Marc Furrer trifft sich mit Telekom-Firmen

Marc Furrer, Präsident der Eidgenössischen Kommunikationskommission (Comcom), trifft sich am Montag mit Vertretern der Telekom-Firmen. Er will den Bau des künftigen Glasfasernetzes für die Datenübertragung koordinieren.

 Marc Furrer, Präsident der Eidgenössischen Kommunikationskommission (Comcom), trifft sich am Montag mit Vertretern der Telekom-Firmen. Er will den Bau des künftigen Glasfasernetzes für die Datenübertragung koordinieren, wie die SDA meldete. Würden die Telekomfirmen nicht zusammenarbeiten, käme der Bau viel zu teuer zu stehen, sagte Furrer am Samstag in der Sendung «Echo der Zeit» von Radio DRS. Ausserdem müssten sich die Telekom-Firmen auch darüber einigen, wie das Glasfasernetz dereinst genutzt werde.

Entscheide sind laut Furrer am Montag nicht zu erwarten. Es sei jedoch der Beginn einer Diskussion.

Glasfaserkabel haben deutlich höhere Kapazitäten für die Datenübertragung als die traditionellen Kupferkabel. Anders als jene erlauben sie symmetrischen Datenempfang und -versand, was etwa für interaktive Dienste und Internet-Nutzungen wichtig ist.

Zu guter Letzt: Uriellas banges Warten auf Jesus‘ «Ja» für TV-Auftritt

Erika Bertschinger-Eicke, besser bekannt als Fiat Lux-Oberhaupt Uriella, will schon in den kommenden Wochen in einer TV-Show eines Schweizer Privatsenders auftreten. Doch sie wartet noch auf Jesus' Einverständnis.

 Erika Bertschinger-Eicke, besser bekannt als Fiat Lux-Oberhaupt Uriella, will in den kommenden Wochen in einer TV-Show eines Schweizer Privatsenders auftreten. Es sei Zeit, schon bald zu allem Stellung zu nehmen, wird Icordo, Sprecher des selbsternannten Sprachrohr Gottes, in der Zeitung Sonntag zitiert. Es sei in letzter Zeit soviel Gemeines über Uriella geschrieben worden. Einen Haken hat die Sache jedoch, und der heisst Jesus. Denn auf dessen Einverständnis für den Fernsehauftritt wartet man noch im Hause Fiat Lux. «Das kann jederzeit passieren. Jesus wird uns sagen, wann genau der richtige Moment ist.»  Bleibt zu hoffen, dass er bald einmal grünes Licht gibt – denn wer weiss, wie viel Zeit der doch schon 80-jährigen Dame noch bleibt. Und es wäre doch himmeltraurig, wenn der Menschheit dieser TV-Auftritt vorenthalten bliebe.

Yahoo-Grossinvestor fordert Verkauf an Microsoft

Die Übernahme durch Software-Gigant will bei Yahoo einfach nicht vom Tisch. In einem offenen Brief fordert die Yahoo-Spitze Grossinvestor Carl Icahn auf, das Unternehmen für 48,7 Milliarden Dollar an Microsoft zu verkaufen.

 Die Übernahme durch Software-Gigant will bei Yahoo einfach nicht vom Tisch. Nun geht der Streit zwischen dem Yahoo-Management und Grossinvestor Carl Icahn in die nächste Runde. In einem offenen Brief forderte er die Yahoo-Spitze am Freitag auf, das Unternehmen für 48,7 Milliarden Dollar an Microsoft zu verkaufen. Falls der Software-Riese diesem laut seinen Worten «freundlichen und kooperativen» Angebot nicht zustimme, würde er Yahoo dazu drängen, mit Google ins Geschäft zu kommen.Der Grossaktionär Icahn will nun eigene Kandidaten in den Verwaltungsrat bugsieren, um eine Wiederaufnahme der Fusionsgespräche mit Microsoft zu erzwingen. Die Yahoo-Spitze hatte ein 47,5-Milliarden-Dollar-Angebot des Softwarekonzerns als zu niedrig abgelehnt (siehe
).Yahoo warf dem Milliardär in einer Antwort vor, dass er keinen glaubwürdigen Geschäftsplan besitze. Das Unternehmen betonte gleichzeitig, dass es nach wie vor allen Transaktionen – darunter auch einem Verkauf an Microsoft – offen gegenüberstehe, solange sie im Interesse der Aktionäre seien.

CS-Mitarbeitermagazin in den USA ausgezeichnet

Anfang Juni wurde das Mitarbeitermagazin One der Credit Suisse mit dem Bronze Anvil 2008 der Public Relations Society of America (PRSA) in der Kategorie «Magazines / internal Audiences» ausgezeichnet.

