Scholz & Friends Zürich sammelt Trophäen in NY

Scholz & Friends Zürich gewinnt bei den International Advertising Awards des New York Festivals 2008 Gold, Silber und ein Finalist Certificate.

 Scholz & Friends Zürich gewinnt bei den International Advertising Awards des New York Festivals 2008 eine Gold World Medal in der Kategorie «Guerilla Advertising», eine Silver World Medal in der Kategorie «Consumer Products» und ein Finalist Certificate in der Kategorie «Best use of Media». Ausgezeichnet wurden dabei insbesondere Arbeiten für die Lastwagenfahrschule Strebel und das Swiss House of Magic. Die 20-köpfige Kreativschmiede Scholz & Friends Zürich sei damit erstmals bei einem Wettbewerb die erfolgreichste Agentur der Schweiz, heisst es in einer Mitteilung. Die europäische Scholz & Friends-Gruppe konnte insgesamt sieben Mal Gold, acht Mal Silber und zehn Mal Bronze verbuchen.

Migros Bank hat mit Corinne Freymond eine neue Werbeleiterin

Corinne Freymond übernimmt per 1. Juli die Leitung Werbung & Direct Marketing der Migros Bank. Die 33-Jährige tritt die Nachfolge von Cinzia Sartorio an.

 
Corinne Freymond übernimmt per 1. Juli die Leitung Werbung & Direct Marketing der Migros Bank. Die 33-Jährige tritt die Nachfolge von Cinzia Sartorio an, die sich nach 13 Jahren in verschiedenen Funktionen innerhalb der Marketingabteilung der Migros Bank eine «kreative Auszeit» gönnt, wie es in einer Mitteilung heisst.
Freymond ist ausgebildete Leiterin Marketing-Kommunikation. Sie blickt auf rund zehn Jahre Kommunikationserfahrung auf Agentur- und Kundenseite zurück und leitete unter anderem drei Jahre lang den Bereich Direct Marketing von BMW Schweiz. Zuletzt war sie beim Migros Genossenschafts-Bund als Projektleiterin Kommunikation Supermarkt/Verbrauchermarkt tätig.

Zu guter Letzt: Nei, das isch doch ein Scheiss, oder?

Nicolas Sarkozy, Frankreichs Monarch auf Zeit, war am Dienstag das Opfer eines schlimmen Falls von Majestätsbeleidigung. Ein arbeitender Techniker hatte ihn offenbar nicht gegrüsst.

 
Nicolas Sarkozy, Frankreichs Monarch auf Zeit, war am Dienstag das Opfer eines schlimmen Falls von Majestätsbeleidigung. Wenige Minuten vor einem Interview im öffentlich-rechtlichen Fernsehen France 3 am Montagabend hat ihn ein arbeitender Tontechniker offenbar nicht gegrüsst. Sarkozy war indigniert und wies ihn zurecht. «Das ist eine Frage der Erziehung», giftelte er mit verbissenem, präsidentiellem Grinsen. «Wenn man eingeladen ist, könnten die Leute einem wenigstens Guten Tag sagen.» Nach einer Künstlerpause entwich ihm dann noch «Incroyable!», und «c’est grave, hein!». Natürlich ist die Szene auf Youtube bereits ein Renner. Vielleicht war die Attacke auf die Ehre des ersten Zappelphilipps im Lande tatsächlich gewollt, hatten doch Sarkozys Pläne zur Abschaffung der Werbung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und Radio heftige Proteste bei den dortigen Mitarbeitern ausgelöst. Sein Ausfall jedoch kann man eigentlich nur mit den Worten eines ebenso wichtigen Staatsmannes, dem vormaligen Bundespräsidenten Moritz Leuenberger, kommentieren: «Nei, das isch doch ein Scheiss, oder? Huere Scheiss!!! De hät kei Ahnig oder…! Verzapft irgenden Seich.»

Der Presserat zieht Bilanz übers Jahr 2007

In seinem soeben erschienen «Jahrheft 2008» hat der Schweizer Presserat das vergangene Jahr Revue passieren lassen und Bilanz über die eigene Arbeit gezogen. 63 Fälle hat er bearbeitet, etwa gleich viel wie in den Vorjahren.

