Gartenmann übernimmt Führung bei Publicitas Publimedia

Publicitas Publimedia wird reorganisiert. Ziel ist es, das Unternehmen noch konsequenter auf die Bedürfnisse des modernen Medienmarktes auszurichten. Die Gesamtleitung der Publimedia gehört neu zu den Aufgaben von Stephan Gartenmann.

 
Publicitas Publimedia wird reorganisiert. Ziel ist es, das Unternehmen noch konsequenter auf die Bedürfnisse des modernen Medienmarktes auszurichten. Dies bringt auch Veränderungen in der Führungsorganisation mit sich. Die Gesamtleitung der Publimedia gehört neu zu den zusätzlichen Aufgaben von Stephan Gartenmann, der seit kurzem die Abteilung Allmedia Sales bei der Publicitas leitet (siehe ). Die Abwicklung von Printkampagnen und die Promotion von Schweizer Titeln sowie die Betreuung von Werbekunden und deren Agenturen gehören seit jeher zu den Tätigkeiten der Publimedia. Die Reorganisation sieht nun zwei separat geführte Unternehmensteile vor, welche sich auf qualitative Abwicklung von Kampagnen einerseits und die Betreuung von national agierenden Werbekunden andererseits konzentrieren. Gleichzeitig entwickelt Publicitas neue Systeme, welche die Abwicklung von Printkampagnen für Werbekunden und Medien noch effektiver gestalten sollen. Beide Einheiten der Publimedia sollen ihre Dienstleistungen in enger Zusammenarbeit mit den Agenturen der Werbeauftraggeber erbringen, gab die Publicitas am Freitag in einer Pressemitteilung bekannt.
Das nationale Key Account Management wird auf rund vier Dutzend national werbende Kunden konzentriert, die in Absprache mit ihren Agenturen betreut werden. Eine Reihe regionaler Key Accounts wird neu in den Publicitas Filialen betreut. Diese Verschiebung soll die Kundennähe von Publicitas und ihren Medienpartnern weitere stärken.
Um noch genauer auf die Bedürfnisse von Kunden und Agenturen eingehen zu können, habe man ausserdem mit der Konzeption und Umsetzung von neuen, IT-basierten Tools begonnen, sagte Markus Bieri, Head of Business Engineering der Publicitas. «Neben den bereits im Markt etablierten Planungstools werden wir vor allem den Bereich Abwicklung von Kampagnen signifikant ausbauen. Wir unterstützen damit die Ausrichtung auf Allmedia und optimieren Prozesse für Kalkulation, Buchung, Reservation, und Reporting sowie die Integrationen mit bestehenden Branchenlösungen.»

Basel und Genf sperren sich gegen Spot zu Frauenhandel

Der Spot gegen Frauenhandel, der diese Woche Premiere feierte, darf nicht überall laufen: In den Public-Viewing-Zonen der beiden Austragungsorte Genf und Basel wird der Film nicht oder nur mit Einschränkungen zu sehen sein. Die Trägerschaft der Kampagne spricht von Zensur und ist überzeugt, dass die Städte aus Imagegründen klemmen.

