Weber AG verkauft. Die betroffene Belegschaft hat dem Sozialplan zugestimmt, den die Mediengewerkschaft Comedia in mehreren Gesprächsrunden ausgehandelt hatte. Das teilte Comedia am Donnerstagnachmittag mit. Aufgrund des Verkaufs hätten rund 60 Mitarbeitende der Benteli Hallwag die Kündigung erhalten, heisst es weiter. Rund 70 werden von Bern nach Biel-Brügg versetzt. Während im Sozialplan diverse Fragen geregelt werden konnten, sieht die Mediengewerkschaft ein Anliegen weiterhin ungelöst: Die Farbendruck Weber als neue Benteli-Besitzerin unterstehe nicht dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) der grafischen Industrie. Um die GAV-Unterstellung der neu enstehenden Firma Weber Benteli zu erreichen, will die Gewerkschaft «alles unternehmen», was ihr möglich ist, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Den entsprechenden Auftrag der Angestellten erhielt sie an der Betriebsversammlung vom Donnerstag.

Die weiblichen Seiten des Automobils

Frauenmagazin Sandra Stella Triebl, Initiantin und Verlegerin von Ladies Drive, dem ersten Automagazin für Frauen, gibt Auskunft.

 
Frauenmagazin Sandra Stella Triebl, Initiantin und Verlegerin von Ladies Drive, dem ersten Automagazin für Frauen, gibt Auskunft. 
WW: Seit Jahren tendieren die Leserzahlen bei den Automobil-Zeitschriften nach unten. Trotzdem haben Sie Ende Februar Ladies Drive, ein Frauenmagazin «für Business, Cars & Lifestyle», lanciert. Warum gerade jetzt?Sandra Stella Triebl:
Eigentlich müsste man fragen, warum erst jetzt. Denn bei 70 Prozent der Autokäufe entscheiden Frauen – nicht nur über die Farbe, auch über die Marke. Das wurde bisher zu wenig beachtet. Bei vielen Frauen zeigt sich die Freude am Auto zudem anders als bei Männern, die eher technisch interessiert sind. Ich vergleiche das gern mit dem kleinen Prinzen von Saint-Exupéry, der sich fragt, warum die Menschen so häufig nach Namen, Beruf, Titel und Alter fragen, wenn sie eine neue Person kennen lernen. Für den Prinzen ist der Klang der Stimme wichtiger. Frauen haben einen ähnlichen Zugang zum Auto: Sie fragen nach dem Design, ob sie sich im Auto wohl fühlen, ob es ihrem Bedürfnis entspricht. Sie sind detailverliebter und weniger technisch. Mehr Look and Feel. Darauf gehen gängige Automagazine aber kaum ein.Wie vertreiben Sie das Heft?4’500 Exemplare verteilten wir gratis über Garagisten und Händler, 1’000 via Kiosk, 1’500 über Continental, 2’500 über Frauen-Business-Organisationen wie Nefu (Netzwerk der Einfrau-Unternehmerinnen), die Wirtschaftsfrauen oder BPW (Business Professional Women), der Rest im Direktvertrieb. So bauen wir den Abostamm langsam auf. Bisher gingen gegen 400 Abo-Bestellungen ein – mehr als ich erwartet habe.
War das Magazin wirklich nach drei Wochen vergriffen?Wie der Kioskverlauf lief, weiss ich noch nicht. Aber alle andern Hefte sind weg. Ich erhalte täglich Bestellungen, kann aber nicht mehr liefern.
Was heisst das für die Zukunft?Ich denke, dass wir künftig bis zu 2’000 Exemplare mehr drucken werden. Zudem erwägen wir ein zweimonatliches Erscheinen. Mehr liegt aber nicht drin – aus Rücksicht auf das Zeitbudget unserer Zielgruppe. Wir reden auch mit den Inserenten darüber. Klar ist: Ladies Drive soll keinen Stress auslösen. Wir machten bewusst ein hochwertiges Heft, das man gerne mehrmals zur Hand nimmt. Es nützt niemandem, wenn es bloss herumliegt.
Wie läuft Ladies Drive punkto Inserate?Die erste Ausgabe hatte 13 Inserate, in der nächsten werden es gegen 20 sein. Viele Leute aus der Autobranche sagten mir, dass sie derzeit Mode- oder Lifestyle-Medien eher den klassischen Automobilzeitschriften vorziehen. Ladies Drive baue hier eine Brücke.
Sie sollen bereits schwarze Zahlen schreiben.Tatsächlich sind sämtliche Ausgaben für Druck, Büromiete, Freelancer und Fotograf gedeckt – fürs ganze Jahr. Aber nur, weil das Kernteam, die Familie, gratis arbeitete. Nun wäre es schön, wenn auch für uns noch etwas herausschauen würde.
Interview: Markus Knöpfli
Eckdaten zu Ladies DriveDas Magazin Ladies Drive
ist Ende Februar mit 124 Seiten und einer Auflage von 11 ‚000 Exemplaren erschienen. Es richtet sich hauptsächlich an berufstätige Kaderfrauen und Unternehmerinnen mit einer Affinität zum Auto. Inhaltlich behandelt das Heft zu etwa 60 Prozent Auto-affine Themen, im Übrigen geht es um Design, Mode, Beauty, Architektur, Kunst und Kultur – immer mit einem Fokus auf Business-Frauen. Ladies Drive erscheint viermal jährlich. Preis pro Heft: 9 Franken. Das Abo kostet 30 Franken und eine 1/1-Seite vf brutto 4’800 Franken. (mk)
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