Werber gestalten Bestpicture

Seit gut einem Jahr erscheint das Magazin Bestpicture, illustriert mit Bildern der Schweizer Bildagentur Keystone. Für die kommende Ausgabe haben sich die «Big Five» der Schweizer Werbeagenturen als Gastautoren zusammengetan.

 
Seit gut einem Jahr erscheint das Magazin Bestpicture, illustriert mit Bildern der Schweizer Bildagentur Keystone. Neben den Bildstrecken kommen auch immer wieder Gastautoren zum Einsatz. Für die kommende Ausgabe haben sich die «Big Five» der Schweizer Werbeagenturen zusammen getan, wie es in einer Mitteilung von Keystone heisst: Markus Gut (Advico Young & Rubicam), Markus Ruf (Ruf Lanz Werbeagentur), Martin Spillmann (Spillmann/Felser/Leo Burnett), Pius Walker (Walker Werbeagentur) und Frank Bodin (Euro RSCG) werden die Einleitung zu den fünf Bildstrecken verfassen. Ausserdem sind sie für die Bildinhalte zuständig. Erscheinen wird die nächste Ausgabe in einer Auflage von 13’000 Exemplaren in der zweiten Juliwoche.

Zu guter Letzt: Bern lernt Holländisch

Bald findet hier in der Schweiz eine kleine Fussballparty namens Euro 08 statt. Die Bewohner unseres Landes bereiten sich darauf verschiedenartig vor. So intensiv wie die Berner rüstet sich allerdings sonst niemand für das grosse Sportereignis...

 
Bald findet hier in der Schweiz eine kleine Fussballparty namens Euro 08 statt. Die Bewohner unseres Landes bereiten sich darauf verschiedenartig vor: Einige geben hunderte von Franken für Panini-Bilder aus, andere befestigen kleine Fähnchen an ihrem Auto, kaufen sich die Kicker-Spezialausgabe mit dem Steckspielplan oder versuchen ihr Gästezimmer an ausländische Fans zu vermieten. So gewissenhaft wie die Berner, die in Kürze die holländische Nationalmannschaft samt ihren Fans bei sich begrüssen werden, rüstet sich allerdings sonst niemand für das grosse Sportereignis: In der Morgenshow von Simon Moser auf Radio BE1 wird täglich mit der Hörerschaft Holländisch gebüffelt. Seit dem 26. Mai strahlt der Sender jeweils um 07.50 Uhr den Crashkurs «Holländisch für Anfänger» aus. Die Holländisch-Lehrerin Ghislaine Goetschalck übersetzt dort jeweils nützliche Sätze wie «Wie finde ich den Eichholz-Campingplatz» ins Holländische – damit man die Gäste dann auch versteht. Ziel des Sendegefässes sei es, der Stadt Bern auf eine witzige Art das Image der freundlichsten Hostcity zu verleihen und den holländischen Gästen zu vermitteln, dass sie in der Hauptstadt mit offenen Armen empfangen würden, liess BE1-Programmleiter Dominique Hofer am Mittwoch in einer Pressemitteilung verlauten. Die Vermittlung ist gelungen: Es war anfangs dieser Woche, als Moser und seine Wetterfee Monika Buser plötzlich unangemeldeten Besuch in ihrem Studio an der Optingenstrasse in Bern erhielten. Eine holländische Journalistin stand vor der Tür und wollte genaue Auskünfte zu der Story, die in den Niederlanden anscheinend bereits seit etlichen Tagen hohe Wellen schlägt. Die Sonntagszeitung Telegraaf, sowie die Radiostationen Radio Den Haag und Radio 3 FM und sogar einige belgische Sender berichteten bereits ausführlich über die Aktion. Vielleicht schaffen es die Berner damit ja sogar einige holländische Fans für ein längeres Verweilen und Attraktionen wie den «ui markt» und den «beeren trog», also «Zibelemärit» und Bärengraben, zu begeistern.

Schweizer Team verstärkt

Unternehmen Premiere Global Services (PGi), internationaler Anbieter eines vollständigen Lösungsportfolios für die digitale Kommunikation, hat das Schweizer Team durch Roberto Troisi und Antonio Sirera verstärkt.

 
Unternehmen Premiere Global Services (PGi), internationaler Anbieter eines vollständigen Lösungsportfolios für die digitale Kommunikation, hat das Schweizer Team durch Roberto Troisi und Antonio Sirera verstärkt. Key Account Manager Roberto Troisi bringt als eidg. dipl. Verkaufskoordinator langjährige Erfahrung in den Bereichen Akquisition und Key Account Management mit. Zuvor stiess Antonio Sirera zum PGi-Team, der für das Schweiz-Geschäft verantwortlich ist. Vor seinem Wechsel gründete er die Saptool GmbH, Baden, mit und arbeitete mehr als drei Jahre bei Océ (Schweiz) AG. Sirera hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft. Er berichtet direkt an Arnd Hungerberg, Vice President Central and Eastern Europe, der vor sieben Monaten zu PGi wechselte.