 
In seinem soeben erschienen «Jahrheft 2008» hat der Schweizer Presserat das vergangene Jahr Revue passieren lassen und Bilanz über die eigene Arbeit gezogen. Insgesamt hat er vergangenes Jahr 63 Beschwerden mit einer begründeten Stellungnahme abgeschlossen. Das sind etwa gleich viele Fälle wie in den Vorjahren.Die drei häufigsten Rügen, mit denen er sich letztes Jahr auseinandersetzen musste, waren Verletzung des Fairnessgebots, Verletzung der Privatsphäre und  ungerechtfertigte Namensnennung. Davon wurden je vier bis fünf Fälle behandelt. In zwei Fällen wurde das Trennungsgebot zwischen redaktionellem und werblichem Teil missachtet. Insgesamt hat der Presserat 25 Beschwerdeführern teilweise oder ganz Recht gegeben.
Bei den abgewiesenen Beschwerden gehen einige zu Unrecht von einer Pflicht des Mediums aus, eingesandte Leserbriefe abzudrucken. Nicht auszurotten ist offenbar auch die Ansicht, der Presserat verordne eine Objektivitäts- und Ausgewogenheitspflicht. «Die Hauptpflichten, die der Journalistenkodex einfordert, sind vielmehr Respekt vor der Privatsphäre, Fairness und Transparenz», heisst es im Jahresbericht.
Immer wieder weist der Presserat Beschwerden ab, weil die Parteien Gegensätzliches zur Sache behaupten, ohne Beweise auf den Tisch zu legen, wie die SDA berichtet. Der Presserat selber kann keine Beweise einfordern oder Kontrahenten vorladen.
 

Thomas C. Maurer & Partner wird zur Aktiengesellschaft

Die Mitte 2001 vom bisherigen Alleininhaber Thomas C. Maurer gegründete Kommunikationsagentur Thomas C. Maurer & Partner wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. VR-Präsident wird Rolf Portmann.

 Die Mitte 2001 gegründete Kommunikationsagentur Thomas C. Maurer & Partner wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Die neue Maurer Partner Communications AG behält ihren Sitz unweit des Bundeshauses an der Marktgasse im Zentrum von Bern, wie der bisherige Alleininhaber Thomas C. Maurer mitteilte. Zum Präsidenten des Verwaltungsrates wurde Rolf Portmann, ehemaliger Direktor des Berner Handels- und Industrievereins HIV, gewählt. Weiter nehmen der frühere Zürcher Nationalrat und Fernsehjournalist Anton Schaller sowie der im Gesundheitsbereich tätige Berater Peter Itin aus Basel im Verwaltungsrat Einsitz.
Maurer Partner Communications beschäftigt derzeit ein Team von drei Personen. Die Agentur ist spezialisiert auf strategische Kommunikationsberatung, Medienarbeit und Public Affairs. Gleichzeitig führt sie die Geschäftsstelle des Berufsregisters der Schweizerischen Public Relations Gesellschaft SPRG.

Neue Geschäftsleitung bei Hofer Kommunikation

Die Berner Agentur Hofer Kommunikation erweitert ab 1. Juli die Geschäftsleitung und verzeichnet einen Generationenwechsel. Die neue Führung besteht nun aus Adrian Wyss, Daniel Scheuzger, Claudia Bucher und Barbara Perriard.

 Die Berner Agentur Hofer Kommunikation erweitert ab 1. Juli die Geschäftsleitung und verzeichnet einen Generationenwechsel. Die langjährige Mitinhaberin Ute Kopplin ist auf Ende Juni in den Ruhestand getreten. Die neue Führung der 1950 gegründeten Agentur setzt sich nun aus vier Mitgliedern zusammen: Neben Adrian Wyss, dem bisherigen Partner und Leiter Marketing/Strategie, sind dies Creative Director Daniel Scheuzger, Claudia Bucher, Beratung und Leiterin Services und Barbara Perriard, Leiterin PR. Scheuzger war vor seinem Wechsel zu Hofer bei Springer&Jacobi, Ligalux und Fischer Appelt in Hamburg tätig. Bucher fand den Weg von der Filmpromotion in Zürich nach Bern. Perriard ist seit Juni bei Hofer. Die ehemalige Ogi-Beraterin und langjährige Generalsekretärin der FDP Frauen Schweiz wurde als PR-Profi an Bord geholt, um die Public Affairs gezielt auszubauen.

