Publigroupe: ISS unterstützt Laxey-Anträge

Die US-Aktionärsberatungsfirma ISS empfiehlt hinsichtlich der Publigroupe-Generalversammlung, die Anträge des britischen Hedgefonds Laxey anzunehmen. Dieser fordert die Aufhebung der Eintragungs- und Stimmrechtsbeschränkung von fünf Prozent.

 
Der US-Aktionärsberater ISS empfiehlt hinsichtlich der Publigroupe-Generalversammlung, die Anträge des britischen Hedgefonds Laxey anzunehmen. Dieser fordert die Aufhebung der Eintragungs- und Stimmrechtsbeschränkung von fünf Prozent.ISS unterstütze klar den Grundsatz «Eine Aktie, eine Stimme», teilte Institutional Shareholder Service (ISS) gemäss SDA in einer kürzlich veröffentlichten Handlungsempfehlung an die Aktionäre anlässlich der Publigroupe-GV vom 30. April mit. Vorkehrungen gegen Übernahmen wie Stimmrechtsbeschränkungen dienten als Hürde, um ineffiziente Manager und Verwaltungsräte vor einer Auswechslung zu bewahren.
Publigroupe hatte sich vor einer Woche gegen eine Abschaffung der Stimmbegrenzung ausgesprochen. Als Grund nannte die Lausanner Firma, dass die Unabhängigkeit ein zentrales Element für den Unternehmenserfolg sei. Laxey, die unter anderem auch bei Implenia Grossaktionär ist, hält gemäss letzten Angaben seit Februar 4,98 Prozent an Publigroupe.

Premiere bleibt vorerst Kunde von Kudelski

Der Waadtländer Technologiekonzern Kudelski kann aufatmen: Der deutsche Bezahlsender Premiere bleibt für seine Kabelkunden vorerst Kunde des TV-Verschlüsselungsexperten. Kudelski erhält allerdings Konkurrenz, und zwar von Rupert Murdochs Firma NDS.

 Der Waadtländer Technologiekonzern Kudelski kann aufatmen: Der deutsche Bezahlsender Premiere bleibt für seine Kabelkunden vorerst Kunde des TV-Verschlüsselungsexperten. Anfang Jahr waren Sicherheitslücken entdeckt worden. Hacker hatten das Kudelski-Verschlüsselungsprogramm geknackt. Das führte bei Premiere zu Umsatzeinbussen. Die Münchner drohten deswegen den Anbieter zu wechseln (siehe
). Nun bestätigten Kudelski und Premiere ihre Zusammenarbeit bis 2012. Der Vertrag kann von Premiere bis 2015 verlängert werden, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung vom Dienstag heisst. Beide Firmen zeigten sich überzeugt, dass sie die Sicherheitslücken mit der neuen Generation von Smartcards «angemessen» schliessen könnten.
Kudelski erhält allerdings dennoch Konkurrenz: Das über Satellit gesendete Premiere-Programm wird künftig mit der Videoguard-Technologie des Unternehmens NDS codiert. NDS ist eine Tochtergesellschaft von Rupert Murdochs News Corp. Murdoch hält seit kurzem einen Anteil von 22,7 Prozent an Premiere. Analysten gehen gemäss SDA davon aus, dass Premiere die beiden Systeme im Parallelbetrieb testen will und in einigen Jahren das bessere auswählt.
Wegen der Umsatzeinbussen wollte Premiere mit Kudelski auch über Schadenersatzansprüche verhandeln. Dazu wurden am Dienstag jedoch keine Angaben gemacht.

SW befürchtet «kommunikativen Untergrund» wegen Tabakwerbeverboten

Der Verband Schweizer Werbung kritisiert Massnahmen aus dem Nationalen Programm Tabak 2008 bis 2012, welches das Bundesamt für Gesundheit ausgearbeitet hat. Er stört sich an den geplanten Werbeeinschränkungen.