Cargo stellt Werbe-Weichen neu

Transport Favo hat für SBB Cargo eine ganz besondere Kampagne entwickelt.

 
Transport Favo hat für SBB Cargo eine ganz besondere Kampagne entwickelt. 
«Wie schafft man es, seine Leistungen glaubwürdig zu kommunizieren», haben sich SBB Cargo und die Basler Werbeagentur Favo gefragt. Die Lösung der Kreativen: Indem man seine Leistungen erlebbar, emotional und mit einem direkten Zusatznutzen kommuniziert. In die Medien umgesetzt bedeutet das: Direkte Interaktivität ist gefragt. «Print allein kann dieser Aufgabenstellung nur zu einem gewissen Grad gerecht werden. Anders funktioniert es in der Online-Welt», ist Favo überzeugt.So wurde – basierend auf dem Logistikmagazinkonzept Cargo – die Microsite www.cargomagazin.ch entwickelt. Sie ist das Kernstück einer neuen Kampagne. Hier findet der Interessierte Berichte, Videointerviews mit Kunden, spannende Fotostrecken, nützlich E-Tools, die Online-Ausgabe des Logistikmagazins Cargo, speziell zusammengestellte Dossiers wie auch Firmenporträts.
Geschickt und medienwirksam wird das Online-Konzept von Anzeigen in den grössten Tages- und Wochentiteln der Schweiz begleitet. Favo hat im Auftrag von SBB Cargo diese Referenzen informativ ins Bild gesetzt. Hier sprechen die Kunden von SBB Cargo. Darunter die Migros, Pistor und Swiss Steel. Man erfährt, welchen Weg Tausende Tonnen Schrott quer durch Europa zurücklegen, um neue Bauteile für die Automobilindustrie herzustellen. Oder wie die Vielzahl der Bäckereizutaten noch spät nachts in die Grossbäckerei kommen, damit am nächsten Morgen die frischen Frühstücksbrötchen garantiert sicher auf den Tisch kommen. Die Werber sind überzeugt: Die Neugier ist damit geweckt, unter www.cargomagazin.ch mehr zu erfahren und zu erleben.
Die Kampagne baut natürlich auf einem ganz konkreten Hintergrund auf. Rund um die Entwicklungen bei SBB Cargo wurde in den letzten Monaten viel in den Medien berichtet. «Jetzt geht es darum, die Leistung von SBB Cargo ins Zentrum zu stellen, jenseits der emotionalisierten Diskussionen um die Güterbahn», betont Hinrik Wachsmuth, CD bei der Basler Werbeagentur Favo. So liegt es nahe, dass die Basler Werber nicht eine Hochglanz-Imagekampagne kreierten, sondern eine integrierte Kampagne, in der sich Print- wie auch Online-Massnahmen optimal ergänzen und «einen echten Mehrwert für Kunden, Stakeholder und SBB Cargo generieren», meint Adrian Kohler – Leiter Marketing + Kommunikation bei SBB Cargo. «Die nützlichen Tools und weitere Liveberichte machen unsere für die Schweizer Wirtschaft unverzichtbare Leistung sicht- und erlebbar», freut sich Kohler. Kunden und Markt reagieren bereits positiv und die Mitarbeiter verweisen mit Stolz auf die neue Kommunikation.
Geplant ist, die Cargo-Magazine nach und nach in das CMS-System einzupflegen. So wird in Zukunft sichergestellt, dass informatives wie auch nützliches Wissen in und um SBB Cargo Kunden und Interessierten zugänglich gemacht wird. Die Vision ist, www.cargomagazin.ch zu einer informativen und aktuellen Informationsquelle für Fachleute zu entwickeln, wie das Cargo-Magazin als Printmedium dies heute schon ist.   
Andreas Panzeri

Sonntag: Positive Bilanz über Zeitungsstart

An einer Veranstaltung im Zürcher Kaufleuten haben Redaktion und Verlag des Sonntags Bilanz gezogen zum Start der Zeitung, die am 16. September 2007 erstmals erschienen ist. Ebenfalls wurden erstmals Leserzahlen präsentiert.

