Rendez-vous mit dem roten Teufel

Auto Einen Alfa Romeo kann man schlecht beschreiben. Deshalb lädt Alfa Romeo ein, die breite Palette an sportlich- eleganten Modellen zu testen.

 
Auto Einen Alfa Romeo kann man schlecht beschreiben. Deshalb lädt Alfa Romeo ein, die breite Palette an sportlich-eleganten Modellen zu testen. Sozusagen als Qualifying, denn unter den Probefahrern wird eine exklusive Testfahrt mit dem limitierten und bereits ausverkauften Prachtstück Alfa 8C Competizione verlost. Die für den Schweizer Markt adaptierte Anzeige erscheint in Zeitungen und Zeitschriften und wurde von Y&R- Gruppe gestaltet.

Ein Fest für jeden und alle

Euro III Pro Infirmis nutzte das Fussballfieber für eine taktisch geschickte Teaser- Kampagne.

 
Euro III Pro Infirmis nutzte das Fussballfieber für eine taktisch geschickte Teaser-Kampagne. 
Drei sympathische junge Fussballer schauten uns eine Woche lang von den Schweizer Plakatwänden an. Wer sind sie? Für wen stehen sie? Was ist ihre Botschaft? Jetzt wurde das Geheimnis gelüftet.
Pünktlich zum Beginn der Euro 08 lanciert Pro Infirmis die fünfte Folge ihrer Sensibilisierungskampagne «Wir lassen uns nicht behindern». Das starke Team, das inzwischen auf Plakaten in der ganzen Schweiz zu sehen ist, will auf seinem Feld gewinnen: bei der Gleichstellung und der Integration von Menschen mit Behinderung in allen Belangen des gesellschaftlichen Lebens. Die taktische Vorgabe bei diesem Match: «Schau auf die Person, nicht auf die Behinderung!» Kreiert hat die Euro-Kampagne Schmid + Zoller in Zürich.
Die Pro-Infirmis-Elf ist ein Dreamteam, das aus Protagonisten der früheren vier Kampagnen aus den Jahren 2000 bis 2007 zusammengesetzt ist. «Das Team steht da, um die Schweiz zum Europameister zu machen. Zum Europameister in Sachen Gleichstellung und Integration von Menschen mit Behinderung», erklärt Mark Zumbühl, Leiter Kommunikation + Mittelbeschaffung bei Pro Infirmis.
Die Teaser-Kampagne wird durch ein Making-of unterstützt, das auf YouTube unter «Pro Infirmis» geschaltet wird.
 
 
Weitere Euro-Kampagnen:
 
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Nike
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Brauerei Baar
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Swisslos
 
Andreas Panzeri

Tele sieht jetzt auch digital fern

TV-Zeitschriften TV Digital soll neu Tele aufwerten und diesem den Zugang zu Cablecom-Kunden ebnen.

