SF: Marktanteil von 33,5 Prozent im Mai

Im Mai 2008 erreichte das Schweizer Fernsehen mit SF1, SF zwei und SF info im Ganztagesschnitt einen Marktanteil von 33,5 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einer Zunahme von 1,3 Prozentpunkten.

Im Mai 2008 erreichte das Schweizer Fernsehen mit SF1, SF zwei und SF info im Ganztagesschnitt einen Marktanteil von 33,5 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einer Zunahme von 1,3 Prozentpunkten. Deutlich besser als im Vorjahr ist der Marktanteil am Spätabend (plus 2,6 Prozentpunkte), was laut Mitteilung vom Donnerstag vor allem auf das grosse Publikumsinteresse an der «Arena», «Giacobbo/Müller – Late Service Public» und dem «Euro 2008 Magazin» zurückzuführen ist. Ebenfalls leicht verbessert haben sich der Vorabend (plus 0,5 Prozentpunkte), der Hauptabend (plus 1,2 Prozentpunkte) und der Tag (plus 0,4 Prozentpunkte). Im Vergleich zum Jahresmittelwert 2007 liegt SF bis zum Mai 2008 mit einem Mittelwert von 33,1 Prozent Marktanteil um 0,4 Prozentpunkte zurück.Mit über zwei Millionen Visits im Mai bleibt SF Meteo das meistbesuchte Angebot auf Sf.tv. Tagesschau.sf.tv verzeichnete mit 892’100 Visits rund 50 Prozent mehr Besuche als im Vorjahresmonat, und bei Sport.sf.tv mit 1’347’000 Visits beträgt die Zunahme 43 Prozent. Die Anzahl der Videozugriffe via Sf.tv hat im Mai die Zwei-Millionen-Grenze überschritten. Hinzu kommen rund 403’200 Downloads von Podcasts und 124’900 Youtube-Videoviews.

Capital FM zelebriert schweizerisch-österreichische Freundschaft

Capital FM, das offizielle EM-Radio der Public Viewings und der Fanzone Bern, ist bereit für die Euro 08. Alex Scheurer vom österreichischen Radiosender Ö3 wird ab 9. Juni als Co-Moderator zusammen mit Christoph Gnägi durch die Morgensendung «Capital Morge» führen.

 Capital FM, das offizielle EM-Radio der Public Viewings und der Fanzone Bern, ist bereit für die Euro 08. Alex Scheurer vom österreichischen Radiosender Ö3 wird ab 9. Juni als Co-Moderator zusammen mit Christoph Gnägi durch die Morgensendung «Capital Morge» führen. Seine Vorbereitung auf die Sendung zielen laut Mitteilung des Hauptstadtradios vor allem darauf hin, berndeutsch zu verstehen – Spass sei deshalb vorprogrammiert.Der Sendewagen von Capital FM steht mitten in der Fanzone am Bärenplatz. Hintergrundinformationen, Stimmungsberichte, Spielanalysen und Anekdoten rund um die Euro 08 liefert der Sender täglich im «Capital Fussball Club» ab 19 Uhr.

Trimedia holt neue Mitarbeiter an Bord

Trimedia Communications erweitert das Team um fünf Mitarbeiter. Claudio Agustoni, Simone Kunz, Birgit Anna Weber, Philippe Fabian und Nina Götte heissen die neuen Mitarbeiter.

 
 
Trimedia Communications erweitert das Team um fünf Mitarbeiter. Ab August wird die internationale Agentur mit Schweizer Wurzeln von Claudio Agustoni verstärkt, wie es in einer Mitteilung heisst. Der ehemalige Blickjournalist war zuletzt für sieben Jahre Redaktionsleiter bei Tele Ostschweiz. Bei Trimedia wird er in den Bereichen Polit- und Unternehmenskommunikation sowie im Bereich bewegtes Bild tätig sein.Seit dem 1. Juni ist Simone Kunz als Beraterin bei der Agentur angestellt. Die Kommunikationsfachfrau war bereits während ihres Publizistikstudiums in verschiedenen Schweizer Agenturen tätig und sammelte die vergangenen zwei Jahre in London Erfahrungen als internationale Teamleiterin in den Bereichen Online PR und Media Relations.
Seit dem 1. Mai arbeitet Birgit Anna Weber bei Trimedia. Die Kommunikationsberaterin hat von Trimedia Wien in die Schweiz gewechselt. In Österreich, wo sie zuletzt als Consultant tätig war, hat sie Kunden aus den Branchen Healthcare, Telco und Industry betreut.
Zusätzlich sind die beiden PR-Fachleute Philippe Fabian und Nina Götte zur Agentur gestossen und vervollständigen das Team seit April auf Assistenzebene.

