Magazin Z bloggt über die schönen Seiten des Lebens

Das Magazin «Z – Die schönen Seiten» aus dem Hause NZZ baut den Internetauftritt aus. Die Redaktion des Hochglanzmagazins meldet sich neu tagesaktuell in einem Blog zu Worte.

 Das Magazin «Z – Die schönen Seiten» aus dem Hause NZZ baut den Internetauftritt aus. Die Redaktion des Hochglanzmagazins meldet sich neu tagesaktuell in einem zu Worte. Wie es in einer Mitteilung heisst, schreibt sie darin über Trends direkt von den Fashion-Shows, Entwicklungen im Interior-Design, kulinarische Entdeckungen, Begegnungen in den Lounges exklusiver Partys und spontanen Beobachtungen auf der Strasse. Die Redaktion rund um Jeroen van Rooijen wolle mit dem Blog die monatlichen, themengebundenen Schwerpunkte mit frischen News aus allen Bereichen des Lifestyle ergänzen. Das Magazin Z erscheint zehnmal im Jahr mit der Neuen Zürcher Zeitung und der NZZ am Sonntag.

Homegate.ch startet eigene Web-TV-Sendung

Das Immobilienportal Homegate.ch startet per 1. September mit «Homegate TV» die erste Schweizer Web-TV-Immobiliensendung. Moderator der siebenminütigen Show ist Olivier Laube.

 Das Immobilienportal Homegate.ch startet per 1. September mit «Homegate TV» die erste Schweizer Web-TV-Immobiliensendung. Die Infotainmentsendung wird wöchentlich neu produziert. Sie zeigt Immobilienobjekte in Form von TV-Spots, Fachtalks rund ums Bauen, Finanzieren und Renovieren und präsentiert neuste Trends in der Inneneinrichtung. Moderator ist Olivier Laube, der früher die Sendung «Wohntraum TV» auf Tele Züri moderierte. Die rund siebenminütige Show wird von der Zürcher Firma Moby Dick Productions produziert und moderiert. Rund fünf Mitarbeiter sorgen für die Inhalte. Homegate, eine gemeinsame Tochter von Tamedia und Edipresse, will mit der Web-TV-Sendung die Strategie weiterführen, neben Immobilienobjekten auch Informationen rund ums Wohnen und Bauen anzubieten.

Mona Vetsch moderiert neue SF-Quizshow «1 gegen 100»

Am 1. September startet das Schweizer Fernsehen mit «1 gegen 100» eine neue, aus dem Ausland eingekaufte Gameshow. Moderieren wird sie ein bekanntes Gesicht: Die Wahl der Fernsehverantwortlichen ist auf Mona Vetsch gefallen.

 
Am 1. September startet das Schweizer Fernsehen mit «1 gegen 100» eine neue, aus dem Ausland eingekaufte Gameshow. Moderieren wird sie ein bekanntes Gesicht: Die Wahl der Fernsehverantwortlichen ist auf Mona Vetsch gefallen.
«1 gegen 100» sei «eine der weltweit erfolgreichsten Gameshows», schreibt SF in einer Mitteilung. Ein Hauptkandidat tritt gegen 100 Gegner an. Ziel ist es, durch die richtige Beantwortung der Fragen alle 100 Gegner «wegzuspielen».
Die 33-jährige Mona Vetsch präsentiert für SF seit sieben Jahren verschiedene «SF-Spezial»-Sendungen und ist im Sommer als Moderatorin und Reporterin für die Sendung «Fernweh» unterwegs. Neben ihrer Arbeit für das Fernsehen ist Vetsch auch beim Radio tätig.

In Flagranti mit vier Neukunden und erweiterter Geschäftsleitung

Die Lysser Werbeagentur In Flagranti vermeldet vier neue Kunden und vergrössert die Geschäftsleitung. Die neuen Mandate umfassen Visana, 1to1 Energy, die Schweizerische Stiftung für das cerebral gelähmte Kind und die BLS.