 
TV-Zeitschriften TV Digital soll neu Tele aufwerten und diesem den Zugang zu Cablecom-Kunden ebnen. 
Als Axel Springer Schweiz im letzten Sommer zu den eigenen TV-Zeitschriften TV Star und TV Digital noch die Ringier-Titel Tele, TV2 und TV vier hinzukaufte, ging man in der Branche davon aus, dass mindestens ein Titel eingestellt würde. Doch davon hielt Jörg Tobuschat nichts. «Es wird kein Titel vom Markt genommen und es werden keine Titel zusammengelegt», sagte der neue Verlagsgeschäftsführer TV-Zeitschriften im Dezember.Nun kommt es am 5. Juni doch zu einem Umbau. Zwar stellt Tobuschat keinen Titel ein, aber er nimmt TV Digital vom Markt. Genauer: Das Heft mit einer unbeglaubigten Auflage von 15’000 Exemplaren kommt beim grossen Tele unter die Haube, heisst ab sofort Tele Digital und erscheint nun wöchentlich statt vierzehntäglich. Inhaltlich bleibt es auf das digitale TV-Angebot ausgerichtet, nur wird das Heft wesentlich schlanker: Pro Ausgabe zählt es künftig nur noch 40 statt 250 Seiten. Als Tele-Beilage verabschiedet es sich zudem vom Kiosk und ist nur noch zusammen mit dem Hauptheft im Abo beziehbar – zu einem Kombipreis von 199 Franken (Tele solo kostet 164 Franken).
Der Vertrieb des neuen Tele-Doppelpacks erfolgt zum Start auf drei Schienen: Zum einen erhalten alle Tele-Abonnenten auf Wunsch die neue Beilage probeweise während vier Wochen. Dann geht das Duo auch an alle bisherigen Abonnenten von TV Digital. Und schliesslich hofft man bei Axel Springer Schweiz dank einer Kooperation mit Cablecom für eine weitere Expansionsmöglichkeit: Denn der grösste Kabelnetzbetreiber verschickt 100’000 Tele-Exemplare samt Beilage an seine Digital-TV-Kunden und bietet ihnen das Kombi-Abo zudem für nur 169 Franken an. «Dort, wo das Angebot einschlägt, bezahlt Cablecom die Differenz von 30 Franken», sagt Tobuschat.
Nur ein PlatzhalterWarum aber muss sich TV Digital zu Tele Digital mausern? «TV Digital war zu deutsch», begründet Tobuschat den Wechsel. Tatsächlich waren Cover, Inhalt und Inserate mit jenen der gleichnamigen deutschen Schwester identisch, einzig der Programmteil war auf die Schweizer Verhältnisse zugeschnitten. In Deutschland ist TV Digital Springers Goldesel, in der Schweiz war es bestenfalls ein Platzhalter. Damit, so die Erkenntnis bei der Schweizer Filiale, würde das Heft hier zu Lande aber selbst im Zeitalter des digitalen Fernsehens nie reüssieren können.
Als Sparmassnahme mag Tobuschat den Umbau aber nicht gelten lassen. «Im Gegenteil, wir investieren in den Titel. Die redaktionellen Beiträge, der Programmteil, die Inserate – alles besorgen wir nun in der Schweiz», betont er. Axel Springer Schweiz tue dies «mit der Perspektive, dass aus Tele Digital einmal ein eigenständiger Titel wird.»
Vorerst dient die Beilage aber primär als Katalysator, um die Tele-Reichweite wieder etwas in die Höhe zu bringen. Umgekehrt ist aber völlig ungewiss, wie sich das Zusammengehen auf die Auflage von Tele Digital auswirken wird. Tobuschat rechnet denn auch vorsichtig mit vorerst 10’000 Exemplaren. Deshalb verlangt er für Inserate in Tele Digital noch nichts. «Diese Anzeigenseiten bieten wir guten Tele-Kunden als Supplement an», sagt er. Ab 2009 werde Tele Digital aber mit einem günstigen Preis im Markt auftreten.
Tele und TV Star neu positioniertDie Wandlung von TV Digital zu Tele Digital ist zwar die deutlichste, aber nicht die einzige derzeitige Veränderung bei den Springer-Programmies. Wie schon früher beschrieben hat der Verlag Tele und TV Star in den letzten Monaten inhaltlich neu positioniert. TV Star fokussiert weiter auf People und will in erster Linie Frauen ansprechen. Tele wurde dagegen zu einer eigentlichen Familienzeitschrift. Inhaltlich hat dort Platz, was das TV-Programm vorgibt – von Auto über Garten, Reisen oder Multimedia bis hin zu Anlagetipps. Beliefert werden beide Hefte – und auch TV vier und TV2 – von einer zentralen Redaktion unter der Gesamtverantwortung von Gion Stecher. Tele behält mit Urs Padel aber seinen Chefredaktor.
Die Neupositionierung insbesondere von Tele wurde offenbar auch von den Lesern goutiert. «Wir haben zwar noch keine neuen Abonnenten gewonnen, aber auch keine weiteren verloren», sagt Stecher, der dies nach der Reichweitenerosion der letzten Jahre als Erfolg wertet. Doch nun haben er und Padel bei Tele und TV Star bereits auch das Herzstück, den Programmteil, einer Reform unterzogen. Es wurde entschlackt und viel übersichtlicher gestaltet. Eine Reduktion ergibt sich auch bei den aufgeführten Sendern, doch die Liste umfasst immer noch mehr als 50. Und statt einer «Alibi-Kinderseite» erhalten die Programmhinweise neu eine Rubrik «Kinder-Tipp».
Die Änderungen hat die Redaktion von Lesern testen lassen. «Letztlich können wir das Rennen nur dank dem Programmteil gewinnen», so Stecher. Der Verlag setzt weiter auf Leser-Feedbacks. Dazu wurde ein Panel mit 800 Lesern gebildet, die alle sechs Wochen zu Inhalt, Layout und Werbung befragt werden.
Neu ist zudem, dass ab sofort auf den Seiten mit Programmhinweisen (nicht jedoch im Sender-Listing) Inserate in verschiedener Grösse bis hin zu einer 2/1-Seite geschaltet werden können. Auch das haben die beiden Titel nötig, denn bisher blieb die Kundennachfrage trotz Kombi-Angebot klar unter den Erwartungen. «Doch mit der Neuausrichtung, dank dem übersichtlicheren Programmteil, dem erweiterten Werbeangebot und einer für den kommenden Herbst geplanten Kampagne (siehe Kasten) sollte der Boden so weit vorbereitet sein, dass nächstes Jahr die Ernte um so reichhaltiger ausfallen wird», sagt Tobuschat.
Markus Knöpfli
TV2 wird teurerSeit Kurzem kostet
das vierzehntäglich erscheinende TV-Programmie TV2 am Kiosk nicht mehr drei, sondern neu vier Franken. Und das Abo wurde mit 89 Franken ebenfalls um 20 Franken teurer. Das hat gemäss Jörg Tobuschat zwei Gründe: Weil TV Digital verschwindet, ist nun TV2, das sowohl das analoge als auch das digitale TV-Programm auflistet, praktisch die einzige Alternative zum Kombi Tele/Tele Digital – und soll dieses nicht allzu günstig kanibalisieren. Zweitens machte Axel Springer Schweiz bei TV vier eine interessante Erfahrung: Als man dort Anfang Jahr den Einzelverkaufspreis um 15 Prozent und den Abo-Preis um 25 Prozent anhob, nahm die Nachfrage bei beiden Vertriebskanälen zu. (mk)Werbliche OffensiveSeit dem Namenswechsel
von TR7 zu TV Star vor drei Jahren unternahmen die Verlage Jean-Frey und Ringier punkto Werbung und Marketing fast nichts mehr für ihre TV-Zeitschriften. Das will Axel Springer Schweiz nun ändern. «Die Markenpflege wurde in den letzten Jahren stark vernachlässigt, wir müssen nun dringend wieder etwas dafür tun», sagt Jörg Tobuschat. Er plant deshalb per Ende Juni einen Pitch für eine Werbekampagne, die die Gattung TV-Zeitschriften im Allgemeinen sowie insbesondere Tele den jeweiligen Zielpublika näherbringen soll. Die Kampagne ist für den Herbst vorgesehen. (mk)

