Wemf: Im Juni deutlich weniger Presseinserate

Die Schweizer Presse hat im Juni Inserateeinnahmen von 151,9 Millionen Franken erzielt. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahresmonat einer deutlichen Abnahme um 15,3 Prozent.

Die Schweizer Presse hat im Juni Inserateeinnahmen von 151,9 Millionen Franken erzielt. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahresmonat einer deutlichen Abnahme um 15,3 Prozent, wie die Wemf am Freitag mitteilte. Alle Inseratekategorien entwickelten sich rückläufig. Die Spanne reicht von -11,1 Prozent bei den Stellenanzeigen bis -27,8 Prozent bei den Liegenschaftsanzeigen. Die Kategorie der kommerziellen Anzeigen schrumpfte um 15,4 Prozent auf 111,7 Millionen Franken.Nach Printmediengattungen konnte einzig die Sonntagspresse (+7,4 Prozent) zulegen. Die Tagespresse verbuchte einen Rückgang der Inserateeinnahmen um 16,7 Prozent auf 85,4 Millionen Franken.

Zu guter Letzt: Barack Obamas Spiegelkabinett

Wenn Barack Obama gegen Ende Juli Europa und den Nahen Osten besucht, wird ein ganzer Tross von Medienleuten mitreisen und in den USA darüber live berichten. Das Interesse ist offenbar riesig. Obamas Reise dürfte also weniger in die Alte Welt als in die amerikanischen Wohnzimmer führen.

Auf seiner bevorstehenden Reise durch Europa und den Nahen Osten wird US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama unter Dauerbeobachtung der Journalisten-Elite aus den USA stehen. Die Starmoderatoren der grossen Fernsehsender ABC, NBC und CBS werden ihn in der Woche vom 21. bis 27. Juli auf dem Trip begleiten und ihre Sendungen direkt aus Ländern wie Israel, Deutschland oder Frankreich moderieren, wie die New York Times gemäss SDA berichtete. Das Interesse in den USA ist offenbar riesig, so dass die Medien rund 50 Journalisten abkommandiert haben, um sich an Obamas Fersen zu heften und natürlich genau zu beobachten, ob sich der Kandidat im Ausland einen Schnitzer leistet. So also reist der Mediendarling mit einer ihn medial spiegelnden Entourage durch die Länder der Alten Welt. Und es ist gut möglich, dass er dort gar nie richtig ankommt, weil seine Reden nicht seinen Gastgebern, sondern den Zuschauern zuhause gelten. So oder so, es dürfte eine spannende Woche werden.

Newsnetz erhält während der Olympischen Spiele prominente Unterstützung

Das Newsnetz erhält während der Olympischen Spiele prominente Verstärkung: Peter Achten berichtet über das Geschehen rund um die Spieleaus Peking, Markus Ryffel schreibt als Experte täglich eine Kolumne rund um die Leichtathletik-Wettbewerbe.

Das Newsnetz von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung erhält während der Olympischen Spiele prominente Verstärkung: Peter Achten berichtet täglich aus Peking. Seine Videobeiträge drehen sich um Geschichten rund um die Spiele – seien es die Umweltsituation, die Sorgen und Begeisterung der Bevölkerung oder die Menschenrechte. Der 69-Jährige arbeitete viele Jahre für das Schweizer Fernsehen. Dem Publikum wurde er als Nachrichtensprecher bekannt. Bevor er 1986 als Korrespondent nach Peking wechselte, war er Mitglied der Chefredaktion von SF. Nach einem Abstecher als Korrespondent des Fernsehens nach Washington arbeitet er seit 1997 als Asien-Korrespondent von Radio DRS.Weiter wird Markus Ryffel als Experte täglich eine Kolumne rund um die Leichtathletik-Wettbewerbe schreiben. Der 53-Jährige gehört zu den bedeutendsten Figuren des Schweizer Sports. Als aktiver Sportler gewann er 1984 an den Olympischen Spielen in Los Angeles über 5’000 Meter Silber. An internationalen Meisterschaften gewann er zahlreiche Medaillen. Ryffel hält noch heute die nationalen Rekorde über 3’000 und 5’000 Meter. Er führt mit seinem Bruder Urs die Ryffel Running AG mit Geschäften in Bern und Uster.

