Migros führt Reputationsstudie an

Die Migros ist von zehn durch das Reputation Institute untersuchten Schweizer Unternehmen jenes, das bei der schweizerischen Bevölkerung das grösste Ansehen geniesst. Anders das Ergebnis beim «Business Reflector» von IHA-GfK, der die Rega als angesehenstes Unternehmen ermittelte.

 Die Migros ist von zehn untersuchten Schweizer Unternehmen jenes, das bei der schweizerischen Bevölkerung das grösste Ansehen geniesst. Das ergibt die neue Ausgabe der Studie «Global Pulse», die vom Reputation Institute in Zusammenarbeit mit dem Institut für Unternehmenskommunikation der Università della Svizzera italiana durchgeführt wurde. Damit kommt diese Studie zu einem anderen Ergebnis als die «BusinessReflector»-Untersuchung von IHA-GfK, die die Rega als angesehenstes Unternehmen ermittelte. IHA-GfK hat aber im Unterschied zum Reputation Institute nicht nur zehn, sondern 125 Unternehmen untersucht. Bei der Studie des Reputation Institutes lagen Nestlé und Novartis auf zweiter und dritter Stelle. Novartis verzeichnet mit 6,7 Prozent den grössten Zuwachs an Zustimmung. An vierter Stelle steht ABB. Die anderen sechs untersuchten Unternehmen erfuhren hingegen einen Rückgang der Präferenzen. In dieser Hinsicht ragt UBS mit einem Rückgang von 13,8 Prozentpunkten heraus. Das Ansehen von Roche schwindet mit einem Minus von 10 Prozentpunkten. Stark nachgelassen hat auch Zurich Financial Services mit 7,5 Punkten weniger. Swiss Life mit 1,1 Prozent weniger und Credit Suisse mit einem Minus von 0,7 Prozent haben demgegenüber in dieser turbulenten Zeit den Ansehensverlust in Grenzen halten können. Schliesslich hat Adecco, der weltweite Leader bei der Personalvermittlung, einen Rückgang von 2,8 Prozentpunkten erlitten.
Beim «Business Reflector» von IHA-GfK kamen hinter der Rega die Swatch Group, die Glasi Hergiswil, Logitech und Lindt & Sprüngli in die Top Five. Die Studie basiert auf 3400 Befragungen in der Schweiz.

Frame Eleven realisiert Kinotrailer für Publicitas Cinecom

Nach Einführung des neuen Markenauftritts von Publicitas bekommt nun auch der Kinotrailer der Publicitas Cinecom ein neues Gesicht. Er dient in den Kinos als Werbetrenner beziehungsweise als Einstieg in den Werbeblock der Vermarkterin.

 Nach Einführung des neuen Markenauftritts von Publicitas bekommt nun auch der Kinotrailer der Publicitas Cinecom ein neues Gesicht. Er dient in den Kinos als Werbetrenner beziehungsweise als Einstieg in den Werbeblock der Vermarkterin. Der Spot kommt nun erstmal mit neuem Namen und in neuem «Look & Feel» daher. Er wurde vom Zürcher Unternehmen Frame Eleven produziert. Die 3D-Animation in High Definition besteht aus zwei Modulen, nämlich Trailer und Ending-Story. Letzere kann den aktuellen Spielfilmen entsprechend angepasst werden. Die Publigroupe-Tochter Publicitas Cinecom vermarktet audiovisuelle Werbung, unter anderem in fast 500 Kinosälen und an 40 Openairs in der Schweiz. Neben der klassischen Kino- und TV-Werbung bietet sie auch Promotionen und Events für das Schweizer Kinopublikum an.
Spot anschauen

Verantwortlich bei Publicitas Cinecom:
Michael Schaefer (Head of Marketing Services Publicitas), Jean-Claude Bruhin (Head of Cinema). Produktion: frame eleven AG, Zürich. Sound: Jingle Jungle, Zürich.

Zuschauerhoch für zweite Folge von «Bauer, ledig, sucht…»

Nach dem erfolgreichen Start der Sendung «Bauer, ledig, sucht…» vor einer Woche konnte 3+ mit der zweiten Folge die Marktanteile noch steigern. Über 220‘000 Zuschauer in der Spitze verfolgten die Soap.