Superstar auf Megaposter

Euro I Die Winterthurer Agentur +Söhne hat für Nike mit Fussball-Superstar Philippe Senderos gearbeitet.

 
Euro I Die Winterthurer Agentur +Söhne hat für Nike mit Fussball-Superstar Philippe Senderos gearbeitet. 
 
«Be ready for 2008», heisst es im Nike-Werbefilm, der von +Söhne und Tobias Weber bereits kurz nach der WM 06 mit Philippe Senderos gedreht worden ist. Jetzt steht die EM 08 endlich vor der Tür und so treffen auch zwei alte Bekannte wieder aufeinander. Diesmal stand ein Fotoshooting auf dem Programm. Da Senderos, einer unserer wichtigsten Nationalspieler, in England bei Arsenal trainiert, war es nicht ganz einfach, an ihn heranzukommen und einen Termin festzulegen. Nach einigen Abklärungen war es dann aber so weit und CD Tobias Weber machte sich zusammen mit Fotograf Gian Paul Lozza auf den Weg nach London. «Das Training dauerte länger als angenommen und mit zwei Stunden Verspätung tauchte der Schweizer Nationalspieler dann doch noch im Studio auf», erzählt Weber. Philippe Senderos war aber entspannt und gut gelaunt. Das Shooting verlief schnell und problemlos. «Man konnte nichts von seiner angeblichen Depression, die der Blick wenige Tage zuvor hochspielte, merken», meint Weber.
Beim Definieren der verschiedenen Posen war klar, dass die legendäre Haltung mit dem hochgehaltenen Finger aus dem WM-Spiel gegen Korea dabei sein musste. Um diese möglichst echt wiederzugeben, wollte die Visagistin die Blutspur in Senderos Gesicht zeichnen. Dies lehnte der Fussballer jedoch ab, um seine Mutter zu verschonen, die ihn nicht gerne bluten sieht. Das Sujet wurde aber auch ohne Blutspur authentisch und ausdrucksstark. Neben dieser bekannten Pose wollten Tobias Weber und Gian Paul Lozza die Stärke vom Verteidiger mehr in den Vordergrund stellen. So entstand das Kopfball-Sujet, das nun während der Europameisterschaft am Bellevue in Zürich als Megaposter zu sehen ist. Andere Sujets dieser Kampagne sind als Inserate in der Gratiszeitung 20 Minuten geschaltet.
 