 Der Verband Schweizer Werbung kritisiert Massnahmen aus dem Nationalen Programm Tabak 2008 bis 2012, welches das Bundesamt für Gesundheit ausgearbeitet hat. Dem Ziel, die Zahl der tabakbedingten Todes- und Krankheitsfälle in der Schweiz zu reduzieren, stimmt der Verband natürlich zu. Er stört sich aber an den geplanten Werbeeinschränkungen, wie Sprecher Piero Schäfer mitteilte. Nicht verhältnismässig findet der Verband Werbebeschränkungen angesichts des seit Jahren sinkenden Zigarettenkonsums. So sei beispielsweise der Raucheranteil unter Jugendlichen zwischen 2001 und 2006 um 20 Prozent zurückgegangen, ohne dass in dieser Phase Werbeeinschränkungen gegolten hätten. Das beweise einmal mehr, dass Werbung den Konsum nicht in der behaupteten Weise beeinflusse, folgert die SW in ihrer Stellungnahme. Störend findet sie ausserdem, dass die Werbung partiellen Einschränkungen unterliegen solle, die aufgrund diverser kantonaler Gesetze vor allem die Plakatwerbung betreffen. Es heisse sogar in einer Antirauch-Studie der Weltbank, dass partielle Verbote von Zigarettenwerbung geringe Auswirkungen auf das Rauchen hätten. Die SW verweist auf Selbstbeschränkung in Sachen Raucherwerbung, welche sich die Branche auferlegt hat, und führt ins Feld, dass die Warnhinweise auf den Päckchen und in der Werbung ja der Prävention und Information dienen würden. Werbeverbote dagegen könnten dazu führen, dass die Tabakfirmen ihre Marketinganstrengungen auf andere Bereiche verlegen würden: Wenn man ihnen die klassischen Kommunikationsweise verwehrt, werden sie andere Kanäle aktivieren, befürchtet die SW. Denn es sei naiv anzunehmen, dass die Industrie auf Kommunikationsmassnahmen für das nach wie vor legale Produkt verzichten werde. Dieser «kommunikative Untergrund» sei nicht im Sinne der Prävention, so der Verband.
Die Schweizer Werbung wehrt sich auch dagegen, dass Bundesverwaltung und Bundesrat stets auf europäisches Recht verweisen, wenn es um die Einführung neuer Normen geht. Den Eindruck zu erwecken, dass man sich europäischem Recht zwangsläufig anpassen müsse, sei «unehrlich, demokratiepolitisch bedenklich und geeignet, das Vertrauen in die Bundesbehören noch mehr zu untergraben», heisst es in der Stellungnahme weiter. Ebenso schwierig findet der Verband die zunehmenden kantonalen Werbeeinschränkungen: Sie hätten zu einer totalen Rechtsunsicherheit geführt, da in einem Kanton verboten sei, was im anderen erlaubt sei. Die Schweizer Werbung hält deshalb diese föderalistische Vorgehensweise «nicht für zielführend» und lehnt deshalb kantonale Verbote ab.

Zu guter Letzt: Rorschachtest reloaded

Bilder vom Rorschachtest sind beliebte Sujets in der Werbewelt. Alle paar Jahre taucht wieder ein verschmierter, symmetrischer Tintenklecks in einem Inserat auf. Woran das liegt? Die Werbewoche weiss es.

Die Psychologisierung der Gesellschaft schreitet voran. Die einschlägigen Heftli feiern Hochkonjunktur, Psychotests in der bunten Presse und auf ebenso bunten Websites sind beliebt. Natürlich macht diese Entwicklung auch vor der Werbung nicht halt: Der 1921 von einem Schweizer Psychiater erfundene Rorschachtest zumindest ist ein beliebtes Stilelement in der kommerziellen Kommunikation. Ogilvy Interactive wirbt damit für Alfa Romeo. Der kreative Nachwuchs verwendete das psychologische Diagnosemittel in einer Eingabe für den diesjährigen Wettbewerb «Das kann nur ein Inserat». Und ein Blick in die Werbegeschichte zeigt, dass die unter Psychologen umstrittenen Farbkleckse bereits 2006 in einer Auto-Anzeige zum Zuge kamen: JWT+H+F warb damit für Mazda. Und war damals auch nicht die erste Kreativwerkstatt, die das Motiv für die Werbung verwendete. Woran mag es liegen? Sind die Tintenkleckse so universelle Symbole wie die Herzform, die Freiheitsstatue oder die ägyptischen Pyramiden? Vielleicht liegts auch einfach an all den Studiumsabbrechern in Psychologie, die sich nach geschmissener Unikarriere in den Agenturen tummeln. JWT+H+F für Mazda:

Ogilvy Interactive für Alfa Romeo:

Studie: Presserat soll beraten und nicht sanktionieren

Der Schweizer Presserat wird zwar als kompetent und fair wahrgenommen, seine Wirkung für die tägliche Arbeit aber als gering beurteilt. Geht es nach den Teilnehmern einer Studie, soll das Selbstkontrollorgan der Medien zwar beratend wirken, aber keine Sanktionsbefugnisse haben.

