Basler Zeitung Medien eröffnen Verkaufsbüro in Bern

KM Keymedia eröffnet am 1. Juli 2008 in Bern einen weiteren Beratungs- und Verkaufsstandort. Die Tochterfirma der Basler Zeitung Medien an der neuen Adresse steht unter der Leitung von Michael Seiler.

 KM Keymedia eröffnet am 1. Juli 2008 in Bern einen weiteren Beratungs- und Verkaufsstandort. Die Tochterfirma der Basler Zeitung Medien an der neuen Adresse steht unter der Leitung von Michael Seiler. Ziel der Vertretung in Bern sei, im persönlichen Kontakt mit Kunden und Partnern die Vorzüge und das Dienstleistungsangebot von KM Keymedia im gesamten Printbereich zu vermitteln, teilten die BZM mit. Daneben sei am neuen Standort auch die BZM Werbe AG mit ihren spezifischen Marketing-Angeboten im Auftrag der Basler Zeitung präsent.Bereits ab 1. Juni sind die beiden Tochterfirmen der Basler Zeitung Medien auch in Aarau unter der Leitung von Nadja Oberhänsli vertreten (siehe
). Neben den Aktivitäten der KM Keymedia geht es hier vor allem um die Vermarktung der Pendlerzeitung News Mittelland, für welche die BZM Werbe AG das Mandat übernommen hat.

Meggen: Jugendsender City Channel 1 in den Startlöchern

Am Sonntag geht in Meggen der neue Fernsehsender City Channel 1 auf Sendung. Erreicht werden sollen damit junge Leute zwischen 14 und 28 Jahren.

 Am Sonntag geht in Meggen der neue Fernsehsender City Channel 1 auf Sendung. Erreicht werden sollen damit junge Leute zwischen 14 und 28 Jahren. In der Nacht will der Sender ohne Erotik und Quizshows auskommen. Stattdessen zeige man die aktuellsten Game-Trailers und übertrage Lan-Parties live, so Marc Blind, Geschäftsführer der City-Channel 1-Betreiberin Blind Media gegenüber der Neuen Luzerner Zeitung. Ausserdem werden verschiedene Reportagen, beispielsweise über Skydiving, Film-Making-Ofs oder kleinere Open-Airs aus der ganzen Schweiz zu sehen sein. Der Sender kann in der Gemeinde Meggen in rund 2’600 Haushalten sowie online und auf dem Handy empfangen werden. Man wolle abwarten, wie das Programm ankomme, sagt Blind weiter. Er wünsche sich aber, dass City Channel 1 ab Anfang 2010 in der ganzen Schweiz über Kabel zu empfangen sei.  
Finanziert wird der Sender die ersten Monate von Blind selber. Danach hofft er auf Werbeeinnahmen.

Pumpkin Film und Snap Film machen gemeinsame Sache

Pumpkin Film mit Sitz in Zürich beteiligt sich per Anfang Juni 2008 an der ebenfalls in Zürich ansässigen Firma Snap Film. Damit sollen gemeinsame Stärken effizienter genutzt werden.

 Pumpkin Film mit Sitz in Zürich beteiligt sich per Anfang Juni 2008 an der ebenfalls in Zürich ansässigen Firma Snap Film. Damit will Pumpkin-Inhaberin Sonja Brand auf aktuelle Tendenzen in der Werbefilm-Branche reagieren sowie gemeinsame Stärken besser nutzen, wie es in einer Mitteilung heisst.Demnächst wird die Partnerschaft auch örtlich vollzogen. Snap Film wird bereits im Juni in die unmittelbare Nachbarschaft von Pumpkin Film ziehen. Online-Spezialist Götz Hudelmaier von Pumpkin Stream wird zudem seinen Arbeitsplatz zu Snap verlegen.

Swissinfo: Peter Schibli wird Leiter ad interim

Peter Schibli übernimmt ab 4. August interimistisch die Leitung von Swissinfo.ch. Er bleibt im Amt, bis ein neuer Direktor gefunden ist. Das Prozedere zur Nachfolgeregelung ist eingeleitet.