 Anfang Juni wurde das Mitarbeitermagazin One der Credit Suisse mit dem Bronze Anvil 2008 der Public Relations Society of America (PRSA) in der Kategorie «Magazines / internal Audiences» ausgezeichnet. Das von der Zürcher Agentur Process gestaltete Magazin erscheint in einer Auflage von 38’500 Exemplaren in Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch. Es richtet sich an die Mitarbeiter im Private Banking, kann aber auch von Mitarbeitenden des Investment Banking sowie des Asset Management abonniert werden. Die Bronze Anvil Awards wurden 1969 ins Leben gerufen, um hervorragende Public-Relations-Erzeugnisse, einzelne Bestandteile oder Komponenten ganzer Kampagnen auszuzeichnen. Neben diesem renommierten Award strich das CS-Magazin One vor kurzem auch zwei Astrid Awards von Mercomm Inc. Ein.

Bundesrat geht gegen unlauteren Wettbewerb vor

Der Bundesrat will den Schutz vor täuschenden Angeboten wie Adressbuchschwindel und Schneeballsystemen verstärken. Dazu soll bis Ende September die Verschärfung des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) ausgearbeitet werden.

 Der Bundesrat will den Schutz vor täuschenden Angeboten wie Adressbuchschwindel und Schneeballsystemen verstärken. Dazu soll bis Ende September die Verschärfung des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) ausgearbeitet werden. Neben verschärften materiellen Bestimmungen zu bestimmten dubiosen Geschäftspraktiken verlangt die Revision insbesondere mehr Preistransparenz, ein erweitertes Klagerecht des Bundes und die Rechtsgrundlage für die Zusammenarbeit mit ausländischen Behörden.Vor allem aber will der Bundesrat den grassierenden Adressbuchschwindel ins Visier nehmen. Er sieht vor, dass in Zukunft an gut sichtbarer Stelle und in verständlicher Sprache auf die Kostenpflichtigkeit eines Angebotes, auf die Laufzeit, den Gesamtpreis sowie die Form und Verbreitung der Publikation hingewiesen werden muss. Der Versand von Rechnungen für eine Registereintragung soll verboten sein, wenn nicht vorgängig ein Auftrag dazu erteilt worden ist. Dies entspricht der Rechtssprechung des Bundesgerichts und dem Ehrenkodex des Schweizerischen Adressbuchverlegerverbandes.
Das heute schon in der Lauterkeitsverordnung stehende Verbot der Vertriebssysteme nach dem Schneeball-, Lawinen- oder Pyramidenprinzip wird im UWG verankert. Gleichzeitig sollen Abgrenzungskriterien die Unterscheidung gegenüber den legalen Multi-Level-Marketing-Systemen ermöglichen. Unlauter handelt, wer die Lieferung von Waren, die Ausrichtung von Prämien oder andere Leistungen zu Bedingungen in Aussicht stellt, die für die Gegenpartei dann einen Vorteil bedeuten, wenn weitere Personen angeworben werden. Ein Kriterium unter anderen ist dabei, dass sich die Zahl der Teilnehmer rasch und unkontrollierbar erhöhen kann.

Druckereien Weber und Benteli Hallwag schliessen sich zusammen

Per 1. Juni 2008 haben sich die Traditionsdruckereien Farbendruck Weber und Benteli Hallwag zusammengeschlossen. Sie firmieren nun unter dem Namen Weberbenteli.

 Per 1. Juni 2008 haben sich die Traditionsdruckereien Farbendruck Weber und Benteli Hallwag zusammengeschlossen. Sie firmieren nun unter dem Namen Weberbenteli. Der neu entstandene Druck- und Mediendienstleister will seinen Kunden vielseitige Dienstleistungen aus den Bereichen Medienvorstufe, Crossmedia, Photolitho, Rollen- und Bogenoffset, Weiterverarbeitung und Logistik anbieten.Gleich nach der Fusion führt der Schweizer Druck- und Mediendienstleister die Modernisierung seines Maschinenparks konsequent fort. Im Bereich Bogenoffset wurde in zwei neue Roland-Bogenmaschinen investiert. Damit will das neu entstandene Unternehmen laut einer Pressemitteilung vom Freitag seine Position als moderner Druck- und Mediendienstleister mit High-Quality-Produkten in der Schweiz und in ganz Europa ausbauen.
Weberbenteli erhielt zum fünften Mal in Folge Auszeichnungen als «European Printers of the Year». Das in Biel beheimatete Unternehmen konnte Preise in den Kategorien Magazine (Silber) und Kataloge (Silber) entgegennehmen.