 Der Schweizer Presserat wird zwar als kompetent und fair wahrgenommen, seine Wirkung für die tägliche Arbeit aber als gering beurteilt. Das geht aus einer neuen Studie hervor. Dem Selbstkontrollorgan der Medien wird auf Grund seiner Fachkompetenz zwar mehr Verständnis für die Arbeit der Medien attestiert als der Justiz, wie der Presserat am Dienstag mitteilte. Dennoch wollen ihm die befragten Medienschaffenden keine Sanktionsbefugnisse einräumen.
Und obwohl der Presserat als fair und kompetent geschätzt wird, werden seine Stellungnahmen in den Redaktionen kaum je diskutiert. Gleichzeitig wird aber die Funktion des Gremiums als «Richtschnur» für die sich rasch wandelnde Branche als wichtig erachtet und gewünscht.
Beratungsfunktion in den Vordergrund rückenGemäss der Studie sollte der Presserat seine Beratungsfunktion stärker bekannt machen. Daneben sollten der berufsethischen Kodex und die Richtlinien stärker an die Qualitätssicherungs- und Reflexionsprozesse in den Redaktionen gekoppelt werden.
Verfasst wurde die Studie vom Institut für Angewandte Medienwissenschaft (IAM) der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften im Auftrag der Stiftung Schweizer Presserat. Aus den Teilnehmern einer Online-Umfrage wurden im vergangen Jahr 50 bewusst ausgewählte «Skeptiker» und «Euphoriker» vertieft befragt.
Verbindliche Schlussfolgerungen seien noch nicht gezogen worden, schreibt der Presserat. Er will nun abwarten, ob der derzeit diskutierte Einbezug der SRG und der Verleger in die Trägerschaft der Stiftung zustande kommt oder nicht.

Dialog Lucky Lack macht Eltern schlau

Dialog Lucky Lack hat die Webseite Elternet.ch entwickelt, die Eltern und Erziehende durch den Dschungel von Internet, Handys, Games & Co führen soll. Geboten werden umfassende Informationen zu den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien und die Möglichkeit des Austauschs.

 
Die von Dialog Lucky Lack entwickelte Webseite Elternet.ch führt Eltern und Erziehende durch den Dschungel von Internet, Handys, Games & Co. und bietet ihnen für die Erziehung umfassende Informationen zu den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien. Sie gibt ihnen auch die Möglichkeit, sich mit andern Eltern zu Fragen von Erziehung in der digitalisierten Welt auszutauschen. Ein Beirat aus bestens qualifizierten Spezialisten aus verschiedenen Bereichen soll die Richtigkeit der Inhalte überwachen, wie es in der Mitteilung der Dialogagentur heisst. Das unabhängige Projekt ist aus privater Initiative unter der Federführung der Hauptinitiantin und selbständigen Kommunikationsberatern Nadia Garcia entstanden.

Radio 105 baut Webradio-Angebot aus

Mit 105 House, 105 Latino und 105 Italia startet der Jugendsender Radio 105 drei neue Webradio-Kanäle.

 Der Jugendsender Radio 105 startet drei neue Webradio-Kanäle. 105 House soll den Sound der Clubs ins Radio bringen. 105 Latino bietet für alle Latino-Fans Salsa, Bachata, Merengue und Reggaeton in einem Nonstop-Mix. Und mit 105 Italia (Radio Centocinque) ist ein italienischer Sender via Webauftritt von Radio 105 zu hören. 105 Italia ist Partnerstation von Giuseppe Scagliones Radio und gemäss dessen Mitteilung «der legendärste Radiosender Italiens»; die Satire-Sendung «Lo Zoo di 105» sei die meistgehörte Radioshow Italiens. Zu hören ist auf dem Sender ein Mix aus Musik, News und Radioshows.

BMB lässt Spot für Stöckli-Sommerangebote vom Stapel

BMB bewirbt mit der Fortsetzung ihrer im Herbst 2007 kreierten Kampagne das Sommersortiment des Schweizer Sportartikelanbieters Stöckli. Zentrale visuelle Sujets sind wiederum die zwei sprechenden Berge.

