Mediasense publiziert Schweizer Radio Guide

Der Radiowerbungsvermarkter Mediasense hat den ersten Schweizer Radio Guide veröffentlicht. Der Guide umfasse die wichtigsten Fakten und Zahlen zur Radiolandschaft Schweiz, schreibt Mediasense in einer Mitteilung vom Donnerstag.

 Der Radiowerbungsvermarkter Mediasense hat den ersten Schweizer Radio Guide veröffentlicht. Der Guide umfasst die wichtigsten Fakten und Zahlen zur Radiolandschaft Schweiz, wie Mediasense in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt. Das Zürcher Unternehmen will damit Fachleuten aus der Werbe- und Medienbranche ein neues Arbeitsinstrument zur Verfügung stellen, das zum vereinfachten Umgang mit Radiowerbung beitragen soll. Grafiken sollen die Möglichkeiten des Radios als Werbemedium hervorheben, Basisdaten und Checklisten wirken unterstützend bei Planung und Buchung von Radiowerbekampagnen. Der Radio Guide 2008 kann
hier
bestellt oder heruntergeladen werden. Er soll künftig einmal jährlich mit aktualisierten Daten erscheinen.Mediasense vermarktet das Angebot des Swiss Radio Pool und vermittelt Radiowerbung für private Radiostationen, die nicht dem SRP angehören. Die Bewirtschaftung der einzelnen Radiowerbekampagnen (Planung, Buchung, Ausstrahlung und Verrechnung) erfolgt über das Online- Buchungssystem Publiplan.

Sawi und Feusi machen gemeinsame Sache

Das Ausbildungszentrum für Marketing, Werbung und Kommunikation (Sawi) und das Feusi Bildungszentrum Bern kooperieren und bieten in Zukunft gemeinsam Ausbildungen in den Bereichen Marketing und Verkauf an.

 Das Ausbildungszentrum für Marketing, Werbung und Kommunikation (Sawi) und das Feusi Bildungszentrum Bern kooperieren und bieten in Zukunft gemeinsam die Ausbildungen MarKom, Marketingfachleute und Verkaufsfachleute mit eidg. Fachausweis sowie den eidg. dipl. Verkaufsleiter an. Beide Bildungsanbieter bewahren gemäss Mitteilung vom Donnerstag ihre rechtliche Selbständigkeit und bieten die übrigen Angebote wie bisher eigenständig an.
Das Feusi Bildungszentrum bezieht Mitte  Juli sein neues Schulgebäude am Max-Dätwyler-Platz in Bern. An diesem Standort bietet auch das Sawi seine übrigen Ausbildungen in Eigenregie an. Die weiteren Ausbildungszentren des Sawi in Lausanne, Dübendorf/Zürich und Biel bleiben bestehen.

Furrer.Hugi & Partner erhält personelle Verstärkung

Die Kommunikationsagentur Furrer.Hugi & Partner in Bern, Zürich und Brüssel wird ab Juli 2008 neu durch Peter Stücheli-Herlach in der Funktion eines assoziierten Partners unterstützt.

 Die Kommunikationsagentur Furrer.Hugi & Partner in Bern, Zürich und Brüssel wird ab Juli 2008 neu durch Peter Stücheli-Herlach in der Funktion eines assoziierten Partners unterstützt. Der Schritt erfolge im Zuge des Ausbaus der Agentur und der Fokussierung ihrer Tätigkeiten auf strategische Public Affairs und Kommunikationsmanagement, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Peter Stücheli-Herlach ist Leiter Beratung und Dozent für Politische Kommunikation am Institut für Angewandte Medienwissenschaft (IAM). Dort hat er seit 2004 Aus- und Weiterbildungen im Bereich politische Kommunikation sowie die wissenschaftliche Kommunikationsberatung aufgebaut. Er berät zudem mit der Einzelfirma Stücheli Kommunikation Kunden aus Wirtschaft, Politik, Gesundheit, Immobilien und Kultur in Fragen der strategischen Kommunikation. Von 1994 bis 2003 war er Redaktor bei der NZZ, zuletzt als stellvertretender Leiter des Ressorts Zürich und Region.
Stücheli-Herlach wird seine Tätigkeiten am IAM und mit Stücheli Kommunikation beibehalten.