 Die Lysser Werbeagentur In Flagranti vermeldet vier neue Kunden und vergrössert die Geschäftsleitung. Zwei der neuen Mandate, nämlich Visana und 1to1 Energy, wurden in Konkurrenzpräsentationen gewonnen. Ausschlaggebend für den Gewinn seien neben der langfristigen Strategie und der eigenständigen Kreation der ebenso persönliche wie professionelle Umgang mit den Kunden gewesen, heisst es in einer Mitteilung. Für In Flagranti entschieden haben sich auch die Schweizerische Stiftung für das cerebral gelähmte Kind und die BLS für Massnahmen zur Förderung von sicherheitsgerechtem Verhalten im Betrieb. Aufgrund des Wachstums der letzten Jahre verstärkt die Agentur die Geschäftsleitung. Neu dazu kommen Lorenz Killer, stellvertretender Leiter Kreation, und Jon Andrea Florin, verantwortlich für Texte, Konzepte und Strategien. Zur Führungscrew zählt neben den Partnern Michael Hählen, Lorenz Schmid, Marcel Wälti wie bis anhin auch Margret Leiser.

Bild v.l.n.r.: Michael Hählen, Lorenz Schmid, Lorenz Killer, Margret Leiser, Jon Andrea Florin, Marcel Wälti

«Ich bin ein Buchstaben- und Zahlenmensch»

Marc Walder wird neuer Geschäftsführer von Ringier Schweiz. Gegenüber der Werbewoche äusserte er sich über die neu formierte, frauenlose Geschäftsleitung, seinen potentiellen Nachfolger beim Sonntagsblick und darüber, dass seine Chefredaktoren auch einen Blick fürs Kommerzielle haben müssen.