Agentur am Flughafen gewinnt Bronze bei AFSP Award

Die Agentur am Flughafen wurde mit einem AFSP Award der Austrian Federation of Sales Promotion für ihre Treuekampagne für die Balgacher Vision Studios ausgezeichnet.

 Die Agentur am Flughafen wurde für ihre Treuekampagne für die Balgacher Vision Studios ausgezeichnet. In den Räumen der Euro RSCG Vienna wurde bereits zum achten Mal der AFSP Award der Austrian Federation of Sales Promotion verliehen. Insgesamt wurden 100 Arbeiten von 18 Agenturen eingereicht. 53 Kampagnen schafften es auf die Shortlist. Als einzige Schweizer Agentur hat es die Agentur am Flughafen aus Altenrhein aufs Podest geschafft und gewinnt Bronze mit dem Zielraumfest zum Staatsfeiertag für Vision Studios.

Arena über SVP ohne SVP-Vertreter

Die Arena vom Freitagabend zum Thema SVP-Spaltung findet ohne Beteiligung der betroffenen Partei statt. Die SVP hatte darauf beharrt, mit Ueli Maurer anstelle von Parteipräsident Toni Brunner anzutreten.

 Die Arena vom Freitagabend zum Thema SVP-Spaltung findet ohne Beteiligung der betroffenen Partei statt. Die SVP hatte darauf beharrt, mit Ueli Maurer anstelle von Parteipräsident Toni Brunner anzutreten.Das Schweizer Fernsehen habe bis zuletzt darauf bestanden, dass der SVP-Präsident an der Sendung teilnehme, teilte die SVP am Freitag mit. Nach Ansicht der SVP wäre aber nicht Brunner, sondern Maurer als langjähriger Parteipräsident am besten geeignet gewesen, die Partei in der Arena zu vertreten. Mit dem Ausschluss Maurers verfolge das Schweizer Fernsehen offensichtlich das Ziel, die SVP auszugrenzen und zu verunglimpfen. Das Schweizer Fernsehen weist seinerseits darauf hin, dass die Arena-Redaktion einen der Vertreter der SVP-Führungsspitze einladen wollte. Allerdings hätten sowohl Toni Brunner als auch die Vizepräsidenten Adrian Amstutz und Christoph Blocher eine Teilnahme abgelehnt.
Die Entscheidung des SVP-Generalsekretariats, Ueli Maurer in die Arena zu schicken, habe die Redaktion abgelehnt. Man wolle eine zukunftsgerichtete Diskussion führen, begründete Redaktionsleiterin Marianne Gilgen den Entscheid. Die zur Diskussion stehenden Fragen müssten daher von der neuen Parteispitze, nicht von Maurer, entschieden werden.

Prominente Verstärkung für das Newsnetz

Das Newsnetz von Basler Zeitung, Berner Zeitung und Tages-Anzeiger kann weitere Zugänge vermelden: An Bord für das Internetprojekt kommen Philipp Löpfe, Rolf Löffler, Reto Knobel und Rico Bandle.

 Das Newsnetz von Basler Zeitung, Berner Zeitung und Tages-Anzeiger kann weitere Zugänge vermelden: Neu kommen Philipp Löpfe, Rolf Löffler, Reto Knobel und Rico Bandle an Bord des Internetprojekts. 
Philipp Löpfe, der ehemalige Chefredaktor des Tages-Anzeiger, schreibt bereits seit Anfang 2008 auf Tagesanzeiger.ch eine wöchentliche Analyse zur Weltwirtschaft. Er wird beim Newsnetz in der weiter gefassten Funktion des Wirtschaftsexperten tätig sein. Löpfe war im Lauf seiner Karriere Chefredaktor des Sonntagsblick, stellvertretender Chef von Cash und von 1999 bis 2002 Chefredaktor beim Tagi.
Rolf Löffler wird Produktionsleiter beim Newsnetz. Seine journalistische Karriere startete der heute 42-jährige Historiker 1993 als redaktioneller Mitarbeiter beim Bieler Tagblatt. Daneben war er als freier Journalist für die Solothurner Zeitung tätig. Nach einem Ausflug in die PR-Branche betreut er seit 2006 beim Solothurner Tagblatt die Seite Thal-Gäu und ist Abschlussredaktor.
Reto Knobel übernimmt die Multimedia/Digital-Redaktion. Seit 2002 schreibt Knobel als Redaktor für das Migros-Magazin mit den Schwerpunkten Politik, Wirtschaft und Sport. Davor war er als Politredaktor bei Cash und bei diversen anderen Medien tätig; so zum Beispiel bei der Wochenzeitung Internet Standard, Radio 100,6 in Berlin, NZZ und Sonntagszeitung.
Die Leitung der Kultur- und Gesellschaftsredaktion übernimmt beim Newsnetz Rico Bandle. Der studierte Theater- und Medienwissenschafter, zu dessen beruflichen Stationen auch mehrere Jahre als Jongleur im Zirkus und die Leitung des von ihm gegründeten Variété Cosmos zählen, berichtete für den Blick über die Kulturszene Schweiz. Seit 2006 betätigt er sich als freier Kulturjournalist und Theaterkritiker und ist Herausgeber des Webblogs Kulturblog.ch.