Bild v.l.n.r.: Daniel Scheuzger, Adrian Wyss, Claudia Bucher, Barbara Perriard

Neue Runde im Champagne-Streit

Das 700-Seelen-Dorf Champagne im Kanton Waadt setzt den Kampf um die Ortsbezeichnung fort. Der im Dorf ansässige Flûtes-Hersteller Cornu hat die Marke «De Champagne Suisse» in Bern registrieren lassen.

 Das 700-Seelen-Dorf Champagne im Kanton Waadt setzt den Kampf um die Ortsbezeichnung fort. In Frankreich darf die im Dorf ansässige Flûtes-Bäckerei Cornu seit einem französischen Gerichtsentscheid vom April das Wort «Champagne» nicht mehr auf den Verpackungen verwenden. Dagegen hat Cornu rekurriert. Nun hat das eidgenössische Institut für geistiges Eigentum (IGE) der Waadtländer Bäckerei beschieden, dass die Marke «De Champagne Suisse» mit Schweizer Recht vereinbar sei und auch den bilateralen Verträgen mit der EU sowie dem Abkommen mit Frankreich über die Herkunftsbezeichnungen nicht zuwiderlaufe. Die Bäckerei Cornu hat diese Marke nun in Bern registriert.
Die Winzer des Waadtländer Dorfes mussten 2004 wegen der bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU den Namen «Vin de Champagne» aufgeben und die Etiketten sowie das Werbematerial neu gestalten. Seither kämpfen sie für eine Anerkennung der früheren Bezeichnung.

Zürcherin spielt Nebenrolle in Nespresso-Spot mit Clooney

Diese Dame werden so einige beneiden: Nicole Achermann aus dem Kanton Zürich durfte als Nebendarstellerin in einem Nespresso-Spot mit George Clooney mitwirken. Der von McCann Worldgroup Paris produzierte Film ist ab November zu sehen.

Diese Dame werden so einige beneiden: Nicole Achermann aus dem Kanton Zürich durfte als Nebendarstellerin in einem Nespresso-Spot mit George Clooney mitwirken. Das Kaffee-Unternehmen hatte Ende Mai die Mitglieder im sogenannten Nespresso Club aufgefordert, sich für das Casting für zwei Nebendarsteller-Rollen zu bewerben. Mit Erfolg: Laut Mitteilung hatten sich innert neun Tagen 7’200 Personen aus fünf Ländern gemeldet.
Gewonnen hat neben Achermann eine Österreicherin. Die beiden nahmen vom 17. bis 19. Juni 2008 an den Filmaufnahmen in Mailand teil. Die 33-jährige Zürcherin Achermann zeigt sich vom Hauptdarsteller Clooney erwartungsgemäss begeistert: «Ich habe George Clooney während dieser Drehtage als sehr offen und zugänglich erlebt, als einen Menschen voller Humor und Witz und unschlagbarer Professionalität», schwärmt die Mutter von zwei Kindern.
Der «What else«-Spot wird von McCann Worldgroup Paris produziert. Er soll ab November 2008 in ausgewählten europäischen Ländern zu sehen sein. Gleichzeitig startet eine Print-Kampagne mit Bildern des Fotografen Sam Jones.

Axel Springer Schweiz lanciert neue Anzeigenkombi

Der Verlag Axel Springer Schweiz bietet für die Schweizer TV-Zeitschriften Tele und TV Star sowie die Abonnentenzeitschrift Beobachter neu eine Anzeigenkombination an. Und Sandra Peiti wird neue Anzeigenleiterin für die TV-Zeitschriften.

 Der Verlag Axel Springer Schweiz bietet für die Schweizer TV-Zeitschriften Tele und TV Star sowie die Abonnentenzeitschrift Beobachter neu eine Anzeigenkombination an. Dies teilte der Verlag am Montag mit. Mit der Kombination könnten die Anzeigenkunden netto 1,55 Millionen Leser erreichen, heisst es weiter. Der Kombi-Preis für eine Seite beträgt 39’000 Franken.Die Veränderungen im Bereich Anzeigenverkauf ziehen auch personelle Mutationen nach sich: Sandra Peiti, Anzeigenleiterin des Beobachters, wird zusätzlich die Anzeigenleitung der TV-Zeitschriften übernehmen. Patrick Knecht, der bisherige Anzeigenleiter der TV-Zeitschriften, verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch.