 Der Spot gegen Frauenhandel, der diese Woche Premiere feierte, darf nicht überall laufen: In den Public-Viewing-Zonen der beiden Austragungsorte Genf und Basel wird der Film nicht oder nur mit Einschränkungen zu sehen sein. Genf hatte sich von Anfang an gesperrt, wie der Tages-Anzeiger am Freitag berichtet. In Basel wurde nach einer Visionierung des Spots entschieden, dass er jeweils erst nach 23 Uhr gezeigt werden soll. Die Träger der Kampagne, darunter Amnesty International Schweiz und Heks, sind über den Entscheid empört und sprechen von Zensur. In Basel laufe der Spot zu einem Zeitpunkt, an dem auch die letzten Zuschauer die Tribünen verlassen werden.
Christoph Bosshardt von der Projektleitung der Euro 08 in Basel begründet den Entscheid gegenüber dem Tages-Anzeiger mit dem Schutz von Kindern: «Wir finden den Film relativ hart. Deshalb wollen wir ihn nicht am Nachmittag zeigen, wenn Kinder in den Zonen sind.» Gegenüber der Werbewoche ergänzte Bosshardt, dass in Basel Spots verschiedener Organisationen gratis auf dem Grossbildschirm gezeigt werden: vom IKRK, der Fachstelle gegen Rassismus und ein Clip gegen das Littering. «Wir müssen für jeden einen Platz finden. Beim Anti-Frauenhandel-Film ist in unseren Augen der Abend am besten geeignet, weil dann die Zielgruppe gut erreicht werden kann.»
Er wehrt sich gegen den Vorwurf, dass die Ausstrahlung nach 23 Uhr «unter Ausschluss der Öffentlichkeit» geschehe: «Unsere Fanzonen sind bis 24 Uhr und an Basler Spieltagen bis 2 Uhr früh geöffnet und bieten dann noch Programm.» Bosshardt signalisierte aber auch Entgegenkommen: Eine Option sei es, den Spot schon in der Pause des letzten Spiels am Tag zu zeigen, also etwa um 21.30 Uhr. Ob diese Variante grünes Licht erhält, entscheidet sich im Lauf der nächsten Woche.
Spot aus wirtschaftlichen Interessen gekippt?Pius Walker, der mit seiner Walker Werbeagentur den Film entwickelt hat, lässt das Kinderschutz-Argument nicht gelten: «Der Spot zeigt kaum physische Gewalt: Die Brutalität spielt sich im Kopf ab. Das ist für Kinder nicht verständlich und deshalb nicht bedrohlich.» Er wertet die Argumentation aus Basel als Ausflüchte: «Es geht doch viel mehr darum, dass die Organisatoren den Spot zugunsten von wirtschaftlichen Interessen zensurieren: Sie wollen die Werbekunden nicht verärgern und die Stimmung an den Anlässen nicht gefährden.» Das Thema Frauenhandel scheine der eigentliche Grund zu sein, den Spot nicht zeigen zu wollen. Es passe nicht in die Imagepflege der beiden Städte, finden auch die Trägerorganisationen der Kampagne.
Auch hier widerspricht Bosshardt: «Es geht weder um wirtschaftliche Interessen, denn die Kampagnespots stehen nicht in Konkurrenz zu den kommerziellen Werbespots und es gibt hierzu auch keinerlei Auflagen, und es geht auch nicht um die Feststimmung, denn sonst würden wir den Spot gar nicht ausstrahlen.» Man gehe ja davon aus, dass insbesondere nach den Spielen Feststimmung herrschen werde.
 
Spot läuft in Zürich und Bern  Gezeigt werden kann der Spot in Bern und Zürich: Er wird vor den Spielen auf den Grossleinwänden der Fanzonen laufen. In der Limmatstadt fiel die Entscheidung zu Gunsten der Kampagne allerdings nur knapp. Stadtpräsident Elmar Ledergerber liess sich zuvor sogar in der Walker Werbeagentur persönlich über die Kampagne unterrichten. Keine Bedenken hat für einmal auch die Uefa, die ihrerseits als Unterstützung den Spot gratis in allen Stadien zeigen wird. Zu sehen sein wird der Spot auch im Schweizer Fernsehen und auf den Grossleinwänden von 11 UBS-Arenen.

Neue Chefredaktorin bei Marie Claire Suisse

Bei der Schweizer Ausgabe der Frauenzeitschrift Marie Claire nimmt die Chefredaktorin Hélène Béziat nach fünf Jahren den Hut. Die neue Chefin heisst Stéphanie Saker.

 Bei der Schweizer Ausgabe der Frauenzeitschrift Marie Claire nimmt die Chefredaktorin Hélène Béziat nach fünf Jahren den Hut. Sie wolle sich neuen beruflichen Herausforderungen stellen, teilte das Magazin mit. Neue Chefin ist Stéphanie Saker. Sie ist Journalistin BR und hatte zuvor während drei Jahren für die Westschweizer Zeitschrift Femina gearbeitet.

Radio Queertunes noch bis 1. Juni auf Sendung

Radio Queertunes sendet am Christopher Street Day (CSD) vom 30. Mai bis 1. Juni in Zürich live aus einem fahrenden Wohnwagen. Das rollende Studio wird begleitet von der Miss Drag Queen 2008, Jazzmin Dian Moore, und von der Miss Zürich 2008, Alexandra Feibly.