 
Marc Walder wird neuer Geschäftsführer von Ringier Schweiz. Gegenüber der Werbewoche äusserte er sich über die neu formierte, frauenlose Geschäftsleitung, seinen potentiellen Nachfolger beim Sonntagsblick und darüber, dass seine Chefredaktoren auch einen Blick fürs Kommerzielle haben müssen. Werbewoche: Herr Walder, Sie wechseln von Ihren Ämtern als Sonntagsblick-Chefredaktor und Redaktionsdirektor auf den Posten des Geschäftsführers Ringier Schweiz. Was reizt Sie an dieser Aufgabe?Marc Walder: In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Arbeit des Chefredaktors immer stärker verändert: Sie verschob sich vom klassischen Blattmachen hin zu strategischer Planung und der Einbindung kommerzieller Aspekte. Diese Aufgabe nahm ich in meiner bisherigen Rolle schon ein Stück weit wahr und habe dabei gemerkt, dass sie mich sehr interessiert. Ich werde aber künftig weiterhin den Journalismus pflegen. In den Verlagen wird ja oft zwischen den «Zahlenmenschen» und den «Buchstabenmenschen» unterschieden – ich möchte diese Unterscheidung für mich nicht machen. Wann ist die Entscheidung offiziell gefallen, dass Sie diesen Job übernehmen?Der Verwaltungsrat hat dem entsprechenden Antrag am vergangenen Donnerstag zugestimmt.
Gleichzeitig mit Ihrem Amtsantritt startet eine neu formierte Geschäftsleitung. Wieso wurde sie anders zusammengesetzt?Mir waren zwei Aspekte sehr wichtig: Dass die Geschäftsleitung klein ist und aus Leuten besteht, die weiterhin operativ tätig sind. Wir haben künftig fünf Bereiche, nämlich die Blick-Gruppe, Zeitschriften, Ringier Romandie, New Media und Services. Das ist für ein Medienhaus in der Grösse von Ringier wenig. Und ich habe die Bereiche mit Leuten besetzt, die im Tagesgeschäft stehen und die sich weiterhin jeden Tag aufs Neue beweisen müssen.
Sie haben die neue Geschäftsleitung zusammengesetzt?Ja. Es handelte sich um einen Prozess, der schon seit einiger Zeit lief. Die Reorganisation wurde von einer kleinen Gruppe vorbereitet, danach von Ringier-Konzernchef Martin Werfeli und mir verfeinert.
Wie wird Ihr Verhältnis zu Daniel Pillard sein, der Ringier Schweiz ad interim ein Jahr lang führte und weiterhin Teil der Geschäftsleitung ist?Daniel Pillard hat stets betont, dass er diese Aufgabe ad interim inne hat. Weil der Hauptfokus bei Ringier Schweiz in den letzten Monaten auf der Blick-Gruppe lag, hatten wir sehr engen Kontakt. Daniel Pillard ist mir dabei ein guter Kollege geworden.
 Wieso sitzt keine Frau in der neuen Geschäftsleitung?Das ist eine gute Frage. Ich habe gerade kürzlich bei einem Nachtessen über die Männer-/Frauenthematik gesprochen und bin der festen Überzeugung, dass es für ein Unternehmen zentral ist, die Frauen einzubinden. Nicht aus Quotengründen, sondern aus eigenem Interesse. Ich habe ja bei der Schweizer Illustrierten gerne und gut mit vielen Frauen zusammengearbeitet. Im Moment gibt es aber schlicht keine Frau bei Ringier, die für die Geschäftsleitung in Frage kommt. Hingegen können wir einige Ressortleiterinnen und Chefredaktorinnen vorweisen.
Ihren Nachfolger als Sonntagsblick-Chefredaktor werden auch Sie bestimmen?Ich mache einen Vorschlag und beantrage bei der Konzernleitung, diesen Vorschlag anzunehmen. Die Suche nach dem Nachfolger oder der Nachfolgerin hat bereits begonnen und wir hoffen, den Prozess zügig abzuschliessen.
Ist Hannes Britschgi, seit April stellvertretender Chefredaktor, eine Option?Er ist eine Option, so wie einige andere auch. Es wäre aber falsch anzunehmen, dass das Rennen schon gelaufen und Hannes Britschgi sowieso gesetzt ist.
Sie werden künftig direkt die Chefredaktoren führen. Was heisst das konkret – müssen sich die Chefredaktoren darauf gefasst machen, dass Sie ihnen ständig in die Arbeit hineinreden?Ich bin nicht bekannt dafür, dass ich Chefredaktoren reinrede – schliesslich hatte ich diese Aufgabe lange genug selber inne. Ich weiss aber auch, wie einsam man sich als Chefredaktor eines grossen Titels fühlen kann. Ich will deshalb die Chefredaktoren unterstützen, beraten, aber natürlich auf darauf hinweisen, wenn ein Titel in die falsche Richtung geht.
Müssen die Chefredaktoren künftig stärker auf die kommerziellen Interessen achten?Wer heute nicht auch auf die kommerziellen Interessen seiner Publikation achtet, ist kein guter Chefredaktor. Die Chefredaktoren müssen im Auge behalten, dass ihr Titel sowohl auf dem Leser- wie dem Anzeigenmarkt attraktiv ist.
Das birgt auch Gefahren.Wir haben ganz klare Richtlinien, was die publizistische Unabhängigkeit unserer Publikationen betrifft. Die Unabhängigkeit der Redaktionen muss gewährleistet sein, anders kann man Titel wie Blick oder Sonntagsblick gar nicht machen. Kritische Artikel über Unternehmen, die Anzeigenkunden sind, müssen immer möglich sein. Ein Chefredaktor muss aber ein Gespür haben dafür, ob sein Titel auch kommerziell gut positioniert ist.
Beispielhaft wird das beim Blick am Abend vorexerziert.Der Blick am Abend ist mein neustes Baby, das drei Wochen alt und sehr gut gestartet ist. Er hat als Gratiszeitung ein anderes Geschäftsmodell. Das journalistische Credo ist, sich an ein junges, urbanes Publikum zu richten. Dass Konsum- und Lifestylethemen dabei ein hohes Gewicht haben, liegt am Konzept: Als Abendzeitung soll der Blick am Abend die Welt aus einer positiven Perspektive zeigen.
Was sind Ihre Ziele für Ringier Schweiz?Darüber möchte ich im Moment nicht sprechen. Ich werde meine neue Position erst im September antreten; es wäre unseriös, wenn ich jetzt schon über die Strategie spreche. Nur soviel: Wir werden zuerst eine nationale Strategie erarbeiten und diese dann auf die einzelnen Bereiche herunterbrechen. Das soll möglichst schnell passieren.
Anders gefragt: Was ist für Sie guter Journalismus, was muss Ringier den Lesern bieten?Das ist eine sehr allgemeine Frage, deshalb erhalten Sie eine allgemeine Antwort. Guter Journalismus muss in meinen Augen jegliche Informationen so aufbereiten, dass sie verstanden werden. Dabei muss guter Journalismus Freude machen und mehr bieten, als man erwartet hätte.
Zum Schluss: Peter Rothenbühler schrieb, dass Ringier Schweiz wie ein Fürstenhof vom Besitzer persönlich geführt werde. Sind Sie also der neue Graf?Die Bemerkung zum Fürstenhof habe ich auch gelesen (lacht). Im Ernst: Ich habe in den letzten Jahren sehr viele Verlagshäuser von innen gesehen, und Ringier schneidet im Vergleich sehr gut ab: Klare Strukturen, professionelle Organisation. Vorteilhaft ist, dass das Unternehmen nicht börsenkotiert ist, sondern in Familienbesitz. Das gibt mehr Freiheit. Meine Rolle darin sehe ich als Coach, Trainer und Motivator. Ich will Forderer und Förderer sein.
Interview: Carole Scheidegger