 
Peter Schibli übernimmt ab 4. August interimistisch die Leitung von Swissinfo.ch, der News- und Informationsplattform der SRG für Auslandschweizer/-innen und für das internationale Publikum. Der 51-Jährige ist derzeit Chefredaktor und stellvertretender Direktor und ersetzt Beat Witschi. Dieser verlässt das Unternehmen per Ende August und will nochmals eine Herausforderung im Ausland annehmen, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Witschi ist seit 2005 Direktor von Swissinfo.Der Ausschuss Swissinfo entschied am Dienstag, dass Schibli im Amt bleibt, bis ein neuer Direktor gefunden ist. Das Prozedere zur Nachfolgeregelung sei eingeleitet, heisst es weiter.
Schibli arbeitet seit Anfang März 2007 bei Swissinfo, seit dem 1. Januar 2008 als Chefredaktor. Er übernahm die Nachfolge von Christoph Heri, der per Ende April 2008 in den Ruhestand trat.
 

Radio 1 baut Morgenshow aus

Die Morgenshow von Radio 1 wird ausgebaut. Präsentiert wird die Sendung weiterhin von Marc Jäggi. Nicht mehr im Morgenshow-Team ist Irina Hollander.

 Die Morgenshow von Radio 1 wird ausgebaut. Ab Montag wird das erste Nachrichtenbulletin bereits um fünf Uhr gesendet. Zudem wird eine Service-Redaktion entstehen, die neben den Wetter- und Verkehrsmeldungen auch Pollenberichte, Ozonwerte und Badetemperaturen vermelden wird. Präsentiert wird die Sendung weiterhin von Marc Jäggi. Nicht mehr im Morgenshow-Team ist aufgrund eines gravierenden Bandscheibenvorfalls Irina Hollander. Sie wird aber in anderer Form weiterhin für Radio 1 tätig sein, wie der Sender mitteilte.

Ligtvoet folgt auf Mühlemann bei MTV Deutschland

Für die scheidende Catherine Mühlemann hat MTV Networks International rasch Ersatz gefunden: Der Holländer Dan Ligtvoet übernimmt ab dem 1. Juni die Leitung von MTV Networks Germany.

Für die scheidende Catherine Mühlemann hat MTV Networks International rasch Ersatz gefunden: Dan Ligtvoet übernimmt ab dem 1. Juni die Leitung von MTV Networks Germany. Der Holländer ist bereits im Management des TV-Konzerns und wird seinen aktuellen Posten mit dem langen Titel «Executive Vice President/Managing Director MTV Networks North» beibehalten. In dieser Funktion ist er seit Anfang 2007 für die Länder Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen, Belgien und den Niederlanden zuständig, wie MTV am Donnerstag mitteilte. Bevor er 2002 bei MTV Networks anfing, arbeitete Ligtvoet als Managing Director der Initiative Media Netherlands.
Die gebürtige Bernerin Mühlemann kündigte am Montag überraschend an, dass sie den Sender verlässt (siehe
).

TBWA bringt Toi Toi zur ISS ins All

Am Mittwoch war im Radio zu hören, dass das WC der internationalen Raumstation ISS verstopft ist – am Donnerstag bot bereits der Sanitärsystem-Hersteller Toi Toi seine Hilfe via Inserat in der Gratiszeitung News an. Hinter der Blitzaktion steckt die Agentur TBWA.

Am Mittwoch war im Radio zu hören, dass das WC der internationalen Raumstation ISS verstopft ist – am Donnerstag bot bereits der Sanitärsystem-Hersteller Toi Toi seine Hilfe via Inserat in der Gratiszeitung News an: Die ISS darf auf dem Werkgelände der Firma in Buchs ZH eine Mobiltoilette abholen.
Hinter dem humorvollen Angebot steckt die Agentur TBWA, die schnell geschalten hat. «Eine Freundin von mir hörte die Meldung über die ISS im Radio. Ich gab dann die Idee an unseren CD Urs Schrepfer weiter», erklärt Agentur-CEO Andy Hostettler. Dann ging es Schlag auf Schlag: Um 16 Uhr traf der Kunde zu einer Sitzung ein, die sowieso geplant war. Um halb sechs gab Toi Toi das OK, danach lief die Crew bei TBWA auf Hochtouren: «Wir haben die Leute bei News angerufen, mussten die Bildrechte organisieren und die Kreation fertig stellen», schildert Hostettler den hektischen Abend. Dank flexiblem Team und Überstunden war das Inserat genau um 21.21 Uhr bei News im Kasten.
Die Blitzaktion ist die erste Arbeit von TBWA für den neuen Kunden Toi Toi. Eine umfassende Kampagne soll frühestens im Herbst starten. Dass es dazwischen zu einer weiteren Sponti-Werbung kommt, hält Hostettler für möglich.
Verantwortlich bei Toi Toi:
Mike Kägi (CEO). Verantwortlich bei TBWA\Zürich: Andy Hostettler (CEO), Urs Schrepfer (Executive Creative Director), Adrian Egger (AD), Tobias Bühlmann (Text), Daniel Rickert (Strategie), Produktion: Toni Rubera, E-graphics.