 Radio Queertunes sendet am Christopher Street Day (CSD) vom 30. Mai bis 1. Juni in Zürich live aus einem fahrenden Wohnwagen (siehe ). Das rollende Studio wird begleitet von der Miss Drag Queen 2008, Jazzmin Dian Moore, und von der Miss Zürich 2008, Alexandra Feibly. Von Freitag bis Sonntag stehen bei Queertunes in der Zürcher Bar Daniel H. immer wieder prominente Gäste vor dem Mikrofon, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Am CSD-Umzug vom Samstag werden die Promi-Interviews live an der Queertunes-Bar auf dem CSD-Festgelände beim Turbinenplatz durchgeführt.
Am Sonntag steigt in der Bar Daniel H. eine Abschiedsparty. Pünktlich um Mitternacht wird der Sender offiziell ausgeschaltet.
Nächstes Jahr will die Crew von Queertunes als offizielles Eventradio der Europride 09 während eines Monats ein unterhaltsames und informatives Programm anbieten. Der Verein Queertunes hat sich hierfür beim Verein Europride 09 mit einem Konzept beworben. Der Entscheid steht noch aus.

ViznerBorel: Das Tor zur besseren Umwelt

Ein gross aufgemachter Werbespot soll dafür sorgen, dass wir während der Euro nicht im Elend des Abfalls untergehen. Die Idee für die Anti-Littering-Werbung stammt von ViznerBorel, realisiert hat ihn Reto Salimbeni und sei Manifesto Films.

 Die Euro 08 naht – und damit auch der Abfallberg. Damit wir höchstens auf dem Spielfeld des Ruhmes und nicht im Elend des Abfalls untergehen, hat eine breit abgestützte Arbeitsgemeinschaft mit zahlreichen Massnahmen vorgesorgt. Unter anderen wurde den Medien am Mittwoch in Zürich ein gross aufgemachter Werbespot mit dem vielsagenden Titel «Ein Goal für die Umwelt» vorgestellt. Für die Uefa Euro 08 wurde von der Schweiz und Österreich ein gemeinsames Nachhaltigkeitskonzept erarbeitet. Dieses hat Ziele in den drei Bereichen Umwelt, Wirtschaft und Soziales/Kultur. 12 Themen haben Einfluss in 58 Umsetzungen gefunden. Eine davon ist das Abfallkonzept und seine dazu notwendige Kommunikation.
Die Werbeagentur ViznerBorel, bereits erfahren mit diversen Kampagnen rund um das Thema Recycling, hat die Idee zu einem Anti-Littering-Spot entwickelt. Dieser ist von Reto Salimbeni und seiner Manifesto Films realisiert worden. Der Spot nimmt die Bildsprache grosser Werbefilme wie für Coca-Cola oder Nike auf – schliesslich muss er bei den Public Viewings auch in diesem Umfeld bestehen können. Dank viel Goodwill aller Beteiligten ist das Budget aber «einiges bescheidener», wie ViznerBorel sagen durfte. Der Film wird auch in Wien und anderen Spielorten in Österreich beim Public Viewing eine prominente Vorführung erleben.
Die Stadt Zürich hat rund um den Spot eine Kommunikationsstrategie realisiert, die das Entsorgen während der Euro 08 «sehr einfach macht», wie die Verantwortlichen hoffen. Zu diesem Konzept gehören Einwegbecher ebenso wie eine international verständliche Signalisation mit neu entwickelten Piktogrammen, die zu den flächendeckend aufgestellten Sammelstellen weisen. Mehr Hintergründe zur ganzen Kampagne und zum Making-of des Spots in der kommenden Printausgabe Nr. 22/2008 der Werbewoche.

Andreas Panzeri

SF: Presse-TV erhält neue Sendeplätze

Die SRG und Presse-TV (PTV) haben sich auf einen neuen Vertrag geeinigt, der Anfang nächsten Jahres in Kraft tritt. PTV erhält statt der bisherigen Sendeblöcke am Wochenende neu verschiedene Sendeplätze auf SF 1, SF zwei und als Wiederholung auf SF info. Ingesamt wird das Verlegerfernsehen weniger Sendeminuten als bis anhin ausstrahlen.