Neuer Sales Director bei IDG Communications

Per 1. Juli hat IDG Schweiz einen neuen Verkaufsleiter: Anfang Monat hat der 35-jährige André Reichenbach als Mitglied der Geschäftsleitung die Gesamtverantwortung für die nationale und internationale Vermarktung der Online- und Print-Angebote von IDG Schweiz übernommen.

 Per 1. Juli hat IDG Schweiz einen neuen Verkaufschef: Anfang Monat hat der 35-jährige André Reichenbach als Mitglied der Geschäftsleitung die Gesamtverantwortung für die nationale und internationale Vermarktung der Online- und Print-Angebote von IDG Schweiz (Pctipp.ch, Computerworld.ch, Digitalliving.ch, PCtipp und Computerworld) übernommen.André Reichenbach ist eidg. dipl. Verkaufskoordinator, zertifizierter Hostcenter Spezialist und Webpublisher. Zuletzt war er als Verkaufsleiter bei eAd/APG (eBoards) tätig. Davor war er unter anderem als Key Account Manager bei Jean Frey engagiert.
Das Verkaufteam rund um André Reichenbach stellt sich neu aus Kurt Strebel (Key Account Manager), Werner Ortler (Key Account Manager), Monika Rupp (Telefonverkauf), Daniel Frey (Leiter Sales Support) und Jasmin Ernst (Sales Support) zusammen.

Bakom ernennt neue Schlichtungsstelle für Telekommunikation

Unzufriedene Kunden von Telefon- und Mehrwertdiensten können sich künftig an die Stiftung Ombudscom wenden. Das Bakom hat diese am Donnerstag zur offiziellen Schlichtungsstelle ernannt.

 Unzufriedene Kunden von Telefon- und Mehrwertdiensten können sich künftig an die Stiftung Ombudscom wenden. Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hat die Stiftung am Donnerstag zur offiziellen Schlichtungsstelle ernannt. Sie soll helfen, bei zivilrechtlichen Streitigkeiten einvernehmliche Lösungen zu finden, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.  Ziel sei es, den Gang der Konsumenten vor Gericht zu vermeiden. Beauftragt wird die Hilfe der Schlichtungsstelle meist bei der Anfechtung einer Rechnung, beim Abschluss oder bei der Kündigung eines Vertrags, bei Preisaufschlägen für Anrufe auf 0900-Nummern oder für die Nutzung von abonnierten SMS-Diensten.
Die Führung einer Schlichtungsstelle für die Telekommunikationsbranche ist laut SDA im Fernmeldegesetz vorgeschrieben. Präsidiert wird Ombudscom von Christian Schwarzenegger, Strafrechtsprofessor an der Universität Zürich.

Evoq realisiert Neuauftritt von Prose

Das Engineering-Unternehmen Prose hat einen neuen Auftritt erhalten. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 25-Jahr Jubiläum des Unternehmens wurde am 3. Juli in Winterthur das neue Logo des Schienentechnik-Spezialisten enthüllt.

 
Das Engineering-Unternehmen Prose hat einen neuen Auftritt erhalten. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 25-Jahr Jubiläum des Unternehmens wurde am 3. Juli in Winterthur das neue Logo des Schienentechnik-Spezialisten enthüllt. Prominent auf dem Prose-Messwagen platziert, wird es künftig auf den Schienen Europas verkehren.Zuständig für den neuen Auftritt ist die Zürcher Agentur Evoq, welche Prose schon seit längerer Zeit betreut. Im Zuge des Jubiläums wurde nicht nur das Logo erneuert, sondern der komplette Markenauftritt aufgefrischt.
Verantwortlich bei Prose:
Stephan Bühler. Verantwortlich bei Evoq: Christian Sutter (CD), Jenny Heinicke und Su Elsner (Design).

Zu guter Letzt: Ratzinger begeht Neuland

Für den Vatikan beginnt ein neues Zeitalter: Papst Benedikt XVI. wird im Herbst Millionen von Italienern die Bibel näher bringen. Ab dem 5. Oktober plant der staatliche Sender RAI eine Lesereihe, bei der verschiedene Persönlichkeiten aus dem Vatikan die gesamte Bibel vorlesen sollen.