 
An einer Veranstaltung im Zürcher Kaufleuten haben Redaktion und Verlag des Sonntags Bilanz gezogen über den Start der Zeitung, die am 16. September 2007 erstmals erschienen ist. 
Verleger Peter Wanner zeigte sich laut Mitteilung der AZ Medien vom Mittwoch sehr zufrieden: Sowohl bei der publizistischen Wirkung des Produkts als auch beim Anzeigenvolumen seien die Erwartungen übertroffen worden. Nach der Aufbauphase laufe jetzt eine zweite Phase, kündigte Wanner an: Aufgrund der guten Reaktionen im nationalen Markt ist der Sonntag nun auch in Zürich per Frühzustellung abonnierbar. Im Herbst werden Bern und Basel folgen. Zudem wird ab Herbst der Sonntag auch im Mittelland einzeln abonnierbar sein, bis jetzt gibt es für Abonnenten der Mittelland Zeitung nur das integrierte Abo.
Weiter wurden erstmals Leserzahlen präsentiert. Der Sonntag erreicht 364’000 Leserinnen und Leser, wie eine Zwischenauswertung der Mach im Auftrag der Wemf zeigt (Untersuchungszeitraum Oktober 2007 bis März 2008). Die Tendenz ist steigend, wie Christoph Marty, Leiter Key Account, erklärte. Im Gebiet Mittelland/Nordostschweiz ist der Sonntag klar die Nummer eins am Sonntag. Am Kiosk setzt der Sonntag durchschnittlich bereits 6’500 Exemplare ab.
Gut gestartet ist der Titel auch auf dem Anzeigenmarkt, wo die Budgetzahlen übertroffen wurden. Durchschnittlich wurden 16 kommerzielle Seiten gebucht. Zu Mehreinnahmen hat auch das Stellenmarkt-Kombi mit der Samstagsausgabe der Mittelland Zeitung geführt. Ursprünglich war der Break-even des Sonntags im Jahr drei geplant; Verleger Peter Wanner erklärte aber, das neue Produkt schreibe schon jetzt schwarze Zahlen, wenn man die Hälfte des Stellenmarkt-Ertrags hinzurechne.

St. Galler Agentur sucht frische Köpfe

Wettbewerb Wer kreative Köpfe sucht, muss sich etwas einfallen lassen. Ein gewöhnliches Stelleninserat kam darum für die St. Galler Werbeagentur Vitamin 2 nicht in Frage.

 
Wettbewerb Wer kreative Köpfe sucht, muss sich etwas einfallen lassen. Ein gewöhnliches Stelleninserat kam darum für die St. Galler Werbeagentur Vitamin 2 nicht in Frage. So buchte sie für die Suche nach Verstärkung der Grafikabteilung eine Plakatstelle in der Unterführung des Hauptbahnhofs St. Gallen. Seit Montag prangen darauf 454 gelbe Post-it-Zettel, die Grafiker zu einer originellen Bewerbung animieren sollen. «Wir haben uns als Agentur mit frischen Ideen etabliert. Wer immer bei uns arbeiten will, sollte diese Fähigkeit auch mitbringen», erklären die Agenturinhaber René Kappeler und Jan Hasler.

Unter Strom

Fussball Axpo, ihres Zeichens Titelsponsor der Schweizer Super League, unterstützt während der Euro 08 auch die Zürcher Fanmeile. Die Zürcher Agentur Departement wurde beauftragt, für dieses Engagement eine Kampagne zu entwickeln.

 
Fussball Axpo, ihres Zeichens Titelsponsor der Schweizer Super League und Werbepartner von Köbi Kuhn, unterstützt während der Euro 08 auch die Zürcher Fanmeile. Die Zürcher Agentur Departement wurde beauftragt, für dieses Engagement eine Kampagne zu entwickeln, welche das Fussballanliegen authentisch kommuniziert und zu einem positiven Gemeinschaftsgefühl während der EM beiträgt. Mit dem Slogan «Ein Land unter Strom» und einer pointierten Textkampagne meldet sich Axpo zur EM.

Leichter geniessen fällt nicht schwer

Ernährung Exxtra Kommunikation lanciert einen neuen TV-Spot für die Light-Marke der Migros.