Aluminium auf Erfolgskurs

Branche Die Schweizer Aluminiumindustrie verzeichnet für 2007 ein weiteres Wachstum von 5 Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2006. Damit wurden in der Schweiz rund 191'500 Tonnen Aluminium eingesetzt.

 
Branche Die Schweizer Aluminiumindustrie verzeichnet für 2007 ein weiteres Wachstum von 5 Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2006. Damit wurden in der Schweiz rund 191’500 Tonnen Aluminium eingesetzt, das entspricht 25,5 kg Aluminium pro Kopf in der Schweiz. Die Gesamtablieferungen der Schweizer Halbzeugwerke – einschliesslich der Exporte – lagen mit 212’500 Tonnen rund 5,3 Prozent über dem Vorjahr. Das erneut positive Ergebnis im letzten Jahr gilt für die meisten Anwendungsbereiche der Schweizer Aluminiumindustrie, und dies trotz erschwerter globaler Marktbedingungen.

Kopf der Woche: Der Internationale

Urs Schrepfer ist neu Executive Creative Director bei TBWA Zürich und will die Agentur zur breit gefächerten Drehscheibe für Kommunikation machen.

Urs Schrepfer ist neu Executive Creative Director bei TBWA Zürich und will die Agentur zur breit gefächerten Drehscheibe für Kommunikation machen.
Die internationale TBWA hat Urs Schrepfer «schon immer fasziniert». Die Agenturgruppe gehört für ihn «zu den wirklich innovativen Netzwerken» dieser Welt. Davon müsse auch in der Schweiz etwas mehr sichtbar werden, fand Urs Schrepfer. Und genau die Aufgabe hat ihn als neuen Executive Creative Director zu TBWA in Zürich gelockt. Bereits der Einstieg beim neuen Arbeitgeber hat seine Einschätzung voll bestätigt. Vor vier Wochen durfte Schrepfer an einem Workshop in Istanbul teilnehmen. Beim internationalen Meeting waren neben John Hunt, dem internationalen CD von TBWA, auch Jean-Marie Dru, Erik Vervroegen sowie alle wichtigen Netzwerker aus Europa vertreten. «Das war schlicht ein Hammer. Ich habe in meinen 13 Jahren bei Advico noch nie einen derart hohen Level bei einem Seminar erlebt», schwärmt Schrepfer. Für ihn war klar: «Hier sind tatsächlich die besten Leute an der Spitze.» Bei einigen Netzwerken habe er bisher nämlich das Gefühl gehabt, «dass man die schlechtesten Leute nach oben befördert und damit bewusst aus dem operativen Business herausnimmt».
Und was zeigte sich in Istanbul und damit bei TBWA anders?
Einer der ganz entscheidenden Punkte ist für Schrepfer, dass TBWA sich zum Ziel gesetzt hat, eines der zehn kreativsten Unternehmen der Welt zu werden.
«Unternehmen – nicht Werbeagentur», habe John Hunt präzisiert. Und dabei auf Vorbilder wie Google oder Ebay verwiesen, wo grundsätzlich alles möglich ist, was Kreative erfinden können. «Das sind Unternehmungen, an denen wir uns messen müssen», hat Schrepfer gelernt. Und er ist fasziniert von dieser Philosophie.
Genau so wie Andy Hostettler, der als CEO bei TBWA Zürich die gleichen Ideale verfolgt. «Wir sind nicht mehr nur eine Werbeagentur, sondern wir wollen zu einer Kommunikations-drehscheibe werden.»
Um das erreichen zu können, will TBWA auch in Zürich einen Pool für Talente aufbauen. Architekten, Künstler, Denker und Techniker, die neue Ideen ebenso wie neue Kanäle für deren Verbreitung suchen und entwickeln. Bei TBWA nennt man diese Kommunikationskanäle «Media Arts».
Schrepfer lächelt bei diesen Erklärungen ein bisschen über Agenturen, die jetzt «voller Stolz» über ihre erweiterten Kompetenzen im Online berichten. «Es ist alles lieb und nett, wenn jetzt der Digitalbereich eingebaut wird. Das ist aber inzwischen schon lange eine absolute Notwenigkeit und sicher keine Innovation, die man propagieren muss.»