Zattoo erreichte während der EM 160’000 Personen

Die Fussball-Europameisterschaft hat auch dem Internet-TV Zattoo viele Zuschauer beschert. Laut Publica Data verfolgten in der Schweiz pro Spieltag durchschnittlich 51’300 Personen die Spiele über das Programm.

 Die Fussball-Europameisterschaft hat auch dem Internet-TV Zattoo viele Zuschauer beschert. Laut Publica Data schauten pro Spieltag durchschnittlich 51’300 Personen Zattoo. Pro Match haben durchschnittlich 20’600 Personen das Internetfernsehen genutzt. Die User verweilten durchschnittlich 45 Minuten bei einem Euro-Spiel, wie Publica Data am Montag mitteilte. Insgesamt nutzten 160’000 Personen das kostenlose Internetangebot von Zattoo während der EM. Unter den Zuschauern waren vor allem jüngere Personen im Alter zwischen 20 und 29 Jahren.
62,3 Prozent aller auf Zattoo gesehenen Spielminuten entfielen auf SF zwei, 15,8 Prozent auf TSR2 und 4,9 auf TSI2. Somit wurde für 83 Prozent aller genutzten Spielminuten Schweizer Sender eingeschaltet.
Ab 1. September werden Internet-TV-Plattformen wie Zattoo in der Schweiz gebührenpflichtig. Dies kündigte das Bundesamt für Kommunikation vor drei Wochen an.

Hubert Burda Medien stellt grünes Lifestyle-Magazin ein

In der Schweiz sind die Verleger derzeit im Öko-Fieber, in Deutschland beendet ein Medienhaus gerade seinen Versuch mit einem grünen Lifestyle-Blatt: Hubert Burda Media stellt das Öko-Lifestyle-Magazin Ivy nach zwei regionalen Testausgaben ein.

 In der Schweiz sind die Verleger derzeit im Öko-Fieber, in Deutschland beendet ein Medienhaus gerade seinen Versuch mit einem grünen Lifestyle-Blatt: Hubert Burda Media stellt den LOHAS-Titel Ivy nach zwei regionalen Testausgaben ein. Wie Horizont.net berichtet, sieht Burda «keine ausreichende wirtschaftliche Basis» für das Magazin. Das wirtschaftliche Umfeld biete «trotz guter Medienresonanz zur Zeit weder in Print noch Onlin eine notwendige Perspektive». Der Verlag stoppt deshalb die Tests und beendet ebenfalls die Internet-Aktivitäten der Marke.In der Schweiz sollen in der nächsten Zeit drei Magazine auf den Markt kommen, die sich mit den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit beschäftigen: das Magazin Ecolife des Verlags Profile Publishing, eine geplante Line Extension des Beobachters und eine Beilage der Schweizer Illustrierten (siehe
).

Peter Studer: Nefs Klage hat durchaus Chancen

Aus Sicht des Medienjuristen Peter Studer hat die Klage von Nefs Anwälten wegen Persönlichkeitsverletzung durchaus Chancen auf Erfolg. Was zwischen Armeechef Roland Nef und seiner Ex-Partnerin abgelaufen sei, sei Privatsache.

Aus Sicht des Medienjuristen Peter Studer hat die Klage von Nefs Anwälten wegen Persönlichkeitsverletzung durchaus Chancen auf Erfolg. Was zwischen Armeechef Roland Nef und seiner Ex-Partnerin abgelaufen sei, sei Privatsache, sagte Studer am Donnerstag auf Anfrage der SDA. Weitere Klagen zur Angelegenheit seien durchaus möglich. Das eingeklagte Medium, also der Blick, müsse nun beweisen, dass es eine öffentliche Veranlassung für seine Berichte zu dem Fall gegeben habe. Ebenso müsse es darlegen, dass es habe annehmen müssen, dass die vom ihm zitierten Quellenangaben richtig seien.Es liege nun an der Gerichtsinstanz, zu entscheiden, ob das öffentliche Interesse oder das private Interesse von Nef und seiner Ex-Partnerin überwiege, so der ehemalige Präsident des Schweizer Presserates weiter. Im Zentrum stehe für ihn ohnehin die Frage, ob Bundesrat Samuel Schmid das Strafverfahren gegen Nef am Gesamtbundesrat vorbeisteuern durfte.