Andreas Panzeri
 
 
 
Weitere neue Euro-Kampagnen:
 
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Brauerei Baar
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Pro Infirmis
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Swisslos

Schweizer Privatkliniken setzen auf Hofer Kommunikation

Als Siegerin des Pitchs wird Hofer Kommunikation für den Dachverband der Schweizer Privatkliniken eine nationale Image- und PR-Kampagne lancieren. Sie kämpft gegen das Image privat=teuer und für gleichlange Spiesse für die privaten wie für die öffentlichen Spitäler.

 
Als Siegerin des Pitchs wird Hofer Kommunikation für den Dachverband der Schweizer Privatkliniken eine nationale Image- und PR-Kampagne lancieren. Die Berner Werber bauen damit ihre Position im dienstleistungsorientierten Gesundheitsmarkt weiter aus. Die für Spätsommer geplante Kampagne für den Verband Privatkliniken Schweiz (PKS) will vor allem gegen das Image der Privatkliniken: «privat=teuer» kämpfen. Sie setze auf die freie Wahl als grössten Vorteil der Privatspitäler, heisst es in der Mitteilung. Weiter zielt die Kampagne auf die allgemeine Förderung des Images in der Bevölkerung ab, und sie will politische Akteure von der Notwendigkeit überzeugen, dass private und öffentliche Anbieter gleich lange Spiesse bräuchten. Herzstück der Kampagne bildet die Werbebotschaft: Wählen. Hofer setzt auf eine Serie von Wahlzetteln in plakativer Farbgebung, worauf die Vorteile propagiert werden, die das Privatspital gegenüber dem öffentlichen Spital hat.
 

Die Anmeldefrist für die Marketing-Trophy 09 ist angelaufen

Das Rennen auf die Marketing-Trophy 09 ist eröffnet. Wie jedes Jahr prämiert Swiss Marketing in diesem Wettbewerb herausragende Leistungen im Bereich Marketing. Dabei gibts ein Novum: Um die Chancen der Einreichung zu prüfen, können die Teilnehmer eine freiwillige Kurzbewerbung einreichen.

 Ab sofort läuft die Bewerbungsphase für die von Swiss Marketing verliehene Marketing-Trophy 09. Einmal mehr werden alle in der Schweiz und Liechtenstein ansässigen Unternehmen eingeladen, ihre besten Arbeiten einzuschicken. Die Anmeldeunterlagen befinden sich unter www.marketingtag.ch., Anmeldeschluss ist, dieses Jahr etwas früher, der 20. Oktober 2008. Gekürt werden die Gewinner der Marketing-Trophy 09 am Marketing-Tag vom 3. März 2009 im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL). Die Anmeldung wird dieses Jahr durch den neueingeführten Pre-Prozess vereinfacht. Um nicht das gesamte Auswahlprozedere vergebens durchzumachen, können Unternehmen die Chancen ihrer Arbeit für eine Eingabe durch eine Kurzbewerbung abwägen lassen. Mitglieder der Jury begutachten die Arbeit, und die Bewertungen werden den Unternehmen innert drei Wochen zurückgeschickt. Kurzbewerbung können bis zum 14. September eingereicht werden.

Das Euro-Spiel

Euro IV Die Agentur Hasenfeld in Zürich zeigt für Swisslos: Mit Sporttip können alle an der Euro spielen.

 
Euro IV Die Agentur Hasenfeld in Zürich zeigt für Swisslos: Mit Sporttip können alle an der Euro spielen. 
 