 Für den Vatikan beginnt ein neues Zeitalter: Papst Benedikt XVI. wird im Herbst Millionen von Italienern die Bibel näher bringen. Ab dem 5. Oktober plant der staatliche Sender RAI eine Lesereihe, bei der verschiedene Persönlichkeiten aus dem Vatikan die gesamte Bibel vorlesen sollen. Den Auftakt mache Benedikt, der die Genesis, das erste Kapitel der Schöpfungsgeschichte vortragen werde, teilten die Verantwortlichen des italienischen Fernsehens am Donnerstag mit. Zum Abschluss der Serie soll Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone am 11. Oktober das 22. Kapitel der Apokalypse lesen.Der Papst tritt damit in die Fussstapfen von Moses-Darsteller und Waffennarr Charlton Heston. Der ehemalige Präsident der National Rifle Association hatte nach seiner Rolle im Film «Die zehn Gebote» immer wieder Filme mit religiösem Inhalt produziert und Bibelsendungen im amerkanischen Kinderfernsehen moderiert.
Die päpstliche Entdeckung des Internets und die erste Begehung eines Chatrooms werden in circa zehn Jahren erwartet.

GDI-Trendradar 2.08: Exklusivität für alle und Hyperlocality

Im Trendradar 2.08 beschreiben die Forscher des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI) verschiedene gesellschaftliche Entwicklungen. So ist beispielsweise vom Trend zur Exklusivität oder zur Verschmelzung der physischen mit der digitalen Welt die Rede.

 Im Trendradar 2.08 beschreiben die Forscher des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI) verschiedene gesellschaftliche Entwicklungen. Es sei beispielsweise zu beobachten, dass die physische und die digitale Welt immer stärker miteinander verschmelzen: Aus den einst klar getrennten Sphären von realer Welt und Cyberspace werde «Hyperlocality». In dieser Welt seien alle Geräte und Objekte vernetzt und örtlich lokalisierbar. Weiter sei eine Verschiebung vom Preis- zum Wertebereich zu beobachten. Bewusste Konsumenten würden sich nicht mehr mit einem grünen Punkt begnügen, sie wollen gleich den ganzen sozialen, ökologischen und moralischen Mehrwert der Produkte vergleichen können. Sich ständig einen Überblick über das Angebot zu verschaffen, gehöre heute dank Preissuchmaschinen wie Comparis.ch fast schon zur Einkaufsroutine. Sei es ursprünglich jedoch nur um den Preisvergleich gegangen, kämen heute immer mehr Kriterien dazu. Deshalb müssten auch Vergleichsdienste komplexer werden. Ihre nächste Generation werde folglich auch zeigen, was gesünder oder besser für die Umwelt ist.
Ein anderer Trend sei jener zur Exklusivität. So sei eine wachsende Zahl von Member-Only-Clubs- und –Shops zu beobachten; Konzerte und Fussballspiele würden immer mehr zu VIP-Veranstaltungen. Selbst H&M gäbe limitierte Kollektionen heraus. Basis für diese «Exklusivität für alle» sei die immer flachere Konsumwelt, in der Schönes für alle erschwinglich ist. Sie schüre die Sehnsucht nach Privilegien, um sich von den anderen abzuheben.
Lesen Sie
den vollständigen Trendradar 2.08.

Virales Buchgeflüster

Buch Dave Balter von Bzzagent.com veröffentlicht «The Word of Mouth Manual». Das Buch gibt es gratis.