Und die konkrete Umsetzung? In Belgien hat TBWA zum Beispiel kommunizieren müssen, dass man inzwischen schneller von Brüssel nach London fliegen kann. Die Idee, die dazu entwickelt wurde: London liegt gleich um die Ecke. Und so wurde sie als «Media Art» umgesetzt: TBWA hat mit Hilfe eines Architekten eine Eckkneipe zu einer symbolträchtigen Bar umgebaut. Ein Teil ist wie ein belgisches Bistro eingerichtet. Die andere Hälfte wurde auch von aussen zum englischen Pub umgestylt. Das Echo in den Medien war sehr positiv. Etwas diskretere «Media Art» ist für Schrepfer aber auch eine Idee von Virgin, auf dem Adult-Kanal von guten Hotels zielgerichtete Werbung für Manager zu schalten. Weil man herausgefunden hat, dass Manager im Hotel gerne den Sexkanal schauen.
Auch «im angezogenen Alter» macht es dem erstmaligen Executive CD dabei Spass, täglich wieder neue Wege zu suchen und zu beschreiten. Schrepfer hat sich noch einmal ganz frische Ziele gesetzt. «Bei Advico sagte ich: Wir müssen wieder eine der vier Agenturen werden, die kreativ sehr ernst genommen werden. Das sind wir geworden. Bei TBWA würde ich es weiter fassen und weiter entwickeln: Wir müssen eine der fünf Agenturen werden, die neue Wege geht. Eine Agentur, die neuartig denkt.»
Dass eine solche Haltung automatisch auch Kreativpreise zur Folge haben wird, ist für Schrepfer klar. Schliesslich hat er in seiner Laufbahn bereits über 350 nationale und internationale Preise gewonnen.
Urs Schrepfer ist über den Beruf des Lehrers in die Werbung eingestiegen. Zuerst wollte er «nur kurz» etwas anderes machen. «Dann hat man es in der Werbung gesehen», glaubte der neugierige Pädagoge. Es dauerte dann ein bisschen länger. Dafür hat Schrepfer es inzwischen nicht nur gesehen, sondern einen umfassenden Durchblick gewonnen. Seine Stationen waren Seiler, Aebi & Partner, GGK – bis der Texter schliesslich bei Advico seine bisherige Karriere als CD und Managing Partner krönen konnte. In Gockhausen wirkte er insgesamt 13 Jahre. Dazwischen fügte sich ein Abstecher als geschäftsführender CD bei Jung von Matt.
Als Vorstand ist Urs Schrepfer auch im ADC engagiert. Dort wirkt er für das neu geschaffene Ressort Young Creatives. Für den kommenden Wettbewerb im Herbst sucht er noch einen Sponsor mit einem spannenden Briefing.
Der neue ECD bei TBWA inspiriert und entspannt sich am liebsten beim Geniessen. Das kann bei dicken Zigarren sein. Spass macht ihm aber auch ein regelmässiger Kurs, «wie man Reben schneidet». Den eigenen Rebberg dazu hat er zwar noch nicht. Aber an der Weinhandlung eines Freundes ist Schrepfer bereits beteiligt.
Ein Hobby, das ihn auch geistig immer wieder weiterbringt, ist seine Leidenschaft für das Reisen. Usbekistan, Libyen, Armenien, Syrien oder Iran hat er schon auf sich wirken lassen. Die Eindrücke dort «relativieren extrem viel von dem, was wir hier als Werber machen». Oder wie soll man einem Tuareg abends im Wüstenzelt erklären, was eine integrierte Kampagne ist. Bei seiner nächsten Reise stellt sich das Problem allerdings nicht. Schrepfer musste seiner Frau versprechen, dass in den kommenden Ferien wieder einmal konventionelle Erholung in Griechenland angesagt ist.
Andreas Panzeri

CP auf dem Vormarsch

Studie Unternehmenseigene Publikationen und Medien sind ein wichtiges Instrument, um mit Stakeholders zu kommunizieren.