 Die SRG und Presse-TV (PTV) haben sich auf einen neuen Vertrag geeinigt, der Anfang nächsten Jahres in Kraft tritt. PTV erhält statt der bisherigen Sendeblöcke am Wochenende neu verschiedene Sendeplätze auf SF 1, SF zwei und als Wiederholung auf SF info. Ingesamt wird das Verlegerfernsehen weniger Sendeminuten als bis anhin ausstrahlen. «Mit dem neuen RTVG ist das Schweizer Fernsehen nicht mehr verpflichtet, mit anderen Veranstaltern zusammenzuarbeiten», betonte SRG-Generaldirektor Armin Walpen am Donnerstag an einer Medienkonferenz. Sie sei nur noch «bestrebt», dies zu tun. Unter diesen Voraussetzungen hat sie sich mit PTV einigen können. Mit der neuen Lösung zeigten sich sowohl die Vertreter von SRG und SF wie auch von PTV zufrieden: «Wir haben sehr konstruktive und einvernehmliche Verhandlungen geführt», wurde allseits unterstrichen. Der Vertrag muss nun noch vom Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) genehmigt werden.
Drei Sendungen werden gestrichenPTV wird künftig allerdings weniger Sendeminuten verbreiten können und muss mit einem etwa halb so grossen Budget wie bis anhin fahren, wie Geschäftsführer Fibo Deutsch erklärte. Aufgrund der geringeren Zahl an Sendeminuten sinken aber auch die Kosten. Drei Sendungen werden gestrichen: «Konsum TV», «Fussballtalk» und «100 Minuten». SF zahlt PTV jährlich eine fixe Werbepacht, die sich in der Höhe von 5 Millionen Franken bewegt, wie SF-Chefin Ingrid Deltenre erklärte. Die Vermarktung obliegt der Publisuisse. Für das Sponsoring – das wohl ebenfalls einen beträchtlichen Beitrag an die Kosten bringen soll – bleibt PTV verantwortlich. Die Nutzungsrechte liegen uneingeschränkt beim Schweizer Fernsehen. Auf den Regionalsendern soll es nur noch in Einzelfällen Wiederholungen geben. Damit will SF seine Markenführung stärken, wie Deltenre sagte.
Keine festen Sendeplätze mehr für PTV SF verpflichte sich im Gegenzug, die PTV-Sendungen «bestmöglich» in die Programmstruktur zu integrieren, hiess es weiter. Trotzdem scheinen nicht alle PTV-Sendeplätze glänzend: «NZZ Format» und «NZZ-Swissmade» laufen am Donnerstag um 23.15 Uhr auf SF 1. «Gesundheit Sprechstunde» flimmert am Samstag um 18.10 Uhr auf SF 1 über den Bildschirm. Am Sonntag ist auf SF 1 um 13.10 Uhr «Standpunkte» zu sehen und «Bekanntmachung» um 24 Uhr. Eine noch undefinierte Sendung – entweder von PTV oder von SF – läuft um 18.10 Uhr. Ebenfalls am Sonntag, aber auf SF zwei, sind «Motorshow TCS» um 17.40 Uhr und «Cash-TV»/«Cash-Talk» um 22.30 Uhr zu sehen.
Natürlich hätte man gerne auch einen anderen Platz für manche Sendungen gesehen, erklärte Wolfgang Frei, VR-Präsident von PTV und Redaktionsleiter «NZZ Format». Aber insgesamt sei es viel sinnvoller, dass man nicht mehr ins starre Senderaster am Wochenende eingepfercht sei, kommentierte Deutsch: «Das war ja bis jetzt ein ziemlich zementiertes Ghetto.» Nun wolle man stärker darauf achten, dass eine Sendung im Kontext des übrigen Programms und des Konkurrenzumfelds richtig positioniert ist. Vermieden werden soll, dass PTV mit Eigenproduktionen eine zeitgleich laufende SF-Produktion konkurrenziert.
Die nun ausgemachten Konditionen sollen jährlich überprüft werden, etwa
darauf, ob ein Zuschauerbedürfnis für eine bestimmte Sendung bestehe oder ob sie zur publizistischen Vielfalt beitrage. Beide Parteien unterstrichen, dass PTV künftig nicht mehr mit einer eigenen Konzession sendet, da es diese gemäss dem neuen RTVG gar nicht mehr braucht. Es tritt vielmehr als Programmveranstalter auf und hat die publizistische Verantwortung inne. Die Programmgestaltungshoheit liegt aber bei SF.
SF setzt auf «Schweizer Sonntag» Nach den Programmumstellungen will SF für den Sonntag auf hiesige Produktionen setzen: Er soll auf SF 1 zum «Schweizer Sonntag» werden, mit Schweizer Spiel- und Fernsehfilmen und grossen Showevents wie «Music Star» oder «Die grössten Schweizer Hits». Geplant sei zudem ein neues Unterhaltungsformat direkt aus den Schweizer Regionen. Es basiere auf dem Konzept der Sommersendung «Bsuech in…», die auf 90 Minuten verlängert wird. Vorgesehen sind zehn Folgen während der Sommermonate. Auf SF 2 dagegen sollen Serien zu sehen sein. Die Sendung «Sportpanorama» am Sonntagabend wechselt von SF 1 auf SF zwei. (cs)
 