 Nach dem erfolgreichen Start der Sendung «Bauer, ledig, sucht…» vor einer Woche konnte 3+ mit der zweiten Folge die Marktanteile noch steigern. Über 220‘000 Zuschauer in der Spitze verfolgten, wie Michi sich endlich für Romina entschied, Fredy und Bea die ersten zärtlichen Banden schlossen und Ricardas erster Tag auf Marcs Walliser Bauernhof im Fiasko endete. Dies entspreche einem Marktanteil von 16 Prozent bei den 15-49-Jährigen, teilte der Sender am Dienstag mit.Total zappten laut 3+ über 300‘000 Zuschauer in die Eigenproduktion des Schweizer Privatsenders mit Sitz in Schlieren. Die neuen Folgen der Soap werden jeweils montags um 20:15 Uhr zum ersten Mal ausgestrahlt.

Google zählt eine Billion Webadressen

Das Internet wächst schneller als erwartet: Zum gegenwärtigen Zeitpunkt existiert laut Google-Entwicklern rund eine Billion Webadressen.Pro Sekunde kommen rund 4'000 neue URLs dazu.

Das Internet wächst schneller als erwartet: Zum gegenwärtigen Zeitpunkt existiert rund eine Billion Webadressen. Das schrieben die Google-Entwickler Jesse Alpert und Nissan Hajaj kürzlich im unternehmenseigenen Blog. Im Vergleich: Bei der ersten Erstellung des Google-Index 1998 war die Zahl der gefundenen Unique-URLs mit 29 Million Seiten noch vergleichsweise bescheiden ausgefallen. Doch bereits im Jahr 2000 wurde das rasante Wachstum des neuen Mediums durch das Knacken der Ein-Milliarden-Marke deutlich. Die aktuellen Zahlen seien jedoch sogar für die Google-Mitarbeiter selbst eine Überraschung gewesen, geben sie in ihrem Blog-Eintrag zu. Sie bedeuten ein Wachstum um den Faktor 1’000 in nur acht Jahren. Umgerechnet heisst das, dass im Durchschnitt an die 4’000 neue Webadressen pro Sekunde hinzukommen.Mit einem Anstieg um das Tausendfache in den vergangenen acht Jahren habe die Grösse des Internets heute einen neuen Meilenstein erreicht, so Alpert und Hajaj. Dabei wurden für die aktuelle Messung gar nicht alle gefundenen Webadressen mitgezählt: Seiten, die über mehrere URLs gefunden werden können, wurden nur einmal gezählt.

Zu guter Letzt: Mr. T ausgebremst

Seien wir doch mal ehrlich: Harmlose, uninspirierte Werbung gibt es wirklich wie Sand an jenen Meeren, an denen gerade neunzig Prozent aller Arbeitstätigen Urlaub machen.

 Seien wir doch mal ehrlich: Harmlose, uninspirierte Werbung gibt es wirklich wie Sand an jenen Meeren, an denen neunzig Prozent aller Arbeitstätigen derzeit Urlaub machen. Umso schlimmer, dass sich die unfreiwillig zuhause Gebliebenen damit abgeben müssen. Aber es kommt noch dicker: Wenn dann mal ein Unternehmen den Mumm hat, sich einen originellen Spot zu leisten, findet sich garantiert immer irgendeine Interessengruppe, die sich dadurch aufs Übelste diskriminiert sieht. So geschehen im Fall der britischen Snicker-Spots mit Mr. T. Darin macht der «A-Team»-Darsteller männliche Weichlinge zur Strecke. Im sieht man einen tuntigen Mann bei der Ausübung der angeblich Gelenk schonenden Jogging-Variante «Walking». Wie bei jedem, sieht dies auch bei ihm lächerlich aus. Plötzlich bricht der «A-Team»-Rambo mit einem riesigen Gefährt durch die Häuserzeile und beschimpft den Mann mit den Worten: «Speedwalking? Du tust mir leid, du Idiot. Du bist eine Schande für die Menschheit. Es wird Zeit, wie ein richtiger Mann zu rennen.» Darauf beschiesst er den «Speedwalker» mit einer Snickerskanone. «Get some nuts!» lautet dann sein ultimativer Ratschlag.
Ein Ratschlag, der nicht alle dazu veranlasste gleich einen Schokoriegel mit Nüssen zu kaufen: Nach heftigen Protesten von Schwulenorganisationen, zog Snickers den Clip weltweit zurück. Der Witz an der Sache: Er stammt von der selben Firma, die kürzlich einen
produzierte, der ebenfalls zurückgezogen wurde. Damals beschwerten sich allerdings nicht die Schwulen, sondern Leute, die sich von der Männerkuss-Szene gestört sahen. Können sich nicht einfach alle ein bisschen locker machen?