 
Studie Unternehmenseigene Publikationen und Medien sind ein wichtiges Instrument, um mit Stakeholders zu kommunizieren. 
Corporate Publishing ist kaum empirisch untersucht worden. Dieser Aufgabe hat sich nun das Europäische Institut für Corporate Publishing (EICP), wissenschaftliches Tochterinstitut des grössten europäischen Branchenverbandes Forum Corporate Publishing (FCP), angenommen. Gemeinsam mit dem Strategieberatungs- und Marktforschungsunternehmen Zehnvier hat das EICP im Frühjahr 2008 die erste grundlegende Studie über den Corporate-Publishing-Markt in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt. Die Studie gibt fundiert Auskunft über das Marktvolumen, analysiert Zielsetzungen, Zielgruppen und Erfolgsmessung beim Corporate Publishing und arbeitet Entwicklungen heraus. Thematisch fokussiert die Untersuchung Kundenzeitschriften für Konsumenten und Geschäftskunden. Die Ergebnisse der Studie basieren auf 305 webbasierten Einzelinterviews mit Führungskräften bzw. Entscheidern im Corporate Publishing in Unternehmen mit mindestens 250 Mitarbeitern. Die Stichprobe wurde so angelegt, dass tragfähige und repräsentative Aussagen möglich sind, sowohl für den Gesamtraum DACH – Deutschland, Österreich, Schweiz – als auch für einzelne Länder.Imagepflege und KundenbindungDie Studienergebnisse belegen die wichtige Rolle des Corporate Publishing in der Unternehmenskommunikation: Im deutschsprachigen Raum betreiben 97 Prozent der befragten Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern Corporate Publishing. Schweizer Unternehmen sprechen dabei am häufigsten Geschäftskunden (75 Prozent), Mitarbeiter (57 Prozent), Konsumenten (40 Prozent) und Multiplikatoren (38 Prozent) an. Das am meisten eingesetzte Medium sind Zeitschriften: 55 Prozent der Schweizer Unternehmen verfügen über B-to-B-, 36 Prozent über B-to-C-Magazine. Die Kundenzeitschriften dienen vor allem der Imagepflege und Kundenbindung. So nennen die Unternehmen als wichtigste Zielsetzungen der B-to-C-Kommunikation die emotionale Ansprache der Kunden, eine interessante Berichterstattung, die Pflege des Unternehmensimages und die Kundenbindung. Die Zielsetzungen im B-to-B-Bereich sind ähnlich, lediglich die emotionale Ansprache hat weniger Gewicht. Hier zeigt sich, dass viele Unternehmen die Möglichkeiten des Corporate Publishing noch nicht vollständig ausnutzen. Unternehmensmedien werden noch zu wenig als Mittel erkannt, um neue Kunden zu gewinnen, die Nachfrage zu steigern und den Absatz zu fördern.
Verpasste ChancenUngenutzte Potenziale liegen auch im Bereich der Wirkungsmessung und Wirtschaftlichkeit von Unternehmenspublikationen. 20 Prozent der Unternehmen im Raum DACH verzichten bisher gänzlich darauf, den Erfolg der eigenen B-to-C-Zeitschriften zu messen, und nur 41 Prozent messen den Erfolg ihrer B-to-C-Zeitschriften regelmässig. Bei den B-to-B-Zeitschriften verzichten sogar 27 Prozent der Unternehmen auf die Erfolgsmessung, weniger als ein Drittel setzt hier auf ein regelmässiges Controlling. Hinzu kommt: Selbst wenn der Erfolg der Zeitschriften gemessen wird, wird vorrangig allein auf Kunden- oder Leserbefragungen vertraut. Andere Methoden und Konzepte werden kaum angewandt. Viele Unternehmen lassen damit die Chance aus, ihre Publikationen und Medien hinsichtlich der Erwartungen und Bedürfnisse der Zielgruppen zu optimieren und den «Return on Communication» zu verbessern.