 
Buch Dave Balter von Bzzagent.com veröffentlicht «The Word of Mouth Manual». Das Buch gibt es gratis.  
Dave Balter, Geschäftsführer der Marketingagentur Bzzagent.com, veröffentlicht in diesen Tagen sein neues Buch «The Word of Mouth Manual». Das Buch gibt es nicht im Buchhandel zu kaufen, sondern kann gratis auf über 20 Marketingwebsites kostenlos heruntergeladen werden. Somit macht Dave Balter mit seinem Werk selbst ein Mundpropaganda-Experiment. Vor zwei Wochen informierte der Autor rund 400’000 so genannte Bzzagents, Propagandisten im Dienst der Agentur Bzzagent.com, über das Buch und erklärte ihnen alle Eigenheiten, mit denen er das Buch vertreiben möchte. Eine gedruckte Fassung gibt es auf Amazon trotzdem zu beziehen. Und das auch mit einer Eigenheit: Wer das gebundene Buch bestellt, erhält jeweils ein einzigartiges Kunstwerk des Künstlers Seth B. Minkin.
«The Word of Mouth Manual» ist ein aufwändig recherchiertes Werk zum Thema Viralmarketing, das in drei Themenbereiche gegliedert ist. Im ersten Teil mit dem Titel «Part I: What You Should Know (in Theory)» erfährt der Leser den neusten Stand der Mundpropaganda. Im Kapitel «Part II: What You Probably Know Already (Unless You Don’t)» erfährt der Leser eine Antwort auf all die Kritiken, die über die organisierte Mundpropaganda seit deren Entstehung geäussert wurden. Im letzten Teil «Part III: What You Must Know (in Practice)» gibt Balter das Wissen mit, um Viralmarketing als viel versprechendes Kommunikationsphänomen erfolgreich nutzen zu können.
Daves Buch ist gespickt mit Fakten und Erkenntnissen rund um Mundpropaganda und den Wirtschaftszweig, der sich daraus entwickelt hat. Aus seiner Insiderperspektive macht er deutlich, dass Online-Mundpropaganda ein Medium ist, das man nicht erzwingen kann, aber zumindest verstehen.
Christian Lüscher
Ein vifer BuchverkäuferDave Balter gilt als Meister
seines Fachs. Der Chef der Agentur Bzzagent hat Erfahrung mit dem Promoten von Büchern über das Internet. Innert drei Monaten schaffte es der clevere Viralmarketer, 50’000 Exemplare des Buchs «Frog King» zu verkaufen. Seine Kampagnen erreichen regelmässig Erfolgsquotienten von 1:15, wie die New York Times berichtet. Das bedeutet, dass jeder engagierte Mitarbeiter, ein so genannter Bzzagent, in der Regel 15 weitere Verbraucher überzeugt, das neue Produkt weiterzuverbreiten. Das Buzz-Konzept der Agentur sprach sich in den US-Chefetagen von etablierten Firmen wie Anheuser-Bush, Ralph Lauren, Du Pont und Procter & Gamble herum. Heute verlangt Bzzagent rund 100’000 Dollar, um eine zwölfwöchige Mundpropaganda-Kampagne mit rund 1’000 Agenten auf die Beine zu stellen. (cl)

Radio und Plakat spannen zusammen

Werbekombi Ein neues Kombi aus Plakaten und Radiospots zielt speziell auf Autopendler im Goldenen Dreieck.