Sie werben für Bier, Autos, Flachbildschirme, Softdrinks oder Schnellimbissketten: Europas Fussballnational- spieler sind vor und während der Euro 08 dick im Werbe- geschäft. Fast alle. Denn genau so wenig wie an der EM-Endrunde sind die Engländer zurzeit auch in der Werbung präsent. Ein Umstand, den die Werbeagentur Hasenfeld Zürich geschickt für Sporttip nutzt, um sich vom eurowerberischen «Einheitsbrei» – wie die Agentur meint – abzuheben. Das vielfältige Wettangebot bewirbt Hasenfeld deshalb ironisch mit einem englischen Fussballer und der Botschaft: «Mit Sporttip können alle an der EM spielen.»Der «Sporttip-Engländer» ist an praktisch jedem Kiosk der Schweiz prominent präsent. Die Kontaktstrategie wird mit datenbankgestützten Online- und Offline-Marketing- Massnahmen, Sampling-Aktionen sowie einer flankierenden Anzeigen-Kampagne in nationalen und lokalen Printmedien sowie Radiospots abgerundet.
Was sich gegenseitig verstärken und Image transferien kann, wird konsequent genutzt, um die Wirkung zu maximieren: Medienpartnerschaft mit 20 Minuten und Blick. Partnerschaft mit der Airline Swiss, um 40 Gewinner ins Fussballmutterland abheben zu lassen. Und weil Sporttip sich als Sponsor des Online-Fussball-Games «Sporttip Fussball Challenge FC:08» in Szene setzt, wird die Distanz zwischen Fussball- und Wettfieber entscheidend verkürzt.
 
Andreas Panzeri
 
 
Weitere Euro-Kampagnen:
 
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Nike
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Brauerei Baar
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Pro Infirmis

Neues Gesicht beim FCP

Persönlich Seit April ist Sabine Steffen für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes FCP verantwortlich.

 
Persönlich Seit April ist Sabine Steffen für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes FCP verantwortlich.  
Des Weiteren wird sie beim Forum Corporate Publishing (FCP) unter anderem für die Organisation von internen und externen Events zuständig sein. 
Zuvor betreute die 25-Jährige als Junior-Beraterin bei der Münchner Kommunikationsagentur Maisberger Whiteoaks Kunden aus dem IT- und Telekommunikationsbereich. Steffen studierte Medien-Management an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt.
Während des Studiums war sie unter anderem in der Redaktion der Sächsischen Zeitung, beim Würzburger Radiosender Charivari sowie beim Bildungsfernsehen BR-alpha in München tätig. Vor ihrem Abschluss als Diplom-Medienwirtin absolvierte sie ein Semester an der International Business School (IBS) der Plekhanov Russian Academy of Economics in Moskau.
Das Forum Corporate PublishingIm Forum Corporate Publishing sind mehr als 80 CP-Anbieter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengeschlossen. Sie bieten Dienstleistungen für alle Bereiche der Unternehmenskommunikation, von klassischen Printprodukten bis hin zu neuen elektronischen Medien. Das Forum ist die grösste Vereinigung von Corporate Publishing-Dienstleistern in Europa.

Weiss doch jedes Kind (2)

Kolumne Werbewoche-Redaktor René Worni über verdorbenen Appetit alias News Fatigue wegen dünnen Infohäppchen.

René Worni über verdorbenen Appetit alias News Fatigue Im letzten Beitrag in dieser Rubrik wurde die These gewagt, jedes Kind wisse schon längst (ganz im Gegensatz zu den Verlegern), dass das pendulierende Publikum die Flut der Gratisblätter langsam satt habe. Die These war darüber hinaus mit einem Imperativ verknüpft, der Aargauer Verleger Peter Wanner möge doch seinen treuen AZ-Leserinnen und -Lesern nicht auch noch mit Gratisfutter den Appetit verderben, so wie das Wanners Konkurrenten im Mittelland bereits flächendeckend tun. Was Kinder längst schon wissen, beleuchten jetzt auch zwei Studien, deren Ergebnisse hier kurz nachgeliefert werden sollen. So kommt eine Untersuchung im Auftrag des VÖZ (das ist der Verband der österreichischen Zeitungen) unter dem Titel «Medienqualitäten» zu einem eindeutigen Befund: Gratiszeitungen könnten Kaufzeitungen in Sachen Glaubwürdigkeit, Aktualität und Information – wir haben es immer schon geahnt – nicht das Wasser reichen. 88 Prozent von 4300 Befragten halten Kaufzeitungen für glaubwürdig, wogegen «bloss» 72 Prozent den Gratisblättern glauben.
Woran mag das wohl liegen? Die zweite Untersuchung im Auftrag von Associated Press bringt weiteres Licht ins Dunkel und für die Nachrichtenagentur als Auftraggeberin ausserdem eine lebensbedrohliche Diagnose: Der rasende Nachrichtenfluss nämlich produziert nicht bloss News-Junkies in Massen, sondern auch ihr absolutes Gegenteil: Leute, die in lähmendes Desinteresse verfallen, weil sie, andauernd mit dünnen News-Häppchen versorgt, mit ihrem Bedürfnis nach vertiefter Information alleine gelassen werden. Die Forscher beobachten gar die Konditionierung einer sogenannten Pawlow’schen Verknüpfung: Irgendwann lerne der dauernd scheiternde Informationssucher den Begriff Nachricht unmittelbar mit Frustration zu verbinden. Resultat: Nachrichtenmüdigkeit oder auf Neudeutsch News Fatigue (wie doch jedes Kind schon weiss). AP will deshalb neue Methoden entwickeln, damit Medienkonsumenten leichter an vertiefende Informationen gelangen können. Schier schon revolutionär für eine Nachrichtenagentur empfiehlt AP übrigens den Nachrichtenmedien, auf allzu häufige News-Updates zu verzichten.
> René Worni, Redaktor