Zu guter Letzt: Volles Programm für ein paar Millionen

Dieser Mann scheint zu wissen, wie man das Sparschweinchen zum Platzen bringt: Ottmar Hitzfeld, neuer Trainer der Schweizer Nationalmannschaft. Und sowas ähnliches wie Werbe-Ikone.

Dieser Mann weiss, wie man das Sparschweinchen zum Platzen bringt: Ottmar Hitzfeld, neuer Trainer der Schweizer Nationalmannschaft, wirbt für verschiedene Schweizer Firmen – so etwa für Power Plate oder das Möbelhaus Pfister. Ebenso gefragt ist der ehemalige Bayern-Trainer in Deutschland, wie das Wirtschaftsmagazin Bilanz weiss: In unserem Nachbarland agiert er als Markenbotschafter der BP-Tochter Castrol und als Fussballexperte bei Premiere. Auch für Swiss Life soll er unterwegs sein, für Imagekampagnen und ein Online-Bundesliga-Tippspiel. Und als ob dies noch nicht reichen würde, steht er kurz vor dem Abschluss eines lukrativen Werbevertrages mit der Credit Suisse – die Kooperation beinhalte Seminarteilnahme, Golfspiele oder Werbekampagnen, heisst es. Der arme Herr Hitzfeld, ob ihm das wohl nicht zu viel wird? Wenigstens zahlt sich sein unermüdliches Engagement für die Wirtschaft aus: Mit PR-Auftritten wird er insgesamt gegen drei Millionen Franken jährlich verdienen. Das mickrige Milliönchen, das er von seinem Hauptarbeitgeber, dem Schweizerischen Fussballverband, erhält, wirkt dagegen fast schon wie ein Hungerlohn.

Erdmannpeisker realisiert für Smart internationale POS-Aktion

Die Bieler Agentur Erdmannpeisker hat für Smart eine internationale POS-Aktion entwickelt, welche die Kleinwagen-Fahrer an den Wintercheck erinnern soll.

Wer sich von Schnee, Eis und Regen nicht ausbremsen lassen will, sollte rechtzeitig den Smart-Wintercheck in Anspruch nehmen. Damit diese Botschaft bei Smart-Fahrern auf der ganzen Welt ankommt, beauftragte Daimler die Agentur Erdmannpeisker mit der Entwicklung einer POS-Winteraktion. Die Bieler Werber entwickelten zwei Themen, die als Anzeige, Plakat, Mailing, Flyer oder POS-Deko zur Anwendung kommen können. Die eine Version zeigt einen bis zum Sonnendach eingeschneiten Smart und richtet sich an Länder mit harten Wintern. Das andere Sujet stellt mit einem Reifenwechsel der anderen Art die Servicequalität von Smart in den Mittelpunkt. Die Kampagne startet im August 2008.Verantwortlich bei Erdmannpeisker:Verantwortlich bei Daimler, Stuttgart: Klaus Mader (Bereich Global Service & Parts).
Verantwortlich bei Erdmannpeisker:Gabriel Peisker (CD), Daniel Hesse (AD), Oliver Krippahl (Text), Michael Dängeli (Beratung).

GVB: Kirstin Steyer wird neue Leiterin Kommunikation

Die Gebäudeversicherung Bern GVB meldet einen personellen Wechsel: Bernhard Müller, der während 15 Jahren als Leiter Kommunikation die Medienarbeit betreut hat, geht in Pension. Nachfolgerin wird seine bisherige Stellvertreterin Kirstin Steyer.

Die Gebäudeversicherung Bern GVB meldet einen personellen Wechsel: Bernhard Müller, der während 15 Jahren als Leiter Kommunikation die Medienarbeit betreut hat, geht in Pension. Nachfolgerin wird seine bisherige Stellvertreterin Kirstin Steyer.Steyer arbeitet seit einem Jahr bei der Gebäudeversicherung. Zurzeit wird speziell für die Medienarbeit und die Redaktion ein Medienverantwortlicher gesucht. Bis diese Stelle besetzt ist, wird Steyer die Medienarbeit und -kontakte wahrnehmen und koordinieren.