Tamedia investiert kräftig in Ratgeber-Portale

Tamedia vermeldet eine neue Beteiligung. Per 1. Juni dieses Jahres beteiligt sich das Schweizer Medienhaus mit 15 Prozent am Startup-Unternehmen Eload24.

 Tamedia vermeldet eine neue Beteiligung. Per 1. Juni dieses Jahres beteiligt sich das Schweizer Medienhaus mit 15 Prozent am Startup-Unternehmen Eload24. Der Betreiber der Ratgeber-Portale Eload24.com und Ratschlag24.com hat derzeit über 400 E-Booklets über die verschiedensten Themen im Angebot. Jedes Jahr sollen rund 250 neue E-Booklets veröffentlicht werden. Die kostenpflichtigen Ratgeber-Booklets werden von Fachautoren erstellt und können einzeln oder im Abonnement bezogen werden. Erfolgreichstes Produkt ist die Flatrate. Die Kunden können für eine Jahresgebühr unbeschränkt auf alle E-Booklets zugreifen und das gesamte Angebot des Portals ohne weitere Kosten nutzen. Eload24 wurde 2007 vom Journalisten und IT-Spezialisten Jörg Schieb sowie den beiden Gründern von Smart Books Publishing, Ralf Seelig und Frank Seelig aufgebaut. Ziel sei es, einen führenden digitalen Ratgeber-Verlag im deutschsprachigen Raum aufzubauen, teilte Tamedia am Freitag in einem Communiqué mit. Die 15-Prozent- Beteiligung von Tamedia an Eload24 wird dazu in zwei Schritten bis 2012 auf 49 Prozent erhöht. Ab sofort wird zudem Christoph Tonini, Leiter Medien Schweiz bei Tamedia, im Verwaltungsrat des Unternehmens Einsitz nehmen.

Wallimann-Bornatico neu in der UBI

Mariangela Wallimann-Bornatico wird Mitglied der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI). Der Bundesrat hat die frühere Generalsekretärin der Bundesversammlung hat am Freitag in das Gremium gewählt.

 Mariangela Wallimann-Bornatico wird Mitglied der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI). Der Bundesrat hat die frühere Generalsekretärin der Bundesversammlung hat am Freitag in das Gremium gewählt. Wallimann folgt auf Barbara Janom Steiner, die in den Regierungsrat des Kantons Graubünden gewählt wurde. Vor ihrem Amt in der Bundesversammlung war die heute 60-jährige Juristin unter anderem stellvertretende Pressechefin der SRG und persönliche Mitarbeiterin von alt Bundesrat Flavio Cotti.

Online-Kochclips fürs Schweizer Fernsehen

Die Europameisterschaft hat auch für Freunde kulinarischer Genüsse etwas zu bieten. Das Internetkochportal Waskochen.ch produziert für die tägliche Mittagssendung des Schweizer Fernsehens nämlich kurze Einspieler, in denen EM-Snacks präsentiert werden.

 Die Europameisterschaft hat auch für Freunde kulinarischer Genüsse etwas zu bieten.  Das Internetkochportal Waskochen.ch produziert für die tägliche Mittagssendung des Schweizer Fernsehens nämlich kurze Einspieler, in denen EM-Snacks präsentiert werden. In 16 kurzen Filmen stellen Persönlichkeiten jeder Teilnehmernation ihr ganz persönliches, traditionelles Lieblingsgericht vor. So wird der Zuschauer im Laufe der nächsten drei Wochen zum Beispiel Mitsommer-Lachs vom Schwedischen Botschafter in Bern, Pierogi von einer polnischen Restaurant-Besitzerin im Zürcher Oberland, oder türkische Mezze von einem Theatermann in Luzern präsentiert bekommen. Die kulinarischen Entdeckungen können zum ersten Mal am Sonntag, dem 8. Juni um 12:30 Uhr auf SF 1 gemacht werden.
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