Netzmedien lanciert das ICTjournal in der Romandie

Die Netzmedien AG verlegt in der Welschschweiz ein neues Fachmagazin mit dem Namen ICTjournal. Zusammen mit der täglich aktualisierten Webseite will der Basler Verlag mit der monatlich herausgegebenen Zeitschrift eine Informations- und Serviceplattform für alle ICT-Bereiche schaffen.

 
Die Netzmedien AG verlegt in der Welschschweiz ein neues ICT-Fachmagazin mit dem Namen ICTjournal. Zusammen mit der täglich aktualisierten Webseite will der Basler Verlag mit der monatlich herausgegebenen Zeitschrift eine Informations- und Serviceplattform für alle Bereiche von Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) schaffen. Chefredaktor wird der 38-jährige Rodolphe Koller, der bisher für verschiedene Technologieunternehmen im Bereich Marketing tätig war.Die eigenständige Westschweizer Redaktion wird mit dem Deutschschweizer Schwesterblatt Netzwoche, das im gleichen Verlag erscheint, zusammenarbeiten. Die beiden Zeitschriften sollen sich dabei mit Berichten aus dem jeweiligen Landesteil versorgen, wie es in einer Mitteilung heisst. Mit dem redaktionellen Angebot sollen ICT-Verantwortliche in Westschweizer Unternehmen angesprochen werden.
Die Zeitschrift wird schwergewichtig aus den Bereichen IT, Mobil- und Telekommunikation, Internet und Bürotechnik berichten. Was die Regionen betrifft sind vorrangig die Genferseeregion als Finanz- und Dienstleistungszentrum sowie der Jurabogen mit einer Vielzahl an Hightech-Betrieben von besonderem Interesse. Der Start des ICTjournals erfolgt im September.
 

Mach Radar 2008-1 veröffentlicht

Mit der soeben vom Hause Wemf in Zusammenarbeit mit Demoscope veröffentlichten Studie Mach Radar 2008-1 wird die Mach-Radar-Studie nach einem halben Jahr bereits zum zweiten Mal publiziert. Darin werden psychografische Kriterien mit Konsum- und Mediendaten verknüpft.

 
Mit der soeben vom Hause Wemf in Zusammenarbeit mit Demoscope veröffentlichten Studie Mach Radar 2008-1 wird die Mach-Radar-Studie nach einem halben Jahr bereits zum zweiten Mal publiziert. Darin werden psychografische Kriterien mit Konsum- und Mediendaten verknüpft. Marketingverantwortliche und Mediaplaner können damit die Zielgruppen präziser, also nicht nur nach Angaben über Bildung, Einkommen, berufliche Stellung und Konsumverhalten, sondern auch nach deren Wertvorstellungen segmentieren. Werbern stellt sie Informationen über die Positionierung von Produkten, Marken, Dienstleistungen, Einkaufskanälen und Printmedien zur Verfügung.Die Studie Mach Radar baut methodisch auf den Studien Mach Basic und Mach Consumer auf. Der Psychografie-Test vom Marktforschungsinstitut Demoscope, der zur Berechnung des Psychografischen Raums der Schweiz dient, wird im Rahmen der Cati-Interviews für die Mach Basic durchgeführt. Die soziodemografischen, geografischen, Medien- und Konsuminformationen werden aus der Mach Consumer übernommen. Vereinfacht formuliert, handelt es sich beim Mach Radar in Bezug auf die Zielgruppenangaben um eine Mach Consumer, die um die Radar-Psychografie von Demoscope ergänzt ist.
 