Investitionen in MilliardenhöheIm Raum DACH gibt es rund 7’500 B-to-C-Zeitschriften. Dahinter stehen jährliche Investitionen von etwa 2,3 Milliarden Franken. Rund 300 Millionen Franken werden dabei durch Anzeigen refinanziert. Dieses Resultat liefert ein eigens für die Studie entwickeltes Marktmodell unter Einbezug der erhobenen Daten. Berechnungsgrundlage ist die Gesamtzahl an Unternehmen mit mindestens 250 Mitarbeitern im deutschsprachigen Raum. Davon ausgehend kann die Anzahl der Unternehmen ermittelt werden, die Corporate Publishing für Konsumenten betreiben. Die Basisstudie zeigt, dass von diesen Unternehmen wiederum etwa 77 Prozent Kundenzeitschriften herausgeben, was knapp 5’500 Unternehmen entspricht. Unter Berücksichtigung der Anzahl durchschnittlich herausgegebener Titel lässt sich ermitteln, dass im Raum DACH die bereits genannten 7’200 Business-to-Consumer-Zeitschriften publiziert werden. Für die Berechnung des damit verbundenen Investitionsvolumens wurde zusätzlich das durchschnittliche Jahresbudget der Unternehmen in diesem Bereich erhoben, das rund 425 000 Franken beträgt.
Klar mehr KundenzeitschriftenAusgehend von der gesamten Titelzahl werden im Marktmodell auch die Anzeigeneinnahmen bestimmt. Die Basisstudie zeigt, dass 29 Prozent der B-to-C-Zeitschriften durch Anzeigen refinanziert werden. Berücksichtigt man, dass diese Titel pro Ausgabe rund 37’000 Franken an Anzeigeneinnahmen erzielen und im Schnitt 4,1-mal im Jahr erscheinen, dann ergibt das ein jährliches Einnahmenvolumen von ca. 300 Millionen Franken. Das skizzierte Marktmodell kann analog auf den Bereich der B-to-B-Zeitschriften angewendet werden. Die Anzahl der Unternehmen, die Zeitschriften für Geschäftskunden herausgeben, beträgt etwa 6700. Diese Unternehmen publizieren rund 7700 Business-to-Business-Zeitschriften, in die sie jährlich etwa 1,3 Milliarden Franken investieren. Im deutschsprachigen Raum gibt es fast 15’000 Kundenzeitschriften – deutlich mehr als bisher gedacht. Dass Corporate Publishing eine wichtige Kommunikationsdisziplin ist, untermauern aber auch die knapp 3,6 Milliarden Franken, die Unternehmen jährlich allein in B-to-C- und B-to-B-Zeitschriften investieren.
Auch die Zukunftsperspektiven des Corporate Publishing sind positiv. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen (53 Prozent) sprechen unternehmenseigene Publikationen und Medien eine wachsende Bedeutung zu. Besonders günstig sind die Aussichten in der Schweiz: Hier sind sogar 64 Prozent der Unternehmen der Auffassung, dass Corporate Publishing in ihrem Kommunikationsmix zukünftig deutlich an Bedeutung gewinnen wird. Gefragt sind dabei vermehrt Konzepte, die verschiedene Medien orchestrieren. Für sieben von zehn Unternehmen werden Cross-Media-Konzepte beim Corporate Publishing immer wichtiger. Die Unternehmen sind vermehrt der Auffassung, dass das Corporate Publishing besonders im koordinierten Zusammenspiel verschiedener Medienkanäle an Stärke gewinnt. Interessant ist dabei, dass die meisten Unternehmen neben bestehenden Etats in Zukunft zusätzlich vermehrt in neue Medien investieren wollen. Eine Umschichtung der Budgets vom klassischen Printmedium zu neuen Medien im Corporate Publishing ist nur für 23 Prozent der Unternehmen relevant.
Die Studie bestätigt aber nicht nur den Trend zu crossmedialen Konzepten. Sie zeigt daneben auch, dass Unternehmen die Absicht haben, ihre Publikationen und Medien künftig noch individueller auf die Kunden abzustimmen. Fast jedes dritte Unternehmen im Raum DACH will noch spezifischer auf die entsprechenden Zielgruppen eingehen. In der Schweiz planen dies sogar 38 Prozent.
 