 
Werbekombi Ein neues Kombi aus Plakaten und Radiospots zielt speziell auf Autopendler im Goldenen Dreieck. 
Das Angebot gilt ab sofort: Die Radios 24, Basilisk und Capital FM lassen sich in ihren jeweiligen Agglos mit Plakaten der Allgemeinen Plakatgesellschaft (APG) kombinieren. Mit dem neuen Produkt unter dem Namen PendlerPower sollen Werbekunden primär Autopendler im Goldenen Dreieck ansprechen können.Egal ob in Zürich, Basel oder Bern, überall funktioniert das Kombi nach demselben Muster: Die Radiosender bieten während einer Woche (Montag bis Freitag) 30 Spot-Ausstrahlungen, gleichmässig verteilt auf alle fünf Tage und auf die morgendlichen und abendlichen Hauptverkehrszeiten. Die APG ihrerseits stellt während jeweils sieben Tagen in Zürich 59, in Basel 36 und in Bern 35 Flächen im Format F12 (dreimal Weltformat) zur Verfügung, die an Autobahnzufahrten und andern frequentierten Verkehrsachsen stehen – frontal zur Fahrtrichtung. «Mit diesen Plakatflächen können unsere Kunden etwa 70 Prozent der Autopendler im jeweiligen Zielgebiet erreichen», sagt Beat Holenstein, Leiter APG Zürich.
Mit dem Radio-Plakat-Kombi nimmt Holenstein eine Idee auf, die er mit Radio 24 schon 2004 lanciert hatte, damals aber auf den Raum Zürich beschränkte: «Das Produkt stiess zwar auf rege Nachfrage, doch gab es immer wieder Kunden, die ähnliche Kombis in weiteren Städten verlangten.» Darum habe man jetzt das Angebot ausgeweitet und verfeinert.
Für den Kontakt zu den drei Radios wandte sich Holenstein an RadioEmotion. Die Firma, die im letzten Herbst von Richi Gasser, Claudia Sieber und Peter Gmür (alles Ex-Angestellte von PublicitasRadiotele) gegründet worden war, ist denn auch mit der APG exklusive Vermarkterin von PendlerPower. Warum aber kooperiert die APG mit RadioEmotion und nicht etwa mit PublicitasRadiotele oder einem andern Vermittler? Holenstein: «Weil sich die Idee mit einem reinen Radiovermittler unkompliziert umsetzen liess.»
Dass die Wahl in Zürich und Basel auf die Radios 24 und Basilisk fiel, ist klar, beide sind in ihrer Region Platzhirsch. In Bern wäre aber BE1 reichweitenstärker als Capital FM. Richi Gasser dazu: «BE1 ist eher jünger; mit den Radios 24, Basilisk und Capital FM ereichen wir das homogenere Publikum.» Doch er verschweigt nicht, dass auch andere Überlegungen eine Rolle spielten: Capital FM gehört wie Radio 24 zu Tamedia. Bei BE1 hingegen heissen die Besitzter Publicitas und die NZZ. BE1 wäre also aus konzernpolitischen Gründen gar nicht als Kombipartner akzeptiert worden.
Markus Knöpfli
Dreimal PendlerPowerPendlerPower Zürich
besteht aus 59 F12-Flächen und 30 Ausstrahlungen auf Radio 24. Bei einer Spotdauer von 20 Minuten kostet das Paket 26’613 Franken. In Basel kosten 36 F12-Flächen und 30 Ausstrahlungen auf Radio Basilisk 16’543 Franken. Und in Bern sind für 35 F12-Flächen und 30 Ausstrahlungen auf Capital FM 15’867 Franken zu bezahlen. Der Preisvorteil beträgt je 20 bis 30 Prozent, wobei es sich um zwei extra für das Kombi abgestimmte Produkte handelt. Die PendlerPower-Module lassen sich einzeln, zu zweit oder zu dritt buchen, allerdings ohne zusätzlichen Rabatt. Alle drei Module zusammen kosten somit 59’023 Franken. (mk)

Alles paletti beim «Stadi»?

Gratiszeitung Steht der Winterthurer Stadtanzeiger kurz vor dem Aus? Ziegler Druck dementiert.

 
Gratiszeitung Steht der Winterthurer Stadtanzeiger kurz vor dem Aus? Ziegler Druck dementiert.Es brodelt in der Gerüchteküche um den Winterhurer Stadtanzeiger: Mit der Ernennung von Lucia Eppmann als Chefredaktorin sei der bisherige Redaktionsleiter Roli Spalinger abgesetzt, schrieb Klein- Report. Weiter ist zu hören, dass nicht nur Anzeigenleiterin Bettina Oberhänsli, sondern die ganze Anzeigenabteilung gekündigt habe. Und schliesslich macht die Meldung die Runde, der «Stadi» werde in zwei Monaten geschlossen, seine Auflage sei von 90’000 auf 70’000 Exemplare gesunken.Letzteres ist bei einem Anzeiger kaum glaubhaft. Zudem wies die Wemf in den letzten Jahren beim «Stadi» stabile Leser- und leicht steigende Auflagenzahlen aus. Lothar Dostal, Geschäftsführer der «Stadi»-Herausgeberin Ziegler Druck, sieht denn auch keine Anzeichen für einen Einbruch, auch nicht im Anzeigenbereich, den der Stadtanzeiger seit Anfang Jahr in Eigenregie besorgt. «Unser Inseratenvolumen liegt leicht unter Vorjahr, insofern haben wir das Budgetziel noch nicht ganz erreicht», gesteht Dostal. Steht der Stadtanzeiger, der zu 35 Prozent der Publicitas und zu 65 Prozent Ziegler Druck gehört, deswegen vor dem Aus? «Überhaupt nicht», lacht Dostal.
Zu den Gerüchten im personellen Bereich nimmt Dostal ebenfalls Stellung. Richtig sei, dass Bettina Oberhänsli per Ende September gekündigt habe. Falsch sei jedoch, dass das ganze Verkaufsteam seinen Dienst quittiert habe. Dass der «Stadi» in letzter Zeit personelle Wechsel erlebt hat, bestreitet Dostal nicht. «Wer in die Eigenregie geht, muss mit solchen Veränderungen rechnen», sagt Dostal.
Anders ist die Situation in der Redaktion. Wohl werde Lucia Eppmann Chefredaktorin und damit für Online und Print zuständig, sagt Dostal. «Mit ihrer Ernennung wollen wir den Stadi redaktionell verstärken.» Roli Spalinger bleibe aber Redaktionsleiter Print, er sei weder abgesetzt noch habe er gekündigt. «Er ist ein hochgeschätztes Redaktionsmitglied und wird es hoffentlich bleiben», sagt Dostal. Spalinger selbst wollte dazu nicht Stellung nehmen.    
 