Produktionsfirma gibt Löwen für J.C. Penny-Spot zurück

Vergangene Woche distanzierte sich die amerikanische Warenhauskette J.C. Penny von einem in Cannes preisgekrönten Spot und entlarvte ihn damit als Fake. Nun verliert die dahinterstehende Produktionsfirma Epoch Films den Löwen.

 Die amerikanische Warenhauskette J.C. Penny hatte sich öffentlich von einem Spot distanziert, der in Cannes Bronze holte. Sie erklärte, dass der Spot ohne ihr Wissen gemacht worden und nie am Fernsehen gelaufen sei (siehe ). Nun verliert die dahinterstehende Produktionsfirma Epoch Films den Löwen. Sie habe von sich aus angeboten, den Wettbewerbbeitrag zurückzuziehen, meldet Adage.com. Cannes-Festivaldirektor Philip Thomas sagte dem amerikanischen Branchenmagazin daraufhin, dass er mit dieser Lösung sehr zufrieden sei. Der J.C. Penny-Spot wird nun aus der Gewinnerliste entfernt. Er hatte für Aufregung gesorgt – nicht nur, weil der Kunde sagt, nichts davon gewusst zu haben und die Arbeit damit als Fake entlarvte. Sondern auch, weil der Spot nahe legen könnte, dass J.C. Penny Teenager-Sex gutheisst, was anscheinend gar nicht im Sinne der Warenhauskette ist. J.C. Pennys Hausgagentur Saatchi & Saatchi erklärte, dass nicht sie, sondern Epoch den Clip verantworte.

Lowe stilisiert den Mini zur Seifenkiste

Die zur Draftfcb/Lowe Group gehörende Werbeagentur Lowe hat die Eröffnung des neuen Mini Centers der Garage Häusermann in Aarau mit einer feuchten Idee dramatisiert.

 
Die zur Draftfcb/Lowe Group gehörende Werbeagentur Lowe hat die Eröffnung des neuen Mini Centers der Garage Häusermann in Aarau mit einer feuchten Idee dramatisiert. Da Mini für sein Go-Kart- und Seifenkisten-Feeling bekannt ist, haben sich die Kreativen darauf Bezug genommen. Für die erste Welle der Eröffnungskampagne hat Lowe Print-Sujets und Direct Mailings mit echten Pustefix-Seifenblasensachets entwickelt. Weitere Massnahmen sind für die zweite Welle im Herbst geplant.Verantwortlich bei Mini Schweiz:
Patrick Cupelin (Leiter Mini Schweiz), Patrick Käser (Geschäftsführer, Verkaufsleiter Häusermann AG). Verantwortlich bei Lowe: Matteo Lonati, Janine Rietmann (Beratung), Florian Birkner (CD), Frédéric Nogier (AD), Ivan Madeo (Text/Konzept). Reto Saluz (Produktion), Melanie J. Auerbach (Art Buying), Sandro Diener (Foto), Linus Schneider (Bildbearbeitung).

Tabakwerbeverbot in Schaffhausen verhindert

In Schaffhausen wurde ein Werbeverbot und ein Verkaufsverbot für Tabakwaren an Jugendliche bachab geschickt. Der Kantonsrat sprach sich zwar für Präventionsmassnahmen aus, lehnte aber das gesetzliche Verkaufsverbot mit 32 zu 24 Stimmen ab.

 In Schaffhausen wurde ein Werbeverbot und ein Verkaufsverbot für Tabakwaren an Jugendliche bachab geschickt. Das Verkaufsverbot hatte Heinz Rether (Oekoliberale Bewegung ÖBS) in einem Postulat gefordert. Der Kantonsrat lehnte den Vorstoss am Montag mit 32 zu 24 Stimmen ab. Rether warb erfolglos für eine Regelung, die sich an den Nachbarkantonen Zürich und Thurgau orientieren sollte. Zwar waren sich alle Fraktionen einig, dass Rauchen für Jugendliche schädlich sei und Präventionsmassnahmen notwendig seien, ein gesetzliches Verbot war dagegen strittig. Zusätzlich zum Verkaufsverbot forderten René Schmid (ÖBS) und Regierungsrätin Ursula Hafner-Wipf auch ein Werbeverbot für Tabakwaren. Eine Mehrheit fand sich dafür jedoch keine.
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