Clemens Koob, Stefan Lohmüller
Wachstumsstarke Disziplin«Die Studie zeigt, dass Corporate Publishing eine aufstrebende und wachstumsstarke Disziplin mit einem bislang gar unterschätzten Marktvolumen darstellt. Für Corporate Publisher, die den Dreiklang von Contentmanagement, Community-Publishing und Medienorchestrierung beherrschen, bieten sich hervorragende Marktchancen – namentlich in der Schweiz.»
Beat Schaller, Infel AG, Vorstand Schweiz Forum Corporate Publishing

Kunstvolles Jubiläum

Bank Um ihr 75-jähriges Bestehen zu feiern, schliesst sich die BDG der Fondation de l’Hermitage von Lausanne an und präsentiert eine Ausstellung mit dem Titel «La peinture italienne de la Renaissance au XVIIIe siècle».

 
Bank Um ihr 75-jähriges Bestehen zu feiern, schliesst sich die BDG der Fondation de l’Hermitage von Lausanne an und präsentiert eine Ausstellung mit dem Titel «La peinture italienne de la Renaissance au XVIIIe siècle». Trio dekliniert die Kommunikation 2008 mit einer Serie weltberühmter Selbstportraits. Von Botticelli über Dubuffet bis Van Gogh und Andy Warhol – eine repräsentative Auswahl von Selbstportraits humanisiert die Kampagne zum 75. Geburtstag der Bank. Begleitet von deren Jahresbericht, welcher den Slogan der BDG bestens umsetzt: «Une banque à la mesure de l’homme.»

Zattoo und Swisscom lancieren Kooperation

Zattoo hat mit Swisscom eine Partnerschaft abgschlossen: die 100'000 VDSL-Kunden von Swisscom können ab sofort 20 der 70 Zattoo-Kanäle in höherer Bildqualität empfangen. Möglich wird das durch die höhere Bandbreite bei VDSL.

 
Das Schweizer IPTV-Unternehmen Zattoo hat mit der Swisscom eine Partnerschaft abgeschlossen. VDSL-Kunden von Swisscom können die 20 beliebtesten der mehr als 70 frei verfügbaren Zattoo-TV-Sender in besserer Bildqualität (HiQ) empfangen. Dazu gehören die deutschsprachigen Sender SF1, SF2, SFinfo, ARD, ZDF, RTL, SAT1, PRO7, VOX und Eurosport, die französischsprachigen TSR1, TSR2, TF1, France 2, France 3 und M6 sowie die italienischsprachigen TSI1, TSI2, RAI 1 und Canale 5. Das Angebot mit Namen Zattoo HiQ wird vorerst als Betaversion lanciert und ist für die über 100’000 Swisscom-VDSL-Kunden ab sofort verfügbar. Grundvoraussetzung ist ein Infinity- oder Bluewin-TV-Abonnement, wie es in der Mitteilung vom Mittwoch heisst. Aufgrund der hohen Bandbreiten kann der Dienst jedoch nicht über WLAN genutzt werden.

BCP-Kongress 2008

Veranstaltung Corporate Publishing goes global: Brand Journalism for a changing world.

 
Veranstaltung Corporate Publishing goes global: Brand Journalism for a changing world.Mit über 600 Anmeldungen hat der Wettbewerb BCP Best of Corporate Publishing 2008 einen neuen Teilnahmerekord aufgestellt. Das grosse Finale des BCP 2008 findet am 18. Juni 2008 in München statt. Unter dem Titel «Corporate Publishing goes global: Brand Journalism for a changing world» und unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos veranstaltet das Forum Corporate Publishing, München, den grössten Corporate-Publishing-Kongress in Europa. Im Anschluss an den Kongress werden die Sieger des BCP 2008 bei der feierlichen Award-Verleihung ausgezeichnet, bevor der Event Best of Corporate Publishing 2008 in München mit der «Corporate Publishers’ Night» einen abschliessenden Höhepunkt findet. Aktuelle TrendsDabei werden Referenten aus Europa und Nordamerika aktuelle Trends und künftige Entwicklungen im Corporate Publishing skizzieren: Zu den Referenten zählen unter anderem Prof. Dr. Christoph Burmann von der Universität Bremen, der Gründer und Präsident des renommierten Marktforschungsinstitutes Brand Keys aus New York, Dr. Robert Passikoff, und Genrico Bossan, Managing Editor bei Colors Magazine.
Weitere Informationen und Anmeldung
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Wissenstransfer stärken

Relaunch Die Mitarbeiterzeitschrift Member fördert den Wissenstransfer in der Atel-Familie. Das Magazin wurde inhaltlich und grafisch überarbeitet.