Markus Knöpfli

Neuer Look für die Loki

Verkehr Ogilvy & Mather, Zürich, hat einen neuen Auftritt für Cisalpino aufgegleist.

 
Verkehr Ogilvy & Mather, Zürich, hat einen neuen Auftritt für Cisalpino aufgegleist. 
Im Zug einer neuen strategischen Ausrichtung hat Cisalpino, eine Tochter von SBB und Trenitalia, die Weichen neu gestellt für eine Zusammenarbeit mit Ogilvy & Mather Zürich. Jetzt starten erste kleinere Kampagnen in der Schweiz und Italien. Diese überraschen auch mit einem neuen Corporate Design für Cisalpino. Auf den Fahrplanwechsel 2008/09 hin werden nämlich auch die ersten Cisalpino-Züge im neuen, von den Kreativen an der Bergstrasse entwickelten CI durch die Alpen brausen, wie CD Thomas Bolliger verraten darf. Im Kontext der neuen Firmenstrategie entwickelte Ogilvy & Mather einen kompletten Neuauftritt für Cisalpino, vom Logo-Redesign (altes Logo unten, neues oben) über die Zugbeschriftung der neuen Hochgeschwindigkeitszüge bis hin zu speziellen Aktionen für die italienischen Tifosi im Rahmen der Euro 08. Die Gestaltung des Geschäftsberichts, einer Firmenbroschüre und des Internetauftritts waren weitere Projekte innerhalb des Kommunikationskonzepts, das Cisalpino neu positionieren und profilieren soll.
Von Zürich bis VenedigEine besondere Herausforderung für die Agentur war die Heterogenität der Zielgruppe. Einerseits galt es, Businessleute genauso wie Ferienreisende anzusprechen, andererseits soll sich der neue Auftritt nicht nur an Schweizer, sondern auch an potenzielle Kunden in Norditalien richten, erklärt Caroline Zuffrey, Head of Marketing and Communication bei Cisalpino.
 
Der Umstieg auf die stress- und staufreie Alternative zur nervenaufreibenden Autofahrt durch die Alpen ist in der Folge das Thema eines TV-Spots, der zurzeit in Italien ausgestrahlt wird. Er wurde von Plan B und Regisseur Chris Niemeyer realisiert.
Im Zentrum des weiteren Kommunikationsauftritts steht das Reiseerlebnis mit Cisalpino. Zeitgewinn, Komfort, Services und das einzigartige Alpenpanorama werden dabei rund um das Zugfenster inszeniert. Mit Cisalpino sind die Aussichten auf eine entspannte Zugfahrt in vielerlei Hinsicht gegeben, visualisiert die Werbung. Bei der frisch zubereiteten Pasta, serviert mit Blick auf die Alpenszenerie. Bei der Zugfahrt direkt ins Zentrum der Schweizer Austragungsorte der Euro 08. Oder mit Blick auf die künftigen, noch schnelleren und häufigeren Verbindungen zwischen der Schweiz und Italien. Für all diese Inhalte bildet das typische Zugfenster der Pendolini den kommunikativen Rahmen. Vom Plakat bis zur Fahrplanbroschüre, vom Inserat bis zur Menükarte.
Weitere Projekte werden folgen, unter anderem auch für den ClubCisalpino, der ebenfalls in neuem Look daherkommen wird.
Andreas Panzeri
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