 
Ernährung Exxtra Kommunikation lanciert einen neuen TV-Spot für die Light-Marke der Migros. 
Light-Produkte sind schwer am Kommen. Doch es wird ihnen häufig unterstellt, dass sie auf Grund der Fettreduktion geschmacklich nicht mit herkömmlichen Produkten mithalten können. Gegen ein solches Vorurteil müssen zum Beispiel die Produkte der Weight-Watchers-Linie ankämpfen. Diese bei Coop angebotenen Produkte sind als Kompetenzmarke für die Gewichtskontrolle positioniert. In Abgrenzung dazu will die Migros bei ihren Light-Produkten mehr auf den Genuss setzen. Deshalb müssen die Produkte bei der Herstellung auch «hohen Anforderungen an den Geschmack genügen», heisst es in der Eigenwerbung für die Léger-Produkte.
Diese Botschaft hat jetzt Exxtra in einem Film dramatisiert. Ihrem Spot geht eine Repositionierung voraus, bei der alle Light-Marken der Migros (allen voran Slimline) in die Kompetenzmarke Léger integriert wurden. Diese umfasst nicht nur fettreduzierte Milchprodukte, sondern rund 90 fett-, kohlenhydrat- und kalorienverminderte Produkte des täglichen Bedarfs: von Käse über Aufschnitt hin zu Blätterteig.
Für den Léger-Spot galt es nun, diese Positionierung zu festigen und das Markenversprechen «Genuss ohne Reue» zu dramatisieren, ohne allerdings «die Gewichtskontrolle in einem negativen Kontext darzustellen», so CD Dieter Hofmann.
Der Léger-Spot von Exxtra Kommunikation legt daher besonderes Augenmerk auf die Genussszene: Ein junges Paar isst auf einer Dachterrasse Léger-Speisen, als ein Gewitter aufzieht. Die Terrassentür wird von einer Windböe erfasst und knallt zu. Das Paar wäre gefangen – wären sie nicht schlank genug, um sich zwischen den Gitterstäben zur Nachbarsterrasse mit der offenen Tür retten zu können. Um diesen Glücksfall stärker zu betonen, fällt eine vom Blitz geschlagene Antenne auf den Frühstückstisch.
Wären die Hauptdarsteller des neuen Migros-Spots nicht dank dem Genuss von Léger-Produkten so schlank, hätte sie möglicherweise die Antenne erschlagen – so die Pointe des Films, bei dem Exxtra Kommunikation das Markenversprechen «Für Genuss ohne Reue» auf überraschende Weise auf den Punkt bringt.
Der Spot läuft in zwei Wellen vom 12. Mai bis 10. Juni und vom 25. August bis 5. Oktober.
Andreas Panzeri

Höherer Umsatz

Unternehmen Die Kunststoffverpackungsproduzentin Greiner Packaging AG in Diepoldsau, die zur österreichischen Greiner-Gruppe gehört, hat 2007 einen Umsatz von 113 Millionen Franken erzielt, das sind 8,3 Prozent mehr als 2006.

 
Unternehmen Die Kunststoffverpackungsproduzentin Greiner Packaging AG in Diepoldsau, die zur österreichischen Greiner-Gruppe gehört, hat 2007 einen Umsatz von 113 Millionen Franken erzielt, das sind 8,3 Prozent mehr als 2006. Die Firma investierte 2007 in Diepoldsau rund 7 Millionen Franken in Kapazitätserweiterungen, vor allem für Premiumverpackungen. Für 2008 ist eine weitere Umsatzsteigerung um rund 5 Prozent geplant. Die Firma beschäftigt 350 Personen. Innerhalb der Greiner-Gruppe ist Greiner Packaging AG in die Greiner Packaging International mit Sitz im österreichischen Kremsmünster eingegliedert. Diese erzielte 2007 einen Jahresumsatz von 351,7 Millionen Euro.

Plakatvertrag in Zürich tritt mit Verspätung in Kraft

Nach der Abweisung eines Rekurses tritt der Plakatvertrag zwischen der Stadt Zürich und den Plakatunternehmen mit eineinhalb Jahren Verspätung am 1.7.2008 in Kraft. Strahlende Siegerin der Neuvergabe ist die APG. Der Vertrag soll fünf Jahre gültig sein.

 
Der Plakatvertrag, den die Stadt Zürich mit den grossen Plakatunternehmen abgeschlossen hat, tritt nun per 1. Juli 2008 definitiv in Kraft. Er soll fünf Jahre gelten. Der APG werden 2’080 der insgesamt 2’200 Plakatflächen auf öffentlichem Grund zur Bewirtschaftung übertragen, Clear Channel Outdoor Plakanda (CCOP) erhält die restlichen Stellen. Ein Rekurs eines dritten Plakatunternehmens hat die Inkrafttretung um eineinhalb Jahre verzögert. Aus dem daraus folgenden Rechtsstreit ging die Stadt Zürich vor kurzem als Siegerin hervor. Mit dem neuen Vertrag ist die APG mit einem Anteil von rund 95 Prozent an den öffentlichen Plakatstellen in der grössten Schweizer Stadt die grosse Gewinnerin. Vor der Neuausschreibung des Vertrags Anfang 2006 hielt sie 75, Clear Channel 25 Prozent an den öffentlichen Plakatstellen. Bei der Neuausschreibung sah es nach einem Kampf mit harten Bandagen zwischen den zwei Hauptkonkurrenten aus (siehe:
), was sich aber nicht bewahrheitete. Die APG wird nebst den 2’080 Plakatstellen auch alle Bauwände auf städtischem Grund exklusiv vermarkten. Zudem können auf Stadtgrund 25 neue Standorte für Cityformate F200 und Breitformate F12 erschlossen werden. Die Plakatflächen werden laufend ausgebaut.