 
Relaunch Die Mitarbeiterzeitschrift Member fördert den Wissenstransfer in der Atel-Familie. Das Magazin wurde inhaltlich und grafisch überarbeitet. 
In einer globalisierten Welt kann auch die interne Kommunikation nicht an den Landesgrenzen Halt machen. Für die Atel als führende Energiedienstleisterin ist dies eine Selbstverständlichkeit. Ihre Heimat liegt zwar in der Schweiz, doch sie verfügt europaweit mit verschiedenen Atel-Gesellschaften über eine Marktpräsenz, die sich von Norwegen über Tschechien bis nach Griechenland erstreckt.Schon seit vielen Jahren erscheint die Mitarbeiterzeitschrift Member nicht nur in deutscher, sondern auch in englischer Sprache. Realisiert wird sie durch die Corporate-Publishing-Spezialistin Infel AG. Member erreicht viermal jährlich 2’500 Mitarbeitende in der Schweiz und in ganz Europa. Entscheidend ist, dass sich das Ausland-Engagement keineswegs in der Erstellung verschiedener Sprachversionen erschöpft. Journalisten und Fotografen reisen im Auftrag von Atel regelmässig an Brennpunkte in Europa. Interviews, Reportagen und Porträts von den Aussenposten zeichnen ein authentisches Bild vom Atel-Alltag.  «Die Ausrichtung der Atel wird immer internationaler und diesem Trend muss auch die Mitarbeiterzeitschrift Rechnung tragen», sagt Andreas Meier, Chefredaktor von Member und Leiter interne Kommunikation bei Atel. Leserbefragungen haben klar gezeigt, dass sich auch die Atel-Mitarbeitenden in der Schweiz sehr für die Entwicklungen bei den ausländischen Gesellschaften interessieren.
Hochwertiges Magazin-LayoutUm die unterschiedlichen Facetten der internationalen Atel-Familie noch besser dokumentieren zu können, wurde Member Ende 2007 inhaltlich und grafisch überarbeitet. «Mit dem Relaunch haben wir einen wichtigen Schritt getan, um den Veränderungsprozess unseres Unternehmens abbilden zu können», ist Meier überzeugt. Das neue Konzept besticht durch ein hochwertiges Magazin-Layout, das aber gleichzeitig Zeitungselemente aufnimmt und den Bedürfnissen einer raschen Informationsabdeckung gerecht wird. Das Format – grosszügiger als A4, aber handlicher als A3 – unterstreicht die Eigenständigkeit von Member. Der ehrgeizige publizistische Kurs mit der Auslandberichterstattung ist für das Unternehmen aufwändig. Dies unterstreicht den Stellenwert, den Member im Rahmen des Change Management einnimmt.
Viele Mitarbeiterzeitschriften internationaler Unternehmen leisten höchstens eine Einwegkommunikation: vom Headquarter zu den Aussenposten. Bei Member wird der Wissenstransfer zwischen Atel-Mitarbeitenden in der Schweiz und den Gesellschaften im Ausland in beide Richtungen gestärkt. So kann sich die Mitarbeiterzeitschrift auch im Online-Zeitalter als Leitmedium der internen Kommunikation behaupten.    
Peter Christoph, Infel AG

Maro und Partner vermarkten das Wallis in Deutschland

Die Münchner Agentur Maro und Partner hat den Zuschlag für den Tourismus-PR-Etat des Kantons Wallis erhalten. Sie soll die Präsenz von Fendant, Matterhorn und Co. in Deutschland deutlich steigern.