Euro 08 zieht positive Bilanz

Genau einen Monat nach dem Endspiel zogen Vertreter des SFV und der Uefa in Zürich Bilanz über die Fussballeuropameisterschaft. An der Pressekonferenz wurden vor allem beeindruckende Zahlen kommuniziert.

 Genau einen Monat nach dem Endspiel zogen Vertreter des SFV und der Uefa in Zürich Bilanz über die Fussballeuropa- meisterschaft. «Wir hatten den Anspruch, die beste Europameisterschafts-Endrunde zu organisieren», sagte SFV-Präsident Ralph Zloczower. Die Resultate von Studien und Umfragen zeigten, dass dies gelungen sei. Des Weiteren wurden vor allem Zahlen präsentiert:
– mindestens 155 Millionen Fernsehzuschauer haben jedes der 31 Spiele live verfolgt.
– 9 von 10 Schweizerinnen und Schweizer haben zumindest ein Euro-Spiel live mitverfolgt, in Österreich waren es 8 von 10 Personen.
– die Fernsehzahlen in der Schweiz stiegen im Vergleich zur Euro 04 um 29,9 Prozent, jene in Österreich um 33,9 Prozent.
– 62 Millionen Besucherinnen und Besucher und 1,3 Milliarden Seitenzugriffe wurden auf der offiziellen Website
registriert.- das Vorrundenspiel Österreich – Deutschland war mit 2,1 Millionen Zuschauern das meistgesehene Fussballspiel in der ORF-Geschichte.
Die Werbebande der Austragungsorte war während der Live-Übertragungen mehr als 7 Stunden lang im Bild. Das entspreche einem Werbewert von ungefähr 90 Millionen Euro, schreibt die Uefa in einer Pressemitteilung vom Dienstag. Der Verband habe sich organisatorisch in nahezu allen Bereichen stark weiterentwickelt und gesteigert bilanzierte Euro-Geschäftsführer Martin Kallen, der in dieser Funktion schon beim letzten Turnier in Portugal tätig war.
Die Gesamteinnahmen des Turniers belaufen sich auf 1,3 Milliarden Euro (davon 800 Millionen aus Medien-, 280 Millionen aus kommerziellen Rechten, 90 Millionen aus Eintrittskarten, 130 Millionen aus der Corporate Hospitality) und sind damit gegenüber den vorherigen Turnieren deutlich gestiegen. Im Vergleich dazu wurden an der Euro 04 852 Millionen, davon 560 Millionen aus Medienrechten, 183 Millionen aus kommerziellen Rechten, 80 Millionen aus Eintrittskarten, 29 Millionen aus der Corporate Hospitality erwirtschaftet. Diese Einnahmen kommen laut Uefa zur Gänze dem europäischen Fussball zugute – zum Teil sollen damit Junioren- und Frauen-Endrunden finanziert werden, der andere Teil soll in Form von Fixzahlungen und Projektfördergeldern an die 53 europäischen Fussballverbände verteilt werden.

Lanier verpflichtet neuen Key Account Management-Leiter

Das Key Account Management von Lanier hat einen neuen Leiter. Seit dem 1. Juni betreut Peter Dubach die Abteilung des auf das Dokumentmanagement spezialisierten Unternehmens

 Das Key Account Management von Lanier hat einen neuen Leiter. Seit dem 1. Juni betreut Peter Dubach die Abteilung des auf das Dokumentmanagement spezialisierten Unternehmens.Vor seinem Engagement bei Lanier war er als Global Account Manager Industry bei Xerox in Kloten tätig. Dort war er für das globale Account Management der neun grössten Industriekunden verantwortlich, managte die Akquisition, die Verhandlung und den Verkauf des Outsourcing Portfolios und kümmerte sich um die Entwicklung der strategischen Kunden. Zuvor war Dubach Geschäftsführer von Dubach Consulting in Winterthur.
Als Leiter Key Account betreut Peter Dubach die einzelnen Key Account Manager, begleitet Projekte und zeichnet zudem für die strategische Umsetzung in dieser Abteilung verantwortlich.

Zattoo erreichte während der EM 160’000 Personen

Die Fussball-Europameisterschaft hat auch dem Internet-TV Zattoo viele Zuschauer beschert. Laut Publica Data verfolgten in der Schweiz pro Spieltag durchschnittlich 51’300 Personen die Spiele über das Programm.