 
Die Agentur Baertschi, Meroni & Bolleter lanciert eine Fortsetzung ihrer im Herbst 2007 kreierten Kampagne für den Schweizer Sportartikelanbieter Stöckli. Wurde damals das Winterangebot beworben, soll jetzt auch das Sommerangebot einem breiten Publikum bekannt gemacht werden. Das sommerliche Angebot besteht aus einem umfangreichen Sortiment für verschiedenste Sportarten, wie es in der Mitteilung der Agentur heisst. Der neu entwickelte
Spot zeigt die bereits aus der Winterkampagne bekannten zwei sprechenden Berge. Einer der beiden wird dabei durch einen Mountainbiker mit einer Rückenmassage verwöhnt. Die TV-Kampagne läuft ab sofort für fünf Wochen auf SF 1, SF 2 und in ausgewählten Lokalfernsehsendern. 
Verantwortlich bei Stöckli Swiss Sports:

Beni Stöckli (Geschäftsführer) und Sepp Odermatt (Leiter Marketing). Verantwortlich bei BMB: Flavio Meroni und Markus Rottmann (Kreation), Christian Baertschi und Marion Schwager (Beratung). Produktion: Heinrich Reinacher und Natalina Zainal (Markenfilm (Schweiz) AG). Animation: Animationsfabrik GmbH, Hamburg. Regie: Kay Woitas. Media: Caroline Nünlist und Thomas Rüttimann (Zipmedia GmbH, Zürich).

One Show: Auch S&F Zürich und KSB/SJ sind nominiert

Auch die beiden Agenturen Scholz & Friends Zürich und Krieg, Schlupp, Bürge/Springer & Jacoby (KSB/SJ) dürfen sich unter die Finalisten am One Show Festival in New York einreihen.

 Auch die beiden Agenturen Scholz & Friends Zürich und Krieg, Schlupp, Bürge/Springer & Jacoby (KSB/SJ) dürfen sich unter die Finalisten am One Show Festival in New York einreihen. Scholz & Friends Zürich kann mit einer Arbeit für den Zauberladen Zürich auf Edelmetall hoffen. Die Guerilla-Filmaktion
«How-the-heck-did-this-card-get-into-your -pocket?» hatte zum Ziel, den Leuten die Faszination des Zauberns mit einem simplen aber effektiven Kartentrick nahezubringen. KSB/SJ hat es mit der Kampagne «Monster» für das Bettenfachgeschäft Finetra auf die Shortlist geschafft. Das begehrte One-Show-Edelmetall wird während der Festivalwoche vom 5. bis 9. Mai in New York verliehen.

KSB/SJ lässt Bio-Mode von Coop Naturaline gut aussehen

Die Marke Coop Naturaline gibt es bereits seit 12 Jahren. Mit der aktuellen Frühlings- und Sommerkollektion will der Einzelhandelsriese beweisen, dass Fashion und Fairness, beziehungsweise Fashion und Bio, keine Gegensätze sein müssen.

 
Die Marke Coop Naturaline gibt es bereits seit 12 Jahren. Mit der aktuellen Frühlings- und Sommerkollektion will der Grossverteiler beweisen, dass Fashion und Fairness, beziehungsweise Fashion und Bio, keine Gegensätze sein müssen. Mit Naturaline bietet Coop Textilien aus Bio-Baumwolle, die nach sehr strengen sozialen und ökologischen Richtlinien produziert und verarbeitet werden. Die Kampagnen dazu entwickelt die Zürcher Agentur Krieg, Schlupp, Bürge/Springer & Jacoby. Auf die drei Herbst-Anzeigensujets vom vergangenen Jahr folgen jetzt zwei Frühlingssujets. Mit Headlines, die mit einer gewissen Nonchalance und Leichtigkeit die Besonderheiten von Naturaline auf den Punkt bringen sollen, wie die Agentur mitteilt. Ganz ohne zu verschweigen, dass auch Bio-Mode aus fairem Handel vor allem eines erfüllen muss, damit sie getragen wird: Sie muss gut aussehen.
Die Anzeigen erscheinen dieser Tage in der nationalen Publikumspresse und in ausgewählten Frauenzeitschriften.
Verantwortlich bei Coop:
Jürg Peritz (Leiter Direktion Marketing/Beschaffung), Sandro Corpina (Leiter Category Management Textil), Jürg Kräuchi (Werbeleiter Coop City).Verantwortlich bei KSB/SJ: Uwe Schlupp (CD), Anita Kummer (AD), Marion Lim (Text), Barbara Lagger, Christoph Bürge (Beratungsleitung), Laurence Bolinger (Beratung), Adriana Stepanov (DTP), Lilo Killer (Art Buying), Frédéric Auerbach (Foto), Detail (Bildbearbeitung), Coop Media sowie Initiative Media Western (Media).

Agentur am Wasser will zu natürlichem Wachstum verhelfen

Natürlich, das Magazin für Natur, Gesundheit und Gesellschaft hat sowohl seinen Internet- wie auch seinen Werbeauftritt überarbeiten lassen. Mit dem Ziel, die Leserschaft von monatlich 227'000 Leser weiter wachsen zu lassen, beauftragte die Zeitschrift die Zürcher Agentur am Wasser mit der Erarbeitung einer neuen Kampagne.