Public Viewing: Zwischenentscheid gegen Uefa

Die Uefa hat im Streit mit den Urheberrechtsgesellschaften um die Gebühren für Public Viewing an der Euro 08 einen Rückschlag erlitten. Das Bundesverwaltungsgericht hat der Beschwerde des Fussballverbands die aufschiebende Wirkung entzogen.

 Die Uefa hat im Streit mit den Urheberrechtsgesellschaften um die Gebühren für Public Viewing an der Euro 08 einen Rückschlag erlitten. Das Bundesverwaltungsgericht hat der Beschwerde des Fussballverbands die aufschiebende Wirkung entzogen. Damit gilt vorerst weiterhin jener Tarif, den die Schiedskommission für die Verwertung von Urheberrechten im April verabschiedet hatte. Die Kommission räumte damit der Suisa als Vertreterin der Urheberrechtsgesellschaften das Recht ein, Lizenzgebühren für Public Viewing zu erheben. Der Tarif war wegen der Beschwerde der Uefa zwischenzeitlich suspendiert worden (siehe
). Nach dem Zwischenentscheid vom Donnerstag wird nun die Suisa weiter Lizenzen erteilen, wie Suisa-Sprecher Martin Wüthrich auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA mitteilte. Die Uefa erhebt bereits seit Juli 2007 Lizenzgebühren für Public-Viewing-Veranstaltungen. Sie begründet dies damit, dass sie erstmals in der Geschichte der Fussball-EM die Fernsehbilder selber produziere. Die Uefa-Gebühren sind unter Juristen aber umstritten.
Beim Streit um die Public-Viewing-Gebühren geht es um Grossbildschirme, die mehr als drei Meter in der Diagonale messen. Für kleinere Bildschirme benötigen Wirte, Vereine, Gemeinden oder andere Interessierte keine Uefa-Lizenz, müssen aber eine Suisa-Gebühr entrichten.

Blick neu mit mobilem Newsportal

Blick lanciert ein Newsportal fürs Handy. Unter der Adresse Blick.ch bringt der Mobile-Blick ab sofort News aus den Bereichen Sport, Politik, Show und Unterhaltung.

 Blick lanciert ein Newsportal fürs Handy. Unter der Adresse Blick.ch bringt der Mobile-Blick ab sofort die aktuellsten News aus den Bereichen Sport, Politik, Show und Unterhaltung, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Die Textbeiträge werden mit Fotos ergänzt, teilweise sind ganze Fotogalerien abrufbar. Blick stellt das Angebot kostenlos zur Verfügung, für die Anwender fallen allerdings die Übertragungskosten der Mobilprovider an.

Drei neue Gesichter bei Rod Kommunikation

Neun Monate nach der Gründung beschäftigt Rod Kommunikation mittlerweile zehn Mitarbeitende. Die neusten Zugänge bei der Zürcher Agentur heissen Megan Gutman, Angela Francioli und Maurus Zehnder.