Zu guter Letzt: Ungelesen

Sind Sie auch in den Sommerferien für Kunden und das Geschäft erreichbar? Wenn ja, befinden Sie sich in guter Gesellschaft.

Will man punkto Sommerferien dazugehören, das heisst, sich in der Nähe der statistischen Mitte bewegen, sollte man beispielsweise auch am Sandstrand oder in Finnland für Arbeitskollegen und Kunden erreichbar sein. Eine weltweite Umfrage des Online-Jobportals Monster mit rund 12’000 Teilnehmern hat ergeben, dass fast zwei Drittel aller Angestellten es so handhaben. Ein Fünftel hinterlässt zumindest für den Notfall die Kontaktdaten, 24 Prozent lesen gelegentlich ihre E-Mails und hören ihre Mailbox ab, und 17 Prozent gaben sogar an, im Prinzip nie mit dem Arbeiten aufzuhören – auch nicht in den Ferien. Immerhin 38 Prozent sind der Meinung «Ferien sind Ferien» und schaffen es, total abzuschalten. In diesem Sinn hoffen wir, dass wenn Sie in den Ferien sind, Sie diese Zeilen nie zu Gesicht bekommen.

Metadesign sahnt bei den International Business Awards 2008 ab

Die Zürcher Branding-Agentur Metadesign hat bei den International Business Awards 2008 zwei International Stevie Awards gewonnen. Ausserdem wurden vier Projekte der Agentur als Stevie Finalists ausgezeichnet.

Die Zürcher Branding-Agentur Metadesign hat bei den International Business Awards 2008 zwei International Stevie Awards gewonnen. In der Kategorie «Best Corporate Identity/Branding Design in a Series or Campaign» siegte die Agentur laut Mitteilung vom Donnerstag mit der Kulturkampagne «Die schönsten Franzosen kommen aus New York». Einen weiteren Award holte Metadesign mit dem Kampagnensong «Smiling Faces» für Allianz. Die Jury zeichnete ausserdem vier weitere Projekte der Agentur als Stevie Finalists aus, unter anderem das Corporate Design für Triumph oder das Kommunikationsdesign für Continental Truck Tires, beide in der Kategorie «Best Corporate Identity/Branding Design».Die International Business Awards werden von The Stevie Awards organisiert und als Anerkennung für hervorragende Leistungen in der internationalen Geschäftswelt verliehen. Die Gewinner und Finalisten 2008 wurden aus mehr als 1’700 Einreichungen aus über 30 Ländern ausgewählt. Die Preisverleihung findet im September in Irland statt.

AY&R bringt Sonntagszeitung in Festivallaune

Für das Engagement der Sonntagszeitung an verschiedenen Festivals hat sich AY&R einen Spot mit Noch-Präsident George W. Bush und ein Plakat mit dem Lieblingsspielzeug böser Buben ausgedacht.

Die Sonntagszeitung engagiert sich im laufenden Festivalsommer unter anderem beim Orange Cinema und am Jazz Festival Montreux als Sponsor. Passend zum jeweiligen Anlass hat sich AY&R einen Spot bzw. ein Plakatmotiv ausgedacht, welche die aktuelle Babuschka-Kampagne der Sonntagszeitung weiter etablieren. Der Spot nimmt sich zum Ende von George W. Bushs Amtszeit nochmals einem Thema an, welches seine Präsidentschaft noch lange überdauern wird: dem Irak-Krieg. Und das Plakatsujet wirft einen ironischen Blick auf das liebste Spielzeug böser Buben: die Elektro-Gitarre. Verantwortlich bei der Sonntagszeitung: Diego Quintarelli (Verlagsleitung), Andrea Waltzer (Werbeleitung).
Verantwortlich bei Advico Y&R: Christian Bobst (CD), Martin Stulz (Text), Rob Hartmann (AD), Emi Lehmann (Grafik), Fabian Biedermann, Lukas Tenger (Beratung), Kathrin Gerber, Verena Rentsch (Art Buying). Verantwortlich bei Markenfilm: Uli Scheper (Produktion) Sandra Trostel (Editor), UPP Praha (Postproduktion), JingleJungle (Ton).
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