 
Natürlich, das Magazin für Natur, Gesundheit und Gesellschaft hat sowohl seinen Internet- wie auch seinen Werbeauftritt überarbeiten lassen. Mit dem Ziel, die Leserschaft von monatlich 227’000 Leser weiter wachsen zu lassen, beauftragte die Zeitschrift die Zürcher Agentur am Wasser mit der Erarbeitung einer neuen Kampagne.Natürlich ist 30 Jahre alt geworden und präsentiert sich nach seinem Redesign laut einer Mitteilung so frisch wie seine Leser. Das hänge auch damit zusammen, dass Themen rund um einen gesunden Lifestyle seit jeher unverkrampft, lebensfreudig und konsequent mit vielen Serviceleistungen inszeniert würden, schreibt die Agentur.
Die neue Anzeigenkampagne positioniert das Monatsmagazin programmatisch als Quelle für Lebensqualität. Mit Umsetzungen, die keine Zweifel zulassen, dass ein gesunder Lifestyle und Lebenslust sehr viel miteinander zu tun haben. Die Kampagne ist ab April 2008 Publikumszeitschriften und Tageszeitungen zu sehen.
Verantwortlich bei AZ Fachverlage:
Irene Frei (Verlagsleitung), Peter Jauch (Product Management). Verantwortlich bei Agentur am Wasser, Maeder & Partner Werbeagentur: Ruedi Maeder (CD/Text), André Juchli (AD), Sonya Fricker (Beratung).

Walker: Böögg liess Bratwürste regnen

Doppelte Spannung am diesjährigen Sechseläuten. Um punkt 18.26 Uhr explodierte der Böögg – Startschuss für eine weitere superschnelle Werbeaktion der Walker Werbeagentur: Sie liess wenig später 10’000 Flyer über das Publikum beim Zürcher Bellevue regnen.

Doppelter Druck rund um den Zürcher Böögg am diesjährigen Sechseläuten. Nicht nur wartete die ganze Schweiz auf eine möglichst kurze Zeit bis zur Explosion, damit wir einen möglichst schönen Sommer 2008 geniessen können. Sie musste sich allerdings gedulden, bis der letzte Kracher am bis zum Stab heruntergebrannten Böögg endlich explodierte. Heisse Aufregung auch hinter den Kulissen. Dort wartete Pius Walker und sein Kunde Maxiprint nämlich ebenso gespannt auf den Knall als Startschuss für eine weitere superschnelle Werbeaktion. «Maxiprint.ch: Schneller druckt keiner», heisst der bekannte Claim aus früheren Kampagnen. Jetzt ist das Versprechen einmal mehr eingelöst worden. Wenige Sekunden, nachdem der Böögg seinen Kopf verlor, regneten zusätzlich zum echten Regen auch noch über 10’000 Flyer über das Publikum beim Zürcher Bellevue.

Auf den Papierfetzen war neben der genauen Explosionszeit «18.26 Uhr» auch die passende Wettervorhersage
«Schmuddelsommer» für den erwarteten Sommer gedruckt. Auf der Rückseite des Flyers entdeckten die Zuschauer einen Gutschein für eine Sechseläuten-Bratwurst im «Vorderen Sternen».
Möglich wurde die Guerilla-Aktion dank einer generalstabsmässig organisierten Übung mit über 15 Helfern bei der diesmal nicht mehr «kleinsten Werbeagentur der Welt». In der Druckerei arbeiteten über 100 Leute an mehr als einem Dutzend Printern…
Doch lassen wir das. Natürlich wurden die Flyer nicht in Realtime gedruckt. Walker liess für sämtliche Minuten von 18.01 bis 18.35 die entsprechenden Flyer vordrucken – in einer Auflage je nach Wahrscheinlichkeit der Explosion. Die Werbeflyer wurden dann mit einer Spezialkanone ziemlich nah bei der Agentur Publicis – wo pikanterweise der traditionelle Werber-Apéro stattfand – über die Köpfe der staunenden Menge hinweg geschossen. Die weitere logistische Infrastruktur für die Aktion war in einem Häuschen versteckt, das zur Tarnung mit «Vorderer Sternen» angeschrieben war und später mit einer grossen «Maxiprint»-Blache umgerüstet wurde für die weitere Aufklärung rund um die Guerilla-Aktion sowie das grosse Bratwurst-Verteilen.
Auch diese wurde zu einem grossen Erfolg unter dem spontan neu kreierten Slogan: «Schneller verdrückte sie keiner.»
Andreas Panzeri

 

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