 Neun Monate nach der Gründung beschäftigt Rod Kommunikation mittlerweile zehn Mitarbeitende. Die neusten Zugänge bei der Zürcher Agentur heissen Megan Gutman, Angela Francioli und Maurus Zehnder. Mit Megan Gutman verstärkt Rod die Kompetenzen in der Strategie. Die US-Amerikanerin arbeitete zuvor am Hauptsitz von Fallon Worldwide, wo sie ebenfalls als Planerin wirkte. Angela Francioli war davor Junior-Beraterin bei Jung von Matt/Public Relations. Maurus Zehnder verstärkt die Kreation. Der Art Director wechselte von KSB/SJ ein.

Wirz Corporate setzt acht Geschäftsberichte um

Die Agentur Wirz Corporate mit Sitz in Zürich hat acht Firmen bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Jahresberichte 2007 unterstützt.

 
Die Agentur Wirz Corporate mit Sitz in Zürich hat acht Firmen bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Jahresberichte 2007 unterstützt: Art & Fragrance, Bernische Kraftwerke, Clarian, ITI, Panalpina, Roche, SWX sowie die Wirz Partner Holding.Das Tochterunternehmen der Wirz Gruppe bietet unter anderem Inhaltskonzeption, Gestaltung, Online-Umsetzungen und Projektmanagement an.

Net-Metrix legt neue Reichweitenzahlen vor

Net-Metrix veröffentlichte am Freitag die neue Ausgabe der Internetnutzungsstudie Profile. Reichweitenstärkstes Portal unter den 60 in der Studie erfassten Websites bleibt Bluewin mit 1,806 Millionen Unique User pro Monat.

Net-Metrix veröffentlichte am Freitag die neue Ausgabe der Internetnutzungsstudie Net-Metrix-Profile. Reichweitenstärkstes Portal unter den 60 in der Studie erfassten Websites bleibt Bluewin mit 1,806 Millionen Unique User pro Monat. Dahinter folgen Search.ch (1’328 Millionen), 20minuten.ch (749’000), Sf.tv (663’000) und Blick Online (658’000). Die Reichweite Unique User gibt an, wie viele Personen eine Website in einem bestimmten Zeitraum nutzen. Die aktuelle Ausgabe der Studie umfasst die Nutzungsdaten von 60 Websites und 95 Belegungseinheiten. Insgesamt erreichen die erfassten Websites eine Marktabdeckung von total 92 Prozent aller Internetuser in der Schweiz und in Liechtenstein.
In der aktuellen Publikation wird als neue Kennzahl erstmals eine durchschnittliche Nutzungsdauer pro User ausgewiesen. Sie gibt an, wie lange die Nutzer einer Website oder einer Belegungseinheit (Unterrubrik) das Angebot im Durchschnitt in einer Woche oder in einem Monat nutzen. Auch hier schwingt Bluewin mit 94 Minuten pro Woche oben aus. Dahinter folgt die Partysite Lautundspitz.ch (82 Minuten), die Datingsite Singles.ch (78 Minuten), Cash.ch (60 Minuten) und Partnerwinner.ch (51 Minuten).
Als weitere Neuerung werden in Net-Metrix-Profile 2008-1 zusätzliche Zielgruppeninformationen publiziert, unter anderem Wirtschaftsgebiete, neue Themeninteressen sowie die Nutzungshäufigkeit für folgende Internet-Angebote: Online-Games, Blogs, Foren, Online-Communities; Reisen/Flüge online buchen; Börseninformationen und Geldanlagen.
 

Publicitas Web2com bietet mehr Planungsdaten für Websites

Publicitas Web2com baut das Planungstool Vergo aus: Die Vermarkterin integriert anlässlich der Publikation der Reichweitenstudie Net-Metrix-Profile 2008-1 eine neue Zusatzauswertung mit 70 Websites.

 Publicitas Web2com baut das Planungstool Vergo aus: Die Vermarkterin integriert anlässlich der Publikation der Reichweitenstudie Net-Metrix-Profile 2008-1 eine neue Zusatzauswertung mit 70 Websites. Insgesamt lassen sich nun rund 120 Websites soziodemographisch auswerten. Publicitas Web2com wolle damit dem Bedürfnis des Werbemarkts nach mehr Planungsdaten für Websites entsprechen, heisst es in einer Mitteilung. Neben der Datenerweiterung können Werbeauftraggeber im Planungstool Vergo neu auch Auswertungen mit Zielgruppen- und Websitegewichtungen durchführen.
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