Ivan Schultheiss löst Christian Kauter an der Spitze der APG ab

Per 1. Januar 2009 wird Ivan Schultheiss neuer Geschäftsführer der APG. Damit wird er der Nachfolger von Christian Kauter an der Spitze der umsatzstärksten Affichage-Gruppengesellschaft. Kauter bleibt CEO der Affichage Holding.

 
Im Zuge der Internationalisierung der Geschäftstätigkeit der Affichage Gruppe hat der Verwaltungsrat personelle Anpassungen vorgenommen und Ivan Schultheiss per 1. Januar 2009 zum neuen Geschäftsführer der Allgemeinen Plakatgesellschaft APG ernannt. Schultheiss tritt damit die Nachfolge von Christian Kauter an der Spitze der umsatzstärksten Affichage-Gruppengesellschaft an. Kauter wird die Leitung des Geschäftsfeldes Schweiz sowie seine Funktionen als CEO und Delegierter der Affichage Holding beibehalten und sich vermehrt strategischen Aufgaben zuwenden. 
Ivan Schultheiss ist seit 2004 als Verkaufsleiter bei der APG tätig und hat in dieser Zeit die Kundenorientierung massgeblich vorangetrieben und damit wesentlich zur Stärkung der APG als Marktführer beigetragen, wie es in der Mitteilung heisst. Vor seiner Zeit bei der APG war der eidgenössisch diplomierte Werbeleiter in verschiedenen leitenden Funktionen tätig, so als Anzeigenleiter bei der Weltwoche, bei Publipresse und Publicitas, der Werbeagentur Sulzer, Suter und bei Fust.
 

Gemi verzeichnet im Mai starkes Wachstum beim Internet

Der von Media Focus ausgewiesene Werbedruckindex für die elektronischen Medien (Gemi) verzeichnet im Mai ein Wachstum von sieben auf insgesamt 438 Punkte. Das Internet wächst mit einem Plus von 15 Punkten am stärksten.

 
Der von Media Focus ausgewiesene Werbedruckindex für die elektronischen Medien (Gemi) verzeichnet im Mai ein Wachstum von sieben auf insgesamt 438 Punkte. Das Total aller Medien steigt um drei Punkte auf insgesamt 205. Das Fernsehen wächst dabei kontinuierlich um sechs Indexpunkte auf 465, Radio um fünf Indexpunkte auf 255 und Teletext nimmt sogar um sechs Indexpunkte auf 133 zu. Das stärkste Wachstum verzeichnet das Internet mit 15 Indexpunkten von 270 auf 285, wobei Media Focus in der Mitteilung vom Dienstag darauf aufmerksam macht, dass das Ergebnis durch erfassungsmethodische Änderungen nur beschränkt vergleichbar mit den bisherigen Zahlen ist. 

Bakom aktualisiert Werbe- und Sponsoringrichtlinien

Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hat die Richtlinien zu Werbe- und Sponsoringfragen auf den neusten Stand gebracht. Dabei sind erste Erfahrungen mit dem seit 2007 gültigen RTVG eingeflossen.

 Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hat die Richtlinien zu Werbe- und Sponsoringfragen auf den neusten Stand gebracht. Dabei sind erste Erfahrungen mit dem neuen Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) und der entsprechenden Verordnung (RTVV) eingeflossen, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Die neuen Richtlinien ersetzen diejenigen aus dem Jahre 1999, welche 2007 vorerst punktuell an die neuen Rechtsgrundlagen angepasst worden waren. Die Richtlinien sind als Arbeitsinstrument für Werbe- und Sponsoringfachleute bei Radio und Fernsehen konzipiert. Neues Recht wird damit nicht geschaffen. Das Bakom erläutert Rechtsbegriffe und Gesetzesbestimmungen und gibt Auskunft, wie es in Zukunft in Einzelfragen entscheiden wird. Ausführlicher und zum Teil neu geregelt werden beispielsweise das Sponsoring von Kürzestsendungen, die Anwendung der Sponsoringregeln bei Koproduktionen mit Dritten und die Anforderungen an die Deklarierung von Product Placements.
Neu regeln die Richtlinien auch die Werbung. So werden etwa Fragen rund um die maximal zulässige Werbezeit, die korrekte Platzierung von Unterbrecherwerbung und sensible Werbeinhalte wie alkoholische Getränke oder Heilmittel beantwortet. Die Werbe- und Sponsoringrichtlinien werden künftig im Jahresrhythmus aktualisiert.