Executives punktgenau ansprechen

Kundenmagazine Eine Umfrage bei der Zielgruppe wies den Weg bei der Konzeption und der Umsetzung des neuen Microsoft-Magazins.

 
Kundenmagazine Eine Umfrage bei der Zielgruppe wies den Weg bei der Konzeption und der Umsetzung des neuen Microsoft-Magazins. 
Executives sind eine begehrte Zielgruppe für Unternehmens- und Publikumsmagazine. Ihre knapp bemessene Aufmerksamkeit ist nur mit massgeschneiderten Kommunikationsmitteln zu gewinnen. Vor dieser Herausforderung stand Microsoft Schweiz. Das Unternehmen plante, ein schweizerisches Magazin für Executives zu publizieren. Angesprochen sollten in erster Linie Führungskräfte werden, die keine vertieften Kenntnisse in der IT besitzen. Bedürfnisse evaluiertZu Beginn der Konzeptphase führte Schneiter Meier Külling eine Evaluation bei der Zielgruppe durch. «Das Executive-Magazin von Microsoft müsste alles andere sein als technisch», erklärte dabei ein CFO eines mittelgrossen, international tätigen Unternehmens. «Vielmehr müsste es mir Zusammenhänge aufzeigen und Impulse liefern. Ich will danach dem CIO eine Frage stellen können, welche dieser nicht sofort beantworten kann.»
Aus der Umfrage kristallisierten sich Informationsbedürfnisse von Executives heraus. So wünschten sie Managementinhalte wie «IT und Führungsprozesse», «Kostensenkung und IT» und «Umgang mit der Komplexität der IT». Zudem suchten Executives Zukunftsthemen wie: In welche Richtung entwickelt sich die IT? Wie arbeiten wir übermorgen? Die Artikel sollen wenn möglich mit Zahlen und Fakten dokumentiert sein. Auf keinen Fall wünschen die Befragten reine Produktinformationen. Schneiter Meier Külling empfahl, das Executive-Magazin als Unternehmensmagazin mit einer starken Tendenz zum Publikumsmagazin zu positionieren. Für die Zukunft ist die weitere Annäherung Richtung Publikumsmagazin vorstellbar.
Wünsche umgesetztMit der höchsten Qualität in Projektbereichen wie Text, Design, Fotografie und Druck lässt sich die Aufmerksamkeit der Executives gewinnen. «Envision ist inhaltlich und gestalterisch ideal auf Executives zugeschnitten», erklärt Christof Zogg, Head of Central Marketing Group von Microsoft Schweiz. Unter anderem suchte Schneiter Meier Külling die Zusammenarbeit mit Medard Meier, dem ehemaligen Chefredaktor des Wirtschaftsmagazins «Bilanz». Er sorgte zusammen mit Wirtschaftsjournalisten für zielgruppengerechte Texte. Die abwechslungsreiche Dramaturgie und verschiedene Textformen unterstützen die Attraktivität des Magazins.
Variantenreiche InhalteHauptartikel des Magazins ist die Studie «Ready, Willing and Enabled» der Economist Intelligence Unit, die im Auftrag von Microsoft erstellt wurde. Bei diesem Artikel geht es darum, wie Mitarbeitende mit effizienten IT-Tools selbstverantwortlich agieren und mit ihrer hohen Einsatzbereitschaft und Produktivität den Wert des Unternehmens steigern. Unterstrichen ist der Artikel mit Zahlen sowie Fakten und entspricht somit einem Wunsch der Zielgruppe aus der getätigten Umfrage.
Aus dieser Umfrage sind auch Tipps abgeleitet, wie ein Vorgesetzter die Voraussetzungen für den IT-Projekterfolg steuern kann und welche vier Hürden zum erfolgreichen IT-Projekt zu nehmen sind. Weiter erfahren Lesende in einem Gespräch mit Elmar Ledergerber (Stadtpräsident Zürich) und Peter Waser (General Manager Microsoft Schweiz) unter anderem mehr über die Entwicklung des IT-Standorts Zürich und die Lösung von Nachwuchsproblemen in der IT.
Attraktives Design Das moderne Design des Magazins adaptiert die Lesegewohnheiten des Internets. Verschiedene Einstiegspunkte (Titel, grosszügiger Lead bei Hauptartikel, hervorgehobene Zitate) und die intuitive Leserführung mit individuellen Einstiegsmöglichkeiten unterstützen das Leseerlebnis. Studien und Artikel sind attraktiv aufbereitet (prägnantes Text-Bild-Verhältnis) und ermöglichen das Querlesen. Das attraktive Design setzt sich auch im Webauftritt von «Envision» fort (www.microsoft.ch/envision). Auch das handliche Format (26,5 cm x 20 cm) überzeugt. Alexander Scanderbeg aus Zürich fotografierte den Grossteil der Bilder und setzte so die Bildsprache konsequent um.
Facts & Figures zum Executive-Magazin Ab Mai 2008
erscheint das Executive-Magazin Envision zweimal jährlich in der Schweiz. Die Online-Ausgabe ist auf zu finden.Konzeption, Redaktion & Design: Schneiter Meier Külling, Zürich,