Neue Zusammenarbeit

Unternehmen Koelliker ist neuer Value Added Reseller von Xerox. Ein weiterer Meilenstein im Ausbau des Partnernetzes.

 
Unternehmen Die Koelliker AG ist neuer Value Added Reseller von Xerox. Durch den Xerox-Partnerstatus geniessen die Kunden von Koelliker Zugriff auf sämtliche Output-Lösungen vom Office-Bereich bis hin zu High-End-Produktionsanlagen. Sie erhalten den ganzen Prozess von der Datenaufbereitung bis hin zum fertig verpackten und frankierten Couvert aus einer Hand, haben nur einen Ansprechpartner und stellen sicher, dass bei ihren Aufträgen sämtliche Prozesse des Papermanagements effizient zusammenspielen. Xerox setzt mit dieser Zusammenarbeit einen weiteren Meilenstein im Ausbau des Partnernetzes.

Belgische Zeitungen fordern erneut Schadenersatz von Google

Copiepresse, der Verband belgischer Zeitungen, verlangt von Google Schadenersatz in der Höhe von 49 Millionen Euro, weil Google bei der News-Suche Links zu Zeitungsartikeln setzt. Der Verlegerverband klagte bereits 2006 gegen Google, das Verfahren ist noch hängig.

 
Der seit 2006 anhaltende Rechtsstreit zwischen Copiepresse, dem Verband belgischer Zeitungen, und Google erhält eine Fortsetzung. Copiepresse verlangt Schadenersatz in der Höhe von 49 Millionen Euro vom Suchmaschinenriesen, weil dieser bei seiner News-Suche Links zu Artikeln der Zeitungen setzt und damit gemäss Klägerin das Urheberrecht verletzt.Google hält die Forderungen für unberechtigt und will sich wehren. Er sei fest davon überzeugt, dass sich Google innerhalb des rechtlichen Rahmens bewege, sagte Unternehmenssprecher Kay Oberbeck gegenüber Pressetext.de. Im Januar 2007 hatte ein belgisches Gericht eine 2006 von Copiepresse lancierte Klage gutgeheissen, worauf Google die Cache-Links entfernen musste. Wegen Googles Einspruch ist das Verfahren noch hängig. In diesem Streit soll es um 34 Millionen Euro gehen.
 

SF holt Comedy-Legenden aus dem Archiv

Während die Satire-Sendung «Giacobbo/Müller» in der Sommerpause ist, tischt SF alte Schmunzelsendungen aus dem Archiv aus. Ein Wiedersehen gibt es mit unter anderem mit Emil, Die Schmirinski’s, Peach Weber und Marco Rima.

 Auch wenn die Satire-Sendung «Giacobbo/Müller» schon in der Sommerpause ist und erst im Herbst mit der zweiten Staffel zurückkehrt, vergeht dem Schweizer Fernsehen das Lachen nicht: Es gräbt für die Sommermonate alte Schmunzelsendungen aus dem Archiv aus, wie die TV-Zeitschriften Tele und TV-Star berichten. Der Titel der Sendereihe lautet folgerichtig «Sommerlacher». Mit dabei sind helvetische Evergreens wie Emil, Die Schmirinski’s, Peach Weber, Ces Keiser und Margrit Läubli, Franz Hohler, Cabaret Rotstift, Fredy Lienhard, Cabaret Götterspass und Marco Rima.

Weiss doch jedes Kind

René Worni über einen sich ankündigenden Stillstand.