Die Fussball-Europameisterschaft hat auch dem Internet-TV Zattoo viele Zuschauer beschert. Laut Publica Data schauten pro Spieltag durchschnittlich 51’300 Personen Zattoo. Pro Match haben durchschnittlich 20’600 Personen das Internetfernsehen genutzt. Die User verweilten durchschnittlich 45 Minuten bei einem Euro-Spiel, wie Publica Data am Montag mitteilte. Insgesamt nutzten 160’000 Personen das kostenlose Internetangebot von Zattoo während der EM. Unter den Zuschauern waren vor allem jüngere Personen im Alter zwischen 20 und 29 Jahren. 62,3 Prozent aller auf Zattoo gesehenen Spielminuten entfielen auf SF zwei, 15,8 Prozent auf TSR2 und 4,9 auf TSI2. Somit wurde für 83 Prozent aller genutzten Spielminuten Schweizer Sender eingeschaltet. Ab 1. September werden Internet-TV-Plattformen wie Zattoo in der Schweiz gebührenpflichtig. Dies kündigte das Bundesamt für Kommunikation vor drei Wochen an.

Séverine Lago wird Nachfolgerin von Beat Mühlemann bei der Publicitas

Die bereits seit neun Jahren bei der Publicitas arbeitende Séverine Lago wird neue Leiterin Market Development und damit Nachfolgerin des im Mai 2008 abgetretenen Beat Mühlemann. In ihrer neuen Funktion wird sie eine Gruppe von Spezialisten für Markt- und Medienforschung leiten.

Séverine Lago wird neue Leiterin Market Development bei der Publicitas und damit Nachfolgerin des im Mai 2008 abgetretenen Beat Mühlemann (siehe: Beat Mühlemann nimmt bei der Publicitas wieder den Hut). In dieser Funktion leitet die Ökonomin eine Gruppe von Spezialisten für Markt- und Medienforschung, Preis- und Angebotsgestaltung sowie die Erkennung und Nutzbarmachung von Markttrends in verschiedenen Industrien. Sie arbeitet seit neun Jahren bei der P und war zuletzt für die Preis- und Angebotsentwicklung verantwortlich.Séverine Lago studierte und doktorierte an der Universität Freiburg in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Sie stiess 1999 als Anzeigenleiterin zur Publicitas Fribourg. 2003 bis 2006 war sie stellvertretende Direktorin von Publicitas Léman und verantwortlich für die regionalen Titel von Edipresse. 2006 und 2007 projektierte und realisierte sie das Projekt «Dynamic Pricing» (siehe: Publicitas-Projekt Dynamic Pricing bisher erfolgreich), das sie 2008 auch leitete. Die 37-jährige Séverine Lago ist verheiratet und Mutter eines Sohnes.

Detailhandel verzeichnet mehr Umsatz im ersten Halbjahr

Trotz Finanzkrise und Rekordbenzinpreisen sind die Schweizer immer noch in Kauflaune. Die Detailhändler konnten im ersten Halbjahr 2008 ein Umsatzplus von 4,6 Prozent auf 19,2 Milliarden Franken erzielen.

Trotz Finanzkrise und Rekordbenzinpreisen sind die Schweizer immer noch in Kauflaune. Die Detailhändler konnten im ersten Halbjahr 2008 ein Umsatzplus von 4,6 Prozent auf 19,2 Milliarden Franken erzielen. Das Plus von 837 Mio. Fr. gegenüber dem Vorjahr stammt vor allem von den Lebensmitteln, deren Verkäufe um 6,1 Prozent auf 11,1 Milliarden Franken zulegten. Das zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK unter 19 Detailhändlern.Immer beliebter sind die sogenannten ConvenienceProdukte wie Fertiggerichte, abgepackte Sandwiches, Fertigsalate und Salatsaucen (+11,4 Prozent). Auch Brot (+8,8 Prozent) und Molkereiprodukte (+6,7 Prozent) verbuchten deutlich mehr Umsatz.Der Non-Food-Markt erreichte im 1. Semester 2008 insgesamt eine Zunahme von 2 Prozent. Für die Gruppe Wasch- und Putzmittel, Körperpflege und Tiernahrung wurde 3,4 Prozent mehr ausgegeben. Der Absatz von Möbeln, Haushalts- und Gartenwaren oder Papeterieartikeln legte um 3,5 Prozent zu.Euro 08 liess das Bier fliessen Die Fussball-EM verhalf Bier, Würsten und Chips zu gesteigertem Absazt: Im Juni rannen 15 Prozent mehr Bier durch die Kehlen als im Vorjahresmonat. Zudem wurden 11 Prozent mehr Würste und 9 Prozent mehr Chips gegessen.Die Verkäufe von Sportartikeln schnellten im Juni um 15 Prozent nach oben. Bei Taschen und Rucksäcken waren es gar 18 Prozent mehr als im Juni 2007. Dafür schauten die Fernsehhändler in die Röhre: Im Juni tauchte der Absatz von TV- und Videogeräten um 3 Prozent. Fotoapparate brachen gar um ein Viertel ein. Trotz des Werbetrommelwirbels vor der Fussball-EM gingen im ganzen ersten Halbjahr nur 4 Prozent mehr Fernseher und Videogeräte über den Ladentisch. Fotoapparate-Händler mussten ein Minus von 9 Prozent verkraften.