Neue Leiterin Unternehmenskommunikation bei M-Travel

Im Rahmen einer Neuorganisation der Corporate Communication des Reiseveranstalters M-Travel Switzerland löst Prisca Huguenin-dit-Lenoir den bisherigen Leiter Unternehmenskommunikation Peter Schmidlin ab.

 
Im Rahmen einer Neuorganisation der Corporate Communication des Reiseveranstalters M-Travel Switzerland löst Prisca Huguenin-dit-Lenoir Peter Schmidlin als Leiterin Unternehmenskommunikation ab. Die 35-Jährige wird laut Mitteilung vom Mittwoch eng mit der Leiterin Marketing, Silvana Ripa, zusammenarbeiten, um die verschiedenen Marken von M-Travel Switzerland im Bereich Kommunikation zu begleiten. Schmidlin hat sich entschieden, das Unternehmen zu verlassen.Huguenin-dit-Lenoir
ist seit vergangenem Herbst bei Hotelplan als stellvertretende Leiterin Unternehmenskommunikation & Medien tätig. Zuvor arbeitete sie als Mediensprecherin bei Chopard sowie als PR-Beraterin in den Agenturen Trimedia und Viva.

Edipresse kauft Kleinverlag in Singapur

Der Westschweizer Medienkonzern Edipresse übernimmt den in Singapur domizilierten Verlag Appetite Media, der drei Lifestyle-Zeitschriften herausgibt. Mit dem Kauf des Unternehmens mit 18 Mitarbeitenden führt Edipresse die Expansion in Asien fort.

 Der Westschweizer Medienkonzern Edipresse übernimmt den in Singapur domizilierten Verlag Appetite Media, der drei Lifestyle-Zeitschriften herausgibt. Mit dem Kauf des Unternehmens mit 18 Mitarbeitenden führe Edipresse die Expansion in Asien fort, heisst es in der Mitteilung vom Dienstag. Die Bedingungen der Transaktion werden von den Vertragspartnern nicht veröffentlicht. Appetite Media publiziert die Luxus- und Lifestyle-Magazine Appetite, Luxury und Grandeur. Das akquirierte Unternehmen wird in Edipresse Appetite Media umbenannt und soll als eine unabhängige Division der Edipress Group Asia weiter operieren.
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