Cannes 2009: Filmstudios rufen zur Löwenjagd auf

Ein pointiertes Plakatsujet wirbt für Zürcher Filmstudios, die dasselbe im Sinn haben wie die meisten Kreativagenturen: Einen Löwen in Cannes zu erlegen. Auf zur Jagd!

 
Für jeden Kreativen ist der Gewinn eines Cannes-Löwen das höchste der Gefühle. Doch wenn Werbefilme in Cannes eine Chance haben sollen, braucht es mehr als gute Ideen und mutige Kunden. Es braucht Filmproduzenten, die Werbefilme auf Weltklasseniveau produzieren können. Das pointierte Plakatmotiv von Draftcb zeigt die Fusion eines Jagdgewehrs mit einer Filmkamera. So soll dargestellt werden, dass die zwei Zürcher Filmstudios Snap Film und Pumpkin Film in Bezug auf Awards die gleichen Ziele anvisieren wie Kreativagenturen. Das Plakat erreicht seine Zielgruppe netterweise dort, wo viele Schweizer Kreative wieder einmal ohne Aussicht auf einen Löwen ihre Reise zu den Werbefestivals nach Cannes antreten: In der Abflughalle am Zürcher Flughafen, direkt am Gate. Die Headline motiviert, einen Löwen zu gewinnen. Denn im nächsten Jahr ist wieder alles möglich. Auf zur Löwenjagd!

Verantwortlich bei Draftfcb: Nicolas Vontobel, Florian Birkner (CD), Sebastian Hugelshofer (AD), Dominique Wegmann (Text) und Melanie J. Auerbach (Art Buying). Elefant Studios AG: Dany Bittel (3-D). Pixelprinz: Linus Schneider (Bildbearbeitung). Kunden:
Snap Film und Pumpkin Film, Zürich.

Ostschweizer Medienpreise 2008 vergeben

Am Mittwoch sind in St. Gallen die Ostschweizer Medienpreise vergeben worden. Sieben Journalisten und Journalistinnen wurden ausgezeichnet, zum ersten Mal auch eine Autorin und ein Autor eines Fernsehbeitrags. Insgesamt wurden 134 Arbeiten eingesandt.

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In St. Gallen sind am Mittwoch die Ostschweizer Medienpreise für das Jahr 2007 vergeben worden. Sieben Journalisten und Journalistinnen wurden ausgezeichnet, zum ersten Mal auch eine Autorin und ein Autor eines Fernsehbeitrags. Insgesamt wurden 134 Arbeiten aus dem Jahr 2007 eingereicht, die sich auf fünf Kategorien verteilen: Pressefotografie, Radiobeitrag, Reportage/Hintergrund, Tagestext und neu Fernsehbeitrag. Mit seiner Serie Gleis 3, die einmal pro Woche in der Ausgabe Thurgau des St. Galler Tagblatts erscheint, gewann der 35-jährige Daniel Walt den Preis in der Kategorie Tagestext. Für die beste Reportage, eine Reisegeschichte aus Schottland, wurde der 49-jährige Michael Hug ausgezeichnet. Tobias Siebrecht gewann den Ostschweizer Medienpreis in der Kategorie Pressefotografie für seine im Kulturmagazin Saiten abgedruckte Serie Coiffeursalon.
Tanja Köhler und Ronny Nicolussi teilen sich den Preis in der Kategorie Radiobeitrag. Köhler wurde für ihren Beitrag Rettung der Rätoromanen ausgezeichnet, Nicolussi für Zwei Tage, die die Schweiz veränderten, ein Radiobeitrag über die Abwahl Blochers. Sereina Venzin und Daniel Blickenstorfer dürfen sich die Preissumme in der Kategorie Fernsehbeitrag teilen, Venzin für eine Reportage aus dem Gefängnis in Chur, und Blickenstorfer für einen Fernsehbeitrag «Lai da Palpuogna».
 
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