Marc Walder wird Chef von Ringier Schweiz

Marc Walder wurde gerüchteweise schon länger als neuer Geschäftsführer von Ringier Schweiz gehandelt, nun hat das Medienhaus diese Ernennung kommuniziert. Der 42-Jährige tritt sein Amt am 1. September an und führt ab dann eine neu zusammengestellte Geschäftsleitung.

Marc Walder wurde gerüchteweise schon länger als neuer Geschäftsführer von Ringier Schweiz gehandelt, nun hat das Medienhaus diese Ernennung kommuniziert. Der 42-Jährige tritt sein Amt am 1. September an und führt in dieser Funktion auch die Chefredaktoren. Daniel Pillard, der letztes Jahr als interimistischer Leiter eingesetzt wurde, bleibt als Bereichsleiter Romandie Mitglied der achtköpfigen Geschäftsleitung. Die Geschäftsleitung von Ringier Schweiz wird auf Walders Start hin neu zusammengestellt. Dazu gehören die Bereichsleiter Thomas Passen (Blick-Gruppe), Urs Heller (Zeitschriften), Christoph Bauer (New Media), Andreas Schaffner (Services), Daniel Terzoni (Controlling) und Jean-Luc Mauron (Human Resources). Die Kommunikation von Ringier Schweiz wird von Stefan Hackh verantwortet.
Ringier baut gleichzeitig einzelne Bereiche um: Zum Bereich Services von Andreas Schaffner gehören künftig neben der von ihm direkt geleiteten Druckerei Print Adligenswil und der Logistik auch das Kundenkontaktcenter und das Bildarchiv Specter. In den Bereich New Media integriert sind nebst der Cash-Gruppe, welche von Bereichsleiter Christoph Bauer direkt geleitet wird, auch das Ringier Radio- und Fernsehgeschäft unter der Leitung von Marc Görtz sowie die Health Unit unter der Leitung von Fibo Deutsch.
Neuer Sobli-Chef noch nicht bestimmt Walder begann seine Karriere bei Ringier im Jahr 1991. Zuletzt war er als Redaktionsdirektor Zeitungen und Chefredaktor des Sonntagsblick tätig. Wer ihn als Chefredaktor ablöst, soll bis zum 1. September bestimmt werden, wie Ringier-Sprecher Marco Castellaneta auf Anfrage sagte.
Zu Walders Stationen gehören auch die Chefredaktion der Schweizer Illustrierten während sieben Jahren und das Amt als Sportchef von Blick und Sonntagsblick während zwei Jahren. In diesem Frühjahr hatte er sich das Rüstzeug für einen künftigen Posten geholt: Er beendete an der Harvard Business School in Boston ein Management-Programm.

Urs Beer ist SW-Kommunikator des Monats Juli

Der kürzlich zurückgetretene IAA-President Urs Beer ist von der Schweizer Werbung SW zum Kommunikator des Monats Juli gekürt worden. «Schade, dass er geht!», heisst es vom Verband.

 
Der kürzlich zurückgetretene IAA-President Urs Beer ist von der Schweizer Werbung SW zum Kommunikator des Monats gekürt worden (siehe: ). «Schade, dass er geht!», heisst es vom Verband, der in seiner Mitteilung den ehrenvollen Abschied Beers an der 45. Mitgliederversammlung der International Advertising Association schildert. Ihm sei es zu verdanken, so wird die Laudatio zitiert, dass die IAA heute zum Aushängeschild mit internationalen Dimensionen geworden sei. «Unter seiner Ägide ist die Mitgliederzahl des Clubs praktisch verdoppelt worden. Beer hat sich stets auch als Präsentator und Moderator hervorgetan: Als sich einmal ein Referent kurzfristig abmeldete, übernahm er spontan den Part des Entertainers und machte die GV zur Show», so Laudator Otto Meier, ebenfalls langjähriges Mitglied der IAA.
Bei soviel Ehr, schreibt Schweizer Werbung schliesslich, könne auch die SW nicht zurückstehen, und ernennt Urs Beer zum Kommunikator des Monats Juli. Der langjährige Advico-Y&R-Werber Beer war 1989 der IAA beigetreten, ein Jahr später wurde er Vorstandsmitglied und übernahm 1998 dessen Präsidium. Bei seinem Rücktritt wurde Beer zum IAA-Ehrenmitglied gewählt.
 
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