EU-Kommission fällt Grundsatzentscheid über Verwertungsgesellschaften

Die EU-Kommission hat beschlossen, dass Texter und Komponisten im EWR ihre Verwertungsgesellschaft künftig selbst wählen können. Zudem sollen für Musiksendungen über Internet, Kabel oder Satellit Mehrgebietslizenzen erworben werden können. Was der Entscheid letztlich bewirken wird, ist jedoch alles andere als klar.

Texter und Komponisten sollen im Europäischen Wirtschaftsraum künftig wählen können, welcher Verwertungsgesellschaft sie die Verwaltung ihrer Urheberrechte übertragen wollen. Gefällt wurde dieser kartellrechtliche Entscheid von der EU-Kommission, wie die NZZ am Donnerstag berichtete. Davon betroffen sind 24 europäische Verwertungsgesellschaften, die bisher im nationalen Rahmen für die Verwaltung von Urheberrechten zuständig waren und grundsätzlich ein Monopol innehatten. Die Gesellschaften gewähren Lizenzen für die Nutzung von Musikwerken und Texten und verteilen die dabei erhaltenen Gelder an die Autoren.Der Entscheid hat auch zur Folge, dass es einfacher wird, für die Übertragung von Musiksendungen per Internet, Kabel oder Satellit in verschiedenen Staaten eine Mehrgebietslizenz von einer einzigen Verwertungsgesellschaft zu erwerben. Angestossen wurde die Auseinandersetzung durch eine kartellrechtliche Klage von RTL und des Online-Musikanbieters Music Choice im Januar 2006. Parallel zur getroffenen Entscheidung, aber davon unabhängig, wurde die Verlängerung des Urheberrechtsschutzes von Tonaufnahmen von 50 auf 95 Jahre verabschiedet.Was der Grundsatzentscheid zur Aufhebung des nationalen Monopols der Verwertungsgesellschaften tatsächlich bewirkt, ist allerdings unklar. Denn bereits heute sind beispielsweise Musiker in der Wahl ihrer Verwertungsgesellschaft faktisch frei, können sich also auch bei ausländischen Gesellschaften anmelden. Auch die Mehrgebietslizenzen stellen keine Revolution dar, weil ihnen die bereits bestehenden Gegenseitigkeitsverträge der nationalen Gesellschaften zugrunde liegen werden. Bezüglich möglicher Auswirkungen auf das EWR-Nichtmitglied Schweiz winkt man gegenüber der Werbewoche bei der Schweizerischen Musikverwertungsgesellschaft Suisa ab; es sei noch viel zu früh für eine Einschätzung, zuerst müsse man die Lage genauer analysieren.

OSW trinkt Feldschlösschen Fresca

Feldschlösschen führt mit Fresca ein spritziges Bier mit Fruchtsaft ein und hat die Basler Oswald Siegfried Werbeagentur (OSW) mit der Kreation der nationalen Einführungskampagne betraut.

Feldschlösschen hat mit Fresca ein spritziges Bier mit Fruchtsaft lanciert und die Basler Oswald Siegfried Werbeagentur (OSW) mit der Kreation der nationalen Einführungskampagne betraut. Sie umfasst verschiedene Plakatformate. Zudem konzipierte OSW das gesamte Below-The-Line-Paket: POS-Massnahmen wie Displays, Regalstopper, Fensterkleber und F12-Plakate sowie ein Wettbewerb.Verantwortlich bei Feldschlösschen: Patrick Schweizer (Brand Manager), Niklas Kukat (Marketing-Team).
Verantwortlich bei Oswald Siegfried Werbeagentur (OSW): Michael Oswald (Art Direction), Nadine Siegfried (Beratung), René Fisch (Text), Leila Merkofer (Grafik), Miriam Gramelsbacher (Beratung).
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