 
Die Münchner Agentur Maro Und Partner hat den Zuschlag für den Tourismus-PR-Etat des Kantons Wallis erhalten. Das Wallis, das mit dem Matterhorn nicht nur das Schweizer Wahrzeichen schlechthin beherbergt, sondern auch weltbekannte Touristik-Orte wie Zermatt, Crans-Montana oder Saas-Fee, will mit Hilfe der Bayern die Präsenz auf dem deutschen Markt deutlich steigern, wie es in der Mitteilung heisst. Die Voraussetzungen dafür seien gut, denn mit dem Lötschbergtunnel verfüge das Wallis nun auch über eine optimale Bahnverbindung mit Deutschland. Für die deutsche Agentur ist Wallis Tourismus der erste Kunde aus der Tourismusbranche.

Lifestyle-Magazin von Manor zur Euro 08

Neulancierung Manor legt zur EM erstmals ein redaktionelles Themenmagazin auf, konzipiert von Basel West Unternehmenskommunikation.

Neulancierung Manor legt zur EM erstmals ein redaktionelles Themenmagazin auf, konzipiert von Basel West Unternehmenskommunikation. 
Die meisten Schweizer sind Manor-Kunden. Und die meisten interessieren sich auch für die Euro 08. Während eines Grossereignisses wie der EM ist in den Städten mehr Betrieb, in den Läden mehr Frequenz und die Konsumstimmung ist ganz allgemein erhöht. Darum hat Manor entschieden, zur EM ein Magazin herauszugeben, welches diese Stimmung auffängt und auf die Warenhäuser von Manor lenkt, wo auch das grösste Angebot lizenzierter Uefa-Fanartikel zu finden ist.
Erhöhte NutzungsdauerDas Magazin wird in Deutsch, Französisch und Italienisch in einer Auflage von 750′ 000 Exemplaren verteilt und richtet sich an Stamm- und Laufkunden. Die heterogene Leserschaft hat sehr unterschiedliche Kommunikationsbedürfnisse und Affinitäten zu Manor. Die Redaktion richtet sich nach den Bedürfnissen der durchschnittlich interessierten Leser und will die Nutzungsdauer erhöhen und einen Mehrwert schaffen, um das Vertrauen in das Unternehmen zu stärken.
Lust auf Fussball und ShoppingIm Heft eingeklebt ist ein Fussball-Special mit Spielplan, Hintergrundinformationen über die EM und die qualifizierten Länder sowie einem Interview mit Marco Streller. Ein Produktteil bietet offizielle Fanprodukte wie Shirts, Caps oder Taschen an. Das Thema Fussball passt perfekt, um das neue extravertiertere, progressivere Erscheinungsbild des Warenhauses lustvoll umzusetzen, und schafft breites Interesse. Um der vorwiegend weiblichen Kundschaft zu entsprechen, nimmt auch der Themenbereich Lifestyle und Shopping einen grossen Stellenwert ein. Eine Bildstrecke präsentiert aktuelle Damen-, Herren- und Kindermode in der Kulisse des neuen Letzigrund-Stadions. Städteportraits geben den Groove jedes Austragungsortes der EM wieder. Die Spielerfrau Chantale Magnin zeigt ihre Einkaufswünsche bei einer Shoppingtour im Warenhaus. Eine Reportage berichtet von einer einzigartigen Ballstafette: Bereits vor einem Jahr hat der ehemalige Spitzenschiedsrichter Urs Meier einen Fussball von der Spitze des Matterhorns gekickt. Seither wird der Ball mit möglichst originellen Transportmöglichkeiten jede Woche in ein anderes Warenhaus transportiert und vor dem Eröffnungsspiel in Basel erwartet.
Während der EM geniessen auch Fussballfans ihre Gärten und Balkone. Darum enthält das Heft Angebote für private EM-Feste sowie einen kulinarischen Ratgeber. Wer dem Meisterschaftsfieber lieber entfliehen will, erhält Tipps für Ausflüge und Reisen an fussballfreie Orte. Da sich England nicht für die EM qualifizerien konnte, bietet sich zum Beispiel ein Trip nach London an. Bei einem Wettbewerb ist eine Safari nach Südafrika zu gewinnen, wo in zwei Jahren die nächste WM stattfinden wird.
 
Markus Siegenthaler, Basel West
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