 
René Worni über einen sich ankündigenden Stillstand. 
Kurz nach Erscheinen dieser Ausgabe der Werbewoche, wird/hat sich im hiesigen Gratiszeitungsmarkt erneut etwas bewegen/bewegt. Die Rede ist zwar bloss von der Transformation von Ringiers Gratis-Abendblatt heute in den «Brombeeri-Blick», den rosa Gratis-Blick am Abend. Doch der Schritt lässt sich durchaus als Zeichen dafür lesen, dass man an der Dufourstrasse unbeirrt an den Fortbestand der Gratispresse glaubt. Noch kaum drei Jahre her, bezeichnete sich Michael Ringier in Interlaken vor versammelter Branche als Verleger ohne Gratiszeitung, um nur Wochen später mit 24 hodin in Tschechien sein erstes Gratisblatt zu launchen. Heute gibt der Verlag in Europa bereits sechs Gratistitel heraus. Gute Zeiten, schnelle Zeiten für Gratisblätter – bis anhin jedenfalls.Doch jetzt erreicht uns die Kunde, dass in Skandinavien, der Geburtsstätte des Genres, die Zeichen auf Stagnation stehen. Namentlich der isländische Verlag Baugur, der noch vor zwei Jahren in Europa die Nummer eins unter den Gratisverlegern werden wollte, hat unter dem Eindruck der Finanzkrise die Segel gestrichen und sich auf die Insel zurückgezogen. Baugur trennte sich von seinen Prestigetiteln, dem dänischen Nyhetsavisen und dem amerikanischen Boston Now, «ein Fass ohne Boden», wie der Korrespondent des Bund jüngst aus Stockholm berichtete. Bekannt wurde auch, dass sich 20-Minuten-Erfinder Schibsted kürzlich mit 35 Prozent am weltweit grössten Gratisverleger Metro beteiligte. Offenbar setzt man auf Synergien und will im Gratismarkt kürzer treten.
Andernorts, wie in Italien und in der Schweiz, erreicht die Auflage der Gratispresse inzwischen annähernd die 50-Prozent-Marke aller verlegten Titel, und die Anzeigen wachsen schneller als in der Bezahlpresse. Ob sich die neue Gangart der nordischen Gratishäuser bis nach Mittel- und Südeuropa auswirken wird, bleibt abzuwarten.
Das hiesige Publikum ist der Gratisblätterflut mehr und mehr überdrüssig. Das merkt unterdessen jedes Kind, nur die Verleger nicht. Deshalb sei es AZ-Boss Peter Wanner erneut ans Herz gelegt: Bitte keine weitere Gratiszeitung! Stattdessen lieber etwas mehr Marketing für seinen journalistisch gut gemachten Sonntag, den jetzt – das nämlich weiss noch nicht jedes Kind – auch die Zürcher direkt in den Briefkasten bekommen können.
 
René Worni, Redaktor

Republica baut Geschäftsleitung aus

Alexander Jaquet und Andy Caradonna verstärken die Geschäftsleitung der Berner Kommunikationsagentur Republica. Jaquet leitet den Eventbereich und die Beratungsteams, Caradonna kümmert sich als Senior Consultant um Crossmedia.

Die Kommunikationsagentur Republica verstärkt ihre Geschäftsleitung mit Alexander Jaquet und Andy Caradonna. Jaquet ist seit 2005 Kommunikationsberater und Leiter des Eventbereichs bei der Berner Agentur. Der 39-Jährige, dem nebst der Betreuung von mittleren und grossen Eventprojekten seit einigen Monaten auch die Leitung des gesamten Beratungsteams obliegt, hat seine Sporen in verschiedenen Werbeagenturen und im Pharmamarketing abverdient. Vor seinem Wechsel zu Republica arbeitete er als Event Manager bei Eventicum.
Seit Mitte Mai unterstützt der Crossmedia-Spezialist Andy Caradonna als Senior Consultant und Mitglied der Geschäftsleitung das Beraterteam von Republica. Zuvor arbeitete der 32-Jährige als Project Director bei Maxomedia. Während der Expo.02 betreute er nationale und internationale Medien und war anschliessend als Teamleiter Moderation bei der Bieler Ideenfabrik Brainstore tätig. Wie die Agentur mitteilte, verfügt Caradonna über ein abgeschlossenes Studium der Kommunikationswissenschaften und ist nebenberuflich als Medientrainer tätig.
Bild oben: Alexander Jaquet
Bild unten: Andy Caradonna
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